SchlauSparTipps
Ein Blog für Schlaue Sparer
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ETF-Sparplan: Vor- und Nachteile im Vergleich
Mittels ETF-Sparplan lassen sich monatlich immer zu einem bestimmten Stichtag Anteile an einem Indexfonds wie z.B. MSCI World, Euro Stoxx 50 oder DAX erwerben. Für welchen Typ Sparer ein solcher Sparplan sinnvoll ist und wie dieser im Vergleich zur (größeren) Einmalanlage abschneidet, beantwortet der folgende Artikel: Fondsanteile für wenig Geld ETF-Sparpläne sind bei vielen Banken/Online-Brokern bereits für wenig Geld erhältlich. Die monatlichen Mindessparsummen belaufen sich auf ca. 25 bis 50 Euro. Solche Sparpläne sind auch für Kleinanleger erschwinglich/empfehlenswert und eignen sich beispielsweise zum Aufbau einer privaten Altersvorsorge. Zudem sind Sparpläne sehr flexibel und lassen sich jederzeit pausieren oder auflösen. Kostenvergleich: Sparplan vs. Einmalanlage Die Alternative zum Sparplan ist die Einmalanlage mit einer größeren Summe. Die Standard-Konditionen für den Kauf von ETFs belaufen sich bei vielen Online-Brokern auf 0,25% Aufschlag vom Kurswert. Der Wettbewerb ist aber hoch und häufig findet man auch „Aktions-ETFs“, welche komplett kostenlos/ ohne Ausgabeaufschlag angeboten werden. Bei einem Sparplan sollte man mit Gebühren von mindestens 1,5% pro Sparrate rechnen, aber auch hier gibt es immer wieder Aktionen, bei denen die Broker auf die Ordergebühr verzichten. Einmalanlage Sparplan Verwaltungsgebühren (jährlich) 0,2% – 0,5% jährlich 0,2% – 0,5% jährlich Anschaffungskosten (Aufschlag) 0,25% 1,5% pro Sparrate Es lohnt sich vor dem Kauf die Konditionen der verschiedenen Banken zu vergleichen (z.B. comdirect, dkb, ING-Diba, flatex etc..). Direktbanken sind aber in der Regel günstiger als Filialbanken wie Sparkasse und Co.. Sofern man bereits ein Depot besitzt, die Gebühren beim Sparplan aber unverhältnismäßig hoch ausfallen, kann man entweder zu einem günstigeren Anbieter wechseln, der den entsprechenden ETF kostenlos anbietet, oder für einige Monate Geld ansparen (die meisten Broker bieten auch ein kostenloses Verrechnungskonto) und dann per Einmalanlage mehr Fondsanteile erwerben. Beispiel Gebühren bei Einmalanlage (0,25% / mindestens 9,99) Gebühren bei Sparplan (ab 1,5%) 250 Euro 9,99 Euro 3,75 Euro 500 Euro 9,99 Euro 7,50 Euro 1.000 Euro 9,99 Euro 15 Euro Mehr Fondsanteile dank Durchschnittskosteneffekt? In der Werbung liest man im Zusammenhang mit Sparplänen häufig vom vorteilhaften „Durchschnittskosteneffekt“ (Cost-Average-Effekt). Das dahinterstehende Prinzip ist denkbar einfach: Wer regelmäßig Fondsanteile kauft, kauft mal bei fallenden Kursen (und erhält dann mehr Fondsanteile) und mal bei steigenden Kursen (erhält dann weniger Anteile). Man kauft die Fondsanteile dann zu einem „durchschnittlichen Preis“ und verhindert, dass man zu einem völlig falschen Zeitpunkt mit einer Einmalanlage einsteigt (z.B. Direkt nach dem Kauf einer größeren Einmaleinlage stürzen die Börsenkurse um 30% ab). Das klingt zwar plausibel und zu Beginn lässt sich dadurch tatsächlich das Risiko senken. Allerdings weiß niemand, wie sich die Kurse entwickeln. Wenn sich eine Anlage im Durchschnitt positiv entwickelt, dann wäre die Einmaleinlage zu Beginn die bessere Wahl. Wer auf den Durchschnittskosteneffekt setzt, verzichtet zudem auf einen Teil der Rendite. Indexfonds / ETFs werden gerne von langfristigen Anlegern gekauft (mit einer Laufzeit von 10-20 Jahren / bis zur Rente). Nehmen wir eine durchschnittliche Rendite von 6% jährlich. Mit der Einmalanlage ist man die ganze Zeit „voll investiert“ und kann jährlich höhere Renditen einfahren, während man mit dem Sparplan zu Beginn nur einen Bruchteil des Geldes investiert hat und entsprechend auch nur einen Bruchteil der Rendite erwirtschaften kann. Fazit Mit etwas Spardisziplin lässt sich mit einem ETF-Sparplan ein Vermögensgrundstock aufbauen. Auch für Anleger, die das Risiko einer Einmalanlage scheuen (bzw. nicht über die Mittel verfügen), ist ein Sparplan gut geeignet. The post ETF-Sparplan: Vor- und Nachteile im Vergleich appeared first on SchlauSparTipps. Ähnliche Themen: ETF: Vor- und Nachteile eines Indexfonds Momentan feiern die Börsen mal wieder Höchststände. Die meisten Kleinanleger... Darlehen im Vergleich Wer eine Anschaffung tätigen möchte, dafür aber nicht genügend Kapital... Vor- und Nachteile von Internetbanken Seitdem sich das Internet fest in unser Leben etabliert hat,...
