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| Vor- und Nachteile einer Risiko-Lebensversicherung |
| Die Lebensversicherung ist inzwischen eine der beliebtesten Altersvorsorgen der Deutschen geworden. Daneben ist aber natürlich auch ihr Zweck als tatsächliche Lebensversicherung wichtig. Die Risiko-Lebensversicherung kann nicht zur Altersvorsorge verwendet werden, sondern bietet auch noch ganz andere Vor- und Nachteile. Mit der Risiko-Lebensversicherung den Kredit absichern Wie bereits oben erwähnt, ist die klassische Altersvorsorge über die Lebensversicherung mit einer Risiko-Lebensversicherung nicht möglich. Das Risiko im Namen bezeichnet die Tatsache, dass die Versicherung tatsächlich nur im Erlebensfall zahlt. Damit dient die Risiko-Lebensversicherung insbesondere dem Schutz der Familienangehörigen des Versicherten. Auch die Kosten für die Beerdigung werden mit dieser Versicherungsform bedacht. Sie erfüllt aber dennoch einen großen Zweck. Mit einer Risiko-Lebensversicherung ist es möglich, Kredite abzusichern. Man stelle sich folgendes Szenario vor: Eine Familie nimmt einen Kredit für den Hausbau auf. Der Mann ist der alleinige Verdiener, stirbt jedoch oder wird arbeitsunfähig bevor das Haus abbezahlt ist. Dieses muss dann mit Schulden wieder verkauft werden. Dieses Horrorszenario kann durch eine Risiko-Lebensversicherung aufgelöst werden. Im Erlebensfall wird das Geld ausgezahlt. Mittlerweile wird diese sogenannte Restschuldversicherung von Banken in Zusammenhang mit größeren Krediten angeboten. Erlebensfall bedeutet hier nicht ausschließlich den Tod des Versicherten. In einigen Fällen wird auch der Fall der Arbeitslosigkeit mitversichert. Fallen die Kreditzahlungen also wegen eines Unglücks aus, kann man sich auf das Geld aus der Risiko-Lebensversicherung verlassen. Diese Form der Lebensversicherung wird bekanntermaßen als Berufsunfähigkeitsversicherung bezeichnet und lohnt sich insbesondere für Berufstätige in körperlich sehr fordernden oder gefährlichen Berufen. Unterschiede zur Kapitallebensversicherung Wie der Name schon sagt, dient die Kapitallebensversicherung der Kapitalbildung und damit entweder der Altersvorsorge oder größeren, finanziellen Vorhaben. Die Risiko-Lebensversicherung ist da anders. Sie deckt nur den Todesfall (beziehungsweise Erlebensfall) ab, der innerhalb der Versicherungslaufzeit liegen muss. Ein Totalausfall der Versicherungssumme ist also durchaus möglich. Bei der fondsgebundenen Variante kann außerdem Wertverlust drohen. Das hat Konsequenzen für den Beitrag zu dieser Form der Lebensversicherung. Weil nur für das Versprechen einer Leistungserbringung im Erlebensfall gezahlt wird, liegen die Beiträge wesentlich niedriger. In einigen Fällen gibt es auch die Möglichkeit, mehrere Personen über eine Risiko-Lebensversicherung zu versichern. Diese Personen müssen wirtschaftlich voneinander abhängig sein, es muss sich also zum Beispiel um Eheleute oder dauerhafte Geschäftspartner handeln. Das Abschließen einer Risiko-Lebensversicherung bietet zwar keine sichere Kapitalbildung, dient aber auch einem ganz anderen Zweck. Die Familie oder aber ein Kredit sollen abgesichert werden. Beide Versicherungsformen lassen sich daher nicht direkt in Konkurrenz setzen. Oftmals wird die Risiko-Lebensversicherung komplementär zur Kapitallebensversicherung eingesetzt. |
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| Nützliche Altersvorsorge |
