Batman 3D
• 3-D Bilder von Batman the Dark Knight
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Der Batman aus den Comics endlich im Kino? Part 1
3 Monate sind seit meinen letzten Eintrag vergangen. Es ist nicht so, dass es keine Neuigkeiten über Batman gab, da gab es genug wie z.B. die fantastische Fortsetzung The Dark Knight Returns Parts II oder die Ankündigung von Arkham Origins, aber bedauerlicherweise fehlte mir ein wenig die Zeit, mich um mein geliebtes Blog zu kümmern. Dazu gesellte sich aber auch die Ernüchterung über den letzten Film The Dark Knight Rises. Man darf es ja fast gar nicht sagen, aber ich riskier’s: ‘Jehova’. The Dark Knight Rises war für mich eine bittere Enttäuschung. Ich möchte jetzt nicht auf die einzelnen Schwächen von dem Film eingehen, die findet man zu Genüge im Netz, Jack Nicholsons Joker fasst das eigentliche Problem gut zusammen: Where’s the batman? Ja, wo war er? Ein Fan aus dem SuperHeroHype Forum hat sich mal die Mühe gemacht und die Zeit aller Szenen aus sämtlichen Batman-Filmen addiert, in denen tatsächlich Batman zu sehen war. Ich war immer der Auffassung, das unsere Fledermaus im ersten Burton Film von 1989 viel zu selten zu sehen war, aber dann wurde ich von The Dark Knight Rises eines besseren belehrt. Bei TDKR kommt seine Leinwandzeit gerade mal auf 13% von der Gesamtzeit, bei Burton waren es dann doch 22%. Und gefühlt ist es noch eklatanter. Also in jedem vorherigen Film gibt’s prozentual mehr Batman zu sehen. Auch wenn Bruce Wayne häufig anzutreffen war, dies ist nicht das, was ich mir unter einem Batmanfilm vorstelle, das geht ja schon Richtung Verpackunsschwindel. Zum Ausgleich werden wir mit unsäglichen und auch unnötigen Nebenplots konfrontiert. Hinzu kommt noch, dass die Story in eine Richtung geht, die letztendlich kaum noch was mit unserem Protagonisten aus dem Comic gemein hat, zu sehr sieht man, dass Herr Nolan hier lieber eine von ihm geliebte Story erzählen wollte, die auf Charles Dickens Roman ‘Eine Geschichte aus zwei Städten’ beruht, sie mit dem Etikett Batman kennzeichnet. So bekommt Batman ein paar wenige Gastauftritte gewährt. Da hilft es auch nichts, wenn sein Bruder den Film lieblos mit verschiedenen Zitaten auf berühmten Batman Comics schmückt, eher im Gegenteil, sind diese doch nun verbraucht für nachfolgende Filme. Aber irgendwie zieht sich das Problem durch sämtliche Batman Verfilmungen der Neuzeit. Batman von 1989 zeigte einen Batman, der, auch wenn er nicht dem damaligen Comics entsprach, doch sehr an die Comicvorlage hielt, zumindest die aus der Frühzeit. Für eine Fortsetzung verlangte Tim Burton vom Studio aber etwas mehr Macht und Mitspracherecht. Und so kam es, das Batmans Rückkehr ein reiner Tim Burton Film wurde, in der Batman wiederum einen Gastauftritt absolvierte und die eigentlichen Stars wie auch schon im Film davor die Gegner waren. Nicht, dass Batman Rückkehr nicht seinen Reiz hat, aber mit den Comics besitzt der Film nicht viel Verwandtschaft. Batman Forever war im Prinzip wieder ein Schritt in die richtige Richtung, allerdings nahm Joel Schumacher sich die falsche Comicära zum Vorbild. Zu bunt und campy erschien Batman Forever für die Neunziger. Nachdem Batman Forever aber ein Erfolg an den Kinokassen wurde, meinte das Studio wohl die richtige Formel für eine Batman Verfilmung gefunden zu haben und schmiss hastig eine Fortsetzung hinterher. Wie dies ausging, muss man wohl keinem mehr erklären. Batman und Robin steht heute als Synonym für ein Totalversagen im Filmbereich. Auch wenn sich Schumacher später entschuldigte, dieses Makel blieb an ihm kleben und genau wie andere beteiligte Personen konnte er sich nie mehr ganz von dem Debakel erholen. 