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| 11 praktische Apps für Mac OS |
| Schön so ein Mac. Er sieht nicht nur toll aus, sondern lässt sich auch ganz intuitiv bedienen. Jedenfalls stellen das einige Nutzer fest, die vorher an einem PC gearbeitet haben. Doch was für Programme bzw. Apps sollte man sich installieren? Gerade im Mac-Universum gibt es deutlich weniger Freeware als unter Windows. Denn beim Apple-Betriebssystem sind viele Programme nicht einfach nur Nice-To-Have, sondern kosten Geld. Eine gute Handvoll an nützlichen Tools soll in diesem Beitrag einmal vorgestellt werden. Also ideal für jeden, der seinen Mac mit kostenloser Software bereichern möchte. 11 praktische Apps für Mac OS Evernote Möchte man Dateien, Bookmarks, Fotos und Notizen an einem zentralen Ort speichern, geht das heutzutage mit der Cloud-Technologie ohne große Probleme. „Evernote“ besteht aus zwei Teilen. Das Stand-Alone-Programm bietet einen Datei-Manager. Neue Objekte können per Drag-and-Drop hochgeladen werden. Der zweite Teil ist ein Add-On und nistet sich im Browser ein. Damit ist es möglich, Lesezeichen und sogar ganze Webseiten mit einem Klick zu sichern. LionDesigner Das neue Betriebssystem „Lion“ von Apple, hat einige Features vom iOS übernommen. So verspielt war das Mac OS noch nie. Mit dem Tool „LionDesigner“ kann man Icons vom Launchpad oder die Hintergründe vom Dashboard/Mission Control nach Belieben ändern. Über den „More Features“-Button lassen sich die Bibliothek und die Arbeitsplatz-Icons ein- bzw. ausblenden. TextWrangler Wem der normale Texteditor nicht reicht, ist mit „Text Wrangler“ ideal aufgehoben. Das Programm ist etwas komplexer und kann zum Editieren von Quellcode, etwa HTML-/CSS- oder PHP-Dateien verwendet werden. Weitere Funktionen sind Syntax-Highlighting, Zeilennummerierung und der integrierte FTP-Client. Skitch Früher war's der Horror für jeden Mac-Neuling: Wie mache ich einen Screenshot? „Skitch“ hilft hier enorm. Das kleine Programm bietet sogar die Möglichkeit verschiedene Notizen anzubringen. Mit dem Stift-, Text- oder Markierungswerkzeug lassen sich wichtige Infos und Beschreibungen im Screenshot festhalten. „Skitch“ arbeitet auch direkt mit der integrierten Webcam zusammen. Anschließend kann das Foto per E-Mail versendet oder als Datei abgespeichert werden. WakeOnLan „WakeOnLan“ ist ein kleiner Helferlein, um Computer aus dem Standby-Modus zu holen. Das Programm zeigt alle verfügbaren Macs im lokalen Netzwerk an. Ein Klick auf den entsprechenden Eintrag, lässt den Computer aufwachen. Ein großer Vorteil: „WakeOnLan“ klappt auch mit Windows-PC und Linux-Computer. Libre Office Spätestens seit der „Open Office“-Welle vor 5 Jahren ist das gute alte „Microsoft Office“ obsolet. „Libre Office“ macht auf dem Mac eine gute Figur. Es läuft schnell und stabil und kann alle Aufgaben des Büroalltags abdecken. Als Formate können die bekannten Office-Dateiendungen, wie beispielsweise doc, xls und ppt, importiert und abgespeichert werden. Xee Ein leichtgewichtiges Bildbetrachtungsprogramm gesucht? „Xee“ ist perfekt einsetzbar als schneller Viewer für Bilder und Fotos. Das beste daran: nicht nur die Formate JPG, GIF, BMP und PNG werden unterstützt, sondern auch ICO, PSD und RAW. Eine gute Alternative zu iPhoto. TileWindowsLite Von Windows 7 kennt man diesen Fenstereffekt. Zieht man mit der Maus ein Fenster an den linken oder rechten Rand, rastet es ein und verdeckt nur noch die Hälfte des Bildschirms. Das Tool „TileWindowsLite“ macht das gleiche unter Mac OS. Damit lassen sich Fenster per Shortkey übersichtlich nach links oder rechts legen. Auch eine Fullscreen-Option gibt es. Das ist