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Vorstellungsgespräch: Wie gut sind Ihre Sprachkenntnisse?
Das Erlernen von Fremdsprachen begleitet uns nicht nur in der Schule und im Studium, auch bei der Bewerbung spielen Sprachkenntnisse eine immer grössere Rolle. Sowohl beim Erstellen der Bewerbung, als auch im Vorstellungsgespräch, sollten Sie objektiv einschätzen können, wie gut Ihre Sprachkentnisse wirklich sind. Hier finden Sie 100 häufige Fragen und Antworten im Vorstellungsgespräch. Wann kann ich eine Sprache gut? Zum Beherrschen einer Fremdsprache gehören vier Bereiche. Anhand dieser Bereiche können Sie Ihre Sprachkenntnisse bewerten: Leseverstehen: Schätzen Sie ein, wie umfangreich Ihr Wortschatz ist, wie gut Sie Texte (Zeitungen, Bücher, Fachbücher) beim Lesen verstehen. Hörverstehen: Können Sie Radio bzw. Fernsehprogramme in der Fremdsprache problemlos verfolgen, verstehen Sie alle Wörter? Sprechen: An dritter Stelle müssen Sie bewerten wie gut Sie sich in der Fremdsprache mündlich ausdrücken können. Über welche Themen können Sie sprechen? (Alltag, Hobbies, Beruf, Fachthemen) Schreiben: An vierter Stelle folgt die Fähigkeit sich schriftlich in der Fremdsprache zu äußern. Können Sie fehlerfrei in der Sprache schreiben? (über sich, Ihren Beruf, Ihre Projekte und spezielle Fachthemen) Schreiben Sie sich auf, was Sie in der Fremdsprache noch nicht können und was Sie noch verbessern wollen. Lesen Sie hier 10 häufige Fragen zum Fremdsprachen lernen. Welche Fremdsprache ist am wichtigsten? Auch wenn dies von Beruf zu Beruf sehr unterschiedlich sein kann, so werden doch in 90% aller Fälle zuerst (neben guten Deutschkenntnissen!) gute Englischkenntnisse von Ihnen erwartet. Bevor Sie also eine weitere Fremdsprache lernen, sollten Sie sicherstellen, dass Ihre Englischkenntnisse hervorragend sind. Setzen Sie auf Qualität statt Quantität: Um mit einer Fremdsprache im Beruf arbeiten zu können, bedarf es guter Kenntnisse, Sie sollten daher lieber eine Fremdsprache richtig lernen als zwei Fremdsprachen halb. Sie lernen nicht nur die Sprache: Es gibt viele schöne Fremdsprachen, wählen Sie eine bei der Sie sich auch für die Geschichte, Kultur und das Land (die Länder) interessieren, in dem / denen sie gesprochen wird. Setzen Sie sich von der Masse der Bewerber ab: Ihre Bewerbung dürfte mehr ins Auge fallen, wenn Sie mit guten bis sehr guten Sprachkenntnissen aufwarten können, über die nicht jeder Bewerber verfügt. Es gibt z.B. deutlich mehr Bewerber welche Spanisch oder Französisch gelernt haben als Russisch oder Chinesisch. Welche Sprachkenntnisse werden im Stellenangebot gefordert? Bevor Sie Ihre Bewerbung erstellen, müssen Sie das Stellenangebot genau studieren. Halten Sie fest, welche Sprachkentnisse von Ihnen erwartet werden. Bedenken Sie, dass in manchen Berufen bestimmte Kenntnisse standardmäßig von Ihnen erwartet werden und deshalb nicht in der Stellenausschreibung stehen müssen. Gute Deutschkenntnisse werden von jedem Bewerber erwartet  – daher werden Bewerbungen mit Rechtschreibfehlern schnell aussortiert. (siehe Bewerbungsfehler) Welche Angaben machen Sie in Ihrer Bewerbung? Wenn Sie Ihren Lebenslauf schreiben, bzw. auf die Stellenausschreibung anpassen, so müssen Sie dort Ihre Sprachkenntnisse aufführen, d.h. Sprache, Sprachniveau und eventuell absolvierte Sprachprüfungen. Lebenslauf auf Englisch Lebenslauf auf Französisch Wenn im Stellenangebot Sprachkenntisse gefordert werden, müssen Sie das Thema in Ihrem Bewerbungsanschreiben ansprechen. Erwähnen Sie Auslandsaufenthalte bzw. Berufserfahrung im Ausland oder wie Sie die Sprachkenntnisse erworben haben. Tipps für das Bewerbungsanschreiben Bewerbungsanschreiben auf Französisch Wie weise ich meine Fremdsprachenkenntnisse nach? Sie können Ihre Sprachkenntisse durch international anerkannte Sprachprüfungen testen und mit den erworbenen Zertifikaten bei Bewerbungen nachweisen. Am Ende des Artikels finden Sie eine Liste von internationalen Sprachdiplome. Nicht für jeden Bewerber ist eine Sprachprüfung wirklich notwendig. Wenn Sie über geringe bis mittlere Sprachkenntnisse verfügen: ist eine Sprachprüfung zu empfehlen so ermitteln Sie den aktuellen Stand Ihrer Lernfortschritte so haben Sie eine schriftlichen standardisierten Nachweis. Wenn Sie über gute bis sehr gute Sprachkenntnisse verfügen: Das Unternehmen kann Ihre Kenntnisse im Bewerbungsverfahren prüfen (Vorteil: jobspezifische Sprachkenntnisse können getestet werden). Das Unternehmen kann bereits durch Ihren Werdegang (Lebenslauf, Bewerbungsanschreiben) von Ihren Kenntnissen überzeugt werden. Fazit: Je besser Ihre Sprachkenntnisse sind – umso unwichtiger wird ein Sprachzertifikat. Was erwartet mich im Vorstellungsgespräch? “Alles ist möglich!” – mit dieser Einstellung sollten Sie in Ihr Vorstellungsgespräch