2005 kam dann der Neubeginn mit Batman Begins. Der fast noch unbekannte Regisseur Christopher Nolan ging zurück zu Batman Wurzeln und zeigte uns zum ersten Mal einen Batman Film, wo nicht die Gegner die eigentlichen Stars des Films waren, sondern Bruce Wayne und sein alter Ego Batman. Nolan nahm Batman ernst und verfilmte zum ersten Mal die Geschichte, wie aus Bruce Batman wurde. Natürlich mussten die Fans, die Batman aus den Comics liebten, ein paar Kompromisse eingehen, aber Nolan zeigte großen Respekt vor unserem Protagonisten und man merkte es auch dem Film jede Sekunde an. Die Fortsetzung The Dark Knight wich aber schon wieder etwas von dem Schema ab. Nicht so extrem wie in Batmans Rückkehr, aber The Dark Knight war mehr ein Film des Regisseurs, ein Crime Drama und der Mythos Batman, der so großartig in Batman Begins eingeführt wurde, fing sich wieder an zu verflüchtigen. The Dark Knight ist ein großartiger Film und Heath Ledgers Joker ist grandios, aber Batman bzw. Bruce Wayne mutiert hier dann doch eher zu einem James Bond. Durch den einmaligen Erfolg von The Dark Knight wollte das Studio verständlicherweise eine weitere Fortsetzung von Nolan. Diese bekamen sie auch, allerdings zu dem Preis, dass The Dark Knight Rises, zumindest in meine Augen, nicht mehr den Batman zeigt, den man nach Batman Begins erwartet hatte und der nicht mehr viel mit seinem Comicebenbild gemein hat. Bezeichnet die Szene im Schlußakt: Batman als Anführer von GCPD in einer Massenschlägerei gegen Banes Sölderarmee. Im Tageslicht. *hust* Eigentlich ist dies so extrem camp, die Fanszene würde Schumacher für so was verbal lynchen, aber Nolan genießt hier einen Bonus, der im Netz seinesgleichen sucht. Als aufmerksamer Leser verschiedener Foren, Webseiten und Facebookgruppen zum Thema könnte man meinen, Nolan wäre der Erfinder von Batman und Christian Bale die einzig wahre Verkörperung von Bruce Wayne. Es wird ja schon als Sakrileg empfunden, das Warner beim Reboot an einem anderen Schauspieler denkt. Diese verzerrte Wahrnehmung mancher Zeitgenossen geht soweit, dass sie für einen Batman plädieren, der von Joseph Gordon-Levitt dargestellt wird, der bekanntlich als Robin John Blake in der letzten Einstellung von TDKR die Batcave begutachtete, somit als einzig legitimer Batman Nachfolger in Frage kommen würde und so auf Augenhöhe mit wirklichen Superhelden die Geschicke der Justice League leiten soll. Wir halten fest, da kommt es nach über siebzig Jahren Comicgeschichte zum ersten Mal zum großen Zusammentreffen der berühmtesten Helden Batman und Superman auf der Leinwand, ein Ereignis, dem wohl ungelogen die übergroße Mehrheit aller Comicheldenfans entgegenfiebert und nun soll es nicht Bruce Wayne sein, der auf Clark Kent trifft, nein, eine Nebenfigur ohne Substanz und Comicvergangenheit aus dem Nolanverse soll diesen besonderen Moment genießen dürfen. Und wenn das nicht geht, sollte wenigsten Christian Bale das Cape wieder anziehen und trotz sämtlicher Fallstricke, die Nolan in TDKR eingebaut hat, in einer Welt reaktiviert werden, in die er durchs Nolans Hyperrealismus einfach nicht hingehört. Herzlichen Glückwunsch. Aber es gibt Hoffnung in Form von Zack Snyder, dem Regisseur von letzten Superman Film Man of Steel. Er könnte es schaffen, Batman zum wirklich ersten Mal adäquat auf die Leinwand zu bringen. Warum? Dazu mehr im 2. Part.
