Gedankenmus
Ein Blog über Dies und Das
http://gedankenmus.de
Konzertbericht Editors – Stadtpark Hamburg 07. September 2014
Am 07. September spielte die britische Band Editors im Stadtpark Hamburg. Im Gepäck war nicht nur ihr 2013er Album „The Weight of your Love“, sondern Tom Smith und seine vier Bandkollegen gaben eine bunte Mischung ihrer Songs der letzten acht Jahre zum Besten. Was genau dabei war, gibt es in diesem Konzertbericht zu lesen. Sonntag ist der Tag – Save the day Sonntag Nachmittag. Noch einmal die persönlichen Lieblingssongs von den Editors in den MP3-Player laden. Mit dabei sind “Bricks and Motar”, “Bullets” und “An End Has a Start”. „Hoffentlich kommt auch der Opener vom 2013er Album!“, höre ich mich sagen. Und dann geht es auch schon los. Der Stadtpark liegt im Norden Hamburgs. Dorthin kommt man am unproblematischsten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Entweder mit der U-Bahn U3 oder mit dem Bus der Line 6 bis Station Borgweg. Von dort sind es noch circa 15 Minuten zu Fuß bis zum Einlass. Alternativ geht das auch mit der S-Bahn Linie S1 bis Haltestelle Alte Wöhr. Das Konzertgelände im Stadtpark ist übersichtlich. Es gibt Platz für gerade mal 5.000 Besucher. Umringt von Brezel-, Wurst- und Bierbuden, geht es endlich los. Die Vorband Trümmer kommt auf die Bühne: vier Jungs, flotte Songs, treffende Texte. Zuhören macht Spaß und die Vorfreude auf die Hauptband steigt. Nach gut zwanzig Minuten verklingen die letzten Töne. Umbauarbeiten. Editors Live in Hamburg 2014 – Impressionen (Foto: J. Sebök) Die Show beginnt Endlich. 20:15 Uhr. Es wird langsam dunkel. Tom Smith, Russell Leetch, Justin Lockey, Ed Lay und Elliott Williams starten mit dem Song „Sugar“. Die Zuschauer begrüßen die Band mit Beifall. Vom Sound her klingt alles gut ausgewogen. Die Gesangsstimme ist ausreichend laut. Nur in der Mitte der Show gibt es eine heftige Rückkopplung, die aber schnell unterbunden wird. Neben Sänger Tom Smith, der die Bühne zu seinem Revier erkoren hat, unterstreicht die Lichtshow die einzelnen Songs. Ab und zu gibt es auch Videoprojektionen. Nach 15 Songs geht die Band von der Bühne. Für eine Zugabe lassen sie sich nicht allzulang bitten. Allerdings kommt nur Tom Smith zurück. Mit seiner Akustikgitarre stellt er sich vor die Beifallspendende Masse. Er spielt „The Weight“ – der bereits erwähnte Opener vom Album „The Weight of your Love“. Gänsehaut macht sich breit. Danach geht es mit der kompletten Band weiter. Das Stimmungsbarometer steigt. Zum Ende hin, erklingt die eingängige Synthesizer-Melodie von „Papillon“. Die Zuschauer strecken ihre Hände in die Höhe und klatschen zum Rhythmus. Mit einer extra langen Version bedanken sich die Band bei ihren Konzertbesuchern. Im Beifall verbeugen sich die fünf Jungs und verlassen anschließend unter Applaus die Bühne. Die Playlist vom 07.09.2014 Editors Hamburg 2014 (Foto: J. Sebök) Sugar Munich An End Has a Start Formaldehyde All Sparks A Life as a Ghost Eat Raw Meat = Blood Drool Someone Says Bullets Bones Honesty The Racing Rats Smokers Outside the Hospital Doors Two Hearted Spider Nothing The Weight (Zugabe) Bricks and Mortar (Zugabe) A Ton of Love (Zugabe) Papillon (Zugabe) Alle Alben – Diskography Editors Das aktuelle Album heißt “The Weight of your Love” von 2013. Alle Alben im Überblick: Fotos: J.Seboek
** LINK **
„David Bowie is“ 2014 – Ausstellung in Berlin
