Wollmilchsau
Recruiting, Marketing & Social Media
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Open Graph-Apps selbst erstellen: Ein erster Versuch
Die Idee hinter den Open Graph-Apps ist simpel: Die neuen Apps werden mit sozialen Eigenschaften versehen und können so das Verhalten des Benutzers auf seiner Timeline (deutsch: Chronik) widerspiegeln. Ein Beispiel: Ein Artikel auf einem Blog wird mit einer sozialen Eigenschaft verknüpft (z.B. lesen) und sobald er aufgerufen wird, sehen wir diese Aktion auf unserer Facebook-Timeline. Auch wenn diese Apps momentan wegen der teils “unkontrollierbaren Selbstständigkeit” zurecht kritisiert werden – kann man diese neuen Möglichkeiten schon selbst nutzen? Die momentane Situation sieht so aus, dass Facebook vorerst nur einer kleinen Gruppe von Partnern die Möglichkeit gegeben hat, solche sozialen Apps zu veröffentlichen. Aber natürlich ist es interessant, eine solche App selbst zu entwickeln. Man kann jetzt schon seine Apps mit Open Graph Eigenschaften versehen, nur das Ergebnis auf seiner Timeline kann man noch nicht sehen. Ich habe es jedenfalls nicht geschafft, meine eigenen Apps auf irgend eine Art und Weise auf meine Timeline zu bringen. Mein letzter Versuch war, eine kleine Landkarten-App zu bauen, die meine tägliche Route zur Arbeit darstellt: Das Erstellen der Open Graph Eigenschaften hat schon mal geklappt und der Facebook-Debugger hat in der Vorschau alle Punkte korrekt auf der Karte aufgelistet. Ich konnte sie sogar schon zur meiner Timeline hinzufügen, nur sind die Aktivitäten dort nie aufgetaucht. Man muss an dieser Stelle auch erwähnen, dass zur Zeit nur die Admins und die autorisierten Testuser die App-Aktivitäten sehen können. Aber genau das hat bei meiner kleinen Geo-App nicht geklappt. Open Graph ist noch in der Beta-Phase und wird voraussichtlich erst dann vollständig freigegeben, wenn alle User die Timeline bekommen haben. Also müssen wir uns wohl noch ein wenig gedulden. Nichts desto trotz bekommt man einen guten Eindruck, wie umfangreich der Open Graph sein wird. Es ist deshalb nicht verkehrt, jetzt schon die ersten Apps mit Open Graph Eigenschaften auszustatten. Dazu werden die neuen Tags in den Header unserer Seite gesetzt und somit als Open Graph-Objekte definiert. Die Interaktionen werden später in den App-Einstellungen vorgenommen. Und wenn die Beta vorbei ist, können wir mit unserer App gleich online gehen. Hat schon jemand Erfahrungen mit Open Graph sammeln können oder auch schon solche Apps selbst gebaut und das Ergebnis auf seiner Timeline sehen können? Pic: wwarby (CC BY 2.0) lesenswert WollmilchsauTV 44 – Facebooks neue Open Graph Apps – Der richtige Weg? Angst vor der Chronik: Die Facebook-Timeline optimieren Die Google+ Pages sind da – Vorfreude und Enttäuschung Facebook f8: Neue Timeline und neue Social Apps Ausblick 2011 – Wird Facebook kostenpflichtig?
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Die fünf erfolgreichen sozialen Netzwerke
Vor knapp einem Monat ging die Auswertung von Statista – “Der Absturz der deutschen Social Networks 2011″ – um die Welt und hat für viel Gesprächsstoff gesorgt. Unklar blieb allerdings, wie es um die erfolgreichen Netzwerke in Deutschland bestellt ist. Gibt es bedeutende soziale Netzwerke, die entgegen dem allgemeinen Trend, immer mehr Besucher anziehen? Folgendes hat meine Suche ergeben: Zunächst, nur zur Sicherheit, Facebook. Facebook in Deutschland (Google Schätzung) Alles klar. Facebook geht’s sehr gut in Deutschland. Fast eine Verdoppelung der Besucher innerhalb eines Jahres.  Mit geschätzten 41 Mio. Besuchern pro Monat ist Facebook das mit Abstand stärkste soziale Netzwerk hierzulande. LinkedIn in Deutschland (Google Schätzung) LinkedIn liegt mit 1,6 Mio. eindeutigen Besuchern pro Monat bei knapp der Hälfte der 3,5 Mio. des Busienss-Netzwerk-Rivalen Xing. Im Gegensatz zu Xing kann LinkedIn allerdings eine zumindest leicht steigende Tendenz  der Besucherzahlen verzeichnen.  Spannend, ob diese Entwicklung in 2012 aufrecht erhalten, oder sogar beschleunigt werden kann. Odnoklassniki in Deutschland (Google Schätzung) Von den meisten in Deutschland wohl nach wie vor unbemerkt (oder ignoriert), ist die in Deutschland ansässige Nutzergruppe des russischen Netzwerks odnoklassniki.ru (wir hatten vor knapp drei Jahren schon mal drüber geschrieben). Mit 2,6 Mio Besuchern pro Monat ist es stärker als LinkedIn, und mit einer durchschnittlichen Verweildauer von über 20 Minuten legen die Nutzer ein mit Facebook vergleichbares Engagement an den Tag.Die Besucherzahlen sind in einem Jahr schätzungsweise um knapp 100% gewachsen. Vkontakte / VK (Google Schätzung) Das in Russland selbst bedeutendere Netzwerk Vkontakte.ru ist in Deutschland zwar relativ schwach, konnte allerdings im vergangenen Jahr hierzulande das Niveau halten bzw. minimal verbessern. Einigen Marketingleuten in Deutschland ist das Netzwerk allerdings bereits jetzt ein Begriff. Interessant wird der Trend in 2012: Unter dem neuen Kürzel vk.com und mit unterschiedlichen Sprachversionen will vkontakte, nach eigener Aussage,  in 2012 im Westen angreifen und Facebook mit klarerem Design, Funktionalität und Geschwindigkeit Konkurrenz machen. Eingeläutet wurde dieser Vorstoß durch die medienwirksame Spenden von 1 Mio. $ des Gründers an Wikipedia im Rahmen der DLD Konferenz. Ich bin gespannt. Google+ in Deutschland (meine Schätzung) Dazu gesellt sich natürlich auch Google+. Leider liefert Google selbst keine Statistiken zu dem eigenen Dienst. Ich gehe aber von starkem Wachstum im letzten Jahr aus. Hat jemand die aktuellsten Zahlen (Traffic und Nutzer)? Nun, mehr erfolgreiche Netzwerke gibt es offenbar nicht. Im Grunde auch international nicht. Ich bin so einige Netzwerke durchgegangen und habe die Zahl für Deutschland und die Welt geprüft. Es stellt sich für mich die Frage, was die fünf oben genannten Netzwerke von den anderen unterscheidet bzw. welche Kriterien ein soziales Netzwerk erfüllen muss, um heute erfolgreich wachsen zu können. Ich denke, das sind in erster Linie zwei Faktoren: a) kritische Masse, die ich im Bereich von 100 Millionen Nutzern ansetzen würde b) und die Möglichkeit, dass Netzwerk sinnvoll international einzusetzen. Sprich ausreichend große Nutzercommunities in unterschiedlichen Ländern. Alle fünf vorgestellten Netzwerke erfüllen jeweils diese Kriterien. Die Netzwerke, die gerade verlieren, in Deutschland aber auch in anderen Ländern, erfüllen diese Kriterien nicht. So einfach ist das. Davon ausgehend stelle ich die These auf, dass der internationale Markt der sozialen Netzwerke in den kommenden Jahren von den vier der fünf hier genannten  (odnoklassniki wird bald rückläufig) geprägt sein wird. Ja, genau, Überraschung, auch der russische Vertreter hat meiner Ansicht nach durchaus gute Chancen, an Bedeutung beim nicht russischsprachigen Publikum zu gewinnen. Und Facebook wird nicht der absolute weltweite Monopolist. Den Rest wird man bald vergessen haben. Die nationalen Starts, ohne ausreichende Nutzerbasis in anderen Ländern werden sterben. Das gilt für Netzwerke in Deutschland, China und auch in allen anderen Ländern gleichermaßen. Wie seht Ihr das?   Pic: Molehills by h3_six (CC2.0) lesenswert Googles Gedanken zu Social Networks Die Hintergründe des Facebook – Einstiegs von Yuri Milner (DST) How To Begin: Das Social Media Cheat Sheet Die Trinität der Diskussion (und ein neues Gadget) Die Google+ Pages sind da – Vorfreude und Enttäuschung
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Wie man Mitarbeiter zur Beteiligung an Social Media motiviert
