XXL Angeln - Angelberichte
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Lachs
HalloMöchte Euch von meinem Angeltripp auf Rügen erzählen. Am 30.04.12 bin ich mit einem Arbeitskollegen auf die Insel Rügen gefahren. wir haben uns dort über das Team Boddenangeln ein Zimmer reservieren lassen. Morgens um 08:00 Uhr sind wir raus auf die Ostsee gefahren. Mit Guide. Nach einer guten halben Stunde waren wir am Ziel und haben die Ruten aus gelegt. Nach gut einer Stunde hing der erste Lachs (90 cm) am Blinker. Nicht sehr viel später hing der zweite Lachs am blinker von meinem Ak. (85 cm). Nach gute einer Stunde hatte ich dann meinen ersten Lachs am Blinker (108 cm) Als ich ihn nach gutem Drill vor mir liegen hatte, war ich vollig happy :-) Einige Zeit später war dann mein Ak wieder im Drill und fing einen Lachs von 90 cm als ich faßt Zeitgleich meinen zweite Lachs (113 cm) drillte. Ich kann nicht sagen wie lange ich brauchte, aber es war der Hammer. Bei der ersten Flucht zog er mir etwa 150 m Schnur von der Rolle, bis er das erste mal stehen blieb. Ich konnte einfach nicht glaube das ich zwei so geile Lachse gefangen habe. Am ende unserer Angeltour hatten wir mit drei Mann 7 Lachse gefangen. 85 cm, 90 cm, 95 cm, 98 cm, 102 cm, 108 cm und 113 cm. Mein Ak und ich waren uns sofort einig, das wir im nächsten Jahr wieder auf die Ostsee raus fahren werden.
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Fette Beute
Leute ich kann euch sagen ich habe ein super wochenende hinter mir =)Ich bzw wir (+ mein angel kumpel) Waren am Freitag zum sammstag AngelnEs war eine bullen hitzen und trotz alledem konnte wir nicht wiederstehen an´s wasser zu fahren dort angekommen stellten wir fest das unsere üblichen Standard angelplätze bereits besetzt waren.... naja wie es halt so ist am wochenende + sommerliche hoch temperaturen... -.-Jedenfalls fuhren wir den zu beangelnden kanal ab und fanden auf promt ein schönes plätzchen... Dort angekommen fingen wir noch fix ein paar anstecker (kleine rotfedern & plötzen) ...Danach also das standard ritual ruten beködern Und ab ins wasser damit....Was ich dann weiter erlebte hatte ich lange nicht mehr...ca  21 uhr der erste biss auf Köfi.... es sah vom bissverhalten extrem nach aal aus.... also erstmal laufen lassen... Nachdem (was auch immer) ca 10-15m sehne genommen hatte und auch schon 2 zigaretten längen vergangen wahren dachte ich jetzt oder nie und schlug an... merkte einen kurzen wiederstand... aber nichts....Also rausgeholt und nachgesehen.. es war nichts am köder zu sehen.... Also wieder rein..... keine 10 min später der nägste biss.... diesmal wartete ich nicht so lange und schlug deutlich früher an und konnten meinen ersten raubaal landen... natürlich beköderte ich sofort neu und dachte wenn einer leuft werden es ja hoffentlich noch mehr.... es vergingen ca 20 min biss der nägste biss kam.. ich wartete wieder eine gewisse zeit und schlug an.... Aber was ich diesmal gehackt hatte machte deutlich mehr druck als ein aal & immer wieder ausbrüche beim drill.... es stand fest... das kann kein aal sein! also zügig gedrillt um in ufer nähe zu sehen das es ein wunderschöner zander ist... diesen natürlich gleich gekächert... auf den boden gelegt,Vorfach in maul nähe abgeschnitten + ein schnelles foto und wieder schohnend zurückgesetzt ! Nunja dachte mir dann,das ist bestimmt er abend gewesen aber beködert neu und warf wieder ein.. um keine 10min später den nägsten aal zu landen diesmal