Ohne Heizkosten wohnen
Energie sparen
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Wärmerückgewinnung
Wärmerückgewinnung, auch WRG abgekürzt, bezeichnet die Sammlung aller Verfahren zur Wiederverwertung von thermischer Energie eines Massenstromes, der den Prozess verlässt. Ziel und Aufgabe Wärmerückgewinnung im Haus Hauptsächliche Zielvorgabe der Wärmerückgewinnung ist es, den primären Energieverbrauch so weit wie möglich zu minimieren, wobei nicht nur die Bedürfnisse der Energiewirtschaften eine vordergründige Rolle spielen, sondern vor allem umweltpolitische und ökologische Forderungen mit einfließen. Das Kyoto-Klimaprotokoll zum Schutz des weltweiten Klimas bildet die Rahmenbedingungen. Auf Hinblick dieses Protokolls wird die Produktion von Treibhausgasen und CO2-Emissionen in überdurchschnittlich hohen Mengen weitestgehend vermieden. Wärmerückgewinnung ist für herkömmliche Herstellungs- und Produktionsprozesse nicht erforderlich und somit ist die Wärmerückgewinnung auch nicht den eigentlichen Produktions- und Herstellungsprozessen zuzuordnen. Die Aufgabe der Wärmerückgewinnung besteht lediglich darin, die in diesen Prozessen enthaltenden Potenziale die Energie betreffend auszuschöpfen, indem die energiebelandenen Ströme, die sonst unverbraucht in die Umwelt abgeleitet werden, nachhaltig zu bewahren und so zu erneuern, dass sie wieder als Energie in die Prozesse eingreifen kann. Wärmerückgewinnung zählt damit zu den regenerativen Energien. Hintergrund und Funktion Einsetzbar ist das Verfahren der Wärmerückgewinnung bei Gasen, Flüssigkeiten oder festen Stoffen für Wärme- oder Kälteprozesse. Die Systeme der Wärmerückgewinnung sind nach ihrem Wärmeüberträger einteilbar. Es gibt so genannte rekuperative Systeme, regenerative Systeme, Regeneratoren (Rotoren mit und ohne Sorption, Kapillargebläse und Umschaltspeicher) und Wärmepumpen (Kompressor Wärmepumpen und Adsorption Wärmepumpen). Zu den rekuperativen Systemen der Wärmerückgewinnung sind Plattenwärmetauscher und Röhrenwärmetauscher zu nennen. Regenerative Systeme der Wärmerückgewinnung sind unterteilt in Kreislaufverbundsysteme (Kompakte Wärmetauscher, Gegenstrom-Schichtwärmetauscher) und Wärmerohre (Thermosiphon oder auch Schwerkraftwärmerohr und Kapillarwärmerohr). Gute Gründe für die Wärmerückgewinnung gibt es viele. Zum einen verringern sich die Investitions- und Betriebskosten durch längere Laufzeiten. Die Schadstoffemissionen gehen deutlich zurück durch den geringeren Energieverbrauch in Kilowattstunden für Heizung und Kühlvorrichtungen. Ebenfalls sind auf Grund dessen die Anschlussleistungen für Heiz- und Kälteenergie um ein vielfaches kleiner als für gewöhnlich. Wärmerückgewinnung ist demnach ein Gewinn sowohl für die Wirtschaftlichkeit einer Industrie als auch für die Umwelt, die dadurch messbar geringer belastet wird als sonst. Anwendungsbeispiele in der Praxis Anwendung findet die Wärmerückgewinnung in vielen Bereichen. Die Industrie ist ein Teil davon und eignet sich ideal. Bei vielen Prozessen sind extrem hohe Temperaturen von Nöten. Wenn die produzierten Güter abgekühlt werden, lässt sich Wärme zurückgewinnen. Die Wärmerückgewinnung kann aber auch durch die in der Produktion verwendeten erhitzten Gase bzw. Raumluft durchführen. Bei der Verwendung dieser Art von Wärme wird von Abwärme gesprochen. Die Wärmerückgewinnung verläuft häufig rekuperativ, sprich, die Abwärme des Prozesses bei dem die größte Wärme zugeführt wird, wird für den Prozess verwendete, bei dem die zweitgrößte Wärme benötigt wird. Die Abwärme des Prozesses mit der zweithöchsten Wärmezufuhr wird für den Prozess mit der dritthöchsten Wärmezufuhr verwendet und so weiter und so fort. In privaten Haushalten ist Wärmerückgewinnung noch relativ selten anzutreffen. Es existieren jedoch auch hier schon Systeme, die einen interessanten Entwicklungsverlauf genommen haben und die in der nahen Zukunft bestimmt noch an Bedeutung zunehmen werden. So existieren jetzt schon Systeme zur Wärmerückgewinnung, die aus Duschkabinen bestehen, in denen das kalte Wasser mit Abwasser aufgewärmt wird. Dadurch wird Energie gespart, weil weniger Wasser energiereich erhitzt werden muss da sich das Kaltwasser bereits erwärmt hat. Foto: airArt (Fotolia.com)
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Begriff Energieeinsparung
