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Drechsler, Weißbinder, Bierbrauer und Leierbauer: Holzhandwerk im frühen Mittelalter
3. Ellwanger Alamannen-Forum am 7. und 8. Oktober 2017 im Alamannenmuseum EllwangenELLWANGEN (pm) – Am 7. und 8. Oktober 2017 findet das mittlerweile 3. Ellwanger Alamannen-Forum statt. Das Alamannen-Forum stellt jedes Jahr ein besonderes Thema aus der Lebenswelt der Alamannen in den Mittelpunkt. Bei der dritten Auflage dieses Themenwochenendes im Ellwanger Alamannenmuseum geht es um das "Holzhandwerk der Alamannen".An diesem Wochenende beleben verschiedene Holzhandwerker das Alamannenmuseum und zeigen ihre Kunst. Die Besucher finden an verschiedenen Themenstationen viel Wissenswertes zum Anfassen und Ausprobieren vor. So wird ein Drechsler demonstrieren, wie aus heimischen Hölzern edle Möbel entstehen. Der Weißbinder fertigt hölzerne Alltagsgegenstände und führt vor, wozu man sie benützte.Man kann sich auch darüber informieren, wie die Häuser in der Alamannia konstruiert waren. Und in der Wohnstube einer wohlhabenden Alamannenfamilie wird anschaulich gezeigt, dass ein Leben ohne Holz nahezu unmöglich war. Im Museumshof wird passend zum Thema Bier im Holzfass gebraut.Leider sind nur sehr wenige Objekte aus Holz aus jener Zeit im Original erhalten. Warum das so ist und welche Herausforderungen das Material an Museen und Konservatoren stellt, erklärt eine Restauratorin, die sich auf den Erhalt von Holzobjekten spezialisiert hat.Einen besonderen Höhepunkt bilden an diesem Wochenende gleich drei Instrumentenbauer. Jeder von ihnen hat seinen eigenen Weg gefunden, sich mit der alamannischen Leier auseinander zu setzen. Gemeinsam ist ihnen, dass sie ihre Instrumente nicht nur im historischen Kontext vorstellen, sondern auch die Brücke zur Moderne schlagen. Um den Besuchern einen Eindruck von der Klangfülle der historischen Instrumente zu vermitteln, geben sie am Samstagabend ein Konzert. Ein Erlebnis, das es in dieser Art noch nicht im Alamannenmuseum gegeben hat.Ein besonderes Angebot gibt es dieses Mal auch für Gruppen: Am Samstag besteht für angemeldete Gruppen die Möglichkeit, bereits vor der offiziellen Öffnung des Museums eine Führung durch das Alamannen-Forum zu bekommen. Die Handwerker und Künstler beantworten gerne Fragen der Besucher, eine Gelegenheit, die sich besonders Schulklassen nicht entgehen lassen sollten. Eine Anmeldung beim Museum ist jedoch erforderlich.Aber auch für alle anderen Besucher wird es bestimmt nicht langweilig. An ausgewählten Stationen wird es Vorträge geben, die einzelne Themen vertiefen, und die Handwerker und Künstler lassen sich sicher nicht lange bitten und zeigen und erklären gerne ihre Tätigkeiten.Bei dieser Veranstaltung ist nur der übliche Eintritt zu entrichten, beim gemeinsamen Konzert der teils von weither angereisten Leierspieler und Leierbauer am Samstag, 7. Oktober 2017, um 19.30 Uhr beträgt der Eintritt 5,00 Euro.Nähere Informationen sind im Internet unter www.alamannenmuseum-ellwangen.de (Bereich Aktuelles) erhältlich. Das genaue Programm wird dort rechtzeitig veröffentlicht.Alamannenmuseum EllwangenHaller Straße 973479 EllwangenTelefon +49 7961 969747Telefax +49 7961 969749alamannenmuseum @ ellwangen.dewww.alamannenmuseum-ellwangen.de
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ba-bildungswissenschaft.de | jetzt zum Klausurerfolg im Fernstudium B.A. Bildungswissenschaft
Studierst du an der Fernuniversität in Hagen den Bachelor Bildungswissenschaft?Dann wird dir die gleich genannte Seite sehr viel weiterhelfen!Denn sind wir ehrlich:Sobald die Klausur ansteht, sind wir vielleicht mal erkältet, oder haben nicht so viel Zeit, uns explizit darauf vorzubereiten.Gerade in dem genannten Studiengang, ist es so, dass dir eine Fülle an Information zugesendet wird!Der Überblick hier beizubehalten, fällt schwer.Ausführliche Skripte zu erstellen, ist natürlich auch viel Arbeit!Bildungswissenschaft ZusammenfassungenDoch Alexander von ba-bildungswissenschaft.de stellt hier auf der Seite seiner alten Skripte zur Verfügung!Sie sind übersichtlich, in einzelne Module geordnet.Willst du auch eine extrem komprimierte Zusammenfassung der einzelnen Module, gibt es auch sozusagen einen Spickzettel, in einer sehr kompakten Form.Das eignet sich aber wirklich nur für Leute, die mindestens einmal den kompletten Studienbrief gelesen haben!Diese Kurzform eignet sich zum Beispiel hervorragend, um zu überprüfen, ob man alles noch im Gedächtnis vor der Klausur parat hat.Auch alte Klausuren für Bildungswissenschaft an der Fernuni Hagen gibt esGedächtnisprotokolle, von ehemaligen Klausuren, werden zur Verfügung gestellt.Tipps und weiterführende Informationen zum Fernstudium an der Fernuni in Hagen, ergänzen die Webseite.Ich hoffe jetzt, dass du für dein Fernstudium jetzt gerüstet bist, und dir die Webseite angeschaut hast.
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Im Glanz des Hochmittelalters: Welterbe in Saale-Unstrut entdecken
Der Naumburger Dom St. Peter und Paul ist das Herzstück der hochmittelalterlichen Kulturlandschaft an Saale und Unstrut. Foto: TransmedialNaumburg (tpr) – Den offiziellen Titel als UNESCO-Welterbe hat Saale-Unstrut zwar nicht erhalten, doch der außergewöhnliche universelle Wert des Naumburger Doms wurde anerkannt. Damit ist er ein weltweit einzigartiges Beispiel menschlicher Schöpferkraft. Die Bedeutung der hochmittelalterlichen Kulturlandschaft an Saale und Unstrut, die ebenfalls Teil des Antrags war, bestätigte das Welterbe-Komitee in seiner 41. Sitzung am Sonntag in Polen allerdings nicht. Der Antrag muss innerhalb der nächsten drei Jahre auf den Dom fokussiert werden, anschließend kann der Titel vergeben werden.„Wir freuen uns sehr über die Entscheidung des Komitees, das den Naumburger Dom nun offiziell würdigt“, sagt Antje Peiser, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Saale-Unstrut. „Aber natürlich bedauern wir, dass es die hochmittelalterliche Kulturlandschaft an Saale und Unstrut nicht geschafft hat. Wir lassen uns davon jedoch nicht entmutigen. Nirgendwo sonst auf der Welt finden Touristen diese Dichte an Domen, Schlössern, Klöstern und Burgen auf engstem Raum. Zusammen mit den ursprünglichen Flusslandschaften und romantischen Weinbergen bilden die historischen Bauten ein beeindruckendes Reiseziel von unverkennbarem Wert.“ Schönstes Gesicht des Mittelalters im Bauwerk von WeltrangHerzstück der Burgen- und Weinregion zwischen Leipzig und Weimar ist der imposante Naumburger Dom St. Peter und Paul. Er gehört mit seinen zwölf Stifterfiguren im Westchor zu den bedeutendsten Bauten des europäischen Hochmittelalters und kann sich nun bald mit dem Welterbetitel schmücken. Ein unbekannter Künstler schuf Mitte des 13. Jahrhunderts für diese Zeit ungewöhnlich natürlich aussehende, ausdrucksstarke Figuren. Uta von Naumburg, die berühmteste Stifterfigur, gilt als „schönste Frau des Mittelalters“. Ihr Gesicht tauchte auf unzähligen kunsthistorischen Publikationen auf und war Vorbild für die böse Königin im Disneymärchen „Schneewittchen“.Einmalig sind auch die älteste Steinskulptur der Heiligen Elisabeth von Thüringen, die auf etwa 1235 datiert wird, und die von Lucas Cranach geschaffenen Altarflügel aus dem 16. Jahrhundert. Lohnenswert ist der Aufstieg über 200 Stufen zur Aussichtsplattform des Nord-West-Turmes. Von oben bietet sich ein unverstellter Blick auf die Altstadt und die malerische Umgebung.Mittelalterliche Musik hinter dicken BurgmauernUm den Naumburger Dom erstreckt sich eine sehenswerte Kulturlandschaft aus Weinbergen, Burgen und Schlössern entlang der Flüsse Saale und Unstrut. Nur wenige Kilometer westlich hoch über dem Winzerstädtchen Freyburg erhebt sich das mächtige Schloss Neuenburg. Vor 1000 Jahren war es herrschaftlicher Repräsentationsort Thüringer Landgrafen und Zentrum mittelalterlich-höfischer Kultur. Zusammen mit der Freyburger Stadtkirche St. Marien ist es heute Spielstätte für Europas bedeutendstes Festival mittelalterlicher Musik: montalbâne. Vokal- und Instrumentalensembles verschiedener Nationen entführen das Publikum jeden Sommer für drei Tage in eine andere Zeit.Jahrhundertealte Weinbautradition im KlosterAn der Saale südlich von Naumburg liegt das ehemalige Zisterzienserkloster Pforta von 1137. Es entwickelte sich schnell zu einem der reichsten Klöster Ostthüringens. Heute liegt es in Sachsen-Anhalt und beherbergt die Landesschule zur Begabtenförderung. Die Mönche trugen einen wesentlichen Anteil am Aufschwung in der Region bei. So bauten sie einen Kanal zur Wasserversorgung, der zudem mehrere Mühlen betrieb. Auch den Weinbau brachten die Mönche nach Saale-Unstrut. Bereits 998 schenkte Kaiser Otto III. Weinberge an das Kloster Memleben, richtig aufgerebt wurde mit der Gründung des Klosters Pforta. Auf dem Pfortenser Köppelberg wird heute noch Wein nach altem Wissen und naturnahen Methoden angebaut. Das Landesweingut Kloster Pforta lädt regelmäßig zu Weinbergwanderungen in die sonnenverwöhnten Lagen und zu Weinproben in die historischen Keller. Weinliebhaber können sich zudem als Winzer für einen Tag ausbilden lassen.Historische Reiseempfehlungen auf TourismusportalAuch ohne UNESCO-Titel ist Saale-Unstrut jederzeit eine Reise wert. Wichtigstes Tourismusportal ist www.saale-unstrut-tourismus.de. Hier informiert der ansässige Tourismusverein über die zahlreichen Sehenswürdigkeiten und bietet Buchungsmöglichkeiten für Unterkünfte. Kulturinteressierte finden zudem historische Reiseempfehlungen für einen Ausflug ins Mittelalter.Links zu den vorgestellten kulturhistorischen Höhepunkten in Saale-UnstrutNaumburger Dom: www.naumburger-dom.deSchloss Neuenburg: www.schloss-neuenburg.deFestival montalbâne: www.montalbane.deLandesweingut Kloster Pforta: www.kloster-pforta.de
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LVR-LandesMuseum Bonn zeigt die Ausstellung „Die Zisterzienser. Das Europa der Klöster“
Bonn (LVR) - Unter dem Titel „Die Zisterzienser. Das Europa der Klöster“ erzählt die neue Sonderausstellung im LVR-LandesMuseum Bonn ab dem 29. Juni die außergewöhnliche Erfolgsgeschichte des Zisterzienserordens.Vom späten 11. bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts gründen die Zisterzienser mehr als 650 Klöster. Der sogenannte Konzern der Weißen Mönche durchdringt wie ein Netzwerk den Kontinent und entwickelt sich zu einem der mächtigsten Verbände der Christenheit. Die Zisterzienser und Zisterzienserinnen werden zu einem dynamischen Element der europäischen Zivilisation.Mit über 150 kostbaren Ausstellungsobjekten aus ganz Europa können die Spiritualität und die Lebenswelt der Klöster entdeckt werden. Die Ausstellung konzentriert sich auf die mittelalterliche Blütezeit des Ordens. Die Zisterzienser besinnen sich auf die Regel des heiligen Benedikt aus dem 6. Jahrhundert – „Bete und arbeite“ – und finden zu einer tiefen Religiosität, die von vielen Menschen bis heute bewundert wird. Sie fordern eine Reduktion auf das Wesentliche in Lebensführung, Kunst und Architektur. Sie schaffen Werte und Innovationen, die auch heute noch faszinieren.Die Ausstellung stellt den Orden, seine Strukturen und seine Entwicklungen anhand von prachtvollen Gemälden, Skulpturen, Handschriften aber auch Alltagsgegenständen aus ganz Europa vor. Architekturmodelle, CAD-Rekonstruktionen, Musik und Mitmachstationen machen die Klosterwelt der Zisterzienser lebendig.Die Ausstellung wird durch die NRW-Stiftung, die Ernst von Siemens-Stiftung, die Renate König-Stiftung, Dr. Karl Albrecht und die Wilhelm-Dorow-Gesellschaft e.V. unterstützt.