äußerst praktisch für Nutzer mit vielen offenen Anwendungen. Nag Tick, tack, tick, tack. „Nag“ ist eine Stoppuhr. Mit fünf Tasten ausgestattet, lassen sich Zeitintervalle von einer Stunde, 30 Minuten, 10 Minuten, 5 Minuten und 2 Minuten. Zudem kann die Weckzeit über Plus- und Minus-Buttons im Minutentakt justiert werden. Einfach nur praktisch. VLC Player Und noch eine Alternative. Diesmal aber zum QuickTime-Player. Denn der liest dummerweise von Haus aus nicht alle Formate. Wenn man nicht mit diversen Codecs hantieren möchte, lohnt ein Blick auf den kostenlosen „VLC Player“. Einmal installiert, spielt er jedes gängige Videoformat ab. Burn Das Brennprogramm „Burn“ ist Open-Source und kann deutlich mehr bieten als die Grundausstattung von OS X. Doch dabei ist es genauso unkompliziert und intuitiv zu bedienen. „Burn“ bruzelt Dateien als Audio, Video, Daten auf CD oder DVD und unterscheidet die Formate Mac (HFS+), PC Joliet, DVD, Hybrid (Mac und PC). Simpler geht’s nicht. Foto: Nolte Lourens (Fotolia.com) |
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| Eine Reise nach Italien – Mehr als nur Pizza und Pasta |
| Noch immer bringen viele Menschen Italien nur mit kulinarischen Genüssen wie Pizza und Pasta in Verbindung. Das der Stiefel der ins Mittelmeer ragt, deutlich mehr zu bieten hat wird spätestens bei einer Reise „Italien“ deutlich. Neu und Alt zusammen In kaum einem anderen Land fügt sich die Vergangenheit so harmonisch an die Neuzeit an. Alte Gemäuer konkurrieren hier nicht mit ultramoderner Großstadtkulisse. Neuzeitlich wie antike Bauten reihen sich hier wie Perlen aneinander. Bei einer Pauschalreise Italien kann man die faszinierende Entwicklung der Architektur hautnah erleben. Doch nicht nur in architektonischer Sicht ist Italien ein interessantes Reiseziel. Eine Reise nach Italien - Colosseum in RomAuch die Gaumenfreuden kommen bei einer Pauschalreise „Italien“ nicht zu kurz. Doch sollte man als Urlauber nicht den Fehler machen sich auf Pizza zu beschränken. Die italienische Küche hat weit mehr zu bieten als den beliebten, reich belegten, Teigfladen. Warum also nicht einen Italienurlaub zum Anlass nehmen und sich einmal von anderen kulinarischen Köstlichkeiten überraschen zu lassen? Zuerst Essen, dann Sightseeing Wer den Bauch gefüllt hat, bekommt auch bestimmt Lust Land und Leute, bei der Pauschalreise „Italien“ zu entdecken. Zu bieten hat das Land viel, bleibt also nur die Qual der Wahl mit was man beginnen möchte. Vielleicht mit einem Ausflug zum einzigen Vulkan der, auf dem europäischen Festland, noch aktiv ist. Vom Vesuv aus kann man auf einer Reise durch Italien auch die antike Stadt Pompeji besichtigen. Wer einmal da ist, sollte sich auch einen Stadtbummel durch Neapel nicht entgehen lassen. Ein weiteres beliebtes und faszinierendes Ziel ist die blaue Grotte auf Capri. Hierbei handelt es sich um eine 52 Meter lange Höhle, die erst 1826 durch einen deutschen Dichter wieder entdeckt wurde. Eine Italienpauschalreise hat viele Reize und jede Region hat hier ihre ganz typischen Merkmale und Besonderheiten. Ob man nun bei einer Pauschalreise Italien als Ziel Venedig, Sizilien oder Mailand wählt – bleibt den eigenen Vorlieben überlassen. Foto: fabiomax.com (Fotolia.com) |
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| Schwedentripp 2011 |