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Dividende: Quellensteuer aus der Schweiz zurückholen
Nestlé, Roche, Novartis: Schweizer Unternehmen sind bei deutschen Aktionären als verlässliche Divendendenzahler außerordentlich beliebt. Allerdings wird bei der jährlichen Dividendenausschüttung die Freude ein klein wenig getrübt, denn 35% der Bruttodividende wird als Quellensteuer von der Schweizer Steuerverwaltung einbehalten. Doch es ist möglich, die Quellensteuer (zumindest teilweise) zurückzufordern und damit die doppelte Besteuerung zu vermeiden. Wie die Quellensteuerrückerstattung funktioniert, erklärt der folgende Artikel. Quellensteuer (35%) –  Ein Beispiel Ein Aktionär von Nestlé erhält eine jährliche Bruttodividende von 1.000 Euro. Die Aktien des Schweizer Unternehmens werden in einem Deutschen Wertpapierdepot verwaltet. Bei der Dividendenzahlung führt Nestlé automatisch die 35% (Quellen- bzw. Verrechnungssteuer genannt) an die Eidgenössische Steuerverwaltung ab. Dem deutschen Aktionär werden nur 650 Euro Dividende gutgeschrieben. Von der depotführenden Bank in Deutschland erhält der Aktionär zudem eine Bescheinigung über die abgeführte Steuer (Tax Voucher).  Bruttodividende 1.000 Euro  Quellensteuer (35%) 350 Euro  Nettodividende 650 Euro Doppelbesteuerung vermeiden Zwischen Deutschland und der Schweiz besteht allerdings ein Doppelbesteuerungsabkommen, welches besagt, dass Aktionäre mit dem Wohnsitz in Deutschland in Deutschland besteuert werden. Ein Teil der vorab gezahlten Quellensteuer kann auf die hiesige Abgeltungssteuer angerechnet werden (15%), der andere Teil  (20%) kann von der eidgenössischen Steuerverwaltung zurückgefordert werden.  Quellensteuer (35%) 350 Euro  15% kann auf die hiesige Abgeltungssteuer angerechnet werden 150 Euro  20% kann von der der Schweiz zurückgefordert werden 200 Euro Exkurs Abgeltungssteuer Kapitaleinkünfte wie Zinsen und Dividenden sind in Deutschland bis zu einem Freibetrag von 801 Euro (Ehepaare 1602 €) jährlich steuerfrei. Versteuert werden muss, was über diesem Betrag liegt. Hier fällt dann die Abgeltungssteuer von 25%(+Soli und ggf. Kirchensteuer) an. Wie funktioniert die Rückerstattung? Ein Tax Voucher, auf dem die depotführende Bank die einbehaltende Quellensteuer bestätigt, sollte vorliegen. Fordern Sie ansonsten einen entsprechenden Tax Voucher bei Ihrer Bank an. Den Antrag auf Steuerrückerstattung stellen: Website der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) aufsuchen. Das entsprechende Formular finden Sie unter dem Reiter „Dienstleistungen“ >> „Verrechnungssteuer“ >> „Wohnsitz im Ausland (Linke Spalte)“ Land „Deutschland“ auswählen. Um das Formular zu öffnen, müssen Sie vorab das Programm  Snapform Viewer (kostenlos) installieren. Formular ausfüllen und ausdrucken Das Formular muss in zweifacher Ausfertigung bei Ihrem zuständigen Finanzamt eingereicht werden. Das Finanzamt bestätigt den Wohnsitz und schickt ein Exemplar zurück (2. Formular bleibt bei Finanzamt). Schicken Sie das Antragsformular zusammen mit dem Taxvoucher an die Eidgenössische Steuerverwaltung. Hinweis 1: Sofern Sie von mehreren Schweizer Unternehmen (im gleichen Kalenderjahr) die Quellensteuer zurückerstatten lassen möchten, können (sollten) Sie dies zusammen in einem Antrag einreichen. Hinweis 2: Aufgrund von ca. 300.000 Anträgen jährlich, kann es bis zur Rückerstattung einige Monate dauern. Die Rückerstattung geht direkt auf das von Ihnen im Antrag angegebene Konto. Es kommt dabei zu einer Auslandsüberweisung (Schweiz->Deutschland) und einem Währungswechsel (CHF -> EUR). Dabei können Währungsverluste/Gebühren zu Ihren Ungunsten entstehen. Hinweis 3: Der Antrag muss „innert“ (Schweizerdeutsch für binnen/innerhalb) drei Jahren, nach Ablauf des Kalenderjahres eingereicht werden. The post Dividende: Quellensteuer aus der Schweiz zurückholen appeared first on SchlauSparTipps. Ähnliche Themen: Nestlé Dividende (2015) Für Aktionäre, die auf dividendenstarke Titel schwören, zählt Nestlé (CH0038863350)... Die zuverlässigsten Dividenden Aktien weltweit Unternehmen, die regelmäßig die Gewinne als Dividende an die Aktionäre... Tagesgeld in der Schweiz anlegen Jeder spricht wegen der weltweiten Finanzkrise davon, dass Sparer ihr...
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Nestlé Dividende (2015)
Für Aktionäre, die auf dividendenstarke Titel schwören, zählt Nestlé (CH0038863350) zu den absoluten Lieblingsaktien. Der weltweit größte Lebensmittelkonzern zählt seit Jahren zu den zuverlässigsten Dividendenzahlern überhaupt. In den letzten 18 Jahren wurde die Dividende stetig (und ohne Unterbrechung!) erhöht. Was Aktionäre zudem freut, auch der Aktienkurs ist ohne dramatische Unterbrechung gestiegen. Wer die Langzeitcharts betrachtet, wird feststellen, dass sich der Aktienkurs des Schweizer Unternehmens sogar von der großen Finanzkrise 2008 relativ schnell wieder erholt hat. Das Schweizer Unternehmen ist ein echter Stabilitätsanker! Dividendenhistorie Bei Nestlé wurde die Dividende in den letzten 18 Jahren ohne Unterbrechung erhöht. Das letzte Mal gekürzt wurde die Dividende übrigens 1959. Jahr  Dividende Dividendenrendite (Prozent) Termin 2015 2,20 CHF (geplant) – April 2015  2014 2,15 CHF  3,30% 10.04.2014  2013 2,05 CHF 3,43% 11.04.2013  2012 1,95 CHF 3,61% 19.04.2012  2011 1,85 CHF 3,38% 14.04.2011  2010 1,60 CHF 3,19% 15.04.2010 Quellensteuer Es gibt allerdings auch einen Wermutstropfen für Aktionäre aus Deutschland. Bei der Dividendenzahlung wird in der Schweiz die Quellensteuer von 35%  auf die Dividendenzahlung einbehalten und dadurch sinkt die Dividendenrendite merklich. Es gibt aber Möglichkeiten sich die Quellensteuer aus der Schweiz zurückzuholen, der dafür notwendige Aufwand ist allerdings hoch (Ich habe einen eigenständigen Artikel zu dem Thema Quellensteuer Schweiz verfasst). Kursrisiko beim Kauf beachten Die Dividende ist der neue Zins. In immer mehr Medien liest man diese (leider falsche) Aussage. Bei Aktien kommt zusätzlich noch das Kursrisiko hinzu. Es wäre grob fahrlässig die Nestlé Aktie nur aufgrund der hohen Dividende zu kaufen. Die Aktie ist in den letzten Jahren bereits sehr gut gelaufen und der KGV liegt bereits bei über 20 (Stand: März 2015). Nichtsdestotrotz sollte man die Aktie im Auge behalten (am besten auf der persönlichen Watchlist ablegen!). The post Nestlé Dividende (2015) appeared first on SchlauSparTipps. Ähnliche Themen: Dividende: Quellensteuer aus der Schweiz zurückholen Nestlé, Roche, Novartis: Schweizer Unternehmen sind bei deutschen Aktionären als... Die zuverlässigsten Dividenden Aktien weltweit Unternehmen, die regelmäßig die Gewinne als Dividende an die Aktionäre... ETF: Vor- und Nachteile eines Indexfonds Momentan feiern die Börsen mal wieder Höchststände. Die meisten Kleinanleger...