Wenn Unternehmen einen Social Media Auftritt vorbereiten, merken die Verantwortlichen meist schon in der Planungsphase, das die Unterstützung und Mitwirkung der anderen Mitarbeiter ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist. Weniger offensichtlich sind allerdings geeignete Maßnahmen um die Kollegen zur Teilnahme zu motivieren. Deshalb haben wir mal ein paar für Euch zusammengetragen: Social Media Enthusiasten identifizieren und zu Evangelisten machen Wissen und Können sind häufig dort am größten, wo Motivation intrinsisch vorhanden ist oder etwas klarer: Der Erfolg vieler bekannter Corporate Blogs und Facebookpages beruht auf der Begeisterung eines Mitarbeiters, dem es gelingt, seine Kollegen damit anzustecken. Es lohnt deshalb unbedingt, sich gleich zu Beginn der Auseinandersetzung mit Corporate Social Media einmal quer durch alle Abteilungen zu fragen und herauszufinden, welche Kollegen das Social Media Virus schon in sich tragen. Vielversprechende Anzeichen dafür sind z.B. intensive Smartphone-Nutzung, „I like“ oder „gefällt mir“ Aussprüche in Flur-Gesprächen und die Angewohnheit das Mittagessen in der Firmenkantine oder beim Dönermann um die Ecke zu fotografieren. Versucht dann, diese Enthusiasten für Euer Vorhaben zu gewinnen und sie offiziell als Berater für Euer Projektteam hinzuzuziehen. Falls das nicht geht, macht es inoffiziell! Warum das so wichtig ist? Weil sie das Potenzial haben als Social Media Botschafter den internen Kulturwandel zu beschleunigen und extern bereits über funktionierende Online-Netzwerke verfügen, die eine wertvolle Starthilfe sind! Community-Manager in die Strategieentwicklung einbeziehen Bezieht die für die Social Media Betreuung und das Community-Management vorgesehenen Mitarbeiter von Anfang an in die Strategieentwicklung ein. So setzen sie später ihre eigenen Ideen um statt nur im Auftrag zu handeln. Außerdem fungieren sie im laufenden Betrieb ohnehin als Strategie-Korrektiv, da sie durch Ihre Nähe zur Community als erstes Feedback bekommen. Social Media Workshops und Mentorenprogramm anbieten Um möglichst viele Kollegen zur Beteiligung an den Social Media Aktivitäten Eures Unternehmens zu motivieren, müssen Berührungsängste abgebaut werden, die z.B. aufgrund negativer Presse-Berichterstattung oder fehlendem Anwenderwissen in den Köpfen herumschwirren. Hier haben sich freiwillige In-House-Workshops für alle Mitarbeiter als sehr erfolgreich bewiesen. Idealerweise werden die von den vorhandenen Social Media Enthusiasten durchgeführt, die dann auch außerhalb der Workshops automatisch als Social Media Mentoren fungieren und ihre Kollegen zur Aktivität ermutigen. Eine klare Strategie und Hilfestellungen für den Social Media Alltag Eine eindeutige und einfache Richtungsvorgabe hilft Mitarbeitern dabei, Ideen zur Erreichung des Ziels zu entwickeln, geeignete Inhalte zu identifizieren und Geschichten ansprechend aufzubereiten. Darüber hinaus können auch Hilfestellungen für das Social Media Alltagsmanagement dabei helfen, Mitarbeitern den Einstieg zu erleichtern, z.B. leicht verständliche Anleitungen zum Bloggen, Facebooken und Twittern. Hilfreich ist es auch der Themenfindung feste Zeiten einzuräumen, z.B. wöchentliche oder monatliche Themen-Brainstormings, damit immer ein kleiner Themenpool vorrätig ist. Hier können sich dann diejenigen bedienen, denen spontan nichts einfällt. Social Media Guidelines positiv formulieren Die beste Motivation hilft nichts, wenn sie kurz nach ihrem Aufkeimen direkt wieder erstickt wird. Social Media Guidelines dienen dazu Mut zu machen und Mitarbeiter zu ermuntern. Das gelingt nur mit einer entsprechenden Sprache! Verbotsartige Formulierungen und Unterlassungsaufforderungen schüren Ängste und so schaffen Social Media Guidelines häufig Verunsicherungen, wo sie eigentlich Hilfestellung sein möchten. Also beauftragt damit vielleicht nicht unbedingt die Rechtsabteilung ;-) Incentivierungsprogramme Möglich ist auch die Einführung eines Incentivierungsprogramms für das Erreichen vorgegebener Ziele , z.B. in Form eines Team-Events bei Erreichen einer bestimmten Anzahl von Facebook-Fans, Blog-Lesern oder Twitter-Followern . Und dann wäre da noch diese Idee:   Kennt ihr noch andere Wege Kollegen zur aktiven Social Media Mitarbeit zu motivieren? Dann ab damit in die Kommentare! Pics: Nathan Suter (CC BY-SA 2.0) & Charlie Curve (CC BY-SA 2.0) lesenswert Im Team zum Erfolg: Social Media bei SNT Social Media bei Tchibo: Corporate Communications und der Alltag im Web 2.0 Tchibo: Social Media Guidelines als Video Gute Mitarbeiter mit guten Ideen: Daimler profitiert von einer Web 2.0-Plattform Employer Branding verkauft keine Cola
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Das 1×1 der Display Ads – Teil 1: Formate und Positionen von Online-Werbebannern
Das Werbebanner ist fast so alt wie das Internet selbst. Als statisches Bild, Animation oder auch nur als Textlink ist es eine einfache und flexible Möglichkeit, die eigene Website zu monetarisieren oder eigene Werbebotschaften zu verbreiten. Und auch wenn heute viele andere Formen von Online-Werbung sehr erfolgreich sind, hat das einfache Banner noch immer eine große Bedeutung. Daran konnte auch die zunehmende Verbreitung von Werbeblockern nicht viel ändern. Grund genug, sich den Oldie des Online-Marketings einmal genauer anzusehen. Dieser erste Teil wirft einen subjektiven Blick auf die Positionen und Formate der Display Ads, sowie deren Vor- und Nachteile in der Praxis. Die genauen Bezeichnungen schwanken und überschneiden sich im Gebrauch teilweise sehr. Auch die Erfahrungen, die ich mit diesen Formaten gemacht habe, werden eventuell von anderen abweichen. Ergänzungen und andere Einschätzungen hierzu gerne in die Kommentare! Banner Das Banner, heute Synonym für jegliche Arten von Werbe-Displays: Vom Halfsize-, Fullsize- bis zum Superbanner geht es über die gesamte Breite der Website. Es hat mittlere Aufmerksamkeitswerte und ist oft noch recht günstig. Mankos: Aufgrund des Formats beschränkte Gestaltungsmöglichkeiten. Auch wenn es bei Seitenaufruf garantiert im Blickfeld ist – sobald der Nutzer auch nur einmal das Mausrad bewegt, ist es aus dem Bild verschwunden. Eine tiefere Positionierung ist hier empfehlenswert. Halfpage Ganz andere Möglichkeiten bietet da die Halfpage-Ad. Mit wuchtigem Format setzt sie sich neben die Hauptinhalte in die Sidebar. Schön zu designen, (fast) nicht zu übersehen und trotzdem kaum störend, da sie den Seitenkern nicht berührt. Eigentlich mein Favorit, auch wenn man beachten sollte, dass keine relevanten Navigations- oder Menüpunkte in der Seitenleiste zu tief nach unten rutschen. Skyscraper Verbannt man die Halfpage aus dem Korpus der Website und “klebt” sie an dessen Rand, so spricht man vom Skyscraper. Er ist schlanker gestaltet, dafür etwas höher. Er stört die Nutzererfahrung kaum, kann natürlich auch mal leicht übersehen werden. Skycraper fallen daher oft durch knalligere Farben oder Animationen auf. “Skyscraper” steht auch oft synonym für alle hochformatigen Displays. Die solide Durchschnittswahl für jedermann. *gähn* Wallpaper Gleiche Grundidee beim Wallpaper: Das Layout der Website wird nicht gestört, dafür wird in deren Hintergrund großflächig geworben. Die Größen gehen hier vom Skyscraper “um die Ecke” bis hin zu Formaten, die den gesamten Hintergrund einnehmen. Wird mit zunehmend höheren Bildschirmauflösungen beliebter – Nutzer mit alten Screens sehen aber dementsprechend wenig! Gestalterisch kann man sich hier voll austoben und die ganze Website in die eigene Werbewelt einbetten. Rectangle Ihr wollt auf keinen Fall übersehen werden: Dann knallt ein Rectangle mitten zwischen die Inhalte. Maximale Awareness, flexibles Format und idealerweise eine thematische Integration führen zu guten Click-Through-Raten. Oder nicht? Nicht unbedingt: Die Dinger nerven viele nämlich derart, dass eine Seite die sie verwendet fast automatisch an Trust verliert und Nutzer schon beim ersten Anblick abspringen. Der Ätz-Faktor wird nur noch übertroffen vom… Pop-up …Pop-up. Diese Unart wird kollektiv derart abgelehnt, dass alle modernen Browser einen Pop-up-Blocker fest integriert haben. Pop-ups werden also nur in einem Bruchteil der Seitenbesuche überhaupt angezeigt. Und wenn man das Teil dann entnervt wegklicken möchte, beschert man dem Werbenden oft noch einen versehentlichen Besuch. In der “Frauen aus Deiner Umgebung”-Branche sicher noch ein rentables Mittel, für alle halbwegs seriösen Werbetreibenden aber keine Option. Leider versuchen es nach wie vor viele. Layer Nicht viel anders verhält es sich mit den unterschiedlichen Formen von (Flash-)Layern. Leider sind diese auch auf vielen Premiumseiten im Einsatz und einer der Hauptgründe, warum ich einen Adblocker verwende. Auf der Suche nach einem klitzekleinen “Schließen”-Button hat der Nutzer trotz allem nicht das Gefühl, so hart gehijacked worden zu sein, wie es bei einem Pop-up der Fall ist. Aus diesem Grund hält sich das Layer wacker und macht nicht zuletzt Mobile-Nutzern das Leben zur Hölle. Jedes Format gibt es natürlich in vielen Darstellungsformen. “Expandables” beispielsweise vergrößern sich beim Mouseover oder schieben sich in den Vordergrund. Auch die Inhalte sind flexibel: Bild, Video, interaktive Banner mit keinen Spielen oder dergleichen – alles ist machbar. Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht? Welches sind Eure Lieblinge als Werber? Oder welches Eure Hassobjekte als Nutzer? Pic: michaeltk (CC BY 2.0) lesenswert Online Advertising: Facebook rollt das Feld von hinten auf Facebook vs. Google – Kommt nun der Kampf um Online-Advertising? Der Weg zum Social Business: Herausforderungen und Vorteile Social Media Strategie: Was Unternehmen von Snoop Dogg lernen können Brand Building im Web 2.0 – Wo wird über Deine Marke gesprochen?
