| Eurogamer.de • Tests |
| Eurogamer.de bietet Tests, News, Tipps, Lösungen, Screenshots und Videos zu Spielen für PC, PlayStation 2, PlayStation 3, Xbox 360, Nintendo Wii und Nintendo DS. |
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| Catherine - Weil's so schön war: Noch ein Test |
| Hinweis: Da wir Catherine bereits zu dessen US-Veröffentlichung ausführlich unter die Lupe genommen haben, findet ihr Thomas' "regulären" Test des Titels unter dieser Adresse. Hier findet ihr auch eingehendere Beschreibungen zu den Einzelheiten des Spielprinzips. Im Folgenden lest ihr dagegen Alex' Gedanken zu Atlus' ungewöhnlichem Spiel. Das war es jetzt oder? Vincent (32) - Programmierer, Rave-Fan, Kumpeltyp - sitzt mit Katherine im Café und verkappt beinahe seinen Drink durch die Nase, als seine Freundin vielsagend beginnt, über deren langjährige Beziehung Bilanz zu ziehen. Gleich geht sie also los, die Diskussion über den "nächsten Schritt". Vor dem inneren Auge des ausgemachten Slackers fährt gerade der letzte Zug mit der Endstation "Rest deines Lebens" ab. Für Vincent, dessen Lebensstil sich über die Aufrechterhaltung des Status Quo definiert - gelegentliche Dates mit der Herzdame, allabendliche Cocktails mit den Kumpels in der Stammkneipe, ein Job, den man als den Weg des geringsten Widerstands bezeichnen könnte - gerät in diesem Augenblick die Welt aus den Fugen. Er liebt seine Katherine, das steht für ihn fest. Aber ist das nicht genug? Und kann nicht einfach alles so wunderbar unverbindlich bleiben wie es ist? Kann es nicht, denn am nächsten Morgen wacht er ohne Erinnerung an die Nacht neben einer verboten frivolen Blondine auf. Die heißt zwar auch Catherine (mit "C"), verkörpert aber ansonsten das komplette Gegenteil der verantwortungsvollen Jugendliebe. Read more… |
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| Oil Rush - Test |
| Wenn die Welt untergeht, wird Geld vermutlich nicht mehr allzu viel Wert sein. Es kommt eher auf die Wertgegenstände an, die Ressourcen, die wirklich greifbaren, nützlichen Dinge. Eines solchen Szenarios bedient sich auch das Strategiespiel Oil Rush von Unigine. Große Teile der Welt sind überflutet und dennoch haben die Menschen nichts Besseres zu tun, als sich gegenseitig zu streiten - zugegeben, kein wirklich überraschendes Verhalten. In diesen Zeiten ist Öl ein wichtiger Rohstoff, dient er doch unter anderem dazu, Schiffe anzutreiben. Wer also das Öl kontrolliert, kontrolliert in diesem postapokalyptischen Szenario auch die Welt. Dementsprechend handelt es sich bei Oil Rush auch um ein Strategiespiel, in dem ausschließlich zur See gekämpft wird. Gut, ein paar Fluggeräte sind auch noch dabei, aber die fliegen halt auch nur über dem Wasser. Dann wiederum ist Oil Rush auch nicht das typische Echtzeitstrategiespiel, zu denen ich persönlich jetzt mal Titel wie Command & Conquer oder StarCraft zählen würde. Ganz im Gegenteil sogar, denn in Oil Rush gibt es weder echten Basisbau noch könnt ihr Truppen hundertprozentig frei über die See scheuchen. Wie schon gesagt, es ist kein klassisches Echtzeitstrategiespiel. Stattdessen erinnert der Aufbau meist eher an eine Art Conquest-Modus. Ihr startet mit einer oder mehreren Plattformen auf See und müsst dann nach und nach weitere erobern, während ihr bestimmte Ziele erfüllt. Dementsprechend könnt ihr eure Truppen auch nur von Plattform zu Plattform schicken, nicht irgendwo mitten ins Nichts, um sie dann dort auf den richtigen Augenblick warten zu lassen. Ob dadurch ein gewisses Maß an Taktik verloren geht? Das würde ich nicht unbedingt sagen, denn man wird oftmals dazu gezwungen, seine Angriffe genau zu planen, etwa wenn gerade weniger Gegner bei einer Plattform sind - im Notfall könnt ihr eure Jungs aber wieder zurückbeordern. Es fehlt eher an den Freiheiten in puncto Truppenbewegungen, aber damit kann man leben. Read more… |
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| The Darkness 2 - Test |
| Hatte ich vor 14 Tagen nach meinem ersten Hands-On-Erlebnis The Darkness 2 noch in die Nähe von interaktiven Erzählkunststücken wie Portal 2 und Rocksteadys Batman-Spielen gerückt, muss ich diese Aussage nun etwas relativieren. Nicht in vollem Umfang, denn was seine Handlung angeht, hat der Titel um den Mafia-Jungboss Jackie Estacado mit seinen dämonischen Tentakeln einige ebenso bleibende wie gekonnt inszenierte Momente zu bieten und weiß bis zur Auflösung einige bitterböse Pointen zu setzen. Es ist kein Shakespeare, aber es hat einen am Schlafittchen wie die Darkness Jackies Widersacher an der Gurgel - kurz bevor sie sie mit dem Schnalzen eines zu kurz gekochten Hühnchens in zwei Teile reißt. Es ist ein spannender Ritt mit einigen Wendungen und zudem wie aus einem Guss erzählt: Sogar während der Ladebildschirme schaut ihr dem gemarterten Antihelden bei Monologen zu, die ihm ein wenig Tiefe verleihen und zwischen den bleihaltigen Gewaltfesten erlebt ihr immer wieder ruhige Augenblicke, wenn ihr in eurem Anwesen über die nächsten Schritte nachsinnt. Digital Extremes legt einen angenehmen Rhythmus vor und schenkt euch gen Schluss, mit der finalen Interaktion des Spielers mit dieser Figur, sogar einen ziemlich mächtigen Augenblick, der einen in seiner emotionalen Schwere ein bisschen auf dem falschen Fuß erwischt. Den zieht das Spiel leider wegen eines etwas zu eilig nachgeschobenen Cliffhangers nicht vollends durch, was ich extrem schade fand. Trotzdem bleibt so einiges hängen von diesem Kleinkrieg, den Jackies Bande aus Mafiosi mit goldenen Herzen gegen die böse Brotherhood führt. The Darkness 2 gehört also definitiv zu dieser neuen Schule interessanter Erzählspiele. Wo der Vergleich mit erwähnten Jungklassikern oben aber hinkt, das sind die spielerischen Disziplinen. Anstatt hier sein eigenes Genre in irgendeiner Weise zu prägen, bietet The Darkness 2 hier "nur" wirklich guten Shooter-Standard mit einem übernatürlichen Twist. Verdammt kompetentes "Business as usual" im schillerndsten, pechschwarzen Aufzug, ist es ein Erlebnis, dass man an drei längeren Spiele-Abenden gut amüsiert hinter sich bringt. Read more… |
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| The Lost Chronicles of Zerzura - Test |
| Historische Romane sind eine große Sache. Ob nun die Säulen der Erde oder Die Dritte Schwester der Rückkehrenden Wanderhure, die Mischung aus mal mehr, mal weniger detailliert recherchierter Geschichts-Periode, mal mit komplett fiktionalen, mal mit realen Personen belebten Szenen und Geschichten verkaufen sich wie geschnitten Brot und das konstant. Warum eigentlich nimmt sich das Adventure-Genre dieser Thematik nicht häufiger an? Es ist prädestiniert dafür, kann sich noch mehr Zeit für historische Bezüge und für Charakterentwicklungen nehmen, als selbst ein Assassin's Creed sich gönnt. Warum also gab es so etwas bisher doch recht selten? Das ist die Frage, die ich mir nach The Lost Chronicles of Zerzura ernsthaft stellte. Cranberry Studios, bisher durch Black Mirror 2 und 3 positiv aufgefallen, zeigt hier mit überzeugender Kompetenz, dass dieses Genre und Adventures eine wundervolle Ehe eingehen können und diese Form der interaktiven Fiktion mindestens genausogut funktioniert wie all die meist lustigen Fantasie-Welten, die unter den Adventures mit solcher Dominanz regieren. So gut ein Deponia, ein Next Big Thing oder sogar ein Edna sein mag, alle paar Adventures verlangt es zumindest mir nach realen Bezügen. Glaubwürdigen Figuren. Einer guten Geschichte, die nicht das ausschließlich Fantastische schon in die Grundprämisse verbaut hat. Und Zerzura liefert. Die Renaissance ist eine der oder vielleicht sogar die spannendste Phase der Entwicklung der Menschheit, eben weil hier unglaubliche Entwicklungen vor sich gehen. Die Wissenschaft beginnt alle, aber auch wirklich alle Bereiche des menschlichen Lebens zu verändern. Sie greift die alten, absoluten Mächte des Glaubens und der Kirche an, indem sie neue Möglichkeiten und Wege aufzeigt, die nicht mit dem Satz "Weil der Herr es so will." enden. Und wie die Kirche auf diesen Angriff reagiert, ist bekannt. Die Inquisition beendet alles, was nicht gottesfürchtig ist oder auch nur vage so aussieht oder dessen Gesicht ihr nicht passt, schnell im komfortablen Sessel. Und sie hat keine Probleme die weichen Kissen vorzuholen. Read more… |
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| NeverDead - Test |
| Eine kurzberockte, halboffenblusige, blonde Monsterjagd-Agentin. Ein Jahrhunderte alter, von Dämonen verfluchter Gelegenheitssöldner mit der Fähigkeit, seinen Kopf zu verlieren und trotzdem weiterzumachen. Ein Dämonenfürst, der sich kleidet, wie es sich sonst nur Freddie Mercury getraut hätte. Nebencharaktere aus einem nie gedrehten Rodriguez-Streifen. Retro-Rock-Metal-Mucke. Irgendwo in diesem Panoptikum generischer Ideen von "cool" muss doch Spaß zu finden sein. Ich hab lange in NeverDead gesucht. Aber bereits im ersten Kapitel begann sich alles schneller abzunutzen, als man es für überhaupt möglich halten sollte. All die kleinen Ideen und Sprüche wurden schon in der ersten Stunde alt. Und dann ging es noch mal zehn oder so weiter. Aber das war nur der Anfang all der Probleme mit der Unsterblichkeit. Das große Feature dieses Action-Adventure-Shooter-Ich-will-alles-sein-Games ist die Fähigkeit des unsterblichen Helden, nun, unsterblich zu sein. Leider ist er keineswegs unverletzlich und kann Arme, Beine und Kopf verlieren. Die liegen dann herum. Erst hüpft man auf einem Bein, dann ballert man nur noch mit einem Arm, dann gar nicht mehr, schließlich kriecht ihr als Torso mit Kopf herum und dann spielt ihr den abgeschlagenen Kopf, der ungeschickt herumrollen kann. Nach ein paar Sekunden in diesem unglücklichen Zustand könnt ihr euch vollständig regenerieren. Read more… |
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| Deponia - Test |
| Rufus, euer Schützling in Deponia, ist ein Außenseiter. Er ist übertrieben selbstbewusst, vorwitzig, krankhaft egozentrisch, kindlich naiv und manchmal begriffsstutzig wie der Dorf-Sheriff in einem Horrorfilm. Mit anderen Worten: Ein Adventure-Held aus dem Lehrbuch für Computerspieldesigner. Da hat man fast den Eindruck, die deutschen Entwickler von Daedalic Entertainment würden einfach nur bewährte Rezepte abarbeiten. Vor allem bei der Frequenz, in der die Jungs und Mädels seit 2008 Spiele raushauen. Aber der Erfolg gibt ihnen Recht. Seit Edna bricht aus liefert die Hamburger Spieleschmiede der treuen Point-and-Click-Community regelmäßg echte Hochkaräter. Allerdings kommt mit der Routine auch der Trott. Adventure-Freaks alter Schule werden Deponia locker in sechs Stunden durchgeklickt haben; Otto-Normal-Spieler braucht zehn. Das liegt nicht unbedingt daran, dass einem die meisten Rätsel-Mechanismen nach jahrelangem Abenteuer-Konsum so vertraut sind wie das Zubinden von Schnürsenkeln. Deponia wirkt wie ein Adventure auf Schienen. Die Puzzles sind allesamt ein wenig abgedreht, aber einwandfrei logisch aufgebaut. Sie passen perfekt zum Müllhalden-Thema, in dem flüchtige Zahnbürsten eingefangen werden wollen, ein Briefkasten als Sattel für eine Fluchtkapsel herhalten muss und ein Espresso erst mit Batteriesäure so richtig schmeckt. Dialoge und Spielwelt wurden üppig mit Hinweisen gepflastert, sodass ihr die nächsten Schritte stets vor Augen habt. Überdies wird regelmäßig das Inventar geleert, weshalb ihr nie mehr als eine Handvoll Gegenstände jonglieren müsst. Die obligatorischen Minispiele kann man bei Bedarf sogar überspringen. Und wenn alle Stricke reißen, lassen sich diverse Kombinationsrätsel auch einfach durch stures Ausprobieren lösen. Eine Hotspot-Funktion markiert auf Knopfdruck alle anklickbaren Objekte in der Umgebung mit einem Schraubensymbol. Nur über ein knackiges Türcode-Puzzle bin ich im Test wirklich gestolpert. Der Rest war auch ohne Hotspot-Taste gut zu meistern, sobald man sich auf die Cartoon-Logik von Deponia eingelassen hatte. Read more… |
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| SOL: Exodus - Test |
| Was waren das noch für Zeiten, als mein guter alter Joystick nicht nur hauptsächlich als Dekoration unter dem Schreibtisch stand und munter vor sich hin staubte, sondern bei Wing Commander, FreeSpace, Starlancer, X-Wing und wie sie alle hießen regelmäßig zum Einsatz kam. Da blieb gar keine Zeit, um Staub anzusetzen. Heutzutage sieht das leider anders aus. Nur allzu gerne würde ich mich am Steuerknüppel in neue Abenteuer dieser wunderbaren Serien stürzen, aber man muss sich ja in diesen Tagen mit dem zufriedengeben, was man geboten bekommt. Zum Beispiel das Indie-Projekt SOL: Exodus. Und mit den genannten Titeln ist SOL: Exodus auch am ehesten vergleichbar, es ist kein Freelancer oder kein X, in dem ihr frei nach Lust und Laune durch das Weltall düsen und so ziemlich alles machen könnt, was euch gerade in den Sinn kommt. SOL: Exodus folgt seiner eigenen kleinen Geschichte und schickt euch Mission für Mission in den Kampf gegen religiöse Fanatiker. Zugegeben, die Story ist in ihrer Gesamtheit sicherlich nicht oscarreif, aber es reicht aus, damit man einen Grund zum Kämpfen hat. Auch dürft ihr nicht erwarten, dass die Story allzu ausschweifend erzählt wird, die Inszenierung eines Big-Budget-Titels wie Wing Commander kann man einfach nicht erreichen. Das ist schade, denn so bleibt es überwiegend bei Gesprächen zwischen den Protagonisten, aber andererseits auch verständlich. Wie dem auch sei, wichtig ist natürlich auch, wie sich das Ganze denn spielt. Grundsätzlich sind da ja alle Space-Sims relativ ähnlich: Fliegen, schießen, Feinde erledigen. In diesem Punkt weicht auch SOL: Exodus nicht von der bekannten und überwiegend gut funktionierenden Formel ab, fühlt sich dabei gut an und versucht das Geschehen durch eine Hacking-Mechanik noch etwas aufzulockern. Read more… |
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| Soul Calibur 5 - Test |
| Eines vorweg: Soul Calibur 5 ist ein absolut hervorragendes Kampfspiel, das mit fulminanter Grafik, butterweichen Animationen und komplexem Spielsystem überzeugt. Die Hintergründe sind bis auf wenige Ausnahmen echte Augenweiden und die Balance ist besser als bei vielen Vorgängern. Obwohl die Soul-Reihe mit Teil 4 beendet schien, punktet Namco Bandai hier mit einem überzeugenden Sequel. Doch endgültig begeistert bin ich nicht... Für mich waren es immer die Kleinigkeiten, die Soul Calibur auszeichneten. Die Waffen-Präsentationen, die Galerie, die Modell-Betrachter. Die Kleinigkeiten, die zeigten, wie viel Liebe zum Detail in die Soul-Reihe fließt. Leider spart Soul Calibur 5 hier am stärksten. Keine der oben genannten Optionen fand ihren Weg in Soul Calibur 5. Und nicht nur das, auch etliche vertraute Gesichter glänzen durch Abwesenheit. Taki, Xianghua, Zasalamel, Sophitia, Setsuka, Amy, Seong Mi-Na, Yunsung.... Sie alle haben es nicht geschafft, und während Leixia und Natsu einen gleichwertigen Ersatz zu Xianghua und Taki darstellen, gibt es für Fans von Talims Klingen-Tonfas wenig zu lachen. Das sind Plotlöcher, die in einer Reihe, die so großen Wert auf Kontinuität legt, weitaus gravierender als bei SEGAs Virtua Fighter sind. Anstatt die Geschichte von Talim und ihren in Teil 4 angedeuteten Fall zur "dunklen Seite" weiterzuerzählen, spulen die Entwickler die Geschichte im Soul-Universum einfach 17 Jahre nach vorne und erzählen nun von Sophitias Kindern Patroklos und Pyrrha. Read more… |
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| Metal Gear Solid HD Collection - Test |
| Die Metal-Gear-Solid-Reihe ist bis heute einer der schrägsten und unvorhersehbarsten Big-Budget-Produktionen überhaupt. Wie kein anderer tauscht Erfinder/Autor/Designer Hideo Kojima in einem unnachahmlich arhythmischen Dauerfeuer im Großen wie im Kleinen Ton, Thema und sogar Figuren aus, ohne - scheinbar - darüber nachzudenken. Ohne Unterlass lässt er sich neue Spielmechaniken einfallen, die mal mehr, mal weniger sinnig sind, und vergräbt wie ein manischer Osterhase Eastereggs im unendlich tiefen Erdreich seiner exaltierten Spionage-Fantasien. Manche attestieren ihm daher grenzenloses Genie, andere blanken, selbstverliebten Wahnsinn. Beide Seiten haben Recht.Zu welcher Fraktion man sich auch zählen mag und ganz ungeachtet der Tatsache, dass Kojimas Art des beredten, allzu sprunghaften und teils regelrecht fahrigen Geschichtenerzählens in interaktionsbefreiten, aber spektakulären Zwischensequenzen mittlerweile überholt ist: Zu seiner Zeit war jedes der PS1- und PS2-Metal-Gears ein Titel, den man gespielt haben musste. Auch wenn selbst passionierte Mitschreiber ihren Geschichten nicht immer folgen konnten - MGS2, WTF!? - wurden hier doch zumindest im Ansatz immer wieder Themen aufgegriffen, die einem das Gefühl vermittelten, das Spiel nimmt einen für voll. Natürlich nur, um stets im Wechsel mit Sequenzen dargereicht zu werden, bei denen man sich fragen musste, mit welchem durchgeknallten Gundam-Fan-Fic-Schreiberling Kojima auf dem Weg, sein Manuskript in die Druckerei zu bringen, wohl zusammengerasselt war.Dieses Sonderstatus ist sich auch Konami bewusst, weshalb man nun die Teile 2, 3 und Peace Walker in einer sehr habenswerten HD-Collection für PS3 und Xbox 360 zusammenschnürt, um auch die jüngste Generation von Spielern mit der Welt von Sold Snake vertraut zu machen. Einer Welt irgendwo zwischen megalomanischen Verschwörungstheorien, existenzialistischen Hin und Her und infantilem Quatsch. Und - nicht zu vergessen - mit mehr genialen bis debilen Gameplay-Einfällen, als sich selbst ein Peter Molyneux zu seiner größenwahnsinnigsten Zeit in seine Spiele zu quetschen getraut hätte. Diese Reihe ist wahrhaft einzigartig.Read more… |
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| Resident Evil: Revelations - Test |
| Es ist schon witzig. Die Resident-Evil-Serie wurde schon mehrere Male für kreativ Bankrott erklärt, das Survival-Horror-Genre hat seine besten Tage ebenfalls schon längst hinter sich und sind wir doch mal ehrlich, welche Runkelrübe von Hinterwäldler kann denn heute in seinen Videospielen noch Zombies oder ähnlich fauliges Gezücht, egal wie ironisch präsentiert, sehen? Und doch kochen beim Thema Resident Evil wie kaum bei einer anderen Reihe immer wieder die Emotionen hoch. Unzufriedenheit über Teil 5. Himmelhohe Begeisterung und äußerste Skepsis beim Trailer zu Resident Evil 6. Hitzige Diskussionen über den nicht löschbaren Spielstand von Resident Evil: The Mercenaries 3D. Es ist offensichtlich, dass Capcom mit Resident Evil auch fast 16 Jahre nach dem PSone-Debüt des ersten Teils immer noch den Nerv der Spieler trifft. Und schon nach wenigen Minuten mit Resident Evil: Revelations auf dem 3DS ist auch klar, warum das so ist. Resident Evil: Revelations verbreitet selbst auf dem kleinen Handheld-Bildschirm erstklassige Atmosphäre und entpuppt sich nach kurzer Spielzeit als extrem gut durchdachter Hybrid aus den Grusel-Episoden der 32-Bit-Ära und den actionlastigeren Ausflügen der letzten Jahre. Eure Figur steuert sich mit einer entscheidenden Ausnahme - ihr könnt hier erstmals auch mit angelegter Waffe herumlaufen - wie in den Teilen 4 und 5, auch habt ihr stets einen Begleiter im Schlepptau. Spieltempo und Gruselfaktor orientieren sich eher an den Wurzeln der Serie. Meist habt ihr es mit eher wenigen Gegnern zu tun, auch weite, offene Szenarien sind die Ausnahme. Dafür erforscht ihr gerade mit Jill Valentine herrlich verzweigte Gänge, schummrige Kammern und protzige Ballsäle, für Abwechslung sorgen Abenteuer mit dem Kollegen Chris und zwei ziemlich überraschenden neuen Gesichtern. Read more… |
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| Final Fantasy 13-2 - Test |
