| Makaveli´s Gedanken-Feed |
| Ein Haufen von Scherben. Von der Gesellschaft gerichtet. Bereit schon zu sterben. Mit letztem Willen gedichtet. |
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| Kämpferherz |
| Immer dann, wenn ich durch die Strassen gehe den Menschen in die Auge sehe sehe ich Ohnmacht bloß noch Schatten flanken die unbelebt des Weges wanken Sehe die Stille vor den Mündern schäumen beginne so vor mich hinzuträumen blicke auf die Kälte, des grauen Randes an den Strassen unseres Landes Sehe vor mir den Winter, wenn nichts bliebe denke plötzlich an sie, denke an Liebe sehe einen Mantel, zum Teilen das Schwert und sehe sie, wie sie mich begehrt Während die meisten sodann einsam noch sitzen heiß von Rage kalte Perlen schwitzen dann will ich uns diesen Traum noch erfüllen uns unter´m Mantel einzuhüllen Einmal noch frei zu sein, ohne´s Versagen ohne die Narben nochmal zu beklagen will zum letzten Tanz die Hand ihr geben so bis zum Ende noch dahinzuschweben Noch einmal mit ihr umarmend mich einen einmal noch in ihren Armen zu weinen ein letztes Mal noch ihren Atem hier spüren einmal noch ihre Haut zu berühren Sehe sie einmal noch ein „Danke“ brauchen will in ihr Ohr „Verzeihung“ hauchen vergessen wohin, wie wir dorthin je kamen im kältesten Winter noch einmal im Warmen Unsere Lippen, sie wollen sich nochmal berühren meine Hand ihre Brust noch einmal spüren in des letzten Stündleins eindringend Schlägen uns in der Leidenschaft des Takts zu bewegen In der Tundra einmal aus der Oase noch trinken will mit ihr zusammen so dorthin dann sinken dort wo and´re keinen Ausweg sehen will ich Hand in Hand dorthin noch gehen Ihr dann ein letztes Mal in die Augen zu blicken Moment noch leben, bevor sie mich zwicken nur im jetzt, frei vom Gestern ohne den Morgen einmal im Leben noch frei von den Sorgen Erfriere schon jetzt, wenn im Winter nichts bliebe ausser den Gedanken nach Rache für Diebe ohne Geld, gefrierend auf den Strassen des Landes nie frei von der Last des Unterpfandes Vielleicht verliere ich bald alles, vielleicht sogar sie vielleicht weiß ich nicht wo, vielleicht nicht wie vielleicht wird das Leben in mir als erstes schon still muss bis dahin nur wissen , wie sehr ich es will Ich will so lange leben, bis ich dann sterbe so lange blühen, bis ich verderbe Ich will so lange gewinnen, bis ich verliere so lange glühen, bis ich erfriere Ich muss es hören, dann zum letzten Atemzug mein Herz wie´s in der Brust noch schlug so weiß ich es, dann bis zum letzten Atemzug zu kämpfen bleibt stets Grund genug |
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| Zeitspiel |
| Man kann drehen und wenden wie man auch will Zeit ist und bleibt ein undankbarer Zeitgenosse Je mehr man sie hat desto eher versucht man sie totzuschlagen je eher man sie bräuchte desto mehr rennt sie davon |
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| Vielsagend! |
| Was will der bloß? Nicht der schon wieder! Das ist ja nicht mit anzuhören! Die sonderbaren Worte! Die schiefen Lieder! Die beklagten sie in Chören Das kann nicht sein! Das darf´s nicht geben! Was dieser Fink schon alles schmierte! So fluchten sie gemeinsam über sein Streben und warum es keinen int´ressierte Sie erwünschten über ihm des Schweigens Tuch Was der erzählt? Ist mir doch Latte! Warum steht beschrieben, ach, so dick ist doch´s Buch voller Worte. „Von dem, der Nichts zu sagen hatte!“ |
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| Ach Mensch, was bist du dämlich! (4) |
| Stelle dir doch nur einmal vor was wir mit dem Geld alles tun könnten! So höre ich sie ständig sagen Was wir wohl alles tun könnten wenn wir uns nicht bloß Geld vorstellten das wir bräuchten für die Dinge die wir gerne tun würden sondern uns die Dinge wirklich vorstellen würden sie ganz einfach zu tun? Ich kann nicht aufhören es mir vorzustellen |
