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Finanzen, Wirtschaft und Banken
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Euro-Krise: Tagesgeld schlägt Bundeswertpapiere um ein Vielfaches
Zehnmal höhere Tagesgeldzinsen als beim Bund Die Euro-Krise gewinnt wieder einmal an Fahrt. Anleger, die noch immer in Bundeswertpapieren investiert sind, sollten das als Anlass zur Umschichtung nehmen. Tagesgeld und Festgeld bringen mehr Rendite, die nicht auf Kosten der Sicherheit gehen muss.   Wer in den letzten Monaten aus Gewohnheit, Nostalgie oder Desinteresse Bundesschatzbriefe gezeichnet hat, sollte sie nun in Tagesgeld oder Festgeld umtauschen. Pro Kalendermonat und Person ist eine Rückgabe bis 5.000 Euro kostenfrei bei der Finanzagentur des Bundes möglich.   Die Renditen sind ein Trauerspiel Neu erworbene Bundesschatzbriefe vom Typ A bieten über ihre sechsjährige Laufzeit eine durchschnittliche jährliche Rendite von 0,51 Prozent. Auch beim thesaurierenden Typ B ist die Rendite mit 0,69 Prozent indiskutabel.   Zum Vergleich: Beim Targobank Festgeld sind bei sechs Jahren Laufzeit 3,40 Prozent p.a. Aufgerufen. Für sieben Jahre zahlt die IKB direkt 3,5 Prozent. Beide Banken sind an die erweiterte deutsche Einlagensicherung angeschlossen. In beiden Fällen liegt die Rendite mehr als doppelt so hoch wie bei Bundesanleihen mit zehn Jahren Laufzeit: Diese wurden einen Tag vor Christi Himmelfahrt mit 1,47 Prozent gehandelt.   Nur 25 Cent Zinsertrag für ein Jahr Laufzeit bei Bundeswertpapieren Die anderen Bundeswertpapiere geben derzeit kein besseres Bild ab. Die Tagesanleihe des Bundes notiert zum Tageszins von 0,19 Prozent. Das beste Tagesgeldkonto am Markt bietet 2,6 Prozent mit einem Jahr Zinsgarantie. Erhältlich ist es bei Cortal Consors. Wer heute 499,75 Euro in einen Finanzierungsschatz investiert, erhält in einem Jahr 500 Euro zurück. Der „Zinsertrag“ in Höhe von 25 Cent entspricht einer Rendite von 0,05 Prozent. Geradezu üppig erscheint dagegen die Rendite zweijähriger Finanzierungsschätze: Für 499 Euro gibt es in zwei Jahren 500 Euro zurück.     (Foto: © Tony Hegewald / www.pixelio.de)
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Ratenkreditvergleich – Zinsen nicht immer entscheidend
Beim Ratenkreditvergleich spielen zahlreiche Faktoren eine Rolle Kreditinteressenten, die einen Ratenkredit aufnehmen wollen, können aus einer Vielzahl von Angeboten wählen. Was sich wie ein Privileg anhört, muss aber nicht zwangsläufig positiv sein. Denn die Qual der Wahl ist gerade bei Ratenkrediten oft extrem groß. Dabei unterscheiden sich die verschiedenen Ratenkredite weiß Gott nicht nur in Punkto Zinsen voneinander.   Gerade die Höhe der Zinsen wird beim Ratenkreditvergleich oft sogar überbewertet. Denn neben den anfallenden Zinsen spielen auch weitere Faktoren eine wichtige Rolle. In diesem Zusammenhang lohnt sich ein Blick auf die Sondertilgungsmöglichkeiten genauso, wie auch der Vergleich der verfügbaren Laufzeiten und möglichen Kreditbeträge.   Ratenkreditvergleich hilft bei der Suche nach dem passenden Darlehen Bei der Suche nach einem passenden Ratenkredit ist der Ratenkreditvergleich eine gute Hilfestellung. Jedoch sollten Kreditinteressenten immer auch bedenken, dass nicht jeder Ratenkredit auch für das gewünschte Finanzierungsvorhaben geeignet ist. In vielen Fällen entsprechen Ratenkredite nämlich nicht den Anforderungen, die Kreditinteressenten an das Darlehen stellen.   