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Wer dauerhaft „auf 180“ ist, schadet der Gesundheit
Betroffene sollten täglich den Blutdruck messenHamburg (apothekerkammer-hamburg) – Wer sich zu wenig bewegt sowie eine ungesunde, fettige und salzreiche Ernährung bevorzugt, der läuft Gefahr, im Laufe der Zeit an Bluthochdruck zu erkranken. Ebenso gehören übergewichtige, gestresste Menschen sowie Raucher zur Risikogruppe für Bluthochdruck. Rund 30 Millionen Deutsche leiden an dieser Krankheit. Da man Bluthochdruck jedoch nicht spürt, weiß nur die Hälfte der Patienten, dass sie betroffen sind. Menschen mit einem ungesunden Lebensstil oder Personen mit einem erblich bedingten Risiko wird von der Apothekerkammer Hamburg daher tägliches Blutdruckmessen angeraten.Blutdruck kann schwankenBei den ersten Messungen sollte zunächst an beiden Armen gemessen werden, später nur noch am Arm mit dem höheren Wert. Um sicherzustellen, dass die Ruhewerte korrekt ermittelt werden, sollte man sich bereits fünf Minuten vor der Messung ruhig hinsetzen. Stellt man einen erhöhten Blutdruck fest, muss dies an sich jedoch keine schlimme Nachricht sein. Der Blutdruck unterliegt natürlichen Schwankungen, sodass auch äußere Faktoren wie Aufregung den Blutdruck schnell künstlich erhöhen können. Daher ist es wichtig, dass Patienten über mehrere Tage ihren Blutdruck messen und die Werte dokumentieren. Um Messfehler auszuschließen, sind regelmäßige Kontrollmessungen von einem Arzt oder Apotheker ratsam. Um stets eine identische Messsituation zu erhalten, ist es außerdem sinnvoll, zum Beispiel morgens vor dem Frühstück zu messen, wenn man weder Nahrung, Medikamente oder Kaffee zu sich genommen hat.Hoher Blutdruck schadet der GesundheitDer Blutdruck eines gesunden Menschen liegt bei 120/80. Der erste Wert beschreibt die Auswurfphase des Herzens, bei der sich die linke Herzkammer zusammenzieht und das Blut in die Aorta pumpt – hier ist der Blutdruck am höchsten. Der zweite Wert bezeichnet die Entspannungsphase der Herzmuskeln. Dort erweitern die beiden Herzkammern sich, um neues Blut hineinströmen zu lassen. An dieser Stelle ist der Blutdruck am geringsten. Liegen die Werte dauerhaft über 140/90 liegt ein leichter Bluthochdruck vor. Ein schwerer Bluthochdruck (Hypertonie) beginnt bei Werten von über 180/110.Regelmäßig messenBetroffene machen gerne den Fehler, das Messen des Blutdrucks wieder zu vernachlässigen, sobald die Werte wieder gesunken sind. Bluthochdruck ist jedoch eine Erkrankung, die eine konsequente Beobachtung und Behandlung erfordert. Daher sollte der Blutdruck auch dann weiterhin regelmäßig gemessen werden, wenn sich die Werte scheinbar verbessern. Ist man bereits auf die Einnahme von Medikamenten angewiesen, gibt es einiges zu beachten. Patienten wird geraten, sich sowohl über den richtigen Einnahmezeitpunkt als auch zu schwierigen Kombinationen mit Getränken sowie Nahrungsergänzungs- oder Lebensmitteln informieren. Patienten sollten sich daher immer die Zeit für eine Beratung in der Apotheke nehmen.Wechselwirkungen beachtenPatienten, die bereits Blutdrucksenker einnehmen, sollten sich bei weiteren Erkrankungen in der Apotheke nach einem Wechselwirkungscheck erkundigen. Selbst rezeptfreie Schmerz- und Grippemittel können die Wirkung blutdrucksenkender Präparate bereits abschwächen.Die Apothekerkammer Hamburg ist als Körperschaft des öffentlichen Rechts die Institution der apothekerlichen Selbstverwaltung für die ca. 2.400 Apotheker und Apothekerinnen, sowie Pharmazeuten im Praktikum in Hamburg. Der Apotheker ist ein fachlich unabhängiger Heilberuf. Er ist laut Gesetz für die sichere und flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln zuständig. Wer Apotheker werden will, muss ein vierjähriges Pharmaziestudium an einer Universität und ein praktisches Jahr absolvieren. Der Apotheker berät die Patienten hinsichtlich ihrer Medikation und unterstützt sie, ihre Therapie im Alltag umzusetzen. Als Fachmann für Arzneimittel und Prävention ist der Apotheker neben dem Arzt der erste Ansprechpartner in gesundheitlichen Problemen.
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Alamannenmuseum Ellwangen: Sonderpräsentation zur Goldscheibenfibel aus Freiberg-Beihingen mit Hörstation thematisiert die Christianiserung der Alamannen
Foto: Die alamannische Goldscheibenfibel aus Freiberg-Beihingen, Grab 81, ist das Objekt des Monats Juni im Alamannenmuseum und wird bis auf Weiteres in einer Sonderpräsentation zu sehen sein, die jetzt um das Hörspiel "Der Tod der lieben Kleinen" ergänzt wurde (Foto: Museum).ELLWANGEN (pm) – Im Ellwanger Alamannenmuseum ist seit Anfang Juni eine Sonderpräsentation zu der als "Dreifaltigkeitsfibel" gedeuteten Goldscheibenfibel aus Freiberg-Beihingen zu sehen, die jetzt noch um eine thematisch passende Hörstation ergänzt wurde. Die Fibel, die im Winter in einer Ausstellung im Keltenmuseum Hochdorf/Enz zu sehen war, wird bis auf Weiteres in einer Sondervitrine im Erdgeschoss des Alamannenmuseums gezeigt, die Präsentation entstand mit freundlicher Unterstützung des Keltenmuseums Hochdorf/Enz und des Schlossmuseums Ellwangen.Bei der Ausgrabung des alamannischen Friedhofs von Freiberg-Beihingen 1992/93 stieß man auf die Bestattung eines Mädchens aus der Mitte des 7. Jahrhunderts n. Chr. Die Knochen lagen teilweise durcheinander, das Grab war offenbar schon zwei Generationen später von einem Plünderer heimgesucht worden. Für sein grausiges Vorhaben musste er im Grabschacht kauern und dort sah er am Oberkörper der Toten einen großen goldenen Gegenstand funkeln – eine prächtige Goldscheibenfibel! Er hielt seine wertvolle Beute in der Hand – und legte sie zurück, mit der Schauseite nach unten. So fanden sie die Archäologen bei der Ausgrabung.Wie lässt sich dieses Geschehen begreifen? Die Verbreitung des neuen, christlichen Glaubens brachte die heidnische Sitte der Grabbeigabe nach und nach zum Erlöschen. Seit dem 8. Jahrhundert sank die Hemmschwelle für Grabraub immer weiter, denn man wusste, dass die Toten keiner Beigaben bedürfen. Eine große Ausnahme machten Gegenstände mit christlicher Symbolik, wie Kreuzdarstellungen. Die Räuber ließen sie im Grab.Die Beihinger Fibel zeigt jedoch ein Dreieck. Wäre dem Grabräuber nicht klar gewesen, dass sein Fund etwas Christliches zeigt, hätte er das kostbare Stück niemals im Grab zurückgelassen. Wäre es möglich, dass er schon etwas von „Dreifaltigkeit“ wusste? Durchaus. Als theologisches Konzept war die Vorstellung einer Dreifaltigkeit, der Einheit von Vater, Sohn und Heiligem Geist, schon im 2. nachchristlichen Jahrhundert entwickelt, zum Beginn des 4. Jahrhunderts wurde sie zum Dogma. Der christliche Grabräuber muss das Symbol erkannt haben.In der dazugehörigen Hörstation "Der Tod der lieben Kleinen" wird in einem dreiminütigen Hörspiel geschildert, wie der fränkische Geschichtsschreiber und Bischof Gregor von Tours (538-594) im 6. Jahrhundert von der Trauer um verstorbene Königskinder berichtet. Dieser Bericht zeigt deutlich, wie weit die Christianisierung im Frankenreich, ausgehend von der Taufe des Frankenkönigs Chlodwig kurz nach dem Sieg über die Alamannen in der Schlacht bei Zülpich 496/97, zu Lebzeiten Gregors bereits fortgeschritten war.Alamannenmuseum EllwangenHaller Straße 973479 EllwangenTelefon +49 7961 969747Telefax +49 7961 969749alamannenmuseum @ ellwangen.dewww.alamannenmuseum-ellwangen.de
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Jupiter ist ältester Planet des Sonnensystems
Erstmals Altersbestimmung durch Meteoriten-Analyse von münsterschen PlanetologenMünster (WWU) - Jupiter ist nicht nur der größte Planet des Sonnensystems, sondern auch der älteste, wie Planetologen der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) jetzt berichten. Ihnen ist es erstmals gelungen, sein Alter zu bestimmen. Bisher war das Alter Jupiters nicht bekannt – es gab nur Schätzungen. Dies liegt unter anderem daran, dass es keine Gesteinsproben des Planeten gibt und Forscher daher keine direkten Messungen durchführen können. Die Münsteraner zogen nun durch Untersuchungen an Meteoriten Rückschlüsse auf das Alter von Jupiter. Die Studie ist in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins "Proceedings of the National Academy of Science of the United States of America" online veröffentlicht.Jupiter war demnach spätestens eine Million Jahre nach Bildung des Sonnensystems auf die zwanzigfache Masse der heutigen Erde angewachsen. Das Sonnensystem entstand vor mehr als 4,5 Milliarden Jahren. Nach Erreichen der 20 Erdmassen dauerte es weitere drei Millionen Jahre, bis die Entstehung Jupiters abgeschlossen war. "Trotz seiner großen Masse entstand Jupiter also nach kosmischen Maßstäben extrem schnell innerhalb von nur vier Millionen Jahren. Zwar haben theoretische Modelle bereits vorhergesagt, dass Jupiter schnell entstanden sein muss, aber diese Voraussagen sind sehr ungenau", urteilt Dr. Thomas Kruijer, Erstautor der Studie. Zum Vergleich: Die Erde, die nur etwa ein 380stel der Masse Jupiters hat, benötigte ungefähr 100 Millionen Jahre für ihre Entstehung.Um das Alter von Jupiter zu bestimmen, gingen die Forscher einen Umweg und untersuchten Meteorite. Diese Gesteinsbrocken stammen von Asteroiden, die sich heute in einem Gürtel zwischen Mars und Jupiter befinden. Die münsterschen Wissenschaftler wiesen mithilfe von Isotopenmessungen nach, dass diese Asteroide in zwei unterschiedlichen Regionen des Sonnensystems entstanden: diesseits und – was für die Wissenschaftler eine überraschende neue Erkenntnis ist – auch jenseits der Umlaufbahn von Jupiter. Die Forscher nutzten die Isotopen-Zusammensetzungen wie einen genetischen Fingerabdruck, um Verwandschaftsbeziehungen zwischen verschiedenen Meteoriten herzustellen.20 Erdmassen in weniger als einer Million JahreDurch Altersbestimmungen zeigten sie, dass sich die Asteroide diesseits und jenseits des Jupiters etwa zwischen einer Million Jahre und vier Millionen Jahren nach Entstehung des Sonnensystems bildeten. Prof. Dr. Thorsten Kleine erläutert: "Während der Entstehung der Asteroide gab es keinen Materialaustausch zwischen den beiden Regionen. Dies kann man durch die Bildung von Jupiter erklären: Sobald Jupiter etwa 20 Erdmassen erreicht hatte, verhinderte er laut Modellrechnungen den Austausch von Material von jenseits und diesseits seiner Umlaufbahn." Im Umkehrschluss hieße dies: Jupiter muss die 20 Erdmassen in weniger als einer Million Jahre nach Entstehung des Sonnensystems erreicht haben.Nach vier Millionen Jahren ist die Bildung abgeschlossenDie 20 Erdmassen entsprechen dem festen Kern des Jupiter. Nachdem dieser Kern aus Gestein entstanden war, wuchs Jupiter durch das "Ansammeln" (Akkretion) von Gas zunächst relativ langsam bis auf etwa 50 Erdmassen an. Die münsterschen Forscher konnten den Zeitpunkt, an dem Jupiter rund 50 Erdmassen hatte, bestimmen. Denn mit dem Erreichen dieser Masse wurde der gravitative Einfluss von Jupiter so groß, dass Asteroide von jenseits seiner Umlaufbahn in das innere Sonnensystem gestreut wurden. "Dieser Prozess kann nicht eingesetzt haben, bevor die Bildung der Asteroide abgeschlossen war, sonst hätten wir eine Durchmischung des Materials bei der Isotopen-Analyse festgestellt", erläutert Thomas Kruijer, der inzwischen am "Lawrence Livermore National Laboratory" in Kalifornien, USA, forscht. Den Zeitpunkt des Erreichens der 50 Erdmassen haben die Forscher auf etwa vier Millionen Jahren nach Entstehung des Sonnensystems eingegrenzt. Danach, so legen Modellrechnungen nahe, muss der Jupiter durch seine massebedingt starke Anziehungskraft extrem schnell seine endgültige Masse von 384 Erdmassen durch weitere Gas-Akkretion erreicht haben.Implikationen für die Frühgeschichte des SonnensystemsDas sehr schnelle Wachstum von Jupiter hat laut den münsterschen Planetologen wichtige Implikationen für die frühe Entwicklung des Sonnensystems und die Entstehungsgeschichte der vier sonnennächsten Planeten Merkur, Venus, Erde und Mars ("terrestrische Planeten", auch Gesteinsplaneten genannt). So seien durch das Wachstum von Jupiter wasserreiche Asteroide aus dem äußeren in das innere Sonnensystem gebracht worden, wo sie unter anderem in die Erde eingebaut worden sein könnten. Diese wasserreichen Asteroide seien also möglicherweise die Quelle des irdischen Wassers. Das schnelle Wachstum von Jupiter habe aber auch verhindert, dass große Mengen von Material in das innere Sonnensystem gelangten. Das könne erklären, warum Mars relativ klein geblieben sei und warum es in unserem Sonnensystem im Gegensatz zu vielen extrasolaren Sternensystemen keine "Super-Erden", also besonders große terrestrische Planeten, gäbe. "Dass wir Meteorite haben, welche jenseits von Jupiter entstanden sind, ist eine völlig neue Erkenntnis", unterstreicht Thorsten Kleine. "Sie verändert unser Verständnis des frühen Sonnensystems nachhaltig."Die Arbeit entstand im Rahmen des Sonderforschungsbereichs/Transregio (TRR) 170 "Late accretion onto terrestrial planets" ("Spätes Wachstum erdähnlicher Planeten") an der WWU Münster und wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft sowie dem europäischen Forschungsrat (ERC) unterstützt.Originalpublikation:T.S. Kruijer, C. Burkhardt, G. Budde and T. Kleine (2017): Age of Jupiter inferred from the distinct genetics and formation times of meteorites. Proceedings of the National Academy of Science of the United States of America (Early Edition); doi:10.1073/pnas.1704461114
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Metabolisches Syndrom wird oft übersehen - Schlaganfall-Gefahr doppelt so hoch