| Darf man einer aktuellen Umfrage von Forsa Glauben schenken, sparen die Deutschen bis zu 120 Euro im Monat für ihre private Rente an. »Sparen wird gerade auch in der jüngeren Generation nicht nur als notwendig erachtet, sondern mittlerweile sehr geschätzt«, weiß Hans Gruber von der SHB Innovative Fondskonzepte AG (SHB AG). Laut der Umfrage haben 66 Prozent der Befragten eine finanzielle Rücklage, weitere 87 Prozent empfinden Sparen nicht mehr als ein altmodisches Relikt, sondern zeitgemäß. Die meisten Menschen der Umfrage, fast drei Viertel, legen Geld zurück, um sich einen lang gehegten Wunsch zu erfüllen. Zwei von drei Erwachsenen unter 30 legen ihr Geld regelmäßig zur Seite, bei 30- bis 44-Jährigen sind es sogar 72 Prozent. Zum Vergleich: Nur jeder Zweite über 60 spart regelmäßig. Sichere Immobilienfonds Der Trend zum Sparen ist jedoch nicht nur ein privates Vergnügen, sondern teilweise auch notwendig, um später einmal im hohen Alter keine Versorgungslücke zu haben. »Viele sparen nur auf Festgeldkonten oder Sparbüchern. Da vernichtet die Inflation jeglichen Zinsesseffekt bei Weitem«, warnt Gruber. Auch die klassische Lebensversicherung oder Aktienfonds können keine Sicherheiten bieten oder anständige Rendite erwirtschaften. »Sicherheit der Spareinlage, eine anständige Verzinsung und einen sehr guten Inflationsschutz: Das bieten nur gut konzipierte Immobilienfonds.« Wer öfter seinen Beruf wechselt und längere Durststrecken oder persönliche Veränderungen durchmachen muss, kann über die Jahre hinweg jedoch gar nicht konsequent sparen. »Anleger sollten nie alles auf eine Karte setzen. Anlageprodukte, die in mehrere Immobilien investieren, bieten Sicherheit und Zinsertrag. Damit hat der Anleger einen soliden und in sich diversifizierten Baustein im Portfolio«, erklärt Gruber eine sinnvolle Möglichkeit zum Vermögensaufbau. |
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| Wahrheit oder Recht? |
| Gerade im Bereich Versicherungen ist die Versuchung für viele groß über die zahlreichen und teilweise umfangreichen Leistungen der Institute an das schnelle Geld zu kommen, ohne wirklich ein Anrecht auf Leistungen zu haben. Überraschend skrupellos und leichtfertig wird in Deutschland der Delikt Versicherungsbetrug gehandelt und fast niemand würde diese Betrugsform in vielen Fällen schwerer bewerten als mit dem Urteil Kavaliersdelikt. Dabei schaden Versicherungsbetrüger nicht nur dem Versicherungsgeber sondern der gesamten solidarischen Gemeinschaft der Versicherten. Einfache Tricks und aufwendige Betrugsfälle Die Betrüger wenden nicht selten ganz einfache Methoden an, die trotzdem schwer nachzuweisen sind. So werden Gegenstände als gestohlen gemeldet, die gar nicht weg sind, oder Schäden am Auto gemeldet, die gar nicht vorhanden sind. Mutwillige Zerstörungen werden zum Unfall deklariert oder es werden sogar Dinge absichtlich beschädigt nur um sie von der Versicherung ersetzt zu kriegen. Das ist ein besonders beliebtes Vorgehen zur Entsorgung überflüssig gewordener Haushaltsgegenstände oder Hi-Fi-Artikeln. Besonders heimtückisch gestalten sich solche Fälle, wenn der Versicherte allein zu diesem Zwecke zuvor eine Versicherung abgeschlossen hat. Auf www.apex-detektive.de kann man zahlreiche Beispielsfälle nachlesen und es sollte einem gleichzeitig eine Warnung sein, dass viele dieser vermeintlich todsicheren Tipps und Tricks sowohl den Detektiven als auch den Versicherungen schon einmal untergekommen sind, damit bekannt sind und im Falle des Auftretens eines vergleichbaren Falles sofort zu Misstrauen führen könnten. Es gibt nichts, was es nicht gibt Aus Geldnot greifen die Menschen zu den wildesten Maßnahmen. Auch zu Selbstverletzungen ist es im Rahmen des Versicherungsbetruges schon