Es ist nicht nur eine Ausstellung. Es ist die Ausstellung, wenn es um Musikgeschichte der vergangenen fünf Dekaden geht. Die Rede ist von keinem anderen als David Bowie. Der britische Musiker und Schauspieler liefert das Material. Und das schon seit Anfang der 60er Jahre. Einen ersten Eindruck gibt es jetzt. Von London nach Berlin David Bowie wurde 1947 in London geboren. Mit 15 Jahren hatte er seine erste Band. 1967 erschien sein Debüt-Album. Fünf Jahre später gelang ihm mit „The Rise and Fall of Ziggy Stardust and the Spiders from Mars“ der kommerzielle Durchbruch. Eine weitere wichtige Station war die Zeit in Berlin. Hier lebte er von 1976 bis 1978. Anschließend folgten viele Aufs und Abs. 2013 meldete sich David Bowie mit einem neuen Album und der Single „Where are we now“ zurück. Letzteres ist eine Hommage an die Jahre in Berlin. Sein Comeback 2013 wurde zum Anlass genommen, um eine Ausstellung zu inszenieren. Unter dem Namen „David Bowie is“ kann diese noch bis zum 10. August 2014 in Berlin im Martin-Gropius-Bau (www.gropiusbau.de) besucht werden. Der einfachste Weg dorthin beginnt am Potsdamer Platz. Vor hier sind es gerade mal 5 Gehminuten. Das Gebäude befindet sich in der Niederkirchnerstraße 7. Dann noch ein paar Stufen und schon steht man von der Kasse. Der Eintritt kostet 14 Euro, ermäßigt 10 Euro. Taschen und Jacken sind abzugeben. Dafür erhält man allerdings einen kostenlosen Audioguide, der jeden Rundgang mit O-Tönen und Musik sehr eindrucksvoll untermalt. Mission erfolgreich. Check! David Bowie Tickets Berlin (Foto: J. Sebök) Victoria Broackes und Geoffrey Marsh vom „Victoria and Albert Museum“,London machten den Zugang zum privaten Bowie-Archiv möglich. Die Ausstellung präsentiert 300 Objekte. Dazu gehören Fotos, handgeschriebene Songtexte, Bühnenoutfits, Set-Designs und Plattencover. Dank Audioguide wirken viele Details noch lebhafter. Besonders interessant sind Exponate, wie Skizzen und Tagebucheinträge. Dadurch erhält man als Fan, Musikbegeisterter und nur als Kunstbesucher einen interessanten Eindruck von Bowies Wirken. Natürlich ist das Ausgestellte nur ein Teil davon – allerdings auch das Wichtigste. Bis dato zählt die Ausstellung zu den Umfassendsten was je von David Bowie gezeigt wurde. Zum Abschluss lässt sich im Museumsshop noch das ein oder andere Souvenir kaufen. Eine Auswahl der Musikalben ist auch auf CDs erhältlich – die Vinylversionen als Schallplatten fehlen jedoch oder waren an diesem Tag schon ausverkauft. Glücklicherweise finden sich noch andere Mitbringsel, die jede Fan-Kollektion ein bisschen vollständiger macht. Mehr Infos zur Ausstellung gibt es auf der offiziellen Webseite unter www.davidbowie-berlin.de.
** LINK **
Bücherbestand aufgestockt: Erich von Däniken
Sein erstes Buch “Erinnerungen an die Zukunft” löste Ende der 60er Jahre ein regelrechte Revolution aus. Der Schweizer vertritt die These, dass Außerirdische vor Tausenden Jahren die Erde besuchten. Auf seinen vielen Reisen sammelt er bis heute Beweise. Meine Bücherliste ist nun Dank einiger Second-Hand-Läden größer geworden. Die, mit Sternchen markiert, fehlen noch. Buchliste von 1968 bis 2012 EvD-Bücher (Foto: J. Sebök) Erinnerungen an die Zukunft (1968) Zurück zu den Sternen (1969) Aussaat und Kosmos (1972) Meine Welt in Bildern (1973)* Erscheinungen (1974)* Besucher aus dem Kosmos (1975)* Beweise (1977)* Im Kreuzverhör (1978)* Prophet der Vergangenheit (1979)* Reise nach Kiribati (1981) Strategie der Götter (1982) Der Tag an dem die Götter kamen (1984) Habe ich mich geirrt? (1985) Wir alle sind Kinder der Götter (1987) Die Augen der Sphinx (1989)* Die Steinzeit war ganz anders (1991) Der Götter-Schock (1992) Raumfahrt im Altertum (1993) Auf den Spuren der Allmächtigen (1993)* Botschaften und Zeichen aus dem Universum (1994) Der jüngste Tag hat längst begonnen (1995) Zeichen für die Ewigkeit (1997) Im Namen von Zeus (1999) Die Götter waren Astronauten (2001) Falsch informiert! (2007)* Götterdämmerung (2009) Grüße aus der Steinzeit (2010) Was ist falsch im Maya-Land? (2011)* Der Mittelmeerraum und seine mysteriöse Vorzeit (2012)
** LINK **
Klimaschutz: Der wichtigste Diskurs des Jahrhunderts