Hannover (apothekerkammer-niedersachsen) – Sonnenschein und warme Tage. Die Zeit der dicken Wollpullis ist nun endgültig vorbei. T-Shirts und Shorts haben jetzt Saison. Doch nicht alle freuen sich, mehr Haut zu zeigen. Wenig Kleidung enthüllt auch so manches Fettpolster. Es gibt Menschen, bei denen kalorienreiche Ernährung besonders anschlägt. Wer einen Taillenumfang von mehr als 80 Zentimeter (Frauen) oder 94 Zentimeter (Männer) hat, könnte unter einem Metabolischen Syndrom leiden und sollte unbedingt die Werte HDL-Cholesterin, Triglyceride, Blutdruck sowie Nüchtern-Blutzucker kontrollieren lassen. Liegen diese über oder bei HDL-Cholesterin unten den Normwerten, läuft man Gefahr, an Diabetes oder Herz-Kreislauf-Störungen zu erkranken. Warum das Metabolische Syndrom so oft übersehen wird und was es so gefährlich macht, weiß die Apothekerkammer Niedersachsen.Häufig in westlichen IndustrienationenDas Metabolische Syndrom ist eine Kombination von Fettleibigkeit, Bluthochdruck, Diabetes und einem gestörten Fettstoffwechsel. In Deutschland wird das Syndrom bei etwa 25 Prozent der Bevölkerung diagnostiziert. Männer sind etwas häufiger betroffen als Frauen. Im Alter von 50 bis 70 Jahren leiden bis zu 40 Prozent am Metabolischen Syndrom. Auch Kinder können das Syndrom schon entwickeln. Etwa 15 Prozent der Kinder in Deutschland sind übergewichtig, sechs Prozent davon sogar fettleibig. Von diesen fettleibigen Kindern leiden rund 33 Prozent an Bluthochdruck, 25 Prozent an Fettstoffwechselstörungen und ein Prozent hat bereits einen Typ-2-Diabetes entwickelt.Frühe Diagnose wichtigGefährlich ist ein Metabolisches Syndrom vor allem deswegen, weil es zunächst mehr oder weniger unsichtbar verläuft. Zwar kann man verschiedene Faktoren, wie etwa Übergewicht, bemerken, allerdings müssen diese nicht unbedingt mit schwereren körperlichen Beschwerden einhergehen. Die Diagnose folgt daher oft erst, wenn es bereits zu spät ist und unumkehrbare Schäden die Folge sind. Patienten mit einem Metabolischen Syndrom sind zweimal mehr gefährdet, einen Herzinfarkt, Schlaganfall oder eine arterielle Verschlusserkrankung zu erleiden. Das Risiko, an Diabetes zu erkranken, ist sogar verfünffacht. Bei der Diagnose eines Metabolischen Syndroms stützt man sich auf mehrere Symptome. Als Hauptindikator wird der Taillenumfang gesehen, daneben sind zusätzlich die Werte für HDL-Cholesterin, Triglyceride, Blutdruck sowie Nüchtern-Blutzucker entscheidend.Lebensstil ausschlaggebendZu mehr als 50 Prozent liegt die Wahrscheinlichkeit, ein solches Syndrom zu entwickeln, in den Genen. Allerdings ist für das Auftreten der jeweilige Lebensstil ausschlaggebend. Vor allem ungesunde Ernährung sowie mangelnde sportliche Betätigung können dazu führen, dass sich das Syndrom manifestiert. Ein berühmtes Beispiel für ein Metabolisches Syndrom ist der „King of Rock ’n’ Roll“ Elvis Presley. Dessen Vorliebe für Ungesundes, etwa pro Tag zehn bis zwölf Erdnussbutter-Bananen-Sandwiches zu verspeisen, ließ diesen stark fettleibig werden.Sport ist wichtigWill man ein Metabolisches Syndrom behandeln, kommt es in erster Linie auf eine Reduzierung des Körpergewichts sowie des Taillenumfangs an. Weniger Essen und mehr Sport heißt die Devise. Wer zehn Kilogramm abnimmt, lässt den Nüchtern-Blutzucker um mehr als 30 Milligramm pro Deziliter sinken. Dabei sollte man seine körperlichen Aktivitäten immer weiter steigern und sich von den Erfolgen motivieren lassen. Im Alltag kann man etwa die Treppe statt den Fahrstuhl nehmen oder das Auto stehen lassen und stattdessen Radfahren oder Laufen. Das Trainieren von Ausdauersportarten wie Schwimmen, Walken oder Laufen hilft das Gewicht zu halten oder noch weiter zu reduzieren.Langfristige ErnährungsumstellungHat man sich dazu entschlossen eine Diät zu absolvieren, sollte man in diesem Zuge auch seine Ernährung umzustellen. Da es bei vielen Diäten zu einem Jojo-Effekt kommt, infolgedessen man am Ende genauso viel wie zu Anfang wiegt, ist es wichtig, seine Essgewohnheiten auch langfristig zu ändern. Dazu können sich Patienten von Apothekern, die in der Ernährungsberatung weitergebildet sind, beraten lassen.Regelmäßige Untersuchungen sinnvollWer bereits zur Risikogruppe gehört, sollte sich regelmäßig beim Arzt untersuchen lassen. Auch die regelmäßige Messung von Blutzucker, Blutdruck, Gewicht und Taillenumfang – in der Apotheke oder daheim – kann dabei helfen, ein Metabolisches Syndrom frühzeitig zu entdecken, entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten und so Folgeerkrankungen zu verhindern.Der Apothekerkammer Niedersachsen gehören rund 7.000 Mitglieder an. Der Apotheker ist ein fachlich unabhängiger Heilberufler. Der Gesetzgeber hat den selbstständigen Apothekern die sichere und flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln übertragen. Der Beruf erfordert ein vierjähriges Pharmaziestudium an einer Universität und ein praktisches Jahr. Dabei erwirbt der Studierende Kenntnisse in pharmazeutischer Chemie und Biologie, Technologie, Pharmakologie, Toxikologie und Klinische Pharmazie. Nach dem Staatsexamen erhält er eine Approbation. Nur mit dieser staatlichen Zulassung kann er eine öffentliche Apotheke führen. Als Spezialist für Gesundheit und Prävention berät der Apotheker seriös und unabhängig. Er begleitet den Patienten fachlich, unterstützt ihn menschlich und hilft ihm so, seine Therapie im Alltag umzusetzen.
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Die 10 mächtigsten Lastwagen der Welt
Größer als ein EinfamilienhausLastwagen so lang wie ein Schwimmbecken. Reifen, die größer sind als ein normaler Lkw. Und Trucks, die mehr wiegen als 500 VW Golf. Bei diesen Maschinen braucht es alleine 18 Stufen, um das Führerhaus zu erklimmen. Die Top 10 der stärksten Laster der Welt sprengt unsere Vorstellungskraft.  Er kann 450 Tonnen Kaviar oder das Gewicht von drei Millionen Matroschka-Puppen auf seiner Kippfläche tragen. Der weißrussische Muldenkipper Belaz 75710 ist der mächtigste Lkw der Welt. Beladen kommt das Ungetüm auf ein Gesamtgewicht von 810 Tonnen. Einfach unglaublich: Ein Reifen ist vier Meter hoch und wiegt unvorstellbare 5.800 Kilo.Wer denkt, diese Maschinen könnten sich kaum bewegen, irrt gewaltig. Mit seinen über 4.000 PS schafft der Caterpillar 797 eine Höchstgeschwindigkeit von 68 km/h. Er wiegt voll beladen übrigens stolze 687,5 Tonnen und landet auf Platz 3 im Ranking.Doch was kostet so ein Truck überhaupt? „Ohne Extras liegt der Cat 797 bei einem Einkaufspreis von circa fünf Millionen Dollar“, sagt Thorsten Muschler, Gründer von Maschinensucher.de, Europas führendem Online-Marktplatz für gebrauchte Maschinen. „Für einen neuen Satz Reifen legt man umgerechnet 160.000 Euro auf den Tisch.“ Der Gebrauchtmaschinen-Marktplatz Maschinensucher.de hat für Sie eine Bildergalerie der monströsen Maschinen zusammengestellt. Viel Spaß beim Durchklicken.Über uns: Maschinensucher ist der europaweit führende Online-Marktplatz für Gebrauchtmaschinen. 5.300 Händler bieten derzeit über 128.000 Maschinen auf der Plattform an. Als global agierender Marktplatz ist das Unternehmen mit Machineseeker.com in über 60 Länderversionen verfügbar. Monatlich werden gebrauchte Maschinen im Wert von über 600 Millionen Euro angefragt. 
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Zwischen Experimentierfeld und Sprungbrett
Zahlreiche Gewinner des Deutschen Jugendfilmpreises haben beeindruckende Karrieren im Filmbusiness geschafft,einige von ihnen sind jetzt beim Bundes.Festival.Film. in Mainz zu GastKJF, 07. Juni 2017. „Das Deutsche Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF) drängt die Teilnehmer des Deutschen Jugendfilmpreises nicht in eine Karriere im Film- oder Fernsehbereich. Aber wir unterstützen die jungen Medienmacher dabei, ihre Talente zu entdecken und weiterzuentwickeln“, so Thomas Hartmann, Leiter des Bundes.Festival.Film. Tatsächlich sind aus zahlreichen ehemaligen Preisträgerinnen und Preisträgern des vom Bundesjugendministerium seit 30 Jahren geförderten Wettbewerbs erfolgreiche Regisseure, Drehbuchautoren, Redakteure oder Produzenten geworden. Einige von ihnen kehren jetzt zu ihren Wurzeln zurück und sind Gast des 30. Bundes.Festival.Film., das vom 23. bis 25. Juni in Mainz stattfindet.Bekannte Gesichter des deutschen FilmsDer Schauspieler Florian Lukas und die Regisseure Nora Fingscheidt, Felix Stienz und Sven Taddicken sowie die Drehbuchautorin Anja Flade-Kruse – sie alle haben ihre ersten großen Erfolge beim Deutschen Jugendfilmpreis gefeiert. Diese Eindrücke bewegen sie bis heute, denn sie haben dazu geführt, dass sie heute zu einer erfolgreichen Generation junger Filmschaffender gehören. Aus dem Experimentierfeld Film wurde für sie ein Sprungbrett in eine erstaunliche Karriere.Sven Taddicken über seine Erinnerungen an das Festival: „Wenn man in einem Kino mit lauter fremden Menschen sitzt, während der eigene Film läuft, fängt man an, sich in die Köpfe und Gedanken dieser Menschen zu denken. Ich konnte meinen Film zum ersten Mal mit neuen Augen sehen – und auf einmal wusste ich, was ich da eigentlich gemacht hatte. Diese Erfahrung werde ich nie vergessen.“Öffentliche Diskussion: „Perspektive junger Film“Die prominenten Gäste freuen sich, die besten Filme des aktuellen Jahrgangs sehen zu können. Zudem werden sie zum Abschluss des Festivals (Sonntag, 25.06, 11 Uhr) am Gesprächspanel „Perspektive junger Film“ teilnehmen, um mit den Gästen des Bundes.Festival.Film. nicht nur über Wege ins Filmgeschäft zu diskutieren, sondern auch darüber, welche Spaß es macht, seine eigenen Ideen auf die Leinwand zu bringen. Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenlos.Hartmann: „Filmemachen in unserem Verständnis ist das Ermöglichen individueller Ausdrucksformen junger Menschen. Wenn daraus ein Berufswunsch entsteht, freuen wir uns und unterstützen junge Filmemacher gern auf diesem Weg. Alles ist möglich, wie man an unseren prominenten Gästen in Mainz sehen kann. Ich freue mich auf einen spannenden Gedankenaustausch und viele Anregungen für unsere Filmtalente.“Deutsches Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF), Küppelstein 34, 42857 Remscheid, http://www.kjf.deDas Bundes.Festival.Film. bildet den jährlichen Höhepunkt der Bundeswettbewerbe Deutscher Jugendfilmpreis und Deutscher Generationenfilmpreis. Beide Wettbewerbe werden im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrum (KJF) organisiert und durchgeführt. Co-Veranstalter ist das Institut medien.rlp in Mainz. Der Publikumspreis wird gestiftet von Canon.>p>
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Landesapothekerkammer Hessen warnt vor Schlafmittelmissbrauch
Frankfurt am Main (landesapothekerkammer-hessen) – Hunderttausende kennen es aus eigener Erfahrung: unruhige, schlaflose Nächte und die Übermüdung am nächsten Tag. Klagen Patienten über Schlafprobleme, kann der behandelnde Arzt ein Schlafmittel verordnen, wenn er die Einnahme für angemessen hält. Verschrieben werden dann meist Benzodiazepine oder die sogenannten „Z-Substanzen“ Zopiclon bzw. Zolpidem. Doch die synthetischen Stoffe verändern das natürliche Schlafprofil. Hypnotika sollten daher nur wie vom Arzt verordnet  kurzfristig und nicht länger als vier Wochen angewendet werden, erklärt Ursula Funke, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen. Werden Schlafmittel über längere Zeit  eingenommen, steigt die Gefahr eines Abhängigkeitssyndroms. Es kann außerdem zu einem „Hangover“, kognitiven Leistungseinbußen und neurologischen Störungen kommen.Vorsichtig einsetzenDer Griff zur Schlaftablette scheint verlockend einfach, wenn man sich die Nächte um die Ohren schlägt. Doch Hypnotika beeinflussen den natürlichen Schlafrhythmus und eignen sich nur für eine kurzfristige Einnahme von bis zu vier Wochen. Benzodiazepine, eine Stoffgruppe mit beruhigenden, angst- und krampflösenden sowie schlaffördernden Wirkungen, haben Einfluss auf die verlängernden (Stadien II und III) sowie die verkürzenden Schlafphasen (Stadium IV). Durch die Einnahme werden die natürlichen Tiefschlafphasen verändert. Werden die Tabletten wieder abgesetzt, kommt es oft erneut zu Schlafstörungen. Damit kann ein gefährlicher Kreislauf in Gang gesetzt werden, der in eine Medikamentenabhängigkeit führt. Auch die Z-Substanzen Zopiclon und Zolpidem, die zwar eine geringere Auswirkung auf den Schlafrhythmus haben, sind nicht für eine Daueranwendung geeignet. Daher sind die Hinweise vom Arzt und Apotheker zu beachten.Abhängigkeit erkennen und handelnWas Patienten außerdem wissen sollten: Benzodiazepine selbst können Schlafstörungen hervorrufen. Werden sie missbräuchlich über einen längeren Zeitraum eingenommen, lässt ihre Wirkung nach. Durch den Gewöhnungseffekt greifen Betroffene dann oft eigenmächtig zu einer höheren Dosis, die wieder zu Schlaflosigkeit führt. Werden die Hypnotika weggelassen, kommt es zu einer erneuten Schlaflosigkeit. Geht ohne die Schlaftabletten dann gar nichts mehr, sollte der Patient offen mit Arzt oder Apotheker sprechen und die Reißleine ziehen, damit   die Dosis gemeinsam mit dem Arzt reduziert werden kann,Mit Schlafproblemen richtig umgehenDer Apotheker berät sachkundig zu pflanzlichen Alternativen, die sich für die Selbstmedikation eignen. Präparate wie Baldrian wirken bei leichten Schlafstörungen in ausreichend hoher Dosierung gut. Ein wenig Geduld ist jedoch gefragt: Es kann bis zu zwei Wochen dauern, bis sich die Wirkung voll entfaltet. Die Gefahr einer Abhängigkeit besteht hier übrigens nicht. Außerdem ist eine gute Schlafhygiene wichtig: feste Rituale am Abend, kein TV- oder Handykonsum im Schlafzimmer, bei nächtlichem Erwachen lieber aufstehen als stundenlang wachliegen und eine nicht zu warme Zimmertemperatur können helfen, die Schlafprobleme in den Griff zu bekommen. Anregende Getränke wie Kaffee, Cola und Alkohol sind bei Schlafproblemen ebenfalls zu meiden. Ein kurzer Spaziergang am Abend entspannt und die frische Luft tut auch der Gesundheit gut.Ältere Menschen benötigen weniger Schlaf – sie sollten daher auf das Nickerchen am Mittag verzichten, damit sie nachts besser schlafen können.Der Landesapothekerkammer Hessen gehören rund 5.950 Apothekerinnen und Apotheker an. Der Heilberuf des Apothekers unterliegt einem gesetzlichen Auftrag. Zu den Aufgaben der Landesapothekerkammer gehören die Förderung der Fort- und Weiterbildung und die Überwachung der Einhaltung der Berufspflichten durch ihre Mitglieder. Die Landesapothekerkammer stellt ebenso eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung in ganz Hessen mit Medikamenten sicher.
