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Motorola: Gericht weist Patentklage gegen Apple ab
Nach mehreren Patent-Rückschlägen in Deutschland konnte Apple am Freitag aufatmen: Das Mannheimer Landgericht sah keine Verletzung eines Motorola-Patents für den Mobilfunkstandard UMTS. Nach zwei Erfolgen ist der US-Handykonzern Motorola mit seiner dritten Patentklage gegen Apple in Mannheim gescheitert. Das Landgericht erkannte am Freitag keine Verletzung des betroffenen Patents zur Funktechnik UMTS durch Apple-Geräte an. In zwei vorherigen Verfahren hatte das Landgericht zuvor Motorola Recht gegeben. Apple spürt erste Folgen der Patentschlacht Apple hatte vergangene Woche bereits die Folgen der ersten Entscheidung zu einem Patent für den Funkstandard GRPS gespürt: Das Unternehmen musste zeitweise den Internet-Verkauf mehrerer iPhone- und iPad-Modelle in Deutschland stoppen. Motorola hatte nach dem Urteil von Dezember ein Verkaufsverbot gegen die für den deutschen Online-Store zuständige irische Apple-Tochter angestrengt. Das Oberlandesgericht in Karlsruhe als Berufungsinstanz setzte das iPhone-iPad-Verkaufsverbot wenige Stunden später vorläufig aus. Am Freitag vergangener Woche gewann Motorola auch ein zweites Patentverfahren in Mannheim, bei dem es um Apples Online-Speicherdienst iCloud und Geräte, die ihn nutzen, ging. Wie inzwischen bekannt wurde, klagt Motorola mit den drei Patenten auch gegen die deutsche Apple-Tochter, die die Apple-Stores in den Innenstädten betreibt. Zu den Klagen am Landgericht Düsseldorf wurden bisher aber noch keine Anhörungstermine angesetzt. Patentexperte: Motorola hat Apple Patentverletzung nicht eindeutig nachweisen können Wie der deutsche Patentexperte Florian Müller erläuterte, wurde das UMTS-Patent (Europäische Patentnummer 1053613) nur von Motorola als unverzichtbar für den Standard erklärt, aber nicht von den zuständigen Organisationen. Motorola habe keinen eindeutigen Beweis vorbringen können, dass das Patent in Apple-Geräten verletzt werde. Der Richter schloss entsprechend nicht aus, dass Apple die UMTS-Technik auch umsetzen könnte, ohne Motorola-Rechte zu verletzen. Bei den Klagen in Düsseldorf könnte sich Motorola aber auch mit diesem Patent noch durchsetzen, betonte Müller. Zuletzt wurde bekannt, dass Motorola eine Lizenzgebühr von 2,25 Prozent für die sogenannten Standard-essentiellen Patente verlangt. Im Fall von Apples iPhones und iPads ginge es dabei um Milliarden. Die Verfahren zwischen Apple und Motorola sind Teil weltweiter Patentstreitigkeiten in der Mobilfunk-Branche, bei dem besonders oft Geräte mit dem Google-Betriebssystem Android im Visier stehen. Google ist gerade dabei, den Mobilfunk-Pionier Motorola zu übernehmen, um das Patentarsenal hinter Android zu stärken. Apple kämpft für straffere Patent-Regeln Apple versucht, klarere Regeln für Patente durchzusetzen, die Kernbestandteil von Industriestandards sind. Laut einem Brief an das europäische Standardisierungsgremium ETSI schlägt Apple vor, dass Urteile zu solchen Patenten nicht für Verkaufsverbote genutzt werden dürften. Außerdem will Apple, dass bei der Berechnung der Lizenzforderungen berücksichtigt wird, welchen Anteil das Unternehmen am gesamten Patentpool hat. Für Patente, die ETSI (European Telecommunications Standards Institute) als unverzichtbar für die Umsetzung eines Standards einstuft, gelten jetzt schon besondere Regeln. Die Konditionen, zu denen solche Patente lizenziert werden müssen, sind unter der Abkürzung FRAND bekannt - Fair, Reasonable and Non-Discriminatory. Also: Der vom Patenthalter geforderte Preis muss fair, angemessen und nicht diskriminierend sein. In der Praxis gibt es allerdings immer wieder Streit darüber, was in einzelnen Fällen als fair und angemessen gelten soll.Mehr zum ThemaPolizei setzt kriminelles Internet-Forum offlineFBI veröffentlicht Akte von Steve JobsMotorola Gleam+ - Klapphandy mit LED-FrontIntel entkommt Wettbewerbsklage in New YorkAndroid 4.0: HTC kündigt Update für Smartphones an
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Android 4.0: HTC kündigt Update für Smartphones an
Im vergangenen Oktober hatte Google die neueste Version seines mobilen Betriebssystems Android unter dem Codenamen "Ice Cream Sandwich" vorgestellt. Doch welche Smartphones lassen sich auf Android 4.0 aktualisieren? Ende November kündigte LG Android 4.0-Updates für das Optimus 3D, Optimus Black und Optimus Speed an. Im Dezember folgten ein "Ice Cream Sandwich" Update-Plan für die Samsung Galaxy-Reihe sowie Android 4.0-Ankündigungen für Xperia Smartphones von Sony-Ericsson. Nun hat auch der taiwanesische Handy-Hersteller HTC in einem Facebook-Posting Android-Updates für erste Geräte angekündigt. HTC startet Android 4.0 Updates ab Ende März Eine erste Update-Welle wird laut HTC Ende März erfolgen. In den Genuss von Android 4.0 sollen demnach zunächst Besitzer eines HTC Sensation, HTC Sensation 4G und HTC Sensation XE kommen. Kurz darauf will HTC auch dem HTC Sensation XL die "Ice Cream Sandwich"-Aktualisierung spendieren. Zusätzlich bestätigte der Konzern, dass Android 4.0 zu einem späteren Zeitpunkt in diesem Jahr auch für weitere Smartphone-Modelle bereitgestellt werde. Hierzu gehören das HTC Rezound, HTC Vivid, HTC Amaze 4G, HTC EVO 3D, HTC EVO Design 4G, HTC Incredible S, HTC Desire S sowie das HTC Desire HD. In den kommenden Wochen will HTC weitere Details zu den "Ice Cream Sandwich"-Updates bekanntgeben.Mehr zum Thema"Bild“: Mobiles Internet im Ausland ab 20 Cent pro MBSamsung Galaxy Tab 10.1N bekommt grünes LichtVodafone: Mobilfunk boomt, DSL im SinkflugMotorola Gleam+ - Klapphandy mit LED-FrontMotorola: Gericht weist Patentklage gegen Apple ab
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Intel entkommt Wettbewerbsklage in New York
Der weltgrößte Chiphersteller Intel kann einen mehr als zweijährigen Wettbewerbs-Streit in den USA zu den Akten legen. Die New Yorker Generalstaatsanwaltschaft hatte Intel im November 2009 verklagt und dem Unternehmen vorgeworfen, sich durch illegale Rabatte und Bestechungszahlungen einen Vorteil in der Computerbranche verschafft zu haben - zum Nachteil kleinerer Rivalen wie AMD. Intels Prozessoren stecken in vier von fünf PCs. Klage wird fallengelassen Intel habe mit der Staatsanwaltschaft vereinbart, dass die Klage fallengelassen werde, erklärte der Konzern am Donnerstag in einer Börsenmitteilung. Intel räume in dem Vergleich keinerlei Schuld ein und müsse sein Geschäft auch nicht einschränken, betonte das Unternehmen. Als einziges Zugeständnis nannte Intel eine Zahlung von 6,5 Millionen Dollar (4,9 Millionen Euro), mit der die Kosten der Staatsanwaltschaft in dem Gerichtsverfahren zum Teil abgedeckt werden sollen. "Wir haben immer gesagt, dass Intels Geschäftspraktiken mit dem Gesetz in Einklang stehen", erklärte Chefjustiziar Doug Melamed. Allerdings hatte die EU-Kommission Intel wegen ähnlicher Vorwürfe Ende 2009 eine Geldbuße von 1,06 Milliarden Euro aufgedrückt. Überdies erklärte sich Intel in einem Vergleich mit der US-Handelskommission FTC im August 2010 zu Zugeständnissen gegenüber seinen kleineren Rivalen bereit. Auch hier lautete der Vorwurf, Intel habe den Wettbewerb behindert. Die großen Technologiekonzerne stehen immer wieder im Visier der Wettbewerbshüter. Neben Intel erwischte es auch schon Microsoft und Google. Alle sind in ihren Feldern führend und Wettbewerber haben nur einen kleinen Anteil vom Markt. Auch gegen Apple leitete die EU-Kommission im Dezember ein Kartellverfahren wegen möglicher Absprachen mit Verlagen bei elektronischen Büchern ein.Mehr zum ThemaDFL erwartet Gebote für 19 TV-RechtepaketeKodak steigt aus Fertigung von Digitalkameras ausPolizei setzt kriminelles Internet-Forum offlineFBI veröffentlicht Akte von Steve JobsMotorola: Gericht weist Patentklage gegen Apple ab
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Motorola Gleam+ - Klapphandy mit LED-Front