| Kontroverse ist doch etwas Wundervolles. Auch wenn ich wie große Teile der Welt durchaus der Meinung bin, dass nach der etwas enttäuschenden Nummer 13 der Anhang 2 keine Drohung, sondern ein echter Sprung zurück zu alten Qualitätsstandards ist, finde ich doch noch genug, über das ich mich bei Final Fantasy auslassen kann. Den Moogle zum Beispiel. Jedes Mal, wenn es "KUPO!", "KUPOPOPO!" oder nur "Ku..." von sich gibt, wenn es jeden Satz mit diesem Wort abschließt, wenn es eine dramatische Story-Exposition mit "KUPO!" beendet, will ich diesem Ding ein glühendes Messer ins Auge rammen. Und umdrehen. Der kleine Bastard hat seine spielerische Daseinsberechtigung, keine Frage. Er/Sie/Es findet versteckte Gegenstände und das sogar über große Distanzen, wenn man es wirft. Für mich bleibt es "es". Ich will es nicht mit einem Geschlecht und damit implizierter Möglichkeit der biologischen Reproduktion in Verbindung bringen, was ohne Frage ein Akt wider der Natur wäre. Also, das Moogle würde ich gerne in einen tiefen Abgrund werfen. Was ich auch wiederholt tat, aber es kam leider immer wieder zurück. Und so bleibt das Moogle das ganze Spiel über erhalten... Als nächstes würde ich gerne die Musik loswerden. Es gibt hier ein paar gute Tracks, ein paar witzige Popsongs, Sachen, die man hören kann und die ich an anderer Stelle vielleicht sogar hören würde. Aber so unpassend, wie sie hier eingesetzt werden, das muss man erst mal hinbekommen. Mein absoluter Favorit: Eine weite Steppe, eine durch magere Beute bedrohte Jägersiedlung, eine trübe, verzweifelte Atmosphäre liegt in der Luft. Der Beat legt jedoch Bros' 1987er Hit "When will I be famous" auf und zieht es dann nicht mal durch, weil eine weibliche Stimme etwas noch Belangloseres vor sich hin trällert. Geht mal auf Monsterjagd und singt dazu "When will I will I be famous" in ewiger Wiederholung. Pures Drama, oder? Und das zieht sich durch die Hälfte der Szenen. Ruinen, Wüstensand, eine Stadt an der Grenze zum Nichts. Mein erster Gedanke wäre auch eingeenglischter Fahrstuhl-J-Pop. Genau das, was die Stimmung der Situation wiedergibt. Oder die Bosskämpfe. Ein Hund versucht Slayer zu bellen, während Herrchen dazu auf einem Keyboard Emo-Rock spielt. Aber wie gesagt, es ist kontrovers, die einen lieben es, die anderen nicht. Also von mir aus. Wo kann man die Musik ausschalten? Oh. Geht nicht. Wundervoll. Read more… |
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| Star Wars: The Old Republic - Test |
| Hinweis: Tests zu MMOs am Starttag - oder gar noch davor - machen nur bedingt Sinn, diese Spiele entwicklen sich ja erst, wenn die Server voll sind. Daher "erst" jetzt, nach ausreichend Spielzeit, der Test zu Star Wars: The Old Republic mit einer Wertung. Mein Schmuggler sammelt Poster von Katzenbabys, geht nie bei Rot über die Straße und würde jeden gefundenen Geldbeutel sofort ins Fundbüro tragen. Das war nicht so geplant. Wenigstens taugt mein Weichspül-Krimineller jetzt als prima Beleg dafür, weshalb Star Wars: The Old Republic zurzeit das beste lineare Einzelspieler-MMO am Markt ist. Linear? Einzelspieler? MMO? Ja, das lässt sich unter einen Hut bringen. An den harten Fakten hat sich seit dem Ersten Test/Vorschau-Text von vor fast zwei Monaten nichts geändert. BioWare legte mit seinem ersten MMO einen furiosen Start hin - nicht zuletzt, weil man Vieles beim "ewigen" Platzhirsch World of Warcraft abgeguckt hat. Die Spielmechanik hält sich an die üblichen Standards und kombiniert ein solides Kampfsystem mit der Innovationsfreude eines Sparkassenbeamten. Die Grafik ist höchstens leicht über Durchschnitt und Cartoon-artig, aber hübsch anzusehen. Das Star Wars-Universum wurde stimmungsvoll umgesetzt, aber Lizenzen alleine locken heute eh keinen Wookie mehr hinterm Baum hervor. Was den Herausforderer aus dem Stand auf Augenhöhe mit dem Genrekönig katapultiert, sind die individuellen Klassenstorys und die aufwendig vertonten Dialogsequenzen im typischen BioWare-Stil. Hier legt SW:TOR die Latte ein enormes Stück höher. Read more… |
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| Download-Roundup: Amy, Choplifter, Kid Icarus 3D, All Zombies Must Die! |
| Ich kann gut verstehen, dass man als Entwickler auf seine erbrachte Arbeit stolz ist und diese auch gerne verteidigen möchte, wenn sie von Spielern und Kritikern zugleich in den Dreck gezogen wird. Doch zu sagen, dass man den Titel einfach nicht versteht oder im Fall von Amy behauptet, viele kämen nicht mit dem harten Schwierigkeitsgrad zurecht, ist eine Frechheit. Erst einmal entsteht der Schwierigkeitsgrad nicht durch knackige Rätsel oder fordernde Gegner, sondern durch ein Speichersystem, das eine Massenklage aller Spieler beziehungsweise Opfer verdient, sowie ein grottiges Kampfsystem. Zudem verschwinden weder die lachhafte Technik noch das langatmige Gameplay auf dem leichten Schwierigkeitsgrad. Anstatt die Kritik hochnäsig an euch abprallen zu lassen, solltet ihr sie lieber ernst nehmen, darüber nachdenken und umsetzen. Nur so ein Vorschlag. Read more… |
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| Doom - Test |
| Dass ich mal eines Tages etwas über Doom schreiben würde... Hätte es nicht gedacht. Aber hier sind wir. Dass Doom nach 17 Jahren vom Index runter ist, wurde ja bereits von Thomas Sieben ausführlich gewürdigt. Die Frage, wie und wo man es am besten kaufen kann, stand noch ein wenig im Raum, aber am PC dürfte sich das erledigt haben. Jetzt also für die Xbox 360 auf XBLA für 400 Punkte. Keine 5 Euro. Ganz schön Geld eigentlich für ein so altes Game. Dachte ich mir so, während ich es startete. Und dann erst nach weit über 5 Stunden am Stück wieder den Ausschalter betätigte. Doom funktioniert also heute auch noch. Aber warum eigentlich? Schön ist es nur noch auf seine eigene Art und Weise. Es liegt eine gewisse Ästhetik in diesen riesigen Pixeln, in der gleichzeitig bunten wie düsteren Farbwahl. Aber Schönheit und die Jahre sind nie die besten Freunde. Doom zeigt dies in einer eindrucksvollen Art und auch wie weit sich das Genre entwickelt hat. Technisch. Denn weder die bunten, in acht Pixel-Drehungen, mit Sprite-Zoom herumzuckenden, lächerlich wie drollig und doch bedrohlich wirkenden Monster, noch der rockend bewahrte und damit ganz schön MIDI-ig wummernde Soundtrack sind es. Beides gefällt oder auch nicht, aber der "OH MEIN GOTT, WIE GEIL SIEHT DAS DENN AUS!!!111"-Bonus, der ist lange eingesargt worden. Read more… |
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| Postal 3 - Test |
| Irgendwo in der Mitte der Kampagne von Postal 3 müsst ihr ein paar KI-Kollegen vor feindlichen Angriffen beschützen. Solche Eskort-Missionen befinden sich neben unüberspringbaren Zwischensequenzen ohnehin schon auf meiner Dinge-die-in-kein-Spiel-gehören-Liste. Doch Postal 3 besitzt darüber die Frechheit, mir den Mittelfinger zu zeigen. "Viel Glück, keine Person in diesem KI-Durcheinander zu verletzen. Hahahaha!", steht es bei der Missionsbeschreibung geschrieben. Und die Entwickler haben damit sicherlich recht. Die folgenden Versuche verbrachte ich hauptsächlich nicht mit Spielen, sondern mit der Frage, welchen Fuß ich jetzt eigentlich zuerst durch meinen Bildschirm treten soll. Hier ein kleiner Vorschlag: Der Witz ist im Ansatz eine gute Idee. Doch man kann sich nicht über Eskort-Missionen lustig machen, wenn man im Anschluss eine der schlimmsten produziert, die ich jemals durchleben musste. Wieso lasst ihr den KI-Partner nicht direkt in seinen Tod rennen und sagt danach irgendetwas wie "Okay, vergiss es. Diese verdammten Eskort-Missionen sind Schrott. Now kill stuff!" Read more… |
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| Panzer Corps: Wehrmacht - Test |
| Ist jetzt nicht ganz neu das Game, liegt jetzt nicht seit gestern in den Regalen, aber wenn ich schon so viel Spaß, praktisch Retro-Spaß, über die Feiertage hatte, fühle ich mich jetzt doch bemüßigt, euch daran teilhaben zu lassen. Vor allem, wenn ihr wie zu Weihnachten oder an anderen solchen Tagen auf einen Laptop bauen müsst, der nicht gerade den neusten Alienware-Spezifikationen entspricht. Und Rundenstrategie liebt. Dann ist Panzer Corps: Wehrmacht genau das Richtige. Nicht die Packung und auch nicht der Titel an sich wohlgemerkt. Das Cover ist potthässlich. Es weckt zusammen mit dem Namen Erinnerungen an Opas alte Panzerbücher. DVD nehmen, Packung verstecken und erstmal drei Stunden reservieren. Zeit ist hier ein wichtiger Faktor und das lässt sich für Kenner des Mitt-90er-Klassikers Panzer-General leicht und für alle anderen etwas umfangreicher erklären. Die erste Gruppe weiß jetzt nämlich alles, was sie wissen muss, um zu entscheiden, ob sie dieses Game in etwas hübscherer Auflösung, aber mit den grundsätzlich gleichen Mechaniken haben möchten. Tauscht einfach das Corps gegen General aus und das reicht dann schon. Der Entwickler nennt auf seiner Page sogar SSI´s damaliges Kind beim Namen. Für alle anderen: Panzer General galt damals als das "zugängliche" Taktik-Spiel und im Vergleich zu einigen der richtig harten Runden-Brocken da draußen stimmt das wohl bis heute. Da sich in diesem Randgenre nicht viel geändert hat, ist auch Panzer Corps etwas für die Einsteiger. Sehr relativ betrachtet. Die monströse Kampagne mit 25 oder so Szenarien durch den ganzen europäischen Zweiten Weltkrieg hindurch kann Wochen bei Laune halten, und bis man 400 Einheiten kennt, vergeht Zeit. Das Schöne an Panzer Corps ist jedoch, dass es bei aller Komplexität dank Tutorial und durchdachter Bedienung einsteigerfreundlich bleibt. Sicher, ein paar Sachen könnten aufgeräumter sein, aber im Großen und Ganzen hat man das Spiel in seiner Grundfunktionsweise am ersten Abend verinnerlicht. Read more… |
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| Straßen des Glücks - Test |
| Das wird nicht leicht. In Japan, wo sie unter dem Titel Itadaki Street bekannt sind, mögen die Straßen des Glücks schon seit 8Bit-Zeiten hoch in der Gunst der Spieler stehen. Doch eine im Westen komplett neue Reihe ausgerechnet am 23. Dezember zu veröffentlichen, dazu gehört schon eine ordentliche Portion Chuzpe. Aber wenn man so drüber nachdenkt... nach den Feiertagen wollen die alten und neuen Wii-Besitzer dringendst das Feiertagsgeld in harte Ware umsetzten. Und vielleicht steigert es ja die Kauflaune, wenn ihnen dann nicht nur der gute Mario, sondern auch noch der grinsende Toriyama-Slime und Jessica, die rothaarige Bombe aus Dragon Quest: Die Reise des verwunschenen Königs, auf der Packung entgegenblicken! Denn auf den Straßen des Glücks geht's ja auch ums Kaufen und Verkaufen. Stellt euch am besten ein virtuelles Monopoly vor. Ihr zieht mit eurer Figur über Spielbretter, kauft Land und landet ein Mitspieler auf eurem Gebiet, dann muss er blechen. So einfach ist das. Zumindest am Anfang. Tatsächlich bieten die Straßen des Glücks aber noch ein ganzes Stück zusätzlicher Komplexität. Denn ihr handelt hier nicht nur mit Land, ihr handelt auch mit Aktien und dann kann es schnell mal passieren, dass nicht nur ihr von euren guten Geschäften profitiert, sondern auch euer ärgster Konkurrent... Auf die Geschicklichkeitseinlagen eines Mario Party wird hier dafür komplett verzichtet, hier stehen einzig und alleine finanztaktische Überlegungen und natürlich Brettspiel-typisch auch eine gute Portion Glück im Mittelpunkt. Natürlich kann das mal für Frust sorgen, aber das kommt eben so mit der Materie. Damit ihr nicht von vornherein völlig überfordert werdet, könnt ihr erst mal mit vereinfachten Regeln loslegen, richtig interessant wird's aber natürlich erst dann, wenn ihr in die Vollen geht. Read more… |
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| Download Round-Up: Iron Brigade, Corpse Party, Pullblox - Test |
| Zum Ende des Jahres präsentieren wir euch abschließend noch ein paar interessante Download-Titel, mit denen ihr euch während der Feiertage auseinandersetzen könnt. 2011 hat uns ein paar großartige Titel beschert, die wir ohne Plattformen wie Steam oder Xbox Live Arcade vielleicht niemals gesehen hätten. Und wenn ich überlege, dass ich niemals ein Bastion, From Dust, Dungeon Defenders oder Joe Danger hätte spielen können, wird mir ein wenig schwindlig. Falls ihr den Download-Bereich der "kleinen" Spiele bisher eher vernachlässigt habt, solltet ihr dies im leeren Januar auf jeden Fall nachholen. Für vergleichsweise wenig Geld erhaltet ihr eine Vielfalt von innovativen Ideen, die euch meist ein paar Stunden Freude bereiten, manchmal aber auch komplett die Sprache verschlagen. Read more… |
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| Oddworld: Stranger's Wrath HD - Test |
| Wenn sie gut gemacht sind, sind HD-Remakes etwas Wundervolles. Nicht nur als bauchstreichelnder Tribut an die größten und wichtigsten Spiele, sondern auch als Postkarte aus einer längst vergangenen Zeit. Auch damals verkannte Juwelen, die seinerzeit aus welchem Grund auch immer keine reelle Chance am Markt bekamen, erhalten neuerdings ihre wohlverdiente optische Generalüberholung - und unsere Spiele-Landschaft ist eine schönere dadurch. Woran es gelegen hat, dass Stranger's Wrath - das bis dato letzte Spiel der liebenswerten Oddworld-Bewohner - trotz Ego-Shooter-DNA und seinerzeit klassenbester Grafik ganz alleine und ohne Happy End in den Sonnenuntergang ritt, ist schwer zu sagen. Oder war es zumindest damals. Der Vorgänger, Munch's Odyssey, wird nicht geholfen haben und auch das Marketing wäre jetzt nichts gewesen, woran ich auch nur noch die schattenhafteste Erinnerung hätte. Dabei ist das Spiel originell bis zum Horizont, hat eines der markantesten Welten- und Figurendesigns und fühlt sich sogar fast sieben Jahre später noch außerordentlich frisch an. Das merkt man schon, bevor man kaum zehn Schritte in dieser SciFi-Hommage an unsern alten Westen zurückgelegt hat. Nachdem ich mich nun, mit einer Spieler- und mehreren Spiele-Generationen Abstand zur Erstveröffentlichung, noch einmal ausgiebig damit befasst habe, kann ich aber noch einen weiteren möglichen Grund für das Scheitern von Stranger's Wrath anbieten - auch wenn er vielen nicht gefallen mag (er gefällt ja nicht einmal mir selbst): Das opulente Szenario, die herrlich animierte Lebendmunition und die durchaus mit Gestaltungsspielraum angelegten Kopfgeldjagden signalisieren jeder einzelnen Hirnwindung, dass man dieses Spiel liebt - nur wird dabei die leise Ahnung übertüncht, dass man eigentlich gar keinen so großen Spaß hat, wie man ihn eigentlich in diesem sympathischen Paket vermuten würde. Read more… |
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| Duke Nukem Forever: Der Doktor, der mich klonte - Test |
| Dass Gearbox Software noch einen Singleplayer-DLC für Duke Nukem Forever nachschiebt, hätte ich ehrlich gesagt nicht erwartet. Umso überraschender kam dann die Ankündigung von "Der Doktor, der mich klonte" nur wenige Tage vor der Veröffentlichung. Auf jeden Fall ist die Zusatzepisode alles andere als ein Schnellschuss, schon beim Download versprechen stolze 3,22 GB eine Menge neue Inhalte. Die Geschichte beginnt direkt nach den Ereignissen im Hauptspiel und natürlich hat der Duke wieder einmal mit Problemen zu kämpfen, die sonst keiner lösen könnte. Gleich zu Beginn erwacht der entführte Duke in einem düsteren Verhörraum mit Monitoren, aus dem Off ist eine Stimme zu hören - Call of Duty: Black Ops lässt grüßen. Bevor er von einem an den T-800 erinnernden Roboter erledigt wird, kann er sich dessen Kanone packen, ihm eine Kugel verpassen und entkommen. Ausgehend von Area 51 entwickelt sich so ein kleines und feines Abenteuer, das euch durch die geheime Anlage bis hinauf auf den Mond führt - ja, es gibt endlich wieder Weltraum-Level. Dabei nimmt es der Duke unter anderem mit seinem Erzfeind Dr. Proton auf. Nette Erinnerung an das erste Duke Nukem: Auch hier kommuniziert er über Bildschirme mit dem blonden Helden. Davon abgesehen machen ihm auch die Aliens wieder das Leben schwer und planen auf dem Mond einen neuen Angriff. Und außerdem haben sie schon wieder Babes entführt und damit gewissermaßen ihr eigenes Todesurteil unterschrieben. Sie lernen es wohl nie. Read more… |
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| Professor Layton, Kirby: Mass Attack, Sonic Generations und Tetris - Test |
| Ihr verbringt die Feiertage weitab vom heimischen PC oder Konsole bei der Familie in der Pampa, am besten noch eine achtstündige Autofahrt entfernt? Hier sind ein paar DS- und 3DS-Spiele der letzten Wochen, die euch diese Zeit deutlich kurzweiliger gestalten können. Kirby-Spiele kommen in zwei Geschmacksrichtungen. Die einen sind klassische Kirby-Hüpfereien, bei denen ihr Gegner einsaugt, ihre Fähigkeiten sammelt und dank des meist sehr niedrigen Schwierigkeitsgrads kommt ihr auch meist ohne große Mühen ans Ende. Die anderen Kirby-Spiele sind überraschend originell und progressiv - darunter fallen beispielsweise das exzellente DS-Frühwerk Kirby: Power Paintbrush oder das grafisch fantastische Kirby und das magische Garn auf der Wii. Kirby: Mass Attack fällt dabei stabil in die progressive Kategorie und bringt eine ganze Menge innovativer Ideen ins Spiel. Ihr steuert nicht mehr einfach nur Kirby, sondern habt schon bald die Kontrolle über eine ganze Horde kleiner rosa Knödel, die durch Kooperation Hindernisse überwinden, Gegner besiegen und Rätsel lösen. Das wuselige Geschehen auf dem Bildschirm steuert ihr komplett per Stylus, nach kurzer Eingewöhnungszeit fühlt sich das ziemlich gut an. Read more… |
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| Gears of War 3: RAAM's Shadow - Test |
| Was macht man, wenn die Welt zerstört ist? Man blickt zurück und schaut, wie es anfing. RAAM's Shadow, der erste Kampagnen-Download für Gears of War 3 mag nicht die innovativste Prämisse haben - Halo: Reach zelebrierte das erst vor nicht so langer Zeit - aber hier gibt es etwas, das wir vorher noch nicht so richtig gesehen haben. Die Welt von Gears sah vor allem im ersten Teil, als die Städte noch in relativ gutem Zustand waren, phänomenal und interessant aus. All diese wundervollen Gebäude, dieses Crossover aus Antike und Moderne, ein digitales Germania - oh ja, bauen konnten die Nazis, größenwahnsinnige, irre Mörder haben das irgendwie an sich - faszinierte und zumindest ich hatte es auf der Wunschliste, diese Welt in einem recht frischen Zustand zu sehen. Nun, diesen Wunsch erfüllt RAAM's Shadow nur fast, aber schließlich braucht man was, auf das man ballern kann. Also wird man mit Barricks Squad wenige Stunden vor dem alles vernichtenden Kryll-Sturm - fleischfressende Fledermäuse, die den Himmel verdunkeln, so viele sind es - in der noch weitestgehend intakten Stadt Lima City ausgesetzt, um zu retten, was zu retten ist. Es ist definitiv ein anderes Tempo als im Hauptspiel und auch in Gears 2. Es ist ein kleiner Schritt zurück zu Teil 1, wo der Krieg schon lief, aber es noch nicht dieser getriebene All-Out-Battle gegen große und noch größere Monster war. Die Missionen hier geben eine gute Bandbreite aus ein klein wenig Grusel in einer verlassenen Schule oder einer Bank, dazu ordentliche Action-Passagen auf den Straßen der Stadt und einem durch den einsetzen Kryll-Sturm dramatischen Run durch das verdunkelte Lima als Abschluss. Die fünf Kapitel kommen auf drei bis vier Stunden und es ist eine Zeit, die am ehesten an das erste Gears erinnert. Nicht ganz die Brillanz des ersten Berserker-Kampfes, nicht ganz die Dramatik des Weges durch die Kryll-Straßen mit Fenix, aber doch eine gut getimte, kleine Episode. Read more… |
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| Sonic CD - Test |
| Welche Relevanz hat Sonic CD in der Historie von Sonic? Nun, ehrlich gesagt, heute keine besondere mehr, da wenig später Sonic 3 und Sonic & Knuckles erschienen, die um den Titel "Bestes 2D-Sonic" streiten und Sonic CD mit dem fragwürdigen Label "Bestes Mega-CD-Spiel" zurückbleibt. Nun, es hat mit seinem Stage "Collision Chaos" den ersten Spin-off "Sonic Spinball" inspiriert, der eine kleine Levelidee in ein erstaunlich witziges Spiel verwandelte. Mehr, als man über die meisten sonstigen Ausflüge des Igels jenseits des ursprünglichen Genres sagen kann. Schauen wir jedoch mal jenseits historischer Bedeutung dieses kleinen Remakes - 5 Euro / 400 Punkte = kleines Geld -, bleibt noch etwas anderes übrig: Ein sehr nettes Jump´n ´Run, das sich ebenso gut gehalten hat wie auch die anderen Sonics dieser Ära. Natürlich nur, wenn man nicht mit dem tippenden Finger auf HD-Grafik besteht. Die wird hier zwar geboten, aber nur insoweit, als das jeder Ingame-Pixel aus ganz vielen HD-Pixeln besteht. Schönheit liegt im Auge des Betrachters und die Anpassung an das Widescreen-Format, ohne links und rechts Hintergrundbildchen einzublenden, gelang ohne Verlust des ursprünglichen Charmes, der so ziemlich dem entspricht, was man allgemein mit dem Igel verbindet. Kräftige, lebendige Farben aus der Primär-Palette, die Bandbreite der 16-Bit-Generation in aller Pracht. Ein wenig düsterer arrangiert jedoch. Sollte es der Igel schon so früh, lange vor dem Wer-Igel, mit "düster" versucht haben? Jein. Der Kniff von Sonic CD sind die "Future" und "Past"-Schilder. Read more… |
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| Joe Danger: Special Edition - Test |