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Gesucht: Neugierige Kinder zum Erforschen und Entdecken der Nord- und Ostseeküsten
Im Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane findet von Juni bis September erneut die Aktion „Mein mobiles Küstenlabor“ statt / Begleitende Sommertour macht Halt an acht beliebten Küstenorten / Kostenloses Küstenlabor bei über 100 Partnern erhältlichBerlin, 23.05.2017. Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr lädt das Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane erneut Kinder zwischen 6 und 12 Jahren ein, auf spannende Entdeckungsreise an den Nord- und Ostseeküsten zu gehen. Von Juni bis September 2017 vergibt das Wissenschaftsjahr 2016*17 mit seinen Partnern wieder kostenfreie „mobile Küstenlabore“ an junge Anwohner und Küstenurlauber. Ausgerüstet mit Becherlupe und Kescher untersuchen die Jungforscherinnen und -forscher die Artenvielfalt am Meer. Eine Forschungsanleitung enthält wertvolle Anregungen und ein großes Gewinnspiel mit tollen Preisen. Hintergrundinformationen zu der Aktion sowie eine Übersichtskarte aller teilnehmenden Partner gibt es unter www.wissenschaftsjahr.de/kuestenlabor.Ganz gleich, ob auf Fehmarn, Usedom oder in Flensburg – das Wissenschaftsjahr 2016*17 und seine Partner bieten vielerorts tolle Gelegenheiten, das bunte Küstenleben unter die Lupe zu nehmen. Aber auch Kinder, die ihre Sommerferien fernab von Nord- oder Ostsee verbringen, können den vielfältigen Lebensraum Küste erkunden. Auf der Website finden die Kinder neben einer Forschungsanleitung zum Download viele spannende Fakten zu Silbermöwe, Strandkrabbe oder Miesmuschel. Damit wird der nächste Strandspaziergang am Meer zum Erlebnis.Ein besonderes Highlight der diesjährigen Aktion ist die Sommertour durch Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Von Ende Juli bis Anfang August 2017 hält ein Küstenmobil in insgesamt acht beliebten Küstenorten. Kinder erhalten dort kostenfrei ihr „mobiles Küstenlabor“ und gehen mit fachkundiger Begleitung vor Ort auf Expedition. Neben den Kindern und ihren Familien sind auch alle Urlauber eingeladen, bei Spielen und Mitmach-Aktivitäten die Artenvielfalt an den Küsten zu entdecken. Näheres zur Sommertour ist demnächst einsehbar unter www.wissenschaftsjahr.de/kuestenlabor.Gerne können Sie für Ihre Berichterstattung auch das angehängte Bildmaterial unter Angabe des folgenden Copyrights verwenden: © BMBF/Wissenschaftsjahr 2016*17. Wenn Sie Interesse haben, junge Küstenforscherinnen und -forscher auf ihrer Erkundungstour redaktionell zu begleiten, wenden Sie sich an das Redaktionsbüro Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane.Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und OzeaneDie Meeresforschung ist Thema des Wissenschaftsjahres 2016*17. Zu 71 Prozent bedecken Ozeane und Meere unseren Planeten. Sie sind Klimamaschine, Nahrungsquelle, Wirtschaftsraum – und sie bieten für viele Pflanzen und Tiere Platz zum Leben. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen die Ozeane seit Jahrhunderten; und doch sind sie noch immer geheimnisvoll und in weiten Teilen unerforscht. Im Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane geht es um die Ergründung der Gewässer, ihren Schutz und eine nachhaltige Nutzung. Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD). Sie tragen als zentrales Instrument der Wissenschaftskommunikation Forschung in die Öffentlichkeit. Das Wissenschaftsjahr 2016*17 wird vom Konsortium Deutsche Meeresforschung (KDM) als fachlichem Partner begleitet.
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Kontenrahmen zur Verbuchung der Geschäftsvorfälle
Kontenrahmen sind in der Finanzbuchhaltung die Grundlage für die korrekte Verbuchung der Geschäftsvorfälle eines speziellen Wirtschaftszweiges im Bereich doppelte Buchführung. Jedes Unternehmen erstellt auf Basis des jeweiligen Kontenrahmens einen eindeutigen, detaillierten Kontenplan. Um den individuellen Bedürfnissen der einzelnen Unternehmen gerecht zu werden, kann im Kontenplan eine feinere Untergliederung vorgenommen werden, indem z. B. nicht notwendige Konten aus dem Kontenrahmen weggelassen werden.Aufbau eines KontenrahmensDie in einem Kontenrahmen aufgelisteten Sachkonten sind mit einer vierstelligen Nummer von 0001 bis 9999 versehen, die nach dem dekadischen System in 10 Kontenklassen von 0 bis 9 eingeteilt werden. Die einzelnen Ziffern im Kontenrahmen entsprechen verschiedenen Gliederungsebenen. An erster Stelle steht eine Ziffer für die jeweilige Kontenklasse, zu der die Bereiche Anlagevermögen, Umlaufvermögen, Eigenkapital, Fremdkapital, Erträge und Aufwendungen gehören. Die zweite Stelle bezeichnet die Kontengruppe, z. B. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, bevor die Kontenuntergruppe an dritter Stelle angegeben wird. Die Ziffer für das jeweilige Einzelkonto befindet sich an Platz vier.Kreditorenkonten aus der KreditorenbuchhaltungDie Kreditorenbuchhaltung ist eine Unterabteilung der Finanzbuchhaltung mit engem Bezug zum Beschaffungswesen, speziell zum Einkauf. Über ein besonderes Abstimmkonto im Kontenrahmen, auf dem die Salden der verschiedenen Kreditorenkonten summiert werden, wird die Buchhaltung ins Hauptbuch integriert. Die Aufgabe der Buchhaltung ist in erster Linie die Bearbeitung eingehender Rechnungen von Kreditoren wie Lieferanten oder Dienstleistern.FazitWie man fachkundigen Informationen, z. B. unter http://www.gruendercheck.com/thema/buchhaltungssoftware, entnehmen kann, beinhaltet ein Kontenrahmen systematisch aufgezeichnet die Konten eines Wirtschaftszweiges. In diesen Konten muss im Rahmen der Buchführung jeder Geschäftsvorfall erfasst werden.
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LVR-LandesMuseum zeigt „Freddie Michael Soethout. Luftstücke“
Eine Sonderausstellung in der Reihe „Szene Rheinland“ im LVR-LandesMuseum Bonn / Laufzeit: 11.5.-16.7.2017Bonn - Unter dem Titel „Luftstücke“ präsentiert das LVR-LandesMuseum Bonn vom 11.5. bis 16.7.2017 Objekte und großformatige Skulpturen des Kölner Künstlers Freddie Michael Soethout.Aus Glas und Farbstoffen komponiert Soethout Bilder und Skulpturen. Sie entstehen durch den Einschluss der Farbe in ein Bindemittel, wie etwa Silikon, und des Umkleidens dieses Bindemittels zwischen Glasplatten.Im Ausstellungsbereich des LVR-LandesMuseum Bonn arrangiert Freddie Michael Soethout ein ungewöhnliches rauschendes Farbenmeer. Raumgreifende Installationen in Form von Zylindern, Wellen, Röhren oder anderen dreidimensionalen Strukturen setzen Blickpunkte im Raum. Im wechselnden Lichteinfall des Tages, scheint sich ihre Farbe immer wieder neu und einzigartig im Raum auszubreiten. Die Wirkung der Farbe entwickelt sich im ständigen Dialog mit den Betrachterinnen und Betrachtern.Nahezu alle Objekte und Skulpturen sind eigens für die Ausstellung im LVR-LandesMuseum entstanden. Sie orientieren sich dabei an dem Ort und der Architektur des Raumes mit ihren Durchblicken, Zwischenräumen und Verbindungen. So komponiert Soethout Gesamtsituationen mit Farberlebnissen und Farbsensationen im Raum.
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Mobiles Polarcamp bringt die Antarktis nach Deutschland
Die interaktive Polarausstellung des Alfred-Wegener-Instituts „Science on the Road" tourt im Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane durch zwölf deutsche StädteBerlin - Was sieht man, wenn man in der Antarktis aus dem Fenster schaut? Wie fühlt sich Kleidung an, die selbst bei extremen Minusgraden warmhält? Und warum überwintern Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler überhaupt auf einer kleinen Station inmitten des antarktischen Eises? Besucherinnen und Besucher der Wanderausstellung „Science on the Road" können im Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane selbst in die Schuhe von Polarforschern schlüpfen und Antworten auf diese Fragen finden. Zwischen Mai und August schlägt ein mobiles Polarcamp in zwölf deutschen Städten auf, darunter Magdeburg, Hamburg und Stuttgart. Der Eintritt ist frei.Im Zentrum des Polarcamps steht die sogenannte Kabause mit originalen Ausrüstungsgegenständen. Die mobile Unterkunft bietet den Forscherinnen und Forschern auf Polarexpeditionen Schutz und zeigt eindrücklich, wie sie in der Antarktis teilweise mehrere Wochen lang auf engstem Raum leben. Auf die Besucherinnen und Besucher warten aber noch viele weitere Erlebnisse. Sollte der Sommer nicht mitspielen, können sie sich in echter Polarkleidung aufwärmen. Oder mit einer Virtual-Reality-Brille den Schritt hinaus ins ewige Eis wagen: Ein einzigartiges 3-D-Panorama der Antarktis lässt die Kälte erahnen. Außerdem gibt es an jedem Tour-Stopp die Möglichkeit, den Überwinterern auf der deutschen Antarktisstation Neumayer III zu ihrem Alltag und ihrer Forschung zu befragen.Neben den extremen Lebensbedingungen steht die Polarforschung im Zentrum der interaktiven Ausstellung. Endlose Weiten aus Schnee und Eis bei enormer Kälte – die Antarktis ist einer der scheinbar lebensfeindlichsten Orte der Welt. Doch der Schein trügt: Pinguine, Schwertwale und Robben sind perfekt an das Leben in Kälte und monatelanger Dunkelheit angepasst und auch Millionen von Fischen und mikroskopisch kleinen Lebewesen tummeln sich im nährstoffreichen Wasser unter dem Eis. Zusammen bilden sie ein faszinierendes, artenreiches Ökosystem. Gleichzeitig hat der Eisschild auf dem antarktischen Kontinent einen maßgeblichen Einfluss auf Ozeanströmungen und das globale Klima. Um die komplexen Zusammenhänge besser zu verstehen und Vorhersagen über die zukünftige Entwicklung dieser Region, der Ökosysteme und des globalen Klimas ableiten zu können, forschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler das ganz Jahr über vor Ort.Forschungszelte, Observatorien und eine begehbare Karte der Antarktis zeigen, warum Wissenschaft in den Polarregionen so spannend und wichtig ist und informieren über aktuelle Forschungsergebnisse. Zudem werden an jedem Standort der Wanderausstellung Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts anwesend sein, über ihre Arbeit berichten und Fragen beantworten.Tourdaten:13. Mai 2017: Potsdam, Wissenschaftspark Potsdam-Golm (Tag der Wissenschaft)20. Mai 2017: Magdeburg, Wissenschaftshafen27.-28. Mai 2017: Stralsund, Vorplatz des Ozeaneum10.-11. Juni 2017: Hannover, Messe Hannover (Der Platz der Ideen auf der IdeenExpo)17. Juni 2017: Hamburg, Marco-Polo-Terrassen in der Hafen-City24.-25. Juni 2017: Kiel, Ostseekai (Kieler Woche)01. Juli 2017: Berlin, Tempelhofer Feld09. Juli 2017: Bremen, Osterdeich (Breminale)22. Juli 2017: Köln, Außenplatz des Schokoladenmuseums29. Juli 2017: Wiesbaden, Schlossplatz06. August 2017: Stuttgart, Marktplatz12.-13. August 2017: München, Museumshof des Deutsches MuseumWeitere Informationen unter www.wissenschaftsjahr.de und www.awi.de/polarcamp.Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und OzeaneDie Meeresforschung ist Thema des Wissenschaftsjahres 2016*17. Zu 71 Prozent bedecken Ozeane und Meere unseren Planeten. Sie sind Klimamaschine, Nahrungsquelle, Wirtschaftsraum – und sie bieten für viele Pflanzen und Tiere Platz zum Leben. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen die Ozeane seit Jahrhunderten; und doch sind sie noch immer geheimnisvoll und in weiten Teilen unerforscht. Im Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane geht es um die Ergründung der Gewässer, ihren Schutz und eine nachhaltige Nutzung. Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD). Sie tragen als zentrales Instrument der Wissenschaftskommunikation Forschung in die Öffentlichkeit. Das Wissenschaftsjahr 2016*17 wird vom Konsortium Deutsche Meeresforschung (KDM) als fachlichem Partner begleitet.