Es ist noch nicht allzu lange her, da flog Al Gore um den ganzen Planeten und verbreitete auf seiner selbstauferlegten Mission die Nachricht, dass es um Klima und Umwelt der Erde miserabel beschaffen sei. Doch Mr. Gore ist längst nicht der Einzige geblieben, der diese Ansicht vertritt. Top Thema: Klimawandel Seitdem hat die Debatte um Klimawandel und Klimaschutz einen beispiellosen Aufschwung erlebt: Ziele des Klimaschutzes werden in neuen Gesetzen festgehalten, und in der Bevölkerung hat sich ein ganz anderes Verständnis für Umweltschutz entwickelt. Menschen, die ein ökologisch bewusstes und nachhaltigeres Leben führen wollen, werden nicht länger als unrasierte Ökos in Jesuslatschen und gefilzten Klamotten wahrgenommen, sondern als Trendsetter, deren Vorbild es zu folgen gilt. Doch der Klimawandel ist laut Aussage vieler Forscher und Experten bereits nicht mehr aufzuhalten – deshalb muss man Maßnahmen des Klimaschutzes darauf abrichten, den Schaden zukünftig so gering wie nötig halten. Dabei ist die Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen bislang der Knackpunkt des Klimaschutzes und das Thema, um das es die hitzigsten Diskussionen gibt. Jeden Tag werden unvorstellbare Mengen an Treibhausgasen in die Luft gepumpt – ob industrielle oder landwirtschaftliche Produktion, Straßenverkehr oder Privathaushalte: Fast bei jeder Tätigkeit werden Treibhausgase produziert, die bekanntermaßen den Klimawandel vorantreiben. Fakten zum Klimaschutz Eine weitere Maßnahme im Klimaschutz ist es deshalb auch, jene Teile der Natur aufrecht zu erhalten und zu fördern, die Kohlenstoffdioxid aufnehmen – jenes Treibhausgas, das den größten Teil der Abgase ausmacht, die tagtäglich an die Umwelt abgegeben werden. Dazu gehören beispielsweise die Meere, aber auch große Wälder – vor allem die Tropenwälder –, Moore, Sümpfe und Flussgebiete. Außerdem muss die Energieversorgung weitestgehend umgestellt werden, sodass der Fokus in Zukunft auf den erneuerbaren Energien liegt, zu denen zum Beispiel Wasserkraft, Windkraft und Solarenergie gehören. Klimaschutz (Foto: Dreblow, Polylooks) Die Möglichkeiten des Klimaschutzes sind zahlreich, aber teuer – weshalb immer noch Zurückhaltung auf hohen Ebenen geübt wird, wenn es um Investitionen für den Klimaschutz geht. Treibhausgase könnten durch technische Optimierungen effektiv reduziert werden, doch die Kosten dieser Erneuerungen sind schwer abzuschätzen, ebenso wie viel Verlust aus einer klimafreundlicheren Unternehmensstrategien erwachsen würden – deswegen weigern sich immer noch viele Unternehmen, einen Schritt in die umweltfreundliche Richtung zu tun. Allerdings können noch viel größere Kosten und Verluste auftreten, wenn der Klimawandel ungebremst voranschreitet. So glaubt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung, dass bis zum Jahr 2050 ungefähr 200 Billionen US-Dollar an Folgeschäden gespart werden könnten, wenn ab jetzt ein effektiver Klimaschutz betrieben würde. Aufgaben und Ziele Eine der wichtigsten Aufgaben der Klimaschutz-Politik ist es aber immer noch, den Privatmenschen über seine Verantwortung aufzuklären. Denn ganz gleich, wie sehr sich die klugen Köpfe und politischen Führungskräfte dieser Welt die Köpfe heiß debattieren mögen, ganz gleich wie viele Kyoto-Protokolle in Zukunft unterschrieben und Emissions-Beschränkungs-Vorschriften erlassen werden – der Verbraucher spielt im Klimaschutz immer noch eine wichtige Rolle. Der Klimaschutz beginnt im eigenen Haushalt. Wer im Haushalt Energie spart, kann immerhin 20 bis 50 Prozent des eigenen Treibhausgasausstoßen vermeiden. Ebenso, wer sich beim Konsum von Produkten aus der Rinderhaltung zurückhält – denn Rinder setzen Unmengen an Methangas frei, das zum Treibhauseffekt beiträgt. Was nicht heißt, dass zukünftig auf Milch, Butter und Käse verzichtet werden muss – aber man sollte ihn mit Vorsicht genießen.