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ETF (Indexfonds) kaufen: Einfache Checkliste für Kapitalanleger
Die vielfältigen Vorteile von ETFs/ Indexfonds haben Sie überzeugt? Dann steht im nächsten Schritt die ETF-Auswahl und ggf. auch der Kauf eines solchen Fonds an. ETFs sind allerdings komplexe Finanzprodukte und vor dem Kauf ist eine intensive Beschäftigung mit dem Thema sinnvoll. Viele Fragen in diesem Zusammenhang beantwortet der folgende Artikel: 1. Wo kaufe ich Indexfonds? Wer Indexfonds bzw. ETFs erwerben möchte, benötigt zunächst ein Wertpapierdepot. Wer noch kein Depot besitzt, sollte ein solches bei einem Online-Broker eröffnen. Bei den Online-Brokern ist die Depotführung mittlerweile in der Regel kostenlos, bei Filialbanken können noch jährliche Depotgebühren anfallen. Um nur einige Anbieter zu nennen: ING-DiBa, Comdirect, Consorsbank, DAB Bank oder flatex. Beim Kauf eines ETFs fallen Gebühren an. Diese Kosten belaufen sich auf ca. 0,25% des Anschaffungspreises. Auch diesbezüglich sind die Online-Broker in der Regel günstiger als die Filialbanken. Indexfonds (passiv) Aktienfonds (aktiv) Anschaffungskosten (Aufschlag) 0,25% 4,0 – 5,0% Bei vielen Bankmitarbeitern sind die Indexfonds nicht sonderlich beliebt. Es soll sogar Filialbanken geben, die versuchen, den Kunden die Indexfonds auszureden. Als Alternative werden die hauseigenen „teuren Aktienfonds“ vorgeschlagen. Grund für die Ablehnung sind vor allem die niedrigen Anschaffungskosten der ETFs. Dadurch sinken eben auch die Vertriebsprovisionen der Bankmitarbeiter. 2. Welche Indexfonds soll ich kaufen? Hinsichtlich ETFs haben Anleger schier unbegrenzte Möglichkeiten. Kaufe ich einen ETF auf den DAX, MDAX, ÖL, Immobilien, Gold, China oder doch klassisch den Weltindex „MSCI World„? Die meisten Börseneinsteiger setzen auf bekannte Indizes wie den MSCI World Index, Euro Stoxx 50 (die 50 führenden Unternehmen der Eurozone) oder den heimischen DAX. Beispiel „MSCI World“: Der Indexfonds enthält über 1.600 Aktien aus 23 Ländern und beschränkt sich dabei auf die klassischen Industrienationen sowie deren umsatzstärkste Unternehmen (sogenannte Large Caps). Dabei handelt es sich beispielsweise um Unternehmen wie z.B. Apple, Microsoft, Nestlé oder Bayer. Großer Vorteil des MSCI World ist, durch das breite Investment in sehr viele Firmen ist auch das Risiko breit gestreut. Im Gegensatz dazu ist ein DAX-ETF mit nur 30 enthaltenen Werten deutlich schwankungsanfälliger. Der MSCI World hat einen großen USA-Anteil (ca. 50%), dahinter folgen die europäischen Unternehmen (28%), Japan, Australien und Kanada. Kein anderer Indexfonds wird so häufig in der Presse erwähnt und als die Alternative zu den teuren (aktiv gemanagten) Fonds empfohlen. Mögliche Ergänzungen zum MSCI World Viele Anleger kaufen zwecks Diversifikation gleich mehrere Indexfonds. Da der Amerika-Anteil im MSCI World bereits sehr hoch ist, bietet sich als Alternative beispielsweise der MSCI Emerging Markets Index an. Dieser hat sich auf Schwellenländer wie China, Indien und andere aufstrebende Volkswirtschaften spezialisiert. Die Investition in Schwellenländer ist natürlich ein wenig riskanter, daher sollte man den Indexfonds beimischen, aber nicht übergewichten. Eine mögliche Gewichtung wäre z.B. MSCI World (75%) und MSCI Emerging Markets (25%) Aber auch ein Europaindex (z.B. Euro Stoxx 50), USA/Europa-Nebenwerte (sogenannte Small Caps) wären als Beimischung zum MSCI World Index denkbar. Wer für Deutschland in der Zukunft gute Wachstumschancen sieht, kann natürlich auch einen DAX-ETF erwerben. 3. Von welcher Fondsgesellschaft kaufe ich den ETF? Spätestens jetzt wird’s kompliziert. Hat man sich für einen ETF wie den MSCI World Index entschieden, muss man beim Online Broker noch eine Fondsgesellschaft auswählen. Der MSCI World Index wurde vom amerikanischen Finanzdienstleister Morgan Stanley entwickelt und hat Lizenzen an diverse Fondsgesellschaften vergeben. So kann man den MSCI World beispielsweise von der Fondstochter der Deutschen Bank (db x-trackers), Commerzbank (ComStage), UBS und auch diversen anderen Fondsgesellschaften (z.B. Blackrock) kaufen. Die Fondsangebote können sich hinsichtlich jährlicher Gebühren, Dividendenausschüttungen und Art der Nachbildung grundlegend unterscheiden. ETF Name (MSCI World Index) WKN Gesamtkosten (TER) Nachbildung Dividenden Ausschüttung iShares Core MSCI World UCITS ETF A0RPWH 0,2% Physisch / Optimiertes Sampling Thesaurierend ComStage MSCI World TRN UCITS ETF ETF110 0,40% synthetisch Thesaurierend db x-trackers MSCI World Index UCITS ETF A1XB5U 0,19% Physisch / Optimiertes Sampling Thesaurierend AMUNDI ETF MSCI WORLD EUR A0X8ZX 0,38% synthetisch Thesaurierend Lyxor ETF MSCI World – D-EUR LYX0AG 0,45% synthetisch Ausschüttend UBS ETF – MSCI World A A0NCFR 0,30% Physisch / Optimiertes Sampling Ausschüttend Gesamtkosten (TER) p.a Anleger sollten vor allem die „Gesamtkosten (TER)“ betrachten. Die laufenden Fondsgebühren liegen bei Indexfonds in der Regel bei unter 0,5% jährlich (je niedriger desto besser). Im Gegensatz dazu können die Verwaltungsgebühren bei den aktiv gemanagten Fonds bis zu 2% betragen. Die Kostenvorteile sind möglich, weil bei den Indexfonds die Aktienauswahl quasi automatisiert wird und ein hoch bezahlter Fondsmanager, der die Aktienauswahl vornimmt, überflüssig ist. Allerdings ist die Angabe der „Gesamtkosten (TER)“ lückenhaft. Transaktionskosten, die durch den Kauf und Verkauf von Aktien entstehen, sind nicht in den Verwaltungskosten enthalten. Die tatsächlichen Gesamtkosten liegen daher immer ein wenig über den TER. Art der Nachbildung Ein ETF auf den „MSCI World Index“ muss theoretisch Aktienanteile an rund 1.600 Unternehmen erwerben und dabei auch noch die unterschiedliche Gewichtung der einzelnen Unternehmen