| Hinweis: Joe Danger: Special Edition ist endlich auf dem Xbox Live Marktplatz erschienen. Grund genug für uns, unseren Test des Spiels vom letzten Jahr noch einmal hochzuholen, damit User der Microsoft-Konsole auch darüber informiert sind, was sie verpassen, wenn sie sich diesen Titel hier entgehen lassen. Note und Fazit bleiben unterdessen gleich. Wer die Ur-Version bereits gespielt hat, kann also nur den folgenden Abschnitt lesen, um sich über die Änderungen zu informieren. Wer das erste Mal mit Joe Danger in Berührung kommt, sollte sich hingegen direkt dem Haupttext widmen.Joe Danger ist auch auf Xbox 360 im Großen und Ganzen noch derselbe. Allerdings ist das Team von Hello Games für das Debüt auf der Microsoft-Konsole noch einmal in sich gegangen und hat einige Level entfernt, die nach der ursprünglichen Veröffentlichung intern nicht mehr auf einstimmige Gegenliebe stießen. Das bedeutet allerdings nicht, dass das Spiel kleiner wäre als noch auf PS3. Insgesamt sind werden sogar 50 neue Level und mit dem Labor sogar eine komplett neue und ebenso schicke wie knifflige Spielwiese geboten. Zudem gibt es neue Spielfiguren und Änderungen an der Struktur, da sich einige Dinge erst durch das Sammeln der neuen SE-Münzen freischalten lassen. Auch ein Jahr später ist Joe Danger noch ein rundes Paket, das zudem durch die hübsch stilisierte Optik keinen Tag gealtert zu sein scheint. Probierpflicht! Mindestens.Ursprünglicher TestRead more… |
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| Trine 2 - Test |
| Trine 2 ist vermutlich das hübscheste Spiel, das ich in diesem Jahr gespielt habe. Natürlich kam auch der Vorgänger 2009 schon recht nah an dieses Prädikat heran, aber Frozenbyte hat für Teil 2 Details, Lichteffekte und Belebtheit auf einen Level hochgefahren, der dieses "2,5D"-Erlebnis in ein beispiellos schönes Guckloch in eine märchenhafte Fantasy-Welt verwandelt. Sicherlich, einen Faible für traditionelle, ja geradezu "Grimm"ige Welten, die zudem ganz bewusst nicht auf den dazugehörigen Kitsch verzichten mögen, muss man schon mitbringen. Aber selbst wer gerade mit großem Genuss ein Double-Feature aus Battlefield 3 und Call of Duty: Modern Warfare 3 hinter sich gebracht hat, kommt kaum umhin, in jedem neuen Raum erst einmal stehenzubleiben und die gigantischen, schwabbeligen Pilze, moosige Gemäuer oder die riesenhaften Schnecken zu bewundern. Jeder einzelne Screen quillt geradezu über vor Details, ist für sich schon eine gewaltige Bilderbuch-Collage, die sich keinen optischen Einfall für den nächsten Frame aufhebt. Nur, dass es kein Bilderbuch ist. Hier ist alles in Bewegung. Pflanzen wippen sachte im Wind, einige Blätter ragen als begehbare Plattformen aus dem Bildschirm heraus und reagieren auf jeden Kontakt mit einem überzeugend realistischen Knicks in die entsprechende Richtung. Ihr balanciert auf riesigen, wabernden Seifenblasen, überwindet Speergruben dank frei drehender Wippen oder wackeliger Eigenkonstruktionen aus diversen Kisten und Planken und entgeht wuchtig herabschwingenden Fallblöcken mit gut getimten Sprüngen. Read more… |
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| Atelier Totori - The Adventurer of Arland - Test |
| Es gibt kaum eine schlimme Formulierung als "Für Fans ist es sicher ein Hit". Das ist zum einen eine Null-Aussage. Fans segnen es oft genug ab, wenn George Lucas mal wieder bei Star Wars nachtritt, sie verehren auch noch das grottigste Album ihrer Lieblingsband - als gealterter REM-Hörer weiß ich genau, wovon ich da rede - und wehe man sagt als Kritiker, dass der neueste Teil welcher Serie auch immer "nur" gut war. Es gibt immer Fans, bei denen sich spontan Schaumbläschen vor dem Mund bilden. Wenn ich also sage, dass Atelier Totori - The Adventures of Arland für Fans sicher ein Hit ist, rollen sich die eigenen Zehennägel beim Tippen auf. Kein schönes Bild und so fühle ich mich auch dabei. Aber was soll ich machen? Das Ding ist definitiv eine konsequente Weiterentwicklung des Vorgängers, erfüllt alle Auflagen der Serien-Evolution und arbeitet ganz sauber seine Mechaniken als J-Rollenspiel ab. Nur weil ich nicht den Spaß hatte, den ich erwartete, muss das ja nicht heißen, dass es nicht doch ein paar Fans gibt. Oder vielleicht sogar ganz viele. Wenn ich mir modernes Anime angucke, insbesondere die eher für jüngere Mädchen ausgerichteten Serien, dann fühle ich mich dabei längst nicht mehr wohl und kann daher sagen, dass ich irgendwo auf dem Weg zum Creepy-Super-Otaku mit ungesunder Lebensgestaltung doch noch die richtige Abzweigung genommen haben muss. Das ist alles zu süß, zu niedlich, zu viel Zucker. Mehr Zucker, als schon Eternal Sonata bot und das sagt eigentlich alles, was ihr wissen müsst, wenn ihr euch wie ich eigentlich auch als Fan von J-RPGs betrachtet. Read more… |
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| King of Fighters 13 - Test |
| Erinnert ihr euch noch an die frühen 90er? Als SNK und das NeoGeo gleichbedeutend mit grafischem Luxus und den besten Beat'em'Ups überhaupt waren? Tja, diese Zeiten sind heute längst vergangen und die mächtigen 2D-Monster, die damals für meist mehr als 300 Deutsche Mark pro Modul über den Ladentheken wanderten, findet man heute oft genug auf Grabbeltisch-Compilations. Da blutet einem als Fan von Samurai Shodown, The King of Fighters oder The Last Blade das Herz. Da war The King of Fighters 12, das vor etwas mehr als zwei Jahren in die hiesigen Läden kam, ein großer Hoffnungsträger. Endlich sollte der alt-ehrwürdige King of Fighters den Sprung in die handgezeichnete HD-Gegenwart wagen. Das tat er dann auch, aber sonst tat er nicht viel. The King of Fighters 12 war ein gut spielbares und hübsch anzusehendes, gleichzeitig aber auch extrem rudimentäres Spiel. In Sachen Ausstattung fehlte es fast an allem. Zu wenig Figuren, zu wenig Stages, zu wenig Spielmodi, ein ausgesprochen grätiger Netcode, kein echter Boss... nur das gute Spielsystem und die saubere Steuerung konnten da noch die Kohlen aus dem Feuer holen. Da sind die Voraussetzungen für den Nachfolger The King of Fighters 13 doch gleich viel, viel besser. Ich nehme es gleich vorweg: Das hier ist das Spiel, dass die 12er-Episode hätte sein sollen. Hier ist alles drin und alles dran. Das Kämpferfeld wurde ordentlich aufgestockt, über 30 Männlein und Weiblein gehen jetzt wieder an den Start, darunter alte Lieblinge wie der coole K' oder das wandelnde Silikonlager Mai Shiranui. Dazu kommen jede Menge neuer Stages und endlich auch wieder mehr Spielmodi. Der Story-Modus kann vielleicht nicht mit dem aktuellen Prügler der NetherRealm Studios mithalten, bringt aber allemal mehr Plot auf den Tisch als Capcoms in dieser Hinsicht eher mager ausgestattetes Ultimate Marvel vs. Capcom 3. Read more… |
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| uDraw GameTablet und Pictionary - Test |
| In den 90ern kaufte man alles, wo Mario drauf war. Ich zumindest, was unter anderem dafür sorgte, dass ich beim wundervollen Thema CD-i aus persönlicher Erfahrung alle Schreckensgeschichten erzählen kann. Weniger grausig, aber mindestens so unverbreitet war die Maus für das Super Nintendo. Was erst wie eine gute Idee aussah, um mehr Spiele wie SimCity unters Volk zu bringen, endete als Kuriosum. Bildchen auf der Auflösung des 16-Bitters Super Nintendo zu malen und diese dann, wenn ich mich recht erinnere, nicht mal abspeichern zu können, hatte einen limitierten Reiz. Selbst mit Mario auf der Packung. Im Laufe der letzten zwölf Monate sah es so aus, als würde sich der "Malen auf Konsole"-Gedanke auch im Erfolg wiederholen. Letztes Jahr erschien uDraw für die Wii und man kann sich das Ganze als kleines Zeichentablett mit Stylus, ganz ähnlich der Wacom-Geräte für den PC vorstellen. Verkauft hat sich uDraw erst einmal hervorragend, dann enttäuschte der Softwarefluss. In etwa eine Handvoll Titel waren es und was einfach fehlte, war die Killer-App. Nette Malspielchen für die Kleinen, aber mehr auch nicht. Ändert sich daran jetzt etwas, wenn THQ das uDraw auf die HD-Konsolen bringt? Schwer zu sagen, denn das Line-up lässt sich wieder sehr gemütlich an. Instant-Artist liegt anbei, Pictionary kann man dazukaufen. Und das griffig betitelte Marvel Super Hero Squad Comic Combat, von dem leider noch kein Testmuster eintrudelte. Mehr ist bis Weihnachten scheinbar auch nicht zu erwarten. Wo ist das Spiel/Programm, das mich sofort anspringt und - wenn es schon nicht für meine Altersgruppe gedacht ist - mich sagen lässt: "Das ist das, was ich den Kindern schenken möchte!" Software verkauft Hardware. Kann Instant Artist und Pictionary uDraw verkaufen? Read more… |
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| Minecraft - Test |
| Zu sagen, es fühlt sich ein bisschen komisch an, erst jetzt eine Kritik dazu zu schreiben, knapp zwei Jahre, nachdem man Minecraft das erste Mal spielen konnte, ist eine Untertreibung. Dieses Spiel ist schon so ewig fester Bestandteil des Spielelebens, dass man sich eine Welt ohne nur noch schwer vorstellen kann. Dabei: Wirklich offiziell erschienen ist es ja erst jetzt. Nichts mehr mit Classic, Alpha oder Beta mit steigenden Versionsnummern. Zeit für einen Test, denn das Spiel ist fertig. Gewissermaßen. Denn ganz im Geiste dieses niemals enden wollenden Low-Fi-Sandkastens wird fleißig erweitert, gebaut und geforscht, um Minecraft auch in Zukunft noch besser und größer zu machen. "Größer"? Wie soll das noch gehen? Dieser Indie-Titel kam aus dem Nichts, startete als kubistisches Digital-LEGO und jetzt ist seine Welt je nach Rechenleistung des PCs, auf dem es gespielt wird, schon größer als die unseres Planeten, wenngleich meine schwere Zahlen-Allergie, die ich seit dem einen Punkt in der zehnten Klasse Mathe mit mir rumschleppe, dafür sorgt, dass ich Mojangs kurze Gleichung einfach für bare Münze nehmen muss. Das Spiel wuchs seit seinen denkwürdigen Anfangstagen Ende 2009 aber auch in die Tiefe. Zwei weitere Spielmodi, ein Crafting-System sowie ungezählte Rohstoffe und noch viel mehr andere Kleinig- und Großigkeiten kamen hinzu. Und jede Änderung verschob die Art und Weise, wie man Minecraft erlebte. Der versprochene Adventure-Modus, für den bereits ein grundlegendes Erfahrungspunkte- und Leveling-System integriert wurde, ist dabei nur das konkreteste Beispiel für die unterschiedlichen Richtungen, in die sich das Spiel zukünftig noch tiefer ins Bewusstsein seiner Zielgruppe buddeln wird. Read more… |
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| Tekken Hybrid - Test |
| Ist das nicht nett? Passend zur Weihnachtszeit schnürt Namco Bandai den Tekken-Fans noch mal ein hübsches kleines Prügel-Paket. Was da wohl drin sein mag? Oooh, eine Demo von Tekken Tag Tournament 2! Und da ist ja auch noch eine HD-Neuauflage des ersten Tekken Tag Tournament. Und dazu noch ein Blu-Ray-Film, der sogar in 3D läuft, wenn man denn den nötigen Fernseher und die albernen Brillen hat. Fangen wir doch erst mal mit der HD-Neuauflage an, immerhin werdet ihr mit der sicherlich die meiste Zeit verbringen. Tekken Tag Tournament war einer der wenigen Lichtblicke im laschen Start-Line-Up der PS2. Namcos Klopperei erfreute sich trotz flackeriger Grafik und übelster PAL-Bremse größter Beliebtheit und war für viele Spieler ein großer Anreiz, sich Sonys damals noch völlig überteuerte Kiste unter den Fernseher zu stellen. Dank sehr detaillierter Charaktermodelle, einem durchdachten Tag-System und dem damals größten Kämpfer-Aufmarsch der Seriengeschichte haben viele Veteranen von damals noch heute eine Schwäche für das erste Tekken auf der PS2. Und ich gebe zu, auch wenn ich Tekken 5 für den bislang besten Teil der Reihe halte, wurde es mir schon etwas warm ums Herz, als ich den alten Vorspann in 4:3 wieder erblickte. Klar, heute sieht jedes Echtzeit-3D-Spiel besser aus als die alten Namco-Rendereien, aber man fühlt sich beim Betrachten einfach wieder zehn Jahre jünger. Im Spiel selbst fallen technische Schwächen und Kompromisse, etwa die teilweise ziemlich kantigen Charaktermodelle und die nicht immer ganz sauberen Übergänge zwischen Polygonböden und Bitmap-Hintergründen durch die hohe Auflösung, weit mehr auf als damals. Interface-Elemente wie die Lebensbalken wirken heute etwas plump. Read more… |
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| WWE ´12 - Test |
| Wrestling sollte einfach kein Familiensport sein. In Vorbereitung für den Test von WWE ´12 schaute ich mir mal wieder ein paar aktuelle Matches an und muss einfach zu dem Schluss kommen, dass die USA irgendwo ihre Wrestling-Eier verloren haben. Das da ist nicht mehr der groteske Scheiß der 80er und frühen 90er, das hier ist Kinderzirkus, wo man seine Kleinen abgibt, einkaufen geht und dann später wieder emotional unberührt einsammelt. RAW my ass!Der ist das Einzige, was hier raw ist, nachdem ich mir diese Schnarchveranstaltung anguckte. Wo ist das Blut? Wo sind die Irren, die man offensichtlich aus dem Dschungel holte? Ist das jetzt ein extremer Fall von temporaler Realitätsverklärung - sprich "früher war alles besser und ich deutlich leichter zu beeindrucken" - oder doch dem Wunsch der Veranstalter geschuldet, nicht nur Tickets an gewaltgeile Irre - also alle Jungs in meiner Klasse damals - zu verkaufen? Schwer zu sagen, aber was auf dem TV-Schirm zumindest für mich dröger wurde, hat dieses Jahr auf der Konsole deutlich zugelegt. RAW vs. Smackdown wurde zu den Akten gelegt, ab jetzt heißt es einfach nur noch WWE plus Jahreszahl. Um die Namensänderung zu feiern, warf man all die Altlasten der alten Engine über Bord und starten mit der "Predator" getauften Engine endlich wirklich in die Next-Gen, während diese eigentlich schon längst zu Current-Gen mutierte. Sei es, wie dem ist, Predator soll für deutlich flüssigere Abläufe sorgen, das abgehakte Springen der Figuren bei Moves, die Überbeanspruchung des rechten Sticks und viele andere der lange verschleppten Makel beseitigen. Und das schafft sie auch. Mit durchaus veritablen Erfolg. Read more… |
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| Mario Kart 7 - Test |
| Pro Hardware ein Mario Kart. So lautet die Regel bereits seit den 90er Jahren und bisher fuhr Nintendo damit ziemlich gut. Jeder Teil der Reihe wurde ein monumentaler Verkaufserfolg und selbst die Episoden, die bei der Kritik nicht so gut ankamen, wie das vor ein paar Jahren erschienene Mario Kart Wii, erfreuten sich bei den Käufern letzten Endes doch größter Beliebtheit. Kein Wunder also, dass auch der 3DS durch Mario Kart 7 jetzt kurz vor Weihnachten noch mal einen gehörigen Verkaufsschub bekommen soll. Dabei verzichtet Nintendo auf großartig neue Ideen und geht lieber auf Nummer sicher. 32 Strecken, davon 16 neue und 16 Klassiker. Acht verschiedene Fahrer (zumindest am Anfang, später wird das Feld ordentlich erweitert) mit verschiedenen Eigenschaften. Lustige, effektive Waffen. Acht verschiedene Cups á vier Strecken. Und dazu natürlich jede Menge Mehrspieler-Spaß im lokalen Netzwerk oder online. Klingt bisher wie die meisten aktuellen Mario Karts und spielt sich auch so. Aber das ist ja nichts Schlimmes. Die neuen Strecken sind wieder einmal hübsch gestaltet und meist gut zu fahren. Die neuen Gleiter-Passagen sind gut eingefügt und eröffnen erfahrenen Spielern so manche nützliche Abkürzung. Nicht ganz so glücklich bin ich dagegen mit den neuen Unterwasser-Passagen. Die sind zwar schick anzusehen und gewinnen auch altbekannten Strecken wie dem Koopa-Strand neue Aspekte ab, letzten Endes nehmen sie vor allem aber Geschwindigkeit aus vielen Rennen heraus.Read more… |
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| Serious Sam 3: BFE - Test |
| Während alle (Spiele-)Welt scheinbar nur noch von Call-of-Duty-Klonen hier und Call-of-Duty-Klonen da spricht, ist es ganz angenehmen, zwischendurch mal einen Shooter wie Serious Sam 3: BFE zu bekommen. Ein Spiel, das größtenteils auf modernen Schnickschnack verzichtet und sich überwiegend auf den Spaß am Spiel konzentriert, ohne den Spieler an jeder zweiten Ecke mit irgendwelchen oberflächlichen Schauwerten abzulenken oder einfach nur immer wieder alles zu toppen. Im Grunde ist Serious Sam 3 so ziemlich das Gegenteil davon, es ist eher eine Modernisierung eines gewohnten Konzepts. Eine sehr gelungene Modernisierung, wie man dazusagen muss. Croteam hat ganze Arbeit beim ersten wirklich neuen Sam-Abenteuer seit sechs Jahren geleistet - die HD-Remakes von First und Second Encounter zählen wir da mal nicht mit. Und gleichzeitig läuft Sam seinem Konkurrenten Duke Nukem, der in diesem Jahr mit dem nicht ganz so überzeugenden Duke Nukem Forever seine Rückkehr feierte, den Rang ab. Kurz gesagt: Vergesst den Duke, holt euch Sam ins Haus. Wie schon angesprochen, fühlt sich Serious Sam 3 wie eine moderne Variante von First beziehungsweise Second Encounter an. Das merkt man insbesondere mit jedem einzelnen Levelfortschritt. Auch anfangs tritt man zwar immer mal wieder gegen größere Gegnergruppen an, aber je weiter man kommt, desto gewaltiger werden die Massen an feindlichen Kämpfern und Kreaturen, die auf euch einprasseln. Was dabei auf den ersten Blick nicht sonderlich anspruchsvoll erscheint, wird in der Hektik des Gefechts regelmäßig zum Adrenalinrausch. Read more… |
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| InMomentum, Gemini Rue, Fusion: Genesis - Test |
| Diese Einleitung richtet sich an alle Entwickler, die eine Modernisierung eines Klassikers anstreben. Schaut euch BurgerTime: World Tour an und studiert es genau. Dann nehmt ihr alle Stichpunkte, klatscht sie in großen, roten Buchstaben an die Wand und lest sie jeden Tag laut vor. Dann wisst ihr sämtliche Dinge, die ihr nie machen dürft. BurgerTime: World Tour ist sicherlich nicht der einzige Titel, der sich grobe Schnitzer leistet, stellt momentan aber wunderbar das Paradebeispiel der fehlerhaften Denkweise vieler Entwickler dar. Nehmen wir das Grundkonzept, legen es in ein modernes Design und packen so viele unnütze Ideen dazu, bis es vollkommen ruiniert ist. Nun betrachtet im Gegensatz dazu die beiden Pac-Man Championship Editions. Sie halten das Gameplay simpel, reduzieren das angefallene Retro-Fett und konzentrieren sich auf eine Idee, um die das gesamte Spielerlebnis geschnürt wird. Mehr hat man in der Deluxe-Variante nicht gemacht. Die Geisterjagd gehörte schon im Ur-Pack-Man zu den besten Momenten. Also erweiterte man diesen Punkt, passte das Design der aktuellen Zeit an, ohne sich dabei weit vom Original zu entfernen und erstelltee alles andere um diese Grundidee herum. Read more… |
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| Tales of the Abyss - Test |
| Vor ein paar Jahren hätte die Veröffentlichung einer Episode von Namco Bandais scheinbar endloser Tales-Serie kaum jemanden großartig gejuckt. Regelmäßig wurden neue Episoden, Ableger und Sequels angekündigt und für den uninformierten Betrachter sieht sowieso ein Tales aus wie das andere. 2011 ist die Lage schon etwas anders. Der zu PS2-Zeiten noch sprudelnde RPG-Brunnen wirkt heute ziemlich trocken und gerade jetzt, da der 3DS endlich so richtig an Fahrt gewinnt, da kommt so ein ausgewachsenes Japano-Rollenspiel mit allen Schikanen doch mehr als gelegen! Held des Stücks ist der rothaarige Luke fon Fabre (ja, der schreibt sich wirklich so). Sonderlich heldenhaft ist der eigentlich nicht. Gut, er kann ganz manierlich mit dem Schwert umgehen, ist aber eigentlich ein ziemlich weltfremdes und verzogenes Bürschlein. Komplett seine Schuld ist das aber nicht: Seit der Spross einer hochrangigen Adelsfamilie entführt wurde und bei dieser traumatischen Aktion alle Erinnerungen an seine Kindheit verlor, ist es dem Teenager nicht erlaubt, das heimische Anwesen zu verlassen. Natürlich findet Luke sich nach kurzer Spielzeit durch eine Verkettung seltsamer Umstände doch plötzlich weit ab von zu Hause wieder und darf sich jetzt durch eine Welt schlagen, die sich für seine adelige Abstammung nicht sonderlich interessiert. Da kommt es beispielsweise gar nicht gut an, wenn er sich einfach beim Händler einen Apfel nimmt, ohne zu bezahlen. Das macht Luke spontan vielleicht nicht zum sympathischsten, aber allemal zu einem interessanten Protagonisten. Rollenspieler der alten Schule fühlen sich bei Tales of the Abyss sofort heimisch, hier ist die RPG-Welt noch in Ordnung. Eine weitläufige Weltkarte verbindet Städte, Dörfer und Dungeons. In den Ortschaften kauft ihr neue Waffen, Rüstungen und holt euch Infos, Anime-Sequenzen spinnen an entscheidenden Stellen die Handlung weiter. Tales of the Abyss bietet so ziemlich alles, was der Japan-Rollenspieler heute bei vielen zeitgenössischen Abenteuern so sehnlichst vermisst. Dabei gibt sich das Spiel in allen Disziplinen ziemlich souverän und routiniert. Man merkt, dass die Entwickler hier ihr Handwerk verstehen. Read more… |
