Energiesparen, Effizienz und Klimawandel Blog
Tipps und News zum Thema Energiesparen. Denn durch den Klima-Wandel wandelt sich auch das Klima in unserer Gesellschaft. Umweltschutz und Energiesparen sind wichtiger denn je!
http://www.klima-wandel.com
Klima-Wandel.com steht zum Verkauf !!!
Aufgrund Zeitmangels konnte der Blog in den letzten anderthalb Jahren leider nnicht mehr wirklich weitergeführt werden. Da ein Abschalten einfach zu schade wäre, habe ich mich nun zum Verkauf der Domain oder der Seite entschlossen. Gebote können auf Sedo abgegeben werden, dem marktführenden Portal rund um den Kauf und Verkauf von Domains. Hier klicken um zur Klima-Wandel.com Seite bei Sedo zu gelangen!    
** LINK **
NIU N1S: Stylischer Elektroroller mit herausnehmbarem Akku
Rein elektrisch betriebene Motorroller sind längst echte Alternativen zum Scooter mit Verbrennungsmotor und das nicht nur beim Elektroroller-Sharingdienst Coup in Berlin. Auch für private Käufer können sie das perfekte Stadtfahrzeug darstellen, sofern sie über eine ausreichend hohe Reichweite verfügen, praktisch zu laden sind und natürlich ansprechend aussehen. All diese Anforderungen vereint dabei der von der KSR Group vertriebene Elektroroller NIU N1S, der darüber hinaus mit einem Spitzenpreis punktet. Bild: NIU N1S / KSR Group GmbH Der Elektroroller N1S stammt vom chinesischen Unternehmen NIU und ist dessen erstes Modell für den europäischen Markt. Deutsche Tugenden bringt er allerdings mit, denn der bürstenlose Radnabenmotor mit 2,4 kW wurde zusammen mit Bosch konstruiert. Er bietet dem Fahrer ein stolzes Drehmoment von 110 Nm und sorgt damit für einen starken Vortrieb. Außerdem sondern besitzt der Bosch-Motor ein Sytem zur Energierückgewinnung und unterstützt die serienmäßigen Scheibenbremsen beim Abbremsen. Dadurch können bis zu 10% der beim Bremsvorgang entstehenden kinetischen Energie zurückgewonnen und in den Akku gespeist werden. Die Produktion findet in Changzhou in China statt, wo extra eine nagelneue, 20.000 m2 große Fabrik errichtet wurde. 200 Mitarbeiter werden dort nach europäischen Qualitätsstandards die Elektroller bauen. Die Jahreskapazität liegt aktuell bei 1,5 Millionen Fahrzeugen. Bild: NIU N1S / KSR Group GmbH Herausnehmbarer Akku mit Panasonic-Lithium-Zellen Das gelungene Design des NIU N1S dürfte bereits ein Kaufanreiz sein und auch die 70 Kilometer Reichweite bei voll aufgeladenen Batterien sprechen für den Elektroroller. Ein echter Clou ist allerdings der im Trittbrett integrierte, herausnehmbare Akku mit Panasonic-Lithium-Zellen. Dank der cleveren Platzierung sorgt er nicht nur für eine besonders stabile Straßenlage, sondern auch dafür, dass im Fach unter der Sitzbank auch ausreichend Platz bleibt. Um ihn aufzuladen, kann der nur ca. 10 kg leichte Akku mit wenigen Handgriffen herausgenommen werden. Zum Laden wird er dann einfach in der Wohnung oder im Büro an die Steckdose angeschlossen und dort bequem und sicher geladen. Auf eine Lademöglichkeit in der Garage oder einen Parkplatz mit Stromanschluß ist man mit dem N1S daher nicht angewiesen. Ein eigens entwickeltes Batteriemanagementsystem (BMS) schützt zudem vor Überladung, Tiefentladung, Überhitzung und Überspannung und garantiert so eine lange Akkulebensdauer. Bild: NIU N1S / KSR Group GmbH Ein perfektes Paar: E-Roller und die passende App für das Smartphone Das Thema Kommunikation darf bei einem so modernen Fortbewegungsmittel wie dem N1S natürlich nicht fehlen: Dank eingebautem GPS/GSM-Modul kann er mit dem Smartphone verbunden und so z.B. im Fall eines Diebstahls jederzeit geortet werden. Für die ersten 12 Monate bietet KSR das GPS Tracking gratis an, anschließend kann der Dienst für 3,75 Euro im Monat gekauft werden. Außerdem können über die App viele Statistiken zu den zurückgelegten Streckenund mehr abgerufen werden. Sollte der Roller außerdem einmal ein Problem haben, so können über die App Fehler ausgelesen und die nächstgelegene Werkstatt gefunden werden. Bild: NIU N1S / KSR Group GmbH Sensationell günstiger Preis Wer nun an da Angebot an Elektroautos denkt, deren Preis oft beim Doppelten eines vergleichbaren Benziners liegt, dürfte auch hier angenehm überrascht werden. Mit einem unverbindlichen Verkaufspreis von nur 2.699 Euro inkl. MWSt. zählt der NIU N1S zu den günstigsten Elektrorollern mit Lithium-Akkus, die es derzeit auf dem Markt gibt. Gleichzeitig unterbietet er sogar so manchen Benzinroller der 50-cm3-Klasse.