Unter dem Begriff Energieeinsparung wird die Gesamtheit aller Maßnahmen verstanden, die zur Verringerung des Verbrauchs an Energie der Träger von Energie beitragen. Dieser Begriff ist nicht zu verwechseln mit dem Wort Energieeffizienz. Darunter wird das Verhältnis zwischen angestrebten Nutzen zu dem Energiewand verstanden, also die Effizienz des Einsatzes von Energie. Hintergrund und Erläuterung Energieeinsparung wird aus vielerlei Gründen notwendig. Zu den Ursachen zählen finanzielle Aspekte, den die Energie, die gespart wird, macht sich auf das Portemonnaie bemerkbar. Jedoch sind monetäre Gründe sekundär zu nennen, denn in erster Linie wird Energieeinsparung notwendig, da die meisten heute genutzten fossilen Rohstoffe auf Grund einer begrenzten Verfügbarkeit in nicht allzu ferner Zukunft zu einem Rohstoff- und daraus resultierenden Energiemangel führen werden. Auch verursachen zahlreiche Energieformen, wenn sie maßlos betrieben werden, wie es in der Vergangenheit oft der Fall war, schwere, irreparable Schäden an Mensch, Tier und Umwelt. Die Nebenwirkungen dieser Energiemethoden, die durch Abgase und anderen Dingen entstehen sind gravierend und machen Energieeinsparung notwendig. Waldschäden und globale Erwärmung sind nachgewiesenermaßen Schäden, die auf den Einsatz fossiler Brennstoffe zur Energiegewinnung eingesetzt werden. Energieeinsparung bei den Endverbrauchern Kurz erklärt: Begriff EnergieeinsparungEnergieeinsparung wird für den Endverbraucher zum besonderen Thema, da sich die Energiepreise nachfrageabhängig gestalten und diese für die Haushalte in den vergangenen zwanzig Jahren stetig gestiegen sind. Deshalb wird der Ruf nach erneuerbaren Energien aus Gründen der Energieeinsparung immer lauter. Es bieten sich folgende methodische Ansätze zur Energieeinsparung einer speziellen Energieform an. Zum einen wäre dies bei der Verringerung des gesamten Energiebedarfs der Fall, in dem auf bestimmte Zusatzleistungen verzichtet wird. Diese Art der Energieeinsparung ist sehr einfach und bietet sich daher auch für den Endverbraucher optimal an. Das Licht in ungenutzten Räumen ausschalten, das Wasser während des Putzens der Zähne oder des Rasiervorgangs abstellen und aus Stand-By-Geräten den Stecker ziehen, wenn diese nicht genutzt werden. Mit diesen einfachen Methoden der Energieeinsparung, die sich jeder leicht antrainieren kann, ist das Einsparungspotenzial enorm. Ausgewählte Beispiele Des Weiteren trägt die Steigerung der Energieeffizienz zur Energieeinsparung effektiv bei. Durch die Erhöhung der Effizienz kann der Verbrauch und die damit einhergehenden Kosten deutlich gesenkt werden. Diese Art der Energieeinsparung lässt sich schon durch den Einsatz kleinerer Geräte für jeden Verbraucher durchführen. Zum Beispiel ist der Einsatz von Energiesparlampen im Vergleich zu uneffizienten Glühlampen ein wichtiger Schritt zur Energieeinsparung. Ebenfalls ist eine gute Isolierung des Hauses ein guter Weg. Gut isolierte Häuser vermeiden zu starke Hitze im Sommer, wodurch der Einsatz der Klimaanlage überflüssig wird und zu starke Kälte im Winter bzw. die Verflüchtigung der Heizungswärme, wodurch die Heizkosten sinken. Die Nutzung von Abwärme oder Wärmerückgewinnung sind ebenfalls sehr gut geeignet, vor allem in der Industrie, zur Energieeinsparung. Zwar ist die Nutzung alternativer Energieformen keine Energieeinsparung im eigentlichen Sinne des Wortes, jedoch lassen sich damit vor allem Kosten senken und die Umwelt schonen. Zum Beispiel sind Kurzfahrten mit dem Auto wahre Energiefresser, wenn auf das Fahrrad zurückgegriffen wird, spart das CO2 Emissionen und Kosten. Das wirtschaftlich mögliche Einsparpotenzial für den gesamten Verbrauch ist enorm. Es wird davon ausgegangen, dass in den meisten privaten Haushalten und Betriebsstätten durch Steigerung der Energieeffizienz zwischen 20 und 30 Prozent eingespart werden kann. Gedanken zur Energieeinsparung sind also durchaus lohnenswert. Foto: HP_Photo (Fotolia.com)
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Wissenswertes über Energielabel
Energielabel sind Hinweisschilder auf großen Elektrogeräten wie zum Beispiel Kühlschränken, Waschmaschinen, Trockner, Geschirrspülmaschinen, Tiefkühlgeräte und Backöfen, die Auskunft über den Energieverbrauch des Gerätes geben. Klassifizierung der Energieausnutzung Wissenswertes über EnergielabelEnergielabel zeigen so genannte Energieeffizienzklassen an. Sie geben dem Verbraucher Aufschluss darüber, wie hoch die Unterhaltungskosten von Elektrogroßgeräten in den Folgejahren nach der Anschaffung des Gerätes entstehen werden. So sind in der Anschaffung besonders günstige elektronische Großgeräte auf Grund des hohen Energieverbrauchs im Endeffekt teurer, da hohe Stromkosten auf den Nutzer zukommen. Die Hersteller sind mit den Angaben zum Energieverbrauch auf einem Energielabel durch die EU verpflichtet. Mit einem Energielabel kann die Entscheidung zum Kauf eines Gerätes neue Anreize bieten. Auch Kraftfahrzeuge müssen mit einem Energielabel ausgestattet sein. Das Energielabel beinhaltet verschiedene Energieeffizienzklassen, die eine Bewertungsskala darstellen. Die Europäische Union hat das Energielabel mit dem Hintergrund eingeführt, dass so der Verkauf von besonders energiesparenden Geräten gefördert sollte. Wo muss das Label drauf? Nicht alle Geräte müssen mit einem Energielabel ausgestattet werden, in Deutschland sind es die Folgenden: Waschmaschinen Wäschetrockner Lampen Geschirrspülmaschinen Klimaanlagen Backöfen Kühlschränke Gefriergeräte Das Energielabel muss deutlich zu sehen sein und ist deshalb entweder an der Vorder- oder wahlweise auch an der Oberseite eines Gerätes angebracht sein. Außerdem ist es