noch fetter & größer als der erste....Hama sage ich nur....da noch KöFi´s übrig wahren und wir sowieso vor hatten bis mindest 24uhr zu bleiben.... beköderte ich also das vierte mal neu & wehre fast vor freude vom stuhl gefallen als ein erneuter biss kam und der 3te aal gelandet werden konnte!Es war den ganzen abend schwühlwarm bei sehr geringen wind.... jede kleine bewegung brachte ein neues schweißbad ! ab ca 23uhr frischte plötzlich der wind etwas auf und das schwühlewarme verwandelte sich in eine erffrieschende briese jedoch war damit leider auch das fangen schlagartig erledigt....Es war eine sternenklare nacht bei zunehmenden mond... was später bei den wetterwegsel in leichte bewölkung endete....Die aale hatten 63,81 & 87cm... leider habe ich sie erst nach dem ausnehmen gewogen und zusammen hatten sie 2976 g        Mageninhalt war ausser meiner rotfedern jeder ein paar kleine barsche...Den zander kann ich nur ein schätzmass abgeben... optisch würde ich sagen ca 60+ cm und gewicht ca 2 bis maximal 2 1/2 kgIch kann euch sagen es war seit längeren mal wieder eine nacht die mich in jederlei hinsicht wunschlos gemacht hat =)Mfg & PetriHier noch ein seperates bild vom zander =)
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Saiblinge im Schulzensee
Am Freitag brach es einfach durch. Wir hatten von den Osterferien zwar immer noch reichlich Fisch in der Truhe aber der Gedanke, die Saiblinge nochmals fangen zu können ließ uns nicht los. So brachen meine Freundin und ich zu einem Kurzturn auf und hatten auch stattliche Erfolge. Wie die eingestellten Fangmeldungen belegen, konnten wir wieder einmal vier schöne Tiere überlisten. Umso mehr habe ich mich in den vergangene Wochen mit den Saiblingen intensiver beschäftigt. Als wir erstmals vor 5 Jahren ganze 40 Stück in den Schulzensee bei Starsow einsetzten, ahnte niemand von uns, dass dies ein richtig natürlicher, guter und angelsportlich hoch interessanter Fisch werden würde. Der Saibling gehört zur Familie der Lachsfische und weist die typische Fettflosse auf, die alle Salmoniden haben. Der Körperbau ist stromlinienförmig. Die Gattung zeichnet sich durch eine außerordentliche Vielfalt unter den einzelnen Arten aus, welche noch viel größer ist als bei anderen Lachsfischgattungen. Saiblinge bevorzugen in der Regel kaltes, klares Süßwasser. Nun, der Schulzensee ist eher ein trüberes, eutrophes Gewässer und daher waren wir sehr unsicher, ob sich die fische hier wohl fühlen würden. Indes erleben wir nun, wie die eingesetzten zwei Arten; der Elsässer Saibling und der eigentliche Seesaibling entwickelten sich außerordentlich gut. Der Elsässer Saibling ist ein Speisefisch, der als Kreuzungsprodukt aus Seesaibling und Bachsaibling gewonnen wird. Mit der Kreuzung sollen die wünschens-werten Eigenschaften der beiden Elternarten kombiniert werden ( Heterosiseffekt). So wachsen Bachsaiblinge schneller, während Seesaiblinge bessere Schlachtmerkmale aufweisen. Wie sich nun zeigte, sind beide Arten gut abgewachsen und nach dem Fang kaum voneinander zu unterscheiden, denn der Elsässer Saibling ist in seinem Erscheinungsbild intermediär, das heißt er hat eine Mischung aus dem Aussehen beider Elternteile. Er zeigt weiße Flossenränder an den paarigen Flossen (Brustflossen und Bauchflossen) und an der Afterflosse. Die für Saiblinge typische Marmorierung ist bei den Elsässer Saiblingen in ihrer Intensität zwischen der leichteren der Seesaiblinge und der stärkeren der Bachsaiblinge