** LINK **
Coup: Bosch startet eScooter-Sharingdienst in Berlin
Carsharing ist ein boomender Markt und insbesondere Elektroautos werden dabei von den verschiedendsten Anbietern gerne genutzt. Kein Wunder, schließlich gelten sie als das ideale Fortbewegungsmittel für die Stadt, da sie weniger Lärm als herkömmliche Pkw verursachen und auch keine gesundheitsschädllichen Abgase ausstoßen. In vielen Fällen ist an schönen Tagen aber ein Motorroller eigentlich die bessere Alternative zum Auto, denn er benötigt viel weniger Platz, ist deutlich wendiger und gerade bei viel Verkehr oft auch schneller unterwegs. Erkannt hat dies auch Bosch und so wurde jüngst der eScooter-Sharingdienst Coup in Berlin gestartet. Foto: Bosch-Gruppe Coup setzt dabei auf rein elektrisch angetriebene Motorroller und ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen von Bosch. Begeistern soll die Nutzer neben der Erfahrung des emissionsfreien Fahrens vor allem auch ein einfachem Preismodell. Nutzer können bei Bedarf spontan den nächststehenden eScooter lokalisieren, reservieren und sofort losfahren. Ist die Fahrt zu Ende, kann der Roller innerhalb der Innenstadt an beliebiger Stelle wieder abgestellt werden. „Mit Coup steigt Bosch erstmals in ein reines Endkunden- und Betreibergeschäft im Mobilitätssektor ein und schafft eine neue eigenständige Marke“, erklärt Dr. Markus Heyn, der zuständige Bosch-Geschäftsführer. Zum Start des Angebots stehen in Berlin 200 vernetzte, rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge von Gogoro, einem führenden eScooter-Hersteller, zur Verfügung. Insbesondere junge Menschen sollen von dem Angebot überzeugt werden, dass sie nicht mehr zwangsläufig ein eigenes Fahrzeug brauchen um mobil und flexibel zu sein. „Mobilitätsansprüche und Mobilitätsbedarfe wandeln sich. Bosch will diesen Wandel mit eigenen Mobilitäts- und Servicelösungen mitgestalten“, erläutert Heyn. So entwickelt das Unternehmen bereits Lösungen für ein vernetztes Parkraum-Management, für ein cloud-basiertes Flottenmanagement oder auch app-basierte Mobilitätsassistenten zur multimodalen Nutzung unterschiedlicher Verkehrsmittel. Der neue Sharingdienst Coup bildet einen weiteren Baustein des Unternehmensbereichs Mobility Solutions.