| Schwedentripp 2011Für mindestens drei Wochen soll es mit dem Rucksack nach Schweden gehen. Raus in die Natur, freies Campen im Wald und ab und zu ein paar Städte besichtigen. Die Reiseroute ist fast komplett geplant, das GPS-System mit den notwendigen Karten bestückt und die Vorfreude groß. Dieser Beitrag zeigt die ersten Vorbereitungsschritte für den Abenteuerurlaub in Skandinavien. Meine Ausrüstung Ich packe meinen Trekkingrucksack und nehme das alles mit: Zelt, Schlafsack und aufblasbare Isomatte Kochgeschirr und Armeebesteck Campingkocher und Ersatzkartusche GPS-System, Fotoapparat, Ladegerät und Batterien Klappspaten, Taschenmesser, Feuerzeug, Schnur Socken, Unterwäsche, T-Shirt, Pullover und Hose Kulturtasche, Insektenspray und Arznei Verpflegung Damit wiegt der komplette Rucksack gut 25 Kilogramm. Am Körper trage ich noch mal knapp 8 kg. Es wird sich herausstellen, ob die Ausrüstung reicht. Also bin ich nun folgendermaßen ausgestattet mit Wanderstiefel, 3-lagige Wetterjacke, Hose, Gürteltasche, Trekkingsocken, Kopfbedeckung, Geld, Ausweis, Zugticket und Smartphone. Dokumentation ist alles, aber online Für meine Schwedenreise habe ich einen Blog aufgesetzt. Unter http://www.skandinavien-greenhorn.de/ werden Erlebnisse, Erfahrungen und Fotos live online gestellt. Später folgen ein kompletter Reisebericht und Tipps und Tricks für Wanderlustige in Schweden. Um das Hochladen von Fotos und Texten so einfach wie möglich zu gestalten, läuft der Blog mit WordPress. Zudem ist die Webseite mit dem Flickr-Dienst von Yahoo verbunden. Fotos können somit bei Flickr im Fotostream als auch direkt im Blog sichtbar gemacht werden. Der direkte Link lautet http://www.flickr.com/photos/skandinavien-greenhorn/ Alles läuft mit zwei Apps ab, die auf meinem Smartphone installiert sind. Die eine ist „Flickit“ für den Upload von Fotos und Videos auf Flickr. Automatisch kann auch ein Blogbeitrag geniert werden, der das Flickr-Foto und eine Kurzbeschreibung enthält. Die andere App nennt sich „BlogBoosterFree“ und dient dem Veröffentlichen von Beiträgen im WordPress-Blogs. Eine zusätzliche Verknüpfung mit einem Twitter- und Facebook-Account wäre zwar möglich, ist aber nicht vorgesehen. Alle weiteren „Fortschritte“ zur Tour finden sich ab jetzt auf dem Blog „Skandinavien Greenhorn“. Viel Spaß dabei! Foto: Jens Ottoson (Fotolia.com) |
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| Krimi-Tipps zum Frühlingsanfang |
| Wer die Wahl hat, hat die Qual. So ist es auch bei Krimis und es stellen sich die Fragen immer wieder aufs Neue. Wer kennt gute Kriminalromane? Gibt es Tipps oder Empfehlungen? Aus diesem Grund sollen heute einmal zwei Bücher vorgestellt werden. Diese kommen von den Autoren Karen Dudley und Lyn Hamilton. Karen Dudley - "Gefährliche Gewächse" (btb – Verlag) Die Autorin entführt uns in ein Paradies - den Regenwald Costa Ricas. Für die junge Biologin Robyn bedeutet ein Jobangebot in diesem Paradies die Krönung ihrer bisherigen beruflichen Laufbahn. Hier soll sie mit einer Forschergruppe eine ornithologische Sensation überprüfen. Schon zu Beginn fallen ihr Ungereimtheiten auf, die ihr Misstrauen nach und nach verstärken. Bald gibt es den ersten Toten im Camp und die Anzeichen häufen sich, dass er keines natürlichen Todes gestorben ist. Die Situation wird immer undurchsichtiger und „ihr Traumjob“ wird mehr und mehr zu einem Kampf ums Überleben. Wieder ein Toter! Wem kann sie hier in der Wildnis noch vertrauen? Zur Außenwelt gibt es keinen Kontakt mehr, doch Robyn versucht Hilfe zu holen. Das wird zu einem lebensgefährlichen Unterfangen. Flott geschrieben und Aufregung garantiert, da man fast bis zum Schluss nicht weiß, wer eigentlich „der Böse“ ist. Zum Glück gibt es aber ein Nerven beruhigendes Ende. Gefährliche Gewächse Kriminalroman Bewertung: Anspruch: 2 von 3 Punkten Spannung: 2 von 3 Punkten Humor: 1 von 3 Punkten Unterhaltungswert: 2 von 3 Punkten Lyn Hamilton - „Der Fluch der Maya“ (Weltbild Taschenbuch) Lara Mc Clintoch ist