gehen. Wenn Sie in Ihrem Lebenslauf / Bewerbungsanschreiben Sprachkenntnisse erwähnt haben, müssen Sie damit rechnen, nicht nur zu diesen Kenntnissen befragt zu werden, sondern in der Fremdsprache befragt zu werden. Überlegen Sie genau, welches Sprachniveau Sie in der Bewerbung angeben. Gleichzeitig sollten Sie die Möglichkeit einmal durchspielen, auf ein oder zwei Fragen im Vorstellungsgespräch in der Fremdsprache zu antworten. Wir haben Ihnen hier ein paar Fragen zusammengestellt. Viel Spass bei der Vorbereitung. Fragen auf Englisch Fragen auf Französisch Fragen auf Russisch Fragen auf Spanisch weitere: Italienisch, Niederländisch, Polnisch, Portugiesisch Lesen Sie hier weitere Tipps für das Vorstellungsgespräch. Für Eilige: Vorbereitung des Bewerbungsgespräches im Schnelldurchlauf. Liste internationaler Sprachzertifikate und Sprachprüfungen Neben dem europäischen System, welches die Sprachkenntisse nach den Stufen A1, A2, B1, B2, C1 und C2 bewertet, gibt es international anerkannte Sprachzertifikate: Chinesisch: HSK (Hanyu Shuiping Kaoshi) Englisch: TOEFL, Cambridge Zertifikat, GMAT etc. Französisch: DELF, DALF Italienisch: CELI, CILS Japanisch: JLPT (Test der Japanisch Sprachkenntnisse) Niederländisch: CnAVT (Zertifikat Niederländisch als Fremdsprache) Portugiesisch: CELPE-Bras (Portugiesischtest für Ausländer, Brasilien) Russisch: TRKI 1-4 (Test der russischen Sprache für Ausländer) Spanisch: DELE (Diplom – Spanisch als Fremdsprache)
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Bewerbungsanschreiben: Hinweise für den Hauptteil
Das Anschreiben ist das stolze Meisterwerk eines jeden Bewerbers. Bevor es allerdings fertig auf dem Papier steht, werden Sie noch ein wenig ins Schwitzen bzw. Grübeln kommen und etliche Versuche starten müssen. Hier folgen sieben Hinweise für den Haupteil Ihres Schreibens. Hier hatten wir bereits Tipps für die Einleitung gesammelt. 1. Machen Sie eine Recherche über das Unternehmen Sie können kein Anschreiben anfertigen, bevor Sie nicht umfangreiche Informationen über die Firma, Firmenziele und Firmenphilosophie gesammelt haben. Es muss ersichtlich sein, dass Sie genau verstanden haben, bei wem Sie sich bewerben. Hier erfahren Sie, wo Sie Informationen über die Firma finden können. 2. Analysieren Sie das Stellenangebot Im Stellenangebot einer jeder Firma, stecken die Qualifikationen, die der geeignete Bewerber auf sich vereinigen muss. Fertigen Sie eine Liste von Muss – und Kann – anforderungen an. Auf jede dieser Anforderungen sollten Sie im Bewerbungsschreiben Bezug nehmen. Vergessen Sie lange Umschreibungen Ihres Könnens, bringen Sie es kurz und knapp auf den Punkt. Ist die Liste zu lang, bzw. reicht eine Seite nicht aus, dann konzentrieren Sie sich nur auf die Mussanforderungen, d.h. Qualifikationen die dringend für die ausgeschriebene Stelle benötigt werden. 3. Verdeutlichen Sie Ihre Motivation Wollen Sie den Job wirklich? Wie groß ist Ihre Motivation? Stellen Sie sicher, dass Ihre Motivation ausreichend, freundlich aber bestimmt zum Ausdruck kommt. Verwenden Sie positive und aktive Formulierungen. Lesen Sie hier, wie Sie 10 Fehler im Bewerbungsanschreiben vermeiden. 4. Erwähnen Sie zusätzliche Qualifikationen Lesen Sie nocheinmal Ihren Lebenslauf und die Fähigkeiten und Qualifikationen, welche Sie dort erwähnen. Jene, die sehr gut zur ausgeschriebenen Stelle passen, können Sie zusätzlich zu den Mussanforderungen des Stellenangebotes in Ihr Bewerbungsanschreiben einfliessen lassen. Hinweis: Ihr Lebenslauf muss selbstverständlich auch auf die Stellenausschreibung abgestimmt sein. 5. Achten Sie auf die Gliederung des Schreibens Ihr Anschreiben muss übersichtlich und ordentlich erscheinen. Hierfür folgen Sie zum einen der DIN-Norm 5008 für Bewerbungsanschreiben und zum anderen unterteilen Sie Ihren Hauptteil gleichmäßig in mehrere Paragraphen, von denen keiner länger als 4-5 Zeilen sein sollte. Unterstreichen Sie die wesentlichsten Elemente Ihres Anschreibens und fragen Sie sich selber, ob diese Stellen auch ohne Unterstrich dem Personaler ins Auge fallen werden, oder ob Sie in Ihrem Text untergehen. 6. Vermeiden Sie Wiederholungen Bedenken Sie, dass Sie nur eine A4 – Seite für Ihr Anschreiben haben. Es versteht sich von selbst, dass Sie diesen Platz so effizient wie möglich nutzen müssen. Aus diesem Grund sollten Sie keine Information doppelt erwähnen. Sie langweilen damit nicht nur den Leser, nehmen Ihrem Schreiben den Pepp, sondern verschenken auch kostbaren Platz. 7. Formulieren Sie Wünsche Sie verbinden berufliche Ziele, aber auch Wünsche mit dem Engagement für die Firma? Dann bringen Sie in Ihrem Anschreiben ruhig zum Ausdruck, wie Sie sich in der Firma einbringen werden und wie Sie sich die Arbeit im Unternehmen vorstellen. Lesen Sie hier weitere Tipps für Ihr Bewerbungsanschreiben.