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Mit gesunden und gepflegten Füßen in den Frühling starten
Hannover (Apothekerkammer-Niedersachsen) - Der Sommer ruft und auch die Füße wollen an die Luft. Schön, gesund und gepflegt sehen sie mit der richtigen Fußpflege aus der Apotheke aus. Lästige Krankheiten wie Fußpilz sollten bekämpft und Hornhaut beseitigt werden. Auf welche Weise man Verhornungen sanft entfernt, ohne dass es zu Entzündungen kommt und wie man Fuß- und Nagelpilz erkennen, heilen und vorbeugen kann, erklärt die Apothekerkammer Niedersachsen.Barfußlaufen, Massagen und passende Schuhe halten die Füße gesundHäufiges Barfußlaufen drinnen und draußen tut den Füßen gut. Ebenso dienen Fußreflexzonenmassagen mit Igelbällen oder Massagerollen der Fußgesundheit. Richtiges Schuhwerk bietet den Zehen genug Platz zu den Seiten und nach oben, ist im Hackenbereich geschmeidig und hat ein dem persönlichen Fuß angepasstes Fußbett. Haben die Zehen zu wenig Platz, treten Schädigungen wie Druckstellen, Hühneraugen und noch schlimmer Fehlstellungen wie Hammerzeh, Krallenzehen bis hin zum Hallux valgus (schiefe Großzehe) auf. Vorsicht ist auch bei hohen Absätzen von über vier Zentimetern geboten: Die Gewichtsverlagerung auf den Vorderfußbereich kann zu Spreizfüßen führen und die Zehen zusammen pressen. Unangenehme Blasen bilden sich schnell bei Schuhen, die zu fest sind oder eng an den Hacken sitzen. Wer seine Füße trainieren möchte, sollte häufig unterschiedliche Schuhe anziehen. Das Wechseln der Schuhe sowie das Tragen von Strümpfen aus Naturmaterialien wie Wolle oder Baumwolle sorgen zudem für ein gesundes Fußklima.Unangenehme Hornhaut sanft entfernenFällt bei der gründlichen Inspektion der Füße auf, dass sich an Hacken oder Zehen vermehrt Hornhaut gebildet hat, können erste kosmetische Maßnahmen wie Fußbäder mit speziellen Fußbadesalzen helfen. Auch Fußpeelings aus Salz und Olivenöl können Abhilfe schaffen und überschüssige Hornhaut beseitigen. Diese dürfen allerdings nur bei unversehrter Haut angewendet werden. Zu radikales Vorgehen bei der Hornhautentfernung kann sogar zu Entzündungen führen. Schrundensalben oder Wund- und Heilsalben lindern rissige Haut an den Hacken. Die natürliche Feuchtigkeitsbalance gesunder Füße erhalten pflegende harnstoffhaltige Cremes (mit Urea).Lästigem Fußpilz vorbeugenUrsache des Fußpilzes sind häufig Dermatophyten (Fadenpilze), besonders Trichophyton rubrum, die sich durch Keratin, also die Hornsubstanz in Haut, Haaren und Nägeln ernähren. Eine Übertragung findet häufig über eine Kontaktinfektion statt, beispielsweise über Fußmatten oder Holzroste in Bädern, da Pilze ein feucht-warmes Klima bevorzugen. Seltener sind Hefe- oder Schimmelpilze die Verursacher. Um Fußpilz vorzubeugen, sollte man die Füße nach einem Fußbad, dem Duschen und dem Besuch eines Schwimmbads gut abtrocknen und am besten trocken föhnen. In öffentlichen Badehäusern, Saunen und Wellnessbereichen empfiehlt sich das Tragen von Badeschuhen.Fußpilz hat viele SymptomeLiegt ein Fußpilzbefall vor, sind meistens Zehen, Fußrand oder die Fußunterseite betroffen. Bei Fußpilz wird zwischen drei Hauptformen unterschieden. Interdigitale Form: Der Fußpilz zeigt sich durch juckende, getrübte, unter Schuppenkrustenbildung abheilende Bläschen, vor allem im Fußgewölbe. Die Haut ist trocken und schuppig oder aufgeweicht und grau-weißlich gequollen. In den Zehenzwischenräumen kommt es zu Erosionen und Hauteinrissen. Squamöse-hyperkeratotische Form: Der Betroffene klagt über trockene schuppende, weiße oder leicht gerötete, meist nicht randbetonte Flecken an der Fußsohle in Form eines Mokassins. Vesikulöse-dyshidrotische Form: Der Pilz tritt an den Fußrändern, Zehenspitzen und Fersen mit gut abgegrenzten, herdförmigen schuppenden Verhornungen und manchmal mit Hautrissen auf. Auch minimale Rötungen in den Zehenzwischenräumen sowie Verhornungen mit feiner Schuppung an Fersen und Fußkanten können von einem Pilz hervorgerufen worden sein. Dieser Pilztyp tritt häufig in Begleitung von Nagelpilz auf.Erste Hilfe bei Fußpilz aus der ApothekeAls erste Maßnahme gegen Fußpilz sind Cremes mit Wirkstoffen wie Bifonazol, Clotrimazol, Ketoconazol, Nystatin oder Terbinafin geeignet. Diese werden zum Teil mehrmals täglich oder über mehrere Tage oder Wochen aufgetragen. Bei der Behandlung sollten immer alle Zehenzwischenräume an beiden Füßen behandelt werden.  Einige Präparate werden über vier Wochen angewandt, einige nur wenige Tage oder nur einen Tag. Empfehlenswert ist die Anwendung über das erkennbare Abheilen hinaus. Liegt ein Fußpilzbefall vor, sollte man auf peinliche Hygiene achten. Während der Behandlung sollten die Handtücher und Socken – hier empfiehlt sich Baumwolle – nach einmaliger Verwendung mit speziellen antimykotischen Waschmitteln bei mindestens 60° gewaschen werden. Diese sind in Apotheken erhältlich. Die Schuhe sollte man mit Desinfektionsspray aussprühen und mindestens einen Tag lang trocknen lassen. Teppichböden, Badematten, Fußbodenbelege sollten besonders im Badezimmer gründlich gereinigt werden. Das Einreiben der Füße mit Lavendelöl, Teebaumöl, Eukalyptusöl oder Fußbäder mit Essig können die Behandlung unterstützen.Nagelpilz ist oft hartnäckigNagelpilz ist erkennbar an einer Verfärbung der Nägel, oft am Rand des Nagels, und an einer strukturellen Veränderung des Nagelmaterials, der Nagel ist poröser. Oft geht er gemeinsam mit Fußpilz einher. Begünstigt wird der Nagelpilz durch Druck, einen starken Schlag, zu enge Schuhe, Fußfehlstellungen und zu langsames Nagelwachstum. Auch Bewegungsarmut, allgemeine schlechte Durchblutung, die Kombination von starkem Übergewicht, Insulinresistenz, Fettstoffwechselstörungen und Bluthochdruck sowie eine geschwächte Immunabwehr können den Pilzbefall fördern. Befallene Nägel werden lokal mit Lacken, die antimykotische Wirkstoffe wie Bifonazol, Ciclopirox oder Amorolfin enthalten, behandelt. Diese werden über einen längeren Zeitraum täglich oder ein bis zweimal in der Woche aufgetragen. Die mechanische Nagelbehandlung gehört in jedem Fall in die Hände von Fachleuten.Besonders Diabetiker sollten auf ihre Füße achtenBei Patienten mit Diabetes mellitus ist die Blutmikrozirkulation in den Füßen gestört. Das Schmerzempfinden ist eingeschränkt und Diabetiker laufen deshalb Gefahr, Verletzungen an den Füßen zu übersehen. Sie sollten deshalb regelmäßig die Füße nach kleinen Wunden absuchen, denn diese sind die idealen Angriffspunkte für Pilzsporen. Auch bei Gicht, Übergewicht und künstlichen Gelenken sollten die Füße sorgfältig gepflegt werden. Umfangreiche und kompetente Beratung rund um das Thema „Gesunde Füße“ erhalten Betroffene in der Apotheke ebenso wie Pflegeprodukte für die Füße.Der Apothekerkammer Niedersachsen gehören rund 7.000 Mitglieder an. Der Apotheker ist ein fachlich unabhängiger Heilberufler. Der Gesetzgeber hat den selbstständigen Apothekern die sichere und flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln übertragen. Der Beruf erfordert ein vierjähriges Pharmaziestudium an einer Universität und ein praktisches Jahr. Dabei erwirbt der Studierende Kenntnisse in pharmazeutischer Chemie und Biologie, Technologie, Pharmakologie, Toxikologie und Klinische Pharmazie. Nach dem Staatsexamen erhält er eine Approbation. Nur mit dieser staatlichen Zulassung kann er eine öffentliche Apotheke führen. Als Spezialist für Gesundheit und Prävention berät der Apotheker seriös und unabhängig. Er begleitet den Patienten fachlich, unterstützt ihn menschlich und hilft ihm so, seine Therapie im Alltag umzusetzen.
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sub:marine – Tauchgang auf der re:publica
Im Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane setzt die re:publica mit der Subkonferenz „sub:marine" einen Schwerpunkt zu Unterwasserwelten und Meeresforschung.Berlin - Auf der 11. re:publica geht es vom 8. bis zum 10. Mai 2017 auf Tauchgang in die Welt der Meere und Ozeane. Die heute eröffnete Subkonferenz „sub:marine" im Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane bringt Expertinnen und Nachwuchswissenschaftler aus ganz Europa mit Vordenkern der digitalen Branche und der Zivilgesellschaft in den Dialog. Wie sieht die Zukunft der Meeres- und Klimapolitik im postfaktischen Zeitalter aus? Und was hat ein Zeppelin mit Meeresforschung und dem „Uhrwerk Ozean" zu tun? Im „Makerspace" steht Interaktion im Vordergrund: Hier können Teilnehmerinnen und Teilnehmer Meeresbakterien zum Leuchten bringen und Unterwasserklänge per Hydrophon aufspüren.„Mit Hilfe der Wissenschaftsjahre wollen wir die Menschen motivieren, sich mit Wissenschaft und Forschung zu beschäftigen. Das passt gut zu den Zielen der re:publica: nach vorne denken und neugierig sein. Denn unsere demokratische Gesellschaft braucht Aufgeschlossenheit für neue Erkenntnisse. Und sie braucht eine Verständigung darüber, was belastbare Fakten sind, und was Schein und Vermutung. Deshalb kommen wir nun bereits zum dritten Mal auf der re:publica zusammen", erklärt Matthias Graf von Kielmansegg. Er leitet die Abteilung „Grundsatzfragen; Strategie; Digitaler Wandel" im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), das die Wissenschaftsjahre gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD) ausrichtet. Im Wissenschaftsjahr Meere und Ozeane gibt es viele faszinierende Berührungspunkte mit digitalen Technologien: „Innovative Technologien sind bei der Erforschung der Meere nicht mehr wegzudenken", so von Kielmansegg.Das kann Tiefseeforscherin Prof. Antje Boetius nur bestätigen. Auf der „sub:marine" nimmt sie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit auf einen digitalen Tauchgang in die Tiefsee. „Die Tiefen der Ozeane sind für uns schwerer zugänglich als der Mond. Wir brauchen Roboter, die uns Bilder und Daten aufs Forschungsschiff und ins Labor holen." Doch das ist noch nicht alles. Digitale Technologien bringen die Erkenntnisse der Forschung auch in die Bevölkerung. „Wie kann man digitale Medien nutzen, um eine Brücke zwischen Bundesbürgern und Wissenschaftlern zu schlagen?", fragt sich Boetius. „Streaming und soziale Medien bieten riesige Potenziale für moderne Wissenschaftskommunikation, die wir noch intensiver nutzen müssen."Die re:publica hat sich seit ihrer Premiere 2007 zu einer der weltweit wichtigsten Konferenzen für die Digitalisierung der Wissensgesellschaft entwickelt. 2016 wurde sie von mehr als 8.000 Gästen und über 800 Journalistinnen und Journalisten besucht.Weitere Informationen: re-publica.com/tags/submarineWissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und OzeaneDie Meeresforschung ist Thema des Wissenschaftsjahres 2016*17. Zu 71 Prozent bedecken Ozeane und Meere unseren Planeten. Sie sind Klimamaschine, Nahrungsquelle, Wirtschaftsraum – und sie bieten für viele Pflanzen und Tiere Platz zum Leben. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen die Ozeane seit Jahrhunderten; und doch sind sie noch immer geheimnisvoll und in weiten Teilen unerforscht. Im Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane geht es um die Ergründung der Gewässer, ihren Schutz und eine nachhaltige Nutzung. Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD). Sie tragen als zentrales Instrument der Wissenschaftskommunikation Forschung in die Öffentlichkeit. Das Wissenschaftsjahr 2016*17 wird vom Konsortium Deutsche Meeresforschung (KDM) als fachlichem Partner begleitet.
