| ZDS Aktuelles |
| http://www.zds-bonn.de/ |
| Der Bauer ernährt die Welt! Bank mahnt engere Kooperation mit Produzenten an. |
| Seit vielen Jahren sind weltweit notwendige Investitionen in der Landwirtschaft hinter den Markterfordernissen zurückgeblieben. Die Folge ist eine geschwächte Vermarktungskette für Lebensmittel. Darauf hat die Rabobank diese Woche anlässlich der Economist Conference in Genf hingewiesen. Um diesen Missstand zu beseitigen, seien Unternehmen der Agrar- und Lebensmittelbranche dringend gefordert, Kooperationen mit den Landwirten einzugehen. Im Jahr 1970 seien weltweit insgesamt 40 Mrd $ (30,6 Mrd Euro) an öffentlichen und privaten Mitteln für die Finanzierung landwirtschaftlicher Forschungsprojekte ausgegeben worden. Trotz steigender Nachfrage und Verdoppelung der Weltbevölkerung seien die Forschungsmittel bis heute nicht erhöht worden. Der Bauer ernährt die Welt. Die Industrie und die Politik sei daher dringend aufgefordert, die Landwirtschaft stärker zu unterstützen. |
| ** LINK ** |
| Nachhaltige Versorgung mit Rohstoffen und Energie |
| Weltweit fallen dezentral immense Mengen an nasser, lignocellulosehaltiger Biomasse an. Das Spektrum reicht von Gras- und Grünschnitt über Ernterückstände wie Rapsstroh, Verarbeitungsreste aus land- und forstwirtschaftlicher Produktion bis zu Bioabfällen aus Privathaushalten. Die stoffliche und energetische Nutzung von Biomasse reduziert die Emission klimaschädlicher Gase, diversifiziert die Rohstoffversorgung und stabilisiert sie langfristig. |
| ** LINK ** |
| Externe Einflüsse aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft bedrohen landwirtschaftliche Existenzen |
| Zwei Drittel der deutschen Landwirte gehen davon aus, dass das Risiko der Zahlungsunfähigkeit in den nächsten fünf Jahren zunehmen wird. Dies ist eines der Ergebnisse der für Betriebe ab 100 Hektar repräsentativen Studie "Risikomanagement in der Landwirtschaft", die von der "agrarzeitung" (Deutscher Fachverlag, Frankfurt) in Auftrag gegeben wurde. ... Es sind in erster Linie die externen Einflüsse aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft, die aus Sicht der Landwirte die Existenz bedrohen. Dazu zählen unter anderem die Senkung der Direktzahlungen, Anwohnerproteste gegen Investitionsvorhaben sowie Konjunkturschwankungen. Finanzierungsrisiken werden aktuell noch als die geringste Bedrohung angesehen. Die komplette Studie kann unter www.agrarzeitung.de/risikomanagement kostenfrei bestellt werden. Zudem berichtet die "agrarzeitung" beginnend mit der heutigen Ausgabe bis 9. März 2012 in fünf Ausgaben im Detail über die Ergebnisse. |
| ** LINK ** |
| Unstatistik des Monats: Missverständliche Zahlen bei der Hähnchenmast |
| Die Unstatistik des Monats Januar ist 96,4%. Diese Zahl verbreitete das Umweltministerium NRW am 20. Januar 2012 in einer Pressemitteilung; so viele Hähnchen der untersuchten Mäster aus NRW sollen nach Angaben von NRW-Umweltminister Remmel mit Antibiotika behandelt werden oder worden sein. Hier ist Umweltminister Remmel und mit ihm viele andere, die diese Zahl seit ihrem ersten Auftauchen verbreitet haben, ohne sie zu hinterfragen, einem Irrtum aufgesessen, meint das Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung e.V.. Die Interpretation ist für Statistiken meist das Entscheidende. Oft liefern die Hintergründe der Datenerhebung noch eine zweite Deutungsmöglichkeit - die manchmal sogar der angebotenen widerspricht. Um darauf immer wieder hinzuweisen, haben Dortmunder Wissenschaftler die Aktion "Unstatistik des Monats" gegründet, in der sie die Interpretation jeweils aktueller Studien hinterfragen. |