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10 Tipps für die Einleitung des Bewerbungsanschreibens
Der Erfolg Ihrer Bewerbung hängt vom Lebenslauf und dem Bewerbungsanschreiben ab. Doch bevor beide gelesen werden, stolpert der Personaler über die Einleitung Ihres Anschreibens. Was er dort findet, entscheidet über das weitere Schicksal Ihrer Bewerbung. 1. Aller Einleitung ist schwer Am Anfang war das Wort. Tja, soweit so gut, doch mit welchem Wort sollte man ein Bewerbungsanschreiben beginnen? Versteifen Sie sich nicht auf den Anfang des ersten Satzes, er wird sowieso noch mehrmals von Ihnen verändert werden. Halten Sie lieber zuerst stichpunktartig fest, was Sie alles in die Einleitung schreiben wollen. Anschliessend können Sie Kürzungen vornehmen und verschiedene Satzformulierungen ausprobieren. Bringen Sie Form in Ihre Bewerbung: die Din-Norm 5008 für Bewerbungsanschreiben. 2. Wie man in die Firma ruft, so schallt es hinaus Ihre Einleitung, genau genommen Ihr ganzes Anschreiben muss freundlich klingen. Bringen Sie Ihre Motivation, Ihre Stärken und Ihr Interesse an der ausgeschriebenen Stelle durch positive und aktive Formulierungen zum Ausdruck. siehe auch: 10 Fehler im Bewerbungsanschreiben vermeiden. 3. Die Firma auf den Kopf treffen Die meisten Bewerber denken, im Bewerbungsanschreiben geht es an erster Stelle um Sie selbst. Das ist falsch! An erster Stelle steht die Firma, Sie müssen hervorheben, was das Unternehmen von anderen unterscheidet. (erwähnen Sie jedoch nur positive Fakten!) siehe auch: Was wissen Sie über unser Unternehmen? 4. Lange Einleitung, kurzer Sinn Halten Sie die Sätze kurz und die Botschaft simpel. In der Kürze liegt die Würze. In der Einleitung müssen die Firma, das Stellenangebot, die Quelle, durch die Sie auf das Stellenangebot aufmerksam geworden sind, und Sie vorkommen. siehe auch: 5 Eckpfeiler der erfolgreichen Bewerbung. 5. Aller guten Sätze sind drei Die Einleitung sollte ungefähr 3 Sätze umfassen. Wird die Einleitung zu langatmig, lässt auch das Interesse nach, Ihre Bewerbung weiterzulesen. Wer alles in die Einleitung schreibt, hat danach nur noch wenig zu bieten. siehe auch: Was zeichnet einen guten Bewerber aus? 6. Mit Speck fängt man Mammuts Personaler haben ein dickes Fell wie Mammuts, Sie haben schon genug (langweilige) Bewerbungsanschreiben lesen müssen. Ihre Einleitung muss daher das gewisse Etwas haben, aus der Masse der Bewerbungen herausstechen und das Interesse des Personalers wecken – vor allem soll er sich auf den Haupteil freuen, d.h. mehr von Ihnen erfahren wollen. siehe auch: Wie wichtig ist soziales Engagement? 7. Ausser lesen, nichts gewesen Wenn schon die Einleitung Ihres Bewerbungsanschreibens langweilig formuliert ist, oder mit Sätzen beginnt, bei denen die meisten Personaler bereits 1000 Mal gähnen mussten, brauchen Sie nicht auf eine Reaktion zu hoffen. siehe auch: Wie man mit Absagen umgeht? 8. Kleine Sünden bestraft der liebe Personaler sofort Findet der Personaler in der Einleitung Ihres Schreibens schon Rechtschreibfehler oder Inhaltsfehler (falsche Anrede, falscher Firmenname, falsche Jobbeschreibung etc.) so gehört Ihre Bewerbung zu den ersten, die aussortiert werden. siehe auch: die häufigsten Bewerbungsfehler. 9. Grosse Einleitung nichts dahinter. Die Einleitung soll Lust auf mehr machen. Findet der Personaler Ihre Einleitung ansprechend, wird er das ganze Bewerbungsanschreiben mit viel grösserer Aufmerksamkeit und Interesse lesen. Von daher sollte auf die guten Einleitung auch ein interessanter Hauptteil folgen. siehe auch: Das perfekte Anschreiben 10. Es ist noch kein Bewerber vom Himmel gefallen Freuen Sie sich darauf, Ihre Einleitung, bzw. Ihre Einleitungen wieder und wieder zu überarbeiten, bis Sie wirklich hundertprozentig davon überzeugt sind. Zögern Sie nicht, eine Nacht drüber zu schlafen. Geben Sie Ihr Bewerbungsanschreiben Freunden und Bekannten zum Lesen. Fragen Sie die Leser Ihres Schreibens, wie freundlich, motiviert und interessant es auf sie gewirkt hat. Last but no least – Würden Sie sich zum Vorstellungsgespräch einladen, nachdem Sie Ihre Einleitung gelesen haben? Lesen Sie hier, welche 10 Fehler Sie im Bewerbungsanschreiben vermeiden können. Lesen Sie hier unsere weiteren Tipps für das Bewerbungsanschreiben.