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Viele Jugendliche wollen die Meere schützen
85 Prozent der Jugendlichen wünschen sich laut forsa-Umfrage mehr Aktionen zum Meeresschutz – auch im Binnenland / Bundesweite Citizen-Science-Aktion „Plastikpiraten" geht im Mai und Juni erneut dem Plastikmüll auf die SpurBerlin, 04.05.2017. Dass die Verschmutzung der Meere ein massives Umweltproblem darstellt, wissen bereits Schülerinnen und Schüler. 91 Prozent der 10- bis 16-Jährigen haben davon schon einmal gehört, so das Ergebnis einer forsa-Umfrage im Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane. Die Mehrheit der Mädchen und Jungen möchte etwas dagegen tun: 85 Prozent der Befragten wünschen sich, dass es mehr Projekte für den Meeresschutz in ihrer Region gibt. Mit der bundesweiten Citizen-Science-Aktion „Plastikpiraten – Das Meer beginnt hier!" im Wissenschaftsjahr 2016*17 kommt das Bundesministerium für Bildung und Forschung diesem Wunsch nach.Großes Umweltbewusstsein und Engagement|Jugendliche wissen über viele der menschengemachten Umweltprobleme Bescheid. Durch Plastikmüll verschmutzte Meere sind dabei noch vor dem Klimawandel das bekannteste Problem. Dass sie selbst etwas für den Schutz der Meere tun können, meinen laut forsa-Umfrage über zwei Drittel aller Befragten: beispielsweise, indem sie Plastikmüll vermeiden oder zumindest ordnungsgemäß entsorgen. An einem konkreten Meeresschutzprojekt teilgenommen haben jedoch nur vier Prozent der Befragten. Der Hauptgrund ist, dass es nicht genug Angebote gibt, sei es im schulischen oder außerschulischen Bereich. Dabei ist bei den Jugendlichen durchaus Interesse vorhanden: 50 Prozent geben an, dass sie gerne an einem Projekt zum Schutz der Meere teilnehmen würden, weitere 34 Prozent der Befragten sind nicht abgeneigt.„Plastikpiraten" für den MeeresschutzDas Bundesministerium für Bildung und Forschung bietet Jugendlichen von 10 bis 16 Jahren nun die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden und sich in ihren Heimatorten für den Meeresschutz zu engagieren. Als „Plastikpiraten" sind Schulklassen und Jugendgruppen ab sofort aufgerufen, die Plastikbelastung ihrer heimischen Bäche und Flüsse zu dokumentieren. Denn der Großteil des Plastikmülls im Meer gelangt auf dem Wasserweg dorthin. Bis zum 30. Juni können die Jugendlichen deutschlandweit auf Forschungsexpedition gehen und Daten sammeln. Die Ergebnisse werden von der Kieler Forschungswerkstatt ausgewertet und gehen in ein Forschungsprojekt ein. Bereits im Herbst 2016 haben mehr als 180 Gruppen Daten erhoben. Aufgrund des positiven Feedbacks wird die Citizen-Science-Aktion nun wiederholt. Denn es zeigt sich, dass die jungen Umweltschützer nicht nur mit Engagement und Spaß bei der Sache waren, sondern dass der persönliche Einsatz auch zum Umdenken im Alltag führen kann. „Beim Einkaufen mit den Eltern achten viele meiner Schülerinnen und Schüler nun sehr darauf, Plastik soweit es geht zu vermeiden," berichtet Ellen Flemisch, Lehrerin an der Integrativen Montessori Schule an der Balanstraße München, vom Erfolg der Aktion. „Stattdessen versuchen sie beispielsweise Glasbehälter zu kaufen und mitgebrachte Stofftaschen oder Körbe zu verwenden." Einen nachhaltigen Effekt konnte auch Lehrerin Karin Loritz von der Erich-Kästner-Realschule Offenburg bei ihren Schülerinnen und Schülern beobachten. „Aus eigenem Antrieb haben sie ein „Green Team" gegründet. Sie verabreden sich privat und sammeln Plastikmüll ein."Das Meinungsbild von forsa stützt sich auf die Befragung von 1.004 Jugendlichen zwischen 10 und 16 Jahren im März und April 2017.Weitere Informationen zu den „Plastikpiraten" gibt es unter:www.wissenschaftsjahr.de/jugendaktionGerne können Sie für Ihre Berichterstattung auch das angehängte Bildmaterial unter Angabe des folgenden Copyrights verwenden: © BMBF/Wissenschaftsjahr 2016*17. Wenn Sie Interesse haben, eine Probennahme der „Plastikpiraten" in Ihrer Region redaktionell zu begleiten, wenden Sie sich an das Redaktionsbüro Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane.Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und OzeaneDie Meeresforschung ist Thema des Wissenschaftsjahres 2016*17. Zu 71 Prozent bedecken Ozeane und Meere unseren Planeten. Sie sind Klimamaschine, Nahrungsquelle, Wirtschaftsraum – und sie bieten für viele Pflanzen und Tiere Platz zum Leben. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen die Ozeane seit Jahrhunderten; und doch sind sie noch immer geheimnisvoll und in weiten Teilen unerforscht. Im Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane geht es um die Ergründung der Gewässer, ihren Schutz und eine nachhaltige Nutzung. Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD). Sie tragen als zentrales Instrument der Wissenschaftskommunikation Forschung in die Öffentlichkeit. Das Wissenschaftsjahr 2016*17 wird vom Konsortium Deutsche Meeresforschung (KDM) als fachlichem Partner begleitet.
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Alkoholkonsum beeinflusst das Auftreten von Herzrhythmusstörungen
Eine Studie mit Besuchern des Münchner Oktoberfests zeigt bei 30 Prozent der Teilnehmer Herzrhythmusstörungen aufMünchen - An Besuchern des Münchner Oktoberfests konnten Forscher des Klinikums der Universität München und des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislaufforschung e.V. (DZHK) zeigen, dass mit höherem Alkoholspiegel das Risiko für Herzrhythmusstörungen ansteigt. Die Studie, die ganz aktuell in der Zeitschrift European Heart Journal veröffentlicht wurde, untersucht erstmals einen Zusammenhang zwischen akutem Alkoholkonsum und Herzrhythmusstörungen prospektiv, d.h. während bzw. unmittelbar nach dem Alkoholkonsum, an einer großen Anzahl von Probanden.Die Ergebnisse sind deshalb von besonderer Bedeutung, da Mediziner seit langem vermuten, dass durch Alkohol ausgelöste Herzrhythmusstörungen unter Umständen zu Vorhofflimmern führen können. Besteht Vorhofflimmern über einen längeren Zeitraum, können Schlaganfälle oder eine Herzschwäche die Folge sein. Dieser vermutete Zusammenhang zwischen dem Genuss großer Alkoholmengen über einen kurzen Zeitraum und dem Auftreten von Herzrhythmusstörungen bei sonst eigentlich Herzgesunden wird als „Holiday Heart Syndrome“ bezeichnet, wurde jedoch bislang nur in kleinen Studien und nicht prospektiv nachgewiesen.Unter der Führung der Wissenschaftler PD Dr. med. Stefan Brunner und PD Dr. med. Moritz Sinner, beide aus der Medizinischen Klinik und Poliklinik I des Klinikums der Universität München, konnten im Jahr 2015 an allen 16 Festtagen auf dem Münchener Oktoberfest 3028 freiwillige Teilnehmer untersucht werden. Dabei hatten die Teilnehmer unterschiedliche Mengen an Alkohol konsumiert. Die Alkoholspiegel reichten dementsprechend von 0 bis 3,0 Promille (0-3,0 g/kg), der laut Studienprotokoll für die Teilnahme maximal erlaubten Alkoholmenge. Das Alter der Teilnehmer lag im Mittel bei 35 Jahren, 30 Prozent der Teilnehmer waren Frauen. Die Forscher registrierten Elektrokardiogramme (EKGs) mit einem tragbaren, Smartphone-basierten System, um den Herzrhythmus zu analysieren. Der Alkoholspiegel wurde mit einem Atemalkoholmessgerät erfasst. Bei der Durchführung des Projektes wurden die Autoren durch die Stiftung für Biomedizinische Alkoholforschung, das Deutsche Zentrum für Herz-Kreislaufforschung e.V. (DZHK) und die Europäische Kommission unterstützt.Die Häufigkeit der Herzrhythmusstörungen in der Allgemeinbevölkerung liegt bei ca. 1 bis 4 Prozent. In ihrer Studie fanden die Forscher Herzrhythmusstörungen bei 30,5 Prozent der Teilnehmer. In 25,9 Prozent der Fälle lag dabei eine sogenannte Sinustachykardie vor, bei der das Herz schneller als normal schlägt. Die Atemalkoholkonzentration war dabei signifikant mit einem erhöhten Risiko für Herzrhythmusstörungen in Verbindung zu bringen: pro zusätzlichem Gramm pro Kilogramm Alkohol erhöhte sich das Risiko für Herzrhythmusstörungen um 75 Prozent.Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und beschleunigter Herzfrequenz auch in anderer Studie belegtDie Forscher untersuchten zusätzlich den Einfluss von gewohnheitsmäßigem, chronischen Alkoholkonsum bei 4131 Teilnehmern der sogenannten KORA S4 Studie (Kooperative Gesundheitsforschung im Raum Augsburg), einer Untersuchung in der Allgemeinbevölkerung. „Diese Teilnehmer entsprechen der typischen Allgemeinbevölkerung. Die Allermeisten waren bei der Untersuchung gesund und allenfalls wenige waren schwere Trinker. Für diese Studie quantifizierten wir die mittlere konsumierte Alkoholmenge in Gramm pro Tag“, erklärt Dr. Sinner.In der KORA Studie wiesen nur 2,7 Prozent der Teilnehmer Herzrhythmusstörungen auf, wobei 0,4 Prozent eine Sinustachykardie hatten. Es bestand dennoch auch hier eine geringe, jedoch signifikante Assoziation zwischen der täglichen Alkoholmenge und Sinustachykardie. Die Wahrscheinlichkeit hierfür erhöhte sich um drei Prozent pro zusätzlichem Gramm Alkohol pro Tag. „Wir bestätigten den Zusammenhang zwischen Sinustachykardie und chronischem Alkoholkonsum in der KORA Studie. Zwar war der Effekt deutlich schwächer verglichen mit dem Einfluss von akutem Alkoholkonsum, dennoch konnten wir unsere Hauptergebnisse auf dem Oktoberfest bestätigen“, ergänzt Dr. Sinner.„Der Ausgangspunkt unserer Untersuchungen waren die nicht ausreichend schlüssigen Berichte über das ‚Holiday Heart Syndrom‘, das durch akuten Alkoholkonsum ausgelöste Vorhofflimmern. In unserer Studie konnten wir zwar nicht unmittelbar nachweisen, dass es aufgrund von akutem Alkoholkonsum sofort zu Vorhofflimmern kommt. Jedoch fanden wir eine sehr starke und robuste Assoziation mit zwischen Alkohol und Herzrhythmusstörungen, die als Vorstufe von Vorhofflimmern angesehen werden können“, geben die Autoren an.Insbesondere zeigte sich ein Zusammenhang zwischen Alkoholkonsum und Veränderungen in den atemabhängigen Schwankungen der Herzrate, der sogenannten respiratorischen Sinusarrhythmie. Die respiratorische Sinusarrhythmie spiegelt ein Ungleichgewicht in der autonomen Nervenversorgung des Herzens wider – also im unbewussten Kontrollsystem, welches die Körperfunktionen wie Herzschlag oder Atmung kontrolliert. „Es ist bekannt, dass Vorhofflimmern auftreten kann, wenn Patienten eine durch ein autonomes Ungleichgewicht ausgelöste Sinustachykardie entwickeln“, sagt Dr. Sinner. „Unsere Studie konnte das ‚Holiday Heart Syndrom‘ nicht prospektiv beweisen, aber sie wird Klinikern und Wissenschaftlern helfen, die Veränderungen im Kreislauf besser einzuordnen. Außerdem haben wir die Voraussetzungen für weitere Forschung auf diesem Gebiet geschaffen. Hierzu sind bereits mehrere Nachfolgestudien in Arbeit.“ „Insbesondere sollen so die autonome Imbalance durch akute Alkoholexposition besser quantifiziert und herausgefunden werden, ob Vorhofflimmern und andere längerdauernde Herzrhythmusstörungen im Verlauf nach akutem Alkoholkonsum auftreten“, fügt Dr. Brunner hinzu.Die Forscher hegen den Verdacht, dass die auf dem Oktoberfest erfassten Herzrhythmusstörungen oftmals nur zeitlich begrenzt waren und diese zu einem Ende kamen, wenn die Teilnehmer wieder nüchtern wurden. Sicher ist dies jedoch nicht, da die EKGs nur einmalig registriert wurden. Sollten Teilnehmer bereits eine zugrundeliegende Herzerkrankung aufweisen, könnte die durch den Alkohol ausgelöste Herzrhythmusstörung auch fortdauern. „Um diese Fragen endgültig beantworten zu können, werden wir weitere Forschungsergebnisse mit längerer Erfassung des EKGs nach Alkoholkonsum benötigen“, fassen die Autoren zusammen.Originalpublikation:Alcohol consumption, sinus tachycardia, and cardiac arrhythmias at the Munich Octoberfest: results from the Munich Beer Related Electrocardiogram Workup Study, by Stefan Brunner et al. European Heart Journaldoi: 10.1093/eurheartj/ehx156
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575 Elbkilometer aktiv fu?r die Meeresforschung: Mitschwimmerinnen und Mitschwimmer fu?r Rekordstaffel gesucht!
