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| Unternehmensnachfolge Weblog » Liquidität im Erbfall Erbschaftssteuer Vermögen Immobilien |
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| Unternehmensnachfolge Podcast – Folge 06 |
| Schon Goethe wusste oder ahnte zumindest, dass Geld nicht nur ein Fluch unserer Gesellschaft ist, sondern dass daran ein großer Teil unserer Existenz sowie eine funktionierende Wirtschaft hängen. Auch die Existenz von Unternehmen ist an Geld, also an Vermögenswerte, geknüpft. In unserem Unternehmensnachfolge-Podcast wagen wir in dieser Folge (Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5) einen Blick über den Tellerrand, bevor es mit dem Märchen der Unternehmensnachfolge weitergeht. Wie gewohnt sind in der sechsten Folge des Unternehmensnachfolge-Podcasts wieder Claus Hadenfeldt, der Dorfrichter Adam, der Unternehmer der Knusperhäuschen GmbH, seine Kindern Hänsel und Gretel, die Gesellschafterin Heike Hexler, die Sieben Zwergen und viele andere märchenhafte Zeitgenossen mit von der Partie. Unternehmensnachfolge Podcast – Externe Unternehmensnachfolge Der Unternehmer hat seine Kinder Hänsel und Gretel fortgejagt und somit einen möglichen Nachfolger für die Knusperhäuschen GmbH verloren. Wer kann jetzt das Unternehmen weiterführen? Eine externe Unternehmensnachfolge ist in manchen Fällen zwingend notwendig. Wann dies der Fall ist und welche Herausforderungen sich für alle Beteiligten ergeben, erklärt uns in dieser Folge ein besonderer Gast: H. Holzmichl ist Spezialist für externe Übernahmen im Märchenland und berichtet uns über die Herausforderungen und Chancen von externen Unternehmensnachfolgen … Ausblick auf die nächsten Folgen im Unternehmensnachfolge Podcast In den kommenden Folgen wird es um Themen wie den “Familienzusammenhalt”, “Beratung in der Unternehmensnachfolge” und viele weitere Aspekte gehen. Wir freuen uns schon darauf, Sie auch in der siebten Episode des Unternehmensnachfolge Podcast begrüßen zu können. >>> Unser RSS-Feed für den Unternehmensnachfolge Podcast >>> Unternehmensnachfolge Podcast bei iTunes abonnieren // Podster // Podcast.de // Podcast.at |
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| Unternehmensnachfolge Podcast – Folge 05 |
| Verschiedene Studien haben gezeigt, dass motivierte und engagierte Mitarbeiter ein äußerst wichtiger Faktor erfolgreicher Unternehmen sind. Der Belegschaft kommt aber auch in Fragen der Unternehmensnachfolge besondere Bedeutung zu. Wie wir in der heutigen Folge des Unternehmensnachfolge Podcast (Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4) erfahren werden, kann das Nichtbeachten der Mitarbeiter drastische Auswirkungen auf die Arbeitszufriedenheit und die Produktivität ihres Betriebes haben. Hören Sie die fünfte Folge des Unternehmensnachfolge Podcast , wie immer von und mit Claus Hadenfeldt, dem Dorfrichter Adam, dem Unternehmer der Knusperhäuschen GmbH, seinen Kindern Hänsel und Gretel, der Gesellschafterin Heike Hexler, den Sieben Zwergen und vielen anderen märchenhaften Zeitgenossen. Unternehmensnachfolge Podcast – Mitarbeiter in der Unternehmensnachfolge Im heutigen Interview haben wir Harald Balfanz aus Baden-Baden zu Gast, für den das Thema „Mitarbeiter in der Unternehmensnachfolge“ ebenfalls eine wichtige Rolle spielt. Herr Balfanz ist Unternehmensentwickler und hat dabei seine ganz eigenen Erfahrungen gemacht … Ausblick auf die nächsten Folgen im Unternehmensnachfolge Podcast In den kommenden Folgen wird es um Themen wie “externe versus Familiennachfolge”, “Familiennachfolge beginnt in der Familie”, “Beratung in der Unternehmensnachfolge” und viele weitere Aspekte gehen. Wir freuen uns schon darauf, Sie auch in der sechsten Episode des Unternehmensnachfolge Podcast begrüßen zu können. >>> Unser RSS-Feed für den Unternehmensnachfolge Podcast >>> Unternehmensnachfolge Podcast bei iTunes abonnieren // Podster // Podcast.de // Podcast.at |
