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| Herabstufung der US-Bonität – Reaktionen aus China |
| Die USA haben ihr AAA-Rating durch die Ratingagentur „Standard & Poor’s“ verloren und wurden auf AA+ herabgestuft. S&P hält sogar eine weitere Herabstufung in den nächsten 12-18 Monaten möglich. Auch die chinesische Ratingagentur Dagong Global Credit Rating Co. hat die USA von A+ auf A herabgestuft, nachdem Sie bereits im November letzten Jahres die USA von AA auf A+ zurückgestuft hatte. Laut Xinhua, der chinesischen Nachrichtenagentur, die als Sprachrohr der kommunistischen Partei in China gilt, sei die Herabstufung eine Konsequenz der Schuldensucht und des kurzsichtigen politischen Hick-Hacks der letzten Wochen. Tatsächlich hat China allen Grund besorgt zu sein, da es mit 1,15 Billionen Dollar der ausländische Hauptgläubiger der USA ist (Stand April 2011). |
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| Inflation in China steigt auf 3-Jahreshoch |
| Die chinesische Regierung hatte für dieses Jahr eigentlich einen Wert von 4% angepeilt, wird diesen wohl nicht erreichen. Trotz aller Bemühungen der Zentralbank, die seit Herbst letzten Jahres bereits fünf mal den Leitzins erhöht hat, konnte die Inflation nicht gebremst werden. Da vor allem Lebensmittel betroffen sind, ist die Inflation für die Verbraucher deutlich spürbar. Viele arme Familien geben mehr als 50% ihres Einkommens für Lebensmittel aus. Die Verteuerung der Lebensmittelpreise liegt übrigens im weltweiten Trend. Sie werden vor allem erzeugt durch gestiegene Nachfrage nach Futtermitteln, die umstrittenen Biokraftstoffe und höhere Erzeugerpreisen. |
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| Run auf iPad 2 in China |
| Der Apple Store in Peking befindet sich an der Ecke zum bekannten Barviertel Sanlitun und eigentlich ist auf dem Platz vor dem Store genug Platz für mehrere Hundert Menschen. Allerdings konnten nicht einmal 50 Sicherheitskräfte für genug Ordnung sorgen. Eine Tür des Apple Stores wurde angeblich eingedrückt, mehrere Menschen verletzt. Eine andere Version, die auch in verschiedenen Blogs verbreitet wird, lautet, dass angeblich Reseller, die die Geräte nicht für sich selbst sondern für ihre Kunden erwerben wollten, die Tür zerstört hätten und ein Apple-Mitarbeiter für die Verletzten verantwortlich sei. Übrigens ist auch das weiße iPhone in China sehr begehrt. |
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| Google Gmail Dienst in China gestört? |
| Laut Google soll es sich um gezielte Störmanöver der chinesischen Regierung handeln, die dann den Eindruck einer technischen Störung vermitteln. Konkret hängen die Störungen anscheinend mit den Aufrufen politischer Aktivisten in China zu Protesten gegen die chinesische Regierung zusammen. Bereits im Jahr 2010 hatte Google Probleme mit seinen Email-Konten, die laut Google Ziel gezielter Angriffe gewesen waren. So wurden gezielt die Konten chinesischer Regimekritiker gehackt. Google hatte danach seinen Rückzug aus China angekündigt und immerhin einen Teilrückzug durchgeführt, indem die chinesische Suchmaschine nach Hongkong umgeleitet wurde. Meinung des Autors: Es ist möglich, dass die Probleme bei Google auch einfach Teil allgemeiner Zensurmaßnahmen sind. So ist es schon seit Jahren in China nur schwer möglich, Emails von bestimmten Internetprovidern (z.B. freenet) zu empfangen, es kommt immer wieder zu kurzzeitigen Ausfällen. Wenn China die Zensurmaßnahmen im Internet Aufgrund der Revolutionswelle in arabischen Staaten und den Aufrufen zu Protesten in China verstärkt hat, sind die Probleme von Google nur Teil der Zensur und nicht speziell auf Google beschränkt. |
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| Keine Jasmin - Revolution in China |
| In Peking am Wangfujing waren anscheinend mehr Journalisten als Protestler, auch in anderen chinesischen Städten fanden sich nur einige hundert Demonstranten ein. Als Reaktion auf die Aufrufe im Internet verstärkte China seinen Druck auf Bürgerrechtler, versuchte, die Aufrufe im Internet zu zensieren und zeigte Polizeipräsenz in Peking, Shanghai und den anderen betroffenen Städten. In China ist nach Meinung vieler China-Experten allerdings nicht mit einer Revolution nach arabischem Vorbild zu rechnen. Derzeit profitieren viele Chinesen vom wirtschaftlichen Aufschwung, es bildet sich ein Mittelstand heraus, für den Dinge wie wirtschaftliche Sicherheit, weniger Korruption wichtiger sind als ein Regimewechsel. |
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| Paukenschlag bei Alibaba |