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Die kleine Checkliste für Ihr Vorstellungsgespräch
Sie haben einen Zusage für ein Vorstellungsgespräch erhalten? Herzlichen Glückwunsch – jetzt heißt es, sich richtig auf das Gespräch vorzubereiten. Unsere Checkliste, gibt Ihnen einen groben Überblick über die wichtigsten Punkte bei der Vorbereitung. Eilige lesen diese 10 Fragen und Antworten im Bewerbungsgespräch. 1. Ich kann mich präsentieren Der Personaler kennt bereits Ihren Lebenslauf und auch Ihr Bewerbungsanschreiben und trotzdem wird er sie bitten, etwas über sich zu erzählen. Er gibt Ihnen die Chance, sich in wenigen Minuten in bestem Licht zu präsentieren (ohne zu übertreiben), Ihre Fähigkeiten und Ihre Berufserfahrung zu verdeutlichen. siehe auch: Erzählen Sie ewas über sich 2. Ich kenne meine Stärken Beeindrucken Sie mit einer guten Selbsteinschätzung. Sprechen Sie darüber, wie Ihre persönlichen Stärken zu Erfolgen im Berufsleben beigetragen haben. Bleiben Sie authentisch und verlieren Sie das Ziel nicht aus den Augen, d.h. sprechen Sie Stärken an, die zum Anforderungsprofil der ausgeschriebenen Stelle passen. siehe auch: Worin liegen Ihre Stärken? 3. Ich kenne meine Schwächen Jeder Bewerber hat auch ein paar Schwachpunkte. Wichtig ist – Sie sind sich dieser Schwächen bewusst und haben auch keine Angst offen darüber zu reden. Sie arbeiten an sich und Sie sorgen dafür, dass Ihre Schwächen sich nicht auf Ihre beruflichen Leistungen auswirken. siehe auch: Was sind Ihre Schwächen? 4. Ich habe die richtige Kleidung an. Kleider machen Leute – der erste Eindruck ist bekanntlich sehr wichtig. Neben der passenden Kleidung für Ihren Beruf spielen auch andere Faktoren, wie Pünktlichkeit, Sauberkeit, Benehmen und Körpersprache,  eine wichtige Rolle. siehe auch: Die richtige Kleidung für das Vorstellungsgespräch 5. Ich kann mit meiner Nervosität umgehen Es ist normal, dass Sie aufgeregt sind. Es geht auch um viel – Ihren neuen Job, eine neue Herausforderung, evtl. Ihren Traumjob – daher ist es um so wichtiger, dass Sie es lernen, mit Ihrer Nervosität umzugehen. Vorbereitung, Konzentration aber auch Atmung und Körperhaltung beeinflussen Ihr Erscheinungsbild. siehe auch: Tipps gegen Nervosität 6. Ich habe berufliche Ziele Ein Bewerber, der sich selbst Ziele gesetzt hat, ist engagierter, loyaler und bereit, sich durch Weiterbildung neues Wissen anzueignen. Wer sich dagegen nur für das Gehalt jeden Tag in die Firma schleppt, ist nur mit halben Herzen bei der Sache. Mit einem klaren Ziel vor Augen sind Sie der bessere Bewerber. siehe auch: Wo sehen Sie sich in 5 Jahren? 7. Ich kenne die Stellenausschreibung und das Unternehmen Vergessen Sie nie, dass Sie sich nicht für irgendeinen Job bewerben, sondern für die Stelle, welche besetzt werden soll. Sie müssen die Kriterien der Stellenausschreibung ständig im Hinterkopf haben und ausführlich über das Unternehmen Bescheid wissen. siehe auch: Warum haben Sie sich für diese Stelle beworben? 8. Ich muss mich nicht vor anderen Bewerbern verstecken Ein gutes Selbstbewusstsein ist im Vorstellungsgespräch ein wichtiger Faktor. Sie wissen was Sie können, was Sie gelernt und bereits geleistet haben – lassen Sie sich deshalb nicht durch “provozierenden bzw. verunsichernde Fragen” des Personalers verrückt machen. Bleiben Sie souverän, stehen Sie über den Dingen. siehe auch: Warum sollten wir unbedingt Sie nehmen? 9. Ich beantworte nicht jede Frage Neben  den bereits erwähnten “provozierenden bzw. verunsichernden Fragen” fällt im Vorstellungsgespräch auch regelmässig die ein oder andere unerlaubte Frage. Genau genommen handelt es sich um Fragen, die Sie gar nicht beantworten müssen. Ob Sie bald eine Familie gründen wollen oder nicht, hat schliesslich nichts mit Ihren beruflichen Qualifikationen zu tun. siehe auch: Unerlaubte Fragen im Vorstellungsgespräch 10. Ich habe Fragen an die Firma Sie haben dem Personaler bereits 1 oder 2 Stunden die Chance gegeben Sie, Ihre Stärken und Fähigkeiten kennenzulernen, haben Fragen ausführlich beantwortet, viele Beispiele aus Ihren bisherigen Berufsleben erwähnt und Ihre Ziele klar formuliert. Jetzt ist es an der Zeit, dass Sie Ihn ausfragen. Passt die Firma überhaupt zu Ihnen, passen die Aussagen des Personalers auch zu dem Bild, welches die Firma von sich in der Öffentlichkeit zeichnet? Welche Erwartungen hat die Firma, welche Weiterbildungsmöglichkeiten und Aufstiegschancen stehen Ihnen zu Verfügung? siehe auch: Eigene Fragen an das Unternehmen Hier finden Sie weitere beliebten Fragen im Vorstellungsgespräch. Lesen Sie hier weitere Tipps für Ihr Vorstellungsgespräch.
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Vermeiden Sie diese 10 Fehler im Bewerbungsanschreiben !