** LINK **
Floatings – Innovative schwimmende Windenergieanlagen
Auf dem Meer weht in der Regel ein deutlich stärkerer und konstanterer Wind als an Land, weshalb auch in Nord- und Ostsee immer mehr Offshore-Windparks gebaut werden. „Der Energieertrag einer Offshore-Anlage ist umso höher, je weiter sie sich auf dem offenen Meer befindet, da hier der Wind noch stärker weht als in Küstennähe“, erklärt Jan Rispens, Geschäftsführer des Clusters Erneuerbare Energien Hamburg (EEHH-Cluster). Das Problem dabei ist allerdings, dass die Installation der Anlagen im Meer teuer und ab einer bestimmten Tiefe sogar unmöglich ist. „Aus technischen Gründen können ab einer Wassertiefe von ungefähr 50 Metern aber keine fest im Meeresboden verankerten Fundamente für Offshore-Windenergieanlagen gebaut werden.“ ergänzt Rispens. Bild: © DNV GL Weltweit arbeiten Experten deshalb auch an Techniken für schwimmende Konstruktionen, für die es mittlerweile viele verschiedene technische Ansätze gibt. Um der Technologie zu einem schnelleren Durchbruch zu verhelfen hat sich nun auch erstmals ein Konsortium aus 13 internationalen Unternehmen der Wind, Öl- und Gasindustrie sowie dem maritimen Sektor zu einem „Joint Industry Project“ zusammengeschlossen. So soll die Floating-Technik vereinheitlicht und gemeinsam vorangebracht werden. Geleitet wird das Projekt vom DNV GL, dem weltweit größten Beratungs- und Zertifizierungsdienstleister im Energiesektor. Ziel ist es, einen neuen technischen Standard für schwimmende Windkraftwerken zu entwickeln, um so allgemeingültige Vorgaben für die Produktion sowie die technische Überprüfung und Analyse zu generieren. Der höhere Energieertrag weiter weg von der Küste ist schließlich nicht der einzige Vorteile der Floatings: Für den Bau der Anlagen wären auch keine teuren Errichterschiffe mehr nötig, denn sie könnten an Land montieren und mit einfachen Schlepperschiffen auf das offene Meer gebracht werden. „Die Entwicklung von schwimmenden Windenergieanlagen befindet sich aktuell noch in der Anfangsphase“, erklärt Rispens allerdings zum Stand der Technik. „Die meisten bisher gebauten Floating-Anlagen sind Prototypen und werden überwiegend zu Erprobungszwecken genutzt.“ Der Pionier der Branche ist der norwegische Erdölkonzern StatoilHydro, der bereits seit 2009 im Åmøy-Fjord in der Nähe von Stavanger eine schwimmende Windenergieanlage betreibt. Vor Schottland will der Konzern bis 2017 eine 215 Millionen teure schwimmende Windfarm mit sechs Windenergieanlagen bauen. In Portugal errichtet ein Konsortium rund um das Unternehmen EDPR bis 2018 das Floating-Testfeld „WindFloat Atlantic Project“ mit vier Windrädern. Weitere Testanlagen der verschiedendsten Größen sind bereits zu Testzwecken vor den Küsten von Japan im Einsatz. Bisher unterscheiden sich die gebauten Floating-Modelle in drei wesentlichen Punkten: Zum Ersten darin, ob die Schwimmkonstruktion eine einzelne oder mehrere Windkraftanlagen auf dem Wasser trägt, zum zweiten in der Auftriebstechnik – es kommen z.B. schwimmende Bojen zum Einstz – sowie in der Methode, wie das Floating auf dem Meer verankert und befestigt wird. Allen Anlagen gemeinsam ist leider noch, dass ihr Bau derzeit noch sehr kostenintensiv ist. Das jüngst gegründete internationale „Joint Industry Project“ des DNV GL soll die Technik nun aber entscheidend voranbringen und auch zu einer echten wirtschaftlichen Alternative machen. Weitere Informationen (Englisch): www.dnvgl.com/news/dnv-gl-launches-new-joint-industry-project-for-standardisation-of-floating-wind-turbines-71556
** LINK **
Größtes Solar-Hybrid-Kraftwerk der Welt in Australien errichtet
