Wunsch.Los.Glücklich.
Gedanken eines Onlinedenkers
http://www.wunsch-los-gluecklich.de/blog
Deezer setzt zum Angriff auf spotify an, jetzt ein Jahr kostenlos!
deezer bei hukd
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Lars Hinrichs realisiert meine Idee: HackFwd – das Plattenlabel für Gründer
Da habe ich aber nicht schlecht gestaunt heute, als ich die Überraschungsnachricht des Tages in gefühlten 10 Blogpost gelesen habe: Lars Hinrichs, Deutschlands erfolgreichster Web-Gründer, ist nach dem Exit bei Xing im Winter 2009 wieder zurück auf der Bühne und präsentiert: Meine Idee. O.K., nicht ganz, aber gewisse Parallelen lassen sich nicht verleugnen. Mit HackFwd bringt Hinrichs zusammen mit erfahrenen Partnern eine neue Organisationsform für Gründungswillige auf den in letzter Zeit ruhig gewordenen StartUp-Markt. Musste man sich bisher mit begrenzten Ressourcen zum spendierfreudigen Seed-Kapitalgeber durchschlagen, investiert das Hamburger Team schon in der Pre-Seed-Phase und das mit einem neuen Ansatz. Der Schritt aus einem gut bezahlten Job in die unsichere Selbstständigkeit eines Gründers zu gehen, war für viele in der Vergangenheit das K.O.-Kriterium. HackFwd schließt diese Lücke und bezahlt den Gründern für ein Jahr lang ihr letztes Gehalt, ein überschaubares Risiko also. Ganz uneingenützig ist das natürlich nicht und so behält sich HackFwd naturgemäß einen höheren Anteil ein, als man es von Seed-Finanzierern im Allgemeinen gewohnt ist. Alle Details finden Sie in den unten verlinkten Artikeln. Somit ist meine 1,5 Jahre alte Idee vom Plattenlabel für Gründer umgesetzt und ich bin gespannt, ob diese Erfolg hat. Ich wünsche dem Team um Lars Hinrichs auf alle Fälle viel Erfolg und bin gespannt, wie viele gute Ideen nun umgesetzt werden. Links im Netz: Deutsche StartUps Netzwertig t3n Meedia Gründerszene
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Hilfe für Frau Aigners Facebook-Fotos
… und die der anderen 400 Millionen Nutzer: Dank den klassischen Medien hat nun auch der letzte Facebook-Nutzer erfahren, was alles schreckliches mit seinen Fotos angestellt werden kann, da man mit dem Upload in die Social Community alle Eigentumsrechte unentgeltlich abgibt. Mich persönlich trifft das jetzt nicht hart, da ich erstens die Klausel kannte und ich zweitens sehr selten Fotos teile. Da ich damit jedoch eine Ausnahme zu seien scheine, gibt es hier die ultimative und kostenlose Lösung: Das gute alte Wasserzeichen schützt schon sein Jahrhunderten geistiges Eigentum vor Missbrauch. Auch wenn facebook mit den AGB keinen Missbrauch bei der Weitergabe von z.B. Fotos betreibt, kann man aber möglichen Unternehmen, die das letzte Partybild für eine Werbekampagne benutzen möchten, ordentlich den Spaß verderben, in dem man ein am besten aufwendiges Wasserzeichen seinen Fotos hinzufügt. Die Qualität für Freunde und Bekannte wird nicht beeinträchtigt, die Hürde für den Gebrauch Dritter jedoch sehr hoch gelegt. Mit dem kostenlosen Bildbearbeitungsprogramm IrfanView kann man sogar Massenbearbeitung von seinen Fotos machen und alle Dateien im Nu mit einem schönen komplizierten Wasserzeichen versehen, was auch versierte PhotoShopGurus zur Verzeifelung bringen sollte. Eine sehr schöne Anleitung dazu findet sich hier. Also Frau Aigner, Programm runterladen, Fotos bearbeiten und sich wieder wirklich wichtigen Dingen zuwenden. Es kommt sowieso bald der Premium-Account für facebook*, der einem dann für geschätzte fünf Euro im Monat seine vollen Rechte wieder garantiert. Und wir wollen doch nicht, dass unsere Politiker einem Großkonzern weiterhin die beste PR für einen künftigen Montasumsatz von 2 Milliarden Euro geben, oder? *eigene Prognose!