ausgeprägt. Meist sind die Tiere der mütterlichen Art etwas ähnlicher als der väterlichen. Wie kürzlich ein Sportskamerad berichtete, waren seine Saiblinge – insbesondere aus dem Starnberger See, stets nicht größer als 30 bis 40cm. Ganz anders nun hier im Schulzensee. Hier werden in diesem Jahr zum ersten Mal Tiere gefangen, die 60cm erreichen. Bekannt sind sogar Fänge aus der Schweiz und Schweden mit kapitalen Exemplaren von bis zu 9 oder gar 10kg und 80cm Länge. Es besteht daher die Hoffnung, das bei ausreichender Nahrung – was ja ohne Zweifel der fall ist – noch größere Exemplare heranwachsen werden zumal unabhängig von der erreichten Körpergröße der Seesaibling mit bis zu 40 Jahren als langlebig gilt. Wir sind daher alle sehr gespannt, wie die Entwicklung der Saiblinge im Schulzensee weitergeht. Eins ist sicher, die Qualität des Fleisches und die Herausforderung im Angelsport sind bei dieser Fischart unvergleichlich hoch!Quelle.u.a. wikipedia; PisciPage - Seesaibling
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Salmoniden zu und nach Ostern bei Wind und Kälte
Zu Ostern haben wir zu viert einen schönen Turn und Kurzurlaub zum Schulzensee unternommen. Da ich ja bereits im März in diesem Jahr Glück auf Saibling und Forelle hatte, galt es zu Ostern diese als Zielfisch direkt zu befischen. Zwar konnte ich auch meine Leidenschaft, dem Karpfen, nicht ganz untreu werden, doch mit nur einer Rute war die Ausbeute beschränkt auf kleinere Exemplare bis um die 4kg, sodass ich heute wieder einmal von den Salmoniden sprechen möchte.Wir starteten also am Gründonnerstag und hatten bereits am ersten Tag Erfolg. Gegen Mittag angekommen, galt es zunächst ein paar Köderfische mit der Senke zu ergattern, was mir auch gut gelang. Die Plötzchen aus dem letzten Jahr waren ja infolge des kurzen Winters vor allem in den anglerischen Traummassen von 2 bis 7 cm reichlich vorhanden und so durfte ich bereits kurz nach 13 Uhr die ersten zwei Ruten mit Köderfischen bestücken.Es währte auch nicht lange bis der erste Saibling den angebotenen Fisch fand und ich mich gegen 13.45 mit einem richtig großen Prachtexemplar auseinandersetzen konnte. Dabei ist bemerkenswert, wie hektisch und tief im Wasser die Fluchten des Saiblings erfolgen und man durchaus ein paar Minuten braucht, um ein 1,5kg Exemplar anzulanden. Kurz danach hatte meine Kollegin Erfolg. Ein wuchtiger Anhieb ließ ihre Rute vom Ständer fallen und nachdem sie unverzüglich den Anhieb setzte, gelang es innerhalb kurzer Zeit einen fast ebenso großen Saibling, wie den meinen zuvor anzulanden. Karfreitag und Ostersamstag verlief dann sehr gut, wir konnten insgesamt sieben herrliche Salmoniden eine große Lachsforelle und sechs herrliche Saiblinge zwischen 1,2 und 1,5 kg fangen. Die Lachsforelle hatte in der Früh gegen 6 Uhr auf eine Mais-Wurm-Kombi gebissen und die Ruten mit den Köderfischen verschmäht.Ganz anders dann in den Folgetagen – am Dienstag nach Ostern bissen die Karpfen und meine Freundin und ich fingen ein paar Schuppis, die wir allesamt zurücksetzen konnten. Da die Gewichtsklasse von 3 bis über 4kg nicht unseren Karpfenvorstellungen entspricht, habe ich auch keine weitere Fangmeldung hierzu abgegeben. Ein leicht verletzter Schuppi (nicht vom Angeln!!) konnte mit Tinktur versorgt werden und wie die Bilder zeigen erfolgreich wieder freigelassen werden.Highlight aber war dann am Abschlusswochenende der Fang eines wirklich bemerkenswerten großen Saiblings und zweier