vorgeschrieben, dass das Energielabel im Verkaufs- beziehungsweise Ausstellungsraum für den potenziellen Käufer sofort in Sichtweite sein muss. Neben der Höhe des Verbrauchs an Energie (Strom, Wasser, etc) muss das Energielabel auch über andere Gebrauchseigenschaften des Gerätes Auskunft geben. In Anlehnung an die Schulnotensysteme in Großbritannien und den USA erfolgt die Bewertung in Noten von A bis G. Hierbei stellt A die beste Note da und G die schlechteste. A hat demnach einen sehr umwelt- und energiefreundlichen niedrigen Verbrauch, während G ein Gerät als wahren „Energiefresser“ entlarvt. Durch diese Offenlegung der Energiedefizite einiger Geräte, setzt das Energielabel auch Anreize für Hersteller besonders umweltfreundlich und energiesparende Elektrogeräte zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Weitere Kriterien: Wasserverbrauch und Alter Was der Verbraucher von dem Energielabel noch wissen sollte ist, dass der Wasserverbrauch einer Waschmaschine oder eines Wäschetrockners zwar angegeben ist, dieser jedoch in keinerlei Hinsicht Auswirkung auf die Energieeffizienzklasse besitzt. Darauf ist zu achten, da Geräte, die über eine Wasserkühlung verfügen und hohe Mengen an Wasser verbrauchen, in den Kosten ungleich höher sind. Elektrogroßgeräte, deren Energielabel ein B anzeigt, sind mittlerweile schon die Schlusslichter, da dieser Standard der Bewertung aus der Mitte der 90er Jahre stammten. 1994 wurde der diese Bewertungsskala für das Energielabel festgelegt und ist ein Sinnbild für die Energiesituation dieser Zeit. Inzwischen wurde die Bewertungsskala um zwei weitere Klassen erhöht. Im Jahr 2003 kamen die Klassen A+ und A++ für besonders stromsparende Gefrier- und Kühlgeräte hinzu um die Starrheit der Bewertungsklassen aufzubrechen. Für den Verbraucher bedeutet dies, dass ein Gerät mit dem Energielabel A+ rund drei Viertel der Energie eines Produktes mit dem Energielabel A verbraucht und wenn es mit dem Energielabel A++ ausgestattet ist, dann sogar nur die Hälfte. Der Großteil aller Neugeräte in den heutigen Haushalten besitzen ein Energielabel mit der Effizienzklasse A oder besser. Im Mai 2010 beschloss das Europäische Parlament deshalb die Einführung einer weiteren Effizienzklasse. Ab 2011 wird es auch ein Energielabel mit der Note A+++ geben. Foto: MASP (Fotolia.com)
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Energiespar Glühlampe
Energiespar-Glühlampe ist eine künstlich erzeugte Lichtquelle, die sich dadurch auszeichnet besonders energiesparend zu sein. Im Gegensatz zu dem was der Name Energiespar-Glühlampe vermuten lässt, haben diese Lichtquellen nichts mit herkömmlichen Glühlampen zu tun. Die Energiespar-Glühlampe verbraucht bei der Erzeugung gleichwertiger Helligkeit deutlich weniger Energie als Glühfadenlampen. Energieaufwand und Leistung Durch den niedrigen Energieaufwand einer Energiespar-Glühlampe wird auch eine geringere Betriebstemperatur erzeugt. Dadurch ist die Brandgefahr, die von einer Energiespar-Glühlampe ausgeht, ebenfalls geringer als bei regulären Glühlampen. Die Leistung in Sachen Helligkeit wird in Lumen gemessen. Eine Glühlampe besitzt 60 Watt mit circa 12 Lumen pro Watt. Die Effizienzklassen für Energie, die eine energieunfreundliche Glühlampe einnehmen, sind D bis G. Energiespar-Glühlampen schaffen es zwischen 50 % und 90 % der Energie einer normalen Lampe einzusparen. Die Lumen pro Watt gehen dadurch nicht zurück, wie es zu vermuten wäre bei dieser Einsparung an Energie. Eine Energiespar-Glühlampe verfügt über eine Lichtausbeute zwischen 8 und ganzen 90 Lumen pro Watt. Damit kann eine Energiespar-Glühlampe mit dem Vorurteil aufräumen, dass sie zu dunkel und uneffizient ist. Energiespar-Glühlampe im Vormarsch EU-Beschluss: Glühlampe ade Die Europäische Kommission brachte am 18. März 2009 die Verordnung für eine Energiespar-Glühlampe mit der Nummer EG 244/2009 auf „Grundlage der Richtlinie 2005/32/EG des Europäischen Parlaments und des Rates im Hinblick auf die Festlegung von Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung von Haushaltslampen mit ungebündeltem Licht Text von Bedeutung für den EWR“ heraus, die einen sechs Stufen umfassenden Plan zum Ersatz der Glühlampe durch eine Energiespar-Glühlampe beinhaltet. Die erste Stufe des 6-Stufen-Plans trat am 1. September 2009 in Kraft, als die Herstellung und das Importieren von Leuchtmitteln, die eine schlechtere Energieeffizienz als Klasse C ihr Eigen nennen, verboten wurde. Zunächst gibt es dazu noch eine Ausnahmeregelung, die Leuchtmittel mit einem gemessenen Lichtstrom von 950 Lumen begünstigt. Diese entspricht eine Glühlampe mit 75 Watt. In den darauf folgenden Jahren sinkt die Grenze auf 725 Lumen und 60 Watt bis hin zu 450 Lumen und 40 Watt. Diese Ausnahmeregel wird im September 2012 gänzlich wegfallen. Ab der Stufe 5 werden die Anforderungen an eine Energiespar-Glühlampe noch strenger gefasst als in den bereits zuvor durchgeführten Stufen. Eine Energiespar-Glühlampe müssen dann in Nenn-Lebensdauer 70 % anstatt 50 % der Helligkeiten verblieben sein. Vergleich Energiespar-Glühlampe Wenn eine Energiespar-Glühlampe von 11 Watt mit einer normalen Glühlampe von 60 Watt verglichen wird, dann sieht das so aus. Eine 11 Watt Energiesparlampe verbraucht 2,65 Euro an Stromkosten pro Jahr, das umweltunfreundliche Modell ganze 14,45 Euro. Der jährliche Stromverbrauch er Energiespar-Glühlampe beträgt 12,0 Kilowattstunden, das andere Modell bei gleicher Dauer verbraucht 65,7 Kilowattstunden. Auch die CO2 Emmision auf das Jahr gerechnet ist ein Punkt für die Energiespar-Glühlampe mit 7,8 Kilogramm zu 42,4 Kilogramm des 60-Watt-Modells. In Sachen Lebensdauer schlägt die Energiespar-Glühlampe die 60-Watt-Glühlampe um 9.000 Stunden. Die Energiespar-Glühlampe lebt im Durchschnitt 10.000 Stunden, die normale Lampe hält nur 1.000 Stunden aus. Während der gesamten Lebensdauer hat eine Energiespar-Glühlampe eine CO2-Emission von 71,2 Kilogramm. Das herkömmliche Leuchtmittel kommt auf einen Ausstoß von 387,2 Kilogramm. Auch die Quecksilberemission während der Lebensdauer einer Energiespar-Glühlampe ist um ein vielfaches geringer verglichen mit dem Leuchtmittel ohne Energiesparfaktor. 3,29 Milligramm stößt die Energiespar-Glühlampe aus, 8,86 Milligramm die normale Glühbirne. Foto: Evgeniy Studitskiy (Fotolia)
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Heizkosten senken: 10 praktische Tipps
Jeder Hausbesitzer oder Mieter kennt das: Der größte Teil der anfallenden Energiekosten wird dafür benötigt, das Haus zu heizen und um warmes Wasser zu erzeugen. Ein zu großer Heizenergieverbrauch führt deshalb natürlich zu enormen finanziellen Belastungen, sodass es sehr sinnvoll ist, sich über Sparmaßnahmen sehr intensiv Gedanken zu machen. Gleichzeitig belastet ein hoher Verbrauch an Heizenergie natürlich auch die Umwelt, sodass die Arbeitsgemeinschaft ASUE (Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e. V.) zehn wertvolle Tipps zur Einsparung von Heizenergie vorgestellt hat. Energieverbrauch senken 1. Moderne Heizungsanlagen arbeiten wesentlich effizienter und damit sparsamer als ältere Modelle, die Einsparung kann durchaus bis zu 40 % betragen. Es lässt sich leicht errechnen, dass sich die Erneuerung von Anlagen, die älter sind als etwa fünfzehn Jahre, bereits nach wenigen Jahren amortisiert. Gerade Brennwertgeräte, die mit Erdgas betrieben werden, arbeiten äußerst effizient, denn sie nutzen auch die Abgaswärme mit. Wer mit dem Gedanken spielt, eine Solarwärme- oder eine Biogasanlage anzuschaffen, kann darüber hinaus auch mit staatlichen Fördermitteln rechnen. 2. Aber auch das Absenken der Temperatur im Haus spart bares Geld. Bereits ein Grad weniger bedeutet i. d. R. einen etwa sechs Prozent niedrigeren Heizenergieverbrauch. Empfehlenswert sind Tagestemperaturen von etwa 20 °C und eine Nachtabsenkung von ca. 5 °C. Die Prüfung und ggf. der Austausch der verwendeten Thermostatventile lohnen sich ebenfalls, denn schlecht einstellbare Ventile halten diese Temperaturwerte natürlich nicht. 3. Mittlerweile werden die meisten modernen Heizungsanlagen zentral gesteuert, häufig erfolgt dies vom Wohnzimmer aus, wo ein entsprechendes Steuergerät installiert wird, an dem man die gewünschte Temperatur einstellt. In diesem Steuergerät befindet sich ein Temperaturfühler und die Steuerung sorgt dafür, dass im Raum die korrekte Temperatur herrscht. Regelt man bei solchen Anlagen die Heizkörperventile zu sehr herunter, so kann es passieren, dass nicht mehr genug Heizwasser in die Heizkörper kommt. Versucht die Steuerung dann trotzdem, die erforderliche Temperatur zu halten, so wird zu viel Pumpenenergie, aber natürlich auch Heizenergie, benötigt und damit verschwendet. 4. Viel Heizenergie wird auch durch falsches Lüften verschwendet, denn häufig werden Fenster stundenlang gekippt. Besser ist es, kurz und dafür sehr kräftig zu lüften, wobei die Räume wegen der Gefahr einer Schimmelbildung natürlich nicht komplett auskühlen sollten. 5. Oft werden Heizkörper mit Möbeln oder Gardinen verstellt bzw. zugehängt, was dazu führt, dass die Wärme nicht frei an die Luft im Raum abgegeben werden kann. Es ist auch sinnvoll, die Wand hinter dem Heizkörper geeignet zu dämmen. 6. Grundsätzlich sollte man darauf achten, dass die Warmwassertemperatur 60 °C nicht übersteigt. 7. Eine Wärmedämmung der Warmwasserleitungen im Keller ist sehr sinnvoll, denn hierdurch werden Wärmeverluste vermieden. 8. Energie- und damit auch Geldverschwendung durch den dauerhaften Betrieb elektrischer Heizlüfter sollte man vermeiden. 9. Es empfiehlt sich, über Nacht die Rollläden und Vorhänge zu schließen, denn diese Maßnahme für zu einer guten Isolierung des Gebäudes. Darüber hinaus sind auch zusätzliche Wärmedämmungen in und an den Rollladenkästen sehr nützlich. Noch mehr Energie lässt sich einsparen, wenn man moderne Fenster mit spezieller Wärmeschutzverglasung installiert. 10. Auch Luft in den Heizkörpern trägt zu einem erhöhten Energieverbrauch bei und sollte natürlich vermieden werden.