Motorola hat ein neues Einsteiger-Handy im Klappformat vorgestellt. Wer gedacht hat, dass diese Geräteklasse bereits ausgestorben ist, wird eines Besseren belehrt. So richtig neu ist das so genannte Gleam+ allerdings auch nicht. Denn das Vorgängermodell Motorola Gleam war ganz ähnlich ausgestattet. Schlappe Ausstattung Niemand sollte allerdings erwarten, dass das Gleam+ auch nur in Ansätzen Smartphone-Funktionalitäten mit sich bringt. Im Gegenteil: es handelt sich um ein schnörkelloses Handy, dass für mobile Internetausflüge gerade einmal GPRS-Unterstützung mitbringt. UMTS, HSDPA oder gar eine WLAN-Schnittstelle sind nicht mit an Bord. Durch das Menü wird über ein 2,8 Zoll großes Innendisplay navigiert (260.000 Farben, 400 x 240 Pixel Auflösung), auf der Außenseite informiert ein Matrix-Display mit 144 LED über eingegangene SMS und verpasste Anrufe. Motorola Gleam+. Bild: onlinekosten.de Was sich konkret verbessert hat? Motorola hat seinem Klapphandy zum einen einen HTML-Browser spendiert und darüber hinaus ein wenig an den Abmessungen gefeilt. Soll heißen: das Gleam+ ist 0,4 Millimeter dünner und bringt es nun auf eine Tiefe von 13,5 Millimetern. Die Länge liegt bei 107 Millimetern, die Breite bei 52 Millimetern - bei einem Gewicht von 105 Gramm. Nur mit Dualband-Antenne Zu beachten ist auch, dass das Telefon zwar europaweit eingesetzt werden kann, aber nicht in allen GSM-Netzen weltweit seinen Dienst verrichtet. Geschuldet ist das der Tatsache, dass nur eine Dualband-Antenne integriert wurde. Der interne Speicher (50 Megabyte) ist über eine microSD-Karte auf bis zu 16 Gigabyte erweiterbar. Sinn macht das aber nur, wenn mit der unterdurchschnittlichen 2-Megapixel-Kamera viele Fotos aufgenommen oder über den MP3-Player viele Musikdateien abgespielt werden sollen. An weiteren Extras bringt das in Weiß oder Silber erhältliche Gleam+ ein Radio mit RDS-Funktion und eine Bluetooth-Schnittstelle mit. Die Bereitschaftszeit soll bei bis zu 19 Tagen liegen, die Gesprächszeit bei maximal fünf Stunden. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 99 Euro, verkauft wird es unter anderem über die Deutsche Telekom. Android-Smartphones im Anflug Darüber hinaus hat Motorola die Verfügbarkeit des Defy Mini und des Motoluxe angekündigt. Das Defy Mini soll ab März in den Handel kommen, einen Preis nannte Motorola allerdings noch nicht. Vermutlich wird er bei etwa 200 Euro liegen. Das Motoluxe wird es ebenfalls ab März ab 279 Euro zu kaufen geben.Mehr zum Thema"Bild“: Mobiles Internet im Ausland ab 20 Cent pro MBSamsung Galaxy Tab 10.1N bekommt grünes LichtVodafone: Mobilfunk boomt, DSL im SinkflugAndroid 4.0: HTC kündigt Update für Smartphones anMotorola: Gericht weist Patentklage gegen Apple ab
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FBI veröffentlicht Akte von Steve Jobs
Die US-Bundespolizei FBI hat 1991 Apple-Gründer Steve Jobs ausführlich durchleuchtet, als er im Gespräch für einen Beraterposten beim Weißen Haus war. Die jetzt veröffentlichte fast 200 Seiten starke FBI-Akte enthält bereits Details, die der breiten Öffentlichkeit erst mit Erscheinen der Steve-Jobs-Biografie im Herbst vergangenen Jahres bekanntwurden. Neu ist, dass Jobs von 1988 bis 1990 eine Freigabe für geheime Informationen der Stufe "Top Secret" hatte, sowie die Geschichte von einer Bombendrohung, mit der 1985 unter anderem vom Apple-Gründer eine Million Dollar erpresst werden sollte. Erpresser nie gefunden Den damaligen Ermittlungsunterlagen zufolge, die Teil von Jobs' FBI-Akte sind, rief ein Unbekannter im Februar 1985 bei Apple an und behauptete, er habe Bomben in drei Häusern deponiert. Das Geld sollte in einem Zug übergeben werden. Sollten die Behörden informiert werden, drohte er, an einem nicht genannten Ort einen weiteren Sprengsatz zu zünden. Jobs und die anderen Erpressungsopfer schalteten trotzdem das FBI ein. Es wurden allerdings weder Bomben noch der Erpresser gefunden. Den "Top Secret"-Zugang bekam Jobs nach Informationen des Blogs "Gizmodo", weil seine Firma Pixar - damals noch Jahre von ihrem ersten großen Animationsfilm entfernt - dem US-Geheimdienst Software zur Bearbeitung von Satellitenaufnahmen anbieten wollte. Das FBI befragte 1991 mehr als 30 Weggefährten, ehemalige Kollegen und auch Nachbarn von Jobs. Ziel war nicht nur, vor einer Berufung in ein Beratergremium des damaligen US-Präsidenten George Bush Meinungen über den Apple-Gründer einzuholen - es sollte auch festgestellt werden, ob es in seiner Vergangenheit etwas gab, weswegen er erpresst werden könnte. In die Akte kamen dabei seine Experimente mit Marihuana und LSD in der Jugendzeit, die Geschichte von seiner Tochter, die er zunächst nicht unterstützte, sowie die Kritik einiger einstiger Mitstreiter, die ihn für unehrlich und manipulierend hielten. Für den Beraterjob empfahlen auch sie ihn trotzdem.Mehr zum ThemaDFL erwartet Gebote für 19 TV-RechtepaketeKodak steigt aus Fertigung von Digitalkameras ausPolizei setzt kriminelles Internet-Forum offlineIntel entkommt Wettbewerbsklage in New YorkMotorola: Gericht weist Patentklage gegen Apple ab
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Schott: Breitband-Internet per Satellit für Kommunen
Der Start des Breitbandsatelliten Ka-Sat des Satellitenbetreibers Eutelsat hat im vergangenen Jahr erhebliche Bewegung in den Markt für Internet über Satellit gebracht. Seitdem bieten Vertriebspartner über die tooway-Plattform von Eutelsat Sat-Internet mit Bandbreiten von bis zu 10 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) im Download und bis zu 4 Mbit/s im Upload an. Erste Provider vermarkten inzwischen auch Internet per Satellit als echte Flatrate ohne Fair Use Policy, die bislang eine Bandbreitendrosselung nach Verbrauch eines bestimmten Datenvolumens vorsah. Technisch wird lediglich eine Satellitenschüssel und ein Sat-Modem benötigt. Die Internetagentur Schott, Sat-Internet-Spezialist und Eutelsat-Vertriebspartner, stellt nun zusammen mit der Bochumer STG Kommunikation, einem Kommunikationstechnik-Dienstleister, eine neue Breitband-Komplettversorgung für Kommunen vor, die auch auf der diesjährigen CeBIT in Hannover präsentiert wird. Sat-Internet über die Telefonleitung Bei dem neuen technischen Ansatz benötigt nicht mehr jeder Endkunde eine eigene Satellitenschüssel. Stattdessen bündeln die beiden Partner Sat-Internet per Ka-Sat mit klassischer DSL-Technik. In den Ortsteilen der Kommunen werden zu diesem Zweck die vorhandenen Kabelverzweiger (KVZ) um ein Outdoor-DSLam ergänzt und die vorhandenen Telefonleitungen genutzt. Die angeschlossenen Haushalte werden über ein DSL-Modem mit einem Breitbandzugang versorgt. "Im Prinzip merken die Haushalte beim Surfen und Versenden eigener Daten keinen Unterschied zu kabelgebundenen Diensten. Aktuell bieten wir mit der Lösung bis zu 8 Mbit/s im Download an, um das Nutzerverhalten zu untersuchen", erläutert Stephan Schott, Geschäftsführer der Internetagentur Schott. Die Technik hat Potential für noch höhere Bandbreiten. "Die eingesetzte ADSL2+ Technik kann pro Haushalt sogar bis zu 20 Mbit/s im Down- und 1,2 Mbit/s im Upstream erreichen. Diese Leistungen halten wir noch in diesem Jahr für machbar", so Schott weiter. Es lassen sich dank der Sat-Internet-Bündelung nahezu beliebig viele Haushalte anschließen. Breitband per Satellit für ganze Orte. Noch in diesem Jahr sollen bis zu 20 Mbit/s im Download machbar sein. Grafik: Internetagentur Schott Breitbandausbau wird mit neuer Lösung günstiger STG Kommunikation und die Internetagentur Schott übernehmen vor Ort den Ausbau inklusive erforderlicher Tiefbauarbeiten, nehmen die Breitbandversorgung in Betrieb und betreiben bei Bedarf auf die ADSL2+-Infrastruktur. Alternativ können die Kommunen das Netz aber auch in Eigenregie betreiben. Sollten sich aufgrund der Gegebenheiten vor Ort einzelne Gebäude oder Haushalte nicht direkt anschließen lassen, bieten die Partner stattdessen eine technische Lösung an, die bereits im vergangenen Jahr vorgestellt wurde: eine Sat-Internetversorung für bis 24 Wohneinheiten. Aber auch Einzelnutzer-Lösungen kommen zum Einsatz. Ein großer Vorteil der KVZ-Lösung ist eine erhebliche Reduzierung der Kosten. Im Vergleich mit einem klassischen Breitbandausbau liegen die Kosten je nach Standort nach Unternehmensangaben um bis zu zwei Drittel niedriger. Da es sich bei dem Breitbandausbau um ein Infrastrukturprojekt handelt, sei die Internetversorgung von Kommunen per Satellit zudem erstmals auch von EU und Bund förderbar. Im Gegensatz zu anderen Ländern in Europa werden Sat-Internetanlagen für Einzelnutzer hierzulande aber weiterhin nicht gefördert. Die Lösung von Schott und STG Kommunikation berücksichtigt auch eine eventuelle spätere Versorgung mit Glasfaser im Ort. Die Glasfaser lasse sich nach Angaben von Hermann Braunsberg, Geschäftsführer der STG Kommunikation, "problemlos und einfach in die aufgebaute ADSL2+ Infrastruktur integrieren". Interessierte Kommunen und Bürger können die beiden Unternehmen per E-Mail unter dsl-ausbau@satspeed.de kontaktieren.Mehr zum ThemaKabel Deutschland: 100 Mbit/s für 60 weitere OrteVersatel: 100 Mbit/s per FTTH-VorproduktRouter und Switche lassen Cisco jubelnVodafone: Mobilfunk boomt, DSL im SinkflugKabel Deutschland: Sparpaket für Sat-Wechsler
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Polizei setzt kriminelles Internet-Forum offline