Die juwi-Gruppe aus Rheinland-Pfalz, einer der führenden Spezialisten im Bereich der erneuerbaren Energien, hat jüngst einen weiteren großen Solarpark in Betrieb genommen. Errichtet wurde dieser in unmittelbarer Nähe der DeGrussa Gold- und Kupfermine des Bergbauunternehmens Sandfire Resources NL, für welche die Anlage nun sauberen Sonnenstrom produziert. Als größtes Solar-Hybrid-Kraftwerk der Welt kombiniert es einen 10,6 Megawatt (MW) starken, einachsig nachgeführten Solarpark sowie einen 6 MW-Batteriespeicher. Foto: juwi Bisher wurde der im Bergwerk benötigte Strom mit Hilfe eines 19-MW-Dieselkraftwerks erzeugt. Am Tag kann die Grundlast nun deutlich verringert werden, ohne den Betrieb der Mine zu unterbrechen. Stattdessen übernimmt kostengünstiger Solarstrom einen großen Teil der Energieversorgung. Insgesamt kann der jährliche Dieselverbrauch der Mine so um mehr als 20 Prozent reduziert werden. Bereits seit Ende Mai 2016 wandeln die rund 34.000 Solarmodule die Kraft der australischen Sonne in umweltfreundlichen Strom um, so dass jährlich mehr als fünf Millionen Liter Diesel eingespart werden können. Insgesamt reduziert das System den CO2-Fußausdruck der Mine um jährlich 12.000 Tonnen. Für juwi-Vorstand Stephan Hansen bestätigt das Projekt die Wirtschaftlichkeit erneuerbarer Energien: „Wir freuen uns sehr, dass wir dieses zukunftsweisende Off-Grid-Projekt realisiert haben. Gerade Off-Grid-Systeme im Kraftwerkmaßstab bieten hierzu beste Voraussetzungen. Das Projekt zeigt, dass juwi der richtige Partner ist, der für Innovation und technische Kompetenz bei der Umsetzung komplexer Großprojekte im PV und EPC-Bereich steht.“ Zeitraffer-Video vom Aufbau des Solarkraftwerks Für die juwi-Gruppe ist das DeGrussa Projekt das bislang Größte in Australien. 2014 übernahm juwi die Mehrheit des in Brisbane ansässigen Projektentwicklers Qi Power Limited, ein Unternehmen mit großer Erfahrung in der australischen Bergbauindustrie und Energiewirtschaft. Andrew Drager, Geschäftsführer von juwi Australien: „Die Fertigstellung des Projekts ist ein wichtiger Meilenstein für die Bergbauindustrie und die Branche der erneuerbaren Energien. Wir haben es geschafft, das Projekt trotz vieler Hürden zum Erfolg zu führen und hoffen, dass es anderen Bergbauunternehmen als Referenz und Inspiration dient.“
** LINK **
WissensWerte: Erklärfilm zum Thema Meere und Ozeane
Der neuste Film der WissensWerte Reihe ist ein Erklärfilm, der unter die Wasseroberfläche abtaucht und das Ökosystem der Weltmeere beleuchtet. Diese bedecken rund 70% der Erdoberfläche und sind auch für das menschliche Leben unersetzlich. Der animierte Film beleuchtet dabei vor allem auch die Probleme, die durch den Abbau von Rohstoffen in den Ozeanen, die gigantischen Mengen Plastikmüll im Wasser sowie die Erderwärmung entstehen. Weitere Bedrohungen sind die Überfischung und die giftigen Cocktails aus Chemikalien, Pestiziden und Düngemitteln, die von Feldern und aus Fabriken über die Flüsse ins Meer gelangen.
** LINK **
China plant einen revolutionären Bus unter dem Autos hindurchfahren können
Das Konzept des Transit Elevated Bus TEB, das gerade auf der Beijing International High-Tech Expo in der chinesischen Hauptstadt vorgestellt wurde, könnte das Konzept von Bussen revolutionieren. Eigentlich funktioniert er zwar eher ähnlich wie eine Strassenbahn, deren Räder allerdings auf beiden Seiten von zwei Fahrspuren der Strasse laufen. Er ist demnach um ein Vielfaches breiter als normale Busse und vor allem auch sehr viel höher. Dies dient der cleveren Idee, dass Pkw und Nutzfahrzeuge einfach unter ihm hindurchfahren können, wenn sie schneller sind. Stehen die Autos hingegen im Stau, kann der Bus ganz einfach über sie hinweggleiten. Der aus mehreren Wagen bestehende Bus soll dabei wohl elektrisch angetrieben werden und bis zu 1.200 Passagiere transportieren können – in einem Land mit mehr als einer Milliarde Menschen muss eben alles etwas größer dimensioniert werden. Obwohl dementsprechend ähnliche Kapazitäten wie ein U-Bahn System hat, soll er vor allem mit einem großen Vorteil punkten: Die Konstruktionskosten liegen laut dem verantwortlichen Ingenieur, Bai Zhiming, nämlich bei nur rund einem Fünftel der Kosten, die für eine U-Bahn (Strecke) anfallen würden. Und da Großprojekte in China auch sehr viel schneller realisiert werden als in den meisten anderen Ländern, ist ein erster Testversuch mit dem Transit Elevated Bus (TEB) in der Stadt Qinhuangdao bereits für die zweite Jahreshälfte von 2016 geplant. Damit sollen vor allem auch die Verkehrsprobleme in Städten wie der 2,7 Mio. Einwohner-Metropole im Nordosten der Provinz Hebei abgemildert werden.