** LINK **
Konzertbericht The Killers – O2 Arena Hamburg 04. März 2013
Am 04. März spielte die amerikanische Band The Killers in der O2 World Arena in Hamburg. Für alle, die an jenem Montagabend nicht dabei sein konnten, gibt es hier einen Konzertbericht. Doors open Tausende Fans drängten in die S-Bahn, um später von der Haltestelle Stellingen, den Shuttlebus oder den 15-minütigen Fußweg auf sich zu nehmen. Autofahrer mussten deutlich mehr Zeit einplanen, schließlich war auf den Straßen noch ordentlich Verkehr. Aber ganz gleich, ob Auto, Bus oder zu Fuß – Ziel war die O2 World Arena. Sie befindet sich direkt gegenüber der Intech Arena, die den HSV beheimatet. Ticket für The Killers Der Einlass verlief recht zügig. Im Inneren angekommen, waren die Ränge 19:30 Uhr schon gut gefüllt. Jetzt noch schnell eine Brezel und ein Bierchen und dann konnte es losgehen. Als Vorband spielten Louis XIV. Frontmann Jason Hill arbeitete bereits früher mit The Killers zusammen. Musikalisch war es okay. Die Show fiel eher ruhig aus. Sicherlich nicht jedermanns Geschmack. The Show must go on Der anschließende Bühnenumbau dauerte recht lange. Umso mehr überrascht waren die Konzertbesucher als die ersten Töne von „Mr. Brightside“ erklangen. Keine bunten Lichter, keine Scheinwerfer – nichts. Einfach nur Hallenlicht an und los ging es. Glücklicherweise änderte sich das zu Beginn des zweiten Songs. Da kamen die großflächig installierte Videoleinwand und die Suchscheinwerfer in Benutzung. Die Show wurde von Minute zu Minute pompöser und endete mit pyrotechnischen Effekten. Für diejenigen, die Bühnenfeuerwerke mögen, war das eine gelungene Abwechslung. Was bei der Bühnenshow zu loben, ist beim Sound zu kritisieren. Denn die „Spezialeffekte“ waren unfreiwillig. Damit sind die häufigen Rückkopplungen zwischen Mikrofon/Gitarre und Lautsprecher gemeint. Auch insgesamt klang der ganze Sound stark höhenlastig, was kein Hörgenuss mehr war. Positiv zu erwähnen ist dennoch die musikalische Leistung und der Einsatz der Band. Jeder war in Bewegung und hatte merklich Spaß auf der Bühne. Sänger Brandon Flowers tanzte und rockte gut 1,5 Stunden. Dann war die Show vorbei. Als Zugabe spielten The Killers noch einmal drei Songs. Und wem es so vorkam, dass jeder Song ein Hit war, der hatte Recht. Ein Großteil der Playlists bestand aus Singleauskopplungen oder bekannten B-Seiten. Die komplette Liste gibt es hier. The Killers 2013 in der O2 Arena Hamburg – Bühnenshow (Foto: J. Sebök) Die Playlist vom 04. März 2013 Mr. Brightside The Way It Was Spaceman Human Heart of a Girl Miss Atomic Bomb Somebody Told Me Flesh & Bone For Reasons Unknown From Here On Out A Dustland Fairytale Forever Young Read My Mind Runaways Battle Born Jenny Was A Friend Of Mine (Zugabe) When You Were Young (Zugabe) All Those Things That I’ve Done (Zugabe) Die Alben – Diskographie The Killers Das aktuelle Album heißt “Battle Born”. Hier nun eine kleine The-Best-Of von The Killers mit wunderbaren Melodien und Texten: Fotos: J.Seboek
** LINK **
Für Bastler: Lautsprecher selber bauen