Polizei und Staatsanwaltschaft haben in einer bundesweiten Aktion ein kriminelles Internet-Forum zerschlagen, in dem vor allem mit gestohlenen Kreditkartendaten und Elektroartikeln gehandelt wurde. Sieben Tatverdächtige Verdächtig seien sieben junge Männer im Alter zwischen 17 und 28 Jahren. Sie sollen die Plattform betrieben beziehungsweise als Moderatoren unterstützt haben, teilte die Staatsanwaltschaft Hannover am Donnerstag mit. Über die Plattform sollen auch Drogen und Waffen verkauft worden sein. Die Verdächtigen konnten aufgrund ihrer Datenspuren identifiziert werden. Am Donnerstag wurden sieben Wohnungen in Hannover, Augsburg, Konstanz, Detmold, Gießen und Langwiesen durchsucht. Zuletzt seien 1.000 Teilnehmer auf dem sogenannten Carding Board aktiv gewesen, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Hannover, Manfred Knothe. Gegen die sieben jungen Männer wird wegen gewerbsmäßigen Betrugs, Urkundenfälschung, Verstößen gegen das Waffen- und das Betäubungsmittelgesetz ermittelt. Die Höchststrafe für gewerbsmäßigen Betrug liegt bei zehn Jahren Haft. Die Schadenshöhe ist dem Sprecher zufolge noch völlig unklar. Die Ermittlungen waren ins Rollen gekommen, weil sich ein Beschuldigter in einem ganz anderen Verfahren bei der polizeilichen Vernehmung mit den Internet-Betrügereien gebrüstet hatte.Mehr zum ThemaDFL erwartet Gebote für 19 TV-RechtepaketeKodak steigt aus Fertigung von Digitalkameras ausFBI veröffentlicht Akte von Steve JobsIntel entkommt Wettbewerbsklage in New YorkMotorola: Gericht weist Patentklage gegen Apple ab
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Kodak steigt aus Fertigung von Digitalkameras aus
Es ist das Ende einer Ära: Kodak, das Unternehmen, das einst der Welt das Fotografieren beigebracht hat, steigt aus dem Kamerageschäft aus. Dem Sparkurs nach der Insolvenz wird das Angebot von Digitalkameras, Videokameras und digitaler Bilderrahmen zum Opfer fallen, wie der US-Konzern am Donnerstag ankündigte. Der Name soll allerdings weiterleben: Kodak plant, Lizenzen für die Nutzung der weltbekannten Marke zu vergeben. An dem schrumpfenden, aber bis zuletzt profitablen Traditionsgeschäft mit analogen Filmen und Fotopapier will Kodak weiter festhalten. Digitalbilder läuteten das Ende ein Bei Kodak war Ende des 19. Jahrhunderts den Fotofilm erfunden worden. Das Unternehmen machte mit günstigen Kameras das Fotografieren anschließend zu Massenmarkt und strich satte Gewinne ein, bis der Vormarsch der Digitalbilder sein Geschäftsmodell durchkreuzte. Nach jahrelangen hohen Verlusten musste Kodak im Januar schließlich Insolvenz anmelden und versucht nun den Neustart. Kodak will sich als Druckerspezialist neu erfinden. Der Ausstieg aus dem Digitalkamera-Geschäft sei der "logische Schritt" bei diesem Wandel, sagte Marketingchef Pradeep Jotwani. Pro Jahr sollen dadurch mehr als 100 Millionen Dollar eingespart werden. Zunächst werde der Ausstieg aber rund 30 Millionen Dollar an Belastungen bedeuten. Garantieansprüche bleiben erhalten Die Kunden müssten sich allerdings keine Sorgen machen: Alle Garantieansprüche und der Service seien sichergestellt, hieß es. Früher waren Filme eine Goldgrube für Kodak und Rivalen wie Agfa. Der Umbruch zur Digitalfotografie machte diese sichere Einnahmequelle aber zunichte. Kodak gehörte dabei sogar zu den Pionieren der neuen Technik, verlor aber später den Anschluss, als immer mehr japanische und koreanische Elektronikkonzerne mit ihren Digitalkameras auf den Markt drängten. Der Konzern stellt auch Entwicklungsmaschinen für Fotolabore her.Mehr zum ThemaDFL erwartet Gebote für 19 TV-RechtepaketePolizei setzt kriminelles Internet-Forum offlineFBI veröffentlicht Akte von Steve JobsIntel entkommt Wettbewerbsklage in New YorkMotorola: Gericht weist Patentklage gegen Apple ab
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Kabel Deutschland: Sparpaket für Sat-Wechsler
Der Countdown läuft: Am 30. April wird das analoge Satellitenfernsehen abgeschaltet. Wer bis dahin nicht auf digitale Technik umrüstet, blickt auf einen schwarzen Bildschirm. Laut Astra nutzten Ende 2011 noch 1,8 Millionen deutsche Haushalte analoges Sat-TV. Die Kabelnetzbetreiber sehen in der derzeitigen Umstellungsphase, in der etliche Kunden verunsichert sind und vor einer Umrüstung stehen, die Chance neue Kunden für ihr Kabelfernseh-Geschäft zu requirieren. Zu Wochenanfang preschte Kabel BW mit einem Kabelanschluss-Starter-Angebot vor, dass exklusiv für Sat-Kunden geschnürt wurde. Nun springt auch Kabel Deutschland (KDG) auf den Zug auf und präsentiert ein Kabelanschluss-Komplettpaket für Sat-Wechsler. Rundum-Sorglos-Paket für 18,90 Euro In den Grundzügen ähnelt das auf Sat-Kunden zugeschnittene Aktionspaket "Kabelanschluss HD" dem von Kabel BW. Im KDG-Wechslerangebot für 18,90 Euro monatlich sind ebenfalls der Empfang von analogem und digitalem Kabelfernsehen, HDTV inklusive einiger privater HD-Sender sowie ein HD-Receiver inklusive. Keine Kosten entstehen den Kunden zudem für die Installation des Kabelanschlusses und die eventuell erforderliche Hausverkabelung. Auch den TV-Empfang mit mehreren Fernsehgeräten in verschiedenen Räumen hat Kabel Deutschland bedacht. Analoges Fernsehen lässt sich grundsätzlich ohne Zusatzgerät an jedem Fernseher nutzen, geboten werden bis zu 32 analoge TV-Sender. Zusätzlich erhält jeder Kunde auf Wunsch bis zu zwei zusätzliche Smartcards ohne monatliche Zusatzkosten. Damit lassen sich insgesamt auf drei TV-Geräten bis zu 100 digitale TV-Sender, sechs private HD-Sender sowie die öffentlich-rechtlichen HD-Sender Das Erste HD, ZDF HD und arte HD empfangen. Kabel Deutschland hat ein Kabelanschluss-Komplettpaket für Sat-Wechsler geschnürt. Screenshot: onlinekosten.de Bei Kombination mit Internet & Telefon: Kabelanschluss für 13,90 Euro im Monat Ein digitaler HD-Video-Recorder (HD-DVR) mit integrierter Festplatte lässt sich für 4 Euro monatlichen Aufpreis hinzubuchen. Das Sat-Wechsler-Angebot richtet sich exklusiv an Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäuser, die über einen Zugang zu einem Kabelanschluss von Kabel Deutschland verfügen. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt zwölf Monate, ein Bereitstellungsentgelt fällt nicht an. Wer zum Sat-Wechsler-Paket noch ein Internet- und Telefonangebot mitbestellt, zahlt für den Kabelanschluss monatlich den reduzierten Preis von 13,90 Euro statt 18,90 Euro. Allerdings verlängert sich die Vertragslaufzeit bei einer Kombination von TV, Internet und Telefon auf 24 Monate. In beiden Fällen schaltet Kabel Deutschland das Pay-TV-Paket Kabel Premium HD mit bis zu 10 HD-Sendern zwei Monate lang kostenlos frei. Wird nicht rechtzeitig innerhalb von vier Wochen wieder gekündigt, fallen für das TV-Paket ab dem dritten Monat zusätzlich 10 Euro monatlich an. Damit der ehemalige Satellitenkunde nicht in Versuchung kommt, später doch wieder auf Satelliten-TV zu wechseln, bietet KDG ganz 'uneigennützig' auf Wunsch auch den Abbau und die Entsorgung der alten Satellitenanlage für einmalig 49,90 Euro an. Für Kunden, die zusätzlich zum Kabel-TV auch Internet und Telefonie bestellen, ist dieser Service sogar gratis. Alle Informationen zu dem Sat-Wechsler-Angebot hält Kabel Deutschland online unter www.kabeldeutschland.de/sat bereit. Bei Online-Bestellung winkt eine Rechnungsgutschrift in Höhe von 40 Euro. Jährliche Kosten für Kabel TV sind hoch Auf den ersten Blick hat Kabel Deutschland also offenbar an alles gedacht, ein komfortables Paket geschnürt und viel Service mit hineingepackt. Doch welche Kosten kommen auf den ehemaligen Sat-TV-Kunden nach einem Wechsel zu KDG nun insgesamt jährlich zu? Wir haben nachgerechnet. Alleine durch die monatliche Kabelanschlussgebühr von 18,90 Euro ergibt sich nach zwölf Monaten bereits eine Summe von 226,80 Euro. Und auch in den weiteren Jahren überweisen die Neu-Kabelkunden weiter munter monatliche Kabelanschlussgebühren an Kabel Deutschland. Wer den Kabelanschluss mit einem Internet- und Telefonpaket kombiniert hat, zahlt für das Kabelfernsehen jährlich immerhin noch 166,80 Euro. Wird in beiden Varianten noch ein HD-Recorder hinzugebucht, erhöhen sich die jährlichen Beträge jeweils noch einmal um 48 Euro. Satelliten-TV überholt erstmals Kabelfernsehen Manch Kunde mit derzeit noch analogem Sat-TV-Empfang schreckt vielleicht vor einer Umrüstung seiner Sat-Anlage zurück, die Kosten für digitale Hardware sind jedoch je nach Anspruch recht überschaubar. Meist reicht bereits der Austausch des analogen Receivers, entsprechende digitale HD-Receiver sind bereits ab rund 50 Euro erhältlich. Eventuell muss aber auch das LNB an der Satellitenschüssel erneuert werden, aber auch diese Kosten fallen nur einmalig an. Alle öffentlich-rechtlichen und einige privaten HD-Sender sind über Astra frei empfangbar. Nur wer auch die privaten HD-Sender der Mediengruppen RTL und ProSiebenSat.1 in hochauflösender Qualität empfangen will, muss für den HD+ Service von Astra jährlich rund 50 Euro für ein Abonnement zahlen. Unter dem Strich bleibt Satelliten-TV günstiger als Kabelfernsehen. Im vergangenen Jahr nutzten nach Angaben von Astra Deutschland denn auch erstmals mehr deutsche Haushalte Satelliten-TV als Kabelfernsehen.Mehr zum ThemaKabel Deutschland: 100 Mbit/s für 60 weitere OrteVersatel: 100 Mbit/s per FTTH-VorproduktRouter und Switche lassen Cisco jubelnVodafone: Mobilfunk boomt, DSL im SinkflugSchott: Breitband-Internet per Satellit für Kommunen
