Mikronährstoffmedizin bei Angst, Depressionen und anderen psychischen Beschwerden
Mikronährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und Aminosäuren können die psychische Befindlichkeit wesentlich beeinflussen.
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Vitamin-D-Mangel bei Altenheimbewohnern
Forscher aus Belgien bestimmten die Vitamin-D-Konzentration bei 589 gesunden Altenheimbewohner. Außerdem wurde die Lebensqualität mit Hilfe eines Fragebogens bestimmt sowie die Einnahme von Antidepressiva und Anxiolytika. Fast die ganze Studienpopulation hatte einen Vitamin-D-Mangel. Die Senioren mit den niedrigsten Vitamin-D-Spiegeln klagten häufiger über depressive Symptome und hatten auch einen höheren Verbrauch an Psychopharmaka. Referenz: Verhoeven V. et al.: Walk on the sunny side of life – epidemiology of hypovitaminosis D and mental health in elderly nursing home residents. J Nutr Health Aging. 2012; 16(4):417-20; Bild: Gerd Altmann, pixelio.de
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Immer mehr Fehltage aufgrund psychischer Störungen
Nach Angaben des Bundesarbeitsministeriums wurden im Jahr 2010 53,5 Millionen Arbeitsfehltage wegen psychischer Erkrankungen verzeichnet. Im Vergleich dazu: Im Jahr 2001 waren es noch 33,6 Millionen Fehltage aufgrund selbiger Diagnose. Die Ursachen sind in steigenden Anforderungen, erhöhter Eigenverantwortung, höheren Flexibilitäts-Anforderungen und nicht-kontinuierlichen Beschäftigungsverhältnissen begründet, zu denen auch die Leiharbeiten zählen. Frauen sind besonders gefährdet. Im Jahr 2010 wurden 39.000 Frauen aufgrund psychischer Erkrankungen berentet. Das sind doppelt so viele wie noch im Jahr 2000. Referenz: focus.de, 30.04.2012: Kranke Psyche knockt immer mehr Arbeitnehmer aus. Bild: Matthias Preisinger, pixelio.de
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Depressionen häufig bei Typ-1-Diabetikern
Pakistanische Wissenschaftler untersuchten die Häufigkeit von Depressionen bei Typ-1-Diabetikern. Außerdem wurde die Tryptophankonzentration im Plasma bestimmt. An der Studie nahmen 50 männliche und 50 weibliche Patienten mit Typ-1-Diabetes teil, die mit einer Kontrollgruppe gesunder Personen verglichen wurden. Bei den Typ-1-Diabetikern waren signifikant häufiger Symptome einer Depression nachweisbar. Sowohl bei den männlichen wie auch bei den weiblichen Patienten zeigte sich eine signifikante Verminderung der Tryptophanspiegel im Plasma. Die Häufigkeit von Depressionen scheint also bei Typ-1-Diabetikern deutlich erhöht zu sein, wobei verminderte Serotoninspiegel im Gehirn dafür verantwortlich sein dürften. Referenz: Saida Haider et al.: Greater prevalence of depression in type-1-diabetic patients: Correlation with decreased plasma tryptophan. IOSR Journal of Pharmacy, Vol.2, Issue 1, Jan-Feb. 2012, pp.057-061       Bild: Regina Kaute, pixelio.de
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