** LINK **
Plastikmüll im Pool zeigt was die Menschen in den Ozeanen anrichten
Tüten und andere Verpackungen oder Gegenstände aus Kunststoff gehören überall zum Alltag in modernen Industrienationen und Schwellenländern. Was damit geschieht, darüber wird sich leider viel zu wenig Gedanken gemacht, denn die Menge an Plastiküll, die auch hierzulande anfällt, ist gigantisch. Alleine 6 Milliarden Plastiktüten werden jedes Jahr in Deutschland ausgegeben, in vielen anderen Ländern dürften es nicht weniger sein. Zu welchen Umweltproblemen dies führt, zeigen eindrucksvoll der Film „Plastic Planet“ oder die Ergebnisse dass teilweise bereits mehr Plastikpartikel als Plankton im Mittelmeer schwimmen. Die Verschmutzung durch den Plastikmüll in den Meeren ist dabei jedes Jahr für den Tod von über einer Million Meerestieren verantwortlich. Alle Meerestiere – egal ob Meeresvögel, Haie, Schildkröten und Meeressäuger – können sich am Plastikmüll verletzen, ihn verschlucken oder sich darin verheddern und dann oft qualvoll verenden. Kleinste, nicht sichtbare Plastikpartikel gelangen über die Nahrungsmittel in Fischen und Meeresfrüchten dann außerdem auch auf den Teller. Zum Anlaß des Earth Day am 22. April 2016 hat es sich Sea Shepherd Global zusammen mit der Kreativagentur Fred & Farid aus Shanghai zur Aufgabe gemacht, die Menschen auf die massiven Probleme aufmerksam zu machen, die Plastikmüll in den Ozeanen verursacht. Fred & Farid hat mit Sea Shepherd einen Kurzfilm produziert, der die Reaktionen von Schwimmern an einem öffentlichen Pool zeigt, der mit Plastikmüll gefüllt wurde. „Wenn sie vor die Wahl gestellt werden, in einem Pool mit Plastikmüll zu schwimmen, dann würden sich die meisten Menschen dagegen entscheiden. Diese Möglichkeit haben viele Meeresbewohner jedoch nicht. Sie sind gezwungen, jeden Tag mit dieser Verschmutzung zu leben“, erklärt Captain Alex Cornelissen, Leitender Direktor von Sea Shepherd Global, die Intentionen, die hinter dem Film stehen. „Wir hoffen sehr, dass dieses Video die Menschen zu Diskussionen und öffentlichen Debatten über das weltweite Problem mit Plastikmüll anregt. Es muss Druck auf Regierungen und große Unternehmen ausgeübt werden, damit diese Änderungen in ihrer Politik vornehmen, um dieses anhaltende Desaster einzudämmen und ihren Fokus mehr auf ökologisch nachhaltige Unternehmenspraktiken legen“, fügte er abschließend hinzu.