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| Unternehmensnachfolge Podcast – Folge 04 |
| Die Erfahrung zeigt, dass viele Unternehmensnachfolgen in Deutschland nur aufgrund mangelnder Liquidität scheitern. Das muss nicht sein! Auch im Märchenland bedroht der finanzielle Engpass die erfolgreiche Unternehmensnachfolge … Hören Sie die vierte Folge des Unternehmensnachfolge Podcast (Teil 1, Teil 2, Teil 3), wieder von und mit Claus Hadenfeldt, dem Dorfrichter Adam, dem Unternehmer der Knusperhäuschen GmbH, seinen Kindern Hänsel und Gretel, der Gesellschafterin Heike Hexler, den Sieben Zwergen und vielen anderen märchenhaften Zeitgenossen. Unternehmensnachfolge Podcast – Liquidität im Erbfall Für den Unternehmer in unserem Märchen steht die Frage nach ausreichender Liquidität noch gar nicht im Vordergrund. Viel wichtiger scheint es für ihn, einen geeigneten Nachfolger für seine Knusperhäuschen GmbH zu finden. Wieso die Nachfolgeplanung aber dennoch sehr eng mit der finanziellen Vorsorge für den Erbfall einhergeht, beantwortet uns in dieser Episode der Rechtsanwalt Klaus Wigand aus München. Wir haben ihn in dieser Podcast-Folge ausführlich zum Thema “Liquidität im Erbfall” befragt… Ausblick auf die nächsten Folgen im Unternehmensnachfolge Podcast In den kommenden Folgen wird es um Themen wie die “Mitarbeiter in der Unternehmensnachfolge”, “externe versus Familiennachfolge”, “Beratung in der Unternehmensnachfolge” und viele weitere Aspekte gehen. Wir freuen uns schon darauf, Sie auch in der fünften Episode des Unternehmensnachfolge Podcast begrüßen zu können. >>> Unser RSS-Feed für den Unternehmensnachfolge Podcast >>> Unternehmensnachfolge Podcast bei iTunes abonnieren // Podster // Podcast.de // Podcast.at |
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| Unternehmensnachfolge Podcast – Folge 03 |
| Der Unternehmer hat es nicht leicht. Nicht genug, dass sich kein geeigneter Nachfolger für die Knusperhäuschen GmbH finden will, nun spielen seine Gesellschafterin Heike Hexler und der Dorfrichter Adam auch noch ein falsches Spiel mit ihm. Diese Konstellation muss zwangsläufig zum Streit in der Familie führen. Hören Sie heute die dritte Folge des Unternehmensnachfolge Podcast (Teil 1, Teil 2), wieder von und mit Claus Hadenfeldt, dem Dorfrichter Adam, dem Unternehmer der Knusperhäuschen GmbH, seinen Kindern Hänsel und Gretel, der Gesellschafterin Heike Hexler, den Sieben Zwergen und vielen anderen märchenhaften Zeitgenossen. Unternehmensnachfolge Podcast – Streit in der Familie Auch ohne eine Intrige, wie in unserem Märchen, kommt es in vielen Familien zum Streit über die Unternehmensnachfolge. Unterschiedliche Ansichten zwischen den Generationen, falsche Ansprüche oder kurzfristiges Denken führen häufig dazu, dass Familienmitglieder sich streiten und am Ende gar ganze Familien zerbrechen. Seine ganz eigenen Erfahrungen mit Streitigkeiten in der Familie hat der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer Dr. Jürgen Frei aus Bad Soden gemacht. Wir haben ihn in dieser Podcast-Folge ausführlich zum Thema “Streit in der Familie” befragt… Ausblick auf die nächsten Folgen im Unternehmensnachfolge Podcast In den kommenden Folgen wird es um Themen wie die “Herausforderung der Liquiditätssicherung”, “externe versus Familiennachfolge”, “Beratung in der Unternehmensnachfolge” und viele weitere Aspekte gehen. Wir freuen uns schon darauf, Sie auch in der vierten Episode des Unternehmensnachfolge Podcast begrüßen zu können. >>> Unser RSS-Feed für den Unternehmensnachfolge Podcast >>> Unternehmensnachfolge Podcast bei iTunes abonnieren // Podster // Podcast.de // Podcast.at |