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Die 5 beliebtesten Browser: Verbreitung und Vergleich
In den zurückliegenden Wochen habe ich viel mit HTML-Seiten gearbeitet und musste alle gängigen Browser im Auge behalten. Der gute alte HTML-Standard wird knifflig, wenn es um die korrekte Darstellung in den unterschiedlichen Browsern geht. Welche der Browser sind heutzutage im Internet wie stark verbreitet? Schauen wir uns dazu eine aktuelle Infografik der weltweiten Browserverbreitung im Jahre 2012 an: Weltweite Browsernutzung: IE: 37,44% , Chrome: 28,43% , Firefox: 24,77% , Safari: 6,63% , Opera: 1,95% , Sonstige: 0,79% (Quelle: http://gs.statcounter.com) Es fällt auf, dass der totgeglaubte Internet Explorer sich immer noch, mit guten Abstand, an der Spitze befindet. Besonders im asiatischen Raum (China: 77,8% IE-Anteil) ist er weit verbreitet, auch wenn dort noch die alten, viel kritisierten Versionen benutzt werden. Aber die neue Version 9 hat durchweg gute Kritiken erhalten und ist im Punkto Geschwindigkeit und vor allem Sicherheit, im Vergleich zu seinen Vorgängern, deutlich verbessert worden. In der Web-Entwicklung ist der neue IE9-Browser zum Glück nicht so problematisch und verarbeitet den HTML-Code bis jetzt ohne weitere Probleme. Version 7 hat viele Darstellungsprobleme mit den heutigen HTML-Standards. Fazit: Alle IE-Liebhaber sollten schnellstes auf die Version 9 aktualisieren und die Windows XP-User einen anderen Browser wählen – den IE9 gibt es nämlich nicht für XP! Eine neue Alternative hat sich in jüngster Zeit auf dem Browsermarkt etabliert: der Google-Browser Chrome. Er ist schlank und vor allem schnell und im Verarbeiten von unterschiedlichen HTML-Code hat er bisher keine weiteren Probleme gemacht. Ein guter Browser zum Surfen, doch beim Web-Designen vermisst man doch weiterreichende Developer-Eigenschaften (z.B. eine unübersichtliche Quellcode-Ansicht). Fazit: Ein sehr guter, unkomplizierter Browser für das tägliche Surfen im Netz. Der dritte Browser ist hier ein alter Bekannter, der Mozilla Firefox. Leider waren die letzten Entwicklungen in seiner Versionspolitik nicht sehr positiv und dies hat zu einem gewissen Imageverlust dieses Browsers geführt. Er ist langsamer geworden und die Abstürze haben sich gehäuft. Sein immenser Speicherhunger, die Umstellung auf einen sechswöchigen Versionssprung, haben viele User zur Konkurrenz gebracht. Dennoch sind die Erweiterungen (Plugins) des Firefox so vielfältig, dass er für Entwickler einfach unschlagbar ist. Die neuste Version 10 wurde in vielen Punkten (Schnelligkeit, Speicherverbrauch) deutlich verbessert. Fazit: Wer sich von seinen Plugins nicht trennen kann und seine Arbeit nur mit dem Browser erledigt, sollte den Firefox 10 nehmen. Als nächstes haben wir den Apple-eigenen Browser Safari. Es ist schlank und einfach aufgebaut, ist zwar nicht unbedingt der schnellste im Feld, aber durch die Vielzahl der neueren Apple-Geräte (Ipad, Iphone) ist dieser Browser in den Fokus der Web-Entwickler gerutscht und macht bis jetzt wenig Probleme in der Darstellung, abgesehen von der unmöglichen Installationsweise (Windows). Fazit: Wer viel mit Apple-Geräten arbeitet, kommt um diesen Browser nicht herum. Zum Schluss kommt so etwas wie ein Browser für Nerds: der Opera Browser. Auf mobilen Geräten war der kleine Bruder Opera mini lange Zeit das Nonplusultra und hat das mobile Internet erst brauchbar gemacht. Die Desktopversion gibt es schon sehr lange und hat wichtige Browser-Innovationen mitgeprägt: die Browser-Tabs oder die Schnellwahl-Seite. Auch die Fülle der Tools, die dieser Browser mitbringt ist schon gewaltig: ein E-Mail-, News- und RSS-Reader, Mausgesten, individuelle Suchkürzel, oder das gute Web-Entwicklerwerkzeug. Fazit: Das alles macht den Browser eher langsamer und bereitet der Darstellung hier die meisten Probleme Und in welchem Browser habt Ihr diesen Artikel gerade gelesen, und warum verwendet Ihr diesen? lesenswert Danke Mozilla! “Google +Like” zeigt Facebook-Likes in den Google Suchergebnissen Was ist eigentlich HTML5? Ein kurzer Überblick Neue Werbeflächen: Social Games auf dem Vormarsch Studien zum Nutzerverhalten – Eine Gegenprobe
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Gibt es sie doch, die Jobbörse 2.0?
Über Online-Jobbörsen schreiben wir selten, hauptsächlich aus Mangel an Neuerungen. Das Rad haben zwar auch die Gründer von GetHired nicht neu erfunden, aber wie es sich für ein Startup aus Palo Alto gehört, brechen sie mit dem herrschenden Branchenparadigma “wer sich zuerst bewegt verliert”. Wie in allen Jobmärkten können Recruiter bei GetHired Stellen ausschreiben und Jobsuchende können ein Profil anlegen, auf dessen Grundlage sie dann per Email über passende Stellenangebote benachrichtigt werden. Soweit im Westen nichts Neues. Aber schon die Suche nach dem typischen Eingabefeld für Jobtitle und Ort erfolgt vergebens und deutet daraufhin, dass der Fokus hier anders gelagert ist, als bei üblichen Jobbörsen. Und als Jobbörse 2.0 bezeichnet sich GetHired selbst als videobasierte Social Recruiting Plattform. Und hier wird es interessant, denn: - Kandidaten-Profile sehen neben dem Upload von Lebenslauf und Referenzschreiben auch Videos und Podcasts vor. - Recruiter können Stellenausschreibungen optional um Fragen ergänzen, um sich im nächsten Schritt das Pre-Screening zu erleichtern - GetHired bietet Unternehmen ein integriertes Bewerbermanagementsystem, mit dem sich auch die Bewerber anderer Jobbörsen verwalten lassen, was insbesondere für KMU ohne eigene Bewerbermanagementlösung ein echter Mehrwert ist (und davon gibt es viele). - Über einen integrierten Kalender können direkt die Vorstellungsgespräche mit den Kandidaten terminiert werden - und über das integrierte Video-Konferenzsystem können die Bewerbungsgespräche in der ersten Runde bequem am Rechner gemacht werden ohne sich Gedanken um die Technik machen zu müssen. - und um die Jobbörse 2.0 zu vervollständigen können bei der auf das Interview folgenden Kandidatenauswahl innerhalb des Systems mehrere Recruiter miteinander kollaborieren, aber seht selbst: Nach diesem Blick in die Zukunft der Jobbörsen möchte ich Gerhard Kenk im Namen aller Wollmilchsäue herzlich zum 12-jährigen Geburtstag seiner HR-Plattform Crosswater Job Guide gratulieren, ohne deren News und Jobbörsen-Verzeichnisse viele von uns in der Vergangenheit ein schwereres Recruiter-Leben gehabt hätten. Danke Gerhard, mach weiter so! lesenswert schau Dich um :)
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Angst vor der Chronik: Die Facebook-Timeline optimieren
Heute ist Stichtag: Facebook gibt den Profilseiten der Nutzer ein neues Outfit: Die Facebook-Timeline – zu Deutsch “Chronik”. Dass die Neuerung nicht nur optischer Natur sind, sondern vielmehr eine grundlegende Änderung in der Nutzung bedeutet, hat Alex schon gestern näher beleuchtet. Dementsprechend die altbekannten Reaktionen: Datenschützer warnen, Nutzer drohen mit Boykott und die Medien greifen dieses Thema dankbar auf. Ich hatte mir vorgenommen, am 1. Februar eine längeren Artikel über die Vor- und Nachteile zu schreiben, angesichts dieser Flut an Warnungen und dunklen Prophezeiungen aber irgendwie die Lust verloren. Nur soviel: Die Timeline als “Zwang” oder “Pflicht” zu bezeichnen ist unsachlich. “Facebook zwingt den Nutzern die Timeline auf”, diese Formulierung finden man häufig. Der Nutzer habe “keine Wahl, außer aus Facebook auszusteigen”. Das ist richtig, aber soweit reicht die Empörung dann irgendwie doch nicht. Eines zeigt sich nämlich deutlich: Facebook ist soweit in unserer Gesellschaft angekommen, dass eine einfache Änderung dieses Produktes mehr öffentliche Reaktionen hervorruft, als so manche grundlegende (tatsächlich verpflichtende) Gesetzesänderung. Um es nur einmal festzuhalten: Die Timeline ist Teil eines Produktes, das zu verwenden jedem freigestellt ist. Wer also das Wagnis eingeht und diesen Dienst weiter verwenden möchte, der kann mit wenigen Kniffen die Chronik optimieren und sie so präsentieren, wie er es gerne möchte. Das geht so einfach, dass sich alle relevanten Optionen in nicht mal vier Minuten erklären lassen: Weitere Hilfe findet man unter facebook.com/help/timeline. Und wie immer gilt: Was Du nicht online stellst, landet auch nicht in Deiner Chronik. Pic: flattop341 (CC BY 2.0) lesenswert Open Graph-Apps selbst erstellen: Ein erster Versuch WollmilchsauTV 44 – Facebooks neue Open Graph Apps – Der richtige Weg? Facebook f8: Neue Timeline und neue Social Apps Die fünf erfolgreichen sozialen Netzwerke Die Zukunft von Facebook-Apps