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Das Niedrig Energie Haus
In Zeiten wirtschaftlicher Probleme und immer teurer werdenden Rohstoffen sind Niedrig-Energie-Häuser aktueller denn je. Ihre Bedeutung ist enorm, und da sie nicht nur Kosten, sondern auch fossile Brennstoffe einsparen, schützen sie damit natürlich auch die Umwelt. Mithilfe einer gewaltigen Wärmedämmung erreichen Niedrig-Energie-Häuser ein enormes Energiesparpotenzial und sind daher von großem ökologischen und ökonomischen Nutzen. Natürlich versucht auch die Industrie, möglichst energie- und emissionssparend zu heizen und zu wirtschaften. Privates Engagement erforderlich Um die umweltschädlichen Emissionen aber wirklich nachhaltig reduzieren zu können, sind allerdings auch Sparmaßnahmen im privaten Bereich erforderlich. Daher plant und baut man immer häufiger Niedrig-Energie-Häuser und es gibt Bundesländer, die hierfür Förderungen wie beispielsweise Zuschüsse oder subventionierte Kredite bereitstellen. Niedrig-Energie-Häuser sind in der Lage, bis zu 30 % der CO2-Emissionen einzusparen, natürlich spart man gleichzeitig auch die entsprechenden Brennstoffe und Kosten. Voraussetzung ist allerdings, dass man bei dem Bau eines Niedrig-Energie-Hauses einige grundlegende Gesetze beachtet. Worauf man achten sollte Das ideale Niedrig Energie Haus Es ist sehr wichtig, dass beim Bau eines solchen Hauses die entsprechenden Verordnungen sehr präzise eingehalten werden. Auch ein in derartigen Dingen nicht sehr bewanderter Bauherr ist in der Lage, bestimmte Hinweise auf unsachgemäßes Bauen zu erkennen und rechtzeitig einzuschreiten. Natürlich ist der Einbau der Wärmedämmung das zentrale Element eines Niedrig-Energie-Hauses, aber trotzdem sind weitere Dinge zu beachten. Beispielsweise muss sich eine luftundurchlässige Schicht über die komplette Gebäudefläche des Niedrig-Energie-Hauses erstrecken. Meist werden Fenster mit Montageschaum ausgespritzt, der zwar etwas dämmt, aber kalten Wind doch durchlässt. Daher sollten die Fugen der Fenster und natürlich auch der Rollladenkästen mit hierfür geeigneten und vorkomprimierten Dichtungsbändern zusätzlich abgedichtet werden. Sind die Hohlräume sehr groß, wie es beispielsweise bei manchem Mauergestein vorkommt, so sollte man diese Fugen zunächst großzügig ausmörteln und anschließend dämmen. Andernfalls wird es später durch jeden Schalter und durch jede Steckdose ziehen. Bringt man die Wärmedämmplatten fugenversetzt an, so erreicht man eine optimale Wärmedämmung. Tut man dies nicht, so kann es eventuell zu einer Hinterlüftung der Platten kommen, da die Platten und die Fugen nicht bündig sind. Das 1×1 der Dämmung Ein derartiger Effekt erhöht die Heizkosten eher, als dass er sie senken kann. Sind die Anschlüsse zwischen den Wänden und dem Dach nicht optimal verschlossen und daher nicht winddicht, so kann auch hier Zugluft entstehen und auf lange Sicht zu Kondenswasser und damit zu entsprechenden Schäden führen. Alles, was man an der Wand oder am Dach anbringen möchte, muss unbedingt mit einer Dampfbremse – das ist eine spezielle Folie – luftdicht verschlossen werden. Dies können z. B. Schornsteine, Fenster und Entlüftungsrohre sein, aber natürlich auch viele andere Dinge. Beachtet man diese Grundregeln beim Bau des Niedrig-Energie-Hauses, so ist sicher schon viel gewonnen. Diese recht einfachen Hinweise kann auch der Nichtfachmann beurteilen und darauf achten, dass sie beim Hausbau eingehalten werden. Wer den Verdacht hat, dass sein Niedrig-Energie-Haus nicht richtig funktioniert und vielleicht irgendwo Probleme mit der Wärmedämmung sind, der sollte einen Fachmann zur Prüfung des Sachverhaltes konsultieren. Mithilfe des sog. Blower-Door-Verfahrens sowie der Thermografie lassen sich solche Schwierigkeiten bzw. Luftundichten meist recht einfach und schnell lokalisieren. Derartige Verfahren finden bei allen Gutachtern Anwendung, die sich darauf spezialisiert haben, Baumängel festzustellen. Wichtig ist auch, dass ein Niedrig-Energie-Haus natürlich erst dann abgenommen wird, wenn alle Mängel ausgeschlossen sind. Foto: Farsouthtommy (Fotolia.de)
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Die Wintersaison hat begonnten – Heizkosten sparen