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DFL erwartet Gebote für 19 TV-Rechtepakete
Die Fußball Bundesliga wird auch ab der Saison 2013/2014 im Fernsehen zu sehen sein - live und in Zusammenfassungen. Unklar ist aber, wer den Zuschlag für die neue Rechte-Periode von vier Jahren bis zur Saison 2016/2017 erhält. Am Donnerstag stellte die Deutsche Fußball Liga (DFL) in Frankfurt weitere Eckpunkte zur Ausschreibung der so genannten nationalen audiovisuellen Medienrechte vor. Wie vom Bundeskartellamt gefordert, hat die DFL eine Vielzahl an Rechtepaketen zusammengestellt - insgesamt 19 Stück in sechs Rechtepaketbündeln für die Vertriebswege Kabel, Satellit, Terrestrik, IPTV sowie Web- und Mobile TV. Weil aber zwei Verwertungs-Szenarien für die Zusammenfassungen im Free-TV angeboten werden - einmal mit und einmal ohne Internet-Sportschau -, können von zugelassenen Medienunternehmen bis zum 2. April sogar 38 Gebote abgegeben werden. Weiter fünf Anstoßzeiten Wie bisher soll es für Spiele der Bundesliga und der 2. Bundesliga fünf Anstoßzeiten geben. Mit einer kleinen Änderung: Spiele der 2. Bundesliga werden freitags nicht schon um 18 Uhr, sondern erst um 18:30 Uhr angepfiffen. Befürchtungen, wonach eine weitere Zerstückelung eines Bundesligaspieltags drohen könnte, um die Exklusivität des Pay-TV zu stärken, erfüllten sich somit nicht. "Das Ausschreibungsverfahren für die kommende Rechteperiode wird nach klaren Spielregeln ablaufen. Jetzt sind die Interessenten am Zug", sagte DFL-Chef Christian Seifert. Wer die Bundesliga ab der Saison 2013/2014 im Free- und Pay-TV zeigen darf, will die DFL noch vor Ablauf der laufenden Saison entscheiden. Der 34. Spieltag in der Fußball Bundesliga ist auf den 5. Mai terminiert. Interessenten, die für die Live-Übertragungen (drei Pakete: Gold, Silber und Bronze) bieten, haben neben der Abgabe von Angeboten für einzelne Rechtepakete auch die Möglichkeit, für so genannte Rechtepaketbündel zu bieten. Dabei sind die Pakete Kabel, Satellit und Terrestrik im Paket Broadcast zusammengefasst, IPTV wird im Paket Netcast I, Streams im Internet und auf das Handy im Paket Netcast II angeboten. Auch ein Gebot für sämtliche Bündel ist möglich. DFL legt Mindestgebote fest - nennt sie aber nicht Intern wird die DFL für jedes Paket so genannte Vorbehaltspreise festlegen, deren Höhe aber weder öffentlich, noch gegenüber den Bietern näher beziffern. Werden diese Mindestgebote in einer ersten Bieterrunde bis zum 2. April nicht erreicht, wird eine zweite Runde angestoßen. Das gilt auch für den Fall, dass mindestens zwei Bieter bereit sind, mehr als den von der DFL festgelegten Preis zu zahlen. Wird hingegen nur ein Mindestgebot abgegeben, nimmt der Ligavorstand das entsprechende Angebot an. In einer möglichen zweiten Bieterrunde wird die DFL so genannte Reservationspreise festlegen, aber erneut keine Angaben zur Höhe machen. Werden diese Preise für die entsprechenden Pakete oder Paketbündel erreicht oder überschritten, wird jenes Unternehmen bevorzugt behandelt, das bereit ist, den höheren Preis zu zahlen. Automatisch geschieht das aber nur, wenn das Angebot des Höchstbietenden mindestens 20 Prozent über jenem des zweithöchsten Angebots für dasselbe Paket liegt. Zweite Bieterrunde bei mehreren Mindestgeboten Liegt die Differenz zwischen den beiden Angeboten unter 20 Prozent, entscheidet der Ligavorstand manuell, wer den Zuschlag bekommt. Dann fließen auch Aspekte wie die technische Reichweite, das Sendekonzept, redaktionelles Knowhow oder das Zusammenspiel der Rechtepakete im Markt in die Entscheidung mit ein. Final wird die Genehmigung der Rechtevergabe an die Zustimmung des Ligavorstands der Mitgliedersammlung der 36 Profi-Vereine gebunden. Einzelheiten zu Unternehmen, die sich für den Bieterprozess angemeldet haben, verriet die DFL in Frankfurt nicht. Es soll aber 45 Interessenten geben, von denen erwartungsgemäß etwa die Hälfte ein konkretes Angebot abgeben werde. Aktuell setzt die Liga 412 Millionen Euro jährlich mit den nationalen TV-Rechten um. Diese Summe soll unter Berücksichtigung finanzieller Interessen der Vereine nach Möglichkeit gesteigert werden. Interessen der Fans im Blick Die DFL will nach eigenen Angaben aber auch die Interessen der Fans im Auge behalten. Und die hatten sich zuletzt immer wieder vor allem gegen eine Internet-Sportschau ausgesprochen. Sollte sich die Liga doch für eine priorisierte Zusammenfassung der Spiele im Internet aussprechen - zum Beispiel weil Yahoo oder Google bereit sind, mehr Geld auf den Tisch zu legen als klassische TV-Sender wie die ARD - würde es Highlights der Bundesligaspiele im klassischen Free-TV am Samstagabend erst ab 21:45 Uhr geben. Möglicherweise dann bei SAT.1, denn der Privatsender hatte zuletzt immer wieder Interesse an den Fußballrechten bekundet, nachdem die Champions League ins ZDF wechselte.Mehr zum ThemaKodak steigt aus Fertigung von Digitalkameras ausPolizei setzt kriminelles Internet-Forum offlineFBI veröffentlicht Akte von Steve JobsIntel entkommt Wettbewerbsklage in New YorkMotorola: Gericht weist Patentklage gegen Apple ab
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"WSJ": Google bereitet Online-Festplatte "Drive" vor
Google will laut einem Zeitungsbericht einen Online-Speicherdienst mit dem Namen Drive starten. Damit sollen Nutzer alle Arten von Dateien wie Fotos, Texte oder Videos auf Google-Servern speichern können, wie das "Wall Street Journal" am Donnerstag berichtete. Der Start sei für die nächsten Wochen oder Monate geplant, hieß es unter Berufung auf informierte Personen. Für besonders große Datenmengen wolle Google eine Gebühr verlangen. Links zu gespeicherten Dateien verschicken Google würde damit in das Geschäft von Anbietern ähnlicher Dienste wie etwa Dropbox vorstoßen. Über eine Online-Festplatte von Google wird bereits seit Jahren spekuliert, bisher ließ sie aber auf sich warten. Dem Zeitungsbericht zufolge wird man bei Google Drive auch Links zu den gespeicherten Dateien verschicken können. Wenn man zum Beispiel ein Smartphone-Video mit seinen Bekannten teilen will, reicht es, wenn man die Datei auf die Plattform hochlädt und den Bekannten einen Link dazu sendet. Anbieter solcher Dienstleistungen stehen derzeit massiv unter Druck, seit die amerikanischen Behörden die große Plattform Megaupload vom Netz genommen haben. Dort wurden laut US-Ermittlern in großem Stil urheberrechtlich geschützte Inhalte wie aktuelle Kinofilme hochgeladen, die anschließend per Internet-Link abgerufen werden konnten. Google hat allerdings bereits bei der Videoplattform YouTube Mechanismen gegen Online-Piraterie im Einsatz.Mehr zum ThemaKodak steigt aus Fertigung von Digitalkameras ausPolizei setzt kriminelles Internet-Forum offlineFBI veröffentlicht Akte von Steve JobsIntel entkommt Wettbewerbsklage in New YorkMotorola: Gericht weist Patentklage gegen Apple ab
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Vodafone: Mobilfunk boomt, DSL im Sinkflug