Die Mindestkreditbeträge unterscheiden sich oft erheblich voneinander. Die ING-DiBa richtet sich mit ihrem Ratenkreditangebot an Kreditinteressenten, die mindestens 5.000 Euro aufnehmen wollen. Bei der netbank können Kreditinteressenten hingegen auch kleinere Summen problemlos finanzieren. Bereits ab einem Mindestkreditbetrag von 1.000 Euro können Kreditinteressenten hier ein Darlehen bekommen.   Bei der Finanzierung nicht nur auf die Zinsen achten Grundsätzlich sollten Kreditinteressenten nur Darlehen nutzen, die in Punkto Kreditbetrag und Kreditlaufzeit zum Finanzierungsvorhaben passen. Nur auf die Zinsen zu achten und zu Gunsten einer möglichst niedrigen Zinsbelastung Kompromisse bei der Laufzeit oder der Kreditsumme zu machen ist hingegen weniger empfehlenswert.     (Foto: © berlin-pics / www.pixelio.de)
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Rheinmetall: KSPG-Börsengang soll vor Investoren-Sommerpause erfolgen
Der Rüstungskonzern hat sich noch nicht auf einen endgültigen IPO-Zeitplan festgelegt Der deutsche Rüstungskonzern Rheinmetall will sich beim geplanten Börsengang seiner Automobil-Tochter KSPG wegen der unruhigen Finanzmärkte Zeit lassen.   „Wir nehmen uns angesichts der derzeit unsicheren europäischen Märkte alle zur Verfügung stehende Flexibilität, um vor der Sommerpause einen Börsengang von KSPG durchzuführen”, machte der Unternehmenssprecher des Konzerns am Donnerstag am Firmensitz in Düsseldorf deutlich.   Auch institutionelle Investoren machen „Sommerferien“: KSPG-IPO müsste vor Mitte Juli erfolgen Bislang hatte die Unternehmensführung von Rheinmetall den Börsengang von KSPG, ehemals Kolbenschmidt Pierburg, für das zweite Quartal des laufenden Jahres angepeilt.   Traditionell gehen viele institutionelle Investoren Mitte Juli in den Sommerurlaub, Rheinmetall scheint entschlossen zu sein, den Börsengang zumindest vor den „Sommerferien“ an den Kapitalmärkten durchzuziehen.   Der Hintergrund für den etwas vergrößerten Zeitrahmen für den KSPG-IPO: Die Situation in Griechenland ist dank gescheiterter Koalitionsverhandlungen und anberaumter Neuwahlen immer noch mehr als unübersichtlich.   KSPG: Der Automobilzulieferer soll beim Börsengang nicht unter der Griechenland-Krise leiden Die Aktienmärkte reagierten zuletzt sehr sensibel auf die „Neueröffnung“ der Krise in Athen.   Die Verantwortlichen bei Rheinmetall befürchten in diesem Zusammenhang natürlich ungerechtfertigt ungünstige Rahmenbedingungen für den geplanten Schritt des Automobilzulieferers KSPG auf das Börsenparkett durch allzu volatile Aktienmärkte vor dem Sommer.     (Bild: © Noch steht bei Rheinmetall in Düsseldorf die Ampel für den KSPG-IPO auf Rot: Volker Mu?hlenbruch / www.pixelio.de)
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Spanien in der Rezession: Höhere Zinsen bei jüngsten Anleiheauktionen
Drei- und vierjährige Anleihen brachten Spanien insgesamt 2,5 Milliarden Euro frisches Kapital Am Donnerstag hat der spanische Staat drei- und vierjährige Staatsanleihen mit einem Gesamtvolumen von knapp 2,5 Milliarden Euro begeben. Die Nachfrage war offenbar robust, dennoch musste das hoch verschuldete Land den Investoren an den Kapitalmärkten deutlich höhere Durchschnittsrenditen bieten.   Für seine vierjährigen Papiere musste Spanien am Donnerstag sogar eine Rendite von rund fünf Prozent bieten, zuletzt hatte sich das Land auf der iberischen Halbinsel bei dieser Laufzeit für 3,374 Prozent Zinsen neu verschulden können.   