gekommen. Bekannt wurde in TV und Radio ein Fall, wo sich ein Mann von seiner Freundin über das eigene Bein fahren ließ, um so krankgeschrieben zu werden und seine Berufsunfähigkeitsversicherung zu betrügen. Da sich die Versicherung nicht erklären konnte, wie der Mann so verletzt worden sein konnte ohne Angaben zu Fahrzeug oder Fahrer machen zu können, stellte sie Nachforschungen an und kam bei Nachstellung des “Unfalls” schnell zu dem Schluss, dass so ein Unfall mit der anhand der Verletzungen nachvollziehbaren Geschwindigkeit einfach nicht mögich war. Am Ende hatte der Mann weder das Geld noch ein gesundes Bein, denn die Verletzungen waren derart schwer, dass es nie wieder richtig heilte. Bevor man also zu solchen Mitteln greift, sollte man sich gut überlegen, ob man nicht doch noch auch auf ehrliche Weise an Geld kommen kann. Denn die meisten Betrugsfälle fliegen auf. Auch bei fingierten Unfällen ohne Personenschaden fragen die Versicherungen heute schon aufgrund ihrer Erfahrungen genauer nach. So manch einer, der wirklich den Schaden hat, wird sich wahrscheinlich ärgern, wenn ihm bohrende Fragen zum Unfallhergang gestellt werden, obwohl er wirklich Opfer geworden ist. Dafür kann er sich dann aber in erster Linie bei seinen betrügerischen Mitmenschen bedanken. |
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| Die Forderungsausfallklausel |
| Im Schadensfall versichert zu sein, nützt nicht nur dem Versicherten, sondern auch dem, der von dem Schaden betroffen ist. Leider ist immer noch nur jeder dritte Deutsche tatsächlich haftpflichtversichert. So kann es jeden treffen, und zwar sich selbst Forderungen für einen Schadensfall gegenüber zu sehen, die er selbst tragen muss, aber auch selbst Forderungen an jemanden zu haben, die derjenige nicht leisten kann. Rettung bei Zahlungsunfähigkeit Eine solche Situation,in der man sprichwörtlich dem nackten Mann nicht in die Tasche greifen kann, kann ganz schöne Probleme verursachen. Ein wichtiges Teil kann nicht ersetzt werden, eine zwingend notwendige Reparatur nicht ausgeführt werden und dass weil die Forderung nicht von einer Versicherung getragen wird und von der unversicherten Person selbst nicht getragen werden kann. Eine Zwickmühle für jeden Betroffenen und bei kleineren Summen sicher ein Grund die Forderung abzuschreiben und sich damit abzufinden, dass man auf dem Schaden sitzen bleibt. Bei größeren Summen hat man nichts zu lachen, es sei denn man verfügt in seiner eigenen Haftpflicht über die Forderungsausfallklausel. Rettungsschirm für Geschädigte Diese Klausel besagt, dass die eigene Versicherungen für Forderungen einspringt, die der Geschädigte nicht von der Versicherung oder aus der eigenen Tasche der Gegenpartei in absehbarer Zeit erstattet kriegt. Die Versicherung wird nicht aufgeben, die Summe von dem Verantwortlichen zurückzufordern aber zumindest für den Geschädigten geht sie erst einmal in Vorleistung. Dieser kann somit seine Kosten begleichen und ist nicht mehr persönlich vom Pech anderer betroffen. Eine gute Sache also, achten Sie darauf, dass Ihre Haftpflicht über diese kleine aber feine Klausel verfügt. |
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| Rechtsschutzversicherung für jedermann |