Lachsforellen mit imposanten Ausmaßen. Seit nunmehr zwei Jahren versuche ich nun eine der „ganz großen Lachsforellen“ zu ergattern und zu meiner Freude gelang es am Sonntag nach Ostern auf Köderfisch ungefähr 70m vom Ufer eine Forelle mit fast 6kg Gewicht zu überlisten, die den angebotenen Fisch – ungefähr 6cm lange Plötze – mit wuchtigem Antrieb voll nahm und dabei den Drilling tief verschluckte. Die Ausweichmanöver und der anschließende Drill von fast 12 Minuten waren einfach genial, denn das Tier sprang in 30m Entfernung voll aus dem Wasser und wuchtete sein volles Gewicht gegen meine Schnur, die jedoch brav Stand hielt. Auch erwies es sich von Vorteil eine Tragkraft von mindestens über 8kg auf der 33-Schnur zu haben, da die Fluchten sehr spontan und hektisch gegen Mann und Gerät erfolgten. Auch die zweite Lachsforelle, die meine Kollegin hier präsentiert, konnte sich sehen lassen, denn mit 68cm und 4.670g ist diese Forelle wirklich ein stattliches Exemplar. Bemerkenswert ist noch, dass alle Forellen ihre Färbung in den Jahren im Schulzensee geändert und wohl angepasst haben, denn sie wirken dunkler, der Seitenstreifen ins Karminrot gehend und die Rückenfärbung tief dunkelbraun. Damit unterscheiden sie sich stark von bekannten Fängen aus Forellenteichen, die man ansonsten öfter mal antrifft.Alles in allem mit über 35 Fischen (– darunter 3 Hechte, 4 große Lachsforellen, 9 Saiblinge und der Rest allesamt „normale Regenbogenforellen, Goldforellen und kleinere Saiblinge und 6 Karpfen) verteilt auf uns vier war dieser Angelurlaub ein ausgesprochen schöner Turn mit großen Exemplaren und artenreicher Ausbeute.
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Ich liebe München
Hallo liebe Fischer aus MünchenBin von Nürnberg nach München gekommen und hatte natürlich keine Ahnung wo in München was mit der Anglerei los wäre. Dann bin ich an verschiedenen Gewässern gewesen und habe versucht mit einigen zu sprechen, aber Fehlanzeige. Bis ich dann auf einen getroffen bin der mir von dem Besagten Angler berichtete.Da ich keinen Schimmer hatte und doch unbedingt angeln wollte und auch noch dafür bezahlen müsste überlegte ich mir die ganze Angelegenheit. Aber die Neugier Siegte und ich habe mit dem Herrn kontakt aufgenommen.Erst mal mußte ich 14 Tage warten und dann ergab sich nur durch Glück einen Termin. Was mich dann erwartete ist total lustig. Es erschien am Treffpunkt (erster Eindruck) ein absolut durchgeknallter Kerl mit Neonfarbenen Trolly aber ein Ass. Erst gingen wir mal um das Wasser und dann war er erst mal 10min weg. Stets einen heftigen Spruch auf den Lippen und die Ruhe in Person. Er durchforstete meine Ausrüstung und fing an mit mir abzusprechen was gleich Wichtig ist. Er hatte erst mal nur geschaut und fing dann an eine Hand Mais und eine Hand Stinkende Minikugeln 5 Meter vor einem Baum ins Wasser zu werfen. Er nur: Gell da schaust! Merk dir das! Er angelte mit einer Match und ich mit seiner Rute die er mir zur Verfügung stellte und 2 mit Viereckigen stinkenden Würfeln die er mitbrachte, am Haar.Wir unterhielten uns kurz über Graskarpfen bevor seine Match sich krümmte und er fast mit der Schnur Gitarre spielen konnte. Ich dachte mir nur der ist gleich weg. Aber nicht wirklich. Am Ende im Kescher ein stattlicher Schuppi 71cm. Drauf nur sein Spruch:Wenn du den nicht zeigst wo es lang geht ist er zu 100% im Baum.Endlich dann der ersehnte Biss bei mir. Schuppi 80cm. Ich war überglücklich. Aber zum Ausruhen kam ich nicht. 