| ** LINK ** |
| definitiv! business day 2012 |
| Am 22. Februar 2012 findet der definitiv! business day 2012 zum Thema "Schweineproduktion: Qualität und Quantität. Ein Widerspruch?" in Münster/Westfalen statt. Experten und Praktiker beleuchten welches Maß an Qualität, Tierwohl, Tiergesundheit und Transparenz bei einer hohen Quantität an Tieren möglich ist bzw. ob das möglich und lohnend ist.Die Tagung richtet sich an Mitarbeiter von Verbänden, Genossenschaften, Ämtern, Instituten und Behörden, die im Bereich Schweineproduktion tätig sind. Zur Teilnahme ist eine persönliche Anmeldung erforderlich, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.Zur Anmeldung einfach eine formlose E-Mail an mf@defintiv-ba.de oder ein Fax an +49 (0)251 917996-29 senden. Bitte den vollständigen Namen des Teilnehmers / der Teilnehmerin bzw. der Teilnehmer sowie Kontaktdaten zur Zusendung der Anmeldebestätigung und Detailinformationen angeben. |
| ** LINK ** |
| Die aktuelle SuS 1/2012 ist da |
| Die aktuelle SuS, Ausgabe 1/2012, ist soeben erschienen. U.a. mit folgendem Inhalt: Baurecht: Steht die Privilegierung auf der Kippe? Betrieb Schulz: "Jeder Wurf kriegt eine Bucht!" (16 Fotos) Antibiotika bleibt ein Reizthema (Fünf Statements) Kongressbericht Ebermast: Muss jetzt jeder mit? (Kommentar) Serie Fruchtbarkeit Teil 3: Besamen – 90 % Abferkelrate ist möglich (Video) Mehr Energie für niedertragende Sauen Drei Sauenherkünfte unter der Lupe Hier klicken, wenn Sie die Versuchsberichte online lesen wollen. Probeheft bestellen SuS verschenken |
| ** LINK ** |
| Preiserhöhungen für viele Bio-Produkte |
| (AMI) Bio-Landwirte in Deutschland erhielten 2011 wieder mehr Geld für viele ihrer Produkte. Zwei kleine Getreideernten in Folge, gestiegene Produktionskosten verbunden mit anhaltend hoher Nachfrage haben die Erzeugerpreise für Bio-Getreide, -Fleisch, -Milch und -Eier im Laufe des Jahres 2011 ansteigen lassen. Nach langer Preisstabilität mit ca. 2,90 EUR/kg Schlachtgewicht für E-Schweine kam im Herbst 2011 Bewegung in den Bio-Mastschweinemarkt. Verschiedenste Vermarkter haben ihre Aus-zahlungspreise um 5 bis 15 Cent/kg erhöht. Viele zahlen für die E-Schweine zum Jahresende 3,05 bis 3,15 EUR/kg Schlachtgewicht oder mehr – einige sogar pauschal ohne Preismaske. Im Schnitt erreichte der Preis bei den am AMI-Panel teilnehmenden Unternehmen im Dezember 3,13 EUR/kg. |
| ** LINK ** |
| Amerika: Hochsicherheitstrakt Schweinestall? |
| Gute Schweinepreise führen in den USA regelmäßig zu Tierdiebstählen. Jetzt wurden vier Personen festgenommen, die in der Vergangenheit für mehrere 100 Schweinediebstähle in Iowa und Minnesota verantwortlich gemacht werden. Da die Ställe teilweise sehr abgelegen liegen, rät selbt die Polizei den Landwirten, die Ställe besser zu schützen. Z.B. durch Kameraanlagen. In Deutschland sind Alarmanlagen für die Klimaregelung von Tierställen in vielen Betrieben Pflicht. Bei der Ausstattung der Systeme ist der Fantasie keine Grenze gesetzt, das reicht vom Alarm auf das Handy, Alarmierung eines Wachdienstes, der Feuerwehr oder der Polizei. Diese Anlagen lassen sich auch zur Überwachung der Türen und Fenster nutzen. Bei Interesse wenden Sie sich z.B. an Thomas Nierer, Schulz-Systemtechnik: 04445-897-266. |