Auch wenn ein guter Lebenslauf dazugehört, das Herzstück Ihrer Bewerbung ist das Bewerbungsanschreiben. Hier präsentieren Sie Ihr Können, Ihr Wissen und Ihre Berufserfahrung. Hier können Sie endlich selbst das Wort ergreifen. 10 Fehler müssen Sie dabei vermeiden. Formfehler vermeiden Sie mit der DIN – Norm 5008 für Bewerbungsanschreiben. 1. Schreiben Sie keinen Roman! Sie haben 16, 30 oder 50 Jahre gelebt und wollen Ihr ganzes Leben dem Personaler berichten. Leider hat er nicht die Zeit Ihre ausführliche Biographie zu lesen. Viele Unternehmen erhalten mehrere hundert Bewerbungen pro Woche. Sie müssen wirklich lernen sich auf das Wichtigste und Wesentlichste zu beschränken – auf Ihre Stärken. 2. Verwenden Sie kein Standardanschreiben! Ihre Erfolgsstrategie besteht darin, in der Einleitung des Bewerbungsschreibens den Firmennamen zu ändern? Damit kommen Sie nicht weit! Standardanschreiben, welche nicht auf die ausgeschriebene Stelle und das Unternehmen abgestimmt sind, werden als erstes aussortiert. Ja, es ist viel Arbeit bei jeder Bewerbung ein neues Anschreiben zu formulieren – aber Übung macht den Meister. siehe auch: Liste der häufigsten Bewerbungsfehler. 3. Verwenden Sie keine Formulierungen aus Ratgeberbüchern! Sie haben sich also ein Bewerbungsratgeber zugelegt – das ist gut, er gibt Ihnen neue Ideen, Denkansätze und bringt Sie in Schwung. Allerdings lesen auch tausend andere Bewerber (und auch der Personaler) diese Ratgeber. Sätze, die Sie aus Büchern nur abschreiben, erkennt ein guter Personaler sofort, denn sie kommen leider häufig in Bewerbungen vor – ein Grund Ihre Bewerbung auszusortieren. siehe auch: Warum haben Sie sich für diese Stelle beworben? 4. Verwenden Sie keine komplizierten Sätze! Nebensätze und Verschachtelungen sind eine schöne Errungenschaft der deutschen Sprache. Wenn Sie allerdings nicht einmal selber in der Lage sind den Satz laut vorzulesen ohne den Faden zu verlieren, dann haben Sie sich nicht klar genug ausgedrückt. In der Kürze liegt die Würze – bringen Sie es auf den Punkt. siehe auch: Wie erstelle ich das perfekte Anschreiben? 5. Übertreiben und lügen Sie nicht! Sie sollten in Ihrem Bewerbungsschreiben weder lügen noch übertreiben. Wer sich mit falschen Lorbeeren schmückt, fällt spätestens im Vorstellungsgespräch auf die Nase. Ob Berufserfahrung oder Fremdsprachenkenntnisse, bleiben Sie mit Ihren Füssen auf dem Boden der Tatsachen. Ihr Englisch ist perfekt? Dann wird sich der Personaler freuen, Ihr Vorstellungsgespräch auf Englisch abzuhalten! siehe auch: Vorstellungsgespräch auf Englisch. 6. Reden Sie nicht im Superlativ! “Ich bin der effektivste, beste…” , “Nur ich kann..” – Superlative in Anschreiben sind unglaubwürdig. Die eiserne Lady Margaret Thatcher hat einmal gesagt: “Being powerful is like being a lady. If you have to tell people you are, you are not.” “Mächtig zu sein ist wie ‘eine Dame zu sein’, wenn man anderen erst sagen muss, dass man es ist, ist man es nicht.” Dass Sie der beste Bewerber sind, sollte nicht in Ihrem Schreiben, sondern im Kopf des Personalers stehen, nachdem er Ihr Bewerbungsanschreiben gelesen hat. siehe auch: Was zeichnet einen guten Bewerber aus? 7. Egoismus ist fehl am Platze! „Die Firma muss…“, „Ich erwarte …“, „Wenn Sie mir den Job geben..“ – es geht nicht darum wieviel besser es Ihnen geht wenn Sie den Job bekommen. Schreiben Sie, wie Sie Ihre Kenntnisse zum Nutzen der Firma einbringen werden. siehe auch: Die 5 Eckpfeiler einer erfolgreichen Bewerbung 8. Der Konjunktiv ist tabu! „Ich könnte, ich würde, vielleicht …“ – Konjunktivsätze klingen schwammig, unkonkret und der Personaler denkt Ihnen fehlt das Selbstbewusstsein. Verleiten Sie ihn nicht dazu, über Ihre Schwächen nachzudenken. Bringen Sie Ihre Fähigkeiten ausdrucksstark zu Papier. Kurz und prägnant: Er kam, sah und siegte. Konjunktiv: Wäre er gekommen, hätte er gesehn und eventuell gesiegt. 9. Verwenden Sie keine Verneinungen! „Leider kann ich kein Englisch, aber…“ – Nein, nein und nochmals nein! Lenken Sie den Fokus Ihres Bewerbungsanschreibens nie auf Ihre Schwächen. Alle negativen Wörter und Formulierungen gehören aus Ihrem Anschreiben verbannt. siehe auch: Wie gehe ich mit einer Bewerbungsabsage um? 10. Seien Sie nicht „Passiv“ sondern „aktiv“! „In der Ausbildung wurde mir gezeigt wie man….“, “In der Uni brachte man mir bei…”  – und können Sie es jetzt noch? Verwenden Sie keine Passivsätze! In Passivsätzen sind nicht Sie, sondern Dritte das handelnde Subjekt. Unterstreichen Sie lieber, was Sie gelernt haben, was Sie sich selbst angeeignet haben, was Sie geleistet haben. Der richtige Aufbau ist aufgeführt in der DIN – Norm 5008 für Bewerbungsanschreiben. Hier finden Sie die Übersicht zum Thema Bewerbung. Lesen Sie hier weitere Tipps für das Bewerbungsanschreiben.