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1und1 strauchelt im Umgang mit Social Media
Es war ein vielversprechender Start, die aktuelle Kampagne von 1und1 rund um Marcell D’Avis und die Abteilung für Kundenzufriedenheit zu steuern und geeignete Social Media Aktivitäten zu unterstützen. Leider ist man aber sehr schnell ins Straucheln gekommen. Hier nun die ganze Geschichte: Am 29. Dezember hat wunsch.los.gluecklich. zum ersten Mal von der Kampagne berichtet und zunächst, wie viele andere auch, die Existenz des Protagonisten Marcell D’Avis angezweifelt. Der Beitrag erlangte bereits nach kurzer Zeit eine hohe Popularität und schaffte es bis heute mit 5852 Zugriffen und 12 Kommentaren an den dritten Platz der meist gelesenen Artikel meines Blogs. Auch bei google ist mein Beitrag mittlerweile auf Platz vier geklettert (Suchwörter: Marcel Davis) Dies blieb bemerkenswerter Weise auch dem Head of Social Media bei 1und1 nicht verborgen, der am 09.01.2010 per E-Mail mit mir Verbindung aufgenommen hat und mir angeboten hat, Herrn D’Avis am 15.01.2010 persönlich in Montabaur, dem Stammsitz von 1und1, zu treffen und seine Existenz hautnah zu erleben und auch die eine oder andere Frage zu stellen. Super, dachte ich, die haben es verstanden, wie man heutzutage mit Social Media Aktivitäten im Netz umgeht. Das Angebot war zwar verlockend, leider konnte ich aus beruflichen Gründen nicht anreisen. So antwortete ich, dass ich stattdessen gerne einige Fragen formulieren würde und diese samt Antworten und vielleicht einem aktuellem Foto hier im Blog meinen Lesern präsentieren würde, um meinen Beitrag zur “Aufklärung” zu machen. Leider blieb eine Reaktion aus – war ich wohl doch nur ein Adressat eines Massenmailings? Ich versuchte es erneut und rief direkt beim Head of Social Media (im Übrigen war er vorher der Pressesprecher des Unternehmens) an, um mein Angebot persönlich zu untermauern. Leider konnte mir seine Sekretärin nur ausrichten, dass er zur Zeit nicht telefonisch erreichbar sei, jedoch stets per E-Mail kontaktiert werden könnte. Also formulierte ich erneut eine Mail mit meinem Angebot, was ich auch noch um eine Möglichkeit erweiterte, die Story zu einem Best Practice zu erweitern und passend zu unserer Serie des Chief Social Media Officers auf dem Blog besser2.0 als Erfolgsstory zu veröffentlichen. Spätestens jetzt sollte eine Antwort kommen, da war ich mir sicher. Zu hoch wäre das Risiko, darauf nicht zu reagieren, immerhin ist besser20 gerade bei Entscheidern und Social Media Verantwortlichen mittlerweile eine feste Informationsquelle und auch meine Reichweite ist wie oben beschrieben nicht unerheblich. Wie Sie vielleicht bereits ahnen, gibt es bisher kein Happy End. Weder eine Absage noch überhaupt eine Reaktion aus Montabaur ist bis heute bei mir eingetroffen. Es enttäuscht mich insofern, da ich gerade bei einem internetaffinen Unternehmen wie 1und1 damit gerechnet habe, dass man dort die Zeichen der Zeit verstanden hat und intelligent und proaktiv mit Reaktionen im Netz umzugehen versteht. Da hilft es auch nicht, einen weiteren Spot über Herrn D’Avis auszustrahlen, der meines Erachtens wesentlich unglaubwürdiger wirkt als der erste (Anmerkung: Leider kann ich diesen nicht verlinken, da das 1und1 PressOffice es bisher versäumt hat, den Spot auf dem offiziellen youtube-Channel zu veröffentlichen). Vorläufiges Fazit: Selbst scheinbare Branchenkenner haben es m.E. bisher nicht verstanden, dass es nicht mehr nur ausreicht, Pressemitteilungen zu veröffentlichen und schicke Werbespots auszustrahlen. Der nächste Schritt ist um ein vielfaches wichtiger, nämlich zu beobachten und zu reagieren, wie das Netz und deren Nutzer damit umgehen. Immerhin handelt es sich dabei um potentielle oder bereits bestehende Kunden. Da gibt es noch viel zu tun. Im konkreten Fall scheint es bisher über neue Namensgebungen nicht hinauszugehen: Der frühere Leiter Customer Care wird eingedeutscht zum Leiter Kundzufriedenheit und der gute alte Pressesprecher wird hochtrabend der Head of Social Media. Definitiv zu wenig “Social Media Engagement”.