Sicher ist es ein beruhigendes Gefühl, wenn man die momentanen Energiekosten betrachtet, denn der bisherige Höhenflug scheint zumindest gestoppt zu sein. Aber natürlich weiß niemand, wie lange das anhalten wird. Außerdem sind die Energiekosten – egal ob für Strom, Öl oder Gas – noch immer wesentlich höher als noch vor wenigen Jahren und belasten die Haushaltskasse jedes Einzelnen erheblich. Doch es gibt Möglichkeiten, die Heizkosten in der Wintersaison im Griff zu halten und Geld zu sparen. Wenn man die nachfolgenden Tipps beherzigt, kann man die erwartete böse Überraschung bei der nächsten Heizkostenabrechnung sicher in Grenzen halten, ohne dafür auf ein angenehmes Wohnklima verzichten zu müssen. Obwohl sicher die meisten von uns der Ansicht sind, dass man nicht gleichzeitig mollig warm sitzen und Heizenergie bzw. Geld sparen kann, geht es auch anders. Wenn man gelernt hat, wie man richtig lüftet, ohne Energie zu verschwenden, spart man viel Geld. Aber auch das richtige Heizen ist wichtig, um Energie zu sparen und sich trotzdem in seinen vier Wänden wohlfühlen zu können. Was man alles falsch machen kann Der häufigste Fehler ist das falsche Lüften. Stundenlanges Kippen der Fenster ist wenig effizient und sehr teuer, denn die Luft wird kaum ausgetauscht. Trotzdem kühlen die Räume bei der Kipplüftung sehr stark aus und viele Leute lassen dabei sogar noch die Heizung an bzw. versäumen es, die Thermostatventile rechtzeitig zuzudrehen. Viel effizienter und sparsamer ist die Stoßlüftung. Wenn man alle Fenster – oder zumindest mehrere Fenster – gleichzeitig öffnet und der so entstehende Durchzug für einen raschen Luftaustausch sorgt, so ist das die beste und günstigste Möglichkeit. Außerdem ist die von außen kommende Luft viel weniger feucht als die verbrauchte Luft im Raum und lässt sich mit wenig Energie wieder optimal aufwärmen. Darüber hinaus kühlen auch die Wände nicht aus und haben deshalb so viel Energie gespeichert, dass die frische Luft rasch und damit natürlich auch energiesparend erwärmt wird. Dämmung nachrüsten Richtig heizen hilft Energie sparen Aber auch die Rollläden sollten nachts heruntergelassen werden, denn sie haben eine gute wärmedämmende Wirkung, auf die man nicht verzichten sollte. Gerade die Rollladenkästen älterer Gebäude sind oft kaum gedämmt. Geeignetes Material hierfür findet der Heimwerker in jedem Bau- oder Fachmarkt und kann die Dämmung problemlos selbst durchführen. Diese Dichtsysteme sind recht preiswert und einfach zu installieren, ein Komplettaustausch ist daher nicht notwendig und auch nicht sinnvoll. Natürlich ist auch das Abdichten zugiger Fenster und Türen ein absolutes Muss, denn wenn es durch die Fenster und Türen zieht, geht natürlich jede Menge Energie verloren. Man kann die undichten Stellen sehr leicht herausfinden, wenn man mit einem Teelicht im Fenster- und Türenbereich alles absucht. Anschließend ist das Abdichten mit einfachem Dichtband aus dem Baumarkt kein Problem mehr. Selbst für zugige Wohnungs- oder Haustüren gibt es spezielle Dichtungslösungen, allerdings ist hier schon ein Frotteetuch, eine Decke oder ein überall erhältliches Zuglufttier, das man direkt an die Türe legt, sehr hilfreich und kann die Zugluft fast vollständig verhindern. Die Heizung nicht abschalten Ein häufiger Fehler ist auch das Abschalten der Heizung bei kurzer Abwesenheit, denn die Wände kühlen dann stark aus, der Energiebedarf zum Aufwärmen ist enorm und außerdem wird die Schimmelbildung begünstigt. Viele Leute schalten die Heizung beispielsweise morgens aus, wenn sie zur Arbeit gehen. Am Abend ist das Haus dann ausgekühlt und die Heizung läuft anschließend auf voller Leistung – natürlich bei entsprechendem Verbrauch. Die in der Luft vorhandene Feuchtigkeit schlägt sich dann sogar an den Wänden nieder und es könnte sich Schimmel bilden. Bis es richtig warm ist und auch die Wände ausreichend erwärmt worden sind, ist schon später Abend und die Nachtabsenkung schaltet sich ein. Auf diese Weise wird viel Heizenergie wertlos vernichtet und verschwendet. Gleiches gilt für zugestellte Heizkörper. Wenn die Heizkörper durch Gardinen oder Möbel zugestellt oder verhängt werden, schlucken diese Gegenstände einen großen Teil der Energie, die für die Erwärmung der Raumluft verloren geht. Auch die Wartung der Heizung sowie die Entlüftung sind gute Mittel, um Heizenergie einzusparen. Foto: Pegra (Fotolia.de)
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Ratgeber um Heizkosten zu senken