| Jeder kann einmal in ungewollte Streitigkeiten verwickelt oder in missliche Situationen gebracht werden. Enden diese Streitigkeiten dann vor Gericht, fallen hohe Kosten an, die je nach Urteil vom Kläger oder dem Angeklagten getragen werden müssen. Hat man aber eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen, so übernimmt sie alle anfallenden Kosten bei aller Art von Rechtsstreitigkeit inklusive der immens hohen Anwaltskosten. Viele Haushalte verfügen deshalb über eine Rechtsschutzversicherung, um im Streitfall nicht noch ein finanzielles Fiasko erleben zu müssen. Inzwischen werden verschiedene Arten von Rechtsschutzversicherungen angeboten, die auf unterschiedliche Bedürfnisse einzelner Versicherungsnehmer einzugehen vermögen, wie zum Beispiel eine Mieterrechtsschutzversicherung oder eine Rechtsschutzversicherung für Ehestreitigkeiten oder den Nachbarschaftsstreit. Vor Abschluss einer Versicherungspolice sollte sich der Versicherungsnehmer jedoch mehrere Angebote einholen, da die Kosten von Gesellschaft zu Gesellschaft stark variieren können. Überdies können innerhalb einer Rechtsschutzversicherung beide Partner (auch bei anerkannten, nichtehelichen Partnerschaften) sowie minderjährige Kinder mitversichert werden. Kombi-Paket: Privat-, Berufs- und Verkehrsrechtsschutz Einen guten Versicherungsschutz bietet eine kombinierte Privat-, Berufs- und Verkehrsrechtsschutzversicherung und ist ein Versicherungsberater kompetent, dann wird er einem auch genau diesen kombinierten Versicherungsschutz anbieten. Mehr braucht man normalerweise eigentlich nicht und ist dadurch gegen die größten Risiken versichert. Viele meinen zwar, dass allein eine Privat- und Berufsrechtsschutzversicherung für sie relevant sein könnte oder für andere eine Verkehrsrechtsschutzversicherung vollkommen ausreichen würden. Das Kombipaket bringt jedoch alle auf einen Nenner, ist im Paket günstiger und Statistiken beweisen außerdem, dass der Versicherungsschutz relativ ausgeglichen ist und ungefähr zu gleichen Anteilen in Anspruch genommen wird. Weiterhin stehen den Versicherungsnehmern noch eine Haus- und Grundstücksrechtsschutzversicherung zur Verfügung, aber auch eine Mieterrechtsschutzversicherung. Unternehmen können auf eine Strafrechtsschutzversicherung für Geschäftskunden zurückgreifen, die zugleich auch einen strafrechtlichen Schutz der Mitarbeiter (bei Firmenangelegenheiten) beinhalten kann. Ausdehnbar ist die Unternehmensversicherung sogar noch auf firmeneigene Filialen im Ausland. Prinzipiell sollten bei jeder Art von Rechtsschutzversicherung die variierenden Konditionen einzelner Anbieter näher betrachtet werden, wie z.B. die Höhe des versicherten Streitwertes. Wann zahlt die Versicherung? Grundsätzlich übernimmt eine Rechtsschutzversicherung alle Kosten, die bei einem Rechtsstreit anfallen. Dazu gehören Gerichts- und Anwaltskosten, aber auch Gutachterkosten und selbst Strafkautionen. Darüber hinaus hat der Versicherungsnehmer die freie Wahl für jeden beliebigen Anwalt, wodurch er sich selbst einen Fachanwalt für spezifische Streitigkeiten aussuchen und leisten kann, schließlich kommen die Kosten nicht auf ihn persönlich zu. Viele Policen bieten obendrein einen Rechtsschutz für ganz Europa. Der Rechtsanwalt Berlin kann also ebenso mit der Versicherungsgesellschaft abrechnen wie der Rechtsanwalt München, selbst wenn sich der Wohnort des Versicherungsnehmers in Köln befindet. Befindet sich der Gerichtsort für die Beilegung von Streitigkeiten darüber hinaus in Österreich, kann mit dem Rechtsanwalt aus Berlin selbstverständlich auch dorthin gefahren werden. Obendrein muss beim Abschluss einer Rechtsschutzversicherung auch berücksichtigt werden, dass in Zeiten ständig drohender Kündigungen gerade die Berufsrechtsschutzversicherung dafür sorgen kann, dass Mitarbeiter zu ihrem Recht kommen. Manchmal handelt es sich dabei um eine Wiedereinstellung oder auch um die Bezahlung noch ausstehender Gehälter. Ohne Rechtsschutz hätte es sich mancher Arbeiter nicht leisten können, einen Anwalt mit der Durchsetzung seiner Rechte zu beauftragen. |