Im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2016*17 – Meere und Ozeane startet im Juni die bislang größte Freiwasser-Schwimmstaffel Deutschlands: Die Elbschwimmstaffel ru?ckt als einzigartige Mitmach- und Forschungsveranstaltung die Bedeutung von sauberen Fließgewässern fu?r Meere und Ozeane in den Mittelpunkt.Berlin -. Alle (Wasser-)Wege fu?hren ins Meer. Fu?r den Schutz der Meere und Ozeane sind saubere Fließgewässer somit unabdingbar. Um diesen Zusammenhang hervorzuheben, formiert sich vom 24. Juni bis zum 12. Juli die bislang größte Freiwasser-Schwimmstaffel Deutschlands: Die Elbschwimmstaffel. Unter dem Motto „Das Meer beginnt hier!“ bietet die Mitmach-Aktion im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2016*17 – Meere und Ozeane interessierten Bu?rgerinnen und Bu?rgern die Gelegenheit, sich aktiv mit Forschung auseinanderzusetzen und sich somit am Meeresschutz zu beteiligen.Ab sofort besteht die Möglichkeit, sich unter www.elbschwimmstaffel.de fu?r die Teilnahme an der Aktion anzumelden und einer von rund 200 Schwimmerinnen und Schwimmern der bislang größten Staffelmannschaft zu sein, die jemals ein deutsches Fließgewässer durchschwommen hat.Am Beispiel der Flusslandschaft Elbe wird zugleich aufgezeigt, wie Mensch und Umwelt von einem sauberen Fluss profitieren. Hierfu?r wird die Staffel von drei Forschungsprojekten wissenschaftlich begleitet: Die Technische Universität Berlin untersucht Mikroplastik im Wasserkreislauf, das Karlsruher Institut fu?r Technologie fu?hrt eine Gewässeranalyse durch und die Technische Universität Dresden geht der Frage nach einer gemeinsamen Umsetzungsmöglichkeit von Hochwasserschutz und naturnaher Gewässerentwicklung nach.Der Startschuss fällt am 24. Juni in Bad Schandau. Von dort aus wird die Staffelmannschaft eine Strecke von insgesamt 575 km die Elbe hinab schwimmen. Die Strecke beinhaltet 19 Tagesetappen. Eine Schwimmstrecke hat jeweils eine Länge von 2 km. Zum Schwimmen aufgerufen sind alle Erwachsenen, die keine gesundheitlichen Einschränkungen haben, körperlich fit sind und mindestens das Schwimmabzeichen in Bronze (Freischwimmer) abgelegt haben. Bundesforschungsministerin Johanna Wanka betont: „Galt die Elbe vor 25 Jahren noch als einer der schmutzigsten Flu?sse Europas, so zeigt sie heute, was durch ein gezieltes Zusammenwirken von Politik, Behörden, Wissenschaft und Gesellschaft möglich ist. Am Beispiel Elbe wollen wir die Menschen direkt an Meeres- und Fließgewässerforschung heranfu?hren, sie aktiv einbeziehen und ihre vielfältigen Aspekte – von Fischansiedlung bis zu Mikroplastik – anschaulich darstellen.“Ob sportlich-ehrgeizig, umweltbewusst oder wissenschaftlich interessiert – Die Elbschwimmstaffel ist ein einmaliges Mitmach- und Forschungsereignis, das neben der aktiven Bu?rgerbeteiligung vor allem die breite Öffentlichkeit fu?r das Thema der nachhaltigen Nutzung sowie fu?r den Schutz unserer Meere und Ozeane sensibilisiert.Weitere Informationen finden Sie unter:www.elbschwimmstaffel.deGerne können Sie die beigefu?gten Grafiken unter Angabe des folgenden Copyrights fu?r Ihre Berichterstattung verwenden:©BMBF/Wissenschaftsjahr 2016*17Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und OzeaneDie Meeresforschung ist Thema des Wissenschaftsjahres 2016*17. Zu 71 Prozent bedecken Ozeane und Meere unseren Planeten. Sie sind Klimamaschine, Nahrungsquelle, Wirtschaftsraum – und sie bieten fu?r viele Pflanzen und Tiere Platz zum Leben. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen die Ozeane seit Jahrhunderten; und doch sind sie noch immer geheimnisvoll und in weiten Teilen unerforscht. Im Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane geht es um die Ergru?ndung der Gewässer, ihren Schutz und eine nachhaltige Nutzung. Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums fu?r Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD). Sie tragen als zentrales Instrument der Wissenschaftskommunikation Forschung in die Öffentlichkeit. Das Wissenschaftsjahr 2016*17 wird vom Konsortium Deutsche Meeresforschung (KDM) als fachlichem Partner begleitet.
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Woher kommt der Fisch auf unserem Tisch?
Kinder und Jugendliche überprüfen als #fischdetektive die Herkunft von SpeisefischenBerlin - Auf Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren wartet diesen Sommer die #fischdetektive challenge. Sie sind aufgerufen, Fisch aus dem deutschen Handel auf seine Herkunft zu überprüfen. Ab sofort können sie sich für die Teilnahme am Citizen-Science-Projekt #fischdetektive im Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane über die Internetseite www.fischdetektive.de oder die Webapp anmelden und bekommen das benötigte Probenahme-Kit kostenlos zugesandt.Über 30 Prozent der weltweiten Fischbestände sind überfischt. Verbindliche Fangquoten sollen dies eigentlich verhindern, doch eine flächendeckende Überwachung aller Fischereiflotten ist kaum zu bewerkstelligen. Doch die Verbraucherinnen und Verbraucher können selbst mithelfen, dass sich Fische aus überfischten Beständen nicht mehr gut verkaufen lassen. Zu allen verkauften Fischen und Fischprodukten müssen Angaben über die Fischart, Fangregion und -methode vorliegen. Ob diese auch stimmen, soll bei der #fischdetektive challenge überprüft werden.Am 8. Juni, dem Welttag der Ozeane, startet die bundesweite Kampagne. Drei Wochen lang ziehen die jungen Detektive dann mit Probenahme-Kits durch Supermärkte, Restaurants und Fischläden, um Proben zu sammeln. Dabei sind nur winzige Gewebeproben nötig, um Arten und Bestände mit Hilfe eines „genetischen Barcodings" zu identifizieren. Die Analyse der Proben übernehmen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Molekularlabor des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel.Während des gesamten Aktionszeitraums können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Punkte sammeln. Unter den Detektiven, die am Ende auf der Bestenliste ganz oben stehen, werden spannende Preise verlost, zum Beispiel eine Mitfahrt auf einem Forschungsschiff des GEOMAR oder die Möglichkeit, bei der Analyse der Fischproben selbst dabei zu sein. Punkte gibt es für das Einsenden von Proben, wobei die Punktzahl vom Kaufort abhängt – denn Supermarkt, Fischladen oder Restaurant machen es unterschiedlich schwer, alle benötigten Informationen zu erhalten. Zusätzlich kann das Punktekonto durch Interaktionen auf der Website www.fischdetektive.de aufgebessert werden.Alle Informationen zum Projekt sind auf der Website oder in der Webapp nachzulesen. Hier finden sich auch ein Erklärvideo und jede Woche neue Antworten auf viele Fragen rund um das Thema Fisch. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden zeitnah über die Untersuchungsergebnisse ihrer Proben informiert und können diese auch auf der Website verfolgen.Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und OzeaneDie Meeresforschung ist Thema des Wissenschaftsjahres 2016*17. Zu 71 Prozent bedecken Ozeane und Meere unseren Planeten. Sie sind Klimamaschine, Nahrungsquelle, Wirtschaftsraum – und sie bieten für viele Pflanzen und Tiere Platz zum Leben. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen die Ozeane seit Jahrhunderten; und doch sind sie noch immer geheimnisvoll und in weiten Teilen unerforscht. Im Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane geht es um die Ergründung der Gewässer, ihren Schutz und eine nachhaltige Nutzung. Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD). Sie tragen als zentrales Instrument der Wissenschaftskommunikation Forschung in die Öffentlichkeit. Das Wissenschaftsjahr 2016*17 wird vom Konsortium Deutsche Meeresforschung (KDM) als fachlichem Partner begleitet.
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»… mein Liebling Däumlinchen …« feiert 60. Geburtstag
Foto: Däumlinchen, Max und Moritz, 1958, Leihgabe; Foto: Museen/GöbnerDonauwörth (std) - In ihren 1998 veröffentlichten Erinnerungen „Lebenszeit“ schreibt Hanne Adler Kruse in einem Brief vom 17. Januar 1958: „Wir haben sehr hübsche neue Modelle gemacht, und besonders mein Liebling Däumlinchen hat reizende neue Kleidchen gekriegt, ein Pärchen, Max und Moritz, von dem ich annehme, daß es wieder ein Schlager werden wird.“ Ein Jahr zuvor wurde die neue 25 Zentimeter kleine Puppe auf der Nürnberger Spielwarenmesse vorgestellt und erfreute sich sofort großer Beliebtheit, die bis heute anhält. Die Besonderheit ist die Herstellungstechnik: Der Körper besteht aus einem biegsamen Drahtgestell, über das Schaumstoff geklebt wurde. Ein Trikotüberzug bildet die Oberfläche. Der Kopf aus Kunststoff wird mit einer Echthaarperücke ausgestattet, selten gibt es auch gemaltes Haar. Diese Abkehr von der traditionellen Herstellung mit aufwendig gestopften Körpern und bemalten Stoffköpfen erlaubte es, diese Puppe zu einem günstigeren Preis auf den Markt zu bringen.Hanne Adler Kruse sah ihre Rolle in der Bewahrung der Tradition, die von ihrer Mutter Käthe Kruse begründet wurde. Sie sah sich als Nachfolgerin aber auch in der Verantwortung, mit neuen Modellen in moderner Herstellungstechnik und Formensprache den Fortbestand der Käthe-Kruse-Puppe zu sichern. So schuf sie zusammen mit ihrem Mann Heinz Adler eine ganze Reihe neuer Puppenmodelle, die heute teilweise ebenso wie die früheren Modelle der Mutter zu den Klassikern unter den Käthe-Kruse-Puppen gehören. Einer dieser Klassiker ist mit Sicherheit das Däumlinchen, das seit 60 Jahren Kinderherzen erfreut und Sammler inspiriert. Die Sonderausstellung zeigt in einem Überblick viele verschiedene Modelle des Däumlinchens und stellt diese in den Zusammenhang mit anderen Puppenmodellen der Nachkriegszeit aus der Manufaktur von Käthe Kruse und auch anderer Puppenhersteller. Das Däumlinchen eignet sich durch die Biegsamkeit der Körper in besonderer Weise für die Gestaltung ansprechender Szenen. Dies erkannte auch Max Kruse jun., der in den Jahren 1958 – 1966 Fotos für Postkarten mit Däumlinchen angefertigt hat. Weitere Informationen zur Sonderausstellung und dem Begleitprogramm unter www.donauwoerth.de oder bei der Museumsleitung unter Tel. 0906/789-170. Veranstaltungsort: Käthe-Kruse-Puppen-Museum, Pflegstraße 21 a, 86609 Donauwörth, e-Mail: museen@donauwoerth.de
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Gewichtszunahme nach einer Diät vermeiden
Hannover (apothekerkammer-niedersachsen) – Spätestens die ersten Sonnenstrahlen und die steigenden Temperaturen rufen den Wunsch auf den Plan, ein paar Kilo abzuspecken. Während dies mit körperlicher Tätigkeit in der Regel einige Zeit in Anspruch nimmt, versprechen sogenannte Formula-Diäten sichtbaren Gewichtsverlust in kurzer Zeit. Doch wenn die Ernährung nicht gleichzeitig umgestellt wird, droht ein Jojo-Effekt, weiß die Apothekerkammer Niedersachsen. Wer nachhaltig abnehmen will, sollte sich in der Apotheke vor Ort beraten lassen.Der schnelle Weg zum Erfolg?Bei einer Formula-Diät nimmt man statt der Mahlzeiten industriell vorgefertigte Drinks, Riegel oder Suppen zu sich. Die Mahlzeiten enthalten zwischen 200 und 400 Kilokalorien. Werden alle Mahlzeiten durch die Formula-Gerichte ersetzt, nimmt man zwischen 800 und 1200 Kilokalorien pro Tag zu sich. Dies ist deutlich weniger als der Bedarf. Frauen benötigen zwischen 1800 und 2500 Kilokalorien, Männer sogar zwischen 2300 und 3100 Kilokalorien jeweils je nach Körpermasse und Aktivitätsgrad. So verbraucht ein Bauarbeiter bei körperlich schwerer Arbeit mehr Kalorien als ein Sachbearbeiter, der die meiste Zeit des Tages sitzend verbringt. Da bei einer Formula-Diät die Eiweißbilanz ausgeglichen ist, darf die Diät bis zum Erreichen des Wunschgewichts durchgeführt werden.Achtung bei Vorerkrankungen und bei erhöhtem NährstoffbedarfNicht zu empfehlen sind Formula-Diäten für Patienten mit schweren chronischen Erkrankungen wie zum Beispiel bei schwerem Gewichtsverlust hervorgerufen durch Tumorerkrankungen, bei Aids, bei einer fortgeschrittenen Leber- oder Niereninsuffizienz oder bei einer dekompensierten Schilddrüsenüberfunktion. Bei Diabetes mellitus Typ 1, fortgeschrittener Erkrankung des Herzens durch Engstellen oder Verschlüssen der Herzkranzgefäße, bei Magen- oder Dünndarmgeschwüren sowie bei akuten oder chronischen Infekten, sollte vor der Diät immer ein Arzt hinzugezogen werden. Aufgrund des besonderen Nährstoffbedarfs sollten auch Schwangere und Stillende sowie Kinder