Der moderne Mensch kommt ohne Lautsprecher nicht aus. Sie sind notwendig zur Wiedergabe all der Töne, die elektronisch erzeugt und weitergeleitet werden. Sie sind in allen elektronischen Geräten zur Medienwiedergabe enthalten, in Telefonen, Navis, Computern und elektronischen Klingeln usw. Entweder eingebaut oder als einzelnstehende Geräte. Anwendungsgebiete Die Qualität der Lautsprecher, ihr technischer Aufbau, ihr Aussehen und ihre Ausstattung, hängen sehr stark von ihrem Anwendungsgebiet ab. Piezolautsprecher zum Beispiel sind sehr klein, können fast überall eingebaut werden, benötigen sehr wenig Leistung und klingen spitz und scharf. Kalotten Lautsprecher hingegen können in fast jeder Größe gebaut werden, haben die Möglichkeit, riesige Leistungen aufzunehmen und abzustrahlen, haben eine enorme Reichweite und einen hervorragenden Klang. Je nach Material der Kalotte und der Spule zum Ansprechen des Lautsprechers können die Lautsprecher Leistungen bis 10.000 Watt aufnehmen, ohne zu verbrennen. Selber bauen – worauf man achten sollte Will man Lautsprecher selber bauen, sind sehr viele Kriterien zu beachten. Technische und akustische Eigenschaften müssen berechnet und mit den eigenen Bedürfnissen abgestimmt werden. So sollte man bereits vor Beginn der Konstruktion eines Lautsprechers wissen, wofür er genau eingesetzt werden soll, welche Leistung er haben muß, welche Reichweite, welche Wiedergabekennlinie, welche Gehäusemaße. Alle diese Faktoren hängen voneinander ab. Einen Lautsprecher selber zu bauen, erfordert daher ein hohes fachliches und handwerkliches Können. Selbst gebaute Lautsprecher werden meist Kalotten Lautsprecher sein. Andere Prinzipien der Konstruktion wie Piezo oder Membran Lautsprecher sind speziellen Anwendungen vorbehalten und ein Selbstbau ist technisch kaum zu stemmen. Zunächst muß beim Selbstbau eines Lautsprechers entschieden werden, welche Frequenzbereiche er abstrahlen soll. Im Allgemeinen wird das der Bereich der Hörfrequenz des Menschen sein, also 50 – 16.000 Hz. Und damit beginnt schon die Krux. Denn kein einzelner Lautsprecher kann diese Frequenzen gut wiedergeben. Man wird zum Beispiel für den Subtonbereich von 50 – 120 Hz einen eigenen Lautsprecher benötigen, für den Hochtonbereich von 10 – 16 KHz einen anderen. Lautsprecher, die dennoch die gesamte Frequenzbandbreite wiedergeben sollen, werden so starke Kompromisse bei der Konstruktion haben, daß ein optimaler Klang nicht zu erreichen ist. Abstrahlung und Soundeigenschaft Lautsprecher (Foto: diez-artwork, Fotolia.com) Ein weiteres Kriterium ist die Abstrahlungskeule, eine Darstellung der Charakteristik der Wiedergabe. Normal konstruierte Lautsprecher strahlen den Schall kugelförmig ab. Das Gehäuse des Lautsprechers kann die Abstrahlung nach hinten vermindern. Meist möchte man jedoch erreichen, daß der Lautsprecher den Schall keulenförmig nach vorn abgibt. Dazu sind wiederum spezielle Konstruktion des Gehäuses, der Kalotte und ggf. bei einer besonders weitreichenden Keule ein spezielles Kalotten Material erforderlich. Dies wiederum beeinflußt alle anderen Parameter des Lautsprechers wie Klirrfaktor, Reichweite, erzeugte Lautheit. Das Gehäuse für einen Lautsprecher hat wesentlichen Einfluß auf seine Eigenschaften. Das Material des Gehäuses beeinflußt den Klirrfaktor der ganzen Konstruktion, die Verstärkung oder Dämpfung des vom Lautsprecher erzeugten Schalls, die Abstrahlungskeule und damit die Reichweite. Durch die Gestaltung des Gehäuses kann Einfluß auf die Eigenschaften des Lautsprechers genommen werden. So genügt es bei einfachen Anforderungen an den Lautsprecher, anstelle eines Tieftöners lediglich ein Subwoofer Loch an der Vorderseite des Gehäuses anzubringen. Die tiefen Töne werden im Gehäuse reflektiert und durch das Subwoofer Loch des Lautsprechers abgestrahlt. Hingegen muß ein Hochtöner, der sich im selben Gehäuse befindet, sehr gut von Gehäuse isoliert werden.