Der große DSL-Boom ist vorüber, die Kunden wenden sich verstärkt den Kabelnetzbetreibern zu. Das spürt auch Vodafone. Der am Donnerstag vorgelegte Bericht für den Zeitraum von Oktober bis Ende Dezember des vergangenen Jahres, weist im Festnetzbereich einen um 0,8 Prozent auf 537 Millionen Euro gesunkenen Service-Umsatz aus. Stärker präsentiert sich dagegen der Mobilfunksektor: Wachsen kann Vodafone vor allem im Geschäft mit dem mobilen Internet sowie mit Firmenkunden. "Das Ergebnis zeigt: Wir haben mit LTE, dem mobilen Internet sowie dem Ausbau des Firmenkundengeschäfts auf echte Zukunftsfelder gesetzt", sagte Vodafone Deutschland-Chef Fritz Joussen in Düsseldorf. Noch immer wirken sich aber die Regulierungsentscheidungen der Bundesnetzagentur von Ende 2010 aus, bei der die Kürzung der Mobilfunk-Terminierungsentgelte festgelegt wurde. DSL-Kundenzahl auf Schrumpfkurs Vodafone lockt DSL-Neukunden aktuell unter anderem mit 50 Euro Startguthaben, dauerhaft günstigen Preisen oder seinem Internet-Fernsehangebot Vodafone TV. Doch erfolgreich ist das Unternehmen mit dieser Strategie offenbar nicht: Die Zahl der DSL-Kunden nimmt weiter ab, im Weihnachtsquartal ging sie um rund 7.000 auf 3,43 Millionen Kunden zurück. Innerhalb von zwölf Monaten hat Vodafone sogar rund 61.000 DSL-Kunden verloren. Die Zahl der Mobilfunk-Kunden kletterte dagegen gegenüber dem Vorjahresquartal um 2,6 Prozent auf 37,62 Millionen. Alleine in den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres konnte Vodafone rund 797.000 Mobilfunk-Kunden hinzugewinnen. Der Anteil der Prepaid-Kunden lag zum Stichtag bei 59,1 Prozent. Die Umsätze im Mobilfunkbereich stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 1,2 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro. Vor allem die Nachrichten-Services SMS und MMS legten kräftig um 14,5 Prozent zu. Vodafone versorgt aktuell über 100.000 LTE-Kunden Der Ausbau des eigenen LTE-Netzes kommt voran. Ende Dezember 2011 verzeichnete Vodafone rund 88.000 LTE-Kunden. Mit 1.700 passenden Basisstationen wurden über acht Millionen Haushalte erreicht. Aktuell betreiben die Düsseldorfer bereits fast 1.800 LTE-Basisstationen und versorgen über 100.000 LTE-Kunden mit schnellem mobilen Internet. Technisch sind fast neun Millionen Haushalte per LTE von Vodafone erreichbar. Als erste Großstadt versorgt Vodafone Düsseldorf mit LTE. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres telefonierte fast jeder fünfte Kunde von Vodafone Deutschland bereits mit einem Smartphone – und damit fast doppelt so viel wie vor einem Jahr. Das sorgte für einen um 22,3 Prozent auf 459 Millionen Euro gestiegenen Datenumsatz. Das Datengeschäft ohne SMS und MMS trägt inzwischen zu 27 Prozent des Mobilfunk Services-Umsatzes bei. Wachstum mit Firmenkunden Die Umsätze im Firmenkundenbereich legten im dritten Quartal des aktuellen Geschäftsjahres um 5 Prozent zu. Kundenwachstum erzielte Vodafone hier sowohl im Mobilfunk- als auch im Festnetzbereich. Der Gesamtumsatz von Vodafone Deutschland legte bis Ende Dezember gegenüber dem Vorjahresquartal um 2,4 Prozent auf 2,45 Milliarden Euro zu, der gesamte Service-Umsatz erreichte rund 2,24 Milliarden Euro. Die Dominanz des Mobilfunks wird auch bei der Gegenüberstellung der Service-Umsätze im dritten Quartal des vergangenen Jahres deutlich: Während Vodafone mit seinem Festnetzgeschäft einen Service-Umsatz von 537 Millionen Euro erzielte, erreichte er im Mobilfunk mit 1,7 Milliarden Euro mehr als das Dreifache. Umsatz pro Mobilfunkkunde geht zurück Allerdings ging der durchschnittliche Umsatz pro Mobilfunkkunde auf 15,20 Euro im Monat zurück. Dabei wuchs die Zahl der vertelefonierten Mobilfunkminuten aufgrund beliebter Mobilfunk-Flatrates gegenüber dem Vorjahresquartal um 7,5 Prozent auf rund 13,93 Milliarden an. Statistisch telefonierte ein Kunde damit durchschnittlich 126 Minuten im Monat mit seinem Handy.Mehr zum ThemaKabel Deutschland: Sparpaket für Sat-WechslerSchott: Breitband-Internet per Satellit für KommunenMotorola Gleam+ - Klapphandy mit LED-FrontAndroid 4.0: HTC kündigt Update für Smartphones anMotorola: Gericht weist Patentklage gegen Apple ab
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Samsung Galaxy Tab 10.1N bekommt grünes Licht
Das Samsung Galaxy Tab 10.1N darf in Deutschland weiter verkauft werden. Eine einstweilige Verfügung von Apple, die den Vertrieb des Tablet PC wie schon beim Vorgängermodell Galaxy Tab 10.1 stoppen sollte, wurde vom Landgericht Düsseldorf am Donnerstag zurückgewiesen. Weiterentwicklung darf verkauft werden In einer unserer Redaktion vorliegenden Stellungnahme erklärt Samsung: "Wir begrüßen die Entscheidung des Landgericht Düsseldorf, die unseren Standpunkt bestätigt, wonach das Galaxy Tab 10.1N unverwechselbar ist und nicht gegen Apples Rechte am geistigen Eigentum verstößt." Apple hatte vor Gericht versucht, die Verletzung eines Geschmacksmusters geltend zu machen. Die am Galaxy Tab 10.1N vorgenommenen Änderungen seien aber ausreichend, damit es sich deutlich vom iPad von Apple unterscheide, urteilte das Gericht. Auch wenn es sich an dessen Gestaltung anlehne. Das Modell 10.1N sei eine eigenständige Weiterentwicklung, dünner und leichter als das iPad, befand das Gericht. Samsung hatte unter anderem den Rahmen verbreitert und die Lautsprecher seitlich nach vorne gezogen. Außerdem ist der Samsung-Schriftzug am Bildschirmrand inzwischen größer und deutlicher hervorgehoben. Mit der Entscheidung vom Donnerstag darf das Galaxy Tab 10.1N von Samsung weiter an Endkunden-Händler verkauft werden. Der koreanische Elektronikkonzern will auch in Zukunft Maßnahmen ergreifen, um Verbrauchern den Zugriff auf innovative Produkte zu ermöglichen - juristische Schritte eingeschlossen.Mehr zum ThemaVodafone: Mobilfunk boomt, DSL im SinkflugMotorola Gleam+ - Klapphandy mit LED-FrontIntel entkommt Wettbewerbsklage in New YorkAndroid 4.0: HTC kündigt Update für Smartphones anMotorola: Gericht weist Patentklage gegen Apple ab
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Kim Dotcom: Millionenvilla beschlagnahmt
Eine Millionenvilla des deutschen Megaupload-Gründers Kim Dotcom ist in Neuseeland beschlagnahmt worden. Das teilte das Ministerium für Wirtschaftsentwicklung am Donnerstag mit. Dem schillernden Internet-Unternehmer, früher als Kim Schmitz bekannt, werden in den USA Urheberrechtsverstöße vorgeworfen. Er war im Januar zusammen mit drei anderen Managern seiner Firma in Neuseeland festgenommen worden und ist seitdem in Haft. In der vergangenen Woche verweigerte ein Richter die Freilassung von Dotcom gegen Kaution. Dotcom (38) wehrt sich gegen das Auslieferungsgesuch und weist alle Vorwürfe illegalen Handelns zurück. Anwesen liegt direkt neben Dotcoms Luxusvilla Das beschlagnahmte Anwesen habe einen Wert von rund vier Millionen neuseeländischen Dollar (2,5 Millionen Euro), teilte das Ministerium mit. Es liegt neben der Luxusvilla, in der Dotcom wohnte. Bei der Festnahme waren bereits Kunstgegenstände, Autos und andere Vermögenswerte beschlagnahmt worden. Über die inzwischen gesperrte Internet-Plattform Megaupload konnten Dateien aller Art hoch- und heruntergeladen werden. Dabei handelte sich oft um urheberrechtlich geschütztes Material, lautet der Vorwurf. Den Urhebern sind laut Anklage Hunderte Millionen Dollar an Einnahmen entgangen. Dotcom und seine Kollegen sollen 175 Millionen US-Dollar an der illegalen Verbreitung der geschützten Inhalte verdient haben.Mehr zum ThemaKodak steigt aus Fertigung von Digitalkameras ausPolizei setzt kriminelles Internet-Forum offlineFBI veröffentlicht Akte von Steve JobsIntel entkommt Wettbewerbsklage in New YorkMotorola: Gericht weist Patentklage gegen Apple ab
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Chrome 17: Mehr Sicherheit bei Downloads
Der US-Konzern Google arbeitet weiter mit Hochdruck an Verbesserungen und der Weiterentwicklung seines Internetbrowsers Chrome. Die Entwickler treffen offenbar den Nerv der Nutzer, die kostenlose Software zum Surfen im Netz gewinnt immer mehr Anhänger. Im November konnte Chrome beim weltweiten Marktanteil erstmals den Konkurrenten Firefox überholen. Selbst das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt die Nutzung von Chrome. Mitte Dezember veröffentlichte Googe Chrome 16, nun steht bereits Chrome 17 zum Download bereit. Schnelleres Browsen & sichere Downloads Die Beta von Chrome 17 hatte der US-Internetkonzern bereits im Dezember veröffentlicht, nun hat Google die stabile Version freigegeben. Der Schwerpunkt der Verbesserungen und Änderungen lag diesmal auf einem schnelleren Surferlebnis sowie auf mehr Sicherheit beim Herunterladen von Dateien aus dem Netz. Chrome rendert nun bereits Webseiten vor, wenn bei der Eingabe der URL in der Adressleiste die Autovervollständigung genutzt wird. Nach Betätigung der Enter-Taste wird die gewünschte Webseite dadurch schneller angezeigt. Bei der Sicherheit hat Google ebenfalls noch einmal kräftig nachgebessert. Chrome prüft nun nicht nur eine Liste von bekannten verdächtigen Dateien, um die Nutzer vor gefährlichen Downloads zu schützen. Der Browser checkt jetzt auch ausführbare Dateien mit Dateiendungen wie ".exe" und ".msi". Sind die Dateien nicht in einer "weißen Liste" als unverdächtig aufgeführt, überprüft Chrome zusätzlich per Google-Suchmaschine, ob die Webseite, von der der Download durchgeführt werden soll, für manipulierte Dateien bekannt ist. Nutzer werden entsprechend gewarnt. Chrome 17 bietet schnelleres Browsen und mehr Sicherheit beim Herunterladen ausführbaren Dateien. Screenshot: onlinekosten.de Google kündigt Update für Chrome OS an Wer Google Chrome bereits nutzt, erhält das Update auf die neue Browser-Version automatisch beim nächsten Start der Software. Internetsurfer, die den Browser aus dem Hause Google erstmals testen möchten, können die aktuelle Version Chrome 17 unter www.google.de/chrome herunterladen. Neben dem neuen Chrome Browser für Windows, Mac OS X und Linux kündigte der US-Konzern im Google Chrome Blog für die nahe Zukunft auch Updates für Chrome OS an, das Betriebssystem für die mobilen Chromebooks. Mit an Bord soll beispielsweise eine neue Bildbearbeitung sein, die den Nutzern das schnelle Anschauen, Bearbeiten und Teilen von Fotos im Netz erlauben wird. Mehr zum ThemaTouch Mouse M600: Logitech klont die Magic MouseFirmware-Update für die Playstation 3Router und Switche lassen Cisco jubelnSamsung Galaxy Tab 10.1N bekommt grünes LichtIntel entkommt Wettbewerbsklage in New York