berücksichtigen (Apple: 1,72%, Exxon Mobile: 1,36%…). Doch das ist teuer. Vor allem bei den kleineren Werten, die nur in geringer Stückzahl gekauft werden, sind die Transaktionskosten unverhältnismäßig hoch. Zur Nachbildung des Indizes verwenden Fondsgesellschaften daher die folgenden Methoden: Physisch (Vollreplikation) Ein Fonds kauft die Aktienanteile tatsächlich. Dies ist die teuerste Variante, bei kleineren Indizes wie dem Dax unproblematisch. Sampling  (Teilreplikation) Bei großen Fonds wie dem MSCI World Index ist es zu teuer alle Aktien zu erwerben. Fonds kaufen nur einen Teil aller enthaltenen Aktien (Sampling). Da nicht alle Aktien enthalten sind, kann dies aber zu Abweichungen vom Index führen. Synthetisch (Swap-basierte Fonds) Die Fondsgesellschaft kauft keine Aktien. Durch komplexe Gegengeschäfte/Tauschgeschäfte mit anderen Banken (sogenannte Swaps), wird die Wertentwicklung des Indizes eingekauft. Dies ist günstiger, aber nicht ganz unumstritten. Ausschüttend / Thesaurierend Was passiert bei den Indexfonds mit der Dividende? Bei Thesaurierenden Fonds bleiben diese Gewinne im Fonds und erhöhen den Wert pro Fondanteil. Im anderen Fall wird die Dividende an die Fondsanleger ausgezahlt. Auch aus Steuersicht ergeben sich dadurch Unterschiede: Bei ausschüttenden Fonds wird die Abgeltungssteuer sofort einbehalten. Bei thesaurierenden Fonds, müssen Sie die Gewinne (Dividenden) selbst in der Steuererklärung angegeben werden. The post ETF (Indexfonds) kaufen: Einfache Checkliste für Kapitalanleger appeared first on SchlauSparTipps. Ähnliche Themen: ETF: Vor- und Nachteile eines Indexfonds Momentan feiern die Börsen mal wieder Höchststände. Die meisten Kleinanleger... ETF-Sparplan: Vor- und Nachteile im Vergleich Mittels ETF-Sparplan lassen sich monatlich immer zu einem bestimmten Stichtag... 10 einfache Tipps zum senken der Stromkosten Die Energiewende lässt die Strompreise aktuell deutlich steigen. Damit die...
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ETF: Vor- und Nachteile eines Indexfonds
Momentan feiern die Börsen mal wieder Höchststände. Die meisten Kleinanleger verpassen den Aktienboom allerdings komplett, und das, obwohl fast alle anderen Anlageformen historisch niedrige Zinsen bieten (z.B. Tagesgeld 0,4%). Grund ist vor allem das hohe Kursrisiko am Aktienmarkt, schließlich können die Börsen jederzeit und unvorhergesehen wieder einbrechen. Zudem haben viele Anleger in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit der Aktienanlage gesammelt (Totalverlust am Neuen Markt etc..). Was viele Anleger nicht wissen, mit ETFs (Exchange Traded Funds) bzw. Indexfonds lassen sich die Risiken beim Aktienkauf ein wenig reduzieren und langfristig auch gute Renditen erzielen. Wie solche Indexfonds funktionieren und welche Vor- und Nachteile diese gegenüber Einzelaktien und aktiv gemanagten Fonds bieten, erkläre ich nun. Das Problem mit den Einzelaktien Die Deutschen sind Aktienmuffel und das hat auch historische Gründe. Anleger haben um die Jahrtausendwende viel Geld mit der „Volksaktie der Deutschen Telekom“ verloren. Vom damaligen Höchststand von knapp 100 Euro ist die Aktie heute noch meilenweit entfernt. Doch das Unternehmen gibt es immerhin noch und zahlt gelegentlich sogar Dividende. Schlimmer hat es Aktionäre am Neuen Markt getroffen. Für viele endete das Börsenabenteuer mit einem Totalverlust. Was die Sache besonders bitter macht, so war es nicht selten der „Bankberater von nebenan“, der den Kleinanlegern die Aktien des hochspekulativen Neuen Markts nahegelegt hatte. Entsprechend ist auch das Vertrauen in die Bankberater dahin. Hätte ein Kleinanleger seinerzeit in BMW-Aktien investiert, wäre genau das Gegenteil passiert. Der Kurs hat sich bis heute nämlich mehr als verzehnfacht. Doch im Nachhinein ist eben alles einfacher und wie sich eine Aktie langfristig entwickelt, lässt sich schwer einschätzen. Und genau hier liegt der Vorteil der ETFs: Wie funktionieren ETFs/Indexfonds? Indexfonds bilden einen Aktienindex wie den DAX nach. ETFs wiederum sind an der Börse gehandelte Indexfonds. Ein DAX-ETF enthält also Anteile an allen 30 DAX-Unternehmen. Nicht alle der enthaltenen Unternehmen haben aber den gleichen Börsenwert, der Anteil von Bayer am DAX beträgt z.B. 10,17%, der Deutsche Telekom 5,17% usw… Entsprechend sind auch die Unternehmen am DAX-ETF unterschiedlich gewichtet, wobei der DAX möglichst exakt nachgebildet wird. Dadurch, dass viele Unternehmen im Indexfonds enthalten sind, sinkt gleichzeitig das Verlustrisiko. Den Verlust, den man mit der einen Aktie machen würde, könnte eine andere Aktie wieder ausgleichen. Solange der Index steigt, gewinnt der Anleger. Man erhält allerdings nur eine durchschnittliche Rendite, da den guten Unternehmen in der Regel auch schlechte (faule Äpfel) gegenüberstehen. Geht es einem Unternehmen wirtschaftlich besser, steigt langfristig der Anteil am Index. Geht es einem Unternehmen schlechter, fällt der Indexanteil. Im Grunde vertraut man bei einem Indexfonds auf die „Weisheit der Massen“. Populäre Unternehmen (z.B. Apple in den USA) werden von vielen Anlegern gekauft und steigern dadurch den Börsenwert überproportional. Dadurch werden die Indexfonds gezwungen die entsprechende Aktie nachzukaufen. Für Kleinanleger haben die Indexfonds außerdem den Vorteil, dass man sich nicht dauernd mit dem Thema Börse, Unternehmensbewertungen etc.. beschäftigen muss. Indexfonds vs. Aktiv verwaltete Fonds Indexfonds orientieren sich immer an der Gewichtung des entsprechenden Indizes. Die Alternative zu Indexfonds sind aktiv gemanagte Fonds, bei denen ein Fondsmanager Entscheidungen trifft, in welche Aktien investiert wird und in welche nicht. Bei Indexfonds ist daher der Verwaltungsaufwand sehr viel geringer. Die jährlichen Gebühren belaufen