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Fantastische Figur von batman_taiwan
Manchmal, in einer ruhigen Minute, schaue ich im Netz nach, ob es eventuell neue Links oder ähnliches zu Batman-3D gibt. Dadurch bin ich auf dieses Forum gestoßen und traute meinen Augen kaum. Hier war ein Künstler mit dem Forennamen batman_taiwan wirklich so ‘verrückt’ und hat liebevoll eine Batman-Figur nach meiner Vorstellung und Vision von Batman hergestellt. Ich bin selber ein Sammler von hochwertigen Figuren und Statuen, deshalb kann man sich gar nicht vorstellen, wie groß meine Freude war und immer noch ist. Ich finde die Figur mehr als genial und bedauere es hiermit, dass sie nur ein ‘Custom Model’ ist und keine Serienfertigung, sie wäre natürlich die Krönung in meiner speziellen Sammlung. Gerne würde ich mich bei batman_taiwan herzlichst bedanken, leider war es mir nicht möglich, dies in dem Forum zu schreiben, die Sprachbarriere hat sich dann doch trotz Translator als zu hoch erwiesen. So sind die nächsten Sätze für ihn gedacht und vielleicht liest er das ja zufällig hier, ich würde mich freuen. Dear batman-taiwan, I found your thread about the Batman figure and I was totally surprised and blown away when I saw that someone at the other end of the world modeled a Batman figure after my vision of batman from my webpage. I am a collector too and I’m very enthusiastic about your figure. I love it and it’s a real honor for me to see that. I hope there is nothing wrong in showing your picture from your figure on this webpage. So, thanks for this figure, love it so much and it’s a real pleasure for me to see that you and others like my vision of The Batman. Greetings from germany! Many, many, MANY THANKS!
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Meanwhile, in Gotham City
Dieses Blog dreht sich natürlich hauptsächlich um Batman, aber heute möchte ich mal etwas abweichen. 3D-Programme werden wie so alles in der schnelllebigen Computerwelt, immer schneller, bedienbarer und besser. Mittlerweile lassen sich mit dem 3D Programm Modo Bilder in einer Qualität und mit einer Leichtigkeit generieren, so dass man sich mehr und mehr auf Animationen konzentrieren kann, ohne Angst zu haben, die Qualität der Bilder leidet darunter. Zumal Modo seit dem Update auf Version 601 wirklich konkurrenzfähige Animationswerkzeuge aufweisen kann. Vor einem halben Jahr habe ich mit folgenden Film begonnen. Da dies alles nur ein Hobby von mir ist, kann ich natürlich nur eine begrenzte Zeit dafür aufwenden und so benötige ich für einen Film von nur 1 Minute schon eine gewisse Zeit, zumal ich nicht nach Storyboard arbeite und immer wieder versuche, neue, plötzliche Gedanken umzusetzen. Etwas zur Technik: das Model von Batman ist noch nicht geriggt und somit habe ich die Bewegungen mit Morphmaps umgesetzt. Dadurch musste ich auch drei verschiedenen Modelle einsetzen, damit ich die einzelnen Phasen so verwirklichen konnte. Das Cape ist ein Soft Body Element. Das Flattern des Capes habe ich vorberechnet und die Bewegung anschließend per MDD-File importiert. Das Gebäude und Gotham City sind einfache Polygone, die durch Displacement Maps eine gewisse Tiefe vortäuschen. Letztendlich wurden die einzelnen Bilder mit Motion Blur und geringerer Schärfentiefe gerendert. Nach 1 kompletten Woche des Rechnens habe ich den Film anschließend in Final Cut Express geschnitten und vertont. Der nächste Schritt ist, das Batman Model endlich mal komplett zu riggen. Dann hoffe ich, dass ich ein wenig schneller vorankomme und ich vielleicht sogar mal einen 5 Minuten Film schaffe.
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Batman: The Dark Knight Returns Part 2 Trailer
Unglaublich, da feiert man gerade die Veröffentlichung von Batman: The Dark Knight Returns Part 1, schon gibt’s den Trailer zum nächsten Part. Und auch dieser weiß wieder zu überzeugen. Part 2 behandelt das epische Finale vom Comic Bestseller und wir dürfen uns auf den letzten Kampf zwischen Batman und seinem alten Widersacher, dem Joker freuen sowie auf das Zusammentreffen der Giganten, Batman gegen Superman. Wenn die Produzenten die gleiche Sorgfalt wie auch schon beim vorherigen Part walten lassen, erwartet uns wieder ein außerordentlich großartiger Batman Film. Hier geht’s zum Trailer.