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"Bild“: Mobiles Internet im Ausland ab 20 Cent pro MB
Möglicherweise wird das mobile Internet im EU-Ausland schon bald deutlich preiswerter nutzbar sein als bisher geplant. Vertraut man einem Bericht der "Bild"-Zeitung, soll das mobile Surfen über das Smartphone im Daten-Roaming innerhalb der EU schon im Sommer dieses Jahres schrittweise deutlich preiswerter werden. Demnach sinkt der Preis pro übertragenem Megabyte (MB) ab Juli 2012 auf maximal 50 Cent. Drei Preissenkungen bis Mitte 2014 In zwei zusätzlichen Schritten sollen die Konditionen für das mobile Internetsurfen im Roaming-Verfahren laut Plänen des EU-Parlaments weiter reduziert werden: ab Mitte 2013 auf 30 Cent pro (MB) und auf 20 Cent pro MB ab Mitte 2014. Hinzu kämen hierzulande nach derzeitigem Stand 19 Prozent Mehrwertsteuer. Das Parlament würde damit die Forderungen der EU-Kommisson noch deutlich nach unten korrigieren und vor allem für eine schnellere Preissenkung sorgen. Die "Bild" zitiert die EU-Abgeordnete Angelika Niebler (CSU) mit den Worten: "Das Surfen mit dem Handy im EU-Ausland muss billiger werden. Wer im Urlaub seine E-Mails abruft oder in sozialen Netzwerken surft, soll dafür nicht mit Wuchergebühren abgezockt werden." Ein Schnäppchen würde das mobile Surfen im EU-Ausland damit aber trotzdem nicht. Hierzulande werden Handy Internet Flats in der Regel für knapp 10 Euro monatlich angeboten - wenn auch mit gedrosselter Bandbreite ab Erreichen einer gewissen Megabytezahl.Mehr zum ThemaSamsung Galaxy Tab 10.1N bekommt grünes LichtVodafone: Mobilfunk boomt, DSL im SinkflugMotorola Gleam+ - Klapphandy mit LED-FrontAndroid 4.0: HTC kündigt Update für Smartphones anMotorola: Gericht weist Patentklage gegen Apple ab
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Apple kämpft für straffere Patent-Regeln
Inmitten der vielen Patentschlachten in der Mobilfunk-Branche strebt Apple klarere Regeln für Patente an, die Kernbestandteil von Industriestandards wie UMTS sind. Am Mittwoch wurde ein entsprechender Brief von Apple an das europäische Standardisierungsgremium ETSI vom vergangenen November bekannt. Der iPhone-Hersteller steht gleich in mehreren Verfahren wegen solcher Patente unter Druck, vor allem durch Samsung und Motorola. Erst am vergangenen Freitag musste Apple nach einem Gerichtsurteil zugunsten von Motorola für rund einen Tag den Online-Verkauf einiger iPhone- und iPad-Modelle in Deutschland aussetzen. Streit über faire Konditionen Für Patente, die ETSI (European Telecommunications Standards Institute) als unverzichtbar für die Umsetzung eines Standards einstuft, gelten jetzt schon besondere Regeln. Die Konditionen, zu denen solche Patente lizenziert werden müssen, sind unter der Abkürzung FRAND bekannt - Fair, Reasonable and Non-Discriminatory. Also: Der vom Patenthalter geforderte Preis muss fair, angemessen und nicht diskriminierend sein. In der Praxis gibt es allerdings immer wieder Streit darüber, was in einzelnen Fällen fair und angemessen ist. Apple schlug in dem Brief klarere Regeln für die Umsetzung dieser Prinzipien vor. Über den vom 11. November datierten Brief berichtete zunächst das "Wall Street Journal", wenig später stellte der deutsche Patentexperte Florian Müller den kompletten Text ins Netz. Demnach will Apple unter anderem, dass bei der Berechnung der Lizenzforderung der Anteil des Unternehmens am Gesamtbestand des Patentpools berücksichtigt wird. Auch solle dafür ein Preis herangezogen werden, der dem Branchendurchschnitt für mobile Geräte entspricht, die Sprach- und Datenkommunikation beherrschen. Apple strebt Verbot von Verkaufsverboten an Nach dem was bisher über die Lizenzforderungen an Apple bekanntgeworden ist, würde die Umsetzung beider Vorschläge den iPhone- und iPad-Hersteller entlasten. Im Fall von Motorola tauchte ein Anspruch von 2,25 Prozent auf, bei Samsung sollen es 2,4 Prozent gewesen sein. Als dritten Vorschlag an die ETSI will Apple durchsetzen, dass mit Patenten, die als unverzichtbarer Teil eines Standards gelten, im Streitfall keine Verkaufsverbote erreicht werden dürfen. Auch das würde gerade angesichts der laufenden Verfahren in Deutschland Druck von Apple nehmen. Um sich das mühsame Aufwiegen der gegenseitigen Ansprüche zu ersparen, greifen Unternehmen oft zu sogenannten Cross-License-Vereinbarungen, bei denen sie sich gegenseitig den Zugang zu Patenten öffnen. Zu dieser Lösung griffen zum Beispiel nach einem langen Streit Apple und Nokia. Im Konflikt mit Motorola und Samsung, bei dem es im Grunde um den Wettbewerb zwischen Apple-Geräten und dem Google-Betriebssystem Android geht, steht das im Moment nicht auf der Tagesordnung. Apple will vielmehr erreichen, dass bestimmte patentierte iPhone-Funktionen von Android-Geräten verschwinden müssen. Samsung und Motorola führten in Gegenklagen ihre technischen Patente ins Feld.Mehr zum ThemaSamsung Galaxy Tab 10.1N bekommt grünes LichtVodafone: Mobilfunk boomt, DSL im SinkflugMotorola Gleam+ - Klapphandy mit LED-FrontAndroid 4.0: HTC kündigt Update für Smartphones anMotorola: Gericht weist Patentklage gegen Apple ab
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Bundesliga-Rechte: ZAK könnte Telekom ausbremsen
Medienwächter könnten die Bundesliga-Hoffnungen der Deutschen Telekom zunichte machen. Laut eines Berichts der "Financial Times Deutschland" (FTD) rüstet sich die Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK), jenen Plänen einen Riegel vorzuschieben, wonach sich die Telekom auch die TV-Rechte für die Ausstrahlung von Livespielen der Fußball Bundesliga über Kabel und Satellit sichern möchte. ZAK-Vorstand Thomas Fuchs sagte der Zeitung: "Wenn sich das Volumen der Sportrechte vervielfacht, macht das eine Neubewertung nötig." Bis zum Ende der kommenden Saison verfügt die Telekom für ihr Angebot Liga Total nur über die TV-Rechte per IPTV. Warnschuss in Richtung Telekom Grund für die Ankündigung der ZAK sei die Tatsache, dass die Bundesrepublik Deutschland mit rund 15 Prozent an der Telekom beteiligt ist. Deswegen gelte das Untenehmen medienrechtlich als staatsnah und dürfe selbst kein TV-Programm veranstalten, schreibt die FTD weiter. Die derzeitige Lizenz wurde der Telekom nur erteilt, weil bei Liga Total die Verantwortung für Produktion und Redaktion an Constatin Medien abgegeben wurde. Bei der ZAK habe man nun Bedenken, dass bei einer Ausweitung der Übertragungsrechte der Einfluss der Telekom auf den Partner überhandnehmen könnte. "Es ist dünnes Eis, auf dem sich die Telekom bewegt", warnte der ZAK-Programmbeauftragte Thomas Langheinrich der Zeitung. Ein Einschreiten der Medienwächter wäre gleichbedeutend mit guten Nachrichten für den Pay-TV-Marktführer Sky. Der momentane Lizenznehmer für Kabel- und Satellitenübertragungen der Bundesliga-Livespiele ist an einer langfristigen Verlängerung seiner Partnerschaft mit der Deutschen Fußball Liga (DFL) interessiert und bekommt zu diesem Zweck finanzielle Unterstützung vom Mutterkonzern News Corporation. Der Medienkonzern pumpt weitere 300 Millionen Euro in seine deutsche Tochter - auch um der DFL die finanzielle Sicherheit von Sky zu demonstrieren. Für Sky sind die Bundesliga-Rechte aber auch überlebensnotwendig, weil viele Kunden den Sender hauptsächlich wegen eben dieser Sportübertragungen abonniert haben. DFL klärt über TV-Rechte auf Am Donnerstag-Mittag wird die DFL in Frankfurt weitere Details zum Ausschreibungsverfahren der TV-Rechte vorstellen. Dem Vernehmen nach sollen sich bisher 30 Unternehmen um Übertragungsrechte beworben haben - darunter auch Google und Yahoo. Denn: Die Zusammenfassung von Bundesligaspielen könnte ab der Saison 2013/2014 erstmals in einer Art Internet-Sportschau laufen. Höhepunkte von den Bundesliga-Spielen im klassischen Free-TV würde es dann erst ab 21:45 Uhr geben. Mit einer Entscheidung seitens der DFL wird aber erst im Mai gerechnet.Mehr zum ThemaKodak steigt aus Fertigung von Digitalkameras ausPolizei setzt kriminelles Internet-Forum offlineFBI veröffentlicht Akte von Steve JobsIntel entkommt Wettbewerbsklage in New YorkMotorola: Gericht weist Patentklage gegen Apple ab