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Die Zukunft von Facebook-Apps
Am 29.02.2012 wird das recht junge Konzept der Facebook Timeline, das gerade zur Pflicht für alle privaten Profile zur Pflicht geworden ist, auch für die Facebook Fanpages präsentiert. Im Laufe des Jahres werden wir dann vermutlich auch die Umstellung erleben. Es gab nach der Ankündigung und eigentlich schon im letzten Jahr einige Artikel, die sich mit dem möglichen Aussehen der Fanpages nach der nun anstehenden Umstellung beschäftigt haben. Die Frage, die wir uns gerade stellen und die bisher kaum öffentliche Beachtung fand, ist die nach der Perspektive der “klassischen” Facebook Tab-Apps im Rahmen des neuen Konzepts. Welcome-Tabs, Fangates, Shops, Video-Channels usw. findet man heute auf fast jeder Unternehmens-Fanpage. Neben der Pinnwand-Kommunikation dienen sie zu Individualisierung einer Fanpage und erlauben es, dem Nutzer relevante Informationen anzubieten, ohne ihn zum Verlassen der Facebook-Plattform zu bewegen. Das jetzige Facebook-Page Konzept basiert im Grunde auf dem einer klassischen Webseite: Navigationsleiste + statische Inhalte, verpackt auf den Unterseiten. Der Nutzer entscheidet, was er davon sehen möchte. Die Struktur ist vergleichbar mit einer Einkaufspassage. Man weiss, genau, welche Läden drin sind und springt bei Bedarf von einem zum anderen. DU entscheidest, was und wann DU mitbekommst und konsumierst. Alte Facebook Fanpage – Pic: Kerst in Haagse Passage (CC2.0) by FaceMePLS Das neue Konzept der Timeline ist etwas völlig anderes. Es gibt keine Unterseiten und keine Menüpunkte. Es gibt nur eine dynamische Seite, auf der sich alle Inhalte entlang des Zeitstrahls an einem vorbei bewegen. Man sieht auf den ersten Blick nur das, was gerade aktuell ist. Um zusehen, was es mal gab, muss man “zurück laufen”.  Vergleichbar mit einer Stadtrundfahrt. Man fährt rum, und die Halstestelle, an der man gerade ausgestiegen ist / an der der Reiseleiter Halt macht, bietet auch ein Maximum an Informationen und Möglichkeiten. Der Rest ist irrelevant, unsichtbar oder unbekannt, weil zu weit weg. Der BUS entscheidet, was und wann DU mitbekommst und konsumierst. Neue Facebook Fanpage mit Timeline – Pic: Train Craze CC2.0 Es ist also durchaus möglich, dass das neue Fanpage Timeline-Konzept keine klassischen Apps mehr vorsieht, weil sie z.B. aus Facebooks Sicht einfach ein Überbleibsel  einer veralteten Weltsicht sind. Ein Video-Channel ist nur dann sehenswert/erwähnenswert, wenn ein neues Video gerade eingestellt wurde. Ein Shop ist nur dann (wieder) interessant bzw. dem Nutzer einer Fanpage zeigbar, wenn einer seiner Freunde dort zufällig gerade was gekauft hat, an allen anderen Tagen aber nicht. Und so weiter… Dass die Individualisierbarkeit der Unternehmensprofile im Grunde eine Priorität von Null hat, beweisen bereits andere Netzwerke. Bei Google+ sind alle Brandpages gleich. Es gibt keine Apps. Das russische 100 Mio. Nutzer Netzwerk vkontakte.ru, das sich gerade unter dem Namen vk.com und mit einer  werbewirksamen 1 Mio.$  Spende an Wikipedia gen Westen aufmacht,  hat Apps und Widgets für Unternehmensprofile zum Jahreswechsel abgeschafft. Höchste Zeit für Facebook App-Entwickler zu überlegen, wie sich statische App-Konzepte in dynamische umwandeln lassen. Wie bindet man einen Shop sichtbar in eine Facebook-Timeline ein, ohne den Komfort eines Shop-Reiters zu haben?! Pic: Jef Aerosol “No Future” by bixentro CC2.0 lesenswert Open Graph-Apps selbst erstellen: Ein erster Versuch WollmilchsauTV 44 – Facebooks neue Open Graph Apps – Der richtige Weg? Wie man eine Facebook Unternehmenspage zum Leben erweckt – 16 Tipps Facebook f8: Neue Timeline und neue Social Apps Neuzugänge im Ranking der Facebook Karrierepages
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How To Begin: Das Social Media Cheat Sheet
Die Jungs von Flowtown haben eine interessante Grafik mit einem kurzen Überblick über die sechs wichtigsten Social Media-Netzwerke veröffentlicht: das Social Media Cheat Sheet. Hier werden grundlegende Schritte, Vor- und Nachteile und, was mir persönlich an besten gefällt, ein kurzes “How To Begin” und ein kleines Glossar der jeweiligen Netzwerke vorgestellt. Folgende Netzwerke werden miteinander verglichen: Twitter, Facebook, YouTube, Google +, Tumblr und Digg. Was bei dieser Infografik auffällt, ist die amerikanisierte Sichtweise, einen Dienst als Soziales Netzwerk einzustufen. Für mich ist ein Dienst wie Tumblr eher ein personalisiertes Blog, und bei einem Lesezeichendienst wie Digg vermisse ich echte soziale Interaktionen, um es als Social-Media-Netzwerk einzustufen. Andere “echte” soziale Netzwerke, wie z.B. LinkedIn fehlen hier gänzlich. Andere Länder, andere soziale Sichtweisen. Pic: Flowtown lesenswert Traffic: Suchmaschinen vs. Social Media Die Top 100 Unternehmen im Web 2.0 – Status Quo 2011 Das Google+ Projekt – Was Google in sozialen Netzwerken zu suchen hat Beim Unternehmen nachgefragt: Erwartungen an Social Media und was daraus wurde Die Social Media Recruiting Conference (SMRC) in Wien (29./30.6.)
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Personalsuche mit TV-Werbung vs. Online-Video Ads
Wer hat gestern DSDS (Dautschland sucht den Superstar) geguckt? Die Sendung, die keiner guckt, außer mir. Irgendwo in der Mitte gab’s eine Werbeinblendung, die mich ausnahmsweise aufhorchen ließ. McDonald’s sucht Azubis und Studenten per TV-Werbung. Den folgenden Spot kann man mögen oder nicht. Er spielt mit den Sorgen der Jugend, wie schlechte Noten und einkommensschwache Herkunft. McDonalds ist die Lösung – wird dem hoffnungslosen Zuschauer suggeriert. Und das zur der absolut besten Sendezeit, die man sich dafür ausdenken kann. TOP! Mag sein, dass McDonald’s nicht der erste Laden ist, der diesen Weg geht. Vielleicht war das auch nicht ihr erster Spot.  Auch die Telekom soll sich schon mal auf die Personalsuche mit TV-Werbung begeben haben. Wie auch immer, die Präsenz solcher Spots wird mir persönlich erst jetzt wirklich bewusst. Die ersten Konzerne fahren schweres Geschütz auf, im Kampf um den Nachwuchs und die Fachkräfte. Wie kann nun der Rest drauf reagieren, wenn zukünftig diese “Großnetzfischerei” mit Bewegtbild zur Mode werden sollten? Budgets für TV-Werbung bei DSDS haben die meisten sicher nicht. Diejenigen sollten sich heute schon umfassend mit den aktuellen Möglichkeiten des Fernsehens von morgen auseinander setzen, mit dem Online-Video. Ist Euch bewusst, dass ein Viral-Video bei YouTube nicht der einzige Weg ist, die hippe Zielgruppe über Video-Content, auf das eigene Unternehmen aufmerksam zu machen? Im Vergleich zu TV-Werbung vielfältigere und flexiblere Online-Video Ad Formate erlauben es, schon mit kleinen Budgets gutes Zielgruppen-Targeting zu betreiben. Warum lässt man nicht z.B. in einer für Eure Zielgruppe nützlichen Online-Videoreihe, die von anderen erstellt wurde, eine Text-Ad oder von mir aus ein Pre-Roll (Video-Spot vor dem eigentlichen Video) anzeigen?! Die Marketing-Leute machen das schon vor (siehe z.B. DSDS Clips bei Clipfisch), wie immer die von den größeren Playern. Die kleineren nutzen diese Möglichkeiten nicht und schon gar nicht für die Personalsuche. Warum nicht?! Dabei ist das doch gar nicht so kompliziert. Eine Video-Ad wird heute bei YouTube so schnell und einfach erstellt, wie ganz normale Google-AdWords. Ich bin auf Eure Meinungen gespannt. Was haltet Ihr von dem Gedanken, in einzelnen Online-Videos Personalwerbung zu schalten? Wir werden wohl demnächst ein paar Selbstversuche anstellen.   Pic:TV Head Man by amatern (CC2.0) lesenswert Personalsuche mit YouTube How To Begin: Das Social Media Cheat Sheet Video Learning – YouTube als Zukunft der (Weiter-)Bildung? Sachlich kühl: Hinter den Kulissen bei LinkedIn Ein Tag als … bei DDB Tribal – YouTube Custom Channel
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Video Learning – YouTube als Zukunft der (Weiter-)Bildung?