Dementi: Bei der Krisensparkasse Bankia gibt es keine massiven Geldabflüsse Weitere schlechte Nachrichten gab es glücklicherweise nicht aus Spanien: Das Wirtschaftsministerium in Madrid dementierte einen Bericht der großen spanischen Tageszeitung „El Mundo“, der über massive Geldabflüsse bei der Krisensparkasse Bankia berichtet hatte.   „Es ist nicht wahr, dass es einen Geldabfluss bei der Bankia gibt”, erklärte Vize-Wirtschaftsminister Fernando Jiménez Latorre gegenüber Pressevertretern. „El Mundo“ hatte berichtet, dass Bankia allein im Laufe der letzten Woche rund eine Milliarden Euro an Kundeneinlagen verloren habe.   Vor wenigen Tagen war der spanische Staat massiv bei BFA, der Konzermutter der Bankia-Bankengruppe, eingestiegen und hatte das sichtlich angeschlagene Sparkasseninstitut – immerhin die zweitgrößte Sparkasse des Landes – damit de facto unter staatliche Kontrolle gebracht.   Spanien und die Rezession: Volkswirte rechnen nicht mit schneller Erholung Leider ist aktuell von der spanischen Wirtschaft kein Rückenwind für die Staatsfinanzen und die Bankenbranche zu erwarten: Nach Berechnungen der nationalen Statistikbehörde ist das Land mittlerweile in einer Rezession angelangt, weitere Quartal mit schrumpfender Wirtschaft sind nach Einschätzung von Volkswirten im Bereich des Möglichen.   Im ersten Quartal 2012 betrug das Minus beim spanischen Bruttoinlandsprodukt 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal, schon im Q4 2011 war die Wirtschaftsleistung Spaniens zurückgegangen. Spätestens nach zwei Quartalen mit schrumpfender Wirtschaft in Folge sprechen Experten und Volkswirte von einer Rezession.     (Bild: © Blick auf die spanische Hauptstadt Madrid bei Nacht: Moriel1905 / www.pixelio.de)
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Bank of America-Vermögensverwaltung: Credit Suisse an Auslandssparte interessiert
Insider: Offenbar liegt sogar schon ein konkretes Angebot vor Die Credit Suisse, eine der beiden wichtigsten Schweizer Großbanken, hat nach Insiderinformationen der Nachrichtenagentur Reuters gesteigertes Interesse an der Auslandssparte der Vermögensverwaltung der US-Großbank Bank of America.   Credit Suisse, Julius Baer und Royal Bank of Canada: Zahlreiche Interessenten für Vermögensverwaltung Das Management der Credit Suisse soll in diesem Zusammenhang sogar schon ein konkretes Angebot vorgelegt haben, das Geldinstitut wollte sich am letzten Handelstag der laufenden Börsenwoche allerdings nicht zu den Spekulationen nicht äußern.   Neben der Credit Suisse sollen dem Reuters-Bericht zufolge auch zwei weitere Banken Interesse an der rund zwei Milliarden US-Dollar teuren Auslandssparte der Bank of America-Vermögensverwaltung haben: Die Royal Bank of Canada und die Schweizer Privatbank Julius Bär.   Von Seiten dieser beiden Geldinstitute gab es ebenfalls bislang keine Statements gegenüber der Presse. Julius Baer scheint dabei, im Gegensatz zur Credit Suisse, auch noch kein Kaufangebot vorgelegt zu haben.   Bank of America: Auslandssparte ist der US-Bank offenbar nicht profitabel genug Die Auslandssparte der Vermögensverwaltung der Bank of America ist sehr attraktiv, denn das US-Geldinstitut ist tatsächlich die weltweite Nummer 1 unter den Vermögensverwaltern. Allein die Auslandssparte betreut nach Einschätzung von Experten Kundengelder mit einem Volumen von über 90 Milliarden Dollar.   Der Löwenanteil des Vermögensverwaltungsgeschäfts der Bank of America findet allerdings auf dem Heimatmarkt statt, aus diesem Grund will sich das US-Institut von der offenbar weniger profitablen Auslandssparte trennen.     (Bild: © Kaufinteressenten für Auslandssparte der Bank of America-Vermögensverwaltung: Gerd Altmann / www.pixelio.de)