wieder unterwegs. Eine Frau zum Beneiden, kann sie sich doch problemlos eine Auszeit von ihrer Arbeit nehmen. Sie reist nach Mexiko, um einem alten Freund zu helfen. Als Antiquitätenhändlerin kann sie sich, wie gewohnt, ins Abenteuer stürzen. Na ja, so unproblematisch geht es nicht ab. Sie muss gefährliche Situationen meistern, in einem fremden Land Freunde und Feinde unterscheiden lernen und manchem Geheimnis auf die Spur kommen. Aber die taffe Lara Mc Clintoch kriegt auch diese Mal die Kurve. Flott geschrieben, ohne Schnörkel und ohne langweilige Zwischeninformationen, die die Geschichte nicht vorantreiben. Der Fluch der Maya Kriminalroman Bewertung: Anspruch: 1 von 3 Punkten Spannung: 2 von 3 Punkten Humor: 1 von 3 Punkten Unterhaltungswert: 2 von 3 Punkten Foto: pearlguy (Fotolia) |
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| Kaltstart für Die Seelen |
| Die Hamburger Band Die Seelen bringt mit der „Kalt E.P.“ ihr offizielles Debüt auf den Markt. Hamburg, 21. Februar 2011 – Mit einer limitierten Auflage von 500 Stück veröffentlicht die Band Die Seelen ihre E.P. mit dem Titel „Kalt“. Das Erstlingswerk enthält vier Songs, die stilistisch zwischen Synthi-Pop, New Wave und Electro eingeordnet werden können. Markant sind die mitunter analogen Sounds, verzerrten Gitarren und elektronischen Beats, die an die Stücke von „Kraftwerk“ und den frühen Depeche Mode erinnern. Die spezielle Auswahl der Instrumente und die deutschsprachigen Texte spielen in der Musik von Die Seelen eine besondere Rolle. „… und du bleibst stumm, den Kopf nicht frei, viel zu lang in Gedanken verloren!“ stammt aus dem dritten Song „Eigene Welt“. Er spiegelt eine grundlegende Intuition der Band Die Seelen wider. „Denn das was du in deinem Inneren trägst, ist oft unausgesprochen und stumm. Ängste, Wünsche, Ideen – all diese Dinge bleiben häufig vergraben unter den eigenen Gedanken, mit denen man sich Tag für Tag beschäftigt – vielleicht sogar quält“, sagt Janko Seboek, Sänger und Songwriter von Die Seelen. Verpackt in einer stimmigen Mischung aus tanzbaren Beats konstruieren Die Seelen ihre eigene musikalische Welt und nehmen den Zuhörer mit auf eine ganz besondere Reise. Die Seelen – Kalt E.P. Tracklist: Augen werden kleiner 04:41 Mir ist kalt 03:59 Eigene Welt 04:27 Und was bleibt 04:34 Format: EP/MP3 Credits: Die Seelen: Janko Seboek (Gesang und Bass), Torben Aschmons (Keyboards), Text & Musik: Janko Seboek, Produktion & Mastering: Torben Aschmons, Fotos: MisteryLex Über Die Seelen DarkWaveSynthiElectro Made in Hamburg. Im Herbst 2009 riefen Janko und Torben die Band Die Seelen ins Leben. Die beiden Gründungsmitglieder waren bereits vorher schon viele Jahre in unterschiedlichen Musikprojekten aktiv. Das gemeinsame Faible für elektronische Musik und die Begeisterung, auf der Bühne zu stehen, brachte das Projekt Die Seelen hervor. Ihr Sound zeichnet sich durch sphärische klingende Synthesizer, verzerrte Gitarren und elektronische Beats aus. Für die Texte bedient sich das Duo der deutschen Sprache und verarbeitet persönliche Gedanken und Themen aus dem Alltag. Webseite: www.dieseelen.de |
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| Electrocity: OMD und Crystal Castles Konzertbericht |