Jede Sekunde wird eine Stunde Videomaterial bei YouTube hochgeladen. Viele von Euch werden sich jetzt innerlich auf all die lustigen neuen Videos freuen, die wir gucken und mit unseren Freunden und Kollegen teilen werden. Aber bei soviel Videocontent muss doch neben Katzenclips und Lulz noch mehr herauskommen. Etwas das unser Leben nicht nur kurzfristig bereichert sondern Menschen, Unternehmen und die Gesellschaft langfristig weiterbringt. Und ich bin überzeugt, dieses Etwas ist kosten- und barrierefreie Aus- und Weiterbildung. Um die steigende Bedeutung von Video zu verdeutlichen weise ich in meinen Vorträgen und Beratungsworkshops regelmäßig darauf hin, dass YouTube nach Google die zweitgrößte Suchmaschine der Welt ist. Ein Fakt, das in der Unternehmenswelt noch weitestgehend unbekannt ist und regelmäßg für Verblüffung sorgt. Richtig spannend wird es aber wenn man diese Tatsache weiterdenkt. Denn hier manifestiert sich eine Entwicklung, die die Welt des privaten und beruflichen Lernens in den nächsten Jahren nachhaltig verändern wird: der Aufstieg von Video-Learning im Web zu einer allgemein anerkannten Aus- und Weiterbildungsmethode. Zwei Punkte stützen diese These. Erstens zeigt die Verwendung von YouTube als Suchmaschine, dass viele Menschen die Antworten auf ihre Fragen offenbar lieber in Form eines Videos erhalten, als in Form eines Textes, der bis dato immer noch verbreitetsten Form der Wissensvermittlung. Und zweitens legt ihr wiederholendes Verhalten nahe, das sie die gesuchten Informationen auch finden, was zu dem Schluss verleitet, das YouTube in den letzten Jahren quasi ganz nebenbei zur größten Weiterbildungsdatenbank der Welt sowie zur zweitgrößten Wissensdatenbank nach der Wikipedia geworden ist. Unesco-Weltkulturerbe ich hör Dir trapsen. Warum Video für die Aus- und Weiterbildung sonst noch faszinierend ist, erläutert Internet und Bildungsadvokat Prof. Gunter Dueck im Video-Mitschnitt seines Vortrags „Bildung und Mensch im digitalen Zeitalter“ auf der TEDx Rhein Main: Aber machen wir die Probe aufs Exempel. Eine YouTube-Suche nach “How to”, dem Titelbeginn aller englischsprachigen Tutorials liefert 6,8 Millionen Ergebnisse. Die Tutorials und Vortragsmitschnitte erklären so ziemlich alle Lebens- und Wissensbereiche: von Duschen und Stricken über leidenschaftliches Küssen, Fahradreifen flicken, Krawattenknoten binden bis hin zu Michael Jacksons Moonwalk und Einsteins Relativitätstheorie. Und die einzige Zugangsbarriere zu diesem gigantischen Wissenspool ist ein Breitband-Internetanschluss. Man muß nicht gut lesen können (obwohl das natürlich hilft), braucht kein Abitur, keinen Hochschulabschluß und kein Geld für Studiengebühren. An dieser Stelle drängt sich natürlich der Einwand auf, das qualitative Video-Produktionen Kosten verursachen, die irgendwie wieder reinkommen müssen. Das stimmt zwar, bedeutet aber nicht, das diese Kosten. Denn zum einen entstehen Vortragsvideos wie das obige von Gunter Dueck häufig als Nebenprodukt von Konferenzen und werden z.B. über Rednerhonorare, Eintritts- und Sponsorengelder finanziert. Und da sie zur Bekanntheit des Redners/ Experten beitragen, haben die aus Marketingerwägungen selten Einwände gegen eine Veröffentlichung. Formate bei denen das nicht klappt, lassen sich über Online-Werbung oder Stiftungsgelder finanzieren oder entstehen aus einem ehrenamtlichen Engagement heraus. Das beeindruckendste mir bekannte Beispiel gesponsorter Vortragsvideos wegweisender Persönlichkeiten sind die legendären Videos der TED-Konferenzreihe mit der Mission „Ideas worth spreading“. Ein Beispiel für die Finanzierung via Online-Werbung und Sponsoring ist der Channel des deutschen YouTube-Stars Sami Slimani aka „Herr Tutorial“. Weitere Beispiele sind die Schminktipps Vloggerinnen, deren Thema zwar etwas profaner ist, sich aber großer Beliebtheit erfreut. Allein der Kanal “xKarenina’s Make-up Wahnsinn” wurde über 31 Millionen mal aufgerufen. Wenn man den Blick über YouTube hinaus richtet, stößt man auf weitere Plattformen, die in tausenden von Videos werbefinanziert Wissen anbieten. Schöne Beispiele sind howstuffworks und Howcast. Bei der Suche nach Videos für die schulische und berufliche Ausbildung stößt man schnell auf die Khan-Academy, in der der ehemaliger Investmentbanker über 3000 Lehrvideos für Mathematik und verwandte Disziplinen gemacht hat, die bisher über 110 Millionen mal gesehen worden sind. Finanziert u.a. von der Bill und Melinda Gates Foundation. Die Plattform engVid, die schon mehr als dreihundert Unterrichtseinheiten professioneller Englischlehrer anbietet, jede Woche um mindestens drei Videos wächst und von 10 Millionen Lernbegierigen genutzt wird. Im Hinblick auf berufliche Ausbildung möchte ich bei der Gelegenheit auch noch einmal auf Azubot verweisen, die angehende Azubis mit Videos über Ausbildungsberufe bei der Berufswahl unterstützen und die wir hier interviewt haben. Ein tolles abschließendes Beispiel für hochkarätiges Video-Learning mit Social Media Elementen bietet die Website “Justice”, auf der Harvardprofessor Michael Sandel in zwölf einstündigen Videos seine legendäre Einführungsvorlesung in politische Philosophie anbietet und Studenten und anderen Interessierten eine Community zur weiterführenden Diskussion und zum Meinungsaustausch anbietet. Aber über Social Learning schreibe ich ein anderes Mal. lesenswert An der Zielgruppe vorbei: Die neue Azubi-Kampagne der Telekom How To Begin: Das Social Media Cheat Sheet Personalsuche mit TV-Werbung vs. Online-Video Ads Sachlich kühl: Hinter den Kulissen bei LinkedIn Vom Papier(-Recruitment) zu Facebook: Ausbildung@Opel
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“Employer Branding” – Plädoyer für einen Begriff
Vorweg die mehrheitlich durchgesetzte Definition in der deutschen Wikipedia: Employer Branding (dt. Arbeitgebermarkenbildung) ist eine unternehmensstrategische Maßnahme, bei der Konzepte aus dem Marketing – insbesondere der Markenbildung – angewandt werden, um ein Unternehmen insgesamt als attraktiven Arbeitgeber darzustellen und von anderen Wettbewerbern im Arbeitsmarkt positiv abzuheben. (Wikipedia) Employer Branding wird diskutiert. Inhaltlich? Auch, aber vor allem der Begriff selbst ist vielen ein Dorn im Auge. Während sich die einen daran stören, dass dieser Begriff angelsächsischen Ursprungs ist und unsere schöne deutsche Sprache dadurch verwässert würde, versuchen andere, Employer Branding vom guten, alten Personalmarketing abzugrenzen: Wo überschneidet es sich, ist EB nicht ein Teil Von PM? Oder umgekehrt? Wie kann sich Firma X erdreisten etwas anzubieten, das Firma Y so ähnlich schon länger unter anderen Namen im Angebot hat? Oder so: “Employer Branding gehört für uns eindeutig zu den größten Marketing-Unwörtern der letzten Jahre” (…) “Das ist alles eine Erfindung von eifrigen Personalberatern, die damit die Vorstände und Geschäftsführer in den Industrieunternehmen über den Tisch ziehen wollen.” (Quelle) Ach wie schön. Könnten wir ein paar Jahrzehnte in der Zeit zurück reisen, dann könnten wir uns streiten, ob denn diese “Werbung” wirklich nötig ist, und warum sie nicht “Reklame” genannt wird. Und dann dieses neue, denglische “Marketing” – ist das jetzt Teil von Werbung, oder ist Werbung nur eine Marketingaktivität? Und ist das alles nicht nur Abzocke? Wozu ein “neuer” Begriff? Sprache entwickelt sich und neue Begriffe werden geschaffen, wenn die Notwendigkeit besteht, sich mit neuen Gegebenheiten sprachlich auseinanderzusetzen. Eine solche Gegebenheit haben wir heute: Produkte und Dienstleistungen haben verstanden, dass nicht nur Preis, Qualität und Verfügbarkeit über den Kauf entscheiden, sondern auch diverse subjektive Eindrücke. All das bildet eine Einheit: Das Bewusstsein für das eigene Image, die Marke, wuchs. Und irgendwann haben Unternehmen gemerkt, dass sie auch als Arbeitgeber ein Image haben, das über feste Größen wie Gehalt und Urlaubstage hinausgeht. Was also, wenn man sich über dieses Thema professionell austauschen will? Der Homo loquens schafft einen Begriff, der diesen Themenkomplex beschreibt. In diesem Fall: Employer Branding. Warum nicht Personalmarketing? Weil zu viele Menschen unter Personalmarketing (leider) in erster Linie Dinge verstehen, die mit der Kommunikation einer Marke rein gar nichts zu tun haben. Effektiver Austausch ist so nicht möglich. Und warum nicht auf