Nicht nur wirtschaftliche Probleme sind ein Grund, Möglichkeiten zum Senken der Heizkosten in Betracht zu ziehen. Bei den heutigen Kosten für fossile Brennstoffe ist es wichtig und lohnend, sich über die Heizkosten Gedanken zu machen. Schließlich möchte jeder die böse Überraschung vermeiden, die sich mit der nächsten Heizkostenabrechnung ankündigt. Mit dem eingesparten Geld lässt sich bestimmt viel Besseres anfangen und nebenbei wird auch noch die Umwelt geschont, wenn weniger Heizenergie benötigt wird. Wenn man ein paar wesentliche Tipps beachtet, lassen sich Heizkosten allerdings ganz gut im Griff halten. Nützliche Tipps Beispielsweise ist es nützlich, die Wand hinter den Heizkörpern zu dämmen, denn in diesem Bereich ist die Außenwand häufig deutlich dünner. Diese dünneren Wandbereiche verfügen natürlich nicht über eine gute Wärmedämmung, sodass hier nachgeholfen werden muss. Hierfür eignen sich elastische Dämmtapeten oder Dämmplatten, die einfach zu verarbeiten und darüber hinaus auch preiswert sind. Man bekommt sie – und natürlich auch die weiteren Hilfsmittel – in allen Bau- und Fachmärkten. Für den Dämmstoff und den hierfür notwendigen Kleber kann man etwa 15 bis 20 Euro pro Heizungsnische von ca. zwei Quadratmetern ansetzen. Das Material lässt sich ganz einfach mit einem geeigneten Messer oder einer Schere zurechtschneiden und wird anschließend mit Styroporkleber an die Wand geklebt. Man sollte hierbei darauf achten, dass beim Ankleben keine Hohlräume entstehen und daher die Dämmung gut, aber vorsichtig, festdrücken. Tricks bei der Dämmung Tipps und Tricks bei der Dämmung Die nächste Schwachstelle ist in den meisten Häusern der Rollladenkasten, der mit Dämmplatten aus Kork oder Polystyrol gedämmt werden kann. Auch diese Arbeit kann jeder Heimwerker problemlos übernehmen und bekommt die geeigneten Materialien in jedem Bau- oder Fachmarkt. Man dämmt hierbei die Seiten des Rollladenkastens, die zum Zimmer hin gerichtet sind, also die Unterkante und die Innenseite. Auch dieses Material lässt sich problemlos mit Messer oder Schere zuschneiden und sollte gut festgedrückt werden. Aber auch über die Auswahl der richtigen Raumtemperatur kann man viel Heizenergie und damit auch Geld sparen. Senkt man die Raumtemperatur um ein Grad, so spart man bis zu 6 % der Heizenergie ein. Beispielsweise bedeutet das für eine fünfzig Quadratmeter große Wohnung, dass eine Absenkung der Temperatur um zwei Grad etwa 80 Euro pro Jahr entspricht. Es ist nicht sinnvoll, die Raumtemperatur auf über 20 Grad einzustellen und die Nachtabsenkung sollte ungefähr bei fünf Grad liegen. Eine wesentlich größere Nachtabsenkung würde ein zu starkes Abkühlen der Wände bedeuten, was zusätzlich Energie kostet. Heizkörperthermostate richtig einstellen Es macht auch Sinn, die Heizkörperthermostate auf korrekte Funktion zu prüfen und ggf. auszutauschen, wobei die Benutzung elektronisch geregelter Thermostate mit Zeitsteuerung sicher optimal ist. Diese Thermostate kann jeder Heimwerker problemlos selbst austauschen. Man sollte auch unbedingt darauf achten, dass die Heizkörper frei stehen und nicht mit Möbeln verstellt sind. Häufig werden die Heizkörper auch von langen Gardinen verdeckt. In beiden Fällen schlucken die Möbel oder auch Gardinen einen großen Teil der Heizenergie – das können bis zu 40 % sein. Dies sind sicher leicht zu korrigierende Fehler, die aber zu einer enormen Einsparung führen. Bei einer Wohnung mit etwa 50 m² kann sich die Heizkosteneinsparung auf bis zu 270 Euro im Jahr belaufen, wenn die warme Luft optimal zirkulieren kann. Foto: Farsouthtommy (Fotolia.de)
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Das Null Energie Haus
In Zeiten wirtschaftlicher Schwierigkeiten und angesichts der Endlichkeit fossiler Brennstoffe denkt man verstärkt über Möglichkeiten nach, besonders energiesparende Häuser zu bauen. Hierbei wird natürlich besonders viel Wert darauf gelegt, dass das Haus nicht nur Energie spart, sondern vielleicht sogar mehr Energie erzeugt, als es verbrauchen kann. Das Haus der Zukunft soll von fossilen Brennstoffen sowie vom derzeitigen Gas- und Stromnetz völlig unabhängig sein. Schnell stellt sich hier die Frage, wie das funktionieren kann. Grundsätzlich werden solche Häuser so geplant, dass die Architektur den Lauf der Sonne berücksichtigt. Ein großer Teil des Wasserbedarfs wird aus Regenwasser gedeckt und der Strom wird durch die Sonnen erzeugt, in dem Solaranlagen und Fotovoltaikmodule auf dem Dach installiert werden. Sie fangen so viel Sonnenlicht auf, dass man in der Lage ist, den Strom- und Wärmebedarf des Hauses komplett abzudecken. Nach Schätzung der Experten wird es nur noch wenige Jahre dauern, bis sich die ersten Nullemissionskonzepte beim Hausbau durchsetzen. Bereits jetzt steht das erste Energiesparhaus, das sogar noch einen Energieüberschuss erzeugt, kurz vor der Serienreife. Regenwassernutzung und Architektur Die Regenwassernutzung beschränkt sich derzeit meist auf das eine oder andere Wasserfass, welches der Gartenliebhaber an der Regenrinne installiert hat. Aber von dem Regen, der pro Jahr auf ein Dach von etwa 100 m² Fläche fällt, könnte ein aus zwei Personen bestehender Haushalt das ganze Jahr über den Brauchwasserbedarf decken. Hierzu zählen