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| Rechtsschutzversicherung: Streitlust kann teuer werden |
| Die Deutschen sind ein vergleichsweise streitlustiges Völkchen, welches seine Zwistigkeiten untereinander weniger in ausufernden Diskussionen zu lösen versucht, sondern lieber noch vor Gericht beilegen lässt. Wohl auch darum ist inzwischen jeder zweite Bundesbürger bereits in Besitz einer Rechtsschutzversicherung. Doch Obacht, ein Vergleich lohnt sich, sonst kann es richtig teuer werden! Vergleichen Sie die Preise! Aus einem harmlosen Nachbarschaftsstreit wird manchmal bitterer Ernst, wenn die gegenseitigen Animositäten jede Kleinigkeit dazu nutzen, um dem Gegenüber mit Recht und Gesetz eines Besseren zu belehren. Landet so ein Streitfall vor Gericht, so kann sich daraus unter gewissen Umständen ein durchaus kostspieliger und vor allem langwieriger Prozess entwickeln. Da ist dann guter Rat teuer. Es lohnt immer auch, wenn man die Preise einer Rechtsschutzversicherung vergleichen kann und mit einem genaueren Blick in die bisherigen Versicherungsanlagen lässt sich unnötiges Geld einsparen. Die Rechtsschutzversicherung ist als klassische Kombi-Versicherung in vielen Policen bereits enthalten. So schließt die KFZ-Versicherung meist auch eine Rechtsschutzversicherung für Streitfälle im Verkehr mit ein, Streitfälle aus Angelegenheiten der Mieter werden hingegen schon für Mitglieder einer Mietervereinigung kostendeckend übernommen. Gewerkschaftsmitglieder können sich meist über ihre Mitgliedschaft in Unklarheiten zum Arbeitsrecht beraten und per Anwalt vertreten lassen. Welche Kosten trägt die Rechtsschutzversicherung? Honorare von Rechtsanwälten fallen ebenso in den Schutzbereich solcher Rechtsschutzversicherungen wie die Kosten für die Bestellung spezieller Gutachter oder die Gerichtskosten selbst. Oft werden bei Abschluss einer Rechtsschutzversicherung auch sogenannte Deckungssummen vereinbart. So übernimmt der Versicherungsgeber alle anfallenden Kosten bis zu dieser vorbestimmten Summe und alles was darüber hinaus geht, hat der Versicherungsnehmer selbst zu tragen. Nach dieser Deckungssumme richtet sich auch der monatlich zu zahlende Beitrag für diese Police. Auch die Vereinbarung eines Selbstbehaltes, bei dem der Versicherungsnehmer immer diesen vereinbarten Anteil an den Kosten selbst begleicht, kann sich günstig auf die Zusammensetzung des Versicherungsbeitrages auswirken. Ausgaben für die Erstreitung von Ersatzansprüche aus Schadensfällen, Straf- oder Bußgeldverfahren und strittigen Kauf- oder Reparaturverträgen fallen unter das Privatrecht und bedürfen in der Regel so einer Privatrechtsschutzversicherung. Diese gilt für Singles, schließt aber auch die eigenen Kinder und Lebenspartner mit ein. Für alle Bereiche des Rechts gilt, dass sich das Risiko, im Streitfall auf den Kosten sitzen zu bleiben, erheblich verringert, wenn man die finanzielle und vermehrt auch beratend tätig werdende Rechtsschutzversicherung im Rücken hat. Gerade bei unklarer Schuldlage kommt manch einer erst im zweiten Verhandlungsgang zu seinem Recht, dass er sich ohne so eine Absicherung schlichtweg nicht hätte leisten können. |
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| Recht auf Schadenersatz |