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| Wie aus einem Zimmermann ein Multi-Milliardär wurde |
| Der amerikanische Traum – vom Tellerwäscher zum Millionär – kann auch in Deutschland Realität werden. Das zeigt das Beispiel von Josef Schörghuber. Der in Oberbayern geborene Unternehmer war bis zu seinem Tod 1995 Inhaber der Schörghuber Unternehmensgruppe. Inzwischen wird das Unternehmen von seiner Schwiegertochter geleitet. Stefan Schörghuber gehörte zu den reichsten Männern der Welt Die Schörghuber Unternehmensgruppe feierte vor rund sechs Jahren ihr 50-jähriges Bestehen. Gegründet wurde sie 1954 von Josef Schörghuber, der gelernter Zimmermann war. Tätig war der Unternehmer gleich in mehreren Geschäftsfeldern. So investierte der 1995 verstorbene Unternehmer in den Bereichen Hotel, Flugzeugleasing und Getränke. Das ursprüngliche Geschäftsfeld Bauen & Immobilien wurde weiter beibehalten und regelmäßig ausgebaut. Heute ist die Schörghuber Unternehmensgruppe sowohl national als auch international tätig. 1995 erfolgte im Unternehmen ein Generationswechsel. Mit Stefan Schörghuber übernahm der Sohn von Gründer Josef Schörghuber das Ruder im Unternehmen, nachdem der Senior verstarb. Durch internationale Kooperationen baute Stefan Schörghuber das Unternehmen aus und erschloss unter anderem die Schweiz, Österreich und Südafrika. 2008 starb Stefan Schörghuber mit nur 47 Jahren. Seit dem Tod Stefan Schörghubers führt seine Frau Alexandra das Unternehmen. Was wird in Zukunft aus dem Unternehmen Schörghuber? Wie geht es mit Schörghuber weiter, wenn die derzeitige Chefin Alexandra jemanden für die Unternehmensnachfolge sucht? Gibt es weitere Familienmitglieder, die die Unternehmensgruppe weiterführen können? Wie haben sich Schörghubers abgesichert? Soviel verrät die Firmen-Homepage: Alexandra Schörghuber übernahm vor anderthalb Jahren den Vorsitz des Stiftungsrates, während Dr. Klaus Naeve als Vorsitzender des Vorstandes die Führung der Gruppe übernahm. Finanzielle Sorgen muss sich die Familie mit Sicherheit nicht machen. Stefan Schörghuber wurde im Jahr seines Todes mit einem geschätzten Vermögen von rund 3,5 Milliarden US-Dollar auf Platz 307 der Forbes-Liste der reichsten Menschen der Welt gelistet. |
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| Wurzeln der Firma Dallmayr reichen bis 1700 zurück |
| Nachdem ich Ihnen in meiner neuen Serie bereits je zwei bedeutende Familienunternehmen aus dem hohen Norden und dem Westen vorgestellt habe, möchte ich mich ab heute um den Süden kümmern. Sowohl in Nürnberg, als auch in Stuttgart und München sitzen große Traditionsunternehmen, die in Familienhand sind. Ganz besonders gefällt mir die Historie der Firma Dallmayr, die bis ins Jahr 1700 zurück reicht. Dallmayr ist nicht nur in München eine große Marke Nahezu jeder kennt die Fernsehwerbung, in der die Kaffeebohnen noch aus dem alten Holzspender über eine Rutsche in die Verpackung rutschen, die Verkäuferin noch einmal ihre Rüschen-Schürze zurecht rückt und der Kaffee anschließend noch mit einer alten Waage gewogen wird. Passend dazu natürlich auch die Kaffeehaus-Atmosphäre mit klassischer Klaviermusik im Hintergrund. „Schön, dass es etwas so Gutes noch gibt”, sagt eine angenehme Frauenstimme aus dem Off und schließt mit dem Slogan der Firma: „Dallmayr Prodomo -- vollendet, veredelter Spitzenkaffee”. Doch Dallmayr ist nicht nur bekannt für seinen Kaffee, sondern ist in München auch ein großes Feinkost- und Delikatessengeschäft. Das Erdgeschoss des Stammhauses in der