| Toll! Ich fühle mich umgeben von elektronischer Musik, die unterschiedlich nicht sein kann. Einmal brachiales „Bum Bum Bum“ mit wilden Lichteffekten, dann wieder der fröhlich klingende Synthesizer. Links und rechts von mir springen die Leute umher und tanzen zu rasiermesserscharfen Rhythmen. Man muss aufpassen, nicht zu dicht an den Lautsprechern zu stehen. Andernfalls ist am Tag danach Tinnitus angesagt. Klingt wie ein wirrer Traum? Ist es aber nicht. Die Bands OMD und Crystal Castles (siehe Foto) haben in den letzten Tagen ihre Konzerte in Hamburg gegeben. Wie es war, gibt es hier in den beiden Konzertberichten zu lesen. OMD im Docks Club Die Band um Andy McCluskey und Paul Humphreys gibt es immer noch. OMD steht fürOrchestral Manoeuvres in the Dark und wurde 1978 im Liverpool/England gegründet. 2006 kam das große Comeback der Synthi-Pop Legenden. Am 19.11.2010 spielten sie im Docks Club Hamburg. Los ging das Ganze um 19 Uhr – und sie waren pünktlich. Überpünktlich waren allerdings die Fans vor Ort. Der Docks Club war voll bis unter die Decke. Dicht an dicht drängten sich junggebliebene Mitte 50er und schnöselige 40ig Jährige Richtung Bühne. Ein Durchkommen war hier nicht mehr möglich. Jeder wollte die Show sehen. OMD legten mit ein paar Klassikern los. Auch von ihrer neuen Platte „History of Modern“ gab es einige Stücke zu hören. Viele der Zuschauer mussten die hinteren Plätze dicht an der Bar in Kauf nehmen. Für den Biernachschub war also gesorgt. Die wunderbaren Lichteffekte versteckten allerdings nicht einen etwas müde gewordenen Frontmann McCluskey. Nach einer Stunde musste er verschnaufen und es sich auf dem Bühnenrand bequem machen. Zwei durchgeschwitzte Hemden und 20 Minuten später, kam der letzte Song des Abends. OMD verabschiedete sich Richtung Backstage. Schade, denn Zeit verging viel zu schnell, aber Spaß hat es gemacht und die 45 Euro war es auf jeden Fall wert. Crystal Castles im Übel und Gefährlich Heftig und laut passt als Beschreibung eigentlich schon ganz gut. Ethan Kath und Alice Glass sind zusammen die Crystal Castles. Sie stehen in ihrer Bandgeschichte da, wo OMD vor 25 Jahren waren – in ihren Anfängen. Nicht weniger erfolgreich und nicht weniger innovativ. Langsam füllte sich der Club Übel und Gefährlich. Der massive Stahlbetonbuncker an der Feldstraße bietet ein perfektes Ambiente für elektronische Musik. Die ersten Fans standen schon lange vor dem offiziellen Einlaß um 20:00 Uhr. Nach und nach füllte sich der Club. Kurz nach 22 Uhr war dann Spielbeginn. Ohrenbetäubende Geräusche trafen auf den Zuhörer. Langsam entwickelten sich Beats und dann krachte es. Wer hier noch stillstehen konnte, war entweder (schon) taub oder zwischen Vorder- und Hintermann eingeklemmt. Die Lichteffekte wurden geschickt eingesetzt. So gab es zwischen den Songs sehr oft reine Dunkelpausen. Während der Songs blitzen rote und blaue LED’s. Die Musik der Crystal Castles liebt oder hasst man. Es ist eine Mischung aus Elektro, Rave und Punk verfeinert mit einer schrillen Gesangsstimme. Und so gestaltete sich auch das Konzert. Sängerin Alice schrie was das Zeug hielt und tanzte sich in Rage. Produzent Ethan hingegen war eher der Fels in der Brandung und versteckte sich entspannt unter seinem Kapuzenpulli. Wer aussergewöhnliche Konzerte mag, wird dieses lieben. Foto: J. Seboek |
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| Im größten Riesenrad der Welt über Hamburg |
| Riesenrad in der Hafencity HamburgWo gibt’s denn sonst noch ein Riesenrad in Hamburg, wenn nicht gerade der Hamburger Dom stattfindet? Aktuell erfreut sich Hamburgs neuer Stadteil Hafencity über diese riesige Attraktion. Ein Blick von der Hafenseite komplett über die schönste Stadt Deutschlands, ist für fünf Euro zu haben. Wo geht’s zum Riesenrad? Das Riesenrad der Firma Steiger hat seinen Platz gewöhnlich auf dem Hamburger Dom inmitten des Heiligengeistfeldes. In der Zwischenzeit - zwischen den Volksfest-Veranstaltungen - tourt es aber auch von Stadt zu Stadt. Aktuell ist der 60 Meter hohe Kollos in der Hafencity angekommen. Zwischen Kränen und empor