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Lokale Rabatte einfordern mit spreezio.com
Treue Leser dieses Blogs erinnern sich (hoffentlich) noch an die demandR-Grundidee, den Konsumenten den ersten Schritt machen zu lassen und ihm individuelle Angebote zur Befriedigung seiner Bedüfnisse zu liefern. Einen verwandten und interessanten Ansatz verfolgt dass frisch relaunchte StartUp SPREEZIO.COM aus San Jose, Kalifornien. Auf der Seite kann man lokalen Anbietern zu konkreten Produkten seine genaue Rabattvorstellung zusenden lassen. Der Anbieter kann im Anschluss das Produkt zu dem gewünschten Preis anbieten. Ein Kaufzwang auf Seiten des Nutzers besteht nicht. Zur Zeit listet SPREEZIO über 35 Millionen Artikel (leider nur USA), weitere sollen folgen. Der Reiz liegt darin, dass die Konsumenten klar festlegen, zu welchem Preis sie gewillt sind, ein Produkt zu erwerben und Anbieter qualifizierte Leads von potentiellen Käufern bekommen. Eine simple Eingabemaske mit automatischer Standorterkennung setzt die “Ausprobierbarriere” extrem gering an. Leider vermisse ich die mobile Anwendung in Form einer App oder mobilen Webseite, die für lokalisierte Preisermittlung eine Pflichtfunktion darstellt. Aus meiner Erfahrung mit demandR muss ich allerdings anführen, dass auf dem Weg zum Erfolg eines solchen Ansatzes einige Herausforderungen liegen: Bereitschaft der Anbieter: Die Anbieterzielgruppe von SPREEZIO sind lokale Stores, die bisher nur zum Teil ihre Produkte auch online anbieten. Der Produktimport muss daher sehr einfach und verständlich sein. Lead Marketing in dieser Form hat (leider) einen negativen Beigeschmack, da Nutzer teilweise zu Recht befürchten, dass Ihre Daten zu weiteren Zwecken missbraucht werden. Bei nachgefragten consumer goods wie mp3-Playern oder Mobiltelefonen können m.E. kleine und mittelgroße Händler aufgrund der geringen Margen kaum noch weitere Rabatte zulassen. Die, die dazu in der Lage sind, werden sich nicht die Mühe machen, indivduelle Anfragen zu bedienen. Der Internetkonsument ist verwöhnt: Preissuchmaschinen und Bewertungsseiten sind in Echtzeit nach Wunschprodukten zu durchforsten, eine Kaufentscheidung ist relativ schnell gefällt und der weit verbreitete Mythos, online wäre sowieso alles günstiger, beschert dem SPREEZIO-Ansatz auch keine Vorteile. Trotz der oben genannten Herausforderungen kann ich der Grundidee nur zustimmen. Bei demandR verfolgten wir seinerzeit ja auch einen etwas differenzierten Ansatz, da nicht Onlinekataloge angebunden waren sondern das indivduelle Gesuch eines Produkts, einer Dienstleistung oder einer Kombination aus beiden im Mittelpunkt standen. Genau zur Befriedigung diese Bedürfnisse sehe ich auch weiterhin Potential, neue Wege zu gehen. Interessant wäre eine Kombination aus dem lokalem Liveshoppingansatz à la GROUPON und der Lead Marketinglösung SPREEZIO: Der Anbieter gewährt einen gewissen Rabatt nur, wenn ich als Nutzer noch mindestens X weitere Käufer mit anbringe bzw. Der Nutzer beginnt gleich mit X weiteren Kaufinteressenten. Die konkreten Deals könnten dann auch online dargestellt werden, um weitere Gruppenkäufe zu ermöglichen. Jetzt wird es interessant. Ich schreibe lieber nicht weiter und freue mich einfach auf den Tag, an dem ein vergleichbarer Service uns wunsch.los.glücklich. macht. Gefunden via techcrunch Links: Video mit dem Gründer und CEO Todd Chipman Local Shopping Alternativen: kaddoz milo
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groupon – so funktioniert lokales Live Shopping!