** LINK **
Photovoltaik-Boom in Großbritannien: Sonnenenergie für die Insel
Im nachfolgenden Interview mit Dr.-Ing. Rolf Sohrmann, Head of Business Unit Energy Solutions bei der Weidmüller Interface GmbH & Co. KG, gibt dieser Antworten auf die Fragen, in welchen Märkten der Ausbau der Photovoltaik in den kommenden Jahren voraussichtlich besonders stark sein wird, welche Zukunftstrends es gibt und wo gerade in Europa der größte Zuwachs an Anlagen stattfand. Die Photovoltaik ist weltweit weiter auf dem Vormarsch. So stieg die Leistung der neu ans Netz gegangenen Parks von 40 GW (2014) auf 51 GW (2015). Treibende Kraft dieses Wachstums ist insbesondere China, wo insgesamt 15 GW zugebaut wurden – das entspricht einem Wachstum von 37 Prozent. Damit lösen die Chinesen Spitzenreiter Deutschland mit einer installierten Gesamtleistung von 43 GW ab. Auch der US-Markt konnte ein kräftiges Plus von 56 Prozent (9,8 GW) verbuchen. In Europa entfielen allein 4 GW der zugebauten 8,5 GW Leistung auf Großbritannien. Das Vereinte Königreich erlebte im vergangenen Jahr einen regelrechten Photovoltaik-Boom. Vor allem im Süden des Landes wurden zahlreiche Anlagen in Betrieb genommen. Deutschland, das Land der Energiewende, kam hingegen nur auf ein mageres Plus von 1,4 GW. Herr Dr. Sohrmann, der Photovoltaik-Boom im Vereinten Königreich ist für viele sicherlich überraschend. Wie kommt es, dass gerade in Großbritannien ein massiver Zubau von Photovoltaikanlagen stattfindet? Bis 2011 hat Solarenergie in Großbritannien nur einen unbedeutenden Teil der elektrischen Energieerzeugung ausgemacht. Den Wandel haben dann im Wesentlichen zwei Faktoren bewirkt. Die Einführung eines Einspeisetarifs für Strom aus Photovoltaik (PV) im April 2010 und der anhaltende Preisverfall, insbesondere bei den PV-Modulen und damit die Reduzierung der Gestehungskosten für PV-Kraftwerke insgesamt. Seit Einführung der Förderung erfolgt eine regelmäßige Absenkung der Förderung. Das führt zu einem zyklischen Zubau, vor allem im ersten Quartal eines jeden Jahres. Während im Februar 2012 insgesamt etwa ein Gigawatt PV-Leistung installiert war, waren es bis Ende 2015 schon über 8,4 GW – eine rasante Entwicklung. Dabei sind die solaren Einstrahlungswerte im Süden der Insel vergleichbar mit den Strahlungswerten in der nördlichen Hälfte Deutschlands. Hinzu kommen in den Küstenregionen teilweise kräftige Winde, welche die PV-Module kühlen und darüber die Effizienz steigern. In Summe ist also wider Erwarten der Süden Englands ein attraktiver Standort für Solarkraftwerke. Wie macht sich der Photovoltaik-Boom auf der Insel für Weidmüller bemerkbar? Die erste Einspeisevergütung zielte auf Kleinanlagen, typischerweise sogenannte „Aufdachanlagen“ für Gebäude. Die Ausweitung der ROC (Renewables Obligation Certificates), eine Art Umweltzertifikate für Erneuerbare Energien, brachte schließlich den Markt für Großanlagen in Schwung. Für uns wurde dieser Markt ab Mitte 2012 interessant, als zunehmend PV Freiland-Parks über 5 MW Größe gebaut wurden. Projektierer aus ganz Europa wurden im Zuge der zurückgehenden Märkte im Rest Europas, einschließlich Deutschlands, auf den UK-Markt aufmerksam. Weidmüller verfügte bereits früh über ein gutes Engagement mit führenden Projektentwicklern und den umsetzenden Projektierern, sowohl in UK als auch in Resteuropa. Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung im PV-Geschäft als einer der führenden Anbieter weltweit, konnten wir unser Wissen und unsere Erfahrung schnell auf den britischen Markt transferieren. Als Unternehmen ist Weidmüller schon seit Jahrzehnten auf dem britischen Markt aktiv. Wir verfügen dort über bestehende Beziehungen zu unseren Kunden, die der Marke Weidmüller vertrauen. Welche Projekte haben Sie vor Ort begleitet? Nach unseren Berechnungen sind knapp 1,5 GW der installierten PV-Leistung in UK mit Weidmüller-Produkten ausgestattet, einschließlich einiger der größten Anlagen des Landes. Dabei steht die Überwachung der Parks im Mittelpunkt. Hier helfen unsere Lösungen dabei, die Leistung der PV-Parks auf String-Ebene zu überwachen – also auf Ebene der einzelnen Modulreihen. Dadurch hat der Betreiber die Möglichkeit, Anomalien und Mindererträge sehr schnell zu lokalisieren und entsprechende Maßnahmen zur Fehlerbehebung im Park einzuleiten. Eine Besonderheit des UK-Marktes sind dabei oft kurze Bauzeiten, auch für sehr große Kraftwerke. Nach langen Genehmigungsverfahren und Klärung der Finanzierung muss es dann gerade mit dem effektiven Bau der Anlage sehr schnell gehen, weil die Frist für den Netzanschluss am Ende dann häufig