ragenden Geschäfts- und Wohnhäusern läd das Riesenrad zu einer Rundfahrt ein. Es steht unweit vom neuen Unileverturm direkt an der Ecke San-Francisco-Straße/Überseeallee und ist nicht zu übersehen. Ein herrlicher Blick über Hamburg Wer die luftige Höhe mag, kann sich Hamburg auch vom Michel anschauen. Doch wer sich noch etwas mehr Orientierung über die Hafencity verschaffen will, kommt um eine Riesenradfahrt nicht herum. Das Steiger-Riesenrad wurde 1980 gebaut und gilt bis dato als größtes mobiles Riesenrad der Welt. Transportiert wird es mit 32 LKW's die bei 450 Tonnen auch ganz schön beladen sind. Das hat seinen (Eintritts-) Preis, denn ein Ticket kostet für Erwachsene 5 Euro. Damit kann man dann fünf Runden in einer der 42 Gondeln fahren. Wie es von da oben aussieht, zeigt diese Video-Impression: Foto/Video: J.Seboek |
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| Koch- und Backtipp |
| Essen macht Spaß – Kochen ebenso. Ab und zu braucht man seine kleinen Helferlein. Neben den normalen Kochutensilien können Alufolie, Frischhaltefolie oder Gefrierbeutel durchaus nützlich sein. Das betrifft die Konservierung bzw. Verpackung der Lebensmittel, damit sie im Kühlschrank oder Eisfach noch einige Tage überdauern. Heute sollen dazu einmal die neuen Toppits-Produkte kurz vorgestellt und angetestet werden. Alufolie, Frischhaltefolie, Gefrierbeutel Laut Verpackungsbeschreibung besitzt die Toppits Alufolie sogenannte Kraftwaben. Und ja, dadurch wird die Folie auf jeden Fall reißfester als herkömmliche Alufolien. Problemlos kann man Lebensmittel einwickeln – auch mehrmals mit demselben Stück. Bei Frischhaltefolie stört mich persönlich immer das unpräzise Abtrennen der Folie. Hier wurde das Problem erkannt, denn die Sägezahn-Kante schneidet sauber ab ohne nach drei Mal schon stumpf zu sein. Last but not least haben wir noch die Gefrierbeutel. Sie fassen gut 3 Liter und lassen sich einfach bedienen. Durch eine Performation kann man sie auf den Tisch stellen, um sie zu befüllen. Zusammenfassung Die drei Toppits-Produkte haben einen hohen qualitativen Anspruch. Sie sind gut zu bedienen und halten was sie versprechen. Doch die Qualität hat auch seinen Preis. Daher muss jeder selbst abwägen, ob er die preisgünstigen Discout-Produkte bevorzugt oder zu Toppits-Alufolie, Frischhaltefolie und Gefrierbeutel greift. Auch hier gilt das bekannte Sprichwort: "Wer billig kauft, kauft zweimal". Weitere Infos unter: www.toppits-geschmacks-akademie.de und unter dem YouTube-Channel: www.youtube.com/toppits. |
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| Mit oder ohne Mauspad |
| Mousepads sind diese meist viereckigen kleinen Unterlagen neben der Tastatur auf dem Schreibtisch. Darauf findet eine Computermaus Platz und verschönert gleichzeitig den täglichen Arbeitsplatz. Wie war das eigentlich… Ursprünglich waren diese Unterlagen als Hilfsmittel gedacht. In der Anfangszeit der Computertechnologie sah man das Eingabegerät „Maus“ eher selten. Und war doch mal eine angeschlossen, wurde äußerst schonend mit ihr umgegangen. Auf der Unterseite wurde eine Kugel integriert. Damit erkannte die Maus die Position auf dem Untergrund und konnte die Daten an den Computer weitergeben. Dieser wiederum bewegte den Mauszeiger entsprechend am Bildschirm. Als Unterlage wurde damals auch schon zur Mausmatte gegriffen - aber eher als Pflegeutensil als wie heute zum Lifestyle-Objekt. Alles was das Herz begehrt Es ist schon erstaunlich. Sucht man bei Google, Yahoo oder einer anderen Suchmaschine nach dem Begriff Mousepad, finden sich unzählige Angebote. Und die Auswahl ist mehr als riesig. Da gibt es einfach alle Varianten: klein, groß, rund, eckig, oval, mit Foto drauf, mit integrierten Taschenrechner, aus Kunststoff, aus Holz, aus Leder und und und. Aber das ist ja das Schöne daran. Bei einer so großen Menge an Möglichkeiten, kann man sich das Passendste aussuchen. Schließlich ist nicht jeder Schreibtisch gleich. Eine andere Möglichkeit ist die, selber kreativ zu werden. Einige Anbieter lassen den Käufer daher die Freiheit, damit sie sich ihr eigenes Mauspad bedrucken können. Klar, es macht etwas mehr Arbeit. Aber es lohnt sich und ist auch als Geschenk immer noch beliebt. Eine Alternative? Die Technik schreitet immer weiter voran. Es gibt heutzutage auch viele Mäuse, die gar kein Mousepad mehr benötigen. Sie können auf allen möglichen Ebenen wie beispielsweise Glasflächen, glänzenden Tischflächen oder unebenen Untergründen benutzt werden. Ob das das „Aus“ für die Mausunterlage bedeutet, bleibt abzuwarten, denn viele Computernutzer finden immer noch Freude an den kleinen Hinguckern. Foto: Zoonar / Elena Elisseeva (Polylooks) |
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| Großes Mittelalterspektakel in Hamburg Bahrenfeld |
| Mittelalterfeste und Mittelaltermärkte gibt es viele im Norden Deutschlands. Das Spectaculum ist das wohl bekannteste. Einer der großen Veranstalter ist MPS. Vom 25. bis 27. Juni wurde die Trabrennbahn in Bahrenfeld umdekoriert und das mittelalterliche Flair konnte sich ausbreiten. Zum Mittelalterspektakel in Hamburg Bahrenfeld ging es heiß her Der Sonntag ist heiß. Es ist der 27. Juni 2010 – der letzte Tag der dreitägigen Veranstaltung auf der Bahrenfelder Trabrennbahn und das Thermometer klettert auf über 30 Grad. Da kommt man ganz schön ins Schwitzen, sogar die Ritter. Mit der Bahn zu Fuß ins Mittelalter Das Gesindel von Falkenburg Der Weg dorthin lässt sich am besten mit der S-Bahn bestreiten. Ab der Station „S1 Bahrenfeld“ gilt es noch einen kleinen Fußmarsch zu bestehen. Nach gut 20 Minuten steht man vor dem Areal der Trabrennbahn. Das Ticket kostet heute 13 Euro. Die Fläche ist gut gefüllt mit mittelalterlichen „Fressbuden“, Handwerkerständen und Schmuckbasaren. Dazwischen finden sich einige Heerlager, Bühnen und Mitmach-Stationen, wie Axtwerfen, Armbrustschießen oder Strohballen-Bauen. Zentral in der Mitte liegt die Arena der Turniere und Ritterkämpfe. Ein Rundgang bringt schnell Klarheit: eine Menge Ritter, Gaukler, Handwerker, Musikanten und mittelalterliche Darsteller sind hier zu finden und machen das Spectaculum zu einem der größten Mittelalter-Events in Deutschland. Doch heute ist jeder irgendwie froh, ein schattiges Plätzchen zu finden. So wird sich erstmal ein kühler Gerstensaft geholt und entspannt den umherlaufenden Akteuren zugeschaut. Danach findet sich das ein oder andere kleine Mitbringsel von den Ständen der begabten Handwerker. Und zum Ende hin, gibt es auf dem Turnierplatz noch ein Ritterkampf in Vollrüstung zu bestaunen. Nach knapp fünf Stunden mittelalterlicher Idylle, hat man eigentlich alles gesehen. Der Heimweg ruft man kann sich auf eine kalte Dusche in den heimischen vier Wänden freuen. MPS und das Spectaculum Die Abkürzung MPS steht für „Mittelalterlich Phantasie Spectaculum“, ist vielleicht grammatikalisch nicht ganz gebräuchlich, aber dafür haben die Veranstalter jedes Jahr ein goldenes Händchen, um für rege Besucherströme zu sorgen. Dieses Jahr sind bzw. waren fünf Termine Mittelaltermarkt im Norden geplant: 13. – 16. Mai (Rastede), 22. – 24. Mai (Hohenwestedt), 25. – 27. Juni (Hamburg-Bahrenfeld), 14. – 15. August (Sierhagen) und 04. – 05. September (Hamburg-Öjendorf). Fotos: J.Seboek Logo: MPS |
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