| Laut einer Mitteilung, die es auf der Webseite von Aliababa zum Download als PDF gibt, haben ca. 100 der 5000 Vertriebsmitarbeiter betrügerischen Anbietern entweder den Zugang zu „Gold-Supplier“ Zertifikaten erleichtert oder ihnen sogar den Zugang aktiv gewährt, unter Umgehung von Sicherheitsmaßnahmen von Aliababa. Laut Alibaba waren 1219 „Gold-Supplier“, die sich 2009 registriert hatten und 1107 Gold Suppliers, die sich 2010 registriert hatten, in betrügerische Aktivitäten verwickelt. Laut Alibaba macht dies 1,1% bzw. 0,8% der registrierten „Gold Supplier“ aus. Die Masche dieser Betrüger war meist rechte simpel: Es wurden Elektrogeräte zu günstigen Preise verkauft, verwendet wurden unzuverlässige Zahlungsmethoden. Ein Schlag, der das Vertrauen vor allem von westlichen Käufern der Handelsplattform Alibaba stark erschüttern dürfte, allerdings auch eine Chance von Alibaba, langfristig durch geeignete Maßnahmen, das Vertrauen vor allem von westlichen Käufern zurückzugewinnen. |
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| China begrüßt des neue Jahr des Hasen |
| Der Hase ist das vierte Tierkreiszeichen und löst das Jahr des Tigers ab. Nach einem sehr turbulenten Jahr mit der Expo 2010, Streitigkeiten um den Kurs der chinesischen Währung aber auch 10% Wachstum der chinesischen Wirtschaft hoffen Börsianer und Wirtschaftsexperten auf ein ruhigeres Jahr des Hasen 2011. Menschen, die im Jahr des Hasen geboren werden, werden gute Eigenschaften wie Ehrgeiz, Fleiß und Talent vorausgesagt. Einen Eindruck von den chinesischen Neujahrfeiern in Peking vermittelt das folgende Video: Chinesische Neujahrsfeiern in Peking Das Jahr des Hasen im chinesischen Horoskop |
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| Rechtliche Probleme für Baidu? |
| Baidu bietet auf seiner Suchmaschinen eine Mp3-Suche an. Benutzer der Suchmaschine können z.B. nach Musiktiteln suchen und werden dann von Baidu direkt auf die Download-Dateien geleitet (über ein popu-up-Fenster). Baidu wurde bereits mehrmals verklagt, ist aber bisher siegreich aus gerichtlichen Auseinandersetzungen hervorgegangen. Hauptargument von Baidu ist, dass sich die Musikdateien nicht auf ihren Servern befänden. Die MP3-Suche galt Jahrelang unter Experten als einer der Hauptvorteile von Baidu gegenüber dem Konkurrenten Google. Laut der Zeitung ???? (Beijinger Abendnachrichten)verlangen die Musiker insgesamt 6,85 Millionen RMB Schadensersatz wegen Urheberrechtsverletzungen. Unbeeidruckt gibt Baidu in der Zwischenzeit neue Erfolgsmeldungen heraus. Auf dem chinesischen Markt hat Baidu nach Googles Teilabzug den Marktanteil auf 75% erhöht. |
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| Skype Verbot in China? |
| Jetzt drohen die chinesischen Zensurbehörden mit der Sperre des in China sehr populären Internettelefonieanbieters Skype. Das Verbot soll auch andere nicht lizensierte Voice-over-IP-Anbieter wie UUCall betreffen, zielt aber wohl vor allem auf Sype ab. Mit dem Verbot durch das Ministry of Information and Industry Technology sollen wohl die beiden einzigen in China lizensierten Betreiber China Telecom und China Unicom, die die VoIP-Entwicklung in China bisher verschlagen haben, vor ausländischer Konkurrenz geschützt werden. Skype kooperiert in China mit dem Honkonger Unternehmen TOM Online und bietet eine chinesischsprachige Skype-Version an. Laut Skype hält sich das Unternehmen an chinesische Gesetze, und es ist nicht geklärt, inwieweit Skype mit den chinesischen Behörden kooperiert. Allerdings bleibt Benutzern in China immer noch die Möglichkeit eine englischsprachige Version von Skype von nichtchinesischen Servern herunterzuladen. Nach Angaben der chinesischen People‘s Daily, eine Art Sprachrohr der kommunistischen Partei Chinas wurden die VoIP-Dienste bereits als illegal eingestuft und es wird erwartet, dass diese Dienste bald in China nicht mehr verfügbar sind. |
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| Streit um Chinas seltene Erden geht weiter |
| Die seltenen Erden sind unersetzliche Rohstoffe für viele Hightech-Produkte, wie MP3-Player, Handys usw. Da China mit 97% Fördermenge quasi ein Monopol hat, haben sich die Preise auf dem Weltmarkt verteuert. Hauptabnehmer der seltenen Erden sind Industrieländer wie die USA, Japan und Europa. Sowohl die USA, Japan als auch die EU hatten sich über die Exportpolitik Chinas beschwert, allerdings hat China bisher nicht darauf reagiert und vertritt den Standpunkt dass die Exportzölle nicht WTO-Regeln widersprechen. |
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