Deutsch? Abeitgebermarkenaufbau oder -bildung ist mir persönlich einfach zu lang und sperrig, um mit diesem Begriff zu arbeiten. Der Ausdruck “Employer Brand” tauchte wohl Mitte der 90er das erste Mal in einem englischsprachigen Buchtitel auf und wird seitdem auch in anderen Sprachräumen so verwendet. Für mich kein Problem; das Thema ist nun mal international relevant, da kann man sich auch auf einen internationalen Begriff einigen – zumindest wenn die Inhalte im Vordergrund stehen sollen. Und welche Inhalte das im jeweiligen Fall sind, das wird ruckzuck klar – dazu muss man nur einmal anfangen zu arbeiten, anstatt nur drüber zu reden. Ich bin ein großer Freund von sorgfältiger Begriffsklärung, um eine gemeinsame Basis zu schaffen. Manche Begriffe jedoch, sind inhaltlich so weit gefasst, dass diese Basis ständig neu erarbeitet werden muss. (“Kunst”, “Leben”, …) Das Ganze erinnert mich an asta-Sitzungen, in denen 2/3 der Zeit darauf verwendet wurde, zu klären welchen Titel das momentan stattfindende Zusammentreffen denn nun tragen soll. Sitzung? Planung? Meeting? Beratung? Begegnung? Über die Effektivität solcher Treffen muss ich wohl nicht viel sagen… Pic: crdotx (CC BY 2.0) lesenswert Die Global Employer Branding Study 2011: Kein Geld für Charakter? Keine Ressourcen für Employer Branding bei über 50% der Arbeitgeber Von Werten und Unwerten: Wiesenhof als Arbeitgeber Crowdsourcing im Employer Branding? Employer Branding below-the-line: IBMs 100 Jahre der Innovationen
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Was ist eigentlich HTML5? Ein kurzer Überblick
Ich bin Michael Trzebiatowski und seit 6 Monaten im technischen Support bei atenta tätig. Ab sofort werde ich in der wollmilchsau etwas von meiner täglichen Arbeit erzählen und einige technische Grundbegriffe klären. Im meinem ersten Artikel möchte ich über ein Thema schreiben, das sicherlich viele von Euch schon einmal gehört haben oder sogar damit schon täglich arbeiten. Die Rede ist von: HTML5. HTML5 ist eine aktualisierte Scriptsprache, ein Werkzeug um Webseiten zu erstellen. Dieser neue Standard befindet sich momentan in der Entwicklungsphase und soll frühestens 2014 verabschiedet werden. Im Grunde ist es die Weiterentwicklung von HTML4 und XHTML 1 und wird innerhalb der Arbeitsgruppe WHATWG (Web Hypertext Application Technology Working Group)  und dem World Wide Web Consortium (kurz: W3C) entwickelt. Doch warum war es überhaupt nötig, das alte HTML4 zu aktualisieren, wenn es heutzutage immer noch funktioniert? Die HTML-Sprache wurde zuletzt 1999 in der Version 4.01 veröffentlicht und blieb die nächsten 10 Jahre(!) auf diesem Entwicklungsstand bestehen. Inzwischen ist das Netz aber multimedialer geworden und überstiegt die eigenen Möglichkeiten von HTML4: da es fast keine multimedialen Eigenschaften besaß, musste es mit externen Plugins um genau diese erweitert werden. Das machte HTML sehr Plugin-abhängig und war deswegen nicht sehr kompatibel mit unterschiedlichen Internet-Geräten: Seite X sieht auf Gerät A anders aus als auf Gerät B, oder Gerät C kann die Seite erst gar nicht darstellen, weil es die benötigten Plugins nicht unterstützt und es überhaupt nicht möglich ist, solche nach zu installieren. Und genau hier soll HTML5 punkten: Durch neue Multimedia-Tags wie z.B. <video> oder <audio> soll sich die Sprache von den proprietären (durch den Hersteller standardisierte) Plugins lösen und nur mit einer Codezeile diese Eigenschaften selbst bereitstellen. Dank weiteren Features wird die Webseite insgesamt interaktiver: Drag&Drop-Funktionen, Editier-Möglichkeit, eine eingebaute Fehlerkorrektur, lokaler Speicherplatz, etc.. Wie problematisch diese guten Ideen umzusetzen sind, zeigt sich in der Tatsache, dass einige dieser Tags zwar schon länger im HTML5 Code enthalten sind, aber von längst nicht allen Browsern verarbeitet werden können. Am deutlichsten wird das an den beiden Multimedia-Tags:  Die sind zwar in der Spezifikation vorhanden, doch leider noch ohne Funktion, weil man sich noch nicht auf das richtige Format einigen konnte. Jede einzelne Interessengesellschaft preist hier ihren eigenen Standard an. Ist aber dieses Problem erst mal gelöst, kann man zukünftig mit HTML5 geräteunabhängig  seine erstellten Internetseiten überall im gleichen Gewand betrachten. (So die Idee) Bleibt nur zu hoffen, dass diese aussichtsreiche Entwicklung nicht im Sande verläuft und wir uns zukünftig auf einen alten, uns vertrauten HTML-Standard freuen dürfen. Das letzte Stückchen Code ist hier noch nicht geschrieben worden, und wie immer wird das die W3C tun. Bis frühestens 2014 müssen wir uns wohl noch ein wenig gedulden… Wer sich anschauen möchte, wie HTML5 in der Praxis aussieht, kann das hier tun – ein HMTL5 fähiger Browser vorausgesetzt und wer vielleicht schon damit arbeitet, dem empfehle ich ein gutes eBook zu diesem Thema. Wenn Ihr weitere Fragen zu diesen Thema habt, freue ich mich auf Eure Kommentare.   Pic: Julia Buncher (CC BY-SA 2.0) lesenswert Die 5 beliebtesten Browser: Verbreitung und Vergleich Neue Werbeflächen: Social Games auf dem Vormarsch Danke Mozilla! Apply with LinkedIn – Die One-Click-Bewerbung für jede Website “Google +Like” zeigt Facebook-Likes in den Google Suchergebnissen
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Ein Vorstellungsgespräch bei Facebook…
…haben sich bestimmt schon viele gewünscht. In meinem französischen Lieblings-Jobblog bin ich auf eine tolle Geschichte gestoßen, von einem der es nicht bei dem Wunsch belassen wollte: Bertrand Noirhomme. Bertrand ist 25 Jahre alt, hat an der Reims Management School Marketing studiert, noch einen Master an einer der Grandes Écoles in der Tasche und einige Auslandserfahrung vorzuweisen. Seit Anfang 2011 arbeitet er bei Microsoft im Produktmarketing der Cloud Computing Lösung Windows Azure und bloggt dort u.a. für das Developer Network Blog von Microsoft Frankreich. Er ist auch sonst begeisterter Social Web Nutzer und bei Facebook, Twitter, LinkedIn und Viadeo zu finden. Facebook hat es ihm aber wohl besonders angetan, denn um dort ein Vorstellungsgespräch zu bekommen, hat er sich mächtig ins Zeug gelegt und eine komplette Selbstvermarktungskampagne auf die Beine gestellt: das Epiphanie Project. Und das beginnt mit einem Kuchen, genauer einem Dreikönigskuchen, den er für die Facebook-Recruiter gebacken hat. Ein Dreikönigskuchen besteht aus gefülltem Blätterteig und enthält in der Mitte eine kleine Überraschung. In Bertrands Kuchen war diese Überraschung ein QR-Code, der auf die Website fb-hire.me verwies, wo er seinen Lebenslauf als pdf und als Video hinterlegt hat. Anschließend hat er den Kuchen in eine Blechkiste verpackt, die er mit viel kreativem Einsatz als CV gestaltet hat, bevor er sie pünktlich zum Dreikönigstag (6. Januar) an die Facebook-Recruiter geschickt hat. Das komplette Making-of der Kampagne könnt Ihr Euch auf fb-hire.me anschauen und für alle Französisch kundigen, hier Bertrands Video-CV: Nachdem er heute in seinem Blog endlich den Ausgang verkündet hat, möchte ich Euch den natürlich nicht vorenthalten. Bertrand hat tatsächlich eine Einladung in die Facebook-Europazentrale nach Dublin bekommen und das obwohl er aufgrund seiner relativ kurzen Berufserfahrung nicht in den aktuellen Recruiting-Fokus von Facebook passte. Das daraus letztendlich keine Einstellung geworden ist, stört ihn nicht. Er freut sich über seinen Lernerfolg mit der Kampagne und beendet seinen Post mit der Ankündigung: “Stay tuned for the Easter Project!”. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass ihn bis dahin keiner von Euch eingestellt hat, freue ich mich schon auf die Fortsetzung. lesenswert Open Graph-Apps selbst erstellen: Ein erster Versuch Die fünf erfolgreichen sozialen Netzwerke How To Begin: Das Social Media Cheat Sheet The Social Interview – das Bewerbungsgespräch als Crowdsourcing Prozess bei Facebook Lokale Netzwerke im Zeitalter der Globalisierung
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Skillset 2020 – Das Anforderungsprofil für die ArbeiterInnen der Zukunft