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| LEGO Harry Potter: Die Jahre 5-7 - Test |
| Mehr als eines sollte man im Jahr nicht spielen, das gilt egal für welches der LEGO-Spiele von Traveller's Tales. Eines jedoch sollte man gespielt haben. Schon alleine, um sich mal für ein paar sehr viele Stunden - umfangreich sind sie ja immer - zu entspannen und zu lächeln. Welches ist wiederum ziemlich egal. Hätte ich im Sommer die Piraten der Karibik besucht, dann hätte ich bestimmt mit Harry Potter: Die Jahre 5-7 nicht den Spaß gehabt, den es mitbrachte. Weil so sehr ich sie auch mag, so liebevoll sie immer gestaltet werden, so brillant sie mit den Themen und Szenen der Vorlagen spielen: Sie sind immer gleich. Tauscht den Grafiksatz gegen etwas Beliebiges aus und das Spiel dahinter bleibt immer, wie es war. Ein wenig gucken, wie es weitergeht, ein wenig Puzzeln, ein ganz klein wenig kämpfen. Ob es jetzt am Ende wie hier die Zaubersprüche oder in Batman die Gadgets oder in Piraten und Indy und Star Wars die was auch immer sind: Die Fertigkeiten, die dem Spiel zumindest einen Hauch Eigenständigkeit geben sollten, fühlen sich ebenfalls stets ein wenig zu ähnlich an. Zumindest zu sehr, um mich davon zu überzeugen, dass ich hier wirklich ein einzigartiges Spiel vor mir habe. Nicht dass das Konzept an sich schlecht wäre, ganz im Gegenteil. Wäre das der Fall, dann würden die Leute das sicher nicht zum zehnten Mal kaufen. So lange hält der Fan-Bonus, bestehend aus LEGO und Franchise, das Ganze auch nicht am Leben. Die charmante Mischung aus ganz viel Kann und vergleichsweise wenig Muss, dazu sammeln, sammeln und noch malsammeln plus viel Erforschen und Entdecken. Spielt sich so locker flockig weg, dass man schnell die Stunden besser gar nicht mehr zählt, in denen man silberne bis lilafarbene LEGO-Buttons hortete. Es geht immer etwas weiter, man kann immer ein wenig zurück, um mit einer neuen Fertigkeit ein altes Areal endgültig abzugrasen oder ihr klickt euch durch die Myriaden an freigeschalteten Extras. Damit kriegt man locker so manchen Abend durch. Read more… |
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| Kirby's Adventure Wii - Test |
| Für einen so formbaren Helden wie Kirby ist Kirby's Adventure Wii erstaunlich zahm und konventionell ausgefallen. Nur einen Monat nach dem innovativen Kirby Mass Attack (DS) und lediglich acht Monate, nachdem uns hierzulande das vor allem stilistisch so bezaubernde Kirby's Epic Yarn ("Kirby und das Magische Garn") die Schuhe auszog, sie in Wollsocken hüllte und unsere Beine auf einem pinken Daunenkissen bettete, geht es nun ganz klassisch zurück ins Dream Land, denn so in etwa lautet der sinngemäße Titel von Kirby's Adventure Wii im Rest der Welt. Wenn man von dem herrlich unverbindlichen Drop-in-Drop-out-Koop mal absieht, versucht die pinke Wonnekugel nichts, was sie nicht zu NES-Zeiten nicht schon exzellent beherrscht hätte - und das ist im Grunde auch mal wieder eine schöne Abwechslung. Die arg traditionelle Auslegung kommt zudem nicht von ungefähr, arbeitete HAL doch bereits seit elf Jahren an einem Nachfolger in der Haupt-Storyline Kirby's. Drei teilweise bereits fertiggestellte Spiele wurden über die Jahre eingestampft und nun haben wir gewissermaßen das "Auf-Nummer-sicher-Produkt" vor uns. Kein Beinbruch, aber leider auch nichts, an das man sich länger erinnern würde. Rein handwerklich ist Kirby's Adventure Wii so solide, wie man sich das von einer Nintendo-Marke nur wünschen kann. Ein Jump & Run, dessen Held(en) mehr oder weniger fliegen können, zu realisieren, ist schon schwierig genug, doch HAL bekommt es hin, das Spiel trotzdem ansprechend zu gestalten und durch Steuerungskniffe interessant zu halten. Wie gehabt saugt Kirby Gegner ein, um sie auf Feinde und andere Hindernisse zu spucken oder schluckt sie herunter, um ihre Fähigkeiten zu kopieren. Auch besonders große Kaliber oder schwere Gesteinsbrocken inhaliert der rosa Drops nun, wenn man beim Saugen die Fernbedienung schüttelt. Das ist besonders befriedigend, wenn man dem Klumpen als alles zerstörendes Projektil wieder ausspuckt, um sich von ihm den Weg durch einen kompletten Spielabschnitt bahnen zu lassen. Read more… |
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| Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: London 2012 - Test |
| Da ist es wieder, das Team-Up, das zu 16Bit-Zeiten niemals jemand für möglich gehalten hätte, waren sich Klempner und Igel in den 90er Jahren doch noch spinnefeind. Natürlich war es da ein großes 'Hallo', als Mario & Sonic auf einmal gemeinsam mit ihrer ganzen Ménagerie zu den Olympischen Spielen in Peking aufbrachen. Das launige Sportspiel erwies sich zur großen Freude aller Beteiligter als Millionenseller, brachte es zwei Jahre später auf einen unterhaltsamen Wintersport-Nachfolger und noch in diesem Weihnachtsgeschäft rüstet sich die bunte Rasselbande für die nächstjährigen Sommerspiele im schönen London. Neben den meisten aus dem Erstling bekannten Disziplinen wie 100-Meter-Lauf, Bogenschießen oder Fechten hat Entwickler SEGA natürlich auch wieder ein paar neue Sportarten implementiert. Darunter finden sich amüsante Zeitvertreibe wie Badminton, Kanufahren, Beach Volleyball, Synchronschwimmen und sogar König Fußball gibt sich dieses Mal die Ehre. Es wäre ja auch eine Schande, wenn der Rasensport in seinem Heimatland nicht mit von der Partie wäre. Und tatsächlich wurden besonders die Teamsportarten recht spaßig umgesetzt. Abgerundet wird das Paket mit den schon seit dem Erstling beliebten Traum-Disziplinen, netterweise sind die bereits von Anfang an freigeschaltet. Leider sind die im Vorgänger aber dann doch ein wenig kreativer ausgefallen. Spielereien wie beispielsweise das Trampolinspringen machen schon Spaß, lassen aber Raum nach oben. Zum Teil liegt das sicher auch daran, dass sich auch die aktuelle Olympia-Episode ein wenig vor Nintendos aktueller Hardware verschließt: Wii MotionPlus wird ebenso wenig unterstützt wie das Balance-Board. Read more… |
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| Jurassic Park: The Game - Test |
| Telltales Jurassic Park: The Game hat mich daran erinnert, dass Jurassic Park 1993 in die Kinos kam, mittlerweile also stolze 18 Jahre alt ist. Und irgendwie fühle ich mich bei diesem Gedanken nun ein wenig alt, kann mir gar nicht so recht vorstellen, dass das schon wieder so lange her sein soll. Gesehen habe ich den Film schon ewig nicht mehr, aber Jurassic Park: The Game könnte ein Anlass dazu sein, das in naher Zukunft mal wieder zu tun. Und das hat gute Gründe... Jurassic Park: The Game ist nämlich eine Medaille mit zwei Seiten, einer hellen Seite und einer Schattenseite. Fangen wir mit dem an, was Telltale hier wirklich gut hinbekommen hat, der Geschichte. Man könnte nun meinen, dass man sich hier irgendetwas Neues, eine frische Handlung rund um die Dinos ausgedacht hat, die eigentlich gar nichts mehr mit dem Film beziehungsweise den Filmen zu tun hat, aber das stimmt nur zum Teil. Das Ganze spielt zeitweise parallel zum ersten Film und geht noch ein kleines bisschen darüber hinaus. Erwartet nun allerdings nicht, hier mit den virtuellen Ebenbildern von Jeff Goldblum und Co. durch die Gegend zu laufen. Überwiegend setzt Telltale auf komplett neue Protagonisten, lediglich Doktor Gerry Harding, der im Film kurz zu sehen war, spielt hier eine Hauptrolle - sieht allerdings ein wenig anders aus und auch seine Tochter Jess befindet sich auf der Insel. Und obwohl hier hauptsächlich neue Charaktere unterwegs sind, greift man doch geschickt das eine oder andere Thema aus dem Film auf, allen voran dreht sich alles um die Dose Rasierschaum, in der die Dino-Embryos von Dennis Nedry von der Insel geschmuggelt werden sollten - und natürlich ums Überleben. Read more… |
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| DoDonPachi Resurrection - Test |
| Widescreen ist der Feind des japanischen Shoot'em'Ups, das steht schon mal fest. Als absolutes Hochkant-Genre kann es mit der Üppigkeit nach links und rechts so gar nichts anfangen und quetscht sich irgendwo klein und verschämt in die Mitte. Fast mitleiderregend, aber was soll man machen. Hollywood machte hier die Vorgabe und das lange vor Space Invaders. Da kann man nichts machen und das werfe ich auch DoDonPachi Resurrection nicht vor. Was ich ihm jedoch verübele, ist, dass es mir keinen echten Hochkant-Modus anbietet, NACHDEM ich meinen TV mit nicht wenig Aufwand um 90 Grad drehte und an die Wand lehnte. Dachte, das Ding fällt gleich um, aber was tut man nicht alles, um das Universum vor Robo-Schulmädchen zu retten. Komplett umsonst, das murkelige Bild des normalen Modus lässt sich zwar drehen aber trotzdem nicht auf die vollständige Screen-Größe hochskalieren. Das ist eine große Sache, denn so gibt es immer massig sinnlose Freifläche um das Game herum, egal wie viel Aufriss ihr betreibt. Mit so einem Mäusekino-Bild fühlt es sich auf der X-Arcade fest im Klauen-artigen Griff gleich kastriert an. Sicher, dass auch für gedrehte TVs kein Vollbild angeboten wird, dürfte nur eine ausgesuchte Minderheit interessieren, aber wenn es um Cave-Shooter geht, ist das nun mal eine sehr enthusiastische, ausgesuchte Minderheit. Um nicht zu sagen, dass wir hier von den Besten der Besten der Besten reden, Sternenkrieger einer erlesenen Gattung, jeder von ihnen einmalig und, seien wir ehrlich, von außen betrachtet - und dabei verlasse ich noch nicht mal die Gattung des Videospielers im Allgemeinen - mordsmäßige Turbonerds. Wer ist sonst so gestört und fängt an, auf Verdacht seinen Fernseher zu rotieren? Also ja, dass es diesen Screen-Modus nicht gibt, wurmt mich gewaltig, während ich die Augen zusammenkneife, nah an den Screen herangekrabbelt, um mich in der Caveschen Bullet-Hölle zurechtzufinden. DoDonPachi Resurrection 1.5 ist dabei, wie der Name dezent andeutet, kein neues Spiel, sondern eine Aufarbeitung des Arcade-Automaten für die 360, die sich inzwischen zur veritablen Maschine für dieses Genre entwickelte. Resurrection siedelt sich - und das wird den Fan freuen - deutlich näher an der Arcade-Maschine an, als es bei der Apple-iPhone-Adaption der Fall war. Macht Sinn, schließlich hat man jetzt einen Stick - habt ihr keinen Arcade-Stick, dann holt euch einen, es verbessert das Spielgefühl hier und in ähnlichen Games mal gefühlte 1.000 oder so - und auch der Screen ist deutlich größer. Selbst wenn er noch größer sein könnte. Read more… |
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| Cave Story 3D - Test |
| Manchmal ärgert man sich bei einem Spiel über echte Kleinigkeiten. Kleine Kleinigkeiten, noch viel unbedeutender als ein mal nicht so spannender Level oder eine kleine Macke in der Steuerung. Kleinigkeiten wie beispielsweise... eine Anleitung. Ihr wisst schon, diese kleinen, meist schwarz-weißen Fresszettel, die spätestens mit dem Aufkommen der ausführlichen Ingame-Tutorials eigentlich jegliche Daseinsberechtigung verloren haben. Nun, gemessen an anderen deutschen Anleitungen ist die von Cave Story 3D nicht mal so übel. Aber sie zeigt auch gleichzeitig überdeutlich, woran es der ganzen Spieleszene nach wie vor so unendlich mangelt: Selbstvertrauen, Geschichtsbewusstsein und ein Auge für die Zielgruppe. Denn Cave Story 3D ist ein echtes Kleinod. Ein Spiel, das von Liebhabern für Liebhaber entwickelt wurde. Die Umsetzung von Daisuke Amayas PC-Indie-Hit (der unter Fans bis heute als eines der besten Spiele aller Zeiten gehandelt wird) ist immerhin die erste Fassung von Cave Story, die nicht nur als digitaler Download erhältlich ist, sondern auf einem physischen Medium käuflich erworben und stolz in den Trophäenschrank gestellt werden kann. Entwickler Nicalis ging bei der Umwandlung von Amayas detaillierten Pixelwelten in plastische Polygone unendlich sorgfältig vor und schaffte das undenkbare: Cave Story 3D spielt sich genauso exakt und präzise wie das Bitmap-Original. Die Musik wurde liebevoll neu eingespielt, der zweite Screen des 3DS sinnvoll ins Spiel eingebunden und natürlich wurden alle Neuerungen und Änderungen von Schöpfer Amaya-san abgesegnet. Dazu wird der 3D-Effekt absolut sinnvoll eingesetzt, die Tiefenwirkung schließt Unklarheiten über die Position von Plattformen souverän aus. Kurzum: Rein inhaltlich ist Cave Story 3D das Videospiel-Äquivalent eines Hollywood-Director's Cuts, der in einer aufwendig präsentierten Neuauflage für eine kleine, aber anspruchsvolle Fangemeinde in die Läden gebracht wird. Read more… |
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| Shinobi - Test |
| Die 80er waren im Westen das Jahrzehnt der Ninjas. Auf dem C64 stapfte The Last Ninja durch üppige Iso-Welten, die Teenage Mutant Ninja Turtles eroberten das Kinderfernsehen, im (Trash-)Kino wurde Michael Dudikoff zum American Ninja und in den Spielhallen begann die Karriere des Shinobi. SEGAs Vorzeige-Ninja, der mit bürgerlichem Namen Joe Musashi hieß, erlangte schnell Starruhm. Spätestens mit dem herausragend guten The Revenge of Shinobi auf dem Mega Drive war der Titel gleichbedeutend mit perfekter Präsentation, einem fordernden Schwierigkeitsgrad und grandioser Musik von Yuzo Koshiro. Shinobi glänze auf dem Mega Drive, auf dem Game Gear und auch auf manchem Heimcomputer, doch bald machte ihm ein gewisser blauer Igel den Platz an der Spitze streitig. Als Maskottchen machte der rasende Blaustachler einfach doch mehr her als ein vermummter Japaner. Von da an ging es mit der Shinobi-Karriere langsam bergab. Die Saturn-Episode setzte auf den damals schon altbackenen Digi-Stil eines Mortal Kombat und der ehrgeizige PS2-Reboot in 3D war vielen Spielern einfach zu schwer. Jetzt bringt der amerikanische Entwickler Griptonite den Ninja zu seinen seitlich scrollenden Wurzeln zurück und zimmert auf dem 3DS ein polygonales Abenteuer im fast-klassischen Stil. Euer Held, ein Vorfahr des alten Joe Musashi läuft meist durch polygonale 2,5D-Levels. Seine Gegner erledigt er mit seinem extra-großen Ninjatō und nur begrenzt verfügbaren Shurikans - geht deren Vorrat zur Neige, müsst ihr aber keine neuen finden, nach kurzer Zeit wird euer Wurfmesser-Kontingent wieder aufgefüllt. Wird es mal eng, kommt mächtige Ninja-Magie zum Einsatz. Neu und zentral ist hier das Block-Manöver. Ihr konntet zwar auch schon in den 16Bit-Episoden gegnerische Angriffe abwehren, da war der Block allerdings eher schwerfällig, ihr musstet den Angriffsknopf halten, um in die Defensive zu gehen. Hier kommt es nur auf das richtige Timing an. Drückt ihr rechtzeitig die Block-Taste, werden gegnerische Manöver abgewehrt, ihr könnt die Deckung allerdings nicht dauerhaft halten. Read more… |
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| Anno 2070 - Test |
| Blue Byte und Related Designs sind nicht unbedingt zu beneiden gewesen: In vier massiv erfolgreichen Titeln beackerte die Anno-Reihe seit 1998 das Zeitfenster zwischen Spätmittelalter und Neuzeit und bediente damit eine doch recht spezielle Klientel. Die erfreute sich nämlich seit jeher vor allem an den Schaukasten-Qualitäten der wunderschönen Aufbausimulation. Anno war immer ein faszinierendes Fenster in eine lang vergangene, einfachere und zugleich schwierigere Zeit. Mit der Entscheidung, das Spielgeschehen in die Zukunft zu verlegen, war der Bruch vorprogrammiert. Die Frage war nur, ob und wie sehr er schmerzen würde. Denn klar war auch, dass die Reihe nicht länger in changierenden Abständen zwischen den letzten 500 Jahren hin und herspringen konnte. Es ist einfach so: Das Schrauben und Feilen an den Kern-Konzepten steigert definitiv Belange wie Komfort, Logik und Langzeit-Appeal. Eine perfektionierte Balance sowie wahlweise gestraffte oder komplexere Abläufe und Verzahnungen sprechen für sich genommen aber noch lange nicht das "Spaßzentrum" im Hirnkasten an. Sie sind lediglich Mittel zum Zweck. Es war das Gestern, bei dem man dringender ansetzen musste. Die Welt aus dem Rückspiegel war ausgeschöpft, altbekannt und eigentlich zu Genüge durchgekaut. Ein Tapetenwechsel notwendig. Die Verantwortlichen legten also den Vorwärtsgang ein und laden ein in eine verhältnismäßig nahe Zukunft, in der Hoffnung, der Spieler fühlt sich wieder als Entdecker, wenn er mit großen, faszinierten Augen in diesen Schaukasten blickt, um dessen Abläufe zu entschlüsseln. Read more… |
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| Ultimate Marvel vs. Capcom 3 - Test |
| Wie kann ein richtiges Beat'em Up das Gefühlsleben beeinflussen? Klar, ein guter Kampf setzt Adrenalin frei. Kein Sieg fühlt sich süßer an als der über einen richtig cleveren Prügel-Konkurrenten und keine Niederlage ist so schmerzlich wie die, wenn ein absolut überlegener Gegner euch vorführt. Aber es geht auch anders: Eine Runde Ultimate Marvel Vs. Capcom 3 kann trotz des Effektgewitters auf dem Bildschirm gelegentlich schon fast ein paar melancholische Gefühle hervorbringen. Der furiose Prügler wirkt teilweise fast schon wie ein Refugium für all die alten und jungen Helden, die der Entwickler aus Osaka momentan auf der Ersatzbank hält. Da sind beispielsweise Tron Bonne und Zero aus Mega Man Legends beziehungsweise Mega Man X / Zero - das komplette Mega-Man-Franchise liegt gerade auf Eis. Felicia, Morrigan und Hsien-Ko aus der Darkstalkers-Reihe warten ebenfalls schon seit mehr als zehn Jahren auf ein neues Spiel. Der grimmige Firebrand hatte seinen letzten Auftritt als Hauptfigur auf dem SNES im meisterhaft inszenierten Demon's Crest. Und so sehr wir uns freuen, jetzt auch Super-Anwalt Phoenix Wright im Reigen der Capcom-Kämpfer begrüßen zu dürfen, so bleibt doch der bittere Nachgeschmack, dass der jüngste Ableger der Ace-Attorney-Reihe laut Aussage von Capcom nicht mehr in den Westen kommen wird. Wie schön wäre es, wenn wir von den Auftritten all dieser Altstars direkt auf neue Abenteuer mit Mega Man, Firebrand und Co. schließen dürften... aber wir sind hier nicht bei "Wünsch dir Was", wir sind hier bei "So isses". Und deshalb ist jetzt Schluss mit wehmütigen Was-Wäre-Wenn-Gedanken und wir wenden uns doch lieber wieder Ultimate Marvel vs. Capcom 3 zu. Das ist nicht nur das erwähnte Helden-Refugium, das ist vor allem mal ein absolut furioser Prügler und dazu noch ein so üppig-umfassendes Update, dass selbst der größte Capcom-Skeptiker zähneknirschend Anerkennung zollen muss. Read more… |
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| Dance Central 2 & Kinect Sports 2 - Test |
| Das erste Dance Central war zum Start von Kinect im vergangenen Jahr das Paradebeispiel für die erzielbaren Möglichkeiten des Geräts und zeigte den Skeptikern, wie genau die Bewegungserkennung sein kann. Ein weiterer Pluspunkt: Es macht einen Heidenspaß. Ein Jahr später zeigt Harmonix erneut die Grenzen der Wunderkiste und erweitert die Erfahrung an genau den richtigen Stellen. Falls ihr Fans des Erstlings seid, braucht ihr gar nicht weiter lesen, sondern könnt sofort in den Laden stürmen und anschließend vor dem Fernseher turnen. Die größte Erweiterung ist der Mehrspieler-Modus, in dem nun zwei Personen gleichzeitig gegen- oder miteinander tanzen können, wozu euer Zimmer wirklich monströse Ausmaße haben sollte. Ihr benötigt nicht nur über 3 Meter Abstand zum Fernseher, sondern auch genügend Platz, damit beide Spieler sich nicht treffen können. Besonders bei Tanzschritten wie in Lenas Satellite, in denen ihr schon mal einen Meter nach links oder rechts schreitet, leiden ansonsten die Einrichtung oder euer Schienbein. Read more… |
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| Super Mario 3D Land - Test |