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Zehn Schritte um eine Entscheidung zu treffen
Nicht jedem Mensch fällt es leicht, und doch müssen wir in unserem Berufsleben ständig Entscheidungen treffen, getroffenen Entscheidungen rechtfertigen, aus Fehlentscheidungen lernen und Schlüsse für die Zukunft ziehen. Hier folgt eine hilfreiche 10-Schritt-Methode. Lesen Sie hier 100 typische Fragen und Antworten im Vorstellungsgespräch. Wie treffen Sie Entscheidungen? Im 1.Teil unseres Artikels, ging es um die im Vorstellungsgespräch von Personalern häufig gestellte Frage: Wie treffen Sie Entscheidungen? Wir beschreiben dort die verschiedenen Entscheidungstypen und worauf es bei der Beantwortung der Frage ankommt. 10 Schritte um eine Entscheidung zu treffen Verdeutlichen Sie sich selbst, worum es geht. Welche Aufgabe müssen Sie bewältigen, welche Entscheidung treffen und wieviel Zeit haben Sie dafür? Wie viele Wahlmöglichkeiten stehen Ihnen zu Verfügung? Bei jeder Entscheidung haben Sie einen Handlungsspielraum. Welche Risiken und Unsicherheiten sind zu berücksichtigen? Legen Sie Kriterien fest, nach denen das Ergebnis beurteilt wird. Benennen Sie die Ziele, welche Sie / Ihre Firma erreichen wollen. Reduzieren Sie die Anzahl der Wahlmöglichkeiten. Verschaffen Sie sich mehr Überblick durch Reduzierung der Optionen. Halten Sie Vor- und Nachteile jeder Wahlmöglichkeit schriftlich fest. Visualisieren Sie für sich und andere die Vorteile und Nachteile jeder Option (Lassen Sie Erfahrungen aus bisherigen Entscheidungen mit einfliessen). Beschaffen Sie sich mehr Informationen zur Sachlage. Sie müssen über das Thema so gut es geht Bescheid wissen. Ähnlich wie bei der Vorbereitung des Vorstellungsgespräches, wenn Sie ausführliche Informationen über das Unternehmen sammeln. Wie zuverlässlich sind die Ihnen vorliegenden Informationen? Wie vertrauenswürdig ist die Informationsquelle? (Publikation, Person) Überprüfen Sie mit den neuen Informationen die Punkte 4 und 5. Liegen ausreichend Informationen vor, dann springen Sie zu Punkt 9 (Entscheidung), andernsfalls zu Punkt 6 (mehr Informationen sammeln) Treffen Sie die Entscheidung. Übernehmen Sie nun Verantwortung und treffen Sie die, nach aktueller Informationslage, rational beste Entscheidung. Überprüfen Sie das Ergebnis anhand Ihrer Kriterien. Nachdem die Entscheidung Früchte getragen hat, können Sie das Ergebnis nach den von Ihnen bei Punkt 3 aufgestellten Kriterien, bewerten. Ein schönes Sprichwort - “Im Nachhinein ist man immer klüger.“ Erst wenn die Folgen Ihrer Entscheidung sichtbar sind, können Sie beurteilen, ob Sie die Lage richtig erkannt haben und auch alle Informationen die verfügbar waren in den Entscheidungsprozess eingebunden haben. Jede Entscheidungsfindung ist ein Lernprozess, der Ihnen hilft, es beim nächsten Mal noch besser zu machen. (aus Misserfolgen und aus Fehlern kann man lernen) Auch wenn Sie erst hinterher wissen, ob Ihre Entscheidung die Richtige war, sollten Sie nie zögern, so effizient wie möglich vorzugehen, d.h. alle wichtigen Informationen zusammenzutragen und in die Entscheidung mit einzubeziehen. Lesen Sie nun diese 100 Tipps für Ihr Vorstellungsgespräch.
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Vorstellungsgespräch: Wie treffen Sie Entscheidungen?
Wie Sie Entscheidungen treffen, sagt viel über Sie, Ihre Belastbarkeit und Arbeitsweise aus. Eine Entscheidung zu treffen, bedeutet Verantwortung zu übernehmen. In der Antwort übermitteln Sie dem Personaler bereits, wieviel Verantwortung Sie später in der Firma wirklich schultern wollen. Lesen Sie hier folgende 100 Fragen und Antworten im Vorstellungsgespräch. Was sagen andere über das Treffen von Entscheidungen? Eine gute Entscheidung basiert auf Wissen, nicht auf Zahlen. (Platon) Schnelle Entscheidungen sind unsichere Entscheidungen. (Sophokles) Überlege langsam, aber setze deine Entscheidungen schnell um. (Isokrates) Was möchte der Personaler bei dieser Frage wissen? Neben der Frage, wie rational Sie bei der Entscheidungsfindung vorgehen, oder ob Sie sich nur auf ihr Bauchgefühl verlassen, möchte er wissen: ob Sie Verantwortung übernehmen (oder Angst davor haben) ob Sie Prioritäten setzen können wie Sie sich Informationen beschaffen ob Sie mit Zeitdruck umgehen können ob Sie belastbar oder schnell überfordert sind wie Sie mit Fehlentscheidungen umgehen In grossen Unternehmen treffen Sie die Entscheidung nicht alleine, sondern häufig als Teil eines Teams. Der Personaler interessiert sich für Ihr bisheriges Berufsleben und welche wichtigen Entscheidungen die Sie schon getroffen haben. Verdeutlichen Sie ihm: Welche Entscheidungen mussten Sie bisher treffen? Wie sind Sie bei der Entscheidung vorgegangen? Was haben Sie daraus gelernt? Wie gelangen Sie zu einer Entscheidung? In welchem der 4 folgenden Typen erkennen Sie sich wieder? Was glauben Sie, welcher Typ ist in Ihrem zukünftigen Unternehmen am ehesten gefragt? Typ 1 – Der Entscheidungsfinder Im Wort “Entscheidungsfindung” steckt bereits eine typische Vorgehensweise. Wir finden die Entscheidung, während wir nach verlässlichen Informationen suchen, relevante Faktoren bestimmen und Ziele benennen. Wir handeln rational, nicht gefühlsabhängig, gehen logisch vor. Typ 2 – Der Emotionale Wir treffen die Entscheidung sofort im Unterbewusstsein oder verlassen uns auf unser Bauchgefühl, d.h. wir gehen emotional vor, und suchen dann nach Informationen, welche unsere bereits getroffene innere Entscheidung bestätigen / bestärken. Da wir nur sehen, was wir sehen wollen, sind wir anfällig für Kritik. Typ 3 – Der Unentschlossene Wir haben Angst vor Entscheidungen und schieben Sie hinaus. Doch wenn wir keine Entscheidung treffen, dann haben wir auch eine Entscheidung getroffen, welche zu einem bestimmten Ergebnis führt. (ob sie uns gefällt, ist jedoch eine andere Frage). Wir drücken uns vor Verantwortung und passen nicht in eine Führungsposition. Typ 4 – Der Wechselhafte Wir haben eine Entscheidung getroffen, doch ständig werfen wir sie über den Haufen und entscheiden uns wieder für eine andere Option – ähnlich an der Supermarktkasse – wir wechseln, und wechseln und landen schliesslich in der langsamsten Schlange überhaupt. Wir fürchten uns davor die falsche Entscheidung zu treffen und ändern alle Nase lang unsere Meinung. Wie auch immer Sie Ihre Entscheidung treffen, wichtig sind die langfristigen Ziele des Unternehmens, die Firmenphilosophie und die Nachvollziehbarkeit Ihrer Entscheidung. Die 10 Etappen um eine Entscheidung zu treffen Im zweiten Teil des Artikels stellen wir Ihnen nun vor, wie Sie vorgehen können: 10 Schritte um Entscheidungen zu treffen Unsere kleine Anleitung richtet sich an jene Leser, welche sich (bisher) mit dem Treffen von Entscheidungen noch schwer tun. Fazit zum Treffen von Entscheidungen Die perfekte Entscheidung gibt es nicht, denn Ihre Entscheidung kann nur so gut sein, wie die Informationen die ihr zugrunde liegen. Ausserdem sind nicht immer alle Informationen verfügbar, die für eine 100% richtige Entscheidung nötig wären. Sie müssen Rückrat beweisen und Verantwortung für die getroffene Entscheidung übernehmen. Sie hatten gute Gründe sich, nach den zum Entscheidungszeitpunkt vorliegenden Informationen, für eine Option zu entscheiden. Eine Fehlentscheidung kann nie ausgeschlossen werden, auch Entscheidungen zu treffen will gelernt sein und aus Fehlern lernt man bekanntlich sehr gut. Bei groben Fehlern lernt man sogar sehr schnell! Mark Twain: Wenn Du eine Katze an ihrem Schwanz hälst, lernst Du Dinge, welche Du auf keine andere Art und Weise lernen kannst. Lesen Sie hier 100 Tipps für Ihr Vorstellungsgespräch.