| Wenn es um Schmerzensgeldklagen geht, können deutsche Kläger von Millionensummen, wie sie in den USA ausgezahlt werden, nur träumen. Erst kürzlich hat eine Frau in Nürnberg vor Gericht ganze 40.480 Euro erstritten, weil ihr Ehemann bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam. Darüber würde man in den Vereinigten Staaten bloß spotten, denn dort bekam vor Jahren eine Frau ein Schmerzensgeld in Millionenhöhe zugesprochen, weil auf einem Kaffeebecher einer bekannten Fast-Food-Kette nicht vermerkt war, dass der Kaffee heiß ist und sie sich deshalb den Mund verbrühte, seitdem findet man auf den Kaffeepappbechern die Aufschrift „HOT“. In Deutschland will man den Opfern mit einem Schadenersatz oder Schmerzensgeld auch einen Ausgleich bieten, gleichzeitig soll den Klägern aber auch verdeutlicht werden, dass der Verursacher des Schadens ihnen eine Genugtuung schuldet, die mit keinem Geld der Welt bezahlt werden kann. Es gibt aber auch etliche Fälle, in denen nicht sicher ist, ob die Person, die zu Schaden gekommen ist wirklich Anspruch auf Schadenersatz hat oder nicht. Es ist deshalb immer wichtig, dass der Verursacher des Schadens einsieht, dass er oder sie einen Fehler begangen hat und die volle Verantwortung übernimmt. Ist dies nicht der Fall, kann es schon mal zu einem Rechtsstreit kommen, wo entschieden werden muss, wer die Schuld trägt und wessen Versicherung zahlen muss.Gleichzeitig sollte man aber auch dazu stehen, wenn man selbst für den Schaden eines anderen verantwortlich ist. |
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| Sturmschäden und die Versicherung |
| Am letzten Wochenende wurde Deutschland von dem Sturmtief Xynthia heimgesucht. Zurück blieben abgedeckte Dächer, umgeknickte Bäume und jede Menge Verwüstung. Die Betroffenen sollten die Schäden sofort bei der Versicherung melden und bestenfalls nichts unternehmen, was die Feststellung der Schäden erschwert, also im Prinzip sollen die Betroffenen alles so lassen wie es ist, bis die Gutachter der Versicherung die schwere der Schäden festgestellt haben. Andernfalls kann es sein, dass der Versicherungsschutz gefährdet wird und die Kosten, die durch die Sturmschäden verursacht wurden nicht von der Versicherung übernommen werden. Gefahrenquellen müssen allerdings beseitigt werden, damit keine Unfälle passieren. Wer sich nicht sicher ist, welche Versicherung er über welche Schäden informieren soll, sollte am besten die Gebäude-, die Hausrat- und die Kaskoversicherung benachrichtigen, denn im Falle eines Sturms haften diese drei Versicherungen, vorausgesetzt beim Sturm wurde eine Windstärke von acht oder mehr erreicht. Wer zahlt wann? Die Hausratversicherung haftet dann, wenn ein Hausratgegenstand, der sich während des Sturms im Haus befand und das Haus beschädigt wurde, zum Spielball des Sturms wurde. Wenn Dachziegel während des Sturms auf ein parkendes Auto oder Motorrad geschleudert wurden muss die Teilkaskoversicherung des Fahrzeughalters für den Schaden am Fahrzeug aufkommen.Schäden, die durch einen nachweislich morschen Baum angerichtet werden muss die Haftpflichtversicherung des Baumbesitzers, oder aber der Baumbesitzer selbst zahlen. Wenn ein Baum umgeknickt ist, der nachweislich gesund ist, gilt das nach Versicherungsrecht als Einfluss höherer Gewalt und wird von der Versicherung der zu Schaden gekommenen Person übernommen. Um sich aber über spezielle Sachverhalte genauer zu informieren sollten die Betroffenen sich bei ihrer Versicherung informieren, wie man sich bei Sturmschäden zu verhalten hat und wie die Regulierung der Schäden durch die Versicherung abläuft. |
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| Rechtsfragen schnell und unkompliziert klären |
