Im Zweiten Weltkrieg
Gedanken eines deutschen Soldaten an der Ostfront
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Kostbares Nass
Eine alltägliche Arbeit blieb nicht aus: Das Kartoffelschälen. Vor 2 Tagen hatten wir auch so viel Kartoffeln geschält und Fellner hatte eine schmackhafte Erbsensuppe gekocht, und das Essen wurde zum Russen geschafft. Unser Fourier fuhr mit einem Wagen der 5. Batterie beim Versorgen der Batterie mit Verpflegung in die feindlichen Linien. Einige 2 cm Kanonen [...]
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Vor und zurück
Als die Sonne höher stieg breiteten wie unsere Übermantel aus und ließen den Schlamm daran trocknen. Gegen Mittag kamen die ersten Boten von unserer Gefechtsbatterie. Unter anderem wurde Wm. Vollkammer mit gebracht. Ein Granatsplitter hatte ihm eine Zehe abgerissen. Er sollte ins Lazarett, blieb aber tapfer bei der Truppe. Dafür hat er später das [Eiserne [...]
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Schlammige Umverteilung
Nachdem alle Fahrzeuge fertig waren, fuhren wir los. Es ging gleich einen schmalen Feldweg nach Westen entlang. Der Schlamm machte uns da schon etwas zu schaffen. Nach einer Weile mußten wir über einen Bach und da war keine Brücke. Nur einige Balken lagen im Wasser. Aber mit etwas Geschicklichkeit und etwas Glück kam man schon [...]
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Unheimliche Nähe
Auch unsere Flieger waren an diesem Tage sehr aktiv und griffen mit starken Bomberverbänden in die Erdkämpfe ein. In dieser Stellung wurden von uns ebenfalls 4 oder 5 Maschinen abgeschossen. Bei dieser Gelegenheit konnten wir auch mal das Schießen der feindlichen Flak beobachten. Die schoß, im Gegenteil zu uns kein gezieltes Feuer auf die Flugzeuge, [...]
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Verbrauchsstarke Abwehrmusik
Durch großen Munitionseinsatz bei den Fliegerangriffen hatte sich unser Munitionsbestand stark verringert. Wir hatten noch etwa 15 Schuß, da kam wieder ein Verband Kampfflieger angeflogen. Das Feuer wurde eröffnet. Die erste Gruppe pfiff dem Feinde entgegen, die 2. ebenfalls, bei der 3. schoßen nur noch zwei Geschütze und schließlich schoß nur noch eines. Dann war [...]
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Dienst nach Plan
In der Schreibstube war nichts mehr zu tun, so blieb ich in der Stellung und machte den Dienst mit. Jawohl, wir hatten unseren Dienstplan und waren von der Front nicht allzuweit entfernt. In diesem Gebiet, wo jeden Augenblick ein Treffer einhauen kann und die Einsatzbereitschaft der Männer immer gewährleistet sein muß, da wurde Infanterie-Dienst und [...]
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Urlaubshoffnung
Aber auch die Zeit, in der ich auf der Schreibstube arbeiten konnte, ging auch mal zu Ende. Als ich in den letzten Tagen noch einige Urlaubsscheine zu schreiben hatte, faßte ich mir ein Herz und fragt unseren Chef kurzentschlossen, ob, wenn ich auf Urlaub fahren kann, mein Freund G. Kleber mitfahren kann. Wir wollten uns [...]
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Papierkrieg
Zu schreiben waren noch die Abschußmeldungen der Flugzeugabschüsse. Hier zeigte sich wieder, was für bürokratische Schreibarbeiten für so eine Meldung zu verrichten waren. Auf einem vorgedruckten Formluar waren Fragen aufgeführt, wie: Brannte die Maschine in der Luft? Kam sie mit Rauchfahne herunter? Explodierte sie am Boden? Brannte sie am Boden oder war nur eine Rauchwolke [...]
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Erdkampfhandlungen
Ich will nun jetzt kurz den Erdeinsatz skizzieren. Er ist mir nicht genau in Erinnerung geblieben, aber die Hauptsachen weiß ich noch. Es war ein Bericht über Erdkampfhandlungen der 3. I/36 vom 30.8. – 1.9.1943. Die Lage an der Front war ungefähr die: Die Russen hatten hinter Jelnja eine Offensive losgelassen. Unsere Front hielt nicht [...]
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Schreiberling
Da die Luftangriffe in die Nähe der Stellung immer zahlreicher wurden und auch Artillerie Einschläge immer näher kamen, hatte sich Reineking doch entschlossen, am nächsten Morgen, Montag dem 12.9., in allerfrühe diese Stellung zu verlassen, und eine Neue, etwas weiter rückwärts zu beziehen. Die Nächte waren zu jener Zeit schon recht kühl. Den Übermantel und [...]
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Das war knapp
Kurz nach dem Mittagessen kam ein Mann aus der Protzenstellung aufgeregt zu uns gelaufen und berichtete, der Gefreite Werner, Siegfried soll schnell zum Chef auf die Schreibstube kommen. Mir fuhr augenblicklich der Schreck in die Glieder. Hatte ich vielleicht etwas verbrochen? Na, mir blieb nichts übrig, als doch mal hinzugehen. Ich kämmte die Haare, setzte [...]
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Naher Treffer
Wieder kam ein Schwarm Tiefflieger heran. Diesmal hatten sie es aber auf uns abgesehen. Tief kamen sie angebrummt. Wir schossen ihnen schon entgegen. Da blitzte es bei ihnen an den Tragflächen auf und wir wußten: sie schießen auf uns! Wieder war bei uns allen die Mahnung vergessen, an die uns von Greim wieder erinnert hatte: [...]
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Hoher Besuch
Der nächste Tag, Sonntag, der 11.9., überbot den gestrigen Tag noch an Stärke und Heftigkeit der Gefechte mit den angreifenden Verbänden. Es kamen wieder PE-2 und IL-2 Verbände angeflogen. Zeitweise wußte unser Chef gar nicht ob er auf Tiefflieger oder auf die hochfliegenden Kampfmaschinen schießen sollte, weil beide Typen zu gleicher Zeit angriffen. Aber immer [...]
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Erster Großkampftag
Der erste Großkampftag war der 10.9. Er begann wie jeder andere Tag auch. Gleich am Morgen kam ein [Petljakow] PE-2 Verband. In schrägem Vorbeiflug flogen sie knapp vorbei. Mittags und abends kamen auch PE-2 Verbände. Immer hatten wir Glück, immer waren es schöne Vorbeiflüge, die schön ruhig beschossen werden konnten. Bei einem Angriff hatte ich [...]
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Knallende Artillerie
Am nächsten Morgen, Sonntag, den 4. September 1943, wurde in aller Frühe wieder alles fertig gemacht. Wir fuhren auf und da begann es in einem Dorfe vor uns zu knallen, als wenn Granaten einschlugen. Alle Fahrzeuge stutzten. Später stellte es sich heraus, daß es Sprengungen der Eisenbahnschienen waren, die von unseren Pionieren vorgenommen wurden. Ein [...]
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