5min später ein Vollrun. Aber leider weg. Es wurde von Ihm sofort der Haken gewechselt und der nächste saß auch wieder.47cm. An dem Tag fingen wir, besser gesagt er 14 Karpfen, davon 4 über 70cm. War ein total geiler Tag. Jederzeit wieder aber 100€ am Tag da musst erst schon mal schlucken. Na Gut wenn ich es ganz genau nehme waren es 14 Stunden Information pur und Spassfaktor bei 10.Ich fand ihn auf "Die alte Karpfenschule" Obwohl er gar nicht so alt ist. Ich werde jetzt in Zukunft auch versuchen die Tipps die ich bekommenen habe, umzusetzen und hoffen ich fange noch ganz viele Karpfen in München.Von Elmar
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April,April -1.April Angelbeginn
Der Morgen des 1.April als Anwärter im Gö-Angelverein.B-arschkalt, Scheibenkratzen und los. Am See windig u. kalt und das haben die Barsche auch gefühlt, mehrer Barsche am Westufer nahe der Kante bewegungslos in ca. 1-1,5m tiefen Wasser. Dieser morgen war mehr erkunden als angeln.
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Zwischen den Graugänsen bei Süd-Südost
Hallo Sportsfreunde, heute muss ich Euch einfach von meinem neuesten Angelerlebnis am Schulzensee berichten. Nach dem meine Erkältung nicht besser werden wollte und ich mit einem gehörigen Schnupfen und Kofpschmerzen nicht gerade eine Wonne und Freude in den letzten Tagen für meine Gesprächspartner war, entschloss ich mich kurzfristig meine Erkältung am See auszukurieren. Die Luft war herrlich, der Wind blies aus Süd-Südwest und mit dem ersten lauen Lüftchen und Temperaturen von 12 bis 18 Grad ließ es sich trefflich am See aushalten. Auch die Graugänse scheinen die ersten warmen Sonnenstrahlen zu genießen, ich habe sehr schöne Fotos beigefügt und man kann deutlich erkennen, dass sich die Pärchen für dieses Jahr zur Brutzeit schon gefunden haben.Nun aber zum eigentlichen Begehren: ich habe ja schon berichtet, dass in diesem Jahr erstmals seit fünf Jahren die Seesaibling so gut beißen und auch diesmal wurde ich nicht enttäuscht.Bereits nach kurzer Zeit – ich war am Mittwoch, den 21.03.12 um ca 11.30 angereist, hatte ich den ersten Biss: doch statt eines Seesaiblings oder Zanders hatte sich ein kapitaler und nach dem Ablaichen immer noch starker Hecht auf den Köderfisch gestürzt. Gute 71cm brachte das Längenmaß - kurz darauf hatte ich nochmals Glück. Diesmal jedoch biss eine wirklich schwere und sehenswerte Lachsforelle, die sich kämpferisch nicht sogleich ergab. Mit 3490 Gramm und stattlichen 66cm kann sich diese Regenbogenforelle trefflich sehen lassen.Ich hatte mich gerade beruhigt und die ersten beiden Fische versorgt, als an meiner zweiten Rute ein heftiger Schlag erfolgt und sogleich die Freilaufbremse ging – ich konnte noch rechtzeitig die Rute unter Kontrolle bringen , den Anhieb setzen und der Fisch nahm gute 20m Schnur von der Rolle bevor er in kreisenden Windungen sich dem Ufer wieder näherte. Da er tief blieb und ich ihn  auch nicht so schnell an die Oberfläche bewegen konnte, dachte ich mir schon, dass es keine Forelle sein könnte und wenig später erwies sich, dass ein sehr schöner und schwerer Seesaibling gehakt hatte.Tia der Ausflug hatte sich – wie schon das letzte Mal in diesem Jahr – regelrecht gelohnt, denn drei Hechte, zwei schwere Forellen und vier Saiblinge waren am Ende das Ergebnis meines Angelturns. Obendrein war meine Erkältung wesentlich zurückgegangen und ich konnte am Donnerstag ohne Kopfschmerzen nach Hause abreisen.