und Jugendliche auf diese Diätform verzichten. Besonders in der sensiblen Wachstums- und Entwicklungsphase von Kindern und Jugendlichen besteht sogar ein Mehrbedarf an Mikronährstoffen wie Folsäure, Iod, Vitamin D, Calcium und langkettigen Omega-3-Fettsäuren bei nur wenig erhöhtem Energiebedarf.Formula-Diät mit Ernährungsumstellung kombinierenEin Nachteil bei der Formula-Diät sind die eintönigen, häufig süßen Geschmacksvarianten. Sie erschweren das Durchhalten der Diät, besonders wenn der Abnehmwillige ausschließlich Formula-Mahlzeiten zu sich nimmt. Ferner kommt es zu keinem Lerneffekt. Die Betroffenen setzen sich nicht mit den Vorteilen einer gesunden und ausgewogenen Ernährung auseinander, sodass es nach der Diät meist nicht zu einer Änderung des bestehenden Ernährungsverhaltens kommt, was zu einem sogenannten Jojo-Effekt führen kann. Ein Wundermittel zum mühelosen Abnehmen und dauerhaften Schlanksein sind Formula-Diäten nicht. Wer sein Gewicht reduzieren will, kommt um eine Ernährungsumstellung nicht herum. Wer diese mit einer Formula-Diät kombiniert, hat schnelle Erfolgserlebnisse und ist somit gut motiviert, die Umstellung durchzuhalten.Gewichtszunahme nach Diät vermeidenWer nach einer Diät wieder ganz normal isst, nimmt häufig zu. Am besten ist es, die Kalorienzahl nach der Diät langsam um 200 Kilokalorien pro Woche zu steigern. Es kann zum Beispiel hilfreich sein, eine oder zwei Mahlzeiten durch einen Formula-Drink zu ersetzen.Laut einer Diogenes Studie spielt aber auch die Zusammensetzung der Ernährung mit Blick auf Nährstoffe wie Proteine und Kohlenhydrate eine wichtige Rolle. Wer sein Gewicht halten will, sollte viel mageres Fleisch wie zum Beispiel Geflügel und fettarme Milchprodukte sowie kalorienarme Fischarten wie zum Beispiel Scholle, Schellfisch oder Rotbarsch essen. Unbedingt verzichten sollte man hingegen auf schnell verwertbare Kohlenhydrate, die in Weißbrot und Zucker enthalten sind.Zur Gewichtsabnahme mehrere Maßnahmen kombinierenMenschen, die langfristig Gewicht verlieren und fitter werden wollen, sollten sich professionell beraten lassen. Apotheker, die in der Ernährungsberatung weitergebildet sind, bieten beispielsweise eine individuelle Beratung an, mit welchen Nahrungsmitteln der tägliche Speisenplan optimal zusammengesetzt werden kann – jeder Mensch ist schließlich anders. Generell gilt jedoch: Je mehr unterschiedliche Maßnahmen wie Ernährungsumstellung und mehr Bewegung kombiniert werden, desto besser sind die Ergebnisse bei der Gewichtsabnahme. Auch Veränderungen im Essverhalten sind nützlich. Wichtig ist, langsam zu kauen, die Mahlzeit nicht vor dem Fernseher einzunehmen und nicht im Gehen oder Stehen zu essen. Hält man sich an diese Regeln, stellt sich schneller ein Sättigungsgefühl ein. Sport ist besonders wichtig, um das Gewicht dauerhaft zu reduzieren. Dazu zählt nicht nur Ausdauersport, sondern auch moderates Krafttraining, da mehr Muskeln – sogar im Ruhezustand – auch mehr Kalorien verbrauchen.Der Apothekerkammer Niedersachsen gehören rund 7.000 Mitglieder an. Der Apotheker ist ein fachlich unabhängiger Heilberufler. Der Gesetzgeber hat den selbstständigen Apothekern die sichere und flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln übertragen. Der Beruf erfordert ein vierjähriges Pharmaziestudium an einer Universität und ein praktisches Jahr. Dabei erwirbt der Studierende Kenntnisse in pharmazeutischer Chemie und Biologie, Technologie, Pharmakologie, Toxikologie und Klinische Pharmazie. Nach dem Staatsexamen erhält er eine Approbation. Nur mit dieser staatlichen Zulassung kann er eine öffentliche Apotheke führen. Als Spezialist für Gesundheit und Prävention berät der Apotheker seriös und unabhängig. Er begleitet den Patienten fachlich, unterstützt ihn menschlich und hilft ihm so, seine Therapie im Alltag umzusetzen.
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Individualrezepturen sind für Kinder besonders wichtig
Richtige Wirkstoffdosierung ist entscheidendFrankfurt am Main (landesapothekerkammer-hessen) – Benötigen Kinder Medikamente, muss die Wirkstoffdosierung für die kleinen Patienten geeignet sein. Ob Zäpfchen, Salben oder Tabletten, nicht immer gibt es ein passendes industriell hergestelltes Fertigarzneimittel. „Die Herstellung von Individualrezepturen ist gerade in der Behandlung von Kindern unverzichtbar“, betont Ursula Funke, Präsidentin der Landesapothekerkammer Hessen. „Die Apotheke vor Ort fertigt Rezepturen in der jeweils für das betreffende Kind individuell passenden Dosierung an und trägt damit zu der hohen, flächendeckenden Versorgungsqualität mit Medikamenten bei.“Bedarf an Rezepturarzneimitteln hochDie Herstellung von Arzneimitteln zählt zu den Kernkompetenzen der Apotheker. Allein im vergangenen Jahr stellten die hessischen Apotheken fast eine Million Rezepturarzneimittel her. Dazu zählen kindgerechte Arzneien, aber auch Rezepturen für Indikationsbereiche, für die es keine Fertigarzneimittel gibt, konservierungsmittelfreie dermatologische Zubereitungen und Zytostatikalösungen.Strenge Prüf-, Hygiene- und QualitätsvorschriftenIn jeder Apotheke ist gemäß Apothekenbetriebsordnung die Möglichkeit gegeben, Rezepturen individuell herzustellen. Damit können, im Unterschied zu industriell gefertigten Medikamenten, Arzneien genau an die Bedürfnisse des Patienten angepasst. Die anspruchsvolle Rezepturherstellung unterliegt strengen Prüf-, Hygiene- und Qualitätsvorschriften. Auch bei der Abgabe liegt das Augenmerk des Apothekers auf der Arzneimittelsicherheit: Er berät die Eltern der kleinen Patienten zur Anwendung, Lagerung und Haltbarkeit des Rezepturarzneimittels.Arzneimittelqualität im FokusDie Ausgangsstoffe für die Rezeptur werden in der Apotheke zunächst auf ihre Identität kontrolliert. Auch die Zusammensetzung der Rezeptur wird auf Plausibilität geprüft. Sorgfältig wird überwacht, ob alle Bestandteile unschädlich sind, richtig dosiert vorliegen und sich zudem nicht gegenseitig in ihrer Wirkung beeinträchtigen. Falls es für die Stabilität der Rezeptur notwendig ist, werden zusätzliche Hilfsstoffe eingefügt. Sollten sich vor der eigentlichen Herstellung Unstimmigkeiten ergeben, bespricht sich der Apotheker mit dem verschreibenden Arzt.Höchste Sorgfalt bei der HerstellungDie Herstellung der Arznei erfolgt unter Beachtung besonderer Hygienevorschriften mit größter Sorgfalt. Zunächst werden das Rezept selbst, aber auch die Namen von Arzt und Patient kontrolliert. In einer detaillierten Herstellungsanweisung dokumentiert der Apotheker sämtliche Arbeitsschritte und Wiegevorgänge. Während der Herstellung wird jeder einzelne Schritt protokolliert, die Qualität der Rezeptur überprüft, auch diese Ergebnisse werden im Protokoll vermerkt. So wird sichergestellt, dass sich beispielsweise der Wirkstoff gleichmäßig verteilt oder sich etwa eine Salbe nicht frühzeitig zersetzt, damit am Ende ein qualitativ hochwertiges und sicheres Arzneimittel abgegeben werden kann. Nach der eigentlichen Herstellung wird die Arznei schließlich in ein passendes Gefäß gefüllt und vorschriftsgemäß beschriftet.Individualrezepturen auch für die SelbstmedikationDie Apotheke vor Ort kann sowohl Individualrezepturen, die vom Arzt verschrieben werden, als auch Rezepturarzneimittel für die Selbstmedikation herstellen. Das gilt beispielsweise für Salben oder pflegende Rezepturen, die nicht verschrieben werden müssen.Der Landesapothekerkammer Hessen gehören rund 5.950 Apothekerinnen und Apotheker an. Der Heilberuf des Apothekers unterliegt einem gesetzlichen Auftrag. Zu den Aufgaben der Landesapothekerkammer gehören die Förderung der Fort- und Weiterbildung und die Überwachung der Einhaltung der Berufspflichten durch ihre Mitglieder. Die Landesapothekerkammer stellt ebenso eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung in ganz Hessen mit Medikamenten sicher.
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Plastikpiraten entern erneut Flüsse für die Forschung
Bundesweite Citizen-Science-Aktion im Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane geht im Mai in die zweite Runde / Lehrkräfte und Pädagogen können ab sofort wieder die kostenfreien Materialien bestellen und mit ihren Schulklassen oder Jugendgruppen die Plastikbelastung deutscher Fließgewässer untersuchenBerlin - Raus aus dem Klassenzimmer und rein in die Natur: Vom 1. Mai bis zum 30. Juni ruft das Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane erneut zur Jugendaktion „Plastikpiraten – Das Meer beginnt hier!" auf. Jugendliche von 10 bis 16 Jahren können dann selbst zu Forscherinnen und Forschern werden und dem Plastikmüll in Flüssen und Bächen auf die Spur gehen. Dass die Vermüllung der Ozeane ein globales Problem ist, ist inzwischen vielen Menschen bekannt. Das Ausmaß von Müllvorkommen in und an Fließgewässern, die den Müll ins Meer transportieren, ist dagegen noch weitgehend unerforscht. Als „Plastikpiraten" können die Jugendlichen dazu beitragen, diese Wissenslücke zu schließen.Schon im Herbst 2016 waren knapp 200 Schulklassen und Jugendgruppen auf wissenschaftlicher Expedition an ihren heimischen Flussufern unterwegs. Bundesweit sammelten sie nicht nur Müll, sondern auch wichtige Forschungsdaten. Aufgrund der positiven Resonanz wird die Citizen-Science-Aktion nun wiederholt. Das begleitende Lehr- und Arbeitsmaterial können Lehrerinnen und Leiter von Jugendgruppen und Vereinen ab sofort auf www.wissenschaftsjahr.de/jugendaktion kostenlos bestellen.Junge Forscherinnen und Forscher auf PlastikexpeditionMit Hilfe einer wissenschaftlichen Anleitung dokumentieren die Jugendlichen die Müllvorkommen am Ufer und im Wasser, das sie auch auf kleine Mikroplastikpartikel untersuchen. Ihre erhobenen Daten tragen sie in eine digitale Deutschlandkarte ein. Dort können sie sehen, wie sauber ihr lokaler Fluss oder Bach im Vergleich zu anderen Fließgewässern ist. Alle Ergebnisse werden im Anschluss von der Kieler Forschungswerkstatt ausgewertet und fließen in eine wissenschaftliche Studie ein. Wie entwickelt sich das Müllvorkommen von der Quelle bis zur Mündung eines Flusses? Hängt die Verschmutzung von der Fließgeschwindigkeit ab? Daten von kleinen Bächen sind dabei genauso wichtig wie Untersuchungen von Elbe und Rhein. Ein möglichst umfassendes Bild über die Belastung durch Plastik ist nötig, um langfristig wirksame Schutzmaßnahmen ableiten zu können.Müllhalde MeerBis zu 13 Millionen Tonnen Plastikmüll landen jährlich in den Weltmeeren – und ein großer Teil gelangt auch über die Flüsse dorthin. Mikro- und Makroplastik stellen eine große Gefahr für marine Lebewesen dar. Hundertausende von Tieren, darunter vor allem Seevögel, verenden jährlich durch Plastikmüll. Fische und Weichtiere wie Muscheln und Garnelen verwechseln das weniger als 5 Millimeter große Mikroplastik mit Nahrung. Mit der 2016 veröffentlichten Förderrichtlinie „Plastik in der Umwelt" investiert das Bundesministerium für Bildung und Forschung 28 Millionen Euro in die Erforschung von Ursachen und Wirkung der Plastikmüll-Verschmutzung. Gleichzeitig möchte es die breite Öffentlichkeit für das Thema sensibilisieren. Aktionen wie die „Plastikpiraten" motivieren junge Menschen, vor der eigenen Haustür für den Meeresschutz aktiv zu werden.Gerne können Sie für Ihre Berichterstattung auch das angehängte Bildmaterial unter der Angabe des folgenden Copyrights verwenden: © BMBF/Wissenschaftsjahr 2016*17.Weitere Informationen zu den „Plastikpiraten" gibt es unter:www.wissenschaftsjahr.de/jugendaktion?Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und OzeaneDie Meeresforschung ist Thema des Wissenschaftsjahres 2016*17. Zu 71 Prozent bedecken Ozeane und Meere unseren Planeten. Sie sind Klimamaschine, Nahrungsquelle, Wirtschaftsraum – und sie bieten für viele Pflanzen und Tiere Platz zum Leben. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen die Ozeane seit Jahrhunderten; und doch sind sie noch immer geheimnisvoll und in weiten Teilen unerforscht. Im Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane geht es um die Ergründung der Gewässer, ihren Schutz und eine nachhaltige Nutzung. Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD). Sie tragen als zentrales Instrument der Wissenschaftskommunikation Forschung in die Öffentlichkeit. Das Wissenschaftsjahr 2016*17 wird vom Konsortium Deutsche Meeresforschung (KDM) als fachlichem Partner begleitet.
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