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Batman: The Dark Knight Returns Part 1 Review
The Dark Knight Returns Nun ist er also erschienen, der erste Part vom Animationsfilm Batman: The Dark Knight Returns, welcher auf dem berühmten, gleichnamigen Graphic Novel von Frank Miller aus den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts basiert. Ich denke nicht, dass ich noch viel zum Inhalt sagen muss, wirklich jeder Batman Liebhaber sollte dieses Comic sein Eigen nennen, trotz allem fasse ich die Story mal so kurz wie möglich zusammen: Der mittlerweile fünfzigjährige Bruce Wayne hat sein Batman Cape seit 10 Jahren an den Nagel gehangen und geistert desillusioniert durch sein Leben. Derweil laufen die Dinge in Gotham City von Tag zu Tag schlechter, die Kriminalität ist auf einen Höchststand und Bruce erkennt, dass er als Batman wieder gebraucht wird. Fortan tritt er als Batman wieder in Erscheinung, um gegen hemmungslose Jugendgangs, alte Feinde, Freunde und gegen Medien sowie der öffentlichen Meinung zu kämpfen, in einer Welt, die Helden ablehnt und sich mit den katastrophalen Zuständen Gotham Citys abgefunden hat. Vom Comic zum Film Batman: The Dark Knight Returns Part I ist ebenso wie Batman – Year One eine direkte und nahe Comicumsetzung. Leider funktionierte das Konzept bei Batman – Year One nicht ganz so gut, zu abgehakt war die Umsetzung. Millers ganz eigener Stil passte wunderbar ins Comic, hatte aber seine Schwächen im Film. Zu genau wurde das Comic mit Frank Millers Art umgesetzt, fast eins zu eins, Szene für Szene. Des Weiteren wirkte sich nachteilig aus, dass sich die Geschichte nicht nur um Bruce Wayne und Batman drehte, sondern das wohl größere Augenmerk auf die Anfänge der Karriere vom späteren Commissioner James Gordon warf. In Batman: The Dark Knight Returns funktioniert dies alles besser. Die Story dreht sich hauptsächlich um Batmans Rückkehr. Auch ist der Graphic Novel nicht 1:1 umgesetzt, ein paar Szenen wurden weggelassen, etwas verändert sowie versetzt, manche Dialoge leicht abgewandelt und im Comic gedachte Äußerungen anderen Personen in den Mund gelegt, um das Verständnis zu fördern. Auch wurden Szenen hinzugefügt, die so nicht im Buch zu finden sind. Dies alles wirkt sich durchweg positiv auf den Film und sein ‘Pacing’ aus. Allerdings kommt auch zu Gute, das Frank Miller im Comic manchen Sequenzen wie ein Storyboard angelegt hat, was zum Erscheinungstermin des Comics sehr innovativ war. So konnte man laut Produzent Bruce Timm manche Szenen des Comics den Zeichner des Films vorlegen, ohne das man ein gesondertes Storyboard anfertigen musste. Die Animationen Die Darstellungen der Figuren und Gotham Citys sind klar, deutlich und scharf wie bei allen DC Animationsfilmen. Dies steht natürlich im Widerspruch zu Frank Millers Originalzeichnungen, allerdings war eigentlich von vorne rein klar, dass sich Millers besonderer Zeichenstil nicht in dieses Medium übertragen lässt. Zu filigran sind seine Zeichnungen. Außerdem hat Miller in vielen Zellen die Bewegungen der Figuren quasi eingefroren, was die genaue Umsetzung quasi unmöglich macht. Dies tut der Gesamtstimmung aber keinen Abbruch. Alle Figuren, selbst die ‘Nebendarsteller’, wurden sehr gut umgesetzt und gleichen ihren Vorbildern aus den Comic. Der aufmerksame Leser des Graphic Novel wird erkennen, dass sehr viele Posen eins zu eins übernommen wurden, darunter auch etliche ikonische, die jedem Fan bekannt vorkommen dürften. Es macht einfach Spaß, beim mehrmaligen Anschauen von The Dark Knight Returns nach diesen ikonischen Posen Ausschau zu halten. Kommen wir zu den Animationen, auch diese befinden sich auf einen sehr hohen Level. Natürlich darf man hier nicht die Perfektion von Disneyfilmen