Man nehme den Entertainmentfaktor von Live-Shopping-Seiten, den Effekt von Powershoppingkonzepten à la letsbuyit.com und die wachsende Bedeutung von location based services – schon ist ein neuartiges Shoppingkonzept geboren. Der Pionier Als erster Anbieter betrat im November 2008 GROUPON.COM die neue Bühne. GROUPON steht für GROUP COUPONS und bietet seinen Service mittlerweile in 35 Städetn an und hat bisher über 1 Millionen Coupons verkauft. Das Konzept Lokale Live Shopping Seiten wie GROUPON bieten jeden Tag ein Produkt oder eine Dienstleistung zu einem enorm günstigem Preis an. In Ergänzung zu etablierten Live Shoppingseiten besitzen die Angebote in der Regel jedoch eine Mindestanzahl an Käufern, damit der Preis zustande kommen kann. Dieser Effekt ist den “Älteren” unter uns noch vom Powershoppingkonzept LETSBUYIT aus der ersten Dot-com-Welle vertraut: Je mehr Leute ein Produkt verbindlich kaufen (wollen) – desto niedriger wird der Preis. Als User bekommt man nach einer Registrierung täglich eine Mail mit dem Angebot des Tages. Die Betreiber verdienen an den verkauften Coupons mit. Die Chancen Das Prinzip des Crowdsourcings, um besondere Angebote zu bekommen, ist nicht revolutionär, sondern sehr rational. Es ist einfach und vor allem gerade für lokale Händler und Dienstleister fair bzw. fairer als so manche Onlinebranche. Als Anbieter kann ich genau kalkulieren, wie tief ich gehen kann, um noch gerade profitabel zu sein, da nicht nur der Deal des Tages im Vordergrund steht sondern vielmehr der ersehnte Marketing-Push durch derartige Aktionen. Für den Kunden ist es durch die täglich wechselnden Angebote zum Einen abwechselungsreich aber vor allem trifft es den Nerv der Zeit, sein soziales Netzwerk zum eigenen Vorteil zu nutzen und Aktionen massiv zu bewerben, damit die Mindestkäuferzahl auf alle Fälle erreicht wird. Die Risiken Lokale Live Shopping Angebote leben vom Traffic – je mehr Nutzer ein Angebot annehmen oder zumindest weiterempfehlen, desto besser. Dies kostet Kraft und Geld, viel Geld. Auf der anderen Seite muss Händlern das Konzept erklärt werden, das kostet Zeit und Nerven. Den Amerikanern fällt dies bestimmt leichter als dem deutschen Einzelhändler, ist seine Mentalität und Offenheit gegenüber neuen Konzepten doch eine ganz andere. Das Geschäftsmodell ist durch seine Einfachheit leicht zu imitieren, wie man es auch schon beim Live-Shopping-Pionier WOOT gesehen hat. Wer hier frühzeitig einen Fuß auf den Boden bzw. in die richtige Community bekommt, sollte dennoch erfolgreich werden. Die Klone Meist der beste Beweis für ein erfolgsversprechendes Konzept: Die Nachahmer sind schon unterwegs. Anbei eine kleine Auswahl: Scoop Street ist bisher nur in New York verfügbar und erfüllt alle Kriterien wie oben beschrieben. In aktuell 47 Städten der USA vertreten. Im Gegensatz zu den anderen muss keine bestimmt Mindestanzahl von Käufern vorhanden sein. Bisher in drei großen US-Städten vertreten bietet buywithme nicht nur einen Deal pro Tag sondern gleich mehrere an. Bei coupme aus Massachusetts handelt es sich nicht um lokale Angebote sondern vielmehr um Onlinedeals. Interessante Quellen im Netz Bericht(e) bei exciting commerce Groupon-Video bei ABC noch mehr CopyCats
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Rückspiegel 2009 und Aussicht 2010