sich in der Regel auf 0,2 bis 0,5%, während ein aktiv gemanagter Fonds bis zu 2% an Gebühren verschlingen kann. Damit sich ein aktiv gemanagter Fonds für Anleger mehr lohnt als ein Indexfonds muss dieser jährlich mindestens 1,5% besser performen. Doch es gibt diverse Statistiken, die besagen, dass dies nur die wenigsten Fondsmanager auf Dauer schaffen. Indexfonds (passiv) Aktienfonds (aktiv) Ziel des Fonds Index möglichst genau nachbilden Index schlagen Verwaltungsgebühren 0,2% – 0,5% jährlich 1,5% – 2,0% jährlich Anschaffungskosten (Aufschlag) 0,25% 4,0 – 5,0% Auch Indexfonds sind nicht ohne Risiko Auch wenn sich das jetzt ziemlich gut anhört, sind natürlich auch ETFs/Indexfonds nicht vollkommen risikolos. So ging der DAX nach dem Zusammenbruch der New-Economy um rund 75 Prozent nach unten und ein DAX-ETF würde gleichermaßen an Wert verlieren. Bis der alte Kurs von vor der Krise wieder erreicht wurde, hat es beinahe sieben Jahre gedauert. Doch anders als bei der Telekom Aktie wäre man mit einem DAX-ETF heute längst wieder dick im Plus. Sind aktive Aktienfonds in Krisenzeiten besser? Ein häufig genanntes Argument für aktive Aktienfonds ist, dass diese in Krisezeiten besser performen als Indexfonds. Schließlich kann ein Fondsmanager bei den ersten Anzeichen eines Crashs alle Aktienanteile verkaufen. Doch es gibt zahlreiche Studien die belegen, dass auch aktive Fonds in Krisenzeiten nicht besser abschneiden als Indexfonds. Da niemand weiß, wie sich ein Markt entwickelt, ist es einfach nicht möglich den Ausstieg/ Einstieg perfekt zu timen. Viele steigen zu spät aus und verpassen nach dem Crash den günstigsten Einstiegspunkt, so dass der Vorteil gegenüber den Indexfonds dahin ist. (Hinweis: In der Vergangenheit folgte nach jedem Crash irgendwann ein erneuter Aufschwung. ) Teil 2: Auswahl und Kauf eines ETFs/Indexfonds The post ETF: Vor- und Nachteile eines Indexfonds appeared first on SchlauSparTipps. Ähnliche Themen: ETF (Indexfonds) kaufen: Einfache Checkliste für Kapitalanleger Die vielfältigen Vorteile von ETFs/ Indexfonds haben Sie überzeugt? Dann... Die wichtigsten Vor- und Nachteile der Rürup-Rente Hinsichtlich Altersvorsorge haben es Selbstständige und Freiberufler nicht einfach. Die... Vor- und Nachteile von Internetbanken Seitdem sich das Internet fest in unser Leben etabliert hat,...
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Die zuverlässigsten Dividenden Aktien weltweit
Unternehmen, die regelmäßig die Gewinne als Dividende an die Aktionäre ausschütten, werden bei Anlegern immer beliebter. Bei einigen Unternehmen werden jährlich bis zu 5 Prozent Dividende (bezogen auf den Aktienkurs) ausgeschüttet. In Zeiten, wo man für Tagesgeld und Co. nur noch mickrige 0,4% erhält, eine durchaus stattliche Summe. Allerdings kann man Zins und Dividende nicht unbdingt gleichsetzen, bei Aktien gibt es schließlich noch das Kursrisiko. Dennoch möchte ich einige Unternehmen vorstellen, die in der Vergangenheit stetig mit hohen Dividenden geglänzt haben. Inhaltsverzeichnis Deutschland Europa USA Dividenden-Aristokraten Einige Firmen werden ehrfurchtsvoll als „Dividenden-Aristokraten“ bezeichnet, weil diese bereits über Jahre und teilweise Jahrzehnte regelmäßig hohe Dividenden auszahlen. Stetige Dividendenzahler sind meist etablierte Unternehmen und Marktführer in ihren Bereichen. Startups investieren die Gewinne im Gegensatz dazu erst ins Wachstum des Unternehmens. Bei etablierten Unternehmen schwanken die Aktienkurse häufig weniger als bei Startups. Dividenden-Aristokraten sind daher auch eher für Personen geeignet, die wegen des Risikos eigentlich keine Aktien mögen. Stetige Dividendenzahler bringen auch bei Krisen und Börseneinbrüchen noch Erträge in Form der Dividenden. Dividenden-Artistokraten gibt es weltweit, wobei die Folgenden als sehr zuverlässig gelten: Deutschland Unternehmen Branche Dividendenredite Dividendenkalender (Monat) Notiz BASF Chemie 3,31% Mai Weltgrößter Chemiekonzern Bayer Chemie 2,00% Henkel Konsumgüter 1,50% Linde Chemie 1,93% Münchner Rück Versicherungen 4,17% Mai Weltgrößter Rückversicherer / Dividende wurde seit 1979 nicht mehr gekürzt Weltweite Dividenden Bei Investitionen in ausländische Aktien müssen hiesige Aktionäre teilweise doppelt Steuern zahlen. Im Land die Quellensteuer und dann nochmal die 25 Pozent deutsche Abgeltungssteuer/ Kirchensteuer etc.. Je nach Doppelbesteuerungsabkommen kann die Quellensteuer aber angerechnet/zurückgeholt werden. Europa Unternehmen Branche Dividendenredite Dividendenkalender (Monat) Notiz Nestlé Nahrungsmittel 3,30%  April Weltgrößter Lebensmittelkonzern / Sitz in der Schweiz* Novartis Pharma 2,95% März Weltgrößter Pharmakonzern / Schweiz* Roche Pharma 3,31% März Schweiz* Sanofi Pharma 3,51% Frankreich *Hier erfahren Sie, wie Sie bei der Dividende die Quellensteuer aus der Schweiz zurückholen können. USA Unternehmen Branche Dividendenredite Dividendenkalender (Monat) Notiz Procter & Gamble Konsumgüter 3,41% Mai Procter & Gamble zahlt seit über 100 Jahren kontinuierlich Dividende Johnson & Johnson Pharma 3,10% Colgate-Palmolive Konsumgüter 2,39% Dividende seit 1895 Unternehmen zahlen die Dividende meist in den Monaten zwischen März und Juni, wer also noch 2015 eine Dividende erzielen möchte, sollte sich mit dem Einstieg nicht allzu viel Zeit lassen. The post Die zuverlässigsten Dividenden Aktien weltweit appeared first on SchlauSparTipps. Ähnliche Themen: Nestlé Dividende (2015) Für Aktionäre, die auf dividendenstarke Titel schwören, zählt Nestlé (CH0038863350)... Dividende: Quellensteuer aus der Schweiz zurückholen Nestlé, Roche, Novartis: Schweizer Unternehmen sind bei deutschen Aktionären als... ETF: Vor- und Nachteile eines Indexfonds Momentan feiern die Börsen mal wieder Höchststände. Die meisten Kleinanleger...