erwarten, aber es sind die besten Animationen, die ich bisher in einem DC Film sehen durfte. So ist Gotham City wirklich mit bewegenden Charakteren bevölkert wenn die Metropole im Bild ist. Als Bruce am Anfangs des Films durch die Stadt geistert, sind die Straßenecken belebt, ihm kommen mehrere Leute entgegen und auf Gothams Straßen gibt es Verkehr. Die Figuren wirken zum größten Teil lebendig. Alles in allem haben die Animatoren ein sehr guten Job abgeliefert, The Dark Knight Returns setzt sich somit wohltuend von den unzähligen billig produzierten Animes oder Samstagmorgen-Zeichentrickserien ab. Würdiger Soundtrack Der Sound ist für einen Animationsfilm ebenfalls auf hohen Niveau und die Synchronsprecher eine sehr gute Wahl, was für die amerikanischen und die deutschen Stimmen gilt. Man nimmt Batman sein Alter ab und Carrie Kelly (deren kompletter Name übrigens Caroline Keene Kelley lautet) ihre Forschheit und ihren Mut. Auch alle anderen Rollen wurden meiner Meinung nach sehr gut besetzt, wobei ich aber dem amerikanischen Original den Vorzug gebe, da man z.B. den Slang, den Miller für die Mutantengang erfunden hat, gar nicht eins zu eins übersetzen kann. Zu einem Film, der sich das Ziel gesetzt hat, eines der berühmtesten und einflussreichsten Comics zu verfilmen, sollte auch ein außergewöhnlicher Soundtrack gehören. Und Christopher Drake, der Komponist der Musik, hat hier wirklich einen Spitzenscore beigesteuert. Terminator trifft auf John Carpenter und Blade Runner. Ein moderner Sound mit vielen Anleihen aus den Achtzigern des letzten Jahrhunderts. In diese Zeit kann man den Film zeitlich auch am besten einordnen, wie die zum Ghettoblaster breakdancende Mutanten oder das Laserdisc-Geschäft belegen. Der Sound ist sehr dunkel, tragisch, beklemmend, atmosphärisch und auch triumphierend. Drake liefert hier den besseren Batman Soundtrack ab und stellt meiner Meinung nach Zimmer Soundtrack zu The Dark Knight Rises (wo war das versprochene Batman-Theme, Hans?) in den Schatten. Fazit Zu meinem Fazit: Jeder hat seine eigene Vorstellung von Batman, den einzig wahren Batman gibt es nämlich nicht. The Dark Knight Returns von 1986 hat mein Batman Bild sehr geprägt und das Buch verliert für mich auch nach mehrmaligen Lesen nicht den geringsten Reiz, im Gegenteil, irgendwie entdeckt man immer wieder Kleinigkeiten, die The Dark Knight Returns noch interessanter machen. So habe ich es mir auch zur Pflicht gemacht, die Story mind. einmal im Jahr zu lesen. Als die Umsetzung letztes Jahr bei der Veröffentlichung von Batman – Year One angekündigt wurde, habe ich fast Luftsprünge gemacht, hatte allerdings auch meine Bedenken, da Year One ebenfalls zu den besseren Batman Comics gehört und die Umsetzung nicht ganz so gelungen war. Nun sind alle Bedenken beiseite gefegt. Batman: The Dark Knight Returns Part I ist für mich definitiv DER Batman Film der letzten Jahre und damit schließe ich auch The Dark Knight Rises mit ein. The Dark Knight Returns bietet alles was der Batman Mythos beinhaltet. Einen zerrissenen Bruce Wayne, der nach all den Jahren immer noch von seinen Albträumen gepeinigt wird und den Mord an seinen Eltern noch nicht vergessen kann, der sich ablenken muss, um nicht immer an seine selbstaufgelegten Schwur zu denken. Im Gegensatz zu den meisten Batman Verfilmungen bekämpft Batman nicht nur die großen Namen wie Joker oder Two-Face, sondern auch eindrucksvoll die Straßenkriminalität. Kontrovers ist natürlich die schonungslose Gewalt, die Batman zum Erreichen seiner Ziele einsetzt, allerdings könnte man argumentieren, dass sie in The Dark Knight Returns nur offensichtlicher dargestellt wird. Ich hätte den Film auch nicht für ein Publikum ab 12 Jahren zugänglich gemacht, aber das nur