** LINK **
Das Abfallgesetz: Kompliziert – aber definitiv nötig!
Es vergeht kein Tag, an dem nicht unfassliche Mengen von Müll produziert werden. Man denke nur einmal an den eigenen Haushalt – kann man da etwa einen Handgriff tun, ohne dass Abfälle dabei entstehen? Tatsächlich produziert jede Person circa 1,6 Kilogramm Hausmüll am Tag – das macht also 580 Kilogramm im Jahr. Wie viel dabei in Deutschland, das immerhin eine Bevölkerung von 82 Millionen hat, jährlich dabei herumkommt, übersteigt beinahe wohl Vorstellungskraft der meisten Menschen. Regelungen und Vorschriften Kein Wunder also, dass es gilt, Regelungen und Vorschriften zu treffen, die garantieren, dass wir nicht eines Tages im Müll ersticken. Bilder, die vor einiger Zeit aus Griechenland durch die Medien gingen, konnten einem Schauer des Gruselns den Rücken herunterjagen: Da häuften sich die Müllberge in den Straßen, dass man glauben konnte, das Ende der Zeit sei gekommen. Doch es gibt wohl kaum ein Land, in dem es für solche Belange kein Gesetz gibt. In Deutschland sorgt dafür das Abfallgesetz. Mit ganzem Namen heißt es Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz und existiert seit dem Jahr 1996, in dem es das frühere Abfallgesetz ablöste. Doch im Abfallgesetz steht nicht etwa drin, was in die Gelbe Tonne kommt und was nicht – das Abfallgesetz regelt die Abfallwirtschaft auf einem sehr viel höheren Niveau. So definiert es beispielsweise erst einmal, was man unter dem Begriff Abfall überhaupt zu verstehen hat. Außerdem legt es Grundsätze und –pflichten der Kreislaufwirtschaft fest, stellt Anforderung an Abfallbewertung und –beseitigung, beschreibt die Verantwortung der Hersteller, setzt Bestimmungen über die Zulassung von Deponien fest und die Überwachung der Abfallströme fest – und, und, und. Darüber hinaus wird das Abfallgesetz weiter verkompliziert durch die Tatsache, dass die einzelnen Bundesländer jeweils ein eigenes Abfallrecht haben, also eigene Abfallgesetze mit eigenen ergänzenden Bestimmungen und Verwaltungsvorschriften. Außerdem steht das Abfallgesetz nicht etwa alleine, sondern wird durch eine lange Reine von Rechtsverordnungen ergänzt. Diese sollen das Abfallgesetz konkretisieren, was bestimmte Materialien betrifft. Dazu gehören beispielsweise die Abfallablagerungsverordnung, die Altfahrzeugverordnung, die Altholz-, Altöl-, Batterie-, Entsorgungsfachbetrieb- und Verpackungsverordnung… Doch die Liste ist hier noch lange nicht zu Ende. Man sieht also: Das Abfallgesetz ist eine komplizierte Sache – aber es ist gut, dass wir es haben. Ziel des Abfallgesetzes Das Abfallgesetz (Foto: ferkelraggae, Fotolia.com) Ziel des Abfallgesetzes ist es nämlich, uns vor unserem eigenen Müll zu retten. So sollen Abfälle am Besten ganz vermieden werden – ist das nicht möglich, soll ihre Menge zumindest vermindert werden, oder aber die Abfälle werden zur Wiederbenutzung verwertet oder in Sekundärrohstoffe verwandelt. Erst wenn das auch nicht geht, kommt es zur Abfallbeseitigung – zum Beispiel wird der Müll in ein Endlage überführt oder verbrannt und auf einer Mülldeponie gelagert. Das Abfallgesetz ist aber salopp gesagt nicht allein auf Deutschlands Mist gewachsen, sondern wird maßgeblich durch das Gemeinschaftsrecht der Europäischen Union beeinflusst. So ist beispielsweise das Verständnis des Begriffes, was Abfall überhaupt ist, konform mit dem Verständnis des Rechts der Europäischen Union. Dennoch eckt das deutsche Abfallgesetz hin und wieder an – besonders was die Abgrenzung zwischen Abfallbewertung und Abfallbeseitigung betrifft, widerspricht das deutsche Abfallgesetz teilweise der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes. Deswegen muss hier in Zukunft noch mit weiteren Änderungen gerechnet werden.