| Mario-Abenteuer gibt es in zwei Geschmacksrichtungen. Manche Marios setzen auf Inspiration, Innovation und neue Ideen. Titel wie Super Mario Bros., Super Mario 64 oder Super Mario Galaxy sind so frisch, so neu, so brillant, dass sie ihr Genre neu definieren, wenn sie nicht ohnehin direkt ein ganz Neues aus der Taufe heben. Andere Marios setzen eher auf Evolution, sie verfeinern und bauen die Ideen aus, die von innovativen Mario-Episoden der ersten Kategorie etabliert wurden. Zu dieser Gruppe gehören großartige Spiele wie Super Mario Galaxy 2, Super Mario World und New Super Mario Bros. Wii. Legt man nun dieses gerade spontan von mir erdachte (und sicherlich in Kürze schon kanonisierte) Einteilungsschema an Super Mario 3D Land an, dann ist schnell klar, dass wir es hier mit einem Vertreter der zweiten Kategorie zu tun haben. So richtig neue Ideen bringt Marios lang erwartetes 3DS-Debüt nicht auf den Tisch, tatsächlich erweist sich das Spiel als eine Art Best-Of der Mario-Geschichte mit einem starken Fokus auf dem meisterhaften NES-Titel Super Mario Bros. 3. Von dort holt sich Super Mario 3D Land den knuffigen Waschbäranzug, die elastischen Notenblöcke, die Luftschiff-Armada und vor allem den spielerischen Fokus auf kurze, überschaubare Levels. Ihr erkundet hier nicht die ausladenden Welten eines Super Mario Sunshine, jede Stufe in Super Mario 3D Land kann innerhalb von etwa vielleicht drei Minuten zum Anschluss gebracht werden. Kurze, perfekt designte Levels mit ein paar gut versteckten Geheimnissen, der ein oder anderen Alternativ-Route und jeweils drei versteckten großen Münzen, die es zu sammeln gilt, erwarten euch hier. Dabei stellen sich euch Goombas, Koopas, verschiedene Piranha-Pflanzen, grimmige Hummeln und manch ein anderer Gegner in den Weg. Die werden wie immer per Kopfsprung, Feuerball oder einen flotten Wischer mit dem Waschbärschwanz unschädlich gemacht und hinterlassen meist die ein oder andere Münze, derer 100 verschaffen euch ein weiteres Leben in eurem stetig wachsenden Vorrat. Die großen Münzen, die ihr sammelt, setzt ihr später im Spiel ein, um verschlossene Levels freizuschalten - nach acht Stufen steht ihr vor dem finalen Endgegner und zieht dem die schuppigen Hammelbeine lang. So weit, so klassisch. Read more… |
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| Halo: Combat Evolved Anniversary - Test |
| War ja nur eine Frage der Zeit, wann Microsoft damit anfangen würde. Sony und Ubisoft, SEGA und Capcom gehen schon seit einer Weile ihr Backlog durch und gucken, welche Hits man remodelliert auf den Markt werfen kann. Mal gut, mal ein wenig herzlos, aber ehrlich gesagt auf dem HD-Screen immer willkommen. Jetzt also Halo, der erste im großen Stil relevante Shooter für Konsolen und wohl der einzige Grund, dass die Black-Box nicht gleich das zeitliche segnete. Man kann die Geschichte spinnen, dass der aktuelle Markt ganz anders aussehen würde, hätte Bungie mit diesem einen Titel die erste Xbox nicht vom Ladenhüter zum Hip des Moments gewandelt. Vielleicht keine 360, Sony genießt Marktdominanz, Nintendo ungefähr da, wo sie jetzt sind. Insoweit, ja es macht Sinn, diesem Spiel zum Zehnjährigen gratulieren. Persönlich kann ich dazu nur sagen, dass mich erst die 360 zum Shooter-Spielen per Pad brachte und ich davon in der letzten Generation noch nichts hielt. Halo spielte ich auf dem PC, damals würde ich sagen "The way it was meant to be". Heute, zehn Jahre später und mit einer polierten HD-Fassung im Laufwerk ... ja, ich kann verstehen, warum die Konsolenspieler so aus dem Häuschen waren. Das Ding spielt sich einfach hervorragend. Das reine Gefühl der Bewegung und der Waffen klickt immer noch sofort. Es gibt hier keine Sekunde, in der man, konzentriert auf das Spiel selbst, daran denkt, einen zehn Jahre alten Titel vor sich zu haben. Im Gegenteil, häufig genug wünscht man sich, dass so mancher aktueller Titel leisten würde, was hier ursprünglich von Bungie geschaffen und jetzt von 343-Studios neu aufgelegt wurde. Zumindest, bis man einen seiner Gefährten anhaut, ob er nicht mal nen bisschen Muni hat oder ob er die Waffe tauschen möchte. Das kam später erst. Oder bis man zwei Needler gleichzeitig und zweihändig nutzen will, um den Space-John-Woo zu machen. Gab es erst später. Oder bis man vernünftig einen Banshee steuern möchte. Oh, halt, das hat noch nie funktioniert. Halo hat sich wie alle guten Serien entwickelt und bei Weitem nicht all die schönen Dinge, die in Reach rückwärts geboten werden, sind hier drin. Read more… |
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| Saints Row: The Third - Test |
| Die Abteilung Geschmack hat ab sofort wieder Urlaub. Das dritte Saints Row macht die Not zur Tugend und distanziert sich weiter von den beachtlichen weltenbildnerischen Qualitäten des Rockstar-Gangsterzirkus. In der Folge liefert Entwickler Volition Inc. aus dem Städtchen Champaign, Illinois das, was die meisten Spieler von GTA sowieso immer wollten, wenn sie nicht gerade im Namen der Handlung mit Drogen dealten oder wildfremde Menschen um die Ecke brachten: Das totale Chaos. Das wird erst dadurch so wunderbar befreiend, weil die spezielle Marke Open-World-Wahnsinn, die man in Saints Row mitmacht, in einer Welt passiert, die im Grunde die Karikatur der Karikatur ist, die Grand Theft Auto seit dem vierten Spiel von der unseren zeichnet. Die gewaltsame Willkür, die der Spieler in den Straßen der vier Bezirke von Steelport gegen Passanten, Gesetz und gegnerische Gangs entfesselt, driftet auf diese Weise niemals ins Böse oder Grausame ab. Allein schon, weil Gut und Böse, Recht und Unrecht Konzepte sind, die in diesem Sandkasten keinerlei Bedeutung haben. Anstatt finstere Gewaltfantasien zu bedienen, zelebriert Saints Row 3 die Kunst der albernen und manchmal auch zynischen Gemeinheit. Als würden betrunkene Cosplayer im Requisitenlager eines Porno- und B-Film-Studios Tom & Jerry inszenieren, kitzeln himmelschreiend lustige Ragdolls und beknackte Waffenkreationen vor allem das Schadenfreude-Zentrum zwischen den Ohren, ohne die für das Empathie-Empfinden zuständigen Hirnwindungen auch nur zu streifen. Read more… |
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| L.A. Noire: The Complete Edition (PC) - Test |
| Hinweis: Schaut in unsere L.A. Noire Komplettlösung, wenn ihr Hilfe bei der Lösung der Fälle braucht oder Filmrollen und Zeitungsartikel sucht. PC dauert derzeit bei Rockstar - und nicht nur bei denen - irgendwie immer etwas länger und das ist auch bei der Crime-Story L.A. Noire nicht anders. Jetzt, ein paar Monate, nachdem PS3- und Xbox-360-Spieler bereits alle Fälle im L.A. der späten 40er lösten, kommt die "Complete Edition" auf den PC und, oh Wunder, bietet das gleiche eindrucksvolle Spiel, das es bereits auf den Konsolen war. Das "Complete" bezieht sich auf das im Preis erhaltene Paket der Zusatzmissionen, die man für die Konsole noch extra kaufen musste. Insoweit bekommen hier PCler eine echte Entschädigung für die längere Wartezeit. Sonst hat sich nicht so viel getan. Ich hatte ja ein wenig die Hoffnung, dass man die PC-Version mit der dahinterstehenden Hardwareleistung nutzen würde, um den Rest der Stadt auf das unglaubliche Niveau der Gesichter in diesem Spiel zu heben, aber das ist leider nicht passiert. Ein schönes Spiel bleibt es allemal, aber der Unterschied zu den extrem lebensechten Zügen, aus denen ihr Emotionen lesen sollt und könnt, ist nach wie vor vorhanden. Read more… |
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| The Legend of Zelda: Skyward Sword - Test |
| Hinweis: Braucht ihr Hilfe bei Links neuestem Abenteuer? Schaut in die Zelda: Skyward Sword Komplettlösung. Mit der Tradition ist es bei Videospielen so eine Sache. Besonders langlebige Serien sind stark an sie gebunden und schöpfen ihre eigene Identität stark aus ihrer Geschichte. Doch Tradition ist ein zweischneidiges Schwert. Kreist eine Serie irgendwann zu sehr um ihre eigene Historie, dann drohen kreative Stagnation und gelangweilte Fans. Konfrontiert man die Spieler dagegen mit zu vielen Neuerungen und Veränderungen, dann kann es schnell passieren, dass die mühsam erworbene Identität verloren geht und damit gleichzeitig die Loyalität der ehemals so treuen Fanbasis schwindet. Bei den Mario-Spielen hatte Nintendo für diese ganz besondere Herausforderung stets ein sehr, sehr glückliches Händchen, bei der Zelda-Serie fiel aber selbst Japans bestem Entwickler dieser diffizile Balance-Akt nicht so leicht. Trotz aller Qualitäten schien sich in den letzten Zelda-Episoden ein wenig Stagnation breitzumachen. Auf manch einen Spieler wirkte der Wii-Launch-Titel The Legend of Zelda: Twilight Princess eher wie ein grafisches Update des ewigen Fan-Favoriten Ocarina of Time, während die Segeleien und Bahnfahrten der letzten beiden DS-Episoden Phantom Hourglass und Spirit Tracks sich für viele Spieler einfach zu weit von dem entfernten, was sie von einem Zelda-Spiel erwarten. Read more… |
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| Need for Speed: The Run - Test |
| Wie in jedem Konsolenzyklus um diese Zeit nähern wir uns so langsam der Phase, in der man Spiele wieder über die Technik verkauft. Die aktuellen Konsolen und die Grafik-Engines, die mit ihnen im Sinn entwickelt wurden, liegen leistungstechnisch in den letzten Zügen. Was die Grafik angeht, glaubt man, schon alles gesehen zu haben. Überraschungen, im Guten wie im Schlechten, werden selten. Das ist wie immer der Zeitpunkt, an dem die Branchenführer beginnen, Ersatztechnologien nachzuschieben, die dann auch schlagwortartig und verkaufsfördernd im Mittelpunkt der Kommunikation stehen und natürlich auch schmuck auf der Spiele-Verpackung prangen. So geschehen im Falle EA und DICE, die mit der Frostbite-2-Engine eine Middleware geschaffen haben, die - entsprechende Hardware und Know-How vorausgesetzt - die "Grafik von morgen, schon heute" stemmt. EA Black Box, deren Formkurve in Sachen NfS nach "Undercover" mit Need for Speed World im letzten Jahr einen weiteren traurigen Tiefpunkt erreichte, besitzt dieses Know-How offensichtlich nicht.The Run sieht auf Konsole aus wie ein Spiel aus der ersten Software-Generation, in Einzeldisziplinen sogar noch schwächer. Und wenn man weiß, warum die Wahl des Entwicklers auf Frostbite 2 fiel, anstatt zum Beispiel auf dem fantastischen Grundgerüst aufzubauen, das Criterion für das exzellente Hot Pursuit aus dem letzten Jahr gebastelt hat, dann ist das sogar noch viel ärgerlicher. Viel, viel ärgerlicher. Read more… |
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| Assassin's Creed: Revelations - Test |
| Hinweis: Braucht ihr Hilfe in Konstantinopel? Dann werft einen Blick in unsere Assassin's Creed: Revelations - Komplettlösung, Lösung, alle Missionen, Sequenzen und Erinnerungen und in die Assassin's Creed Revelations - Komplettlösung, Trophäen, Achievements, Animus-Datenfragmente, Versteckte Gruft, Bomben, Kampf-Tipps, Templer-Kenntnisstand, Festen-Verteidigung. Wo "Brotherhood" für die letzte Assassin's-Creed-Episode ein stimmiger und vor allem nachvollziehbarer Namenszusatz war, so zielt "Revelations" doch ein bisschen an Inhalt und Themen der finalen Ezio-Episode vorbei. Mit Offenbarungen hält sich das dritte und finale Ezio-Abenteuer nämlich ein wenig zurück. Ich habe sie nicht gezählt, möchte aber fast behaupten, es gibt kaum mehr konkrete Antworten als in jedem anderen Spiel der Serie. Immerhin: Ubisoft Montreal, das im vierten AC-Teil mittlerweile von ebenso vielen Satellitenstudios des Spiele-Riesen unterstützt wird, sieht zumindest davon ab, allzu viele neue Kopfkratzer in den pseudo-historischen Verschwörungscocktail plumpsen zu lassen. Und auch, wenn die letzte Verbeugung des Florentiner Assassinen für meinen Geschmack ruhig noch etwas tiefer und pathetischer hätte ausfallen dürfen, werden einige Animus-interne Handlungsfäden zwischen Ezio und Altair gespannt, die beiden Figuren letzten Endes einen befriedigenden Abgang bescheren. Read more… |
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| Raving Rabbids: Alive and Kicking - Test |
| Entgegen der landläufigen Meinung ist ein gutes Partyspiel nicht mal eben an einem Wochenende zusammenprogrammiert. Ein Titel, der in ausgelassener Runde die Stimmung hochhalten soll, muss in vielen verschiedenen Bereichen genau den richtigen Ton treffen: Die Einzeldisziplinen müssen wie aus der Kanone geschossen kommen, lustig anzuschauen sein und irgendwie gleichzeitig intuitiv und doch nicht zu simpel sein. Dass Raving Rabbids: Alive and Kicking, der erste Titel mit Ubisofts außerirdischen Hasen für Kinect, nur vereinzelt Laune aufkommen lässt, liegt nicht einmal daran, dass sich das Spiel nicht zwischen animiertem Trickfilm-Look und den gewohnten Polygon-Karnickeln entscheiden kann - und damit wirkt, als hätte man das Spiel auf den letzten Drücker mit günstiger zu produzierenden Flash-Animationen aufblasen wollen. Nein, das Spiel gibt sich redlich Mühe, an all den oben erwähnten Checkboxen seine Häkchen zu machen. Trotzdem langt es dabei irgendwie doch noch viel zu oft daneben. Fangen wir mit den Sonnenseiten an: Selbst nach dem x-ten Rabbids-Titel versprühen die Nager noch diesen geisteskranken, klebstoffschnüffelnden Charme. Das Animationsteam verleiht seinen überkoffeinierten Stars viele kleine, schräge Animationen, über die man selbst dann noch schmunzelt, wenn man sich eigentlich sicher ist, mit diesem Spiel gerade keine wirklich gute Zeit zu verleben. Dazu kommen einige wirklich gut gelungene Mini-Games, die man gerne auch mehrmals probiert und in denen man tatsächlich das Gefühl hat, dass es sich lohnt, auf Highscore zu spielen. Read more… |
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| Rayman Origins - Test |
| Ich wusste, dass es mich früher oder später kriegt. Irgendwann würde er garantiert kommen. Der Punkt, an dem aus einem ständigen Schmunzeln zuerst ein schiefes Grinsen und schließlich ein lautes, befreiendes Lachen wird. Humor ist ja eine Disziplin, an der sich kaum ein Videospiel versucht und die meisten letzten Endes doch gnadenlos scheitern. Hier ist es anders. Von der ersten Minute an beginnen die Mundwinkel unwillkürlich nach oben zu wandern. Da ist der herrlichst animierte schnarchende Globox. Die grantige Chefin der Toten, die vor Wut schäumt, weil Raymans Rasselbande da oben selbst beim Schönheitsschlaf noch so einen Lärm fabriziert. Der entrückt grinsende Guru mit dem langen Bart... und es wird witziger. Wenn der unförmige Globox mit der flachen Hand derbe Watschen verteilt, ein missmutiger Gegner mit Hut geplättet an der Wand hängt oder ein zu groß geratener, mies gelaunter Broiler euch gegenüber steht, dann wird es schon manchmal grenzwertig. Aber am Ende war es die grinsende Wurst, die meinen letzten Widerstand gebrochen hat. Ich traf sie im Küchen-Level, sie hüpfte mit herrlich debilem Gesichtsausdruck in einer heißen Pfanne umher und konnte es gar nicht erwarten, dass ich sie als Plattform missbrauche. Dazu kam es aber nicht: Der Anblick der schrägen Gestalt in der Pelle war dann doch zu viel - ich musste erst einmal den Controller bei Seite legen und mir diesen wunderbar durchgeknallten Zeitgenossen genau ansehen. Read more… |
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| Red Orchestra 2: Heroes of Stalingrad - Test |
| Wer für sein Leben gerne Call of Duty und ähnliche Titel im Multiplayer spielt, kann sich gleich wieder umdrehen und diesen Artikel verlassen. Nein, für euch gibt es hier vermutlich nichts zu sehen. Wer Red Orchestra 2 spielen möchte, der braucht gleich mehrere Dinge: Erst mal Geduld, denn wer unbedacht durch die Gegend läuft, wird meist sofort die Konsequenzen zu spüren bekommen. Und dann solltet ihr auch kein Problem damit haben, oft zu sterben, denn das kann hier sehr schnell passieren. Aber immer schön der Reihe nach... Im Gegensatz zu der auf meist auf Einsteigerfreundlichkeit bedachten Konkurrenz setzt Red Orchestra 2 wirklich weitestgehend auf Realismus. Heißt für euch zum Beispiel, dass ihr kein Fadenkreuz habt und lediglich über Kimme und Korn anständig zielen könnt. Ebenso reicht oftmals ein einziger Treffer aus, um eure Lebenslichtlein auszupusten - und dabei sind nicht ausschließlich Headshots gemeint. Bei einem Streifschuss habt ihr noch etwas Glück und könnt zumindest eure begrenzten Bandagen einsetzen, um die Blutung zu stoppen. Wenn ihr denn schnell genug seid. Währenddessen könnt ihr euch nicht nur hinter Mauern kauern oder in den Dreck werfen und auf allen Vieren über den Boden kriechen, auch ein Deckungssystem ist vorhanden, das euch zusätzlichen Schutz gewährt. Wie gut der ist, zeigt euch ein kleines Symbol an. Achtet allerdings darauf, euch nicht hinter Holzzäunen vor einem guten Maschinengewehr zu verstecken, das geht meist nicht gut. Gleiches gilt für dünne Wände, die Kugeln locker durchschlagen können. Read more… |
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| The Elder Scrolls 5: Skyrim - Test |
| Hinweis: Braucht ihr Hilfe in Skyrim? Werft einen Blick in unsere Skyrim - Komplettlösung und Quest-Lösung und in die Skyrim Tipps und Tricks Wie war das eigentlich damals, als man noch nicht der abgebrühte Spieler war? Der, der hartherzig einen Blick auf die Welt von Skyrim wirft und nicht für eine Sekunde davon beeindruckt ist, nicht wirklich jedenfalls? Schon gar nicht verwirrt ob all der Möglichkeiten in einer unbegrenzten Welt? Die Frage ist müßig. Wie sieht ein Kind die Welt? Was wäre, wenn man alles noch mal wie das erste Mal erleben könnte? Und so weiter. Und doch der Müßigkeit voll bewusst, stellte ich mir in den ersten Stunden genau diese Frage, als ich mit der blinden Sicherheit eines Schlafwandlers erste Quests annahm. Ich fühlte mich sofort in dem neuen Interface zuhause - und das, obwohl alles anders und vor allem sehr viel besser in dieser Richtung wurde -, fand innerhalb von Minuten die ersten Orientierungspunkte, ohne auf die Hauptquest zurückzugreifen, schaute instinktiv hinter die Illusion in ihre Mechaniken. Wie ein präzises, wohlvertrautes Uhrwerk ticken sie in den Knochen von Skyrim. Ich kenne ihr Tempo, ihren Stundenschlag, in dem die großen Quest-Momente getaktet sind und ich genieße jede Minute davon. Aber trotzdem: Wie viel wundervoller wäre es, dies nicht zu tun, sondern die Welt neu zu erleben. Read more… |
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| Off-Road Drive - Test |
| Es gibt Spiele, bei denen man sofort weiß, welches Feature man schmerzlich vermissen wird. Off-Road Drive ist hierbei ein klassisches Beispiel. Minuten habe ich das Hauptmenü nach einem Freie-Fahrt-Modus, einem Abenteuer-Modus durchwühlt - ohne Ergebnis. Gibt es nicht, will man wohl nicht. Dabei ist genau dieses Spiel für solch einen Modus prädestiniert. Frei durch die Gegend über Stock und Stein, durch Schlamm, Sümpfe und Pfützen brausen, eben das pure Off-Road-Feeling genießen. Stattdessen verschlägt es euren SUV lediglich auf enge Kurse, die dafür aber in einem absolut horrenden Zustand sind. Es ist somit nicht nur der Kampf um die beste Zeit, sondern vielmehr das Bewältigen der Strecke an sich. Hat man das erst mal geschafft, darf man sich um die Zeit und die nicht sichtbare Konkurrenz sorgen machen. Die vom russischen Entwickler 1C Avalon simulierten Off-Road-Rennen sind eine interessante Disziplin, erfordern sie doch einiges an Fahrgefühl und den entsprechenden Riecher in der richtigen Situation. Hindernisse wie mitten auf der Fahrbahn liegende Baumstämme, Geröll, tiefe Matschgruben, Sümpfe oder matschige Anstiege müssen erst mal gemeistert werden. Simples Vollgasfahren ist nicht, vielmehr verändert ihr stetig die Einstellungen eures Fahrzeugs. Ihr spielt mit dem Differential, verändert den Reifendruck oder zieht euch mit einem Seil aus dem Matsch. Mal fahrt ihr 4x4, mal nur 2x2. Selbst das einfache Durchfahren einer etwas tieferen Wassergrube wird zum Erlebnis, da die Gänge im richtigen Moment für das entsprechende "Momentum" zurückgeschaltet werden müssen. Ansonsten bleibt man stecken. Dann versucht man sich mit Vor- oder Zurückzucken des Fahrzeugs aus der Situation zu befreien. Mit Pech, zum Beispiel in einer Matschgrube, gräbt man sich dann noch tiefer ein. Die Physik funktioniert außerordentlich gut und unterscheidet auch, ob ihr beispielsweise mit den Vorderreifen auf festem Untergrund und mit den Hinterreifen noch im Matsch steckt. Gelegentlich hat aber auch sie einige Aussetzer, etwa dann, wenn ihr mit entsprechendem "Momentum" über Geröll rast, obwohl es euren Wagen eigentlich ausheben sollte. Eine Reset-Taste gibt es zwar auch, diese ist aber mit einer Strafzeit versehen und setzt einen mitunter auch gerne mal direkt wieder mitten ins Hindernis anstatt davor. Teilweise kam es sogar vor, dass ich irgendwo komplett in der Streckenbegrenzung steckenblieb und nicht mal der Reset half. Read more… |
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| Disgaea 4: A Promise Unforgotten - Test |