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Frankreich und Deutschland: Merkel und Hollande wollen zusammenarbeiten
Angela Merkel und François Hollande: Wachstum in Euopa stärken Trotz bekannter Differenzen bei vielen Sachthemen wollen die deutsche Bundeskanzlerin und ihr frisch gewählter Kollege in Frankreich, der sozialistische Präsident François Hollande, auch künftig das enge und gute Verhältnis zwischen den beiden europäischen Schwergewichten weiter pflegen und gemeinsam an Wachstumsstrategien für Europa und die Euro-Zone arbeiten.   Eine Christdemokratin und ein Sozialist: Merkel und Hollande wollen eng zusammenarbeiten Zur Wochenmitte trafen Merkel und Hollande in Berlin erstmals persönlich zusammen. Die beiden Spitzenpolitiker waren sich einig, dass auch in der neuen politischen Konstellation eng und vertrauensvoll zusammengearbeitet werden soll.   „Wir wissen um unsere Verantwortung, die wir haben als Deutschland und Frankreich für eine gute Entwicklung Europas”, betonte Merkel mit Blick auf den nächsten EU-Gipfel, der für Ende Juni 2012 angesetzt ist: „Es wird sehr wichtig sein, dass Deutschland und Frankreich dann gemeinsame Ideen präsentieren.”   Abgesandte von Deutschland und Frankreich sollen nach Merkels Plänen bis zum Gipfel eine Reihe von gemeinsam getragenen Vorschlägen für eine Wachstumspolitik entwickeln.   Schon am Tag seiner Amtseinführung reiste Hollande direkt nach Berlin In der Bundeshauptstadt machte auch Hollande deutlich, für wie wichtig er eine äußerst enge Kooperation zwischen Frankreich und seinem Nachbarn und Handelspartner Deutschland hält. Dies sei laut Hollande auch der Grund dafür, dass er schon am Tag seiner Amtseinführung von Paris nach Berlin gereist sei.   Frankreichs Präsident verwies in diesem Zusammenhang auch auf die lange Geschichte der bilateralen Beziehungen zwischen Frankreich und Deutschland: Es sei hier schon häufig der Fall gewesen, dass Präsident und Kanzler nicht aus einer Parteienfamilie gekommen seien.     (Bild: © Deutschland und Frankreich wollen trotz neuer politischer Konstellation sehr eng zusammenarbeiten: s.media / www.pixelio.de)
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Facebook-Börsengang: Laut Insidern 25 Prozent mehr Emissionsvolumen
Insider sprechen von circa 85 bis 96 Millionen zusätzlichen Anteilsscheinen Wie die Nachrichtenagentur Reuters aus Facebook-Unternehmenskreisen erfahren hat, will Facebook, Inc. bei seinem Börsengang offenbar eine deutlich größere Anzahl von Aktien ausgegeben als ursprünglich geplant.   Schon bei einem nur durchschnittlichen IPO dürfte Facebook über 15 Milliarden Euro einnehmen Der Reuters-Quelle zufolge sollen 85 Millionen zusätzliche Anteilsscheine im Rahmen des IPO (Initial Public Offering) auf den Markt gebracht werden. Andere Quellen sprachen am heutigen Mittwoch sogar von bis zu 96 Millionen Extra-Aktien beim Börsengang des sozialen Netzwerkes.   Schon bei einem nur durchschnittlichen Verlauf des Börsengangs würde Facebook mit einem derartigen Emissionsvolumen an Aktien einen Erlös von 15,2 Milliarden US-Dollar erzielen. Dieser Berechnung liegt ein Preis pro Anteilsschein von 36 Dollar zugrunde, dieser läge dabei genau in der Mitte der aktuell anvisierten Preisspanne von 34 bis 38 US-Dollar pro neuer Facebook-Aktie.   