eng ist. Entsprechend müssen wir als Unternehmen in der Lage sein, kurzfristig große Mengen unserer anlagenspezifischen Schaltschränke zu liefern. Mit der erneuten Absenkung der Förderung zum April 2016 haben wir in den letzten Monaten außerdem wieder einen Auftragsboom erlebt, so dass auch über die Jahreswende die Fertigung auf Hochtouren weiter gelaufen ist. Welche Komponenten wurden dabei besonders stark nachgefragt? Unsere Lösungen im Bereich Photovoltaik liegen auf der Gleichspannungsseite der Anlage, zwischen Modul und Wechselrichter – neben den Steckverbindern speziell die sogenannten Generator-Anschluss-Kästen (GAK), im PV-Umfeld auch Combiner Boxen genannt. Die richtige Auslegung eines GAK erfordert viel Applikationswissen und Erfahrung, welches wir in unserem globalen Applikationszentrum für Erneuerbare Energien in Barcelona gebündelt haben. Insbesondere in den großen PV-Parks, die heute auch in UK einen wesentlichen Teil der installierten Leistung ausmachen, sind diese GAK das Herzstück der Verbindungstechnik und der Leistungsüberwachung des PV-Kraftwerks. Was sind derzeit die Zukunftstechnologien der Branche? Auch im Photovoltaik-Bereich gibt es natürlich Markttrends, die Branche ist sogar sehr dynamisch. Ein aktueller Technologietrend geht in Richtung 1.500 Volt zulässige Spannung. Bisher ist der Großteil des Marktes im Gleichspannungsbereich bis 1.000 Volt angesiedelt. Höhere Spannungen erlauben jedoch ein geändertes Design des PV-Parks, z.B. längere Modulreihen und geringere Kabelquerschnitte. Darüber ergeben sich Einsparungen beim Material und beim Installationsaufwand. Voraussetzung für die breitere Einführung dieser Technologie war die Verfügbarkeit der Komponenten für den erhöhten Spannungsbereich, insbesondere von Modulen und Wechselrichtern, die nun zunehmend verfügbar sind. Weidmüller bietet natürlich auch für diesen Markt die entsprechenden Lösungen. Die Analysten von Bloomberg rechnen für 2016 mit einer weltweit installierten Gesamtleistung von 57GW. Gepaart mit dem erwarteten Wachstum der Windkraft auf 64GW könnte damit ein neuer globaler Investitionsrekord von 392 Milliarden US-Dollar erreicht werden. Die Branche wird also weiter wachsen. Welche Herausforderungen gilt es momentan zu bewältigen? Die PV-Branche wird zweifellos weiter wachsen, aber gleichzeitig muss jede Möglichkeit genutzt werden, um Solarkraftwerke noch wettbewerbsfähiger zu machen. Ein beherrschendes Problem der Branche bleibt das Überangebot an PV-Modulen und den Vormaterialien bis zum Rohstoff Silizium. Das wird auch in 2016 den Kostendruck weiter erhöhen. Bei den Erzeugungskosten pro kWh Strom steht die Photovoltaik darüber hinaus im Wettbewerb mit allen anderen Energiequellen. Das verstärkt den Druck der Investoren auf die Projektierer und Zulieferer zusätzlich, was in vielen Fällen den Bau von PV-Parks verzögert oder auch unwirtschaftlich werden lässt. Am Ende steht weiterhin das Ziel der Netzparität. Photovoltaik muss nicht nur eine umweltfreundliche, sondern auch eine wirtschaftliche Lösung sein, die ohne Förderung auskommt. Ein weiteres großes und oft typisches Problem des Marktes, das aktuell auch im UK-Markt besteht, ist die unklare Haltung der Regierung zu den Erneuerbaren Energien und die damit einhergehende Unsicherheit für Investoren. Verlängerte Genehmigungszeiten und ein unsicherer Ausblick auf die Förderbedingungen führen auch dazu, dass die Finanzierung der PV-Kraftwerke zunehmend schwieriger wird und der weitere Ausbau damit ins Stocken gerät. Dabei hat sich auch Großbritannien zu den EU-Klimazielen verpflichtet und sollte den Ausbau der Erneuerbaren nachhaltig antreiben. Wo wird die Nachfrage Ihrer Meinung nach in den nächsten Jahren steigen? Welche Länder besitzen das größte Potential für die Photovoltaik? Klar ist, dass der Gesamtmarkt weiter wachsen wird. Die etablierten Märkte wie China, die USA und Japan werden auch in den nächsten Jahren einen Großteil des Marktes ausmachen. Das größte Marktwachstum weltweit erwarte ich aber aus den „PV-Schwellenländern“. Da ist beispielsweise Indien zu nennen, wo die Regierung ein Ausbauziel der PV-Leistung bis 2022 auf sagenhafte 100GW festgelegt hat. Vielversprechend ist auch eine Kombination wie wir sie beispielsweise in Chile vorfinden. Dort treffen gute Klimabedingungen auf Energie-hungrige Industrien wie den Bergbau. Das ist eine attraktive und vielversprechende Kombination für den Ausbau des PV-Marktes. Schließlich werden weltweit immer mehr Länder die Vorteile der Photovoltaik als wesentlichen Bestandteil ihres Energiemixes erkennen und in der Folge ausbauen.