nebenbei. Gadgets spielen nur eine kleinere Rolle, hauptsächlich verlässt sich Bruce auf seinen Geist und Körper, seine Ausrüstung ist er spartanisch. Er macht auch Gebrauch von Schusswaffen, diese sollte man aber ehr als Vorläufer zum Grapple Gun verstehen, die ja erst mit Tim Burtons Batman eingführt wurde. Aber nicht nur. In einer fast aussichtslosen Situation benutzt er das Maschinengewehr, um eine Mutantin, etwas anders als im Comic, zu entwaffnen und auch das ‘Batmobil’ strotzt nur so vor militärischen Gerät. Ebenso muss sich Batman im Film als Detektiv beweisen. Einen Wehmutstropfen gibt es aber. Im Comic gi.bt es viele inneren Monologe im Stil eines Film Noir. Sie geben uns einen Einblick in Bruce Waynes Gefühlswelt und seinen Beweggründen. Leider fehlen diese fast vollständig im Film. Wie schon gesagt, bei Batman Year One funktionierte dies nicht so gut, vielleicht hat sich das Team um Bruce Timm deshalb entschieden, diese wegzulassen. Allerdings hätte man ja eine eigenständige, zusätzliche Tonspur machen können und der Zuschauer hätte die Wahl gehabt. Dies ist aber auch mein einziger Kritikpunkt. Kleine Easter Eggs wie zum Beispiel das rote Telefon aus der Batman Fernsehserie mit seinem prägnanten Ton runden das Sehvergnügen ab. Batman: The Dark Knight Returns Part I gehört in jede aufrichtige Batman Sammlung, er sollte aber nicht nur Batman Fans ansprechen. Für mich ist gehört er zu den drei besten Batman Filmen überhaupt. Die letzte Szene ist übrigens ein schöner Cliffhanger zu Part II, der irgendwann im Frühjahr 2013 erscheinen soll. Ich kann es jetzt schon kaum abwarten, das Finale des Epos zu schauen und ich glaube, wir werden wieder nicht enttäuscht werden.
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The Dark Knight Returns Animated Part 1 Trailer
So, die Party ist vorbei, The Dark Knight Rises läuft in den Kinos und beendet die Ära Nolan. Bin ein wenig zwiespältig, was den Film den betrifft. Zweifelsohne ein handwerklich sehr guter Film mit einem phantastischen Ende, ein typischer Nolan mit seinen Wendungen, was aber eben auch seine Filme mittlerweile vorausschaubar werden lässt. Die Story war gut, die Schauspieler sehr gut, die Synchronisation von Bane dafür leider um so weniger. Es war ein krönender Abschluß der Trilogie, aber für mich nicht der ultimative Batmanfilm. Dazu bedarf es mehr von…hust…Batman. ;) Nichtsdestotrotz gebührt Chris Nolan und seinem Team ewiger Dank für diese einmalige Trilogie, der ein besonderer Platz in der Kinogeschichte gesichert ist. Jedenfalls freu ich mich schon über die ersten Nachrichten vom Batman Reboot, aber so weit sind wir natürlich noch lange nicht. Dafür schenkt uns Warner den ersten Trailer zu The Dark Knight Returns Animated. Und gelungen er ist. Das Flair von Millers genialer Vorlage spürt man in jedem Frame. Wird dies der ultimative Batman Animationsfilm? Mal abwarten, bei Batman Year One war ich ähnlich optimistisch und hier entwickelte sich das starre Festhalten an der Vorlage nicht unbedingt zum Positiven. Allerdings ist das Graphic Novel The Dark Knight Returns auch von einem etwas anderen Kaliber und so bin ich frohen Mutes, dass The Dark Knight Returns Animated mit zu den besten Umsetzungen gehören wird, die wir erwarten können. Und nun ab zum Trailer:
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Die Philosophie bei Batman