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Die wichtigsten Vor- und Nachteile der Rürup-Rente
Hinsichtlich Altersvorsorge haben es Selbstständige und Freiberufler nicht einfach. Die Rürup-Rente (auch Basisrente genannt) ist die einzige Möglichkeit, in den Genuss staatlicher Förderung zu gelangen, denn die Riester-Förderung können Selbstständige/Freiberufler nicht abschließen. Doch der Abschluss der Rürup-Rente lohnt sich nicht immer. Im Folgenden zeige ich die wichtigsten Vor- und Nachteile. Vorteil 1: Steuervorteile Die Beiträge zur Rürup-Rente können bis zu einem Höchstbetrag von jährlich 22.172 Euro (bei ledigen Personen, bei Verheirateten das Doppelte!) als Sonderausgaben von der Steuer abgesetzt werden. Bei der Riester-Rente ist dies deutlich weniger, nämlich nur 2.100 Euro jährlich! Vor allem Gutverdiener mit hohen jährlichen Beiträgen profitieren bei Rürup von der Möglichkeit die Steuerlast zu senken. Vorteil 2: Pfändungssicherheit Ein wichtiges Argument für die Rürup-Rente ist die Pfändungssicherheit in der Ansparphase. Geht das eigene Unternehmen pleite, haben Gläubiger im Falle der Rürup-Rente keinen Zugriff auf die Altersvorsorge. Die Rürup-Rente bleibt anders als eine Kapitallebensversicherung oder das Sparbuch unangetastet. Gleiches gilt übrigens auch für den Staat. Bevor man Hartz IV erhält, müssen die eigenen Rücklagen bis zu einer bestimmten Freigrenze aufgebraucht werden. Rürup-Renten sind davon ebenfalls ausgenommen. Hinweis: In der Rentenphase gilt das jedoch nicht; dann kann ein Gläubiger grundsätzlich oberhalb der Pfändungsfreigrenze pfänden. Vorteil 3: Variable Beitragszahlungen möglich Bei Selbstständigen kann das Gehalt je nach Auftragslage sehr stark schwanken. Im Falle wirtschaftlicher Schwierigkeiten ist es bei der Rürup-Rente möglich, die Zahlungen zeitweise auszusetzen. Zum Teil erlauben die Versicherungen auch Sonderzahlungen, wenn das Geschäft besonders gut läuft. Prüfen Sie diesbezüglich die Konditionen der Anbieter! Die Rürup-Rente bringt aber nicht nur Vorteile, hier einige der Nachteile: Nachteil 1: Keine staatlichen Zulagen Jährliche Zulagen wie bei der Riester-Rente gibt es bei Rürup allerdings nicht. Daher ist die Riester-Rente für Angestellte attraktiver. Nachteil 2: Niedrige Zinsen Aufgrund des aktuell niedrigen Zinsniveaus bieten auch Rürup-Verträge kaum noch Zinsen. Bei einer klassischen Rürup Rentenversicherung gibt es 2015 bei Neuabschlüssen lediglich einen Garantiezins von 1,25%. Das liegt daran, dass die Anbieter in vermeintlich sichere Geldanlagen wie Staatsanleihen investieren, diese aber kaum noch Renditen bringen. Die Alternative, die mehr Zinsen verspricht, ist ein Rürup-Fondssparplan. Dann wird in Aktien und Investmentfonds investiert. Die Kapitalmärkte können aber deutlich mehr schwanken und es gibt daher keinen Garantiezins. Allerdings werden die Kunden auch am Anlageerfolg beteiligt und der kann an der Börse eben deutlich höher ausfallen. Nachteil 3: Hohe Verwaltungsgebühren Bei der Rürup-Rente fallen zudem jährliche Verwaltungsgebühren an. Besonders teuer sind hierbei Fondssparpläne, da die Fonds aktiv gemanagt werden (Auswahl der Aktien, Marktbeobachtung…) Bei einem Investmentfond können die Verwaltungskosten des Fonds bis zu zwei Prozent jährlich betragen. Liegen die erwirtschafteten Zinsen niedriger, dann verliert der Anleger sogar Geld. Hinweis: Interessant wäre eine Rürup-Rente die in einen ETF (Indexfonds) investiert.ETFs bilden einen Index wie den DAX nach und sind in der Verwaltung daher deutlich günstiger als aktiv gemanagte Fonds. Die jährlichen Verwaltungsgebühren liegen in der Regel bei unter 0,5%. Bisher konnte ich aber keinen Rürup-ETF finden (Ich halte aber die Augen offen und aktualisiere diesen Beitrag ggf.!). Nachteil 4: Keine Kapitalauszahlung Zum Rentenbeginn können Sie sich die Rürup-Rente nicht auf einen Schlag auszahlen lassen. Die Rürup-Rente wird in Form einer monatlichen Rente gezahlt. Nachteilig wirkt sich bei der Rürup-Rente aus, dass bei Ableben des Versicherten der Ehepartner nicht automatisch den Anspruch auf eine Witwenrente hat; dafür muss eine Hinterbliebenenversicherung abgeschlossen werden, die jedoch nicht steuerbegünstigt ist. Nachteil 5: Keine Kündigung möglich Die Rürup-Rente kann nicht gekündigt werden. Es ist aber möglich die Beitragszahlung auszusetzen/stoppen. Bis zum Rentenbeginn verzinst sich das angesparte Vorsorgevermögen weiter und wird dann eben in Form einer reduzierten Rente ausgezahlt. Nachteil 6: Nachgelagerte Besteuerung Die Rürup-Rente wird nachgelagert besteuert. D.h. während des aktiven Berufslebens wird diese steuerlich gefördert. Im Alter werden die Rürup-Renten im Gegenzug vom Staat besteuert. Da die Einkünfte im Alter allerdings niedriger sind (zudem erhalten Rentner Freibeträge), ist allerdings auch die Steuerlast niedriger. Fazit: Vor Vertragsabschluss sollte man die Konditionen und insbesondere die Verwaltungsgebühren  der Rürup-Anbieter sehr genau prüfen. Sonst wird die Rürup-Rente schnell zum Minusgeschäft! The post Die wichtigsten Vor- und Nachteile der Rürup-Rente appeared first on SchlauSparTipps. Ähnliche Themen: Mit der Riester-Rente selbstständig machen! Für Angestellte ist die Riester Rente aufgrund der staatlichen Zuglagen... Lohnt sich die Riester Rente? Da die gesetzliche Rente für die junge Generation nicht mehr... Die Versorgungslücke im Alter Immer mehr Arbeitnehmer müssen Angst um ihre zukünftige Rente haben....