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Router und Switche lassen Cisco jubeln
Die Nachfrage nach Netzwerk-Technik vom weltgrößten Ausrüster Cisco ist so stark wie noch nie. Im zweiten Geschäftsquartal (November bis Januar) stieg der Umsatz um 11 Prozent auf 11,5 Milliarden Dollar (8,7 Milliarden Euro). Der Gewinn verbesserte sich dank eingedämmter Kosten sogar um 44 Prozent auf 2,2 Milliarden Dollar. Damit übertraf Cisco die Erwartungen der Analysten. Sparprogramm macht sich bezahlt Konzernchef John Chambers sprach am Mittwoch im kalifornischen San Jose von Rekordzahlen. Dabei hatte Cisco vor nicht allzu langer Zeit noch unter einem schwächelnden Geschäft gelitten. Chambers legte in der problematischen Zeit ein Sparprogramm auf und trennte sich von Tausenden Mitarbeitern. Cisco stellt vor allem Geräte für den Datenverkehr her, sogenannte Router und Switche. Die Technik der Kalifornier steckt in den meisten Firmen-Netzwerken und sorgt auch dafür, dass das weltumspannende Internet läuft. Zuletzt konnte Cisco von dem Trend profitieren, dass immer mehr Anwendungen und Daten in die "Cloud" verlagert werden.Mehr zum ThemaSamsung Galaxy Tab 10.1N bekommt grünes LichtVodafone: Mobilfunk boomt, DSL im SinkflugKabel Deutschland: Sparpaket für Sat-WechslerSchott: Breitband-Internet per Satellit für KommunenIntel entkommt Wettbewerbsklage in New York
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Groupon tief in den Miesen
Die mit viel Vorschusslorbeeren an die Börse gegangene Rabatt-Website Groupon kommt auf keinen grünen Zweig. Im Gesamtjahr fiel angesichts hoher Kosten für das Aufspüren und Verkaufen der Coupons ein Verlust von unterm Strich 351 Millionen Dollar an (265 Millionen Euro). Selbst im Schlussquartal, für das Analysten mit einem Gewinn gerechnet hatten, verlor Groupon 43 Millionen Dollar, wie das Unternehmen am Mittwoch bekanntgab. Einnahmen reichen noch nicht aus Groupon war Anfang November mit großen Erwartungen an die Börse gegangen. Bei Groupon können Unternehmen Rabattcoupons für ihr Geschäft anbieten. Der Deal kommt zustande, wenn eine bestimmte Anzahl von Interessenten zuschlägt. Die Website selbst behält eine Kommission, typischerweise rund die Hälfte des Gutschein-Werts. Doch wie sich zeigt, reichen die Einnahmen immer noch nicht aus, um die Kosten zu decken. Die Aktie brach nachbörslich um 14 Prozent ein und notierte bei gut 21 Dollar. Das ist nur knapp über dem Ausgabepreis beim Börsengang von 20 Dollar. Zwischenzeitlich hatte das Papier auch schon unter der Marke notiert. Groupon ist Marktführer in dem Rabattgeschäft, wird allerdings von anderen Anbietern wie LivingSocial bedrängt. Gegenüber dem Vorjahr konnte Groupon seine Verluste immerhin eindämmen.Mehr zum ThemaKodak steigt aus Fertigung von Digitalkameras ausPolizei setzt kriminelles Internet-Forum offlineFBI veröffentlicht Akte von Steve JobsIntel entkommt Wettbewerbsklage in New YorkMotorola: Gericht weist Patentklage gegen Apple ab
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Online-Netzwerk scannt iPhone-Adressbücher
Die Online-Plattform Path wurde von einigen Internet-Beobachtern schon als nächster Star unter den Sozialen Netzwerken gehandelt - doch jetzt schoss sich die junge Firma mit ihrer Datensammelwut ins Knie. Scann des Adressbuchs Ein Software-Entwickler stellte durch Zufall fest, dass die Path-App ohne Vorwarnung das gesamte Adressbuch seines iPhone auf die Server des Startups hochlud. Das Unternehmen bestätigte dies auf Anfrage und bot nach einer Entschuldigung an, die Daten umgehend zu löschen. Mitgründer Dave Morin argumentierte in einer Reaktion, die hochgeladenen Daten würden gebraucht, damit Nutzer ihre Bekannten bei Path leichter wiederfinden könnten. Ab der nächsten Version der App werde die Zustimmung der Nutzer eingeholt. Bei Path können Nutzer - ähnlich wie bei Facebook oder Twitter - Bilder und Videos oder ihre Aktivitäten miteinander teilen. Update 9. Februar: Daten gelöscht Path hat nach heftiger Kritik die Daten zwischenzeitlich gelöscht. Die Firma will aber weiterhin auf die Adressbücher zugreifen, lässt sich dies aber in der neuen Version der App erst ausdrücklich erlauben. Man wolle die Daten haben, um den Nutzern das Finden von Freunden und Familienmitgliedern in dem Netzwerk zu erleichtern, erläuterte Mitgründer und Chef Dave Morin. Um mehr sei es nicht gegangen. "Wir haben gedacht, wir machen alles richtig", verteidigte er sich in einem Interview mit dem Magazin "Wired". Das Hochladen der Adressdaten wurde allerdings weder in den Geschäftsbedingungen erwähnt, noch wurden die Nutzer darauf hingewiesen.Mehr zum ThemaKodak steigt aus Fertigung von Digitalkameras ausPolizei setzt kriminelles Internet-Forum offlineFBI veröffentlicht Akte von Steve JobsIntel entkommt Wettbewerbsklage in New YorkMotorola: Gericht weist Patentklage gegen Apple ab
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Telefónica: Versicherung gegen Online-Kriminalität
Telefónica will im Wettbewerb der deutschen Netzbetreiber mit einer Versicherung gegen Online-Kriminalität punkten. Die Versicherung werde unter anderem den Missbrauch von Zahlungsdaten und personenbezogenen Informationen bis zu einer Schadenssumme von 10.000 Euro abdecken, wie die dpa am Mittwoch aus Unternehmenskreisen erfuhr. Die Police soll demnach 5 Euro im Monat kosten. Auch Online-Betrug & Diebstahl wird abgedeckt Außerdem decke die Versicherung Einbußen durch Betrug bei Online-Käufen von 100 bis 500 Euro ab. Im diesem Bereich sollen allerdings maximal zwei Schadenfälle innerhalb von zwölf Monaten geltend gemacht werden dürfen. Als weitere Leistung werde Hardware von Telefónica Deutschland wie DSL-Router, Modem oder Surfstick im Wert von bis zu 200 Euro bei Diebstahl oder Beschädigung ersetzt. Auch ohne Versicherung können Internetsurfer für mehr Sicherheit beim Erkunden des Netzes sorgen. Anlässlich des diesjährigen "Safer Internet Day" am 7. Februar hatte unter anderem der TÜV Rheinland Tipps zum sicheren Surfen im Internet veröffentlicht. Auch onlinekosten.de hält einen Ratgeber zur Internetsicherheit bereit. Mehr zum ThemaKodak steigt aus Fertigung von Digitalkameras ausPolizei setzt kriminelles Internet-Forum offlineFBI veröffentlicht Akte von Steve JobsIntel entkommt Wettbewerbsklage in New YorkMotorola: Gericht weist Patentklage gegen Apple ab
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Astra: TV-Empfang per Satellit überholt Kabel-TV
Beim Satellitenbetreiber SES Astra können die Sektkorken knallen. Über Satellit empfangen erstmals mehr deutsche Haushalte ihre TV-Programme als über Kabel. Inzwischen gelangt das TV-Signal hierzulande im Erstempfang per Astra-Satellit in 17,5 Millionen Haushalte. Damit steigerte Astra Deutschland seine Reichweite im vergangenen Jahr um knapp 900.000 Haushalte. Gleichzeitig verloren die Kabelnetzbetreiber rund 900.000 Haushalte, die Zahl der Kabel-TV-Nutzer ging auf 17,3 Millionen Haushalte zurück. Das ist das Ergebnis der von TNS Infratest im Auftrag von Astra durchgeführten Marktstudie "TV Monitor 2011". Hierzu wurden im November und Dezember des vergangenen Jahres bundesweit 6.000 Interviews durchgeführt. "Das ist ein phänomenales Ergebnis. Damit ist es uns in den letzten zwei Jahren gelungen, die Reichweite des Satelliten um mehr als 1,3 Millionen Haushalte zu steigern", kommentiert Wolfgang Elsäßer, Geschäftsführer von Astra Deutschland, das Ergebnis der Studie. DVB-T verliert Reichweite, IPTV legt zu Reichweiten-Verluste mussten nicht nur die Kabelnetzbetreiber hinnehmen. Auch DVB-T hat beim Erstempfang an Bedeutung verloren. Nach einem Verlust von rund 180.000 Haushalten gegenüber dem Vorjahr gibt die Studie die Anzahl der Haushalte mit digitalem terrestrischem Fernsehempfang noch mit 1,8 Millionen an. Um 330.000 auf insgesamt 1,3 Millionen Haushalte zulegen konnte dagegen das über das Internet verbreitete Fernsehangebot (IPTV). Die Digitalisierung beim Fernsehempfang über Satellit ist weit fortgeschritten, 90 Prozent der Haushalte, das entspricht rund 15,8 Millionen Haushalten, empfangen die TV-Programme bereits digital. Die Zahl der analogen Satellitenhaushalte sank im vergangenen Jahr um 1,2 Millionen. Noch 1,8 Millionen Nutzer von analogem Sat-TV Allerdings nutzten Ende 2011 immer noch rund 1,8 Millionen Haushalte analoge Sat-Receiver. Hier sieht der Astra Deutschland-Chef noch erheblichen Handlungsbedarf, da am 30. April das analoge Satellitenfernsehen abgeschaltet wird. "Es gibt sicher noch viel zu tun für Sender, Handel, Hersteller und uns, um die Umstellung bis Ende April zu schaffen. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir die Aufgabe gemeinsam erfolgreich meistern werden", so Elsäßer. Im zweiten Halbjahr des vergangenen Jahres wechselten beispielsweise 800.000 Haushalte von analogen auf digitalen Sat-Empfang. Die Umstellung gewinne an Dynamik. 85 Prozent der Haushalte kennen laut "TV Monitor 2011" den Abschaltungstermin. Der Umstieg sei für die meisten Zuschauer denkbar einfach. "Sie müssen nur ihren Receiver austauschen. Wir empfehlen am besten gleich einen HDTV-Receiver zu kaufen" erklärt Astra-Chef Elsäßer. Das Kabel ist mit einer Digitalisierungsquote von lediglich 46 Prozent noch weit abgeschlagen. Mit 9,4 Millionen Haushalten nutzen Kabel-TV-Nutzer mehrheitlich noch analoges Fernsehen. Sat-TV überflügelte 2011 in Deutschland erstmals das Kabel-TV. Grafik: TV-Monitor / TNS Infratest Bis Ende 2012 über 50 HD-Sender über Astra Ein Wachstumstreiber für die Digitalisierung ist laut Astra das hochauflösende Fernsehen. Derzeit lassen sich über Astra bundesweit über 260 deutschsprachige Programme empfangen, 37 davon im HD-Standard. Bis zum Jahresende sollen sogar über 50 HD-Sender per Satellit den Weg in die heimischen Wohnzimmer finden. Ende des vergangenen Jahres nutzten mit 5,9 Millionen bereits rund ein Drittel der Satelliten-Haushalte Programme in HD-Qualität. Allerdings sind nicht alle HD-Sender kostenlos empfangbar. Die Privatsender der Sendergruppen RTL und ProSiebenSat.1 lassen sich beispielsweise nur per HD+ Abonnement für jährlich 50 Euro in HD-Qualität schauen. Laut einer weiteren repräsentativen Untersuchung von TNS Infratest planen 20 Prozent der deutschen Haushalte innerhalb der nächsten zwölf Monate die Anschaffung eines HD-Receivers, 18 Prozent wollen sich einen neuen Flachbildschirm zulegen. Wer einmal HD-Fernsehen geschaut hat, will darauf offenbar nicht mehr verzichten. 68 Prozent der HD-Zuschauer wünschen sich demnach mehr Programme in HD-Qualität.Mehr zum ThemaKodak steigt aus Fertigung von Digitalkameras ausPolizei setzt kriminelles Internet-Forum offlineFBI veröffentlicht Akte von Steve JobsIntel entkommt Wettbewerbsklage in New YorkMotorola: Gericht weist Patentklage gegen Apple ab
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VZ-Netzwerke leiden unter Facebooks Macht
Facebook, Facebook, immer wieder Facebook: Das Online-Netzwerk von Mark Zuckerberg macht seit Monaten Schlagzeilen ohne Ende. Um die deutschen Konkurrenten der Plattform ist es dagegen still geworden. Das liegt nicht nur an dem nahenden Mega-Börsengang des großen Rivalen. StudiVZ, Wer-kennt-wen und Lokalisten laufen die Nutzer davon. Eine Umkehr dieses Trends ist nicht abzusehen, zumal mit Google+ ein weiterer Spieler um die Aufmerksamkeit der Nutzer rangelt. VZ-Netzwerke verlieren massiv Nutzer Besonders hart trifft es die VZ-Netzwerke. Die Reichweite von StudiVZ, SchülerVZ und FreundeVZ ist binnen eines Jahres dramatisch gesunken, im Dezember verzeichnete das Trio nur noch 77 Millionen Seitenaufrufe (Visits), ein Minus von fast 80 Prozent. StudiVZ und SchülerVZ hatten die Online-Netzwerke in Deutschland beliebt gemacht, waren über Jahre die Nummer 1. Doch mit dem hohen Innovationstempo von Facebook kam das deutlich kleinere Team nicht mit - und auch der Verweis auf den guten Datenschutz zog bei den Nutzern nicht. So fand sich die Holtzbrinck-Tochter damit ab, nur ein Nischenanbieter zu sein: "Wir glauben nicht, dass die Nutzer von Facebook zurückkommen. Wir müssen uns auf die konzentrieren, die noch da sind", sagte der damalige VZ-Chef Clemens Riedl im September bei einem Interview mit dem Blog "Basic Thinking". Strategische Neuausrichtung Das Unternehmen versucht seitdem einen Neustart - mit einem überarbeiteten Design und Zusatzfunktionen wie einem Gruppenchat. Die Nutzer - laut AGOF waren von den 16 Millionen registrierten im Oktober 5,9 Millionen aktiv - können sich über ein Bewertungssystem und Feedback-Optionen zu Wort melden. Im zweiten Quartal soll der Umbau abgeschlossen sein. Neben der Umgestaltung werde derzeit eine strategische Neuausrichtung "intensiv geplant", erklärt das Unternehmen auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Dabei gehe es vor allem darum, "neue Zielgruppen zu erreichen". Wo genau diese Nische sein soll, ist also noch offen. Immerhin: Die VZ-Netzwerke arbeiten nach eigenen Angaben an der Gewinnschwelle. Im langen Schatten des Marktführers steht auch Wer-kennt-wen (WKW), das sich wie die VZ-Netzwerke als Freundschaftsplattform für Privatnutzer sieht. Die Zahl der Seitenaufrufe hat sich in einem Jahr halbiert, im Dezember waren es nur noch 76 Millionen. 5,1 Millionen Nutzer waren laut der derzeit aktuellen AGOF-Statistik vom Oktober 2011 aktiv. Die Abwanderung vieler Nutzer zu Facebook sei nicht einfach zu verkraften, sagt eine Sprecherin der RTL-Tochter - immerhin sei man aber im Vergleich zu anderen deutschen Netzwerken relativ stabil. WKW: Regionale Angebote im Fokus WKW gilt als Netzwerk der Normalos, dessen Mitglieder im Schnitt älter und weniger online-affin sind als Facebook-Nutzer. Besonders beliebt ist es im Südwesten der Republik - die Gründer studierten in Koblenz. In dieser Nische möchte sich das Unternehmen festsetzen: "Wir wollen regionale und lokale Angebote rund um den Alltag bieten", sagt Sprecherin Kathleen Voigt - "verständlich und intuitiv" soll die Plattform vor allem sein. Als "Netzwerk der Landeier" verspöttelte es deswegen Olaf Kolbrück von der Marketing-Fachzeitschrift "Horizont". Auch Xing setzt auf eine Nische, schon seit seiner Gründung im Jahr 2003: Das Netzwerk will, anders als Facebook, berufliche Kontakte vermitteln. Eine Konkurrenz durch den US-Riesen sieht das Unternehmen daher nicht - die droht eher schon von LinkedIn, das im Mai 2011 an die Börse ging und seit einigen Monaten den deutschen Markt ins Visier nimmt. Der Rückstand auf Xing ist allerdings noch gewaltig. Xing bekommt Konkurrenz von LinkedIn Die Reichweite von Xing sank laut IVW von 23 auf 20 Millionen Zugriffe im Dezember 2011. Allerdings seien in dieser Zahl nicht die Handynutzer eingeschlossen, erklärt Xing - mittlerweile erfolge jeder fünfte Aufruf von einem mobilen Gerät. So oder so ist das Geschäft profitabel: Das börsennotierte Unternehmen steigerte den Umsatz im dritten Quartal 2011 auf 16,6 Millionen Euro, den Nettogewinn auf 2,6 Millionen Euro. Das ist zwar weit weg von der Milliarden Dollar, die Facebook 2011 unterm Strich verdient hat, aber für Xing eine gute Zahl. Auch in der Nische lässt sich Geld verdienen.Mehr zum ThemaKodak steigt aus Fertigung von Digitalkameras ausPolizei setzt kriminelles Internet-Forum offlineFBI veröffentlicht Akte von Steve JobsIntel entkommt Wettbewerbsklage in New YorkMotorola: Gericht weist Patentklage gegen Apple ab
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Firmware-Update für die Playstation 3
Sony wird im Laufe des Tages ein Firmware-Update für die Playstation 3 (PS3) ausrollen. Wie der Elektronikkonzern im Playstation Blog bekannt gab, wird Version 4.10 unter anderem Verbesserungen bei der Browser-Navigation mit sich bringen. Aber auch andere Änderungen werden vorgenommen. Schnellerer Browser Der Internet-Browser soll dahingehend verbessert worden sein, dass die Darstellung von Inhalten optimiert und die Genauigkeit beim Anzeigen von Seiten-Layouts erhöht wurde. Zudem können nun einige Internetseiten angezeigt werden, bei denen eine Darstellung bisher unmöglich blieb - darunter einige interaktive Seiten. Interessant ist auch, dass das PSN-Konto mit dem Update in Sony Entertainment Network-Konto umbenannt wird. Der Anmeldevorgang und die Anmeldedaten bleiben aber identisch. Um den Download anzustoßen, sind mindestens 180 Megabyte freier Speicherplatz auf dem Festplattenlaufwerk der PS3 oder bei einer Aktualisierung über den PC auf einem Wechseldatenträger notwendig.Mehr zum ThemaTouch Mouse M600: Logitech klont die Magic MouseRouter und Switche lassen Cisco jubelnChrome 17: Mehr Sicherheit bei DownloadsSamsung Galaxy Tab 10.1N bekommt grünes LichtIntel entkommt Wettbewerbsklage in New York
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