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Saiblinge und Forellen beissen gut
Auf der Rücktour von einem Kundentermin haben wir uns am Samstagvormittag überlegt doch noch kurzfristig zum Schulzensee unweit der Müritz aufzubrechen. Der spärliche Sonnenschein und die teilweise auflockernde Bewölkung im hohen Norden ließen uns hoffen, auch am See schöne Stunden vorzufinden. Leider war es dann doch eher zugig und es wehte ein kühler Nordwester.Gegen Mittag erreichten wir dann Starsow - schnell mit Freund Hermann die Wohnung und Ausrüstung bezogen, waren wir, meine Freundin und ich schon gegen 13.30 am See. Es dauerte auch nicht lang bis meine Angelamazone ihren ersten Saibling rauszog, der auf eine Wurm-Mais-Kombi biss und wieder einmal sich erwies, dass diese Kombination einen hervorragenden Frühjahrsköder darstellt. Kurz darauf hakte eine schöne Regenbogenforelle - nach meiner Schätzung gut mehr als 1kg hätte sie auf die Waage gebracht -, wenn da nicht der Schilfsaum ihr zur Freiheit verholfen hätte, denn kurz bevor ich sie Keschern konnte, war sie auch schon entflohen.Nun, was solls dachten wir, wenn die Salmos so gut beißen, dann wird schon bald der Nächste kommen. Kurz darauf geschah aber erst mal nichts mehr. im Gegenteil der Wind nahm zu, es nieselte und die Luft kam nun direkt aus Nord-Nordwest und blies uns heftig ins Gesicht. Trotz wetterfester Montur waren Gesicht und Hände rasch verfroren und erst gegen 15.30 schreckten wir erneut hoch, als mit einem heftigen Abgang die Schnur der zweiten Rute sich straffte und ich gerade noch rechtzeitig den Anhieb setzen konnte. Ich spürte sofort, dass ein größeres Tier gehakt haben musste und nach ca. 2 Min. wilder Fluchten nach rechts und links konnte ich den Rücken eines herrlich großen Saiblings erblicken der offensichtlich fest gehakt hatte. Meine Freundin gelang es daraufhin ihn auch rasch zu Keschern, sodass wir uns einem wirklich stattlichen Tier gegenüber sahen. 49cm ergab das Bandmaß und die Waage zeigte später stolze 1.340g an. Gegen 16.00 Uhr fing meine Freundin dann noch einen weiteren Saibling mit immerhin 40cm, sodass wir frohgemut nach 18.30 Uhr unseren ersten Tag mit der Bilanz von drei schönen Seesaiblingen ausklingen ließen.Am Sonntag dann hatte die Bewölkung zugenommen, es nieselte jedoch nicht mehr und der Wind blies weiterhin ordentlich aus Nordwest. Wir hatten uns diesmal noch wärmer angezogen und erwarteten ab 8.30 Uhr die ersten Bisse. Wie sich erwies, war ein noch früheres Aufstehen ohnehin nicht angezeigt, da wir vor 11 Uhr keinen einzigen Biss auf Salmos verzeichnen konnten - lediglich ein paar Plötze verirrten sich auf den 4er Haken, der Ihnen samt Wurm im Ergebnis aber stets zu wuchtig und zu groß vorkommen musste. Meine Freundin wechselte zwar daraufhin auf einen 14er mit immerhin 20er Vorfach aber ich schloss mich Ihrem Bemühen um