** LINK **
Energiesparkonto Webseite hilft kleinen Unternehmen beim Sparen
Mit der kostenfreien Energiemanagement-Software hilft das vom Bundesumweltministerium geförderte „Energiesparkonto für Unternehmen“ kleinen und mittleren Firmen, Sparpotentiale zu erkennen und die Energiekosten zu senken. Alle Daten zu Stromverbrauch, Heizenergie und Wasser sowie zum eventuell vorhandenen Fuhrpark können dabei bequem und einfach über die Webseite verwaltet werden. Screenshot: unternehmen.energiesparkonto.de „Das Energiesparkonto zeigt, in welchen Bereichen ein Unternehmen wie viel Energie verbraucht. Komplizierte Zusammenhänge werden durch Grafiken leicht verständlich gemacht. Damit sehen Unternehmer sofort, wo sie sparen können“, erklärt Tanja Loitz, Geschäftsführerin der hinter dem Projekt stehenden gemeinnützigen co2online GmbH das Konzept. Mit der Online-Software lassen sich zudem Zielwerte für den Energieverbrauch festlegen und die eigenen Mitarbeiter tagesaktuell über die gemeinschaftlichen Sparerfolge informieren. „Ob in der Bäckerei oder im Gemüseladen: Das steigert die Motivation zum Sparen und hilft beim Senken der Energiekosten.“ Das Monitoring hilft laut Experte beim Energiesparen Vom Nutzen des Energiesparkontos ist sich auch Christian Noll, Geschäftsführender Vorstand der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz e.V. (DENEFF), voll überzeugt. In dem Angebot sieht er deshalb ein positives Signal an Klein- und Mittelständler: „Große Unternehmen kümmern sich häufig sehr genau um ihren Energieverbrauch. Bei Klein- und Kleinstunternehmen ist das oft anders. Viele kennen ihren Strom- und Wärmeverbrauch nicht richtig – und wissen deshalb nicht, wie leicht sie sparen könnten. Das Monitoring mit dem Energiesparkonto ist für sie ein guter erster Schritt, um mit dem Energiesparen zu beginnen und ihre Energiekosten zu senken. Für die Anwaltskanzlei genauso wie für das Zahnlabor.“ Das Energiesparkonto erfüllt die Standards der europäischen Norm zu Anforderungen an qualitativ gute Energieaudits EN 16247. Die Nutzung des Kontos genügt demnach auch als Nachweis, wenn Unternehmen einen Antrag auf Stromsteuerentlastung stellen wollen. Laut der gemeinnützigen co2online GmbH eignet es sich dabei sowohl für Klein- und Kleinstunternehmen als auch für mittlere Unternehmen mit einer Größe bis zu 250 Mitarbeitern. Weitere Informationen sind auf www.unternehmen.energiesparkonto.de zu finden.
** LINK **

Diese Texte sind Eigentum der oben genannten Autoren und Webseiten. Dieses Script ist lediglich ein Tool zum Anzeigen von RSS-Feeds, wobei die Daten in Echtzeit von der entsprechenden XML/RSS-Seite ausgelesen und angezeigt wird. Rss-Suche.eu Übernimmt weder Garantie für die Richtigkeit der Texte und Informationen, noch stehen diese Texte in irgendeinem Bezug zu RSS-Suche. Sie unterliegen den Rechten der jeweiligen Autoren.