** LINK **
Schon gesehn? Move On – Das etwas andere Filmprojekt
Viele Filmfans träumen davon, einmal in einer Filmproduktion aktiv dabei sein zu können. Aus diesem Grund, werden häufig unzählige Castings besucht, um diesem Ziel einen Schritt näher zu kommen. Alternativ gibt es da noch die Möglichkeit, als Statist in den Unterschiedlichsten TV Produktionen mitzuwirken. Wer darüber hinaus auch die eigenen Ideen mit einfließen lassen möchte, dürfte sich wohl für das Move On Projekt der Telekom interessieren. Für mich klingt das spannend. Der interaktive Action-Streifen zum selbst gestalten Der Regisseur Asger Leth (drehte 2011 “Ein riskanter Plan”) soll es umsetzen, das interaktive Projekt “Move On”. Der Mitmachfilm richtet sich an alle Filmfans, die aktiv an der Produktion teilhaben wollen. Demnächst starten die Dreharbeiten von “Move On” unter anderem mit Alexandra Maria Lara und auch wenn die Hauptrolle an Mads Mikkelsen (bekannt aus “Die drei Musketiere” und “James Bond 007 – Casino Royal”) vergeben wurde, so hat jeder die Chance, dabei zu sein, um ein Teil des Ganzen zu werden. Mads Mikkelsen ist in dem actionreichen Roadmovie auf geheimer Mission in Europa und jeder Bewerber, kann dabei sein. Asger Leth lässt sich beim Filmdreh von klassischen Spionagefilmen inspirieren und hofft, während des “Move On” Projekts ansprechende Talente zu finden, welche optimal im Film untergebracht werden können. Die Tatsache, dass der Zuschauer Einfluss auf das Geschehen nehmen kann, dürfte dem Film ideenreiches Potenzial bieten, welches ebenso kreativ umgesetzt wird. Doch wie läuft die Teilnahme eigentlich ab? Rolle aussuchen, anmelden, bewerben. Weitere Infos und viele Fotos gibts unter pinterest.com/moveonfilm/ und auf der Projektwebseite von “Move on“. Das Projekt der Telekom lädt zum Mitmachen ein Move on Roadmovie (Foto: Deutsche Telekom AG) Hinter der Idee steckt die Telekom, welche eigens für das Projekt, die Mitmach-Seite zur Verfügung gestellt hat. Die unterschiedlichen Aufgaben, welche im Film zu erfüllen sind, werden einzeln und übersichtlich auf der Seite aufgelistet. Dazu zählen unter anderem: “Die Club-Szene” und “Der Soundtrack”. Hier wählt der Besucher die von ihm favorisierte Rolle aus und produziert den entsprechenden Beitrag dazu. Entweder in Form von Bildern oder Videos. Das Material wird nach erforderlicher Registrierung hochgeladen und anschließend bewertet. Die Bewertung findet dabei in Form von Abstimmungen durch die Besucher der Webseite statt. Wer noch dabei sein möchte, sollte sich schnell bewerben, denn viele Rollen sind nicht mehr zu vergeben. Ist der persönliche Beitrag erst einmal eingereicht, heißt es die Abstimmung abzuwarten. Die Sieger erleben den Film dann live in Berlin, zur Premiere. Trailer
** LINK **
Zeitschriftenfundstück: Die Wertewelt der Gewinner-Generation
Vor einigen Jahren bin ich in einem alten Hörzu-Magazin auf folgenden Beitrag gestoßen. Es ging um einen so genannten Wertekompass in Bezug auf das Konsumverhalten von Menschen. Die Doppelseite hatte ich mir gleich einmal kopiert. Was da drauf stand, gibt es jetzt zu lesen. Der Wertekompass Als Zwischenüberschrift steht in großen Lettern: „Ihr Konsumstil ist Ausdruck ihres Lebensgefühl: Sie nimmt sich die Zeit die sie braucht, und den Luxus, den sie für angemessen hält.