Heute widme ich mich mal etwas ganz anderem als 3D, Comic oder Film. Aber keine Sorge, der Eintrag dreht sich natürlich trotz allem um Batman, genauer über ein Buch von unseren geliebten Helden mit dem Titel Die Philosophie bei Batman: Eine Reise in die Seele des Dark Knight. Ein Buch über einen Comichelden verbunden mit so einer schweren Kost, kann das gut gehen? Es kann, wie das Buch beweist und wer der Meinung ist, Batman und Philosophie verträgt sich nicht, der wird hier eines Besseren belehrt. Das Buch nimmt die Figur Batman/Bruce Wayne ernst und versteht ihn auch, was nicht immer so selbstverständlich ist. Im deutschen Wikipedia (und ich denke auch nur dort) findet man Folgendes: ‘…der Milliardär Bruce Wayne durch sein Alter Ego Batman im Grunde nur das System schützt, aus dem er seinen Wohlstand zieht.’ Konträr dazu steht in der Einleitung des Buchs: ‘Er ist über alle Maßen reich, versagt sich aber jeden Luxus (außer einem Butler), nur um ein Ziel zu erreichen, das er niemals erreichen wird.’ Jeder, der sich auch nur ein wenig mit dem Batman Mythos befasst hat, sollte wissen, wie dies einzuordnen ist. Ich wollte dies nur kurz anführen, weil einem mit dieser Einleitung direkt bewusst wird, dass der Autor ein Batman Kenner ist, gut recherchiert hat und den Charakter wirklich versteht, was noch lange nicht bei allen Publikationen oder Lexika der Fall ist. ‘Warum bringt Batman den Joker nicht um?’ ‘Was würde Batman tun? Bruce Wayne als Vorbild.’ ‘Beste Freunde? Batman, Superman und das Wesen der Freundschaft.’ Im Buch werden ziemlich viele Fragen aufgeworfen und auch versucht, ausführlich zu beantworten. Wer sich aber ein wenig im Leben mit den vielfältigen philosophischen Strömungen befasst hat, der muss zu dem Schluss kommen, das es die Eine Wahrheit nicht gibt. Und so werden die Taten Batmans auch unter den unterschiedlichen Gesichtspunkten bewertet und analysiert. Ja, warum bringt Batman den Joker nicht einfach um? Wie viele unnötige und unschuldige Opfer hätten vermieden werden können, wenn Batman den Joker nach seinen Amokläufen nicht immer ins Arkham Asylum eingeliefert hätte, sondern ein endgültiges Urteil vollstreckt hätte. Mal ganz davon abgesehen, dass Batmans Abenteuer ohne den wohl größten Schurke der Comicgeschichte einiges an Klasse verlieren würden ;), wird dieses Problem im Buch mit Blick auf die Einstellungen von Utilitaristen oder Deontologen ausführlich besprochen, auch, und dies sei jetzt schon mal vorweggenommen, wenn es keine uneingeschränkt befriedigende Antwort gibt, ja, auch nicht geben kann. Dies ist nur ein Kapitel dieser interessanten Lektüre. So werden viele Punkte, über die sich der eine oder anderer aufmerksame Leser der Batman Geschichten gewundert hat, auf Ihre Alltagstauglichkeit abgeklopft. Natürlich ist Batman eine Kunstfigur und seine zahlreichen Gegner zum Glück nur reine Phantasiegeschöpfe. Allerdings, und dies beweist das Buch, ist Batman im Laufe seiner über siebzigjährigen Geschichte zu einer fiktiven Persönlichkeit herangereift, die sich genauso analysieren lässt wie weitaus schwergewichtigere Literaturgestalten, dessen Taten man ausführlich bewerten kann und dessen Geschichten in vielen Fällen weitaus umfangreicher und viel mehr sind, als einfache, infantile Comicstrips. Für jeden Batmanleser, der sich auch für die Hintergründe, die Motive und die Folgen von Batmans Taten interessiert, ist dieses Buch mehr als empfehlenswert. Es bietet einen Einblick durch die Augen Nietzsches, Wittgenstein oder Sartre in die Gedankenwelt des dunklen Ritters, seiner Freunde und Feinde. Dabei ist das Buch auch relativ aktuell gehalten und gönnt uns den Einblick in Batmans Seele durch das Heranziehen von den erfolgreichen Comic Novels wie ‘Das erste Jahr, ‘The Killing Joke’ und natürlich ‘Die Rückkehr des dunklen Ritters’ wie auch den Filmen und der Fernsehserie. Die Philosophie bei Batman ist ein kurzweiliges Buch, jeden Cent wert und sollte auch bei jedem ernsthaften Batmanfan ein Platz im Regal neben den Comic Novels finden. Zu beziehen ist das Buch direkt beim Verlag oder natürlich auch bei Amazon oder im Buchhandel.