Selbst bei einem eher schwachen IPO-Verlauf dürfte der mit großer Spannung erwartete Börsengang des mittlerweile weltumspannenden sozialen Netzwerkes Facebook (Symbolbild) alle bisherigen Börsengänge in den Bereichen Technologie und Internet in den Schatten stellen.   Facebook: Die Preisspanne für den IPO liegt aktuell bei 34 bis 38 US-Dollar Aktuell ist die Nachfrage von Seiten der Investoren nach Facebook-Anteilsscheinen sehr hoch, erst am Dienstag hatte das kalifornische Unternehmen die geplante Preisspanne für den IPO von zuvor 28 bis 35 Dollar pro Anteilsschein auf die bereits erwähnten 34 bis 38 Dollar je Aktie angehoben.     (Bild: © IPO von Facebook, Inc. steht kurz bevor, die Preisspanne und das Emissionsvolumen erhöhen sich deutlich: Gerd Altmann / www.pixelio.de)
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BayernLB: Gewinneinbruch wegen Derivaten und Ungarn-Tochter
Nur noch 54 Millionen Euro im Q1 2012: 64 Prozent weniger Gewinn im Auftaktquartal Die bayerische Landesbank BayernLB hat im ersten Quartal 2012 einen sehr empfindlichen Gewinneinbruch um 64 Prozent hinnehmen müssen und erzielte im Q1 2012 nur einen Vorsteuergewinn von 54 Millionen Euro. 2012: Trotz MKB und negativer Derivateeffekte will BayernLB im Kerngeschäft profitabel sein Für diesen Gewinneinbruch waren nach Angaben der BayernLB vor allem negative Derivateeffekte sowie die in Schwierigkeiten steckende ungarische BayernLB-Tochter MKB, immerhin die drittgrößte Bank Ungarns, hauptverantwortlich. Im Kerngeschäft streben die Verantwortlichen der BayernLB für das laufende Geschäftsjahr aber weiterhin ein Ergebnis in der Gewinnzone an.   Die BayernLB selbst musste im Auftaktquartal eine Belastung von 146 Millionen Euro aus Derivaten zur Absicherung der Refinanzierung von Fremdwährungskrediten in Dollar und Pfund hinnehmen.   2011 waren es gerade diese Derivate gewesen, die für einen stattlichen Sondererlös in der Bilanz der bayerischen Landesbank gesorgt hatten. Negativ hinzu kam im Q1 2012 noch ein Minus von 56 Millionen Euro das aus der Neubewertung eigener Verbindlichkeiten resultierte.   Auftaktquartal: Ungarische BayernLB-Tochter MKB häufte weitere Verluste auf Sehr problematisch ist die Situation mittlerweile bei MKB, einer in der Öffentlichkeit bislang wenig bekannten Tochtergesellschaft der BayernLB. Die Zahlen der MKB verschlechterten sich nach Angaben der BayernLB zu Jahresbeginn um weitere elf Millionen Euro, zu Jahresbeginn stand insgesamt ein Vorsteuerverlust von 44 Millionen zu Buche.     (Bild: © Bayerisches Staatswappen: Thomas Weick / www.pixelio.de)
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EZB will sich mit Zinserhöhung gegen Inflation stellen
Leitzinsen könnten bei Inflation wieder steigen Eine gute Nachricht für Anleger, eine schlechte für Kreditnehmer: Die EZB ist offensichtlich bereit, die Leitzinsen wieder anzuheben, wenn dies die Inflation erfordert. Das zumindest kündigte Peter Praet, der Chefvolkswirt der EZB, auf einer Konferenz der Österreichischen Nationalbank an.   Zurzeit stehen die Leitzinsen zwar noch auf dem historisch billigen Niveau von gerade einmal einem Prozent, über kurz oder lang dürfte die EZB jedoch den Ausstieg aus der Niedrigzinspolitik anstreben, sollten sich die inflationären Tendenzen noch weiter verstärken. Diese Option hält sich die EZB offen, auch wenn die wirtschaftliche Situation der EU Staaten sich nicht wie erwartet verbessern sollte.   