“. Darunter ist ein Kompass abgebildet. Anstelle Norden steht Freiheit, für Osten Gestalten, für Süden Sicherheit und für Westen Freiheit. An den Verbindungslinien N-O, S-O, S-W und N-W sind die Begriffe Lebenskunst, Leistung, Bindung und Lebensfreude mit entsprechenden Unterpunkten eingetragen. Das Ganze sieht so aus: 1. Freiheit (Norden) Lebenskunst, dient als Ziel und heißt: Reife, Großzügigkeit, Authentizität, Kreativität, Toleranz, Ruhe 2. Gestalten (Osten) Leistung, dient als Mittel und heißt Dynamik, Mäßigung, Besitz, Engagement, Gerechtigkeit, Pflicht 3. Sicherheit (Süden) Bindung, dient als Basis und heißt Heimat, Glaube, Natur, Fürsorge, Zusammengehörigkeit, Moral 4. Erleben (Westen) Lebensfreude, heißt Jugend, Phantasie, Attraktivität, Erotik, Sorglosigkeit, Individualität Gewinner-Generation Gewinnergeneration (Foto: HP_Photo, Fotolia.com) Als großes Ziel wird die Lebenskunst bezeichnet. Die Gewinner-Generation strebt mit souveräner Gelassenheit, mentaler und materieller Unabhängigkeit nach einem kultivierten Savoir-vivre (franz. verstehen, zu leben). Leistung ist das so genannte Mittel zum Ziel. Es erklärt, dass nur die Dinge wirklich befriedigend sind, die sich die Gewinner-Generation durch eigene Anstrengung verdient hat. Als Basis dient die Bindung, womit familiäre und freundschaftliche Beziehungen gemeint sind. Für die Gewinner-Generation heißt das eine sichere Heimat, von der sie startet, um erfolgreich zu sein. Lebensfreude kann als eine Art Tugend gesehen werden. Sie bereichert die Gewinner-Generation in ihrem täglichen Denken und Handeln. Zugegeben, der Name „Gewinner-Generation“ klingt etwas übertrieben. Für Marketingzwecke sicherlich ganz hilfreich, um verschiedene Produkte in die vier Hälften (N, O, S, W) des Kompass einzugliedern. Damit handelt es sich eher um eine Matrix und nicht um einen Richtungsweiser. Das Diagramm gliedert alle möglichen Lebens-Facetten auf, die es in diesem Kontext gibt. Auf jeden Fall, eine interessante Herangehensweise.
** LINK **
Musikexpress kürt die 50 besten Songs von The Cure
Das Musikmagazin „Musikexpress“ hatte bereits Anfang des Jahres ein Special über Robert Smith und The Cure veröffentlicht. Und seit ein paar Tagen gibt es nun eine imposante Top-50-Aufstellung der besten Songs von The Cure. Platz 50 bis 41 Eines sei vornweg gesagt. Auf Platz 1 steht weder „Boys don’t cry“, „Close to me“ oder „In between days“. Die beiden Musikexpress-Redakteure Oliver Götz und Sassan Niasseri haben versucht, aus 13 Studioalben und unzähligen B-Seiten, ihre Favoriten finden. Und es ist ihnen durchaus gelungen. Die Plätze 50 bis 40 gibt es hier zum Nachlesen. Die restlichen müsst ihr selber Durchklicken. Zu jedem Platz gibt es ein entsprechendes Foto und einen kurzen Kommentar. 50 – The big hand 49 – Out of the world 48 – High 47 – Want 46 – Treasure 45 – Catch 44 – Six different ways 43 – Closedown 42 – Sugar girl 41 – One more time weiter zu Platz 40 bis 1… Links zu den Beiträgen Die 50 besten Songs von The Cure http://www.musikexpress.de/magazin/galerien/article298730/die-50-besten-songs-von-the-cure.html ME-Helden Teil 7: The Cure http://www.musikexpress.de/magazin/features/article129303/me-helden-the-cure.html
** LINK **

Diese Texte sind Eigentum der oben genannten Autoren und Webseiten. Dieses Script ist lediglich ein Tool zum Anzeigen von RSS-Feeds, wobei die Daten in Echtzeit von der entsprechenden XML/RSS-Seite ausgelesen und angezeigt wird. Rss-Suche.eu Übernimmt weder Garantie für die Richtigkeit der Texte und Informationen, noch stehen diese Texte in irgendeinem Bezug zu RSS-Suche. Sie unterliegen den Rechten der jeweiligen Autoren.