Die ersten vollen 12 Monate wunsch.los.gluecklich.-Blog gehen zu Ende und ich möchte mich ganz herzlich bei meinen Lesern für Ihre Treue und Ihre Kommentare bedanken. Seit Mitte März führe ich den Blog nun alleine und muss sagen, dass mir das einen Riesenspaß bereitet, auch wenn es stellenweise sehr zeitintensiv war. Die letzte Wochen haben gezeigt, dass vor allem meine Artikel rund um die Penny Auction Sites swoopo und dealstreet sehr gut angenommen werden. Das freut mich und motiviert mich, an dem Thema dran zu bleiben. Für 2010 möchte ich mich stärker auf Trends im social commerce fokussieren und ich prognostiziere einfach mal, dass 2010 im Gegensatz zu dem eher zurückhaltenem Jahr 2009 wesentlich mehr zu bieten haben wird – Wirtschaftswachstum sei Dank. Zu guter Letzt noch einen kleinen Blick hinter die Kulisse: Ich wünsche Ihnen allen einen schönen Jahreswechsel und ein gesundes und erfülltes Jahr 2010. Mein erster Artikel wird am Montag, dem 04. Januar 2010 erscheinen, dass steht schon fest. Ich würde mich freuen, Sie auch nächstes Jahr wieder hier begrüßen zu dürfen. Ihr Ulf-Jost Kossol
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Wer ist eigentlich Herr Marcell Davis?
Seit Weihnachten grüßt uns nun mehrmals täglich ein gewisser Herr Marcell Davis aus Montabaur im Fernsehen. Er soll ist der neue Leiter der Abteilung für Kundenzufriedenheit bei 1&1 sein. Aber irgendwie kommt das nicht ganz so authentisch rüber, sehen Sie selbst: Original: Mit Kommentar: Ich bin neugierig geworden, und habe mal nach dem Herrn Davis oder auch D’Avis gesucht, und tatsächlich, er scheint real zu sein. Es scheint, als würde sich 1&1 da richtig viel vornehmen, grundlos wäre es sicherlich nicht. Ich bin gespannt, wie authentisch das Werbeversprechen umgesetzt wird. Wer Lust hat, Herrn D’Avis Aktivitäten zu verfolgen, kann dies auf der 1&1-facebook-Page oder im hauseigenen Blog tun. UPDATE 04.01.2010: Aus dem Xing-Profil des Herrn D’Avis geht hervor, dass er schon einmal 7,5 Jahre Leiter Customer Care und über drei Jahre Leiter After Sales gewesen ist. Er müsste also längst der Experte in Sachen Kundenzufriedenheit sein. Ob da ein neuer Abteilungsname und eine Werbekampagne für inhaltliche Verbesserungen ausreichend sind, bleibt abzuwarten. UPDATE 17.01.2010: 1und1 strauchelt im Umgang mit Social Media!
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Wie funktioniert eigentlich foursquare?
Nachdem in den letzten Tagen über das 2009er-Vorzeige-StartUp Twitter erste Stagnationsberichte kusierten, wird das nächste “Must-Have” schon wieder heraufbeschworen. So ist das, im Internet. Die Rede ist von foursquare.com, einer Mischung aus lokalem Twitter und einem Handygame. Beschreibung Nach der Installation auf dem iPhone oder Handys mit Googles´Android Betriebssystem bzw. dem Aufruf der mobilen Webseite, kann man sich da, wo man sich gerade aufhält, “einchecken”. Das Geräte-GPS überträgt dazu die korrekte Adresse. Sobald man sich eingecheckt hat, meldet foursquare dies an seine Freunde (Follower hießen die in Twitter). Auf Wunsch wird auch gleich ein Tweet an twitter gesendet. Zudem gibt es Punkte: Für jeden neuen Ort 5, bei mehreren Halten 2 Punkte und wenn man Freunde mitnimmt, 1 Punkt. Wenn es sich um ein völlig neues Ziel handelt, was noch keiner vorher gemeldet hat, gibt es drei Punkte: An den Orten, an denen man sich befindet, kann man entweder Tipps oder Aufgaben hinterlassen, die Freunde und andere foursquare-Nutzer andersherum bei ihrem Besuch auch lesen können: Neben Punkten kann man sich an bestimmten Orten auch Abzeichen verdienen (“badges”), die man dan stolz auf seiner (app)-Brust tragen darf: Wenn man derjenige Besucher an einem ganz speziellen Orten ist, der am meisten dort vorbeikommt, wird man automatisch Bürgermeister. Und denen