Seit vielen Jahren beschäftigt sich das IFTF (Institute For The Future) auch mit der Zukunft der Arbeit. Die Ergebnisse dieser ausgiebigen Forschungen können u.a. hier eingesehen werden. Nun hat das IFTF ein Anforderungsprofil für den Werktätigen des Jahres 2020 entwickelt. Auf der Basis von sechs Triebfedern des Wandels (“Drivers of Change”) wurden 10 Fähigkeiten definiert, die für das produktive, wirtschaftliche Wirken in Zukunft notwendig sein werden. (Quelle: joe.ross (CC BY-SA 2.0) Die sechs großen Motoren der Veränderung Gesteigerte Lebenserwartung: Menschen bleiben länger arbeitsfähig und -willig. Das beeinflusst Karrierewege, Lernkurven und Neuorientierungen. Intelligente Maschinen: Die Nachbildung der kognitiven Prozesse des Menschen und deren Abrufbarkeit durch technische Systeme, wird uns viele reproduzierbare Aufgaben abnehmen. Computerisierung: Sensoren und Programme steuern grundlegende Prozesse, Menschen lernen, mit komplexen Datenstrukturen umgehen zu können. Neue Medien: Ein Ökosystem neuer Medientechnologien fordert den Menschen auf kognitiver, technischer und interpretatorischer Ebene. Superstrukturierte Organisation: Durch die Nutzung sozialer Technologien werden neue Wege der Produktivität und Kollaboration erschlossen. Globale Vernetzung: Über die ganze Welt verteilte Spezialisten arbeiten an gemeinsamen Problemen, heutige Entwicklungsländer eingeschlossen. (Vergl.: 2. Video dieses Artikels: Future of Work 2.0) Auf dieser Grundlage das: Anforderungsprofil 2020 Interpretationsfähigkeit: Alle künstlichen Intelligenzen sind nur krude, partielle Nachbildungen des menschlichen Verstands. Wir müssen lernen, aus unseren Informationen die richtigen Schlüsse zu ziehen. Soziale Intelligenz: Wir werden immer weniger alleine mit Werkstoffen arbeiten, immer häufiger mit anderen Menschen gemeinsam planen und entwickeln. Soziale Intelligenz ist hier unabdingbar. Adaptives Denken: Neue Probleme müssen situationsspezifisch erkannt und kreativ angegangen werden. Weg vom Schema “if this, than that” – das werden künftig Maschinen leisten. Der Mensch kann mehr. Interkulturelle Kompetenz: In einer globalen Wirtschaft wird die Fähigkeit essentiell sein, mit unterschiedlichen Kulturen und Sprachen umgehen und Diversity nutzen zu können. Digitales Denken: Wir müssen lernen, komplexe Daten und Zusammenhänge in Algorithmen und computerisierten Modellen auszudrücken und als solche zu verstehen. Medienkompetenz: Immer neue Medientypen und -technologien werden im Alltag und der Arbeitswelt genutzt. Diese müssen beherrscht und verstanden werden. Transdisziplinarität: Schlechte Karten für Fachidioten? Soll nicht bedeuten, wer wenig von allem weiß käme weiter: Jeder Spezialist muss aber auch die externen Anknüpfungspunkte seiner eigenen Arbeit verstehen. Designer-Mentalität: Prozesse und Produkte müssen mit dem nötigen Blick für Details, Umgebung und Sinn für den Nutzer gestaltet werden. Kognitive Balance: Die Flut an Daten und omnipräsenter Information verlangt die Fähigkeit, diese zu filtern. Das geschieht sowohl mit Tools, als auch mit Disziplin. Online-Teamfähigkeit: Seine Postionen am runden Tisch zu vertreten ist eine Sache, sich virtuell durchzusetzen ein ganz andere. Auch wenn sie nicht unbedingt schwieriger wird: Teamarbeit muss hier neu gelernt werden. Ich finde, das IFTF hat die Hauptpunkte ganz gut getroffen. Ich würde noch hinzufügen: Eigenverantwortung: Jeder wird mehr und mehr zum Selbstständigen in seinem Bereich – auch als Angestellter. Weiterbildung, Analyse, Verbesserungen… all das wird durch flachere Hierarchien und mehr Verantwortung zur Aufgabe von jedem. Weniger Weisungen von “oben” – mehr Tritte in den eigenen Hintern. Was meint ihr? Fehlt etwas? Pic: romana klee (CC BY-SA 2.0) lesenswert Wasser, Luft, Internet – Die Generation Y setzt klare Prioritäten #TGIF: Theorien zu Arbeit und Arbeitsplatz von morgen Der Gartner Hype Cycle 2011 Work-Life-Balance – Teil 1: Smartphones Employer Branding below-the-line: IBMs 100 Jahre der Innovationen
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Ich lerne Bloggen
In diesem Jahr wird alles anders. Alles noch viel besser als letztes Jahr. Eine der anstehenden Änderungen bei der Wollmilchsau ist, dass Jan und Ich wieder mehr bloggen wollen. Das ist ein wenig untergegangen, da wir in anderen Bereichen einfach echt viel zu tun hatten. Zum Glück haben wir Tobi, der in 2011 als Chefblogger gefühlt eine Mio. klasse Artikel gestemmt und der Wollmilchsau zu unvergleichlichen Ruhm und Ehre verholfen hat. Jetzt sitze ich also da und versuche mich zu erinnern, wie das denn mit dem Bloggen nochmal genau ging. Themenauswahl, Länge, Sprache etc., “wollen die Leute sowas überhaupt lesen?!” Naja, es ist wohl, wie mit den meisten anderen Tätigkeiten. Macht man etwas selten, fehlt die Routine. Auf der anderen Seite kann man z.B. Ski- und Radfahren nicht verlernen,… sagt man… . Aber was, wenn man’s noch nie wirklich konnte?! Egal. Ich will’s mir natürlich so einfach wie möglich machen, mit dem regelmäßigen (Wieder-)Bloggen. Dazu habe ich mir als erstes den Tobi geschnappt und versucht, aus ihm ein paar Insiderinfos rauszukriegen: 1. Tobi, was ist für dich als professionellen Blogger (ganz subjektiv) ein guter/gelungener Blog-Artikel? Nach welchen Kriterien bewertest Du die Qualität/ den Erfolg deiner Arbeit? Abgesehen von einigen der gängigen journalistischen Kriterien (saubere Recherche, Wahrheit, Transparenz, saubere Darstellung etc.) bewerte ich Qualität in der Tat völlig subjektiv: Gefällt er mir? Mir gefallen Artikel dann, wenn ich mich selbst freuen würde, einen solchen Artikel zu lesen. Dabei besteht natürlich die Gefahr, an der Masse vorbei zu schreiben. Kam ja auch schon häufiger vor, dass ich Euch einen “tollen” Artikel zeige und die Reaktion fällt dann eher verhalten aus. Ob er dann ein Erfolg wird, messe ich an den Reaktionen: Bekommt er positives Feedback? Wird er gelesen? Geteilt, wenn ja: von wem? Ein guter, erfolgreicher Artikel muss aber nicht diesen Idealen entsprechen: Er sollte zu einem Thema etwas wertvolles beitgetragen haben. 2. Wie gehst Du beim Verfassen eines guten Artikels in der Regel vor? Deine Schritte von der Idee bis zum Vergessen der Artikels. Die wirklich guten Artikel schreiben sich jedesmal anders. Aber ein solider Artikel entsteht so: Zunächst überlege ich, ob ich zu meinem Thema eine Aussage formulieren kann, und ob sie argumentativ haltbar ist. Dazu lese ich mir möglichst alles relevante durch, was ich zu dem Thema finden kann, dann führe ich eine Reihe von Selbstgesprächen und versuche, mich in diesen vom Gegenteil zu überzeugen. Wenn ich das nicht geschafft habe, beginne ich zu schreiben. Texte schreibe ich selten von oben nach unten sondern oft kreuz und quer. Erst im zweiten oder dritten Schritt bringe ich sie dann in eine sinnvolle Reihenfolge. Das mag nicht jedem liegen, aber so arbeite ich beim Schreiben noch inhaltlich weiter. Hier fallen mir oft noch weitere Denkfehler oder -lücken auf, die auch mal zum Abbruch des ganzen Vorhabens führen können. Wenn die Texte fertig sind, folgen noch die handwerklichen Feinheiten: Tags, SEO-Optmierung, eine gute Headline, Bilder, Verlinkungen der Quellen und weiterführenden Informationen etc. Wann ich den Artikel dann vergesse, kann ich nicht genau sagen – kommt drauf an, wie sehr mich das Thema weiter beschäftigt. 3. Durch was unterscheidet sich ein Blogger von einem (Online-) Zeitungsjournalisten? Manchmal durch gar nichts. Manche Blogger arbeiten redaktionell sauberer als die bravsten Journalisten. Und das sind die, die am schnellsten wieder aus meiner Timeline fliegen: Sie langweilen mich, da ich die Zeitungen eh lese. Das schöne am Blog: Es so unabhängig, dass es nicht unabhängig sein muss. Das sehe ich durchaus als Qualität: Als Privat- oder Corporate-Blogger kann ich ganz anders Stellung beziehen und eine viel stärke Meinung haben, als es eine Zeitung je dürfte. Das finde ich großartig. Und wichtig: Fakten und Ansichten können so mal richtig strapaziert werden. Darin sehe ich übrigens keine Gefahr. Dazu sind Blogs strukturell viel zu angreifbar. Ein Blogartikel steht in einem kommunikativen Kreis. Ähnlich wie der König beim Völkerball. ;) 4. Ich bin 16 Jahre alt und möchte in Zukunft mit Bloggen mein Geld verdienen – was muss ich tun? Möglichkeit 1: Finde ein Thema, für das Du dich leidlich begeistern kannst. Baue dir ein Netzwerk von Informanten auf, bringe regelmäßig und zahlreich Artikel Achte auf Design und SEO. Und dann schaltest Du Werbung und meldest dich bei einem Affiliate-Netzwerk an und versuchst über den Blog als Themenplattform viele Klicks und Sales zu generieren. Unromantisch, aber der sicherste Weg. Möglichkeit 2: Finde ein Thema, für das Du dich wirklich brennend interessierst. Schreibe Artikel mit all deinem Herzblut und hoffe darauf, dass sie von jemandem gelesen werden, der Dich einkauft und Dir eine Festanstellung gibt. :) So mach ich es…   Pic: Solar powered bow-tie by x-ray delta one (CC2.0) lesenswert Bloggen und Recht – Der Weg zum abmahnsicheren Blog Eine andere Liga: Tumblr vs. Posterous (Spaces) Die Social Media Recruiting Conference in Hamburg – Am 13./14. Oktober 2011 Infoblitz: Twitter t.co, “der”/”das” Blog, moderne Kunst Studien zum Nutzerverhalten – Eine Gegenprobe