Köderfische nicht an, sondern unternahm mit der Senke ein paar Versuche möglichst kleine Fischchen zu ergattern.Der Schulzensee ist ein vordergründig eutrophes Gewässer mit einem hohen Anteil an Phytoplankton, so dass die zweite Brut an Weissfischen aus dem September 2011 in diesem Jahr die kurze Eisperiode überlebt hat jedoch nicht mehr als 1,5 bis 2cm aufweist. Genau dies sind aber die Fischchen, die ich suchte, denn mit dieser Größe einfach an einem 4er Haken geködert (natürlich waidgerecht nach dem Fischereigesetz!) lassen sich nicht nur die Salmos begeistern sondern auch der eine oder andere Zander überlisten. Andererseits stehen Letztere kurz vor der Laichzeit und daher war ich mir nicht so sicher, ob ich wirklich einen Zander fangen wollte.Also Versuch macht klug. Ich habe daraufhin meine eine Rute mit Fischchen bestückt und erstmals nicht weit vor dem Ufer in Stellung gebracht. Gute 3m oder sagen wir 3,5m weit und dabei nicht weit weg vom Kolbenschilfbogen am Bootshaus. Die andere Rute blieb auf Kombi-Köder nur ersetzte ich den Wurm am Sonntag mal durch Maden, die wir tags zuvor im Angelgeschäft mit den Würmern erstanden hatten.Gegen 11.30 Uhr zog plötzlich an meiner Fischchen-Angel die Schnur heftig ab und ich wartete bewusst einen Moment bevor ich den Anhieb setzte. Der große Widerstand versprach sofort, dass ein kapitaler Bursche den Fisch genommen haben musste – zunächst verharrte der jedoch in der Tiefe, sodass ich anfangs an einen Hecht glaubte, doch dann zog er konsequent in Rechts – Links Schwüngen in Richtung Freiwasser ab ohne dabei auch nur annähernd sich zu zeigen. Kaum 50m vom Ufer entfernt dreht das Tier ab und zieht wie ein Pfeil auf mich zu. Endlich gelingt es den Fisch zur Oberfläche zu bringen, und wir waren wirklich sehr erstaunt, dass es wiederum ein mächtiger Seesaibling war, der sich da zeigte. Das Keschern war dann eher simpel, denn der Fisch war sehr erschöpft und zeigte keinen Widerstand mehr. Das Längenmaß  ergab stolze 52cm und die Waage brachte 1.620g an Gewicht. Ein imposanter Fisch, den wir wie alle anderen gleich folographierten.Kaum hatte ich meine Angel wieder positioniert und mich erschöpft und glücklich in meinen Stuhl fallen lassen, biss erneut ein absolut genialer Bursche, der mit seiner spontanen Flucht und heftigen Sprüngen aus dem Wasser anzeigte, dass es sich nur um eine sehr große Lachsforelle handeln konnte. Erst nach gut 8 bis 10 Minuten konnte ich den Fisch dazu bewegen in die Reichweite des Keschers zu flüchten sodass wir das Tier endlich anlanden konnten. Beeindruckende 3.210g und 62cm weisen diese Forelle als wirklich sehr schöne und imposante Regenbogenforelle aus.Fazit: Nach nur knapp zwei Tagen konnten wir insgesamt sieben Saiblinge und eine große Lachsforelle als Fangergebnis mit nach Hause tragen. Die Fotos belegen, was für beeindruckende Tiere gefangen wurden.