| ** LINK ** |
| Gelatine - ein Steckbrief |
| "Gelatine ist ein geschmacksneutrales tierisches Eiweiß, das aus dem Bindegewebe von Schweinen und Rindern oder aus dem in Fischhäuten enthaltenen Kollagen hergestellt wird. Das Produkt besteht zu mehr als 83 % aus Eiweiß. Der Wassergehalt liegt unter 12 %, weniger als 2 % machen Mineralstoffe aus. Gelatine enthält nahezu alle für den menschlichen Organismus lebenswichtigen Aminosäuren," informert VION GmbH in seiner aktuellen Kundenzeitschrift "ProAgrar", Ausgabe 15 Nord. Die optimale Verwertung aller Schlachtnebenprodukte ist wichtiger Bestandteil der Wertschöpfung bei der Rinder- und Schweinevermarktung sowie Bestandteil einer nachhaltigen Produktion. |
| ** LINK ** |
| DLG-Erlebnisausstellung "Land & Genuss 2012" in Frankfurt |
| Vom 1. bis 4. März 2012 findet erstmalig die "Land & Genuss" auf dem Messegelände in Frankfurt am Main statt, die neue DLG-Erlebnisausstellung rund um Land, Garten und kulinarische Spezialitäten. Zahlreiche Aussteller aus den Bereichen Landwirtschaft, Direktvermarktung, Landtourismus, Garten/Balkon und kulinarische Spezialitäten werden zusammen mit einem attraktiven Rahmenprogramm den Start in den Frühling einläuten. Als Partner der Ausstellung konnten u.a. der Hessische Bauernverband, der Frankfurter Landwirtschaftliche Verein, die Landwirtschaftliche Rentenbank, die Hessischen Landfrauen, der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen, sowie die Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft FNL mit ihrem Erlebnisbauernhof gewonnen werden. |
| ** LINK ** |
| ADR sucht neue(n) Geschäftsführer(in) |
| Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Rinderzüchter e. V. (ADR) ist der Dachverband der organisierten Rinderzucht in Deutschland und sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Geschäftsführer/in. Aufgabengebiete: Vertretung der Interessen des Verbandes national und international Fachliche Koordination in den Bereichen Tierzucht und -haltung, Tiergesundheit sowie Rahmenbedingungen für den Export Fachpolitische Interessensvertretung und Kontaktpflege zu den politischen Ebenen Enge Abstimmung mit den Mitgliedern Führung der Geschäftsstelle Bewerbungschluss ist der 29. Februar 2012. |
| ** LINK ** |
| Funde von resistenten Keimen sind keine neue Erkenntnis |
| Nicht nur in den Krankenhäusern, auch in Beständen von Nutztieren nehmen die Resistenzen von Bakterien gegen Antibiotika zu. Resistente Stämme sind dabei sowohl unter krankmachenden Keimen als auch unter nicht krankmachenden Bakterien, sogenannten Kommensalen, zu beobachten. Diese Entwicklung überrascht nicht. Denn immer, wenn Antibiotika eingesetzt werden, entsteht ein Selektionsdruck, und Bakterienstämme, die Abwehrmechanismen gegen die eingesetzten Antibiotika entwickelt haben, können sich ausbreiten. Das ist in den Tierställen