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Neue Poster von The Dark Knight Rises
Nur noch knapp 2 Monate ist es hin, dann dürfen wir den letzten Teil von Christopher Nolans Batman Trilogie bewundern. Ich bin echt gespannt auf den Film, zumal wir bisher von Warner Bros in Bezug auf Material zum Film nicht gerade verwöhnt wurden. Anscheinend wird dies nun endlich nachgeholt, zumal die Medien- und Zuschaueraufmerksamkeit für die Avengers langsam abebbt und sich mehr auf The Dark Knight Rises konzentrieren dürfte. Der richtige Zeitpunkt also loszulegen. Die neuen Poster heben die Hauptcharaktere von The Dark Knight Rises hervor. Von Batman, Catwoman sowie Bane gibt es jeweils 2 Poster. Die eine Posterreihe unter dem Motto ‘Rise‘ wirbt mit wenigen, dunklen Farben für The Dark Knight Rises und sie erinnern leicht an die Batman Returns Plakate, während ‘The Legend ends‘ Motive ehr wie Filmszenen wirken. Jedenfalls finde ich die Poster sehr gelungen, besonders die ‘Rise’-Poster treffen meinen Geschmack.
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Neuer Trailer von The Dark Knight Rises
Ein wenig überraschend war die Veröffentlichung des neues Trailer von The Dark Knight Rises schon, da erwartet wurde, dass man ihn erst beim Avengers Film zum ersten Mal sehen dürfte. Und er zeigt viel neues Material von The Dark Knight Rises. Neben mehr Bilder von Batman und Bane zeigt er auch erstmals Catwoman in Aktion. Und war ich nach dem ersten Trailer skeptisch, ob The Dark Knight Rises die hohen Erwartungen erfüllen kann, überzeugt mich der neue Trailer voll und ganz. Da ich heute ein wenig schreibfaul bin, auf Batmannews.de findet man eine gutgemachte und detaillierte Analyse des Trailers. Genug geredet, hier nun der neue Trailer:
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Beware the Batman Teaser
Die letzte Batman Zeichentrickserie Batman: The Brave And The Bold richtete sich mit ihren bunten Animationen und verspielten Gegnern eindeutig an ein jüngeres Publikum. Warum auch nicht, die Geschichte vom Batmanhat bisher eindrucksvoll bewiesen, dass man Batman auf vielfältige Weise interpretieren kann, quasi passend für jede Alterskategorie. Jeder hat dabei seine eigenen Vorstellung vom Batman. Ich bevorzuge aber ehr die dunkle Interpretation des dunklen Ritters und mit der angekündigten Serie Beware the Batman bewegt man sich wieder in diese Richtung, wenn man dem Teaser Glauben schenken darf. Batman: Beware the Batman wird dabei keine Zeichentrickserie werden, sondern eine computeranimierte CG-Serie ähnlich wie Star Wars: The Clone Wars. Man darf bei einer Fernsehserie natürlich nicht die grandiose Qualität und Optik wie vom hervorragenden Trailer zu Arkham City erwarten, ähnlich wie bei The Clone Wars fallen die Figuren, Animationen und Texturen schlichter aus, wie es auch der Teaser zeigt. Allerdings sieht man auch nicht so viel, als dass man schon größere Schlüsse daraus ziehen dürfte. Batman rast im Batmobil durch einen Tunnel und man erblickt ganz kurz den rangezoomten Batman, der mit einer neuen, aber gleichzeitig auch typischen Stimme spricht. Wie die Animationen der Figuren ausfallen werden oder wie z.B. Gotham City konstruiert ist, dies lässt sich noch nicht genau sagen. Allerdings erinnert mich der Teaser vom Stil schon ein wenig an Batman: The Animated Series und ein wenig Einfluss davon wäre ja nicht das Verkehrteste. Hier nun der Teaser:
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