| In der Welt von Disgaea gehen die Uhren schon seit jeher etwas anders. Will man an den Schulen der Unterwelt als Rowdy gelten, dann benimmt man sich am besten wie ein braver Streber. Wirft man einen holzbeinigen Pinguin, dann explodiert der für gewöhnlich und ist man mit der hiesigen Gesetzgebung nicht einverstanden, dann verprügelt man einfach ein paar Parlamentsmitglieder und schon sieht die Sache wieder rosiger aus. Eigentlich schade, dass sich dieses Prinzip nicht auf die Realität anwenden lässt. Aber da ist bei weitem noch nicht der einzige Faktor, der Disgaea so speziell macht. Die Reihe, die Nippon Ichi Anfang des Jahrtausends den Weg in den Westen ebnete, ist nicht nur albern und durchgedreht, Disgaea stemmt sich auch mit fast schon beeindruckender Vehemenz gegen jegliche Art von grafischem Fortschritt. Das erste Disgaea auf der PS2 war technisch und grafisch noch fest in den alten PSone-Zeiten verwurzelt und der dritte Teil auf der PlayStation 3 sah da nicht dramatisch besser aus. Das ist freilich nicht auf handwerkliches Unvermögen seitens Nippon Ichi zurückzuführen, vielmehr hat diese Entscheidung rein ästhetische Gründe. Für viele Spieler war gerade die PSone-Ära die goldene Zeit der japanischen Rollen- und Strategiespiele, und da ist alle paar Jahre ein flottes Disgaea doch die perfekte Art und Weise, sich wieder einmal für ein paar Tage / Wochen / Monate in diese glücklichen Zeiten zu flüchten. Spätestens eine Option des neuen Disgaea unterstreicht dieses mäßig Gewagte jetzt endgültig. Read more… |
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| Call of Duty: Modern Warfare 3 - Test |
| Für den Test zu Modern Warfare 3 wurden wir nach London verfrachtet und konnten dort zwei volle Tage lang Kampagne, Koop und Multiplayer der 360-Version antesten und einen Blick auf die PS3-Fassung werfen. Nachdem die Kampagne auf Hardened bezwungen war, ging es ausschließlich online weiter. Insgesamt kam ich auf ca. 14 Stunden Mehrspieler-Erfahrung, erreichte Level 40 und konnte alle Spec-Ops-Missionen abschließen. Genug, um zumindest Xbox 360 und PS3 zu bewerten, schließlich ist der Unterschied zu den anderen Teilen der Reihe sowohl technisch als auch inhaltlich nicht allzu groß. Der PC-Test folgt, sobald wir die entsprechende Version in den Händen halten. Modern Warfare 3 stellt mich als Tester vor ein schwer zu lösendes Problem. Greift bei einem Produkt wie Call of Duty das übliche Wertungssystem überhaupt noch? Die beteiligten Studios haben in den letzten Jahren das zugrunde liegende System so verfeinert und auf die gewaltige Zielgruppe zugeschnitten, dass echte Innovationen und Neuerungen nur noch im Detail stattfinden können oder sogar müssen. Das Ganze ist in etwa vergleichbar mit FIFA oder PES. Hier ein Animationssystem, dort ein neuer Modus oder eine leicht verbesserte KI, mehr geht einfach nicht. Schließlich muss man mit den jährlichen Updates über 20 Millionen Spieler zufriedenstellen, die gegenüber "ihrem" Produkt eine gewisse Erwartungshaltung haben. Die Kreativen können also am Ende nur ein Konsensprodukt auf den Markt werfen, dessen Qualitäten vor allem im optimalen Ausnutzen der vorhandenen Elemente bestehen. Das ist weder sonderlich sexy noch wirklich bahnbrechend, aber eben im selbst gesteckten Rahmen noch immer von herausragender Güte. Besonders dann, wenn man es mit Battlefield 3 vergleicht, das sich bei der Kampagne in die Höhle des Löwen wagte und erfolglos versuchte, den Branchenführer zu kopieren. Read more… |
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| GoldenEye 007 Reloaded - Test |
| Dieser letzte Level... Dieser. Verdammte. Letzte. Level. Ganz ehrlich, ich hasse ihn. Schon in der Wii-Version von GoldenEye 007 trieb er mich damals regelrecht auf die Palme und auch auf den HD-Konsolen hat sich das nicht geändert. Ein Zeitlimit, viele Gegner und besonders der nervige Checkpoint werden hier manche Spieler zur Verzweiflung treiben. Denn selbst, wenn ihr beziehungsweise eure Partnerin nach mehreren Minuten am dritten zu hackenden Terminal zu Gange seid und dann scheitert, dürft ihr den gesamten Abschnitt nochmal von vorne beginnen. Aufgrund des knappen Zeitlimits müsst ihr hier wirklich sehr schnell aufräumen, ansonsten verkommt die Aufgabe zum Geduldsspiel. Aber okay... Ein Jahr nach der Wii-Version nun also die HD-Fassung. Wer bislang gewartet hat, dem kann ich nur sagen: Eure Geduld hat sich gelohnt. Sowohl steuerungstechnisch als auch optisch ist das Spiel auf Xbox 360 und PlayStation 3 deutlich überlegen, es bekommt hier einen ganz neuen Glanz. Klar, es ist vielleicht keine Referenz und hier und da sehen Texturen nicht ganz so toll aus, aber alles in allem hat man hier doch ein stimmiges Gesamtbild mit oftmals wirklich tollen Effekten und 60 Frames pro Sekunde vor sich. Und insbesondere Daniel Craig wurde als Bond sehr gut ins Spiel übertragen. Eigentlich schade, dass man ihn dann nur so selten zu Gesicht bekommt. Rein inhaltlich steckt die Wii-Fassung praktisch 1:1 auch in der HD-Variante. In vielen Situationen bietet sich euch im Verlauf der Kampagne die Möglichkeit, leise oder laut vorzugehen. Schleicht euch an Wachen vorbei, schaltet sie aus, ohne Aufmerksamkeit auf euch zu lenken, oder ballert euch einfach mitten durch sie hindurch. Was ihr bevorzugt, liegt natürlich an euch, aber wählt ihr den Schleichweg, stehen euch dazu oft alternative Routen zur Verfügung, mit denen ihr unbemerkt in gewisse Räume vordringt, und ihr bekommt es, wenn ihr keinen Alarm auslöst, mit weniger Feinden zu tun. Im Gegenzug braucht ihr dazu Geduld, Timing und ein gutes Auge, um die entsprechenden Möglichkeiten zu entdecken. Read more… |
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| Go Vacation - Test |
| Eine bunte Insel voller fröhlicher Zeitgenossen! Mini-Spiele für bis zu vier Spieler! Sogar das Balance Board wird unterstützt. Allein diese drei Punkte genügen heutzutage, um so ziemlich jeden Eurogamer-Leser geradezu instinktiv zu veranlassen, diese Seite so schnell wie nur irgendwie möglich zu schließen oder sie doch zumindest über einen beliebigen Link zu verlassen. Aber halt, halt, nicht so schnell. Immerhin ist nicht jedes Spiel, das auf eine lustig-buntige Auswahl an Mehrspieler-Aktivitäten setzt, von vornherein ein billig produziertes Vehikel, mit dem ein gewissenloser Publisher lediglich ahnungslose Gelegenheitsspieler abkassieren will. Es gibt durchaus auch positive Ausnahmen. Eine davon ist eben das von Namco Bandai entwickelte und von Nintendo selbst vertriebene Go Vacation. Gut, wahrscheinlich habt ihr euch das schon gedacht, sonst würden wir es hier ja schließlich nicht testen. Die große Urlaubsinsel ist in vier Zonen aufgeteilt: Mountain, Snow, Marine und City. In jeder davon findet ihr jede Menge Aktivitäten. Vom simplen Rennspiel über eine lustige Ski-Abfahrt, Rafting-Touren oder Volleyball-Matches ist tatsächlich für jeden Geschmack etwas dabei. Da gelegentlich auch Wii MotionPlus und das Balance Board unterstützt werden, fühlen sich die meisten Disziplinen auch angenehm abwechslungsreich an, auch wenn aufgrund der reinen Menge - 50 verschiedene Aktivitäten erwarten euch hier immerhin - gewisse Parallelen natürlich nicht ausgeschlossen sind. Read more… |
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| Download Round-Up: Bejeweled 3, War of the Worlds |
| Manchmal glaube ich, dass Entwickler den Spieler einfach nur ärgern möchten. Nehmen wir als perfektes Beispiel War of the Worlds aus dieser Woche. Und damit meine ich nicht einmal das Gameplay oder überhaupt das gesamte Spiel. Nein, das Studio hat einen Erfolg in das Spiel eingebaut, der nur dazu existiert, um euch in den Wahnsinn zu treiben. Schaffe die gesamte Kampagne in einer Sitzung, ohne zu sterben. Doch diese fast schon unmögliche Aufgabe ist nicht genug. Nein, sie müssen es einem noch schön ins Gesicht reiben: "Einer von 138.000 Spielern schafft diesen Erfolg", prangt es provokant auf dem Ladebildschirm. So weckt man keinen Ansporn im Spieler, sondern zeigt ihm bloß den virtuellen Mittelfinger. Ein Super Meat Boy dürfte sich diesen Satz zumindest wegen seiner perfekten Steuerung und dem Leveldesign noch als Witz leisten. Xbox Live Arcade - 1200 Microsoft Punkt (15 Euro) Read more… |
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| Der Herr der Ringe: Der Krieg im Norden - Test |
| "Gerade ist der Nachfolger zum gesuchten Spiel erschienen. Hier schlägt sich ein ungleiches wie ungerades Heldengespann durch Bilderbuch-Landschaften." Koop-Fixierung kann Fluch und Segen sein. Was zu dritt richtig Laune bringt, muss diese Eigenschaft allein gespielt noch lange nicht mitbringen. Bei Herr der Ringe ist die Differenz vom Spielspaß, den man als Einzelner hat, zum Glück nicht unendlich groß, aber man merkt schon, dass eine KI niemals - oder zumindest nicht für 60 Euro in einem Consumer-Produkt - leisten kann, was gute Freunde vermögen. Wäre ja irgendwie auch bedenklich, wenn es anders wäre, aber so oder so: Allein kommt man hier nicht so richtig auf einen grünen Zweig. Oder vielmehr: Tut man doch, aber irgendwas wurmt doch immer. Der Herr Der Ringe: Der Krieg im Norden ist in seinem Herzen und trotz der leicht in die Third-Person gekippten Sicht kaum etwas anderes als die Dungeon-Crawler Baldurs Gate: Dark Alliance oder Champions of Norrath, für die Entwickler Snowblind zu PS2-Zeiten zu Recht berühmt wurde. Die dort so perfekte Balance aller Elemente - der Ausrüstung, der Fertigkeiten, der Klassen - findet sich auch in Krieg im Norden wieder und eigentlich sogar in einer Art höherer Form. Nicht nur ein Held, sondern drei verschiedene mussten in unisone Einheit geschmiedet werden, möglichst ohne Schweißnähte erkennbar zu lassen. Da will man leicht verzeihen, dass man sich mit Dresch-Armbrust-Zwerg, Schwert-Bogen-Waldläufer und Magie-Elfe nicht gerade auf glattes Eis begab, sondern die sich offensichtlich Ergänzenden wählte. Read more… |
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| Sonic Generations - Test |
| Ich denke, ich bin jetzt durch jedes "Sonic ist zurück", "Sonic ist wieder gut", "dieses Sonic kann es" und ähnliche Intro-Szenarien für diesen Test durch. Ich habe sie alle in den Vorschauen und den Tests zu Sonic 4 und Sonic Colours aufgebraucht. Die Wiederholung ändert zwar nichts an der Grundaussage oder ihrem Wahrheitsgehalt, aber selbst mich beginnt es zu langweilen. Und Langeweile ist das Letzte, was eine Runde mit Sonic Generations verbreitet. Man kann aber noch länger über das Wunder debattieren, dass der Igel überhaupt so lange lebte. Was mag wohl sein Appeal sein? Er ist definitiv ein Kind der 90er mit seinen Turnschuhen, seinen "What´s up"- und "Long time no see"-Sprüchen. Aber selbst, als sich diese Dinge noch in der eigenen Dekade überlebten, zog Sonic sein Ding durch, auch wenn die Qualität der Spiele immer weiter absackte und jeder neue Sidekick eben auch ein Tritt in die Seite eines Fans war. Seine Wandlung zu einer Art Superheld hat auch nie ganz funktioniert. Wie auch. Er ist ein Igel, der Turnschuhe trägt und Chilidogs liebt. Mystery Mens Blauer Raja hat mehr Superhero-Street-Cred als der blaue Igel. Der Igel schämt sich ja nicht einmal dafür, sondern posiert mit diesen Qualitäten im Intro zu Generations. Und gleichzeitig wirkt es mal wieder durch SEGAs Händchen für bunte Farbgestaltung und das richtige Maß an Kitsch und Zucker in der audiovisuellen Abteilung für Sympathie. Auf seine ganz eigene Weise ein fast schon zeitloses, übergreifendes Cartoon-Phänomen, das wohl nach dem gleichen Mustern in seinen besten Momenten einen blauen Turnschuhigel ebenso cool wirken lassen kann wie einen schnauzbärtigen Klempner mit Latzhose. Manche Dinge muss man nehmen, wie sie kommen, endgültig erklären lassen sie sich auch nicht. Read more… |
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| Sesamstrasse: Es war einmal ein Monster - Test |
| "Im Süden versuchen sie, das Schlimmste zu verhindern. Gegenüber sind sie dem Namen nach schon mittendrin. " Bevor ich mit dem eigentlichen Test beginne, möchte ich einigen von euch ein wenig Zeit ersparen. Habt ihr Kinder oder jüngere Geschwister, die sich irgendwo im Alter zwischen vier und zehn Jahren befinden? Falls ihr diese Frage mit einem eindeutigen Kopfschütteln beantwortet, könnt ihr direkt zur Hauptseite wechseln und lieber den Test zu einem anderen Spiel lesen. Sofern ihr nicht der größte Sesamstrasse-Fan seid, selbst im Alter von 40 noch die Serie schaut und euch abends im Elmo-Strampler unter eine Krümelmonster-Decke legt, werdet ihr keinen Gefallen an Es war einmal ein Monster finden. Läuft in eurer Wohnung zumindest ein kleiner Chaot durch die Zimmer, solltet ihr dieses Spiel ganz oben auf euren Wunschzettel setzen. Kein anderer Titel fixiert sich mit einem solchen Erfolg auf die oben erwähnte Zielgruppe. Woher ich das weiß? Immerhin lässt sich an meinem jungen Alter von 22 recht schnell ableiten, dass sich keine Kinder in meiner Wohnung befinden. Doch ich habe eine siebenjährige Cousine, die sich freudig mit mir vor die Xbox stellte. Ihre Eltern dankten mir ebenfalls für die geschenkte Freizeit. Read more… |
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| Battlefield 3 - Multiplayer-Test |
| Hinweis: Wenn ihr Hilfe zum Spiel braucht, werdet ihr in der Battlefield 3 Komplettlösung mit Tipps und Taktiken fündig. Infos zur Kampagne des Spiels findet ihr im Battlefield 3 Singleplayer-Test.Vorwort: Erstmals trennen wir bei Battlefield 3 Single- und Mehrspieler-Wertung. Das macht es für euch je nach eigener Präferenz deutlich einfacher, einzuschätzen, ob sich der Kauf lohnt. Außerdem versuchen wir damit dem gewaltigen Umfang von Battlefield 3 und dem qualitativen Unterschied zwischen Einzel- und Mehrspieler gerecht zu werden. Schließlich wurde der Mehrspieler-Part vor sieben Jahren noch als eigenständiges Spiel verkauft. Nun gibt es neben dieser Komponente noch eine Kampagne und einen Koop-Modus. Und ja, auch bei anderen Titeln mit einem entsprechenden Aufbau und bei denen die Wertungen so stark auseinandergehen, kann es sein, dass wir ähnlich vorgehen.Read more… |
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| Battlefield 3 - Singleplayer-Test |
| Hinweis: Wenn ihr Hilfe zum Spiel braucht, werdet ihr in der Battlefield 3 Komplettlösung mit Tipps und Taktiken fündig.Infos zum Multiplayer-Part des Spiels findet ihr im Battlefield 3 Multiplayer-Test.Vorwort: Erstmals trennen wir bei Battlefield 3 Single- und Mehrspieler-Wertung. Das macht es für euch je nach eigener Präferenz deutlich einfacher, einzuschätzen, ob sich der Kauf lohnt. Außerdem versuchen wir damit dem gewaltigen Umfang von Battlefield 3 und dem qualitativen Unterschied zwischen Einzel- und Mehrspieler gerecht zu werden. Schließlich wurde der Mehrspieler-Part vor sieben Jahren noch als eigenständiges Spiel verkauft. Nun gibt es neben dieser Komponente noch eine Kampagne und einen Koop-Modus. Und ja, auch bei anderen Titeln mit einem entsprechenden Aufbau und bei denen die Wertungen so stark auseinandergehen, kann es sein, dass wir ähnlich vorgehen.Read more… |
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| Daytona USA - Test |
| Die Frage bei Retro-Spielen, die sich eigentlich immer stellt, vor allem, wenn der Preis sich auf dem Niveau bewegt, zu dem man auch aktuelle Download-Spiele bekommt, ist die der Relevanz eines einzelnen Spiels. Nostalgisch verklärt ist Daytona USA für mich eines der besten Sahnestückchen der Spielegeschichte. Meine Saturn-Version spielte ich so lange, bis ich Gicht-artige Erscheinungen in den Händen hatte und es war das schönste Spiel überhaupt. Es war auch das Einzige, was ich für das Saturn hatte und die PlayStation war noch ein gutes Stück weg. Insoweit alles relativ. Aber welche Relevanz hat das alles heute noch? Das Ding hatte Pop-ups, die man heute nicht mehr glauben würde, ganze drei Strecken waren es, keine "echten" Autos und auch nur eins, das man fahren konnte. Der Automat, an dem sich diese Umsetzung orientiert, hatte hierzulande zwar eine minimale Verbreitung, aber niemals den Impact, den er in den USA hatte, wo mit schöner Regelmäßigkeit Turniere im Vier-Spieler-Kabinett ausgetragen wurden. Warum also sollte Daytona USA hier und heute für euch relevant sein? Zwei Gründe. Erstens und sehr einfach: Es macht immer noch höllisch viel Spaß! Zweitens, etwas komplizierter: Es ist ein Zeitzeuge einer eigenwilligen Ära der Spielegeschichte, die von SEGA in seiner ganz eigene Nische entscheidend mitgeprägt wurde. Dieses Spiel lässt einen auf die beste Weise erahnen, warum diese quietschbunten Arcade-Racer mit ihrer beim ersten Hören unsäglichen Musik zwei Generationen von SEGA-Konsolen prägten und dort zum Vorzeigematerial gehörten. Read more… |
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| Uncharted 3: Drake's Deception - Test |
| Hinweis: Ihr braucht Hilfe bei Drakes drittem Abenteuer? Schaut in unsere Uncharted 3 Komplettlösung mit Tipps, allen Schätzen und Trophäen. Ich wünschte mir für eine ganze Weile, dass der letzte Indiana Jones-Film das geworden wäre, was Uncharted 3: Drake's Deception ist. Dann wurde mir klar, dass es diesen Indy-Streifen ja schon gibt. Nicht blow by blow und chase by chase, aber doch so nah dran in einigen Sekunden, dass einem sofort und spontan die richtigen Zitate einfallen. Für "Im Lateinischen gibt es kein J" musste man sich noch ein wenig strecken, aber "Vater von Indy, geben sie mir ihre Hand" passte wie die hier so oft geschwungene Faust aufs Auge. Und damit ist wohl auch klar, dass Uncharted 3 sich trotz seines Namens in inhaltlich und, wie sich gleich zeigen wird, spielerisch durchaus wohlkartographierten Bereichen bewegt. Was nicht weiter schlimm ist, da in Hollywood das echte Abenteuer-Kino zugunsten von Comic-Verfilmungen und Spielzeug-Vermarktungen ausgestorben scheint. Der emotional untote McConaughey in der Schlaftablette Sahara oder der ebenso vom Leben ermüdete Cage in den Templer-Streifen waren mit die letzten Lebenszeichen, wenn man nicht den Film nennen möchte, der seinem Hauptdarsteller zwar die höchste Gage überhaupt einbrachte, aber dessen Name in Fan-Kreisen nicht ausgesprochen werden darf.Read more… |
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| Fussball Manager 12 - Test |
| Trainer kann ein schöner, aber auch ein nervenzerreibender Job sein, wie nicht zuletzt auch das Beispiel Ralf Rangnick zeigt. Feiert man Erfolge, ist man der Held, knüpft man eine Saison später schon nicht mehr daran an, ist man der Depp und darf vermutlich seinen Hut nehmen - es sei denn, man heißt Thomas Schaaf. Es ist jedenfalls kein Job, um den ich mich im realen Leben reißen würde. Virtuell sieht das aber schon wieder ganz anders aus, obwohl auch hier manchmal die Nerven mit einem durchgehen. Dass es der Fussball Manager trotz allem als Wirtschaftssimulation und den damit einhergehenden, umfangreichen Texten, Tabellen und Co. schafft, dass man regelrecht über sein Team flucht oder Erfolge feiert, eben einfach mitfiebert, spricht eindeutig für das Spiel.Ob man nun einen der Topklubs trainiert, einen kleinen Club nach oben führen möchte oder mal eben seinen eigenen Verein aus dem Boden stampft, alles ist möglich. Ihr könnt der zurückhaltende Trainer sein, der möglichst alle Leute zufriedenstellen will, ihr könnt euch stets mit den Medien anlegen und euren eigenen Kopf durchsetzen und ihr könnt auch wie Felix Magath sein und den halben Transfermarkt leerkaufen, sofern ihr denn wollt. Read more… |
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| Download Round-Up: Dungeon Defenders, Serious Sam |
| Jedes Jahr nehme ich mir die unmögliche Aufgabe vor und jedes Jahr scheitere ich kläglich. Wovon ich rede? Ihr habt sicherlich auch schon einmal versucht, sämtliche für euch interessanten Spiele bis zum Kalenderwechsel zu beenden. Mental gehe ich bereits zum Sommerende alle wichtigen Titel durch, überlege mir, wie genau ich meine Freizeit aufteilen kann und unterliege am Ende immer der schieren Masse an Must-Haves, die dann wiederum in den Frühling wandern, nur um dort auch nicht gespielt zu werden. Da der Oktober bereits vollgepackt ist mit Dark Souls, Batman und Battlefield, werden einige Wunschtitel im stark überfüllten November wieder an mir vorbeiziehen. Und um das ganze Debakel noch zu verschlimmern, funken mir Woche für Woche solche Perlen wie Dungeon Defenders oder Guardian Heroes dazwischen. Ich weiß, Erste-Welt-Probleme und so. Wozu beschwere ich mich eigentlich über zu viele gute Spiele? Und dennoch gehe ich jede Wette ein, dass die meisten mir zustimmen. Read more… |
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| Die Sims 3: Einfach tierisch - Test |