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Kostenloses Geschäftskonto für Selbständige & Firmen – Das gilt es zu beachten:
Für Privatpersonen sind kostenlose Girokonten mittlerweile fast schon Standard. Bei zahlreichen Direktbanken  (z.B. DKB, comdirekt..) zahlt man keinerlei Kontoführungsgebühren mehr. Auch viele der großen Hausbanken (Commerzbank, Postbank…) haben nachgezogen. Deren Girokonten sind allerdings nur für Angestellte mit einem monatlichen Gehaltseingang kostenlos (zwischen 1000-1500 Euro je nach Anbieter). Ganz anders sieht es aus, wenn man ein Girokonto für das eigene Unternehmen sucht. Monatliche Kontoführungsgebühren zwischen 5-10 Euro sowie zusätzliche Kosten für jede einzelne Buchung sind nach wie vor die Regel. Schnell entstehen beim Geschäftskonto monatliche Zusatzkosten von 10-20 Euro. Gerade für Gründer und Kleinunternehmer ist dies sehr ärgerlich! Wie man dennoch ein kostenloses Geschäftskonto findet, erkläre ich im Folgenden: Benötigt man überhaupt ein Geschäftskonto? Ein Geschäftskonto ist übrigens nicht für alle Unternehmen verpflichtend, sondern lediglich für Kapitalgesellschaften. Ein Grund, warum viele nebenberuflich Tätige überhaupt kein Geschäftskonto besitzen. Bei regelmäßigen Einnahmen und Ausgaben macht es aber Sinn die Posten in privat und geschäftlich zu trennen, schließlich wird es schnell unübersichtlich und erschwert die Buchhaltung. Außerdem kann es vorkommen, dass die geschäftliche Nutzung der Bank auffällt, obwohl dies viele Banken in den AGBs ausschließen. Dann droht ggf. eine Gebühren-Nachzahlung und die Umstellung auf ein teures Geschäftskonto. Filialbank vs. Direktbank (Online Kontoführung) Möchte man nun ein Geschäftskonto eröffnen, hat man die Wahl zwischen Filialbanken und Direktbanken. Kostenlose Girokonten für Firmen bieten allerdings nur Direktbanken an! Was die Filialbanken teurer macht, sind die Zusatzleistungen. Hier sollte man im Vorfeld prüfen, ob beispielsweise regelmäßige Bareinzahlungen anfallen (z.B. wer in der Gastronomie tätig ist). Benötigt man einen Kundenbetreuer oder kann man alles bequem online abwickeln?Für wen ersteres wichtig ist, sollte eine Filialbank wählen. Wem Online-Banking vollkommen ausreicht (z.B. eBay-Verkäufer), für den ist ein kostenloses Girkokonto ideal. Was ist mit Kontoauszügen? Entscheidet man sich für die günstige/kostenlose Direktbank, steht man allerdings vor einem weiteren Problem. Bei den Banken gibt es die Kontoauszüge meist nur als Download/PDF, was bei Steuerprüfungen problematisch sein kann (mehr zu dem Thema). Kontoauszüge sollten nach wie vor in Papierform vorliegen! Man sollte also prüfen, dass bei der Direktbank auch der Postversand von Kontoauszügen möglich ist und für diese Dienstleistung nicht übermäßig hohe Preise verlangt werden. Mein Empfehlung: Die DAB-Bank Wer seine Bankgeschäfte nur mittels Online Banking abwickelt, für den ist das Girokonto der DAB-Bank ein guter Tipp. Neben Privatpersonen können auch Selbstständige und Freiberufler (natürliche Personen) dort ein kostenloses Geschäftskonto eröffnen. Es fällt keine Monatsgebühr an und auch beleglose Buchungen (Online Banking) sind kostenlos. Girocard und Mastercard sind ebenfalls kostenlos. Allerdings gibt es keine Filialen und daher keine Möglichkeit kostenlos Bargeld einzuzahlen. Auch Schnittstellen zu Datev fehlen. Der Postversand von Kontoauszügen ist möglich, es fallen lediglich die Portokosten an.   The post Kostenloses Geschäftskonto für Selbständige & Firmen – Das gilt es zu beachten: appeared first on SchlauSparTipps. Ähnliche Themen: Die Kreditkarte im Ausland einsetzen – das gilt es zu beachten! Für die meisten Menschen bedeutet die Kreditkarte eine umfangreiche Flexibilität... Tagesgeld Sparkasse Was man von hochspekulativen Geldanlagen zu halten hat bzw. welche... Festgeldanlage – Geldanlage auf Zeit Die Festgeldanlage wird von Kreditinstituten als eine Investitionsmöglichkeit angeboten. Dabei...