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Wie stellen Sie sich einen typischen Arbeitstag vor?
Häufig fragen Personaler im Vorstellungsgespräch, wie sich Bewerber einen typischen Arbeitstag in ihrer Firma vorstellen. Die Idee, welche dieser Frage zugrunde liegt, ist einfach – Wie genau kennen Sie das Berufsfeld, die ausgeschriebene Stelle, die Firma und die Anforderungen die an Sie gestellt werden? Hier finden Sie 100 Fragen und Antworten im Vorstellungsgespräch. Worauf kommt es bei dieser Frage an? Sie müssen sich mit vier Themen auseinandergesetzt haben, um diese Frage erfolgreich beantworten zu können: Sie kennen das genaue Anforderungsprofil der ausgeschriebenen Stelle. Sie haben sich ausführlich über das Unternehmen informiert. Sie wissen worauf es in diesem Beruf ankommt. Sie verfügen über Berufserfahrung (oder Informationen aus erster Hand) Als (angehender) Azubi, oder frisch von der Uni verfügen Sie vielleicht noch über wenig Berufserfahrung (z.B. Praktika). Führen Sie vor dem Vorstellungsgespräch Gespräche mit Angestellten der Firma / Branche, um mehr über den Arbeitsalltag zu erfahren. 10 Themen – Tipps für “Ihren typischen Arbeitstag” Folgende 10 Stichwörter und Fragen werden helfen Ihnen, ausreichend Informationen zusammenzutragen, um Ihren zukünftigen typischen Arbeitstag zu beschreiben: Arbeitszeit: Haben Sie feste oder flexible Arbeitszeiten? Sind Überstunden einzuplanen? Wieviel Zeit verbringen Sie bei Kunden (Aussendienst), wieviel mit Besprechungen? Wann erfolgt Vorbereitung und Nachbereitung? Aufgabenbereiche: Kennen Sie alle Aufgaben die auf Sie zukommen? Wie behalten Sie den Überblick? Welche Ziele setzen Sie sich täglich? Was erwartet die Firma von Ihnen? An wie vielen Projekten arbeiten Sie? Kollegen: Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit Ihren Kollegen? Kommunikation: Wann beantworten und lesen Sie Ihre Emails? Wann sind Sie telefonisch erreichbar? Prioritäten: Haben Sie erkannt, welche Tätigkeiten am wichtigsten sind und zuerst zu erledigen sind? Kennen Sie die Arbeitsabläufe im Unternehmen? Struktur: Ist Ihr Tag durchgeplant oder läuft alles spontan ab? Wollen Sie das so? Hat das Unternehmen die gleiche Herangehensweise wie Sie? Teamarbeit: Sind sie Teil eines Teams oder müssen Sie hauptsächlich alleine / selbstständig arbeiten? Wie koordinieren Sie die Zusammenarbeit? Vorbereitung: Was muss morgens als erstes vorbereitet werden? Erstellen Sie täglich eine “Zu-tun-Liste” mit den wichtigsten Aufgaben? Zeitdruck: Wie gehen Sie mit dem Zeit- und Termindruck um? Zeitverschwendung:  Wie effizient arbeiten Sie? Wie überprüfen und dokumentieren Sie Ihre Arbeit und Ihre Ergebnisse? Sollte die Stelle mit sehr abwechslungsreichen Tätigkeiten verbunden sein, die sich nur schwer in einen Arbeitstag pressen lassen, so können Sie stattdessen auch eine typische Arbeitswoche beschreiben. Vermeiden Sie “unsichere Formulierungen” Formulierungen wie z.B. “Ich hoffe“,  “Schön wäre” oder “Vielleicht könnte ich ja” sind hier fehl am Platze. Beschreiben Sie selbstsicher, welche Aufgaben und Tätigkeiten von Ihnen bewältigt werden und wie Sie Ihren Tagesablauf gestalten – schliesslich sind Sie davon überzeugt, dass die Firma Sie einstellen wird. Fazit zum typischen Arbeitstag Sie müssen dem Personaler verdeutlichen, dass Sie wissen, was alles auf Sie zukommt, was für den Job, genauer genommen diese Stelle, wichtig ist. (Manche Bewerber scheitern, weil Sie sich nich einmal die Stellenausschreibung genau durchgelesen haben.) Auch wenn kein Tag wie jeder andere ist, gibt es doch bei jedem Beruf ein Grundmuster, d.h. typische Tätigkeiten, welche regelmässig zu erledigen und Arbeitsabläufe welche einzuhalten sind. Hier finden Sie über 100 Tipps für das Vorstellungsgespräch.
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Wie gehen Sie mit Fehlern um?