Münchener Dienerstraße ist einem Schlaraffenland nachempfunden und wird jedes Jahr von rund 1,3 Millionen Menschen besucht. Familiennachfolge in der dritten Generation Seit 1977 leiten Wolfgang Wille und Georg Randlkofer, der Urenkel von Anton und Therese Randlkofer das Unternehmen. Therese Randlkofer übernahm das Geschäft nach dem Tod ihres Mannes Anton 1895, der das Geschäft wenige Jahre zuvor vom Namensgeber Alois Dallmayr gekauft hatte. Für damalige Verhältnisse kam es einer Sensation gleich, dass ein Unternehmen eine Firmenchefin hat. Seitdem führen die Familien Wille und Randlkofer das bewährte Traditionsunternehmen, dass um 1900 sogar als königlicher bayerischer Hoflieferant ausgezeichnet wurde. Wie in Bayern üblich, wird ganz besonders im Hause Dallmayr die Tradition groß geschrieben. So wird es aller Voraussicht nach auch in der Familiennachfolge weitergehen. |
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| Peek & Cloppenburg – Ein Name, doch zwei Unternehmen |
| Heute möchte ich Ihnen die Historie der Firma Peek & Cloppenburg in meiner Reihe der großen Familienunternehmen in Deutschland vorstellen. Die Bekleidungsfirma Peek & Cloppenburg wird Ihnen sicherlich ein Begriff sein, doch wussten Sie, dass unter dem gleichen Namen zwei rechtlich und wirtschaftlich unabhängige Bekleidungshausketten stehen? Eine deutsches Unternehmen, das in den Niederlanden gegründet wurde Die Firmen Peek & Cloppenburg haben eine lange Tradition. Bereits 1869 wurde das ursprüngliche Unternehmen von den deutschen Kaufleuten Johann Theodor Peek und Heinrich Cloppenburg in Rotterdam gegründet. Ein Familienmitglied der Cloppenburgs, James, eröffnete 1901 in Berlin das erste Peek & Cloppenburg – Haus. Nahezu zeitgleich wurde in Düsseldorf ein weiteres Haus gegründet. Erst mit der Eröffnung einer Filiale in Hamburg durch Anton Cloppenburg 1911 entstanden die beiden voneinander unabhängigen Unternehmen mit ihren heutigen Zentralen in Hamburg und Düsseldorf. Für die Aufteilung der Filialstandorte gibt es in Deutschland Absprachen zwischen den beiden Unternehmen. So ist die kleinere Nord-Kette in den nördlichen und östlichen Bundesländern vertreten, während die Peek & Cloppenburg Düsseldorf West-Gruppe im Rheinland, Süddeutschland und in Berlin aktiv ist. Im Ausland treten beide Firmen unter verschiedenen Namen als Wettbewerber auf. Familiennachfolge bei Peek & Cloppenburg – Ein Vater und seine drei Söhne Praktisch ein Luxusproblem hat der Unternehmenschef der Gruppe West, Harro Uwe Cloppenburg. Der Unternehmer hat drei Söhne im Alter von 44, 40 und 27 Jahren, von denen alle drei im Familienunternehmen arbeiten. Zum 1. Januar 2010 wechselt der mit 27 Jahren jüngste Sohn Patrick in die Unternehmensleitung und wird Stellvertreter seines Vaters. Mit dieser Entscheidung übergeht der Firmeninhaber Harry Uwe Cloppenburg seine beiden ältesten Söhne Hendrik (44) und John (40), die bereits seit vielen Jahren im Unternehmen tätig sind. Wie die beiden älteren Söhne auf die Unternehmensnachfolge reagiert haben, ließ sich bisher leider nicht herausfinden. |
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| Wenn die Chemie stimmt – das Familienunternehmen Henkel |