| Es gibt einfach keinen Weg daran vorbei. Auf der Konsole fühlt sich der neueste Ergänzer für Sims 3 schlicht nicht fair an. Dem Kunden gegenüber. Auf dem PC bekommt ihr für 30 Euro ein Add-On, das den virtuellen Haushalt um Katzen, Hunde, Pferde, Hamster, Papageien und Leguane erweitert. Okay, die letzten drei mehr als Deko, weniger als "richtige" Spielfiguren, aber trotzdem. All das bietet viel spielerischen Reiz und macht mir persönlich mehr Laune - was ich nicht erwartet hätte - als Die Sims 3 an sich. Die Konsolenfassungen jedoch... 50 Euro für eine Art Sims 3, das ihr nur mit Katzen und Hunden erweitern könnt. Auf dem PC gibt es fast einen Zoo und die 360 und PS3 kommen nicht über Hunde und Katzen hinaus? Warum? Wer schon Sims 3 Anfang des Jahres kaufte und jetzt erneut den Vollpreis für ein Add-On zahlen soll, fühlt sich eh nicht so besonders gut dabei. Lasst uns deshalb erst einmal am PC bleiben. Die Prämisse von Sims 3: Einfach tierisch ist simpel. Man nehme einen Sims-Haushalt - entweder ein neuer oder einen, den ihr schon habt - und setzt Haustiere dazu. Dabei habt ihr all die Möglichkeiten, die ihr braucht, um vergangene, aktuelle oder gewünschte tierische Bewohner zu erschaffen. Read more… |
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| Tim & Struppi: Das Geheimnis der Einhorn - Test |
| Filmlizenzen gelten seit jeher als Bodensatz des Spielemarkts. Aber wenn man mal objektiv darüber nachdenkt, ist das doch eigentlich eine ziemlich groteske Situation. Warum müssen Film-, Comic- oder TV-Umsetzungen immer so grätig ausfallen? Eigentlich bieten sie doch die ideale Grundlage für eine richtig feine Videospielerfahrung! Es gibt bereits ein etabliertes Universum, interessante Konfliktsituationen und jede Menge Potential für spannende Spielideen. Leider scheitern die dann aber letzten Endes doch meist an zu geringen Budgets, zu kurzen Entwicklungszeiten und manchmal auch, obwohl das wohl eher die Ausnahme darstellt, an inkompetenten Entwicklern. Dabei muss es aber nicht immer so sein, gerade die Jungs und Mädels von Rocksteady haben ja gerade erst mit dem famos guten Arkham City gezeigt, was man alles aus einer Comic-Lizenz raus holen kann. Und um es gleich vorwegzunehmen: An dieses hohe Niveau kommt die bei Ubisoft Montpellier entwickelte Umsetzung von Steven Spielbergs diese Woche anlaufenden Tim-&Struppi-Streifens natürlich nicht ganz heran. Trotzdem zeigt gerade dieses ausgesprochen charmante 2,5D-Abenteuer, dass man auch mit weniger Zeit und einem Vergleich zu den Rocksteady-Jungs vermutlich eher überschaubaren Budget ein absolut ordentliches Lizenzspiel zaubern kann, wenn man mit den richtigen Ideen und der nötigen Dosis Feingefühl an die Sache herangeht. Die beste Entscheidung bei der Umsetzung des am 27. Oktober anlaufenden Spielberg-Streifens - immerhin der erste komplett animierte Film des Meisters, an dessen Drehbuch unter anderem der britische TV-Gott Steven Moffat beteiligt ist! - war es, aus dem Abenteuer von Tim, Struppi und Kapitän Haddock in erster Linie ein keckes Jump'n'Run zu machen. Ohne die Aufgabe, eine frei begehbare 3D-Welt zu erschaffen, für eine möglichst schmerzfreie Kameraführung zu sorgen und dabei auch noch sicherstellen zu müssen, dass der Spieler sich nicht ständig verläuft, waren ordentlich Ressourcen frei, die man in die Faktoren stecken konnte, die zählen. Gute Spielbarkeit, saubere Balance und ansprechende Grafik. Read more… |
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| Skylanders: Spyro's Adventure |
| Erst einmal und um die Stimmung für den Test von Skylanders richtig zu setzen: Das hier ist kein Spiel für Erwachsene. Ich hatte eine Menge Spaß damit, aber letztlich war es doch sehr simpler Spaß. An keiner Stelle war mein Fortkommen ernsthaft in Gefahr, was vielleicht an dem Ritt durch die Dark-Souls-Hölle lag, aber eher daran, dass dieses Game einfach nicht so schwierig ist. Oder komplex. Um es in einem Schlagwort zusammenzufassen: Diablo für Kids. Aber mit einem Twist. Einem für die Eltern moderat teuren Twist. Activision kann scheinbar einfach nicht von den Gadgets lassen, aber im Gegensatz zu dem Komplettdesaster des Cabela-Jagdgewehrs funktioniert das Portal of Power nicht nur, es kostet auch keinen Aufpreis im Vergleich zu einem normalen Spiel. Ihr werdet jetzt die berechtigte Frage stellen, was dieses prätentiös betitelte Stück Plastik wohl sein könnte. Nun, kennt ihr diese Glas-Untersetzer, die anfangen zu leuchten, wenn man ein Glas draufstellt? So ähnlich, nur dass dieser 20 Zentimeter durchmessende, recht robuste und an die Konsole anzukabelnde Untersetzer innerhalb des Spiels eine echte Funktion hat. Hier kommen die Skylanders-Figuren ins Spiel. Drei davon liegen in der Packung, eine davon erkennen die letzten drei Anhänger der Spyro-Serie sofort. Der kleine Drache liegt hier in Plastik anbei. Alle drei stehen auf einer kleinen Bodenplatte, die zu leuchten scheint, sobald sie auf dem Portal of Power steht. Man startet das Spiel und sobald die einleitenden Worte gesprochen sind, taucht genau die Figur als euer Charakter auf dem Screen auf, die auf dem Portal steht. Nehmt ihr sie herunter, pausiert Skylanders. Jetzt landet eine andere Figur auf der Oberfläche und innerhalb von zwei Sekunden taucht genau diese dann in der Spielwelt auf und kann ohne Verzögerung von euch gespielt werden. Read more… |
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| The Book of Unwritten Tales: Die Vieh Chroniken |
| Können wir uns bitte darauf einigen, dass Star-Wars-Anspielungen in Adventure-Spielen ihre besten Tage hinter sich haben? Im Grunde sind es dieselben Gags, wie sie die LucasArts-Altvorderen schon vor 20 Jahren in deutlich relevanterer Form schon einmal erzählten und ein Witz wird bekanntlich nicht besser, je öfter man ihn hört. Wenn man sich mal anschaut, was für ausgemachte Geschichtenerzähler wir in der deutschen Point-and-Click-Szene haben, wundert es doch immer wieder, dass das Genre nicht umhin kann, regelmäßig in die zur Hälfte mit alten Mottenkugeln gefüllte Zitatekiste zu greifen, um sich Dialogzeilen oder ganze Szenenbilder aus schon lange zu Tode parodierten Klassikern des Geek-Kinos zu leihen. Ehrlich gesagt ist die eine große Hommage an The Empire Strikes Back in diesem Prequel zum 2009er Überraschungserfolg The Book of Unwritten Tales zwar noch eine der gelungeneren, wenn man so will, weil sie bildsprachlich und somit ohne Holzhammer daherkommt. Trotzdem ist es die Sorte etwas zu bequemer Scherz, bei dem man eigentlich nur schmunzelt, weil man die Szene erkennt, nicht weil sie aus sich selbst heraus lustig wäre. Spiele wie Machinarium und The Whispered World zeigen doch immer wieder, wie gut Adventures sein können, wenn sie auf den Kniefall vor Monkey Island verzichten. Interface und Spielablauf sind bereits Tribut genug. Read more… |
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| Spider-Man: Edge of Time |
| Spielen wir ein altes Spiel: Gute Nachrichten und schlechte Nachrichten. Fraktion eins fängt an. Die Story von Spider-Man: Edge of Time ist ok. Wäre dies ein Comic, würde ich es halbwegs unterhalten durchblättern. Hier ist es visuell gut eingefangen, wie ein verrückter Wissenschaftler - gesprochen von einem gelangweilten Val Kilmer - die Zukunft und die Gegenwart in ein düsteres Dystopia mit ihm als Halbgott an der Futterkettenspitze umwandelt. Nicht grade Watchmen, aber hey, es war schon mal langweiliger. Dass die Zeitstory höchstens im Großen, aber nie in den Details Sinn macht - warum repariert in 100 Jahren eigentlich niemand das Loch, dass Amazing in die Wand sprengt, damit 2099 dann durch kann? - gehört eher zu den neutralen Botschaften, schließlich geht es nur wenigen ausgesuchten Zeitreisen anders. Und mehr Sinn als die meisten der x Reboots der Comic-Serie macht es allemal. Read more… |
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| Might & Magic: Heroes 6 |
| Ihr habt mal eben bis Ende Januar oder so nichts vor? Strategie ist okay für euch? Rundenbasiert auch? Spielt Might & Magic: Heroes 6. Ganz simpel. Mehr Spiel dieser Art werdet ihr für das Geld in diesem Universum nicht finden. Prolog, fünf Kampagnen, zwei Nachspiele, alles in zig und noch mehr Stunden voller Kämpfe, Eroberungen und Entdeckungen. Das Problem dabei ist, dass das ziemlich genau die Formel ist, mit der die Reihe seit zehn Jahren ihre Nische beglückt und an der ändert sich mit 6 nicht das Geringste. Gut, das ist übertrieben. Die Helden sind jetzt noch einmal wichtiger geworden. Es gibt ein Moral-System, das sehr fein austariert und mit "Tränen oder Blut" etwas seltsam betitelt wurde. Ein Anreiz, selbst wenn es am Ende weniger Auswirkungen auf die Story als auf die Fertigkeiten der Helden hat. Die Ausbaustufen der Helden mit ihren Fertigkeiten haben nochmal ordentlich zugelegt und eine Tiefe wird hier geboten, die der "echter" Rollenspielhelden kaum noch nachsteht. Keine Frage, der Verlust eines solchen Helden ist in IV längst kein Ärgernis am Rande mehr, sondern ein Tod in der Familie, da sie euch im Erfolgsfalle durch die Kampagnen hindurch lange Zeit mit begleitet haben und nicht einfach ausgetauscht wurden. Read more… |
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| Deus Ex: Human Revolution - The Missing Link |
| Was ist eigentlich passiert, als Adam Jensen in Deus Ex: Human Revolution in die Stasiskapsel klettert und ein paar Tage später wieder erwacht? Oder anders gefragt: Ist überhaupt etwas passiert? Oder hat er einfach nur friedlich ein Nickerchen gehalten, bis er am Ziel ankam? Nun, hat er nicht, wie wir dank des ersten Download-Contents für das Spiel jetzt wissen. Selbiger widmet sich genau diesem Zeitraum, in dem Adam für ein paar Tage verschwindet. Und ihr könnt euch sicher sein, dass es keine allzu angenehme Reise für ihn war. Es dauert nämlich nicht lange, bis man ihn erwischt und in einen Verhörraum bringt. Seine Ausrüstung hat man irgendwo in einem Lager untergebracht und auch seine Augmentationen stehen aufgrund eines EMP-Geräts nur eingeschränkt zur Verfügung. The Missing Link deckt zwar einen gewissen Zeitraum aus der Story des Hauptspiels ab, ist allerdings ein eigenständiger Download-Content, den ihr im Hauptmenü des Spiels startet. Schade eigentlich, da man so auf seine zuvor verdienten Augmentationen und das bisher zusammengestellte Waffenarsenal verzichten muss. Stattdessen startet ihr den DLC lediglich mit einer rudimentären Auswahl an Augmentationen und gänzlich ohne Waffen. Die müsst ihr euch auf eurer Flucht schon selbst besorgen. Wenigstens verdient ihr euch während eures Abenteuers hier noch eine Reihe von Praxis-Punkten dazu, könnt diese also entsprechend investieren. Dann wiederum muss ich zugeben, dass durch die Einschränkungen eben auch eine gewisse Spannung erzeugt wird, da ihr eben verletzlich seid und entsprechend vorsichtig agieren müsst. Read more… |
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| Batman: Arkham City |
| Hinweis: Hilfe bei der Verbrecherjagd nötig? In unserer Batman: Arkham City Komplettlösung inklusive Story- und Nebenmissionen sowie den Bosskämpfen und werdet ihr fündig. Ebenso haben wir Batman: Arkham City Tipps für die Riddler-Trophäen, Herausforderungen, Rätsel und Achievements für euch. Etwas ist in der Euphorie darüber, dass es mit Batman: Arkham Asylum quasi aus dem Nichts ein exzellentes Superhelden-Spiel gab, dann doch ein wenig untergegangen: Noch viel erstaunlicher als die hohe spielerische Qualität war doch eigentlich, was für ein Verständnis die damals noch recht unbekannten Rocksteady Studios für dieses Universum und seine Charaktere demonstrierten. Es war weit mehr als die Umsetzung einer bestimmten, definierten Geschichte - etwas, das an und für sich schon schwierig genug ist -, sondern eine eigene Interpretation der klassischen Figur. Und es tat gut, zu sehen, wie diese bei ihrer Adaption an die Regeln eines Videospiels mit allergrößtem Respekt behandelt wurde. Darüber hinaus zeigten sich die Briten selbstsicher genug, dem Stoff ihren ganz eigenen Anstrich zu verleihen. Der Rocksteady-Batman sitzt an einer kreativ und spielerisch höchst ergiebigen Stelle, nur jeweils eine Armlänge entfern, vom düsteren, dreckigen "Nolanverse" und den abgehobeneren der vielen Comic-Runs, die seit nunmehr 70 Jahren zu dem dunklen Ritter entstehen. Read more… |
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| Download-Roundup: NBA Jam: On Fire, Orcs Must Die! |
| Eine ziemlich gute Woche für Download-Titel, wenn man bedenkt, dass viele der aufgeführten Spiele mich mehrere Stunden von Dark Souls weglocken konnten. Tja, mehr fällt mir auch wirklich nicht ein, was ich noch Sinnvolles hier reinschreiben könnte. Und jetzt lest den Artikel und lasst mich weiter mit Dark Souls alleine. Xbox Live Arcade - 1.200 Microsoft Punkte (15 Euro) Steam - 13,99 Euro Read more… |
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| Dragon Age 2: Das Zeichen der Assassinin |
| BioWares erster Download-Content für Dragon Age 2, Legacy, war nach dem für einige doch enttäuschenden Hauptspiel ein erster Schritt in die richtige Richtung. Im Test schrieb ich, dass es der "bislang beste Download-Content im Dragon-Age-Universum" sei. Ein Statement, das ich jetzt schon widerrufen und stattdessen der jüngsten Zusatzepisode für das Rollenspiel anheften kann. Die Entwickler bauen dabei auf den Stärken von Legacy auf und bieten auch mit Das Zeichen der Assassinin wieder eine äußerst unterhaltsame und eigenständige Geschichte, die euch diesmal in ein Schloss nach Orlais führt. Aber nicht nur zum Vergnügen, obwohl das auch nicht zu kurz kommt, sondern um einen Juwel zu stehlen. Dabei unterstützt ihr die Elfin Tallis - die übrigens auf Felicia Day und dem gleichnamigen Charakter aus der Webserie Dragon Age: Redemption basiert -, die sich euch für diese Aufgabe anschließt. Allzu viel will ich über die Story dann aber auch nicht verraten, denn die sollte man schon selbst erlebt haben. Um es kurz zu machen: BioWares Schreiber haben sich hier wirklich selbst übertroffen und liefern euch allerhand lustige Szenen und Dialoge, die das gesamte Abenteuer zu einer sehr unterhaltsamen Reise machen. Erfreulicherweise sind ebenso wieder neue Kommentare, gewohnt hervorragende Neckereien und kurze Dialoge mit euren aus dem Hauptspiel bekannten Begleitern enthalten. Read more… |
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| Ace Combat: Assault Horizon |
| Am Ende geht Project Aces dann zugegebenermaßen doch ein bisschen die Luft aus. Deutlich über acht Stunden schießen sich Action-Fans, meist mit angehaltenem Atem, in 16 Missionen durch ehrlich aufregende Luftkämpfe und freuen sich über das nie gesehene Effektgewitter, das der neue Dog-Fight-Modus regelmäßig aus dem Nichts um die Spielernase herum aufziehen lässt. So unterhalten verzeiht man dem Titel auch die Tausend Mal gehörte Handlung, die auch aus der Feder eines japanischen Tom Clancy kommen könnte. Die hält erwartungsgemäß zwar nichts davon, das Star Spangled Banner auf die Tragflächen der unglaublich detailgetreu nachempfundenen Jets zu pinseln, greift aber trotzdem noch zu bereitwillig und durchsichtig in den nicht enden wollenden Red-Scare-Bottich. Natürlich ohne auch nur eine Wendung zu nehmen, die für mehr gut wäre als nur den Wechsel des Einsatzortes mit der nächsten Mission. Doch das stört nicht wirklich, bedienen sich doch auch andere populäre Titel nach wie vor dieser Elemente. Was allerdings wirklich ein Schlag ins Kontor ist: Besonders am Schluss, im so wichtigen letzten Kampf mit dem zentralen Antagonisten, verlässt die Designer das Fingerspitzengefühl für das richtige Maß zwischen Freiheit und straff durchchoreografierten Luft-Verfolgungsjagden. Wo der Dog-Fight-Modus vorher fast immer die sauer verdiente Belohnung eines haarsträubend schnellen Katz-und-Maus-Spiels war, bei dem als Bonus um den Spieler herum der beste Disneyland-Ride aller Zeiten mit echten Explosionen abgefackelt wurde, müsst ihr am Höhepunkt des Spieles auf einmal stumpf auswendig lernen. Sonst spielt ihr die Mission vom letzten Checkpunkt aus nochmal. Und nochmal. Und nochmal. Und noch... ihr wisst schon, worauf ich hinaus will. Auch wenn das in der zweiten Hälfte stellenweise recht gnadenlose Spiel schon vorher hin und wieder nicht so besonders gut vermittelte, was man nun gerade falsch gemacht hat, stellt erst die finale Konfrontation mit dem zu sehr auf klassischen Endgegner getrimmten Chefrevoluzzer das Spiel rückblickend ein wenig in Frage. Read more… |
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| NBA 2K12 |
| Es könnte schlimmer sein. Baseball zum Beispiel. Oder - oh Gott - Cricket. Mit der Liste an Spielen, die wir Deutschen einfach nicht verstehen, könnte man diese Beispielkette endlos fortzuführen. Trotzdem ist es immer noch schlimm genug, wie wenig der redlich verdienten Aufmerksamkeit ein Spiel wie NBA 2K12 hierzulande bekommt. Basketball schafft es, zumindest in Sachen Videospiele, auf dieser Seite des Teichs einfach nicht aus seiner Nische heraus. Nicht, dass das für Take-Two und Visual Concepts ein Problem wäre. Allein in den Staaten erreicht man regelmäßig hübsche Millionenabsätze, zuletzt sogar noch angekurbelt durch EAs Einsehen, gegen diese Reihe einfach keinen Stich zu machen. Die angekündigte Umkremplung NBA Lives zu "Elite" setzt nun schon das zweite Jahr in Folge aus - geplantermaßen zwar - und überlässt der Referenz ungehindert das Feld. Eine Taktik, bei der ich bislang nicht weiß, ob sie genial oder irrsinnig ist. Denn NBA 2k12 schraubt sich so ungedeckt mal wieder in ganz neue Höhen empor. In allen Bereichen wurde gegenüber dem Vorjahr spürbar nachgebessert, die Komplexität und Freiheit bei der Gestaltung einzelner Bewegungsabläufe und Schussvarianten bietet auch jährlichen NBA-2K-Käufern mehr als genug Anreize, um auch in diesem Jahr wieder die Sneaker zu schnüren. Spieler, die dem Shot-Stick, also dem Werfen mittels des rechten Analog-Sticks bisher skeptisch gegenüber standen, sollten spätestens jetzt auf diese Kontrollvariante umsteigen, denn auf diese Weise wählt ihr mittlerweile sogar die Hand, mit der euer Spieler einen Korbleger vollführen soll. Ihr brecht Schüsse ab oder legt den Ball in der Luft auf die andere Hand, um einem Block zu entgehen, während die Dunk-Steuerung nun erlaubt, gezielt rückwärts oder mit Drehung zu stopfen. Endlich habt ihr die volle Kontrolle. Read more… |
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| RAGE |
| Es gibt Spiele, die einfach so viel mehr sein könnten als das, was sie sind. Bei denen man fast an jeder Ecke spürt, dass da einfach noch mehr drin gewesen wäre, wenn man denn gewollt hätte - oder wenn mehr Zeit gewesen wäre. Wobei... an Zeit sollte es Entwickler id Software ja nun nicht unbedingt gemangelt haben, schließlich hatte man RAGE bereits im Jahr 2007 angekündigt. Anfang August schrieb ich, nachdem ich rund die ersten zwei Stunden anspielen konnte, im Fazit meiner Vorschau: "Letztendlich entscheidet wohl zu großen Teilen die Story, wie gut RAGE wirklich wird. [...] Rein spielerisch sehe ich allerdings keine großen Probleme." Zwei Sätze, die ich - würde ich heute wieder nur die ersten zwei Stunden spielen - exakt so unterschreiben würde. Und gleichzeitig repräsentieren sie auch das große Pro und Contra von RAGE. Fangen wir mit dem an, was wirklich gut gelungen ist, nämlich dem Shooter-Gameplay. Ich muss sagen, dass ich von id Software auch nicht wirklich etwas Anderes erwartet hätte, aber das reine Schießen macht in RAGE einfach großen Spaß. Das Feeling beziehungsweise Handling der Waffen, die Bewegungen des Spielers und das Trefferfeedback, hier stimmt einfach so gut wie alles. Man könnte einzig und alleine kritisieren, dass das Waffenarsenal des Spiels sich mit Ausnahme der Pulse Rifle, die ihr aber erst für die allerletzte Mission bekommt, doch recht standardmäßig präsentiert. Read more… |
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| Forza Motorsport 4 |
| Hinweis: Braucht ihr Hilfe auf der Piste? Schaut in unsere Tipps und Tricks zu Forza Motorsport 4 mit Tuning, Setups, Autovista und dem Warthog. Anfangs war es mir nicht möglich, Forza Motorsport 4 zu verstehen. Da war zwar das nette Intro-Filmchen mit der Stimme von Top-Gear-Host Jeremy Clarkson, der gewohnt zynisch philosophierte, gleichzeitig aber auch den Grundtenor des Spiels legte: Die Liebe, die Leidenschaft zum Automobil. Andererseits warf mich Turn 10 anschließend sofort in einen Ferrari in den Berner Alpen und demonstrierte den knallharten Simulationscharakter des Spiels. Knallhart in diesem Falle in Form von "Mehr als lenken und auf dem Gas bleiben muss man eh nicht", denn bevor man überhaupt ins Hauptmenü kommt, muss man sich in diesem 2-Runden-Rennen mit allen aktivierten Fahrhilfen herumschlagen. Das Spiel bremst den Renner aus Maranello eigenhändig in den Kurven, ans Ausbrechen darf das rote Biest sowieso gar nicht erst denken - Traktions- sowie Stabilitätskontrolle helfen schon aus. Natürlich ist dem nur im Einstieg so, gleich danach darf der Schwierigkeitsgrad beliebig verstellt werden. Hier das ABS aus, dort das Fahrverhalten auf Simulation gestellt. Und trotzdem fragte ich mich nach den ersten Rennen nun bereits zum vierten Mal, was der Begriff Motorsport im Titel des Spiels zu suchen hat - abgesehen von der Tatsache, dass man mit vierrädrigen Vehikeln um die Wette fährt. Für eine waschechte Motorsportsimulation bietet auch Teil 4 zu wenig, kann Polyphony Digitals Gran Turismo 5 quasi freundschaftlich die Hand schütteln. Read more… |