Egal ob wir uns diese Frage im Berufsalltag stellen, oder im Vorstellungsgespräch beantworten müssen – wie wir mit Fehlern umgehen wirkt sich entscheidend auf unsere Arbeit, unsere Motivation, unsere Fähigkeiten und unseren beruflichen Erfolg aus. Hier finden Sie weitere 100 Fragen im Vorstellungsgespräch zur Vorbereitung. Was andere über Ihre Fehler denken… Es irrt der Mensch solang er strebt. (J. W. Goethe) Einen Fehler zu machen und ihn nicht zu korrigieren ist ein noch grösserer Fehler. (Konfuzius) Errare humanum est. (Hieronymus) Irren ist menschlich. Les plus courtes erreurs sont toujours les meilleures. (Pierre Charron) Die kürzesten Fehler sind immer die Besten. The way to succeed is to double your error rate. (Thomas J. Watson) Der Weg zum Erfolg ist die Verdopplung deiner Fehlerquote. Warum sind Fehler wichtig? Sie sind… eine einzigartige Lernmethode eine regelmässige Begleiterscheinung, wenn man Neues ausprobiert eine Motivation es in Zukunft besser zu machen eine Leiter zum Erfolg Fehler sind keine Niederlage.  Nur wen Sie sich Ihren Fehlern nicht stellen, sie vertuschen oder den selben Fehler ständig wiederholen, sollten Sie an sich zweifeln. Wer hat den Fehler begangen? Wenn Sie in einem Team arbeiten, wird sich früher oder später die Frage stellen, wer den Fehler veursacht hat. Hier sollten keine Schuldzuweisungen erfolgen. Sie müssen verdeutlichen, dass Fehler dazugehören – um bei Ihren Kollegen keine Angst vor Fehlern hervorzurufen. Eine solche Angst führt häufig zu weniger Einsatz und fehlendem Mut – wirken sich negativ auf das Gruppenergebnis aus. Wenn Sie den Fehler selber verursacht haben, so hilft ein offener Umgang mit dem Fehler, er entwaffnet die Kritik anderer und dient allen (Fehler hätte jedem passieren können). Als Teamleiter, oder Angestellter in einer Führungsposition ist es wichtig, dass  Sie Fehler nicht bestrafen, sondern aus ihnen gelernt werden kann. Wie kann der Schaden begrenzt werden? Das frühzeitige Erkennen eines Fehlers, ermöglicht frühzeitiges Handeln – und somit eine schnelle Schadensbegrenzung. Überlegen Sie sofort, welche Auswirkungen er auf Ihre Ziele und die Ziele des Unternehmens hat. Setzen Sie Prioritäten, was nun als erstes zu tun ist. Sorgen Sie für Transparenz, damit Kollegen Ihnen bei der Problemlösung helfen können. Lassen sich Fehler in Zukunft vermeiden? Der selbe Fehler lässt sich in Zukunft vermeiden, neue Fehler hingegen nur schwer – sie gehören zum Berufsleben, zu Innovation und Fortschritt. Ihr Team / Ihre Firma kann durch ein effektives Fehlermanagement dafür sorgen, das Fehler in Zukunft früher erkannt werden. Fazit zum Umgang mit Fehlern Fehlentscheidungen bzw. Fehler sind kein Weltuntergang (für das Ende der Welt wird man noch ein paar Milliarden Jahre warten müssen). Daher sollte nicht der Fehler im Mittelpunkt stehen, sondern der Lösungsansatz mit dem Sie den Fehler beheben und zukünftig vermeiden. Lesen Sie hier weitere Tipps für das Vorstellungsgespräch.
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Ausbildung: Eigene Fragen beim Vorstellungsgespräch
Wer als Auszubildender oder angehender Azubi eine Lehrstelle sucht, wird um das Vorstellungsgespräch nicht herumkommen. Wir hatten bereits 100 häufige Fragen und Antworten erwähnt und möchten nun auf die Fragen eingehen, welche Sie als Azubi dem Unternehmen stellen können. Weniger spezifisch für die Ausbildung, aber trotzdem thematisch relevant, ist unser Artikel – 30 Bewerberfragen – eigene Fragen für das Vorstellungsgespräch. Welche eigenen Fragen kann ich der Firma stellen? Hier eine Liste von 15 Fragen welche Sie, als Bewerber um einen Ausbildungsplatz, an den Vertreter der Firma im Vorstellungsgespräch stellen können: Wie viele Auszubildende hat Ihre Firma? Welche Erfahrungen haben Sie bisher mit Azubis gemacht? Welche Erwartungen verbinden Sie mit der Ausbildung eines Lehrlings? Besteht die Möglichkeit sich mit einem Azubi Ihrer Firma zu unterhalten? Wie selbstständig lassen Sie Ihre Azubis arbeiten? Wie sieht der Arbeitsalltag eines Auszubildenden Ihres Unternehmens aus? Wieviel Überstunden leisten Ihre Azubis im Durchschnitt? Übernehmen Sie Azubis am Ende der Ausbildung? Wo genau findet meine Ausbildung statt? Findet die Ausbildung in Teilzeit oder im Block statt? Wer ist mein verantwortlicher Ausbilder? Wer ist mein Ansprechpartner beim Problemen während der Ausbildung? Wie hoch ist meine Ausbildungsvergütung? Welche Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es neben der Ausbildung? Wann entscheiden Sie über die Vergabe dieses Ausbildungsplatzes? Falls Ihnen noch weitere nützliche Fragen einfallen, zögern Sie nicht einen Kommentar zu schreiben und so anderen angehenden Azubis zu helfen. Fazit zu den eigenen Fragen von Auszubildenen an die Firma Diese Fragen ermöglichen es Ihnen mehr über das auszubildende Unternehmen, die Unternehmensstruktur und die Erwartungshaltung zu erfahren und herauszufinden, ob Sie sich in dieser Firma und unter den gegebenen Rahmenbedingungen wohlfühlen werden. Sollte Ihre Bewerbung um einen Ausbildungsplatz abgelehnt worden sein, bzw. ein anderer Bewerber die Ausbildungsstelle erhalten haben, so können Sie sich bei weiteren Unternehmen bewerben, oder sich genauer über andere Ausbildungsberufe informieren. Hier finden Sie weitere Tipps für das Vorstellungsgespräch.
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