| Mit einer kleinen Fabrik in einem Aachener Hinterhof legte der hessische Lehrersohn Fritz Henkel 1876 den Grundstein für einen Weltkonzern. Während vor über 130 Jahren noch ein Drei-Mann-Betrieb ein „Universalwaschmittel” entwickelte, arbeiten heute über 50.000 Beschäftigte bei Henkel. Trotz vieler Schicksalsschläge, die den Konzern immer wieder heimgesucht haben, behaupten sich die Düsseldorfer bis heute. Vom Universalwaschmittel-Hersteller zum Weltkonzern Auf die Frage, warum Familienunternehmen in Deutschland so erfolgreich sind und ob es dafür ein Familienrezept gäbe, antwortete der Aufsichtsratschef und Urenkel des Henkel Gründers Albrecht Woeste wie folgt: „Ich glaube in der Tat, dass Familienunternehmen erfolgreicher sind als anonyme Aktiengesellschaften. Das liegt im wesentlichen daran, dass die Familie sich viel mehr mit dem Unternehmen identifiziert, als andere Aktionäre das könnten. Außerdem haben sie in der Regel eine viel langfristigere und klarere Strategie für ihr Unternehmen und eine hohe Sozialkompetenz. Familien haben ja an sich schon eine hohe Sozialkompetenz. Der Erfolg kommt meiner Meinung nach daher, dass es für die Mitarbeiter leichter ist, sich mit dem Unternehmen zu identifizieren, weil sie die Strategie kennen, weil sie die Inhaber kennen, weil sie sich geborgener fühlen und sie dann leistungsfähiger sind. Und es macht wiederum den Mitarbeitern Spaß, wenn sie leistungsfähig sind. Dieses Zusammenspiel ist kein Geheimnis, aber das ist etwas sehr positives. Ein Rezept gibt es ganz sicher nicht. Es sei denn, man wollte Menschlichkeit als ein Rezept darstellen.” Obwohl sich viele Unternehmenschefs eine Familiennachfolge wünschen, sind nicht alle Kinder von Unternehmern automatisch für die Übernahme des Geschäftsbetriebs geeignet. Albrecht Woeste erklärt im Interview mit der Rheinischen Post, wie die Weitergabe eines Unternehmens beim Weltkonzern Henkel aussieht: „Die Familienmitglieder tragen eine hohe Verantwortung und deshalb ist es selbstverständlich, dass sie für eine solche Aufgabe auch befähigt sind und befähigt werden müssen. Dazu gehört eine gute Ausbildung, unternehmerische Erfahrung im In- und Ausland, manchmal auch normaler Menschenverstand und eine hohe Sozialkompetenz. Darauf versuchen wir zu achten. Doch auch eine Hausfrau tut uns gut – wir hatten eine solche im Gesellschafterausschuss – denn es sind nicht nur strategische Fragen, sondern oft ganz normale menschliche Dinge wichtig.” Familienunternehmen Henkel mit nur fünf Familienmitgliedern an der Spitze In 127 Jahren haben bei der Henkel KG aA, so der offizielle Name seit dem Börsengang, nur fünf Familienmitglieder an der Spitze gestanden. Das Unternehmen wird derzeit aus zweiter Reihe mit der vierten und fünften Generation der Familie Henkel geführt. Für Woeste ist diese Tatsache einer der Hauptgründe für die langlebige Existenz und Kraft des Unternehmens. Die Henkels aus Düsseldorf – ein traditionsstarkes und präsentes Familienunternehmen in Deutschland. |
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| Mit durchblickendem Erfolg: Das Familienunternehmen Fielmann |
| Eines der in Hamburg angesiedelten Familienunternehmen ist die Fielmann AG. Die Fielmann AG gehört zu den 500 größten Familienunternehmen in Deutschland. Mit 620 Filialen in sechs Ländern ( davon etwa fünf Prozent aller Optikfachgeschäfte in Deutschland) erzielte Fielmann 2008 einen Absatzmarktanteil von 48 Prozent und einen Umsatzmarktanteil von nahezu 25 Prozent – und das mit einer raffiniert genutzten Marktlücke. Wie aus einem einzelnen Fachgeschäft ein internationales Unternehmen wird Anfang der 70er-Jahre gründete Günther Fielmann sein erstes Augenoptiker-Fachgeschäft in Cuxhaven. Schnell erkannte der Optiker eine Marktlücke: Kassenbrillen waren aufgrund der geringen Modellauswahl nicht sonderlich beliebt. Vor 30 Jahren gab es, laut Wikipedia, lediglich sechs Kunststofffassungen für Erwachsene und zwei für Kinder. Rund zehn Jahre nach der Firmengründung schloss Günther Fielmann einen Sondervertrag mit der AOK Esens und entwickelte 90 Modelle aus Kunststoff und Metall. Durch Veränderungen bei den Modellen entstanden insgesamt 640 Varianten. „Mein Papi hat keinen Pfennig dazu