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| Am Ende für´s Leben |
| Es steckt so viel vom Schmerz in ihr war gestern Abend schon gegangen all der Hass, er entlädt sich auf mir lässt mich oft um Hoffnung bangen Die Bilder gehen mir nicht aus dem Kopf ein kleines Mädchen, gepackt am Zopf wie sie unter einer kalten Dusche blutet es ist die eigene Mutter, die es zumutet Eine Drahtbürste zerreisst ihren Rücken sehe das böse Gesicht und sein Entzücken sie nimmt alles auf, mit einer Kamera und jedesmal, wenn die kleine unartig war Dann musste sie´s mit Freunden gucken spüre heute noch das verängstigte Zucken jedesmal wenn sie glaubt, zu verfehlen sieht man bald Dämonen ihre Seele quälen „Es tut mir so Leid, dass ich nun schon hier doch lieber Gott, sie waren so gemein zu mir“ so hörte ich sie im Schlaf schon sprechen Schmerz ließ heulend mich zusammenbrechen Vier Tage wach, doch beschließe zu gehen zehn Kilometer, ich muss nach ihr sehen quer durch die Wiesen, beginne zu rennen spüre das Feuer wieder im Herzen brennen Auf meine Vernunft hofft ihr wohl vergebens nicht bloß Liebe, es ist auch mein Willen nur allzu süchtig macht der Sieg eines Lebens nur er kann meine Sehnsucht stillen Ich werde wieder tun, was keiner kann keine Medizin und kein Psychologe der eh keinen je zurückbesann nicht vom Kaltgetränk und nicht von Droge Setze die Nadel an, aus Fetzen von Leid nähe ich ihr´s schönste Abendkleid für den einsamen Kämpf, gegen die Norm schmieden meine Finger ihr die Uniform Im ganzen Körper spüre ich die Schmerzen trage so viel fremdes Leid im Herzen doch fühle im Kalten noch so große Kraft die nur verlorener Seelen Rückkehr schafft Die reichen wird, um am Ende zu gewinnen kann so laut in mir die Musik spüren sie lässt den letzten Tanz mich besinnen brennend das Kind glühende Feder führen Sollte mich dann doch die Kraft verlassen du brauchst nicht zu weinen, glaube mir lieber liebend gestorben, als lebend zu hassen für mich gibt’s eh niemals den Frieden hier Doch bis dahin will ich zu kämpfen versprechen selbst wenn es dann in Armut endet, wie es begonnen weder mit allen, noch mit einem, werde ich brechen habe am Ende so. Oder so. Nochmal für´s Leben gewonnen |
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| Viva la Revolution! |
| Stehe an deinem Grab und will es gern´ sagen nie, nein und nimmer sage ja, doch und schlimmer kann deine Gründe nicht als Falsch anklagen Es ist viel weiter noch gekommen an diesem ehrlichsten der Orte fehlen mir so, mal wieder, die Worte das Leben hat zu vielen ihren Traum genommen Das geht raus, an die Brüder im Nebel um die ganze Welt an jeden unter´m Himmelszelt vereint kommen wir noch an lange Hebel Wo kommen nur bloß schon Guillotinen her? Wir müssen uns die Hände geben werden dieses Jahr gen Ende leben du musst sie entfernen, Monsieur Robespierre Ist es Freiheit, dann gibt’s mehr als eine Wahl ob Maske oder Gesicht im Lichte es geht um das Ende der Geschichte Gleichheit verbietet Ausgrenzung und Qual Gibst du achtfach Versprechen, bin ich dein Wirbelwind ich bin bereit noch heute loszufegen bereit, mit jedem mich so anzulegen es ist frei von Angst, dass himmlische Kind Wir werden gemeinsam gehen, einfach Srück für Stück glaubt an die Kraft, wir werden es schaffen mit der geeinten Macht unserer Waffen lassen wir keinen liegen, wir holen sie alle zurück Lasst uns in dieser jungen Nation die Bühnen bauen dort brennen dann all die Kerzen für unsere Kinder und die verlorenen Herzen neigt still die Köpfe, um in den Himmel zu schauen Wir sollten gemeinsam unsere Augen schließen all die Tränen, die wir noch schuldig sind weinen wir dort