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The Social Interview – das Bewerbungsgespräch als Crowdsourcing Prozess bei Facebook
Alle paar Wochen stolpere ich über einen Artikel, der die Gefahren der unbedachten Selbstdarstellung bei Facebook, Twitter etc. für die berufliche Zukunft und das nächste Bewerbungsgespräch beleuchtet und meist mit der Empfehlung endet, sich bei Facebook auf keinen Fall mit dem eigenen Chef anzufreunden. Stören tun mich dabei nicht die Warnungen an sich, die ich im Rahmen meiner ehrenamtlichen Arbeit mit Hamburger Schülern auch selbst ausspreche, sondern der Verzicht auf die Darlegung der Chancen, die Social Media mit ein bisschen Phantasie für die eigene Karriere bieten. Das Facebook im Rahmen eines Vorstellungsgespräches nicht nur hinderlich sondern hilfreich sein kann, hat vor einigen Monaten die New Yorker Agentur R/GA gezeigt, auf deren Facebook-App “Social Interview” ich über einen Post von Markus aufmerksam geworden bin. Die Idee hinter der App ist das Crowdsourcing von Teilen des Job Interviews. Der Bewerber gestattet RGA über die App mit einem Hinweis auf seine Bewerbung drei Fragen zur eigenen Person bei Facebook zu posten und die eigenen Freunde um eine Stellungnahme zu bitten. Aber seht selbst: Auch wenn ich Markus Meinung teile, das einen die eigenen Freunde wohl kaum in die Pfanne hauen, finde ich die Idee eines Crowdsourcing-Bestandteils in Bewerbungsgesprächen sehr spannend. Im Fall von Facebook vor allem auch deswegen, da sich ja immer mehr von uns auch mit Kollegen, Kunden und Geschäftspartnern vernetzen. Wie seht Ihr das? Würdet Ihr Euer Facebook-Netzwerk für Euch sprechen lassen? Bei der Recherche nach weiteren Experimenten mit der Schnittmenge Crowdsourcing, Job Interview und Social Media, die neben “The Social Interview” leider keine weiteren Ansätze gebracht hat, bin ich auf das Video “Have I shared too much” gestoßen, das ich Euch nicht vorenthalten möchte. Hier grillen die Interviewer den Bewerber auf der Grundlage seiner Social Media Profile zuerst ordentlich, aber dann nimmt das Bewerbungsgespräch eine ganz andere Wendung als erwartet: Pic: Getting higher… by Libertinus (CC 2.0) lesenswert Open Graph-Apps selbst erstellen: Ein erster Versuch Die fünf erfolgreichen sozialen Netzwerke How To Begin: Das Social Media Cheat Sheet Ein Vorstellungsgespräch bei Facebook… Lokale Netzwerke im Zeitalter der Globalisierung
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Lokale Netzwerke im Zeitalter der Globalisierung
Am Montag stellte Statista die traurige Bilanz der deutschen Social Networks mit einer Grafik vor: Bis auf XING verlogen alle großen hiesigen Netzwerke mindestens 50% ihrer Visits. Die ersten Reaktionen gingen von “..nicht das Geschäft der Deutschen?” bis zu “Es kann nur einen geben.” Ganz so einfach ist es nicht, aber auch nicht allzu schwer. All diese Beispiele sind persönliche Social Networks. Im Vordergrund steht hier die Vernetzung der eigenen, reellen Person mit anderen. Es geht dabei nicht primär um den Austausch zu Interessen oder Themen, sondern um die Verbindung von On- und Offline-Kontakten. Und sobald sich unter diesen auch Personen aus anderen Teilen der Welt befinden, kommt das Netzwerk an seine Grenzen. Zum Beispiel: StudiVZ hat nicht nur deswegen so rapide gegen Facebook verloren, weil Facebook so viel besser war.  StudiVZ war in dem Moment dem Tod geweiht, als es zum Ort des persönlichen Austauschs wurde – über die Kommunikation mit den eigenen Kommilitonen hinaus. Der deutsche Student denkt mindestens paneuropäisch, viele global. Bereits vor zwei Jahren zeichnete sich eine deutliche Verbindung ab: zwischen den Ländern, die in kulturellem Austausch stehen, und den Netzwerken, die diese nutzen. Local Heroes Lokale Netzwerke werden ihren Sinn weiter behalten – im Special Interest Bereich. Hier ist es wichtig, sich mit Menschen zu verbinden, die ähnliche, lokal gebundene Probleme oder Interessen haben. Beispiel: Motor-Talk.de. Der Deutschen liebstes Kind wird auch mit Deutschen besprochen.  Das zeigt sich in 2 Millionen Nutzern und 11 Millionen Visits im Monat. Aber auch die deutsche Forenkultur blieb nicht völlig von Facebook verschont: Die regen Off-Topic Diskussionen verlagern sich zusehends in die privaten Netzwerke der Nutzer, was in der Folge auch zu weniger Visits führt. Die Zahl der aktiven Nutzer hingegen bleibt relativ stabil, zumindest bei den Netzwerken mit konkreter, thematischer Ausrichtung. Pic: sludgegulper (CC BY-SA 2.0) lesenswert Warum Recruiter Facebook lieber mögen und was LinkedIn dagegen tut Wochenrückblick KW29 – Google+, StudiVZ, Facebook, Fridge, Groupon Targeting: Die Sichtbarkeit von Facebook-Inhalten lokal einschränken Facebook-Penetration in Westeuropa: Deutschland belegt den letzten Platz Facebook Wegelagerei: Fan-Gating
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Facebook Fangate für die normale Webseite?!
Frohes Neues, liebe Wollmilchsau Leser und Fans! Wir wünschen Euch alles Gute für 2012. Und weiter geht’s… Fangating war in 2011 und wird wohl auch weiterhin eine recht weit verbreitete Methode bleiben, Fans für die Facebook-Fanpage zu gewinnen. Kurz zur Erinnerung, Fangating heißt – Du musst Fan meiner Facebook Fanpage werden, sonst kriegst Du keine coolen Inhalte. Wir haben vor einigen Monaten recht eindeutig Stellung zu dieser Methode bezogen und das Ganze als “Wegelagerei” bezeichnet. Auch wenn diese Methode, laut vielen Facebook-Marketing-Tutorials, zur Beschleunigung der Fangewinnung beitragen mag, bleibt sie einfach unschön. Facebook Fangate Offenbar kann das gewöhnliche Fangating aber auch noch übertroffen werden, durch einen für mich bis dato unbekannten Einfall. Ein russisches Blog blendet bei dem Besuch seiner Webseite einen fächenübergreifenden grauen Kasten ein, mit einer Fanbox in der Mitte. Der Inhalt wird von dieser vorgeschobenen Ebene verdeckt. Es entsteht der Eindruck, dass man Fan der Seite werden muss, um die Inhalte konsumieren zu können. Letztendlich lässt sich der Kasten “wegklicken”, aber auf den ersten Blick scheint es eben einfacher bzw. unumgänglich, Fan zu werden. Facebook Fangate auf einer normalen Webseite Nicht schlecht! Aus meiner Sicht zwar völlig daneben, aber falls Ihr mit dem normalen Fangating kein Problem habt, wäre das eine weitere Möglichkeit, Fans zu gewinnen. Durchaus vorstellbar, dass Blogs, Online-Zeitungen oder auch ganze normale Firmen ihre Webseiten zumindest zeitweise mit so einem “Empfangskomitee” versehen. Oder?! Im Fall meiner Fundstelle, scheint es zumindest nicht viele zu stören. Ich konnte seit der Einführung ordentliche Fanzuwächse beobachten. Wie würdet Ihr auf so etwas reagieren? Kennt Ihr das eventuell bereits von anderen Seiten? lesenswert Open Graph-Apps selbst erstellen: Ein erster Versuch Die fünf erfolgreichen sozialen Netzwerke How To Begin: Das Social Media Cheat Sheet Ein Vorstellungsgespräch bei Facebook… The Social Interview – das Bewerbungsgespräch als Crowdsourcing Prozess bei Facebook
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Gute Slides aus 2011 (3): Be like bamboo
Es gab viele gute Präsentationen im Jahr 2011. Wir wollen Euch drei kleine Slideshare-Schätze vorstellen, die uns bewegt haben – aber noch nicht im Blog oder sonst irgendwo geteilt wurden. Bambus (Bambuseae) ist eine Tribus von Süßgräsern aus der Unterfamilie der Bambusgewächse (Bambusoideae) mit zahlreichen Arten. Und von dessen wunderbaren Eigenschaften können wir uns das Ein oder Andere abschauen. Pic: The Pug Father (CC BY 2.0) lesenswert Gute Slides aus 2011 (2): Don’t be rich, Live rich Gute Slides aus 2011 (1): The 10 Mistakes I’ve made…so you don’t have to Social Media und Unternehmen: Eine Frage der Integration
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