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| Crysis |
| Es ist nun fast vier Jahre her, seit Crysis für den PC erschienen ist. Und in der Spieleindustrie sind vier Jahre eine ganze Menge. In vier Jahren können Spiele, die einst zur optischen Oberklasse gehörten, irgendwo im Mittelfeld verschwinden. Nicht jedoch Crysis, das selbst heute noch - den passenden Rechner vorausgesetzt - begeistert, für offene Münder sorgt. Und das nicht nur rein technisch, sondern auch spielerisch. In den letzten Jahren hat der Shooter aus dem Hause Crytek nichts von seiner Faszination verloren und nun kommen endlich auch die Konsolenspieler in den Genuss dieses außergewöhnlichen Titels. Viele Spieler hatten es aufgrund der Technik und Hardware der Konsolen schlichtweg für unmöglich gehalten, diesen Shooter mit seinen sehr weitläufigen Arealen vernünftig umzusetzen, doch Crytek belehrt sie eines Besseren. Und erwartet hier bloß keine simple 1:1-Umsetzung, um schnelle Kohle zu machen. Ganz im Gegenteil: Crytek hat Crysis auf Basis der aktuellen CryEngine 3 für die Xbox 360 und PlayStation 3 umgesetzt. Das jüngste Grafikgrundgerüst des Entwicklerstudios hatte zuvor ja bereits in Crysis 2 seine Muskeln spielen lassen und gezeigt, dass Cryteks Engine auch auf den Konsolen wunderbar läuft. Natürlich mit etwas weniger Details und Schärfe, als das mit den maximal möglichen Einstellungen auf dem PC der Fall ist, aber wie auch Crysis 2 sieht die Konsolen-Version von Crysis einfach wahnsinnig gut aus und gehört mit zum Schönsten, was man bislang auf PS3 und Xbox 360 gesehen hat. Read more… |
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| Aliens: Infestation |
| Wenn es nicht so egal wäre, wäre es beinahe tragisch, wie viele Leben man im Laufe so einer Spielerlaufbahn auf dem Gewissen hat. Denkt mal darüber nach. Wie viele Hundert Marios, Dutzend Twinsens und noch viel mehr Ritter Arthurs sind eurem Stümpertum wohl zum Opfer gefallen? Wie viele ließ man seit frühester Jugend leichtfertig über die Klinge springen - aus mangelnder Konzentration, Fingerfertigkeit oder nur so zum Spaß? Auf dem Weg zum hinteren Ende eines Abenteuers, das immer nur eine Ausgabe der Spielfigur zu sehen bekommen konnte, blieben zwangsläufig Armeen ebenso ungezählter wie unbesungener Helden auf der Strecke. Sicher, am Ende triumphiert immer das Sinnbild der Figur, von der man da eine Horde Klone über den Jordan geschickt hat. Aber wenn es irgendwo einen gewaltigen Raum gäbe, vielleicht von der Größe des Berliner ICC, in dem sich all die verschlissenen Spielfiguren zum Backgammon träfen oder um sich über ihr wenig ruhmreiches Schicksal auszutauschen, es wäre ganz bestimmt kein Stuhl mehr frei. Read more… |
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| X-Men: Destiny |
| Ich muss zu meiner eigenen Schande gestehen, dass ich Silicon Knights Eternal Darkness niemals gespielt habe. Damals hatte ich einfach noch keinen Gamecube und es später schlicht versäumt, mir dieses Ausnahme-Spiel zu besorgen. Ein echtes Versäumnis, wenn man den 2002 veröffentlichten Tests Glauben schenken mag. Das Horror-Action-Adventure sahnte gleich reihenweise 90er ab und scheint damit den Höhepunkt der Schaffenskraft der kanadischen Entwickler zu markieren. Denn seitdem ging es nur noch bergab. Schon ihr nächster Titel Too Human war ein gewaltiges Debakel. Spielerisch ging das seltsame Action-Rollenspiel mit der ungewöhnlichen Kampf-Mechanik für mich gerade noch so in Ordnung, doch die gewaltige Entwicklungszeit von über vier Jahren, ein fieser Rechtsstreit mit Epic und die vergleichsweise mageren Verkaufszahlen sprachen Bände. Bei den Kanadiern lief einiges schief und wenn man sich nun X-Men: Destiny anschaut, hat sich seitdem kaum etwas gebessert. Ich würde sogar so weit gehen, dass das Studio nun einen neuen Tiefpunkt erreicht hat. Ein inhaltlicher Offenbarungseid, der vor allem als Superhelden-Spiel vollkommen versagt. Schon das zugrundeliegende Konzept bereitet mir Kopfzerbrechen. Statt mit einem X-Men in den Kampf zu ziehen, schlüpft ihr in die Rolle von einem von drei neuen Mutanten, die im Laufe der Geschichte unterschiedliche Kräfte von anderen Superhelden absorbieren und selbst anwenden können. Die eigentliche Absorption ist dabei gar nicht so dramatisch, auch wenn ein solches Element in Marvel-Comics äußerst selten vorkommt bzw. in diesem Umfang praktisch nie. Aber hey, es geht um übernatürliche Kräfte da will ich es nicht allzu genau nehmen. Katastrophal ist dagegen das Charakterdesign. Egal ob Pseudo-Goth-Lady Aimi Yoshida, Quarterback-Blondie Grant Alexander oder Bad Boy Adrian Luca, alle strotzen nur so vor Klischees und gehen einem eigentlich von der ersten Sekunde an auf den Keks. Read more… |
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| Dark Souls |
| Hinweis: Dark Souls ist kein Zuckerschlecken, deswegen bekommt ihr bei uns die passenden Hilfestellungen. Werft einen Blick in die Komplettlösung zu Dark Souls mit allen Bosskämpfen und erfahrt mehr über Gegenstände, Händler, Karten und Gegner in unseren Tipps und Tricks zu Dark Souls. Mann, liebe ich dieses Spiel! Es ist jetzt bei Games nicht alltäglich, dass wir über eine Liebe reden, die erst wachsen muss. Wo das erste Zusammentreffen etwas ruppig abläuft, man sich gegenseitig betrachtet und denkt "was ist denn das?". Die moderne Industrie hat verstanden, dass man in der Regel mit Liebe auf den ersten Blick weiterkommt und übt sich in neuen Stufen von Präsentation und Zugänglichkeit, damit der Spieler auf Händen in die Erfahrung hineingetragen wird. Dark Souls dagegen lässt euch erst mal gegen die harte, kalte Schulter rennen. Nicht unbedingt ein schüchternes Mauerblümchen, mehr eine abgebrühte Diva, selbstbewusst und wissend, dass sie die Aufmerksamkeit nicht nötig hat. Man selbst würde ja gerne näher kommen, aber man wird für eine ganze Weile grob abgewiesen. Da muss man dann hartnäckig bleiben, es lohnt die Mühe. Versprochen. Read more… |
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| Download-Roundup: Burnout Crash, Worms: Ultimate Mayhem |
| Jeder Spieler weiß, dass wir uns mit dem Beginn des Oktobers mitten im Ansturm der kommenden Blockbuster befinden und allesamt in drei Monaten ohne Geld oder verfügbarer Freizeit dastehen. Auch wenn ihr euch alle bereits entschieden habt, welche Titel sofort gekauft oder für leere Pausen im nächsten Jahr eingeplant werden, gibt es immer noch günstige Titel, die euch vielleicht überraschen und am Ende sogar besser gefallen als ihre große Konkurrenz. Xbox Live Arcade - 800 Microsoft Punkte (ca. 10 Euro) PlayStation Network - 9,99 Euro Read more… |
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| Child of Eden PS3 |
| Alles Gute verliert sich in der Wiederholung und das gilt auch für virtuelle Reizstimulantien wie Child of Eden. Vier Monate ist es her, dass ich ausgiebigst die musikalische Vision eines nicht ganz auf dieser Seinsebene befindlichen Japaners - zumindest einigen Aussagen über die gewünschte Controller-Anzahl nach... - spielte und meinen Geist und Körper dank Kinect streifen und ballern lies. Vier Monate später stehe ich jetzt mit Move erneut vor der schillernden Welt von Eden und es ist... nicht ganz so wie zuvor. Oder vielmehr, es ist genauso wie zuvor, um gleich die Qualitäten des Ports auf die PS3 aus dem Weg zu schaffen. Auch hier überzeugt die HD-Bunt-Welt eines wirren Virtual-Reality-Architekten mit all ihren Spleens. Die Steuerung über Move steht der eines Pads an Genauigkeit nur sehr wenig nach. Mit einem Pad funktioniert es mit der gleichen Präzision wie es das auf der Xbox 360 der Fall war. Ist Move eine ähnlich eigenständige Erfahrung, wie es das Kinect im Vergleich zum Pad war? Ja, in gewisser Weise schon, aber wesentlich konservativer. Das Dirigieren ohne einen Controller hatte einen ganz eigenen Reiz, der, obwohl eben nicht so präzise, einen kurzen Eindruck einer bisher kaum berührten Steuerungswelt gab. In seinen besten Momenten bildeten Child of Eden und Kinect eine Symbiose, die füreinander gemacht schien und euch im Rausch von Beats und Farben mit dem ganzen Körper das Spiel erfahren ließ, obwohl eigentlich nur kleine Gesten nötig waren. In den schlechtesten Momenten erinnerte es euch daran, dass Kinect noch nicht immer perfekt läuft. Move liegt dazwischen. Es steigt nicht in die höchsten Höhen, lässt euch aber nie im Regen stehen. Read more… |
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| FIFA 12 |
| Hinweis: Braucht ihr Tipps und die richtigen Taktiken, um auf dem Platz zu bestehen? Werft einen Blick auf unsere Tipps, Tricks, Taktiken, Hilfen und Achievements zu FIFA 12. Ein Test zu Sportspiel-Fortsetzungen ist immer so eine spezielle Sache. Ehrlich gesagt könnte man viele Passagen aus dem Test vom letzten Jahr einfach übernehmen, da sie auch für die aktuelle Version wieder gelten. Nachgebessert wird von den Entwicklern meist in bestimmten Bereichen, eine komplette Generalüberholung gibt es selten. Versteht mich aber nicht falsch. Ich will damit nicht sagen, dass FIFA 12 zu wenig Änderungen auffährt. Ganz im Gegenteil: Auch FIFA 12 beschränkt sich zwar "nur" auf Verbesserungen bei speziellen Mechaniken, die aber dafür umso größere Auswirkungen auf das allgemeine Spielgeschehen haben. Man könnte nun darüber streiten, ob die neue Player Impact Engine oder das Tactical Defending die größeren Konsequenzen haben, aber wenn ihr mich fragt, tragen beide dazu bei, dass FIFA 12 das bislang realistischste FIFA ist - klingt abgedroschen, ist aber nun mal so. Read more… |
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| Sengoku |
| Ich brauche dringend, dringend eine Frau. Wenn es geht hübsch, ist aber im Grunde nicht so wichtig, vor allem fruchtbar muss sie sein. Selbstsüchtig, verrückt, stumpft, alles egal, Hauptsache sie wirft schnell ein paar Söhne in die Welt. Denn wenn ich sage, ich brauche eine Frau, dann meine ich natürlich: Ich brauche männliche Nachkommen. Ich bin immerhin schon 52 und wenn es nicht bald Kinder regnet, wird meine Dynastie im feudalen Süd-Westen Japans kläglich enden. Paradox' Strategiespiele waren immer schon anders als der Rest. Und auch Sengoku zeigt mal wieder, nur weil Strategie draufsteht, muss noch lange nicht ausschließlich Kämpfen, Einheiten bauen und Rohstoffe sammeln drin sein. Natürlich gibt es im feudalen Japan auch Rohstoffe, aber die heißen hier Ehre, Hofstaat und eben Frauen und sind mindestens genauso wichtig wie Infanterie, Belagerungen und Ninjas. Das kann den Hobby-Strategen verwirren und so besteht die Hauptaufgabe zu Beginn darin, herauszufinden, worum es bei Sengoku wirklich geht. Und speziell für Menschen, die noch nie Kontakt mit Paradox-Spielen hatten, sind die ersten Stunden eine Tour de Force voller Missverständnisse. Dabei ist das Ziel so einfach. Als Spieler übernimmt man die Kontrolle über eine Person. Meistens ist man Herrscher eines Clans, manchmal auch nur Vasall, also Hilfsarbeiter eines anderen Herrschers. Gewonnen hat man, wenn dieser Clan 50% von ganz Japan kontrolliert, 50% der über 350 Provinzen. Eigentlich einfach. Aber nur eigentlich. Denn die Anzahl der zu kontrollierende Provinzen pro Person ist hart begrenzt. Besitzt ein Herrscher mehr, gibt es Probleme. Deshalb verschenkt man sie am besten an Familienmitglieder und Verbündete und behält so indirekt die Kontrolle. Read more… |
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| F1 2011 |
| Hinweis: Braucht ihr Tipps und Hilfen, um die Rennen für euch zu entscheiden? Werft einen Blick auf unsere Tipps, Tricks und Hilfen zu F1 2011. Um es gleich vorneweg zu nehmen: Auch 2011 ist Codemasters' Formel-1-Spiel keine hundertprozentige Hardcore-Simulation geworden. Kein Spiel "für die Krassen", kein GTR, rFactor oder gar iRacing mit FIA-Lizenz. Das wollte F1 2011 auch nie sein, wurde auch so nie vom Entwickler angekündigt. Das ist ein Fakt, der als gesetzt gilt.Egal ob ein GRID, DiRT oder der letztjährige F1-Vorgänger: Codemasters' Rennspiele richten sich an die Masse, an Einsteiger wie auch erfahrene Spieler zugleich. Im Gegensatz zu den anderen Racern aus dem englischen Hause geht das Formel-1-Abenteuer aber immerhin einen Schritt weiter, hebt die Erfahrung auf eine Simulations-ähnliche Stufe, ohne dabei aber eben komplett schraubengenau zu sein. Diese Gradwanderung gelingt Codemasters Birmingham auch in diesem Jahr wieder außerordentlich gut, wenn auch der von mir in meinem letztjährigen Review gewünschte Kürteil erneut etwas stiefmütterlich behandelt wurde. Der Pflichtteil funktioniert hingegen und wurde an den richtigen Stellen entsprechend verbessert. Read more… |
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| TrackMania 2: Canyon |
| Da war es! Jetzt hat er sich verraten. Ich weiß Bescheid, was ich falsch gemacht habe - jetzt muss ich es nur noch besser machen. Wäre ja gelacht. Wie ein scharfer Wachhund, der auf seinem Weg zum Postboten unsanft daran erinnert wird, dass sein Herrchen beim Kauf seiner Kette zweieinhalb Meter als mehr als genug Auslauf für einen Rottweiler erachtete, bremst mich dieselbe, erstaunlich undurchdringliche Wand zum 28. Mal von 250 auf Null. Aber: Ich habe sie gesehen. Diese minimale Bremsspur, die der Geist des Gold-platzierten Fahrers da vor mir hinterlässt, sagt mehr als tausend Worte. Sie rettet mir für meinen nächsten Versuch das Leben. Mit einem selbstzufriedenen Grinsen wandert mein Finger über die Starttaste. Nochmal von vorn. TrackMania 2: Canyon ist der beste aller Fahrlehrer: Wie die körperlose KI vor dem Spieler mit einer fast spöttischen Leichtigkeit über diese Darda-Bahn von einer Rennstrecke bügelt, das hat nichts mit blankem Hohn zu tun - na gut, die ersten 27 Versuche vielleicht schon. Aber es ist einfach Nadeos Art, euch mit der vermutlich besten Lernkurve der Welt die Feinheiten der ausgeklügelten Kursführung zu erklären, euch zu zeigen, wie ihr euch auf den allgegenwärtigen Leaderboards eintragt. Read more… |
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| Renegade Ops |
| Renegade Ops gelingt das Kunststück, seinen Gast noch vor dem Titelbildschirm in die optimale Geisteshaltung für das bevorstehende Dauerfeuer zu versetzen. Schon die blinkende 3,5-Zoll-Diskette (und ja, der Link dürfte mittlerweile notwendig sein), die dem Spieler eigentlich nur signalisieren soll, "wenn ihr dieses Icon seht, besser nicht abschalten", verrät nämlich, woher der Wind weht. Amiga-Veteranen wie mich hat das Spiel so bereits auf seiner Seite, bevor sie überhaupt einen Schuss abgegeben haben. Von vorne bis hinten versprüht der von Avalanche (Just Cause) für SEGA angefertigte Titel den Charme von Klassikern wie Firepower oder EAs Desert Strike, ohne dabei den Spieler von heute aus den Augen zu verlieren. Die neun langen Missionen bestreitet ihr mit einem von vier unterschiedlichen Gefährten mit je einer individuellen Spezialfähigkeit: Schutzpanzer, EMP, Airstrike oder Giganto-Geschütz bescheren eurer Spielweise jeweils eine nicht weltbewegende, aber dezent andere Note. Auf den frei befahrbaren Karten stellt ihr euch stets einer Übermacht an Buggys, Panzern und Raketenabschussrampen, evakuiert ab und an einen Zivilisten oder sabotiert feindliche Anlagen. Read more… |
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| Resident Evil 4 HD |
| Endlich ist die Zeit gekommen. Nach mehr als sechs Jahren darf ich über ein Spiel schreiben, das mich nach dem Startbildschirm für 16 Stunden ohne Schlaf in seinem Bann hielt, nur um das Bedürfnis weiterer Durchgänge zu wecken. Gefühlte 50 Mal erlebte ich bereits die Endsequenz, besitze sämtliche Versionen sowie den Kettensägen-Controller und freute mich seit der Ankündigung der HD-Variante auf den Release. Leider geht das Warten weiter, denn das vorliegende Produkt darf sich sicherlich keinen High-Definition-Zusatz hinter den Titel setzen. Sehr wenig Arbeit floss in die Produktion dieser Umsetzung, bei der ich mir immer noch nicht sicher bin, ob sie nicht sogar schlechter aussieht als auf der Wii. Besonders die grauenhaften Texturen erschrecken auf einem HD-Fernseher. Im Gegensatz zu kompletten Überarbeitungen wie der von Ocarina of Time 3D suchte ich Änderungen mit der Lupe. Leaderboards für Speedruns fügte Capcom hinzu und hob den Schwierigkeitsgrad leicht an. Ansonsten erhaltet ihr das gleiche Spiel. Und ich gehe jetzt stark davon aus, dass die meisten es gespielt haben. Wahrscheinlich sogar mehrmals. Falls nicht, besteht sofortiger Nachholbedarf. Read more… |
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| PES 2012 |
| Hinweis: Braucht ihr Tipps und die richtigen Taktik, um auf dem Platz zu bestehen? Werft einen Blick auf unsere Tipps, Tricks, Taktiken, Hilfen und Achievements zu PES 2012. Seit Jahren ist jedes neue PES immer eher Liebe auf den zweiten Blick. Jon Murphy, "PES Team Leader" und westliches Sprachrohr der japanischen PES Productions um Shingo Takatsuka ("Seabass"), hat bereits mehrfach zugegeben, dass die Entwickler mit dem Umstieg auf die aktuelle Generation jahrelang ihre Probleme hatten. Und so spielt man ein neues Pro Evo immer erst einmal aus Gewohnheit - und weil man das alte in mehreren Hundert Stunden das Jahr hindurch so abgespielt hat, dass man seine Eigenheiten und Exploits kaum noch ertragen kann. Interessant sind die Änderungen erst einmal immer, weichen sie doch gewohnte Abläufe willkommen auf, und ein guter Titel kam bisher sowieso jedes Mal dabei heraus. Aber man weiß stets erst nach einer ganzen Weile, wo man das neue Spiel im Vergleich zur Vorjahressaison zu verorten hat. Read more… |
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| The Gunstringer |
| Direkt in der ersten Minute gewann The Gunstringer mein Herz. Wieso? Weil ich während des Spielens sitzen kann und meine Zimmereinrichtung an ihrem gewohnten Platz bleiben darf. Das klingt zwar ein wenig seltsam, doch wer Kinect besitzt und damit ein paar Spiele ausprobiert hat, kennt das leidige Problem. Neben der Notwendigkeit, die gesamte Zeit über zu stehen, braucht man viel Platz. Und damit meine ich einen Platz, den kaum ein normales Wohn-, geschweige denn Schlafzimmer bietet. Außer ihr besitzt keine Möbel. Diese muss ich nämlich immer so verschieben, dass ein drei Meter langer Tunnel in meinem Raum entsteht. Da ihr bei The Gunstringer jedoch nicht euren gesamten Körper braucht, sondern nur die Arme, könnt ihr euch wie gewohnt auf Couch oder Sessel platzieren. So lassen sich alle 20 Kapitel, die knapp vier Stunden in Anspruch nehmen, locker überstehen. Optional mit einem Mitspieler, der euch durch den Wilden Westen geleitet. Read more… |
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| Radiant Silvergun |
| Dieses Spiel besitze ich seit sechs Jahren. Das Saturn dazu sogar noch länger. Gespielt habe ich es kein einziges Mal. Nicht, dass ich es nicht gern ausprobiert hätte, schließlich gilt es als DAS Shoot´em´Up seiner Generation, den späten 90ern. Nein, es ist vielmehr eine dieser Flohmarktgeschichten, die man keinem glaubt, bis man selbst einmal Glück hatte. Das arme Saturn lag auf dem einen Tapeziertisch in der Mittagssonne halt so mitleidig rum, und auch wenn der Verkäufer mir voller Vertrauen zusicherte, dass es noch gehen würde - "Ick bin ma janz sicha, dit Ding jeht noch subba!" - war ich mir ziemlich sicher, dass dieses "Ding" seine letzte Scheibe vor langer Zeit rotierte. Aber es gab noch eine "Überraschungskiste" mit ein paar Games dazu. Alles für 25 Euro, wie schlimm kann es werden? Daytona kann man ja auch ruhig drei Mal haben. Er griff aus einer größeren Box wahllos Titel, warf sie in eine kleinere Pappbox und schon da war ich erstaunt, dass bei dem knappen Dutzend auch ein paar Hüllen japanischen Anscheins flogen. Auch zwei PS-One-Games, aber ich wollte den Mann nicht mit solchen Details belästigen. Eine Stunde später kam dann der Herzinfarkt. Neben etwas nostalgischen, aber eher wertlosen Ramsch - Daytonaaaa, Blue Skies I seeeee - hielt ich ein eingeschweißtes Exemplar des wahrscheinlich begehrtesten Saturn-Spiels überhaupt in der Hand. Radiant Silvergun.Read more… |
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