Tagesgeldzinsen dürften steigen, Immobilienfinanzierungen werden teurer Von höheren Leitzinsen profitieren in erster Linie Tagesgeldanleger, da diese binnen kürzester Zeit von ihren Banken höhere Guthabenzinsen erhalten werden. Teuer könnte eine Leitzinserhöhung für Bürger werden, die eine Immobilie finanzieren möchten. Sie müssen dann tendenziell wieder mehr Geld für Zinsen berappen. Auf dem aktuellen Niveau ist die zu erwartende Mehrbelastung aber kaum der Rede wert.   Wesentlich stärkere Auswirkungen könnte eine Erhöhung der Leitzinsen auf die ohnehin schon schuldengeplagten Eurostaaten haben. Auch Deutschland könnte durch höhere Zinsbelastungen zunehmend unter Druck geraten.   Inflation wird wohl auf hohem Niveau bleiben Dass die Politik des billigen Geldes nicht ohne Folgen bleibt, zeigt die aktuelle Entwicklung sehr deutlich. Auch künftig dürfte die Inflation aber sehr hoch bleiben oder sogar noch steigen, da bis dato nicht absehbar ist, wann und wie stark die Geldmenge durch die EZB wieder auf ein vernünftiges Maß zurückgeschraubt wird.     (Foto: © Dr. Klaus-Uwe Gerhardt / www.pixelio.de)
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Tagesgeld: MoneYou durch Kundenansturm überlastet
Tagesgeldkonto mit 2,55 Prozent Zinsen kommt gut an MoneYou kommt mit den Kontoeröffnungen nicht hinterher: Die Stiftung Warentest berichtete in der vergangenen Woche unter Berufung auf Beschwerden zahlreicher Verbraucher, dass bis zur Durchführung des Postident-Verfahrens mehrere Wochen vergingen und die Mitarbeiter der Bank nicht erreichbar seien.   Beim MoneYou Tagesgeld erhalten Neu- und Bestandskunden 2,55 Prozent Zinsen. Das Tagesgeldkonto liegt damit in den Zinsranglisten weit oben. MoneYou ist seit Juli 2011 im deutschen Einlagengeschäft aktiv. Es handelt sich bei dem Institut um eine Marke der niederländischen Großbank ABN Amro.   Kontoeröffnung und Einzahlung weiter möglich Die Kontoeröffnung bei MoneYou findet vollständig papierlos statt. Neukunden müssen sich im Internet lediglich registrieren und erhalten wenige Augenblicke später eine Kontoeröffnungsmail mit den Kontodaten. Das Tagesgeldkonto ist zu diesem Zeitpunkt für Einzahlungen freigeschaltet.   Um Auszahlungen vornehmen zu können, muss das übliche Postident-Verfahren durchlaufen werden. Hier hakt es im Moment bei MoneYou laut dem Stiftung Warentest Bericht: Anleger erhalten offenbar nach der Identitätsprüfung bei der Post wochenlang keine Rückmeldung. Die Stiftung Warentest zitiert MoneYou-Sprecherin Ute Brand: „Wir wurden etwas von der hohen Nachfrage nach unseren Tages- und Festgeldern überrascht“.     Zinsen gibt es trotzdem sofort Die Bank arbeitet an einer Aufstockung der Kapazitäten. Das Geld der Kunden ist nicht in Gefahr: Sollte die Identitätsprüfung verloren gehen, wird das Konto seitens MoneYou nach einiger Zeit automatisch annulliert – bereits überwiesenes Geld wird dann unverzinst aufs Referenzkonto zurückgebucht. Die Annulierung können Anleger auch durch einen Klick auf den entsprechenden Button im Onlinebanking von MoneYou selbst vornehmen. Empfehlenswert ist das aber nicht. Der attraktive Zinssatz gilt vom Tag der Einzahlung an – wann das Konto vollständig eröffnet ist, spielt keine Rolle.     (Foto: © MoneYou Pressebild)
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