nicht anders als in den Kliniken. Funde von resistenten Keimen sind keine neue Erkenntnis. Derzeit ist nach Auffassung des Bundesinstituts für Risikobewertung das Risiko für den Verbraucher gering, bei Beachtung der Regeln der Küchenhygiene über Lebensmittel eine Infektion mit antibiotikaresistenten Erregern zu erwerben, die nicht behandelt werden kann. Und: Eine Untersuchung aus Nordrhein-Westfalen zeigt, dass ein genereller Zusammenhang zwischen Behandlungsintensität und Betriebsgröße nicht erkennbar ist. |
| ** LINK ** |
| Uni-Klinik Münster geht neue Wege im Kampf gegen MRSA |
| "In der Uniklinik Münster und rund 40 weiteren Krankenhäusern im Münsterland werden seit 2007 alle Risikopatienten per Nasenabstrich auf MRSA untersucht - ganz wie in Holland. Die Infektionen gingen stark zurück. Auch finanziell lohnt sich die Vorsorge. Ein Abstrich kostet ein paar Euro, bei einer Infektion mit MRSA kommen dagegen schnell einige tausend Euro zusammen – von den schlimmen bis tödlichen Konsequenzen für die Patienten ganz zu schweigen," informiert der WDR am 08.02.2012 (Krankenhaushygiene in Deutschland lässt zu wünschen übrig). |
| ** LINK ** |
| Wofür steht eigentlich ESBL? |
| Lt. BfR steht ESBL für "extended-spectrum beta-lactamases" und bezeichnet Enzyme, die ein breites Spektrum von ß-Laktam-Antibiotika verändern und damit unwirksam machen. Bakterien, die diese Enzyme produzieren, werden dadurch unempfindlich (resistent) gegenüber wichtigen Wirkstoffen wie Aminopenicillinen (z.B. Ampicillin), Cephalosporinen (auch der dritten und vierten Generation) und Monobactamen. Damit Bakterien ESBL produzieren können, müssen sie die dafür nötigen genetischen Informationen (Resistenz-Gene) in sich tragen. Der Ursprung dieser Gene ist nicht bekannt. Allerdings weist auch das BfR darauf hin, dass mangelhafte Hygiene im Krankenhaus, im Tierstall und auch im Haushalt eine herausragende Rolle bei der Verbreitung spielen können. Die meisten Bakterien, die ESBL tragen, sind harmlose Darmbewohner ("Kommensale"), die keine Erkrankungen verursachen und daher nicht bemerkt werden. Bisher sei nicht bekannt, wie oft der Kontakt oder die Besiedlung mit ESBL-tragenden Bakterien beim Menschen zu einer Erkrankung führt. Derzeit wird innerhalb des Forschungsverbundes RESET untersucht, wie häufig die ESBL bei Tieren wie Schweinen oder Geflügel vorkommen, wie die Übertragungswege auf den Menschen sind, und welche Bedeutung dies für die Therapie hat. |
| ** LINK ** |
| Broschüre "Lernort Bauernhof" |
| Der Verein "Stadt und Land in NRW e.V." hat eine Broschüre zum Thema "Machen Sie aus Ihrem Bauernhof einen Lernort - Praxistipps für Landfrauen und Landwirte" herausgegeben. Darin wird der Bauernhof aus Sicht der Landwirtschaft ebenso wie aus Sicht der Schüler und Lehrer als interessanter Lernort dargestellt. 5 Betriebe mit den Produktionsschwerpunkten Schweinehaltung, Bullenmast, Milchkühe sowie Spargel und Erdbeeren zeigen, das auch in der Öffentlichkeit teilweise kritisch gesehene Themen offensiv angegangen und gut verständlich dargestellt werden können. Die Broschüre soll den Öffentlichkeitsarbeitern vor Ort mit Praxistipps von der Kontaktaufnahme über die Ablaufplanung bis hin zu Versicherungsfragen helfen. |
| ** LINK ** |