bezahlt!” lautete der Slogan einer Fernsehkampagne Mitte der 80er-Jahre. Bis Ende der 90er-Jahre wuchs das Unternehmen kontinuierlich an, steigerte Jahr für Jahr seine Umsätze und Gewinne und eröffnete in fünf europäischen Ländern Filialen. Zu Beginn des Jahres 2009 hatte Fielmann nach eigenen Angaben 620 Niederlassungen und beschäftigte 12.608 Mitarbeiter, davon 2.212 Auszubildende. Die Fielmann AG ist seit 1994 börsennotiert und rückte Anfang 2009 in den MDAX auf. Das i-Tüpfelchen des Unternehmers Mich beeindruckt nicht nur der hohe Anteil an Auszubildenden unter den Festangestellten, sondern auch das soziale Engagement von Günther Fielmann. Für jeden Mitarbeiter pflanzt der Firmeninhaber einen Baum pro Jahr. Dadurch sind bis heute rund eine Million Bäume gepflanzt worden. Auch durch eine Beteiligung der Mitarbeiter am Unternehmen durch Aktien schafft Fielmann eine große Mitarbeiterzufriedenheit. Günther Fielmann gehören 36,8 Prozent der Firmenanteile. Weitere Anteilshaber sind die Fielmann Familienstiftung mit rund 12 Prozent und Günther Fielmanns Sohn Marc. Bei der Unternehmensnachfolge setzt der Firmengründer auf seinen Sprössling. Auch wenn dieser erst 19 Jahre alt ist (und Günther Fielmann inzwischen 70 Jahre), ist es das erklärte Ziel des Hamburger Unternehmens, eine Übergabe in der Familie zu erreichen. |
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| Der Bauer Verlag – Ein Familienunternehmen mit langer Tradition |
| Ein wahres Familienunternehmen wird im klassischen Sinn seit Generationen in der Familie weitergegeben. Ganz so, wie es die Tradition gerne hätte, ist es aber nur noch in wenigen Familienunternehmen in Deutschland. Oftmals übernehmen Holdings oder Investoren die Unternehmen. Damit wird die Erbfolge in der Familie beendet. Eine rühmliche Ausnahme bildet Heinz Bauer, der in einem besonders umkämpften Markt ein starkes Familienunternehmen präsentieren kann – die Heinrich Bauer Verlag KG. Seit über 120 Jahren immer ein Bauer an der Spitze Die Wurzeln des Medienkonzerns liegen in einer kleinen Druckerei in Hamburg, die sich auf die Produktion von Visitenkarten spezialisiert hatte. Der Lithograf Johann Andreas Ludolph Bauer gründet 1875 im Alter von 23 Jahren den Betrieb. Sein Sohn Heinrich und später sein Enkel Alfred führen das Unternehmen weiter. Erste Zeitungen und Zeitschriften erscheinen – teilweise in erstaunlich hoher Auflage. Ab 1963 ändert sich die Firmenausrichtung mit dem Eintritt des Ur-Enkels Hans Heinrich Bauer. Das Hauptgeschäft wandert von den Rundfunk-Zeitschriften zu Frauen- und Modezeitschriften. Später werden die TV- und Hörfunkzeitschriften wieder ins Programm genommen. Ende der 60er-Jahre folgen Zeitschriften wie „Bravo” oder der deutschsprachige „Playboy”. Auch ins Privatfernsehen steigt der Verlag ein und produziert Formate wie „Bravo TV”. Familiennachfolge hat bei Bauer Tradition Bauer ist zwar nicht der einzige Verlag, der noch in Familienbesitz ist, doch stellt diese Form der Firmenführung besonders im Medienbereich inzwischen eher eine Ausnahme dar. Mit Hans Heinrich Bauer steht inzwischen der dritte Nachfolger aus der Bauer-Familie an der Spitze des Verlages. Mit 308 Zeitschriften international und 46 Zeitschriften in Deutschland erreicht der Verlag eine Auflage von insgesamt rund 16 Millionen Exemplaren. Der Umsatz lag 2007 bei 1,81 Milliarden Euro. Gemeinsam mit seiner Frau Gudrun hat Heinz Heinrich Bauer fünf Kinder, von denen vier Kinder im Unternehmen arbeiten. Das fünfte Kind starb 1988 im Alter von fünf Jahren an Leukämie. Ob eine der vier Töchter einmal das Unternehmen führen wird, ist offiziell bis heute nicht geklärt. |
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