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Forellen an der Eiskante
Unverbesserlich, einfach süchtig und übertrieben nannte mich meine Freundin als ich am Freitag kurz entschlossen zum Schulzensee aufbrach. Ja, Sie hatte Recht und auch mein Angelkumpel hatte mich ja gewarnt bei nur teilweise offenem Gewässer zu angeln. Aber wer kann es lassen nach langer Zeit – außerdem haben es mir in diesem Jahr Forellen und Saiblinge angetan. Kaum am Wasser angekommen war denn auch der größte Teil des Sees noch zugefroren aber rund um das Bootshaus und am Ufersaum standen ordentliche 5m „Freiwasser“ zur Verfügung. Gleich mal die Spinnrute und eine andere mit Gummfisch bereitgemacht und los gings. Tia mit den Verlusten ging es auch los, erst verlor ich zwei schöne Lieblingsspinner und dann einer meiner kleinen Gummifische – trotzdem, was sich rund ums Bootshaus zeigte war schon bemerkenswert – bereits nach nur einer Viertelstunde hatte ich den ersten Kontakt auf Gummifisch – ein recht schöner Barsch von 25cm. Auf diesen folgte nach etwa einer Stunde fleißigen Zupfens eine ansehnliche Forelle, die in Laichfärbung sich schon äußerlich als männliches Tier zu erkennen gab – starke 1,310g und 50cm waren das Ergebnis. Danach biss noch eine ähnlich große Regenbogenforelle und kurz darauf zwei gute Portionsforellen. Doch dann - wie abgeschnitten -  biss erst mal nichts mehr.Am Samstag dann gegen Mittag im herrlichsten Sonnenschein, das Eis war nun noch weiter zurückgegangen konnte ich innerhalb einer Stunde zwischen 13.10 und 14.30 wieder genau vier Forellen überlisten, die allesamt zwischen 690 und 1.290g auf die Waage brachten. Highlight jedoch bildete wieder einmal eine Lachsforelle, die ich um 15.00 Uhr nur 1,5m vom Ufer entfernt, auf ein silberfarbenes Gummifischchen überlisten konnte – mangels Akku habe ich von dem schönen Milchner nur das „Küchenfoto“ später noch schießen können. Das Bandmaß für die dicke Lachsforelle ergab 62cm und 3.274g. Da ich ohnehin nur das Handy mithatte – leider ist die Qualität der Fotos bescheiden und eher nicht besonders – habe ich nur bedingt taugliche Fotos schießen können. Trotzdem soll der Anrichteblock und der Zollstock einen Hinweis auf die Größe der Tiere geben. Alles in allem also ein erfolgreicher, kalter aber doch glücklicher Turn, der jedoch auch hohe Materialverluste forderte. Insgesamt verlor ich vier Gummifische und drei Blinker/Spinner, da der Kontakt mit der Eiskante stets die Gefahr eines Hängers und gar den Verlust des Köders mit sich brachte.
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Angeln im Februar – März
Angeln im Februar – März  heißt gute Wettertage nutzen und auch gute Vorbereitung treffen. Wie mir ein Angelsportsfreund erst kürzlich berichtete ist gerade in diesen beiden Monaten ganz ordentlichen Fängen auf Zander und Aal manchmal keine Seltenheit.Ich für mein Teil bin ausgewiesener Karpfenangler; leider sind da die Fänge an den öffentlichen Gewässern in den letzten zwei Jahren bei uns in der Region ohnehin nicht mehr berauschend. Immer mehr trifft man auf den Besatzkarpfen aus dem letzten Jahr oder Vorjahr, kapitale Fänge hingegen werden immer geringer. Ausgerechnet bereits im Februar auf Karpfen ansitzen heißt nicht nur wetter- und winterfest zu sein sondern auch gute Kenntnis des jeweiligen Gewässers zu besitzen.Will man nämlich einen Karpfen in dieser Jahreszeit überlisten, den Boilie oder sonstigen Köder zu fressen, so hat man die Not seine Ruhe- und Schlafplätze zu kennen. Sicher ein Echolot ist da recht hilfreich, dennoch werden vielerorts diese Hilfsmittel, wie auch an unserem Hausgewässer, verboten, denn das Argument:…..“ was ist das für eine Angelei, wenn man den Fisch mit Technik überall aufspürt, nur um ihm dann sein Lieblingsessen vor die Schnauze zu halten, um ihn dann zu angeln und anschließend frei zu lassen..“ trifft man immer häufiger. Dabei vergessen diese Kritiker zugleich, dass selbst wenn man ein Winterlager von Karpfen entdeckt hat, diese noch lange nicht selbst auf den genialsten Boilie auch tatsächlich anbeißen.Wie auch immer, wer  - wie ich -  ab und an in dieser Jahreszeit sein Glück versucht, der sollte gut vorbereitet sein. Ich jedenfalls freue mich auf die ersten offenen und vor allem trockenen Tage, denn dann heißt es wieder Carps und Co nachzustellen.Euercarpshexer
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