gemeinsam in den Wind überall ertönen die Namen, wie sie heißen und hießen Musik erzählt ihre Geschichten, könnt ihr´s spüren? Am Boulevard der gebrochenen Herzen an der Strasse uns´rer Kinder Schmerzen es ist an der Zeit, Lieder vom Sieg werden führen Der Wind kommt auf, es flackern die Flammen lasst uns die Geschichten kennen in den Dochten wird die Hoffnung brennen spürt ihr die Kraft, mit der wir Mauern niederrammen? In den Sternen könnt ihr die Zukunft schon sehen für die einen gilt es, sie zu rächen für die Kinder unseren Schutz auszusprechen im Kerzenlicht dann muss ein ganzes Volk endlich stehen Ein Junkie, ein Toter, ein Schuss, Stich und Strich lasst uns all die Seelen, die gehen und gingen lasst sie uns retten, ihre Lieder in die Köpfe bringen wir lassen so viele Kinder ganz einfach im Stich Der Krieg, die Politik, der Hass, Geld und Banken die Gefahren und nicht Teil des Ganzen heißen lasst uns doch einfach ihre Burg einreißen wir sind das Volk, dessen Lieder uns flanken Die Musik in mir, kannst du sie spüren? Für die neue Bewegung schon lange bereit sie gehen schon lange, viel zu lange, viel zu weit deshalb will ich den letzten Tanz nun schüren Fühlt ihr das Wunderbare, an diesem Leben? Die Chance wird es für niemanden je wieder geben wir können gemeinsam diesen Brocken heben unter unseren Füssen kann die ganze Erde beben In den Gedanken fliegen uns´re Friedenstauben eine Hand „Victory“. In der anderen das Megaphon viva la vida loca! Viva la Revolution! Die Arme will ich, gekreuzt dann, über´m Kopfe glauben Brüder und Schwestern, lasst uns kämpfen für´s Leben erst nur die Augen zu, gehen, fühlen und sprechen zur Not auch schlagen, zerstören und brechen Hand in Hand, erst ein Stückchen über´m Boden schweben Im letzten Kriegsschrei explodieren, so zur Nova werden von der Mitte, bis an den Rand des Randes schießt sie durch die Strassen dieses Landes auf, mein Freund! Holen wir uns den Himmel auf Erden! |
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| DeathRowStyle |
| Wenn du wissen willst, wie weit wir gehen dann musst du in den Stammbaum sehen Brüder brennend dort am Scheiterhaufen ihre Hitze, sie entflammt beim Laufen Warum sollte ich mich schonen? In mir kämpfen täglich die Dämonen meine Brust gestählt von ihren Seelen die täglich neu mit Zweifeln quälen Wenn listig klappern böse Schlangen wir lassen sie um´s Gifte bangen wenn sie lauschen gar mit 1000 Wanzen dann lassen wir die Puppen tanzen Alle die sind, zu schwach zum Laufen? Wir lassen Durstige gern Tinte saufen all die Falschen und die Linken die lassen wir darin ertrinken Ist einem Freund die Zeit zu schade erwartet ihn ganz sicher keine Gnade doch ist es uns zu kurz, das Leben nicht Feinden auch die Hand zu geben Hör´ auf mir heute Angst zu machen oder hör´ mich morgen müde lachen bin am Schnellsten erst auf allen Vieren frei wie ein Vogel, mit Nichts zu verlieren Wer um wahren Wert des Lebens weiß bezahlt für eines gern den höchsten Preis wir glauben, bis ans Ende uns´rer Zeit es bedeutet von heut´ in alle Ewigkeit Zu diesem Spiel gehören Schmerzen folgst du wirklich deinem Herzen dann können sie dich heute quälen und für Morgen diesen Muskel stählen Mit dem Rücken zur Wand, in der Enge dort verstau´n wir so die ganze Menge deshalb ist einer von uns, in diesem Spiel für dich, mein Freund! Zwei zu viel! |
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| Verblendet |