Wäsche- und Autowaschen, Reinigung des Hauses, Gartenbedarf und natürlich auch die Toilettenspülung. Wählt man eine geeignete Architektur, so lässt sich der Energiebedarf des Hauses stark beeinflussen. Baut man das Haus so, dass die Wohnräume nach Süden, also nach der Sonne ausgerichtet sind, so benötigten diese Räume wesentlich weniger Heizenergie als würde man sie nach Norden platzieren. So kann man Energie einsparen, indem man gezielt die Räume mit dem höchsten Wärmebedarf nach Süden ausrichtet und Räume mit geringerem Heizbedarf, wie etwa Schlaf- oder Abstellräume, nach Norden. Darüber hinaus lässt sich weitere Energie einsparen, wenn man zur Südseite hin große Fenster einbaut oder eine transparente Wärmedämmung. Solarenergie Solarenergie ist saubere Energie Man unterscheidet grundsätzlich zwischen Solaranlagen, die Wärme zu Heizzwecken erzeugen, und solchen, die Strom erzeugen. Strom wird mit den sog. Fotovoltaikanlagen erzeugt, die auf Solarzellen basieren. Bereits seit 1958 werden Solarzellen hergestellt, wenn auch zunächst nur zu Testzwecken. Solarzellen bestehen meist aus Silizium und sorgen dafür, dass das auftreffende Licht in Strom umgewandelt wird, indem sich die eine Seite positiv und die andere Seite negativ auflädt. Fällt Licht auf die Solarzelle, so entstehen elektrische Ladungen, die man über Kontakte ableitet – also elektrische Energie oder kurz Strom. Unter Solarthermie versteht man die Erzeugung von warmem Wasser mithilfe der Sonne, eine Solarthermieanlage lässt sich mit jeder Heizung kombinieren. Gerade im Sommer lohnt sich das besonders, denn der Heizkessel läuft die ganze Zeit, nur um die eine oder andere heiße Dusche zu ermöglichen. Mithilfe einer Solaranlage bleibt der Heizkessel im Sommer aus und im Winter wird nur soviel nachgeheizt, wie erforderlich ist. Hierzu wird die Sonnenenergie in einem sog. Kollektor auf dem Dach gesammelt und das warme Wasser in einem Pufferspeicher gesammelt. Über einen Wärmeaustauscher und möglichst auch direkt über den Pufferspeicher kommt auch die vorhandene Heizungsanlage ins Spiel. Der Rohrkreis ist des Wärmeaustauschers geschlossen und die Pumpen werden geeignet gesteuert. Nach Bedarf lässt sich aus dem Pufferspeicher auch warmes Wasser z. B. zum Duschen oder Wäschewaschen abrufen. Foto: danielschoenen (Fotolia.de)
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Sanierungstipp: Heizung
Bei einer Haussanierung ist es oft die Heizung, welche am ehesten erneuert wird. Hier gibt es auch die meisten Fördermittel im Falle einer Modernisierung. Erkundigen Sie sich bereits früh und vor allem vor dem Sanierungsbeginn, mit welchen Mitteln Sie eventuell rechnen können. Selbst wenn die Werte Ihrer Heizung noch im Grenzwert sind, sollten Sie über eine Modernisierung nachdenken. Eine neue Anlage kann Ihnen einiges an Heizungskosten sparen. Durch den geringeren Verbrauch werden die Abschlagszahlungen sinken und es bleibt Ihnen mehr Geld für andere Dinge im Geldbeutel. Zu allererst das Heizkonzept Im Vorfeld sollten Sie sich darüber informieren, was für ein Heizkonzept Sie wollen. Soll es einfach nur eine neue Gastherme sein? Oder wollen Sie auch eine Solartherme oder eine Pelletheizung umsteigen. Diese beiden Arten sind in der Anschaffung zwar teurer, werden aber besser gefördert und die Rohstoffe, welche zum Heizen benötigt werden, sind günstiger. Doch seit diesem Jahr werden auch neue Gasbrennwertgeräte gefördert. Im Saarland zahlt das Land für einen Austausch eine sogenannte Abwrackprämie von 1.000 Euro. Sie müssen hier nur belegen, dass Ihre Anlage fachmännisch von einer Firma eingebaut wurde. Diesen Antrag sollten Sie früh stellen, da es nur begrenze Mittel gibt. Schornstein, CO2 und Umweltschutz Heizungsanlagen ökologisch sanieren Ebenfalls nicht vergessen dürfen Sie Ihren Schornstein. Auch er sollte einer Sanierung unterzogen werden. Heute ist es üblich, dass beim Anschluss einer neuen Heizungsanlage auch ein Edelstahlrohr durch den Schornstein geschoben wird. Dies soll das Kondenswasser zurückhalten. Bei einer Gasbrennwerttherme ist der Taupunkt geringer als bei einer alten Gasheizung. Darum braucht man dann ein Edelstahlrohr. Die Kosten hierfür müssen Sie in Ihrer Kalkulation ebenfalls berücksichtigen. Eine neue Heizung hilft Ihnen Energie zu sparen, außerdem leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz mit einer neuen Brennwerttherme. Die CO2 Emission ist hier viel geringer als bei den alten Geräten. Lassen Sie sich einmal unverbindlich von einem Fachmann beraten. Sie werden erstaunt sein, was Sie sparen könnten. Foto: Benjamin PETIT (Fotolia.de)
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