| Um genau über Rechtsfragen Bescheid zu wissen müssen Sie kein Fernstudium Recht abschließen, oder die Gesetzbücher auswendig lernen, es reicht wenn Sie einen Internetzugang haben.Im Internet kann man viel zum Thema Recht finden, die Frage ist nur, ob diese Informationen etwas taugen oder nicht. Sicherlich findet man viele Seiten, auf denen nicht viel nützliches steht, das von Personen verfasst wurde, die eigentlich gar nicht genau wissen wovon sie sprechen. Es gibt aber auch viele Seiten, auf denen Sie gute Hilfe finden können und sich auch keine Sorgen über die Richtigkeit der Angaben machen müssen. Wer keinen Wert auf professionelle Antworten legt, der kann jedes herkömmliche Forum nutzen und die Antworten der Mitglieder abwarten. Dann kann es aber sein, dass der eine das und der andere was ganz anderes sagt und Sie nicht wissen was Sie glauben sollen.Häufig findet man zu nicht ganz so spezifischen Rechtsfragen auch bei Wikipedia oder auf den Internetseiten der großen deutschen Nachrichtenmagazinen nützliche Artikel mit den entsprechenden Antworten. Bei Rechtsfragen ist das Internet also eine gute Anlaufstelle, wenn es aber um Rechtsschutz geht sollten sich einen Anwalt suchen. |
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| Des Mieters Recht |
| Immer wieder hört man von Justizfällen in denen es um das Mietrecht geht. Viele Mieter und Vermieter kennen sich aber gar nicht richtig mit Ihren Rechten und Pflichten aus und liegen deshalb häufig im Unrecht. Gerade erst hat der Bundesgerichtshof in einem Mietrechtsfall zugunsten des Mieters entschieden. Dieser hatte Mietkürzungen vorgenommen, weil die Stromversorgung in seiner Wohnung nur sehr gering war. Nach dem Urteil des Bundesgerichtshofs ist der Mieter vollkommen im Recht, wenn er Mietkürzungen vornimmt, weil zu wenig Strom aus der heimischen Steckdose kommt. Generell muss die Stromversorgung ausreichen um mindestens ein großes Haushaltsgerät, wie eine Waschmaschine oder einen Geschirrspüler zur gleichen Zeit wie mehrere kleinere Haushaltsgeräte, wie einen Toaster oder ein Bügeleisen, laufen zu lassen. Betriebskostenabrechnungen Bei Betriebskostenabrechnung, die für den Mieter nicht ganz nachvollziehbar sind hat er das Recht einen Einblick in die Originalbelege und Rechnungen zu bekommen. Kopien müssen die Vermieter allerdings nicht zur Verfügung stellen, auf die haben Mieter leider kein Recht.Als Betriebskosten angerechnet werden dürfen nur die laufenden Kosten. Dazu gehören die Ausgaben für den Hausmeister, für die Müllabfuhr, für die Aufzugwartung und andere eventuell anfallende Kosten. Nicht dazu gehören jedoch die Kosten für eventuelle Reparaturen, für Neuanschaffungen und für eine Neugestaltung, zum Beispiel des Gartens. Außerdem ist der Vermieter dazu verpflichtet die Hauswartungskosten separat anzugeben, dies kann dazu beitragen eventuelle Missverständnisse zu vermeiden.Wie aber werden die Betriebskosten für leer stehende Wohnungen in einem Mehrfamilienhaus abgerechnet? Die müssen nicht von den Mietern des Hauses übernommen werden, sondern werden allein von dem Vermieter getragen. Bei den Heizkosten werden zumindest die Grundkosten von dem Vermieter getragen, zumindest dann wenn die Heizkosten nach Verbrauch der einzelnen Mieter abgerechnet werden. Wenn sich Büro- oder Ladenräume in einem Mietshaus befinden muss der Vermieter bei den Jahresabrechnungen nicht unbedingt zwischen den gewerblich und privat genutzten Wohnungen unterscheiden. Werden die Mieter Wohnungen durch diese einheitliche Abrechnung nicht schlechter gestellt gibt es dagegen nichts einzuwenden. |
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