| Einsam weinen scheue Herzen in den Momenten größter Schmerzen von weit unten hört man´s klagen verzweifelt geistern bohrend Fragen „Warum nur konnte ich´s nicht sehen?“ was so viele zu vergessen flehen die Einsicht, die oft Willen bricht zu spät gern zeigt sich´s wahre Gesicht So führt der Verzweiflung letzter Mute und bewirkt, wie meistens, nicht das Gute so nimmt man´s einfach dann in Kauf setzt sich selber eine Maske auf Für einen Moment nur allzu sicher vor Hohn und Spott und bösem Gekicher befreit euch von Lasten, die auf euch lagen am Besten so lange, bis wir alle eine tragen Nur leider wird uns, ihr müsstet´s selber erraten dann wahren Gesichtes dickstes Ende erwarten aus den Köpfen wandern langsam all eure Träume bleiben in Gesichtern bloß die weißesten Schäume |
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| Der Narr |
| Ja, wie wahr, ich bin ein Narr meine Augen sind blau mein Blick oft starr stehe ganz gerne mal zur Show unbefangen muss ich´s machen einfach sehen, wohin sie führen höhnisch sehe ich sie über mich lachen auch ein Narr kann Schmerzen spüren Ganz unbekümmert stehe ich auf renne los, ins offene Messer lasse den Dingen ihren Lauf so geht es Anderen oft besser ich öffne ihnen gerne Herzen wenn ich selbst misstrauisch bin freu´n sie umso mehr meine Schmerzen halt ich die andere Wange auch noch hin Manchmal scheint es eines Lebens Sinn sehen sie mich in Tiefen mal fallen freuen sie sich, wie dumm ich doch bin hören es ganz weit noch knallen wenn sie denken, dass er nun ruht plötzlich steht er da, am Lachen es geht mir einfach wieder gut mein Glück, es kann sie rasend machen So bin ich leider oft allein sie lassen mich im Regen stehen nicht einsam, so wie ich zu sein sehe von hinten, wie weit sie gehen hat man mal zu viel von allen soll ich mich nicht entfernen komme ich, um ihren Hals zu fallen oder fliehe zu den Sternen In der nächsten, dunklen Nacht stehen sie alle an den Scheiben freuen sich, kein Narr, der lacht es tut so gut, es weit zu treiben bis mir meine Tränen tropfen als atmeten sie sie einfach ein beginnt danach ihr Schulterklopfen wie toll es sei, nicht ich zu sein So muss ein Narr es verstehen wie gerne sehen sie ihn liegen beginnt durch sie hindurchzusehen den Wunsch, Kurven nicht zu kriegen so erfreut man sich, an den Stürzen die offenen Wunden, wie sie bluten sie mit Salz, wie ihre Suppe zu würzen der Narr trennt so das Böse vom Guten Die Guten, mit Mündern offen, staunen wie ich noch lache, nur unter Hetzern bei meinen Saltos geht ein Raunen dann fließt die Träne bei den Ketzern die mich weiter wie die Beute jagen sehen mich tanzen, singen, tanzen, swingen ja, folge mir nur und lasse dich tragen und vom Narren an die Grenzen bringen! |
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| Aus-Wege |
| Die Kurse fallen, Banken wanken Menschen sterben, Panzer tanken Kinder, die im Blut ertrinken Mütter, die zum Abschied winken teures Öl und Diamanten tote Kinder, die sie fanden die Tat, sie macht den Täter groß wofür tausend Opfer leiden bloß es fließt das Geld so zu den Reichen belebt das Spiel von reichen Scheichen die gut geölt am schönen Strande vernehmen gut gebräunt, am Rande die armen Menschen, die verbleichen für die Sonnenbräune ihresgleichen unter Türmen aus gehäuften Zahlen werden Menschenrechte so zermahlen zwischen Banken, bis auf´s letzte leer der mit der Macht trabt nebenher die Banken, bis auf´s Letzte leer verleih´n ganz einfach immer mehr so wird’s am Ende denen bleiben die die Aktien und die Heere treiben wenn Kurse fallen, Banken wanken Menschen sterben, Panzer tanken für unsereins, viel Feind, viel Ehr´ für unsereins? Ach woher? Gemeinsam auf dem Weg zum Ende sucht sich jeder seine eig´ne Wende auf den Strassen, unter Linden will jeder seinen Aus-Weg finden und will einer ihn mal anders sehen hören alle auf, den Weg zu gehen lassen Hoffnungen und Zeit verstreichen während Menschen sterben und verbleichen doch Zeit ist´s längst, könnt ihr es sehen für uns GEMEINSAM aufzustehen! |
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