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Bitcoins – Chancen und Risiken der populären Krypto-Währung
Was sind Bitcoins eigentlich genau? Bei den Bitcoins handelt es sich um eine virtuelle Währung, die besonders durch ihre Verschlüsselung so attraktiv geworden ist. Sie wird durch Daten generiert, die wiederum durch die Nutzer selbst erstellt werden (Mining). Es ist aber nicht so, dass man einfach mit dem eigenen Computer neue Bitcoins erzeugen kann. Selbst die besten Rechner sind mit dem Erstellen einer einzigen Einheit eine ganze Weile beschäftigt. Die Community der Nutzer war zu Beginn recht klein – weswegen es in den ersten Monaten auch keinen aktiven Gegenwert für die Währungen gab. Erst mit den Anbietern, die Bitcoins als eine Bezahlung akzeptiert haben, begann auch der Kurs zu steigen. Das hat in den letzten Monaten dazu geführt, dass der Gegenwert für einen Bitcoin zwischenzeitlich an den 1000 Euro gekratzt hat. Durch Veränderungen in der wirtschaftlichen Lage ist der Kurs momentan aber nicht sehr stabil. Hier kommt man auch zu den Problemen, die die Bitcoins mit sich bringen. Vor- und Nachteile der Bitcoins Bevor man sich damit beschäftigt, wie die Welt auf die Bitcoins reagiert hat, sollte man auch die Vorteile der Idee sehen. Immerhin haben sich auch viele Medien mit der Thematik beschäftigt, dass es sich dabei um ein ganz neues Konzept handelt: eine Währung ohne Bindung an den Dollarkurs, ohne staatliche Kontrolle und ohne Zentralbank. Nur die User kontrollieren den Kurs. Wie sehen die Vorteile aus? Jede Bewegung kann transparent durch die User beobachtet und somit auch kontrolliert werden. Die mangelnde staatliche Kontrolle sorgt auch für eine Freiheit in dem System. Es gibt keine Inflation, da die Menge der Währung begrenzt ist (21 Millionen Bitcoins). Es gibt kaum Gebühren – und viele Anbieter aus allen Ländern akzeptieren die Bitcoins inzwischen. Die Idee hinter der Währung kann also durchaus überzeugen. Besonders das transparente Vorgehen sorgt für viele Erfolge. Allerdings hat mit dem Boom der Währung in den letzten Monaten auch die restliche Welt den Blick darauf gerichtet. China hat zum Beispiel den Handel mit Bitcoins bereits eingeschränkt – andere Staaten denken darüber nach. Was muss man noch beachten, wenn es um die virtuelle Währung geht? Auch die Kontrolle durch die Wirtschaft hat in den letzten Jahren für genaue Beobachtung gesorgt. Verbote sind möglich. Es gibt bereits jetzt Händler, die auf die Währung spekulieren. Hier könnte schon bald eine Blase entstehen. Da es ich um eine virtuelle Währung handelt, gab es schon Hacks von Rechnern auf denen Bitcoins gespeichert waren. Ein sicherer Umgang mit dem PC ist wichtig. Besonders die Tatsache, dass der Kurs momentan nicht sehr stabil ist, wird bei den Berichten oft vergessen. Alleine nach der Einschränkung des Handel in China ist der Kurs um 25 % eingebrochen und hat daher innerhalb von kurzer Zeit fast 300 Dollar eingebüßt. Solche Ereignisse können auch in den kommenden Monaten Einfluss darauf nehmen. Wer über einen Einstieg nachdenkt, muss den Markt genau beobachten und zum richtigen Zeitpunkt die Bitcoins kaufen. Der Einstieg ist natürlich ein Risiko für die Anleger. The post Bitcoins – Chancen und Risiken der populären Krypto-Währung appeared first on SchlauSparTipps. Ähnliche Themen: 4 Gründe, warum Sie nicht in Gold investieren sollten In konjunkturell unsicheren Zeiten gibt es ihn: den Run auf... Finanzkrise: Welche Geldanlage ist wirklich sicher? Derzeit kursiert wieder die Angst vor einer globalen Rezession und... Tagesgeld in der Schweiz anlegen Jeder spricht wegen der weltweiten Finanzkrise davon, dass Sparer ihr...
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Vor- und Nachteile von Internetbanken
Seitdem sich das Internet fest in unser Leben etabliert hat, kamen immer mehr Banken auf die Idee, mit einer reinen Internetfiliale um Kunden zu werben. Und es gab Neugründungen von Banken, die allein auf die Kundenbeziehung über das Internet aufbauen. Welche Vor- und Nachteile gibt es zu berücksichtigen? Die Vorteile: Die kostenlose Führung des Girokontos gehört bei den Internetbanken zum Standard. In Verbindung mit diesem Girokonto bieten die Internetbanken jedoch auch besonders günstige Konditionen für die bekanntesten Kreditkarten an. Auch für Anlagen als Tagegeld oder Festgeld sind die angebotenen Zinssätze oft deutlich höher als die Angebote der Filial-Banken. Bei Krediten sieht es ähnlich aus. Ob es nun die Gewährung eines Dispo-Limits auf dem Giro ist, ein Ratenkredit oder Rahmenkredit: die Internetbanken unterbieten in der Regel die Konditionen der anderen Banken. Dazu kommt die Erreichbarkeit der Internetbank. Rund um die Uhr ist sie online erreichbar, um Standard-Transaktionen abzuwickeln, einen Kredit zu beantragen oder eine Geldanlage zu eröffnen. Es gibt keine Öffnungszeiten, an die sich der Kunde halten muss und keine Zeitverschwendung für den Weg zur nächsten Filiale. Ist eine persönliche Identifizierung für eine Kontoeröffnung erforderlich, nutzen die meisten Internetbanken den Weg des Post-Ident-Verfahrens. Der Postbote bringt die fertigen Vertragsunterlagen zum Kunden nach Hause und lässt sich den Empfang der Dokumente durch Vorlage des Personalausweises quittieren. Bequemer geht es nicht. Die Nachteile: Alle Geschäftsvorgänge sind bei einer Internetbank strikt standardisiert. Wer als Kunde individuelle Lösungen benötigt, hat bei einer Internetbank deutlich weniger Chancen, seine Vorstellungen durchzusetzen als bei der Bank vor Ort mit einem persönlichen Bankberater, der auch außerhalb der Standards kundenfreundliche Entscheidungen vor Ort treffen kann. Auch bei Reklamationen braucht es bei der Internetbank mehr Geduld vom Kunden. Sind weitere Nachfragen zu dem Geschäftsvorfall nötig, ist kein persönlicher Ansprechpartner da sondern der Vorgang wird jeweils von dem zufällig freien Mitarbeiter der Bank aufgerufen. Er muss sich dann erst wieder einlesen. Das fehlende Filialnetz versuchen die Internetbanken bei Bargeldverfügungen dadurch auszugleichen, dass sie sich entsprechenden Bankenpools anschließen. Bei deren Filialen ist dann eine kostenlose Bargeldverfügung möglich. Aber Vorsicht: Hier gibt es gravierende Unterschiede. Manche Internetbanken sind an Pools angeschlossen, deren Mitglieder zum Beispiel im ländlichen Raum kaum vertreten sind. Ein Fehlgriff zur falschen Internetbank kann damit hohe Kosten verursachen. Nutzt man als Kunde die guten Konditionen einer Internetbank für ein Tagesgeldkonto, sind zusätzliche Tage zu berücksichtigen, bis abgerufene Geldbeträge auf dem sogenannten Referenzkonto (z.B. Girokonto) bei der Bank vor Ort eintreffen. The post Vor- und Nachteile von Internetbanken appeared first on SchlauSparTipps. Ähnliche Themen: Festgeldanlage – Geldanlage auf Zeit Die Festgeldanlage wird von Kreditinstituten als eine Investitionsmöglichkeit angeboten. Dabei... ETF-Sparplan: Vor- und Nachteile im Vergleich Mittels ETF-Sparplan lassen sich monatlich immer zu einem bestimmten Stichtag... Die wichtigsten Vor- und Nachteile der Rürup-Rente Hinsichtlich Altersvorsorge haben es Selbstständige und Freiberufler nicht einfach. Die...
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