kann es sogar passieren, dass sie einen kostenlosen Kaffee oder ein Eis bekommen. Wenn man selbst “Freebies” an bestimmten Orten anbieten will, kann man sich hier direkt melden. Selbsttest Ich habe es heute morgen auf dem Weg zur Arbeit (Straßenbahn) das erste Mal ausprobiert und musste ersteinmal feststellen, dass ich in Prag bin, auch wenn alles ganz vertraut nach Dresden ausgesehen hat. Dass Dresden noch nicht wirklich vom foursuare-Fieber gepackt worden ist, merkte ich dann auch auf meiner Fahrt durch die Alt- und Neustadt. Nur am Hauptbahnhof, da konnte ich einchecken, der war bereits als Ort erfasst. Den Bahnhof Neustadt habe ich dann selber erfasst und auch einen Tipp hinterlassen. Fazit Foursquare.com ist eine Anwendung, die richtig Spaß und Information bringen kann, wenn, ja wenn, viele mitmachen. Ich für meinen Teil werde weiter Dresden erobern und sag einfach mal vorraus, dass foursquare langfristig ein Hit wird, da es das Bedürfniss, sofort und unmittelabr 140 Zeichen zu zwitschern mit Orten und Menschen in seiner Umgebung verbindet. Es muss einem jedoch auch klar sein, dass wenn man online ist, alle Freunde auf foursquare immer wissen, wo man sich gerade aufhält. Das muss nicht immer gut sein.
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Umwege zum World-Wide-Shopping – Teil 1
Weihnachten steht vor der Tür und wie in den letzten Jahren bevorzuge ich, dass Online-Christkind zu bemühen und ordere fast alle Geschenke im Netz. Da bin ich keine Ausnahme mehr, ist es doch viel bequemer und oftmals auch billiger. Und wie jedes Jahr ärgere ich mich, dass das world wide web im e-commerce nicht wirklich grenzenlos ist. Ich kann zwar in Echtzeit mit amerikanischen Freunden über facebook chatten und mir die neuesten Nachrichten aus Australien ansehen, in allen weltweiten Onlineshops einzukaufen ist jedoch nur in Ausnahmefällen möglich. Zunächst könnte man denken, dass Zollschranken und Handelsbeschränkungen die Ursache dafür sind, oftmals sind es jedoch naheliegendere Umstände, warum die Vielzahl der weltweiten Shops nicht nach Europa bzw. Deutschland versenden. Dabei bekommt man gerade in Übersee nicht nur stellenweise exklusivere sondern oftmals auch günstigere Produkte als hierzulande. Doch was wäre das Internet, wenn es nicht auch dafür einen “workaround” geben würde. Eine Möglichkeit möchte ich Ihnen heute im Teil 1 der Miniserie “Umwege zum World-Wide-Shopping” vorstellen. Umzug in die Vereinigten Staaten? Keine Bange, so umständlich ist es nicht. Viele Online-Retailer aus den USA fordern für den Versand eine nationale Post-Adresse in den USA. Die Rechnungsanschrift ist oftmals zweitrangig. Findige Gründer haben diese Lück erkannt und bieten jedem nicht USA-Bürger eine eigene Postadresse an und kümmern sich um die Aufbewahrung und den Versand der in USA bestellten Waren. Beispielhaft sei hier USA1.com näher vorgestellt: Der Adressenservice aus New York bietet für 49,95 $ eine dreimonatige Postadresse an, jeder weitere Monat kostet 9,99 $. Inklusive sind bis zu drei Inhaber und eine Aufbewahrung von bis zu 45 Tagen. Alle Bestellungen kann man online managen und wird zudem auch per E-Mail über neue Sendungen informiert. Diese kann man dann auch zu einer Bestellung nach Deutschland zusammenfassen. Ein Kostenrechner gibt Übersicht über die Versandkosten nach Deutschland. Ein kurzes Video auf der Homepage verdeutlicht das Prinzip sehr gut. Fortsetzung im Teil 2: Auswahl lohnenswerter Onlineshops USA und Erläuterungen zu Zollgebühren
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